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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Öffentliche Leibesübungen</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Und was k&#246;nnte besser sein? B&#228;ren schlafen, Hasen h&#252;pfen an so’nem Abend in Frieden / 3</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2021 14:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Leibesübungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
…..
„Karl, da haben Sie aber noch zwei rausgehauen! Gl&#252;ckwunsch!“
„Jo mei!“
„&#196;rgern Sie sich, da&#223; Sie am Schicksalberg, man mu&#223; ja fast sagen, doitschen Schicksalzberg den Gesamtsieg weggeschmissen haben. K&#246;nnten Sie wieder wo reintreten wollen!“
„Na! Passt scho!“
„Ich hatte das Gef&#252;hl am Vorbau waren Sie extrem p&#252;nktlich, hatten richtig Richtung, der Ski kam dazu, das System war rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11594" title="zweiter" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2021/01/zweiter.jpg" alt="zweiter" width="515" height="944" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Karl, da haben Sie aber noch zwei rausgehauen! Gl&#252;ckwunsch!“</p>
<p>„Jo mei!“</p>
<p>„&#196;rgern Sie sich, da&#223; Sie am Schicksalberg, man mu&#223; ja fast sagen, doitschen Schicksalzberg den Gesamtsieg weggeschmissen haben. K&#246;nnten Sie wieder wo reintreten wollen!“</p>
<p>„Na! Passt scho!“</p>
<p>„Ich hatte das Gef&#252;hl am Vorbau waren Sie extrem p&#252;nktlich, hatten richtig Richtung, der Ski kam dazu, das System war rund und Ihnen fehlte auch nicht die letzte H&#246;he!“</p>
<p>„Jo mei, d&#246;s halt iss der Wettkampf!“</p>
<p>„Also das Vertrauen in die Stabilit&#228;t Ihres Flugsystems besteht wieder? Zuversichtlich hinsichtlich der WM auf Ihrer Heimschanze?“</p>
<p>„D&#246;s iss jetzt nicht so, da&#223; i sag, ja gut, blo&#223; weil  i do auf die Woid kimma bin.“</p>
<p>„Ein letztes Wort zur Arbeit an der R&#252;be!“</p>
<p>„Na, der Granerudi, der frisst eine Bananen und i lutsch a M&#246;hren! Passt scho!“</p>
<p>„Sie sind ja lustig!“</p>
<p>„Jo mei, bei solcherten gscheitn Froagn!“</p>
<p>„Danke, und der etwas Gr&#246;&#223;ere neben Ihnen?“</p>
<p>„D&#246;s iss der Mahler Camillo. Der wo des Ding gwunne hoat! Der leckt gern amal am St&#252;ckerl Lachs. A Steckerlfisch geht a!“</p>
<p>„Mit dem Gewicht kann man fliegen?“</p>
<p>„Rindviech, damisches!“</p>
<p>„Verzeihung! TOITOITOI f&#252;r Oberstdorf!“</p>
<p>„Warum net gleich so!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Und was k&#246;nnte besser sein? B&#228;ren schlafen, Hasen h&#252;pfen an so’nem Abend in Frieden / 2</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2021/01/06/und-was-koennte-besser-sein-baeren-schlafen-hasen-huepfen-an-sonem-abend-in-frieden-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2021 13:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Leibesübungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8230;..
„Karl? Bevor es los geht heute, zwei Worte zur gestrigen Quali!“
„Jo mei!“
„War jetzt ja nicht so die Superweite. K&#246;nnten Sie wieder wo reintreten wollen?“
„Na! Passt scho!“
„Ich hatte das Gef&#252;hl am Vorbau waren Sie was zu sp&#228;t, hatten dann zu viel Richtung, zu wenig Ski kam dazu, das System lief nicht rund und Ihnen fehlte auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11589" title="quali2" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2021/01/quali2.jpg" alt="quali2" width="515" height="865" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p>„Karl? Bevor es los geht heute, zwei Worte zur gestrigen Quali!“</p>
<p>„Jo mei!“</p>
<p>„War jetzt ja nicht so die Superweite. K&#246;nnten Sie wieder wo reintreten wollen?“</p>
<p>„Na! Passt scho!“</p>
<p>„Ich hatte das Gef&#252;hl am Vorbau waren Sie was zu sp&#228;t, hatten dann zu viel Richtung, zu wenig Ski kam dazu, das System lief nicht rund und Ihnen fehlte auch letztlich H&#246;he!“</p>
<p>„Jo mei, des krieg i scho wieder!“</p>
<p>„Korrigieren Sie mich, aber den Geschwindigkeits&#252;berschu&#223; m&#252;ssen Sie doch in der Anlaufspur generieren, sonst kommt zu fr&#252;h Luft rein und Sie kommen nie den n&#246;tigen Stock h&#246;her im zweiten Teil. Da sind Meter.“</p>
<p>„Do schau her, heit iss der Wettkampf!“</p>
<p>„Also das Vertrauen in die Stabilit&#228;t Ihres Flugsystems besteht weiterhin?“</p>
<p>„D&#246;s iss jetzt nicht so, da&#223; i sag, jo guat.“</p>
<p>„Ein letztes Wort zur Gesamtwertung!“</p>
<p>„Do iss die Messe gelesn, t&#228;t ich mal soagn!“</p>
<p>„Und sonst! K&#246;nnte Ihnen vielleicht etwas Balkenyoga helfen, so wie der Eisei dies gelegentlich tut?“</p>
<p>„Na, i mu&#223; eher an der R&#252;be arbeitn, denk i!“</p>
<p>„Karl, ich h&#228;tte eine Karotte f&#252;r Sie dabei!“</p>
<p>„Rindviech, damisches!“</p>
<p>„Verzeihung! TOITOITOI f&#252;r heute!“</p>
<p>„Warum net gleich so!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Und was k&#246;nnte besser sein? B&#228;ren schlafen, Hasen h&#252;pfen an so&#8217;nem Abend in Frieden / 1</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2021/01/05/baeren-schlafen-hasen-huepfen-an-einem-abend-in-frieden-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2021 15:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Leibesübungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8230;..
Der B&#228;r im Winterschlaf. Er versucht es. Gelingt bedingt. Weshalb? Der Hase ist euphorisiert. Hellwach. Wenige Tage vor dem Jahresende hatte ihn ein kr&#228;ftiger Aufwind erfasst. Ja, ja, ja! Er ballte die kleine Pfote. Als hielte er die wertvollste Karotte der ganzen Welt in dieser. Ich ist ein Anderer. Wir kennen das. Identit&#228;tenwechsel ist des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11576" title="quali" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2021/01/quali.jpg" alt="quali" width="515" height="290" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p>Der B&#228;r im Winterschlaf. Er versucht es. Gelingt bedingt. Weshalb? Der Hase ist euphorisiert. Hellwach. Wenige Tage vor dem Jahresende hatte ihn ein kr&#228;ftiger Aufwind erfasst. Ja, ja, ja! Er ballte die kleine Pfote. Als hielte er die wertvollste Karotte der ganzen Welt in dieser. Ich ist ein Anderer. Wir kennen das. Identit&#228;tenwechsel ist des Budnikowski Brevier. Seit der L&#252;tten Stan seine Haut verlassen hat, fehlt ihm was. Das „von und zu“ ward abgelegt. Und was war da noch mit Holtby? Nur der B&#228;r blieb seiner selbst. Deswegen schnarcht er jetzt unterm Weihnachtsbaum. Unruhiger als sonst. Klar, der Hase macht sich warm. Das geht nicht in kompletter Stille. Leibes&#252;bung ist Kontemplation. Aber auch.</p>
<p>„Nicht wahr, Kuno?“</p>
<p>„Karl der Zwote, bitte! Ich begebe mich in den Tunnel! Und dann, wenn ich meine Sachen zusammenhabe, mache ich mein Ding!“</p>
<p>Gut. Vom Schicksalsberg also sp&#228;ter. Jetzt eine ordentliche Quali in Bischofshofen. Ohne Qual.</p>
<p>„Erinnern Sie mich nicht dran. Ich k&#246;nnte immer noch st&#228;ndig irgendwo reintreten.“</p>
<p>Wird Budnikowski etwa auch noch Bayrisch lernen m&#252;ssen?</p>
<p style="text-align: center"><strong> &#8230;..</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten / 6</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/02/28/vom-notwendigen-und-den-angeblichkeiten-6/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Feb 2020 16:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Leibesübungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Altius, Citius, Fortius oder die Leiber wehren sich gegen weitere  &#220;bungen
 …..
Auch wenn der B&#228;r Archibald Mahler im Gegensatz zu etlichen staatsschleppenden Aufrechtgehern nicht im Besitz des Gewaltmonopols ist und ebenso von der momentan weitverbreiteten Rache – und Schuldzuweisungshysterie des Homo „in sehr kleinen Dosen“ sapiens allgemeinikus nicht viel h&#228;lt, so bef&#228;llt hin doch hin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-10613" title="not_an04" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/02/not_an04.jpg" alt="not_an04" width="515" height="246" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Altius, Citius, Fortius oder die Leiber wehren sich gegen weitere  &#220;bungen</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong> …..</strong></p>
<p>Auch wenn der B&#228;r Archibald Mahler im Gegensatz zu etlichen staatsschleppenden Aufrechtgehern nicht im Besitz des Gewaltmonopols ist und ebenso von der momentan weitverbreiteten Rache – und Schuldzuweisungshysterie des Homo „in sehr kleinen Dosen“ sapiens allgemeinikus nicht viel h&#228;lt, so bef&#228;llt hin doch hin und wieder ein f&#252;rchterliches Hirnw&#252;ten und hellrote Nebelschwaden ziehen vor seinem inneren Auge vorbei und dann – Weia! – besteht die Gefahr des Monologisierens. Mal schaun wie lange der daran gew&#246;hnte L&#252;tten Stan in der Lage bleibt nicht einzugreifen. Wer sich selbst nicht sch&#252;tzt, dem mu&#223; man ab und zu den Regenschirm &#252;ber den Kopp halten. Falls der Himmel auf ihn herabfalle.</p>
<p style="text-align: center"><strong> …..</strong></p>
<p>„Jetzt barmen sie wieder, die Aufrechtgeher: Stell Dir vor die Olympischen Spiele fallen aus!  Otto Normalflieger mu&#223; am Boden bleiben! Kreuzfahrtschiffe werden nur noch als Isolationszentren genutzt! Der DAX hat den flotten Max! Auf dem B&#246;rsenparkett rutschen sie aus und liegen in Ihren eigenen &#252;belriechenden Emanationen! Die Ultras m&#252;ssen zu Hause bleiben, weil entweder ein undisziplinierter Orkan oder Anarchoviren Aufrechtgeheransammlungen per Dekret verunm&#246;glichen! Leibes&#252;bungen nur noch vor leerem Rang oder in Reagenzgl&#228;sern! An den Grenzen mu&#223; man keine Mauern mehr hochziehen, da dem Leuchtkranzbakterium schei&#223;egal ist, ob er eine rechte, eine linke, eine katholische oder islamische Lunge still legt! Der GROSSE Gleichmacher erfindet ganz nebenbei die ultimative Demokratie, gar ein Art von medizinischem Kommunismus? Welche b&#246;se Gottheit hat die Schnauze voll, entnervt von der st&#228;ndigen Vergewaltigung der Mutter Erde, von den Verge&#223;lichkeiten und den nachtr&#228;glichen Rechtfertigungen? Wei&#223;es Haus und Kreml endlich unter Quarant&#228;ne? Schaumgeborene Poltertr&#228;ume. Budnikowski, bremse er mich! Nein? Gut, so tue ich es selber. Die Natur in ihrem Lauf h&#228;lt weder Ochs noch Esel auf!“</p>
<p>„H&#246;mma hier, wenn sogar schon der in Drachenblut gebadete Lewa sich anne bayrischen Haxen l&#228;dieren tut, dann iss alle Gewi&#223;heit am Dahinschmelzen wie’e Eisberge anne Polen!“</p>
<p>„Ja, so banal ist es wohl.“</p>
<p>„Drei Sekunden noch f&#252;r Sie f&#252;rret Schlu&#223;wort!“</p>
<p>„Da wo man handeln k&#246;nnte, schweigt man. Da wo man sein Schicksal in andere H&#228;nde legen sollte, wird hyperventiliert! Jetzt Sie, Meister Lampe!“</p>
<p>„H&#246;mma hier, wenn dat perverse Euromeistergeldbeschaffungsdings in Sachen P&#246;hlerei in diesem Sommer innem Reagenzglas stattfinden tun t&#228;te, mir w&#228;ret Schalke wie Hertha!“</p>
<p style="text-align: center"><strong> …..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Der Reim zum Tag / VI</strong></p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Huch und hach und gestern schon</p>
<p style="text-align: center">Wu&#223;t ich von der Sensation</p>
<p style="text-align: center">Sah ich’s kommen liebes Kind</p>
<p style="text-align: center">Wer was sehen will mu&#223; blind</p>
<p style="text-align: center">Bleiben oder Worte drehen</p>
<p style="text-align: center">Besser nicht in Spiegel sehen</p>
<p style="text-align: center">&#196;ngste z&#252;chten mit Ger&#252;chten</p>
<p style="text-align: center">Besser nicht</p>
<p style="text-align: center">Schei&#223;gedicht</p>
<p style="text-align: center">H&#246;her Schneller Weiter</p>
<p style="text-align: center">Welt versenken heiter</p>
<p style="text-align: center">Wissen oder nicht</p>
<p style="text-align: center">Im Westen nichts Neu</p>
<p style="text-align: center">Geschwollener Bizeps</p>
<p style="text-align: center">Oder volle Hosen</p>
<p style="text-align: center">Toi toi toi</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BEI P&#214;HLERS UNTERM SOFA (TEIL 3)</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/08/31/bei-poehlers-unterm-sofa-teil-3/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 06:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Draußen vor der Tür]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Leibesübungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Merken die eigentlich nichts, die P&#246;hlers?“
„Wie sollen Sie auch, Herr von Lippstadt-Budnikowski? Das Pinocchio-Gen stirbt aus.“
„Keine L&#252;gen mehr? Das w&#252;&#223;te ich aber!“
„Mehr L&#252;gen. Aber weil die L&#252;ge unter Durchsetzungsverm&#246;gen abgeheftet wird, wachsen die Nasen nicht mehr. Besser so wahrscheinlich. Man k&#228;me &#252;berhaupt nicht mehr voran auf den &#252;berf&#252;llten Strassen. St&#228;ndig bliebe man h&#228;ngen.“
„Passiert uns doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4157" title="k_a_nebelstochern" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/08/k_a_nebelstochern.jpg" alt="k_a_nebelstochern" width="515" height="172" /></p>
<p>„Merken die eigentlich nichts, die P&#246;hlers?“</p>
<p>„Wie sollen Sie auch, Herr von Lippstadt-Budnikowski? Das Pinocchio-Gen stirbt aus.“</p>
<p>„Keine L&#252;gen mehr? Das w&#252;&#223;te ich aber!“</p>
<p>„Mehr L&#252;gen. Aber weil die L&#252;ge unter Durchsetzungsverm&#246;gen abgeheftet wird, wachsen die Nasen nicht mehr. Besser so wahrscheinlich. Man k&#228;me &#252;berhaupt nicht mehr voran auf den &#252;berf&#252;llten Strassen. St&#228;ndig bliebe man h&#228;ngen.“</p>
<p>„Passiert uns doch auch, bester Herr Mahler!“</p>
<p>„Das Schicksal pr&#228;historischer Moraltiere!“</p>
<p>„Aber warum schlingern dann die kleinen flachen Leitw&#246;lfe so in der Gegend rum?“</p>
<p>„Wer die eine Hand st&#228;ndig auf dem eigenen Glied ruhen hat, dem fehlt es an Aufmerksamkeit f&#252;r die Stra&#223;e, die vor ihm liegt! Herzlich willkommen zur&#252;ck in Mittelhessen, by the way, wie man heute sagen w&#252;rde!“</p>
<p>„Sie bemerken den Nebel?“</p>
<p>„Konsequenz!“</p>
<p>„H&#228;!“</p>
<p>„Wer bei P&#246;hlers unter dem Sofa rumstochert, braucht sich &#252;ber aufsteigenden Nebel nicht zu wundern!“</p>
<p>„Aber alle sind doch so laut!“</p>
<p>„Konsequenz ebenso. Br&#252;llen im Nebel. Pfeiffen stehen im Wald. Pinocchio auf dritten Pl&#228;tzen. Sie seufzen, bester Stan?“</p>
<p>„H&#246;mma, die ganze P&#246;hlereichose tut mich ziemlich nervieren tun. Wennse dann noch siehst, wie der Herr Bundesschaltr&#228;ger oben seine eregierte Zeigefinger ausfahren tut, um untenherum dem Leitdackel anne mutige Knie rumzuschrauben, dann kann et schon mal passieren, datte Deinen Mageninhalt auffe Morgenzeitung platzieren tust. Also nee!“</p>
<p>„Konsequenz?“</p>
<p>„P&#228;usken. Ich fahr nach Litauen. Zu die langen Kerle. Tsch&#246;kes.“</p>
<p>„Nehmen Sie dies mit. <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=le&amp;dig=2011%2F08%2F29%2Fa0123&amp;cHash=c7f774451a" target="_blank">Reiselekt&#252;re.</a> Mag es Sie aufbauen. Sie sind nicht allein!“</p>
<p>„Und Sie, Mahler?“</p>
<p>„Ich gehe auch!“</p>
<p>„Irgendwohin?“</p>
<p>„Irgendwohin!“</p>
<p>Ein M&#246;belwagen bremst im Nebel. M&#246;belpacker in kurzen Hosen. Sie laden das Sofa der Familie P&#246;hler auf. Familie P&#246;hler bleibt im Nebel liegen. Und wenn sie nicht die Fresse halten, dann liegen sie noch morgen. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GZTJ95svW7k" target="_blank">Und &#252;bermorgen auch.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BEI P&#214;HLERS UNTERM SOFA (TEIL 2)</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/08/30/bei-poehlers-unterm-sofa-korrekturen/</link>
		<comments>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/08/30/bei-poehlers-unterm-sofa-korrekturen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 12:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregende Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[Draußen vor der Tür]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Leibesübungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/?p=4145</guid>
		<description><![CDATA[
Herr „L&#252;tten Stan“ von Lippstadt-Budniskowski hat Herrn Archibald Mahler eine E-Mail geschrieben. H&#228;? Wie soll das bitte angehen? Ganz einfach, Archibald Mahler hat ein Mobiltelefon mit Netzflachratte! Mahler hat ein Mobiltelefon mit Netzflachratte? Wenn Mahler ein Mobiltelefon mit Netzflachratte braucht oder sich vorstellt, er k&#246;nne eins ben&#246;tigen, dann hat er eben eins. Mahlers Mobiltelefon mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4146" title="kuno_berlin3" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/08/kuno_berlin3.jpg" alt="kuno_berlin3" width="515" height="233" /></p>
<p>Herr „L&#252;tten Stan“ von Lippstadt-Budniskowski hat Herrn Archibald Mahler eine E-Mail geschrieben. H&#228;? Wie soll das bitte angehen? Ganz einfach, Archibald Mahler hat ein Mobiltelefon mit Netzflachratte! Mahler hat ein Mobiltelefon mit Netzflachratte? Wenn Mahler ein Mobiltelefon mit Netzflachratte braucht oder sich vorstellt, er k&#246;nne eins ben&#246;tigen, dann hat er eben eins. Mahlers Mobiltelefon mit Netzflachratte piepst. Ei schau! Archibald Mahler liest eine E-Mail.</p>
<p><em>„H&#246;mma Kumpel, ich tu hier aussem Fenster schauen auffe Hauptstadt und denken tu ich woll auch &#252;ber dat Gestrige und Ihre wohlfeilen R&#252;gen von wegen die BILD – Zeitung un dergleichen. Dat mit die Verk&#252;rzung vonne literarische Texte iss ein Unding. Da haben sie Recht inne G&#228;nze von Ihre Behauptungen des Denkens. Und Lesen iss ja wie Synapsen w&#228;ssern, quasi. Also bin ich inne Bahnhofsbuchhandlung am Zoo inne Hauptstadt und bin getz stolzer Besitzer von zwei literarisch hochwertige B&#252;chkes. Da iss einmal dat Werk <strong>„Scho&#223;gebelle“ von </strong>einem Herrn</em><em><strong> Philipp Roche</strong> und dat andere tut <strong>„Das feine Kleine (unten)“ </strong>hei&#223;en tun und iss <strong>von</strong> einer Dame</em><em><strong> Charlotte zu Lahm</strong> verfa&#223;t worden oder gelassen worden. Wei&#223;t Du dat? Egal! Innem ersten Buch spricht ein junger P&#246;hler anne nachwachsende P&#246;hlerjugend, wie er auffe Sch&#246;&#223;e von seine Onkels und Lehrers und wat wei&#223; ich wat alles gesessen iss und immer gebellt hat, dat man ihn erh&#246;ren m&#246;ge und f&#252;r immer und ewig zum besten P&#246;hler unter die Ligasonne machen m&#246;ge. Und dat er aber immer schon vonne Vorsehung gek&#252;&#223;t war, dat er sonne Art von Inkarnation vonne P&#246;hlerzukunft darstellen tut und deshalb die Onkels und so eh Heiopeis und D&#246;sbattel sind und dat dat ganze Gebelle nur Zeitverschwendung iss f&#252;r dat origin&#228;re P&#246;hlergenie wie er und nur einer Capitano anne Stelle vonnem Capitano und so weiter im Scho&#223;gebell. Und dat er heute nur noch innem Scho&#223; vom Bundesjogi bellen tut. F&#252;r wat und warum, dat tut er allerdings nich hinschreiben lassen tun. Ich sach mal, iss sone Art von Kochbuch, wo die P&#246;hlerjugend sich ein Ei dr&#252;ber braten kann. Dat Werk von Frau Charlotte von Lahm wiederum iss eine Art Roadtrip annen eigene K&#246;rper hin. Und die tut schreiben, dat, weil ihre b&#246;se Tante K&#228;the fr&#252;her nie mit ihr Sigmund Freud gelesen hat, sondern nur immer anne Playstation rumgedaddelt hat und vonne Keksfresserei voll und v&#246;ller wurde, sie, Charlotte die Hellsichtige, einfach die Werke vonnem Herrn ausse Wiener Berggasse selber aussem Regal gefischt und ratzfatz gelesen hat und dabei feststellen mu&#223;te, dat sie gar keinen Schniepel inne Buchse, sondern eben wat auch immer und dat dat dann dat feine Kleine iss oder so. Jedenfalls geht et in beiden Werken umme Freiheit. Die Freiheit von wat? Dat konnte ich noch nich feststellen tun. Irgendwat da drau&#223;en iss gerade am Untergehen. So getz hau ich mich innen Schnellzuch nach Mittelhessen. Und morgen k&#246;nnen wir konferenzieren tun. Generell glaub ich, ich mu&#223; mich vonne P&#246;hlerei lossagen. Bin ich zu alt f&#252;r woll f&#252;r diesen Kokolores. Bis die Tage Ihren Stan.“</em></p>
<p>Archibald Mahler grinst und pfeift ein Lied vor sich hin. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QJY8ZTFex5g" target="_blank">Ein sehr altes Lied.</a> Ein Lied ganz ohne Worte. Wie sch&#246;n. Aber eigentlich wollte er doch irgendwohin gehen.</p>
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		<title>BEI P&#214;HLERS UNTERM SOFA (TEIL 1)</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/08/29/bei-poehlers-unterm-sofa-teil-1/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 15:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Draußen vor der Tür]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Leibesübungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Archibald Mahler war aufgestanden. Nun geht er irgendwohin. Da klingelt sein Mobiltelefon. Mahler hat ein Mobiltelefon? Wenn Mahler ein Mobiltelefon braucht oder sich vorstellt, er k&#246;nne eins ben&#246;tigen, dann hat er eben eins. Mahlers Mobiltelefon klingelt demnach. Von Lippstadt – Budnikowski ist dran.
„Bitte?“
„Hallo, Mahlerken, h&#246;mma, hier inne Hauptstadt dat iss voll der Hammer!“
„Wie meinen? Wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4139" title="kuno_berlin2" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/08/kuno_berlin2.jpg" alt="kuno_berlin2" width="515" height="254" /></p>
<p>Archibald Mahler war aufgestanden. Nun geht er irgendwohin. Da klingelt sein Mobiltelefon. Mahler hat ein Mobiltelefon? Wenn Mahler ein Mobiltelefon braucht oder sich vorstellt, er k&#246;nne eins ben&#246;tigen, dann hat er eben eins. Mahlers Mobiltelefon klingelt demnach. Von Lippstadt – Budnikowski ist dran.</p>
<p>„Bitte?“</p>
<p>„Hallo, Mahlerken, h&#246;mma, hier inne Hauptstadt dat iss voll der Hammer!“</p>
<p>„Wie meinen? Wird regiert!“</p>
<p>„Kannse getz nich so sagen!“</p>
<p>„Ja nun, was treiben Sie so?“</p>
<p>„Ich sitze hier beie F&#252;&#223;e vom ehrenwerten Herrn Geheimrat von und zu Goethe!“</p>
<p>„Wo das denn?“</p>
<p>„Na, inne Anlage namens Tiergarten!“</p>
<p>„Ach, stellt man Aufrechtgeher, die ihrer Heimatsprache m&#228;chtig sind, nun im Zoo aus?“</p>
<p>„Quatschkopp! Dat iss eine Denkmalsstatuette vonnem Reimeschmied! Und davor tut einer auffe Bank sitzen und lesen tun!“</p>
<p>„Wahlverwandschaften? Faust? &#220;ber die Farbenlehre? Werther? Iphigenie?“</p>
<p>„Nee! BILD!“</p>
<p>„Deshalb st&#246;ren Sie mich in meiner Verwirrung?“</p>
<p>„Dat kann unsere Wenichkeit gerne steigern tun mit die Verwirrung. Ich les mal vor, was ich ersp&#228;hen kann auffe Printmedie vis a vis: Herr Lahm ist nicht schwul!“</p>
<p>„Und wenn interessiert dies, au&#223;er vielleicht seine Frau?“</p>
<p>„Ja, aber darunter kannse stehen sehn– ich hau mich wech – dat dem Herrn Ballack seine Frau von zu Hause ausgezogen iss mit die ganze Kinderschar un die komplette M&#246;belage.“</p>
<p>„Was darunter? Niveaulimbo?“</p>
<p>„Nein allet auf eine Seite. Oben iss die eine Verlautbarung mit die sexuelle Orientierung, direkt darunter steht dat andere vonne Aufl&#246;sung von eine ehemals sexuelle Gemeinschaftlichkeit. Und noch mehr! Dat glaub ich woll nich! Nee! Unfa&#223;bar!“</p>
<p>„Jetzt haben wir damit angefangen! Raus damit!“</p>
<p>„Da steht inne Vertiefung vonne Thema, dat anne Wohnungsklingel bei Lahmens &#246;fters ein Mann am klingeln war, mit schwarzem Haupthaar unnem Liebesgest&#228;ndnis auffem Zettel f&#252;r den Hausherrn und dat der Lahm immer nach K&#246;ln am fliegen sei wegen einem Kerl, wat aber nich stimmen tut. Dat wird angeprangert vom Linkverteidiger. Wegen die Schlechtigkeit vonne Menschheit un die &#252;ble Nachrede! Aber h&#246;mma, Mahler: K&#246;ln, Leverkusen, Klingeln, schwatte Haare, Frau wech! Dat isset doch. Also nee! Dat h&#228;tt ich getz von dem Michael nich gedacht. Also da isset ja am stauben bei Gro&#223;familie P&#246;hlers unterm Sofa. Aber wissen Sie wat mich noch am umtreiben iss nach diese Neuigkeitentsunami von weltbewegender Intensiosit&#228;t?“</p>
<p>„Tr&#228;gt man beim DFB Echthaar oder Toupet?“</p>
<p>„Ja, h&#246;mma Mahler, p&#246;hlitical korrekt iss dat nich, h&#246;mma. Dat iss ein Thema vonne h&#246;chste Delikatosit&#228;t und Intimerei. Dat iss anne Diskriminationslinie angesiedelt. Da musse vollste Vorsicht walten lassen tun in alle &#196;u&#223;erlichkeiten!“</p>
<p>„Wer sich auf diese Titelseite begibt, kommt darin um!“</p>
<p>„Also Sie meinen, dat wenn wer ungefragt sein Dingens inne &#214;ffentlichkeit h&#228;ngen tut, dem kannse auch an seine Hosennaht strullen!“</p>
<p>„Sie haben mich angerufen, bester Fremdleser!“</p>
<p>„Nee, also nee. Schwattet Toupet? Getz? Ja l&#252;ch ich denn? Eine Menage a trois. Getz verstehe ich dat mit dem ganze Capitanoged&#246;nse. Dat iss eine stinknormale Eifersuchtsgeschichte. Ja glaub ich dat? Da f&#228;llste vonne P&#246;hlerei ab. Heiliger Bimbam!“</p>
<p>„Legen Sie auf, bevor der Wahn Sie packt und meiden Sie B&#228;nke mit solchen Lesern! Hallo? Haaaalloooo? Na so was!“</p>
<p>Archibald Mahler h&#228;lt ein Mobiltelefon in seinen H&#228;nden. Man kann den Hasen in der Hauptstadt singen h&#246;ren. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=olUvD1kDsxQ" target="_blank">Ein ganz altes Lied. </a>Gott sei Dank ist Herr Archibald Mahler im wesentlichen Autoerotiker. &#196;hem: war. Mehr sei aber hier noch nicht verraten. Da machen wir dann eine Fortsetzungsgeschichte draus. Hihihi!</p>
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		<title>&#220;BERLASS DAS DENKEN DEN PFERDEN. DIE HABEN DEN GR&#214;SSEREN KOPF!</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 13:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Leibesübungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Herr Mahler! Diese &#220;berschrift! Wer hat’s erfunden?“
„So weit ich verstanden habe, zitierte Herr Ernst Albert eben seinen Vater.“
„Tradiertes also? Sehen Sie Zusammenh&#228;nge?“
„Ihre leichte Trauer betreffend, Herr Holtby?“
„Der Pfosten stand im Weg!“
„Nicht auch das Nachdenken &#252;ber die magische ACHT?“
„ACH! Lassen Sie!“
„Jede &#220;berraschung wird irgendwann Alltag und dann rollt der Ball den H&#252;gel runter.“
„Klugschei&#223;er!“
„Ein paar T&#246;rchen doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2806" title="schreiben" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2010/10/schreiben.jpg" alt="schreiben" width="515" height="174" /></p>
<p>„Herr Mahler! Diese &#220;berschrift! Wer hat’s erfunden?“</p>
<p>„So weit ich verstanden habe, zitierte Herr Ernst Albert eben seinen Vater.“</p>
<p>„Tradiertes also? Sehen Sie Zusammenh&#228;nge?“</p>
<p>„Ihre leichte Trauer betreffend, Herr Holtby?“</p>
<p>„Der Pfosten stand im Weg!“</p>
<p>„Nicht auch das Nachdenken &#252;ber die magische ACHT?“</p>
<p>„ACH! Lassen Sie!“</p>
<p>„Jede &#220;berraschung wird irgendwann Alltag und dann rollt der Ball den H&#252;gel runter.“</p>
<p>„Klugschei&#223;er!“</p>
<p>„Ein paar T&#246;rchen doch nur und noch ist nicht Weihnachten. Was kann ich zu Ihrer Erheiterung beitragen?“</p>
<p>„Sie k&#246;nnen sich ein Loch ins Knie hacken und einen Christbaum reinpflanzen.“</p>
<p>„Huch! Was eine altvordere, politisch inkorrekte Brachialit&#228;t in Ihrer heutigen Ausdrucksweise!“</p>
<p>„Ich zitiere lediglich dieselbe Quelle, aus deren verstorbenem Mund obige &#220;berschrift stammt! Und ich bin m&#252;de.“</p>
<p>„Sie hatten keinen Schlaf gefunden?“</p>
<p>„Die rotgl&#228;nzenden, speckigen Gesichter der bayrischen F&#252;hrungstroika haben meine Alptr&#228;ume bis in die letzten Ecken des mich seit gestern qu&#228;lenden Zweifels ausgeleuchtet. Horrible!“</p>
<p>„Sehen Sie den Realit&#228;ten doch ins blinde Auge!“</p>
<p>„Ausgerechnet der d&#228;mliche Flaschenwerfer Guerrero. Exbayer!“</p>
<p>„Holtby! Fassung, sage ich! Holtby! Fassung!“</p>
<p>„Fast! Einmal noch! Und ganz laut: SCHEIBENKLEISTER! So jetzt ist gut. Themawechsel!“</p>
<p>„Die K&#228;lte?“</p>
<p>„Mich trifft sie nicht so wie Sie, vermute ich!“</p>
<p>„Wahre Worte. Als Sie ihre rotgesichtigen Alptr&#228;ume durchschritten, sa&#223; ich vor der ge&#246;ffneten K&#252;hlschrankt&#252;r. Schinken, Marmeladenbrot, Oliven, Pizzareste, Thunfisch, Chips und Marmorkuchen. Es gilt alle Speicher aufzuf&#252;llen. Die genetische Disposition klingelt unerbittlich und mir ist schlecht. Als sei ich schwanger!“</p>
<p>„Ich kann es nicht gewesen sein! Hihihi!“</p>
<p>„Schweinepriester!!“</p>
<p>„Vielleicht ist schwanger nicht der &#252;berf&#252;llte Abdomen, sondern schwanger ist das ratternde Hirn. Geschehen, gesehen und schon ges&#228;t. Wintergetreide. Ein langes, ein neues, ein ungewohntes Jahr des Denkens und Schauens liegt hinter Ihnen, manchmal uns. Da bleibt viel und da w&#228;chst das eine und das andere Denkkeimchen!“</p>
<p>„ACH!“</p>
<p>„Sehen Sie Herrn Ernst Albert, wie er im Hintergrund wild in seine Tastatur h&#228;mmert. Und die dicke Strickjacke. Sie sind nicht alleine, mein verehrter Herr Mahler!“</p>
<p>„Ja. Wie sch&#246;n! Die Bl&#228;tter! Heute fliegen sie wieder! Offene <a href="http://www.youtube.com/watch?v=e_H9aDZOm7g&amp;feature=related" target="_blank">T&#252;ren</a>! Gedanken rein! Gedanken raus!&#8221;</p>
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		<item>
		<title>IMMER GIBT ES NICHT WAS MAN WILL, ABER AB UND ZU WAS MAN BRAUCHT!</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2010/10/16/immer-gibt-es-nicht-was-man-will-aber-ab-und-zu-das-was-man-braucht/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 12:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Leibesübungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Was tun wir, Herr Mahler!“
„Nichts!“
„Ausgezeichnet!“
(Stille. Konzentrierte Stille. Im Hintergrund tobt Herr Jagger &#252;ber die B&#252;hne. ‚Bitch’. Die Stille befindet sich demnach im Inneren der Anwesenden. Dorthin verortet, wie man heutzutage sagt.)
„Herr Holtby!“
„Ich h&#246;re!“
„Achtmal ist’s den Mainzern recht?“
„Erinnern Sie mich nicht an meine offene Wunde Nervosit&#228;t!“
„Ich dr&#252;cke den nicht vorhandenen Daumen.“
„Die Pfoten zum Himmel, Herr Mahler! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2812" title="einheit" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2010/10/einheit.jpg" alt="einheit" width="515" height="175" /></p>
<p>„Was tun wir, Herr Mahler!“</p>
<p>„Nichts!“</p>
<p>„Ausgezeichnet!“</p>
<p><em>(Stille. Konzentrierte Stille. Im Hintergrund tobt Herr Jagger &#252;ber die B&#252;hne. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mxDkFSah01E" target="_blank">‚Bitch’</a>. Die Stille befindet sich demnach im Inneren der Anwesenden. Dorthin verortet, wie man heutzutage sagt.)</em></p>
<p>„Herr Holtby!“</p>
<p>„Ich h&#246;re!“</p>
<p>„Achtmal ist’s den Mainzern recht?“</p>
<p>„Erinnern Sie mich nicht an meine offene Wunde Nervosit&#228;t!“</p>
<p>„Ich dr&#252;cke den nicht vorhandenen Daumen.“</p>
<p>„Die Pfoten zum Himmel, Herr Mahler! Und sonst?“</p>
<p>„Man kann der W&#228;sche beim Trocknen zusehen, aber dadurch ist nicht gew&#228;hrleistet, da&#223; die W&#228;sche schneller trocknet!“</p>
<p>„Ist Schauen in diesem Zusammenhang T&#228;tigkeit?“</p>
<p>„Interpretationssache!“</p>
<p><em>(Noch mehr Stille. Auch Keith Richard lebt noch. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4Fg7AN6KspU&amp;feature=related" target="_blank">‚Happy’.</a> Die Stille inside vertieft sich. Man ist erfreut.)</em></p>
<p>„Und &#252;berhaupt? Wie geht’s denn so?“</p>
<p>„Man ist froh, bester Thomas Adam!“</p>
<p>„Holtby!“</p>
<p>„Ich wei&#223;, ich wei&#223;! Haben wir ACHT vor den Rekorden!“</p>
<p>„Nein. Ich meinte Sie, Mahlerb&#228;r!“</p>
<p>„Huch! Intimit&#228;t?“</p>
<p>„Nein! Restalkohol!“</p>
<p>„Auweia!&#8221;</p>
<p>„Zur&#252;ck zu Ihrer Antwort!“</p>
<p>„Man kriegt nicht immer, was man will, aber wenn man es eine Zeit lang versucht – Stichwort: konzentrierte Stille – ist es durchaus m&#246;glich, da&#223; man rausfindet, was man tats&#228;chlich ben&#246;tigt!“</p>
<p>„Wer sagt das?“</p>
<p>„Ich!“</p>
<p>„Dortmund ist auch in Ordnung!“</p>
<p>„Diese Gedankenhoppelei sei Ihrer Hasennatur zugeschrieben!“</p>
<p>„Herr Mahler! Heute ist Samstag!“</p>
<p>„Schweigen wir und lassen die W&#228;sche trocknen!“</p>
<p>„Ein Witz noch! Bitte!“</p>
<p>„Gerne!“</p>
<p>„Ich h&#246;re!“</p>
<p>„Treffen sich zwei Narzi&#223;ten.“</p>
<p><em>(Ganz intensive Stille. Die W&#228;sche trocknet unbeobachtet. Steine rollen und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=wxkdmL3iMCY&amp;feature=related" target="_blank">kriegen nicht, was sie wollen</a>. Morgen ist Sonntag.)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Spuren. Suchen. Ilmenau. (Ernst Albert edit)</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2010/05/22/ein-anderer-tag-in-einer-anderen-stadt-im-osten-ernst-albert-edit/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 06:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eastward ho!]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Leibesübungen]]></category>

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		<description><![CDATA[„In Ilmenau / da ist der Himmel blau / da tanzt der Ziegenbock / mit seiner Frau.“ Wer auch immer der Urheber dieses Reimes gewesen sein mag, heute fehlte er in G&#228;nze. Regenmassen sch&#252;tteten ohne Unterla&#223; auf die zwei Reisenden nieder und die B&#246;cke blieben lieber in ihren St&#228;llen. Also suchte Archibald suchte erst einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1424" title="ilm1_1" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2010/05/ilm1_1-150x150.jpg" alt="ilm1_1" width="150" height="150" /><strong>„In Ilmenau / da ist der Himmel blau / da tanzt der Ziegenbock / mit seiner Frau.“ </strong>Wer auch immer der Urheber dieses Reimes gewesen sein mag, heute fehlte er in G&#228;nze. Regenmassen sch&#252;tteten ohne Unterla&#223; auf die zwei Reisenden nieder und die B&#246;cke blieben lieber in ihren St&#228;llen. Also suchte Archibald suchte erst einmal einen trockenen Unterschlupf und verschaffte sich einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ilmenau#Verse_.C3.BCber_Ilmenau" target="_blank">&#220;berblick</a>. Sie waren mit einem modernen Bummelzug angereist, dessen Frische und Modernit&#228;t um so mehr auffiel, als der Bahnhof, an dem die Fahrt endete, wie aus aller Zeit gefallen schien. Man hatte unl&#228;ngst einige neue Hinweisschilder angebracht, ansonsten hatte man das Geb&#228;ude in den letzten f&#252;nfzig Jahren sich selbst und dem Verfall &#252;berlassen. Archibald gefiel dies. Sie liefen los, Richtung Zentrum des kleinen St&#228;dtchens und die Zeit spielte verr&#252;ckt. Uhren blieben stehen, dann bewegten sich die Zeiger wieder, unendlich langsam, im n&#228;chsten Moment rauschten sie r&#252;ckw&#228;rts. Die H&#228;user der Stadt k&#252;ndeten von untergegangener Zeit, sie k&#252;ndeten sogar von der Zeit vor der Zeit, die vor zwanzig Jahren pl&#246;tzlich und ohne gro&#223;es Aufheben verschwunden war. Und es schien, als bewegten sich die Aufrechtgeher hier entschieden langsamer, sprachen langsamer, sie sahen aus, als st&#252;nde vergangene Zeit vor ihren Augen wie get&#246;nte Brillen. Auch Ernst Alberts Blick tr&#252;bte sich und er sp&#252;rte wie die Gespenster der Erinnerung ihn an die Hand nahmen. Das erste Mal war er hier entlang gegangen vor weit &#252;ber vierzig Jahren an der Hand seines Vaters. Von den W&#228;nden der H&#228;user gr&#252;&#223;ten riesige Plakate, Gem&#228;lde. Ein allgegenw&#228;rtiger Rauschebart forderte die Zweibeiner auf sich VORW&#196;RTS zu bewegen, hin zu Parteitagen, zu verst&#228;rktem Kampf und Einsatz im AUFBAU, im unverbr&#252;chlichen Versprechen sich selbst, Parteien und KLASSENBEWUSSTEN gegen&#252;ber, eifrig sich zu m&#252;hen, BAUT AUF! Und der Vater, der wie die Mutter aus dieser Gegend stammte, bleute dem Jungen ein, in den Tagen des bevorstehenden Aufenthalts auf keinen Fall etwas Schlechtes zu sagen &#252;ber diese Plakate, den Rauschebart und schon gar nicht &#252;ber den, den man damals &#8220;Den Iwan“ nannte.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1425" title="ilm1_2" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2010/05/ilm1_2-150x150.jpg" alt="ilm1_2" width="150" height="150" />Sie erreichten einen kleinen Platz im Herzen der Stadt. Ein Brunnen pl&#228;tscherte mit dem gnadenlosen Regen um die Wette. Sie standen vor einem mit Schieferplatten verkleideten Haus. Drei wei&#223;e Heroinnen oder Engel oder Wesen zierten die der Stra&#223;e zugewandte Ecke des stolzen Geb&#228;udes. Im unteren Gescho&#223; verkaufte man B&#252;cher und dies seit bald hundert Jahren. In diesem Haus wurde einst Ernst Albert gezeugt, so geht zumindest die M&#228;r. Archibald gefiel dieses ehrw&#252;rdige Geb&#228;ude sofort, ein Brunnen vor der Haust&#252;r ist ein zus&#228;tzliches Argument. Und Ernst Albert wies auf die Fenster im obersten Stock und erz&#228;hlte dem aufmerksam lauschenden, doch zunehmend durchn&#228;&#223;ten B&#228;r eine kleine Geschichte. Als er das erste Mal hier war, vor genau vierundvierzig Jahren, spielten jenseits des Kanales die Balltretk&#252;nstler um den Weltpokal. Die Vertreter des Teil des Landes, der sich von der kleinen Stadt aus gesehen, hinter Mauern und Stacheldraht im Westen befand, spielte im Endspiel gegen die Gastgeber. Helle Aufregung aber auch im &#246;stlichen Teil des Landes. Dieses Spiel durfte niemand verpassen, KLASSENFEIND hin oder her. Alle erwachsenen Zweibeiner zogen sich zur&#252;ck unters Dach, um dort das Spiel im Bilderapparat zu schauen. Da die Bilder aber aus dem Westen gesendet wurden, war dies ein h&#246;chst konspirativer Akt, von dem aber jeder wu&#223;te. Ernst Albert und sein j&#252;ngerer Bruder mussten unten bleiben, in der Wohnung der Gro&#223;mutter, Radio h&#246;ren. Es war nervenzerfetzend. Die normale Spielzeit war fast zu Ende, als der g&#246;ttliche Weber ausglich. Verl&#228;ngerung. Der Vater holte die zwei Jungs, hinauf zum geheimen Bilderapparat. Es roch nach Schwei&#223;, Bier, Schnaps, Wurst und tausend verbrannten Zigaretten. Pl&#246;tzlich ein Schu&#223; auf das Geh&#228;use der „Unseren“. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Tilkowski" target="_blank">Der Torw&#228;chter mit der Kappe</a>, den Ernst Albert verehrte, streckt sich, erreicht die Kugel aber nicht. Hinter seinem R&#252;cken f&#228;llt der Ball zu Boden: vor der Linie. Gott und der Rauschebart sei bei uns und nichts war passiert. Weiter! Dann geschieht das Unfa&#223;bare. Der Schiedsrichter eilt zur Seitenlinie. Dort steht einer seiner Helfer, ein Vertreter des sogenannten „Der Iwan“. Man diskutiert aufgeregt. &#8220;Der Iwan&#8221; weist theatralisch zur Mittellinie und ein Sturm bricht los. „Dieser Drecksack! Typisch Iwan! Das war klar vor der Linie! Das kann doch kein Tor sein! Alles nimmt er uns, der Iwan!“ Fl&#252;che und Verw&#252;nschungen zerschnitten die rauchgeschw&#228;ngerte Luft. Viel Schnaps mu&#223;te die geprellten Seelen der vereinten BR&#220;DER UND SCHWESTERN tr&#246;sten. Ernst Albert aber erschrak zu Tode. Er dachte an die Ermahnungen des Vaters. „Nichts Schlechtes &#252;ber den Iwan!“ Von diesem Moment an konnte er dem Geschehen im Bilderapparat nicht mehr folgen. Er bestand nur noch aus Ohren. H&#246;rte er Schritte im Treppenhaus? „Gleich kommen sie uns alle holen!“</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1426" title="ilm1_3" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2010/05/ilm1_3-150x150.jpg" alt="ilm1_3" width="150" height="150" />Sie zogen weiter, durch enge kopfsteingepflasterte Gassen und Str&#228;&#223;lein, die auf angenehme Weise den Schritt entschleunigten. Glitschig war es au&#223;erdem. Sie erreichten den Friedhof. John Updike hatte einst geschrieben, Erinnerung sei wie ein nicht vollst&#228;ndig entwickeltes Foto, wie ein Abzug auf den nur an manchen Stellen und recht wahllos etwas Entwicklerfl&#252;ssigkeit gesprenkelt wurde. Ernst Albert wu&#223;te, da&#223; seine Gro&#223;eltern hier begraben waren. Gab es die Gr&#228;ber noch? Er lie&#223; sich von Gespenstern durch die Gr&#228;berreihen f&#252;hren. Manchmal raunte es: „Vielleicht hier?“ Er sprach mit zwei Aufrechtgehern, die alte Kr&#228;nze und Kerzen einsammelten. Sie schickten ihn in die Verwaltung. Nein, schon lange h&#228;tte man die Gr&#228;ber abger&#228;umt. Nicht weiter schlimm, denn der „Geruch und Geschmack noch lang irrender Seelen“ allerorten. Marcel Proust hatte recht. Archibald sa&#223; auf einem Grabstein, freute sich an den tropfnassen Gespenstern, die ihn umtanzten und bekam gro&#223;e Lust, doch noch mal &#252;ber seine Geschichte vor der Geschichte genauer nachzusinnen. Und dann mischte sich der Geheimrat ein.</p>
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