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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Aufbrüche 2015</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>In fernen Zonen / Der Heimkehrer bleibt blind</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2015 08:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archibalds Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Die Reise ins Tal]]></category>

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		<description><![CDATA[
Immer wieder hatte ich meine weinende Pfote auf die Schulter des Ehrenwerten Herrn Archibald Mahler gelegt. Nein. Immer und immer noch ruhte die Pfote, feucht im Augenwinkel, auf der Schulter des Gro&#223;en H&#228;uptlings des untergegangenen Stammes der Kamschakta – Bear, dem Legendenberankten, dem Liederumtosten, dem Wehmutsriesen namens Kleines Abbes Bein. Aber der Zweitakter rollte vorw&#228;rts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9036" title="blindwillie01" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/10/blindwillie01.jpg" alt="blindwillie01" width="515" height="288" /></p>
<p>Immer wieder hatte ich meine weinende Pfote auf die Schulter des Ehrenwerten Herrn Archibald Mahler gelegt. Nein. Immer und immer noch ruhte die Pfote, feucht im Augenwinkel, auf der Schulter des Gro&#223;en H&#228;uptlings des untergegangenen Stammes der Kamschakta – Bear, dem Legendenberankten, dem Liederumtosten, dem Wehmutsriesen namens Kleines Abbes Bein. Aber der Zweitakter rollte vorw&#228;rts unbeirrt und das verr&#228;terische Grinsen im Antlitz des B&#228;ren gab mir keinen Anla&#223; eine Vollbremsung,  eine Umkehr oder wenigstens eine besinnende Rast zu erhoffen. Wenn blubbernde Heizungsrohre und der bevorstehende Winterschlaf rufen, ist die Abenteuerlust oder ein herzschwerer Erinnerbedarf eines Feldhopplers dem B&#228;ren nicht mal ein Nicken des zur Kenntnis genommen Habens wert. Doch der gescheite Hase baut vor und haste nich gesehn nahm ich ein oder zwei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=tUMOb49XGP0&amp;list=PLA0AD6A6738880DED&amp;index=25" target="_blank"><strong>Scheibchen der Magischen</strong></a> Pilze zu mir, die man mir zum Abschied in der Pulqueria in mein Jutebeutelchen gesteckt hatte. So lebet ihr weiterhin in den Gefilden der strukturierten Vermessenheit und glaubt den Ziffern  eurer dahin rasenden Wecker, ich weile zwischen den Zeiten, Zeilen und Farben. Der Siegtreffer wird vor dem Ausgleich geschossen und der Fehler wird gemacht am Ende des Buches. Meine Augen verschlie&#223;en sich vor den Bildschirmen und Stra&#223;enlaternen, in blinder Ruhe blinzeln sie entgegen einem inneren Lichte. Langsam reite ich die Welle zu Ende, die Larve des Old Schmetterpfote pellt sich von meiner Haut, es kitzelt und alsbald liege ich zusammengerollt in den Federn meines n&#228;chsten Ichs.  Spektren durchpulsen mich und in frisch erworbener Blindheit vertraue ich dem Gasfu&#223; des Herrn Archibald Mahler, B&#228;r vom Brandplatz, wieder mal befindlich auf einer seiner vielen ziellosen Heimfahrten. Und ohne eine Klage werde ich in den K&#246;rper schl&#252;pfen, der – wann auch immer dies sein wird – neben dem B&#228;ren auf einer in Betrieb genommenen Heizung sitzen wird. Vielleicht werden wir Schach spielen. Vielleicht werden wir sterben. Wir werden zu tun haben. Das ist gewi&#223;. Ausnahmsweise pfeift eben der B&#228;r <a href="https://www.youtube.com/watch?v=v7TPhVM4GTY" target="_blank"><strong>ein feines Lied</strong></a>, denn streng genommen ist dies mein Brevier. Dabei &#252;bersieht er eine rote Ampel. Bl&#246;d!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9043" title="tal32" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/10/tal32.jpg" alt="tal32" width="515" height="227" /></p>
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		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig / Ankommen, um zu gehen und der Teppich nicht zum Gebet</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2015 14:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregende Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Kieloben]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es war seine Nase, die Archibald Mahler weckte. Vertrauter Geruch. Ernst Albert? Es zieht. Die T&#252;re eines Hotelzimmers steht offen. Mahlers Blick f&#228;llt auf den n&#228;chtlichen Zettel. „571. Herr E. Albert!“ Auf der offenen T&#252;re steht? Erraten. Der B&#228;r fasst sich an den Kopp. Der ist noch nicht ganz in den Tag eingetreten. „Ich Dummbatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8373" title="kiel27" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/kiel27.jpg" alt="kiel27" width="515" height="296" /></p>
<p>Es war seine Nase, die Archibald Mahler weckte. Vertrauter Geruch. Ernst Albert? Es zieht. Die T&#252;re eines Hotelzimmers steht offen. Mahlers Blick f&#228;llt auf den n&#228;chtlichen Zettel. „571. Herr E. Albert!“ Auf der offenen T&#252;re steht? Erraten. Der B&#228;r fasst sich an den Kopp. Der ist noch nicht ganz in den Tag eingetreten. „Ich Dummbatz aber auch!“ Man h&#228;tte eine gem&#252;tliche Nacht im und nicht vor dem Zimmer verbringen k&#246;nnen. Wobei, nach einer Premierenfeier gibt der Herr Albert im Schlaf meist f&#252;rchterliche Ger&#228;usche von sich. Archibald Mahler huscht in das Zimmer. Leer. Fast. Was er sieht, l&#228;sst ihn erbeben. Nun ja, das ist doch etwas &#252;bertrieben. Er staunt. Da sitzen also der Anderb&#228;r vom Feldberg, der Schatten seiner selbst und Herr Archibald Mahler in persona pelzis ursorum und betrachten sich gegenseitig. Wer war aber zuerst da? Wer ist &#252;berhaupt wer? Sind alle nur einer? Oder ist keiner, der der er sein k&#246;nnte, wollte oder ist? War Mahler gar die ganze Zeit hier oben in Kiel gewesen, w&#228;hrend er noch dachte zu reisen? Tr&#228;umt er schon oder ist er noch wach oder andersrum? Der B&#228;r, der nicht da war und trotzdem schon da ist. Immer schon war? Es noch werden mu&#223;, um zu sein? <a href="http://archibalds-welt.de/2015/01/06/a-mahler-macht-sich-selbststaendig-versuch-2/" target="_blank"><strong>Das Buch?</strong></a> Diese Geschichte wollte er doch erz&#228;hlen. Gemeinsam mit Herrn Albert. F&#252;r den Musentempel. Jetzt f&#228;llt es ihm ein. Er mu&#223; nach Hause. Mittelhessen. Sofort.</p>
<p>Man mu&#223; anmerken, da&#223; der Herr Archibald Mahler sich noch immer im Zustand der Mittellosigkeit befindet, er eigentlich auf der Flucht und er sich zudem – hinten rum – in ein Hotel rein geschlichen hat. Und das in einer Zeit, wo das Reiche die Z&#228;une immer h&#246;her zieht. Gefahr. Dann liegt da dieser Teppich. Es ist ein Original – Gebetsteppich. Der reisende Muselmane hat so was im Koffer. Erschrecken! Ist der Herr Albert jetzt ein Konvertit geworden? Weia! Aber hat man nicht schon in alten Geschichten gelesen, da&#223; ein solcher Teppich manchmal ein Flugger&#228;t sein kann? Einen Versuch ist das immer wert. Mahler nimmt Platz. Wie startet man so ein Ding? Gibt es einen Anlasser? Mu&#223; man einen Teppich volltanken? Und wenn, wo? Hat das Teil noch T&#220;V und wo ist die Plakette? Welcher Flugschein ist g&#252;ltig und wer erteilt die Starterlaubnis? Da gibt es doch diese Zauberspr&#252;che. „Allah ist gro&#223;, Allah ist m&#228;chtig ohne Hut!“ Nichts. „Mekka, Mokka, Magenbitter!“ Nichts. „Heil&#8217;ger Vorwerk, Deine Gnad&#8217; ich erbitt&#8217;!“ Nichts. „Je suis Archibald!“ <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UtkP5gTX6Hc" target="_blank"><strong>Der Teppich hebt ab.</strong></a> Und die Winde wehen von Nord gen S&#252;den. Gute Reise, B&#228;r! Wir warten!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8374" title="kiel28" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/kiel28.jpg" alt="kiel28" width="515" height="301" /></p>
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		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig / Denkmal</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 22:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Kieloben]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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Dann dreht sich Archibald Mahler um. Da steht es. Das Abbild seiner selbst. Kalt und freundlich grinsend. Ein Schneeb&#228;r. F&#252;nfzigmal so gro&#223; und hundertmal so schwer. Und Mahler – oben auf dem Denkmalkopf mit kaltem P&#246;ter – denkt, warum wohl ein Denkmal Denkmal genannt wird und ein Mahnmal Mahnmal, wo das Denkmal gerne Potentaten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8357" title="kiel25" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/kiel25.jpg" alt="kiel25" width="515" height="370" /></p>
<p>Dann dreht sich Archibald Mahler um. Da steht es. Das Abbild seiner selbst. Kalt und freundlich grinsend. Ein Schneeb&#228;r. F&#252;nfzigmal so gro&#223; und hundertmal so schwer. Und Mahler – oben auf dem Denkmalkopf mit kaltem P&#246;ter – denkt, warum wohl ein Denkmal Denkmal genannt wird und ein Mahnmal Mahnmal, wo das Denkmal gerne Potentaten und von &#8220;V&#246;lkern“ oder &#8220;Vertretern&#8221; gehuldigte Kriegsverbrecher auf Pferde oder Sockel setzt zur geflissentlichen Anbetung und das Mahnmal nicht enden wollende Listen des Schreckens in den Beton mei&#223;elt. W&#228;re es da nicht sinnstiftender die Sieger feiernden Denkm&#228;ler umzubenennen in Mahnmale – Friede den H&#252;tten etcppp – und die Mahnmale dann? Genau: Denk einfach mal nach! Aber darum geht es nicht, wenn der eigene Arsch auf dem Kopf einer Monsterkopie seiner selbst friert und zittert. Und Archibald Mahler dreht sich noch einmal um. Das Hotel da hinten am Ende des Ratsherrengarten. Yes! Genau.</p>
<p>Wie sieht das bitte aus, wenn ein kleiner B&#228;r – mittellos und mit Schneekristallen am P&#246;ter – versucht sich an der Rezeption eines nicht ganz billigen Hotels vorbei zu schleichen. Mahler ist kein Blender. Oder soll er forsch die Damen am Empfangstresen darauf hinweisen, da&#223; der Ehrenwerte Herr Ernst Albert ihn seit Wochen erwartet und zackzack dann bitte gerne? Nein! Also surft der B&#228;r durch die Dateien seiner Erinnerungen und da war doch der Hintereingang durch die Tiefgarage, die Abk&#252;rzung Richtung Musentempel, die man vor jenen vier Jahren gerne mal nahm. So war&#8217;s doch. Jetzt noch ein wenig warten und frieren und dem schrillen Gesang der M&#246;wen zuh&#246;ren und sich freuen, weil es sch&#246;n ist, wenn man ankommt und was wiederfindet, wie zuf&#228;llig auch immer. Und jetzt los. Hinten rum.</p>
<p>Nachts, alleine in den Fluren eines Hotels. Man mag gerne glauben, die meisten G&#228;ste tun nur so, als ob sie schliefen. Die Stille mag man greifen k&#246;nnen, aber die Nase des B&#228;ren sp&#252;rt dieses nerv&#246;se Vibrieren. Insomnia atmet durch die mit Chipkarten gesicherten T&#252;ren. Von der sensiblen Nase des B&#228;ren hatten wir an anderer Stelle schon oft gesprochen. Ernst Albert ist hier. Das riecht der B&#228;r. Oder war hier. So genau ist die Nase des B&#228;ren dann doch nicht. Ist das Ziel erreicht? Morgen das opulente Fr&#252;hst&#252;cksbuffet? Egal. Angenehm die Nacht trotz allem, denn im Hotel sind selbst die kargen Flure beheizt. Und wie! Der B&#228;r wird m&#252;de. Da liegt doch dieser Zettel. Es ist so warm. B&#228;r,  lies doch, was da auf dem Zettel steht. Archibald Mahler schlie&#223;t die Augen. Das hat – <a href="https://www.youtube.com/watch?v=J2e4NlnLr28" target="_blank"><strong>meistens</strong></a> – Konsequenzen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8358" title="kiel26" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/kiel26.jpg" alt="kiel26" width="515" height="251" /></p>
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		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig/Zimmermann</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2015 01:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>

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		<description><![CDATA[
Morgen wird der Herr Archibald Mahler sich umdrehen. Obwohl, eigentlich doof diese permanente Gesternerei. Jedoch: ein beheiztes Zimmerchen ist schon angenehm. Im Norden f&#228;llt weiterhin Schnee. Archibald Mahler w&#252;rde jetzt gerne Lieder aus des Herrn Zimmermann Zitatenalbum h&#246;ren. Das Werk ist zwar in Mittelhessen hinterlegt, aber der B&#228;r ist ungeduldig Also denkt er: Link doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8347" title="kiel24" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/kiel24.jpg" alt="kiel24" width="515" height="199" /></p>
<p>Morgen wird der Herr Archibald Mahler sich umdrehen. Obwohl, eigentlich doof diese permanente Gesternerei. Jedoch: ein beheiztes Zimmerchen ist schon angenehm. Im Norden f&#228;llt weiterhin Schnee. Archibald Mahler w&#252;rde jetzt gerne Lieder aus des Herrn Zimmermann Zitatenalbum h&#246;ren. Das Werk ist zwar in Mittelhessen hinterlegt, aber der B&#228;r ist ungeduldig Also denkt er: <a href="http://dylanesco.com/resenha-shadows-night/" target="_blank"><strong>Link doch mal!</strong></a> Pustelfluchen und die Nachricht: <em><strong>&#8220;Dieser Beitrag ist in Schland nicht verf&#252;gbar, da er Gedanken enthalten k&#246;nnte, &#252;ber deren Verwendung wir uns mit der GEMA (Gibt Eine Mutti Alles?) nicht einigen konnten.&#8221;</strong> </em>Mahler zittert, aber friert nicht, obwohl er es gerne t&#228;te. Zur Not lacht er leise vor sich hin. Mit kaltem P&#246;ter.</p>
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		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig / Landkarten</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2015 22:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Kieloben]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>

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Da haut der Budnikowski ab so einfach, hinterl&#228;sst Hinweise kryptischer Art und Ader, w&#252;tet und ist weg von der F&#246;rde. Der wei&#223;e Kuno weicht, ihm folgt der „Wei&#223;e Kurt“ und l&#228;sst es ordentlich schneien im Norden. Der Archibald Mahler liest heute daraus noch keinen Hinweis, er sitzt am Museumshafen in Kiel, war da schon vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8337" title="kiel22" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/kiel221.jpg" alt="kiel22" width="515" height="279" /></p>
<p>Da haut der Budnikowski ab so einfach, hinterl&#228;sst Hinweise kryptischer Art und Ader, w&#252;tet und ist weg von der F&#246;rde. Der wei&#223;e Kuno weicht, ihm folgt der „Wei&#223;e Kurt“ und l&#228;sst es ordentlich schneien im Norden. Der Archibald Mahler liest heute daraus noch keinen Hinweis, er sitzt am Museumshafen in Kiel, war da schon vor Jahren, erinnert sich nicht mehr und es ist kalt und er surft so mal in einem &#246;ffentlichen und kostenfreien Handkommunikationsger&#228;t &#228;lterer Bauart auf der Suche nach Anst&#246;&#223;en, als eine Bildnachricht aus Mittelhessen ihn erreicht. Aha! So so! Der Grund der schnellen Abreise des Herr Budnikowski ist des Herr Zimmermann neue Platte. Im Anhang gleich die passende Besprechung. Der B&#228;r liest und friert nicht mehr ganz so toll. <a href="http://cobra.be/cm/cobra/muziek/1.2224093" target="_blank"><strong>Genau. Besser h&#228;tte ich</strong></a> es nicht ausdr&#252;cken k&#246;nnen. Und er denkt zu meinen, wenn er sich jetzt umdreht und dann nach rechts oder links schaut? Vielleicht! Denn da hinter seinem R&#252;cken, da war er doch schon mal. Hat er selbst das Lied oder hat es ihm wer vorgesungen? Gewi&#223;, die <a href="http://dylanchords.info/roadmaps.htm" target="_blank"><strong>Landkarten f&#252;r die Seele</strong></a>. Man mu&#223; einfach loslaufen. Irgendwohin.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8335" title="kiel23" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/kiel23.jpg" alt="kiel23" width="515" height="303" /></p>
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		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig / Zumutung</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/01/30/a-mahler-macht-sich-selbststaendig-zumutung/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2015 21:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregende Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Kieloben]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Moin Mahler, ich mu&#223; Sie leider verlassen. Schnellstens!“
„Warum? Und schade ist das auch. Warum nun?“
„Sie erinnern sich an unsere Schandtaten? Die Flucht?“
„Verdr&#228;ngt!“
„Das Blaulicht macht mir Angst! Schland vergisst nur eigene Schuld, niemals fremde!“
„Dann schnell weg!“
„Folgendes: &#8216;Es gibt eine tschetschenische Spruchweisheit: Sp&#228;t ge&#246;lte Gef&#252;hle weisen abgestandenes Wasser ab, und beide vermodern zu Erinnerungsjauche.&#8217; Ich wei&#223;, es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8322" title="kiel20" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel20.jpg" alt="kiel20" width="515" height="260" /></p>
<p>„Moin Mahler, ich mu&#223; Sie leider verlassen. Schnellstens!“</p>
<p>„Warum? Und schade ist das auch. Warum nun?“</p>
<p>„Sie erinnern sich an unsere Schandtaten? <a href="http://archibalds-welt.de/2012/04/14/wenn-zuviel-zusammenkommt-kann-es-sein-dass-jemand-die-flucht-ergreifen-muss-und-dann-isser-weg/" target="_blank"><strong>Die Flucht?</strong></a>“</p>
<p>„Verdr&#228;ngt!“</p>
<p>„Das Blaulicht macht mir Angst! Schland vergisst nur eigene Schuld, niemals fremde!“</p>
<p>„Dann schnell weg!“</p>
<p>„Folgendes: <em><strong>&#8216;Es gibt eine tschetschenische Spruchweisheit: Sp&#228;t ge&#246;lte Gef&#252;hle weisen abgestandenes Wasser ab, und beide vermodern zu Erinnerungsjauche.&#8217; </strong></em>Ich wei&#223;, es ist aus allen Zusammenh&#228;ngen gerissen, aber bedenkenswert.“</p>
<p>„Budnikowski, ich folge Ihnen gerne, jedoch gerade sind Sie sehr forsch im Tempo des Hirnens!“</p>
<p>„Ok. Eine Neuentdeckung. Rudolf Walther. <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=wa&amp;dig=2010%2F09%2F14%2Fa0079&amp;cHash=bc60c21c10acf59fbde0fe55f07e1e96" target="_blank"><strong>Die erste.</strong></a>“</p>
<p>„Aha! Heino und Nervsack Broder und Lena und das dicke Tenniskind in wenigen Abs&#228;tzen gemeinsam verwurstet. Chapeau!“</p>
<p>„Und das noch: <em><strong>&#8216;Der Gesinnungstest, der da gefordert wird, hat Tradition im &#8220;Land der unbegrenzten Zumutbarkeiten&#8221;, wie der Philosoph Ulrich Sonnemann (1912-1993) in einer Essaysammlung schon 1963 anmerkte. Zumutbar ist nach der neudeutschen Tugendlehre, dass der Angeklagte seine Unschuld und nicht der Kl&#228;ger dessen Schuld belegen muss; zumutbar ist auch, dass sich der seines Glaubens Bestohlene f&#252;r Taten entschuldigen soll, die Diebe im Namen seines missbrauchten Glaubens begingen. Der Geschlagene soll niederknien und &#246;ffentlich um Verzeihung und Vergebung bitten bei der in &#8220;pan-deutscher Gemeinsamkeit&#8221; (Sonnemann) nach S&#252;ndenb&#246;cken jagenden Koalition der guten, willigen und rechtgl&#228;ubigen Abendland-Unionisten.&#8217; </strong></em>Auch nett, aber aktueller.“</p>
<p>„Sie springen durch die Felder des Denkens, wie ich es nicht k&#246;nnte mit meiner dicken Denkplautze und dem den Winterschlaf vermissenden Hirn! Der Walther jedoch mich interessiert! Aber die Zusammenh&#228;nge? Und wer ist dieser Sonnemann?“</p>
<p>„Das Buch ist geordert und liegt in Mittelhessen bald. Ich mu&#223; also heim. Und auch die Pelagia braucht meine Gesellschaft!“</p>
<p>„Und das Zitat?“</p>
<p>„Walther, <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&amp;dig=2015%2F01%2F20%2Fa0097&amp;cHash=b6ca9a75f444cc94a56cb801787d2bc2" target="_blank"><strong>die zweite!</strong></a>“</p>
<p>„Wie reisen Sie gen Heimat?“</p>
<p>„Auf dem R&#252;cken meines Pferdes!“</p>
<p>„Und ich im Schneegewitter verharrend in Einsamkeit, nicht wissend, wo das Hotel? Ist das nicht eine Zumutung?“</p>
<p>„Wollten Sie nicht selbstst&#228;ndig werden? Halten Sie die Augen auf! Man hat Ihnen in dieser Stadt schon ein Denkmal errichtet!“</p>
<p>„Hase, Du hast doch einen am L&#246;ffel. Hau ab!“</p>
<p>„Mahler: Seni seviyorum!“</p>
<p>„Budnikowski: Ben de seni seviyorum!“</p>
<p>„Bis bald!“</p>
<p>„Ich schicke Ihnen baldigst eine Postkarte! Und Sie mir bitte das Buch von diesem Sonnemann!“</p>
<p>„Das lesen wir gemeinsam zu Hause! <a href="https://www.youtube.com/watch?v=bW5M5xljdCI" target="_blank"><strong>Tsch&#252;&#223;!</strong></a>“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8323" title="kiel21" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel21.jpg" alt="kiel21" width="515" height="261" /></p>
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		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig / Hoffnung</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2015 19:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>
		<category><![CDATA[Kieloben]]></category>

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		<description><![CDATA[
Oben im Kr&#228;hennest unverdrossen der Mastmatrose schaut und unten im Bauch des schaukelnden Narrenschiffs zwei der Seefahrt eher Fremde im Bem&#252;hen den Mageninhalt zu bewahren bei sich. Eine Momentaufnahme. Gelegentlich ein Schlepper auf rahmengen&#228;hten Schuhen vorbei schleicht und einkassiert. Eine Behauptung. Die Richtung der Fahrt von Ost nach West. Eine Tatsache. Heute die meisten Fahrten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8308" title="kiel18" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel18.jpg" alt="kiel18" width="515" height="249" /></p>
<p>Oben im Kr&#228;hennest unverdrossen der Mastmatrose schaut und unten im Bauch des schaukelnden <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xVzoOYUR5QQ" target="_blank"><strong>Narrenschiffs</strong></a> zwei der Seefahrt eher Fremde im Bem&#252;hen den Mageninhalt zu bewahren bei sich. Eine Momentaufnahme. Gelegentlich ein Schlepper auf rahmengen&#228;hten Schuhen vorbei schleicht und einkassiert. Eine Behauptung. Die Richtung der Fahrt von Ost nach West. Eine Tatsache. Heute die meisten Fahrten von S&#252;d nach Nord. Die Berichtigung. &#220;ber der F&#246;rde geht ein Schneegewitter nieder. Eine neue Tatsache. <em><strong>„Eine Klimaver&#228;nderung, die beweisbar, gibt es nicht. Periodisch auftretende Wetterph&#228;nomene sind das bestenfalls.“</strong></em> Ach, halt doch einfach die Schnauze und melde Deinen SUV ab. Der Kahn stoppt, das Ufer ist nicht erreicht. <em><strong>„Da vorne, das Hotel. Man erwartet Euch.“</strong></em> Danke auch und die letzten Meter durchwatet man die F&#246;rde. Das Hotel ist eine Bude. Geschlossen. Die zwei Reisenden halten ein Herz in die Luft. Sie hatten es &#8211; zuf&#228;llig? &#8211; gefunden beim Erreichen des Weststrands. Gestern soll hier eine Demonstration stattgefunden haben. Elftausend Aufrechtgeherk&#246;pfe hoch. Man sang und begr&#252;&#223;te alle Fremden. Au&#223;er die nat&#252;rlich, die .. &#228;hem … wir haben auch nur zwei Zimmer und so. Echt sorry. Alle Rolll&#228;den unten. Das Herz hochhalten trotzdem. Theoretisch. Im Norden ist es auch nicht w&#228;rmer als im S&#252;den. Und wie der B&#228;r und der Hase so sitzen und hoffen auf Einla&#223;, ert&#246;nt in der Ferne ein Martinshorn und Blaulicht funzelt wichtig in den einbrechenden Abend. Klingt nicht nach Freundlichkeit. Besser man steht auf und macht sich fort. Nur wohin? Und wo – hier k&#246;nnte ein weiser Fluch stehen, der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Tls4GeDHPbs" target="_blank"><strong>erst Manhattan und dann</strong></a> Berlin erledigt – ist das versprochene Hotel, die Pension „Zur bl&#252;henden Landschaft“? Mahler und Budnikowski schauen sich an. Wer mutet wem was zu?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8309" title="kiel19" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel19.jpg" alt="kiel19" width="515" height="269" /></p>
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		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig / Verzichten</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/01/28/a-mahler-macht-sich-selbststaendig-verzichten/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 19:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>
		<category><![CDATA[Kieloben]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8216;Fischbratkutter Elke&#8217; ist kein Bandname, nicht der Titel des n&#228;chsten Roman des Herrn Archibald Mahler, kein vermeintlicher Steilpass f&#252;r schw&#228;nzleschwingende Witzigkeit, sondern einfach nur eine Tatsache. Im Bauch des Kutters sitzen sie nun, die zwei der F&#246;rde entkommenen Herren. L&#228;chelt da ein Weib? Lebt es gar? Mahler und Budnikowski ist Gegengeschlechtlichkeit fern. Fast! Die wunderbare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8285" title="kiel16" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel16.jpg" alt="kiel16" width="515" height="300" /></p>
<p>&#8216;Fischbratkutter Elke&#8217; ist kein Bandname, nicht der Titel des n&#228;chsten Roman des Herrn Archibald Mahler, kein vermeintlicher Steilpass f&#252;r schw&#228;nzleschwingende Witzigkeit, sondern einfach nur eine Tatsache. Im Bauch des Kutters sitzen sie nun, die zwei der F&#246;rde entkommenen Herren. L&#228;chelt da ein Weib? Lebt es gar? Mahler und Budnikowski ist Gegengeschlechtlichkeit fern. Fast! Die wunderbare Frau Pelagia existiert. Und wie!  Kein Grund jedoch hier eine Homestory in die Welt hinaus zu sentimentalisieren. Die Beziehungsdramen, welche die Herren einst – das will doch keiner wissen. Oder? Sp&#228;ter und gewi&#223; vielleicht. Jetzt erst dies:</p>
<p>„Sagen Sie mal, Mahler und einen Dank f&#252;r die letzten Stunden auch, jedoch: auf was k&#246;nnten wir im Neuen Jahr alles verzichten?“</p>
<p>„Verzicht? Gut! Machen wir eine Liste!“</p>
<p>„Das w&#228;re mein erster Verzicht: Alle Listen!“</p>
<p>„Tabellen auch?“</p>
<p>„Bitte!“</p>
<p>„Ihr P&#246;hlereiverzicht ist ernst gemeint, Herr Budnikowski?“</p>
<p>„Mehr denn je! Sie erinnern sich an<a href="http://archibalds-welt.de/2014/12/24/intermezzo-eins-macht-hoch-die-tuer-und-tassen/" target="_blank"><strong> meine letzte Auslassung</strong></a>? Lassen Sie mich – obwohl noch lange nicht in Rente – einmal <a href="http://www.zeit.de/sport/2015-01/klopp-bvb-eilenberger-interview" target="_blank"><strong>den Rechthaber geben</strong></a>!“</p>
<p>„Und dann, Budnikowski, verzichten wir worauf?“</p>
<p>„Vor allem auf die unvermeidlichen Gegenpositionen!“</p>
<p>„Die Alternative?“</p>
<p>„Aikido! Die Energie des Angreifers aufsaugen, Schl&#228;ge antizipieren, vorbeigleiten lassen und ins Leere laufen m&#246;gen sie!“</p>
<p>„Ich melde Zweifel an! Wegen der Wut!“</p>
<p>„Ok! Ab und an Gegenpositionierung ohne zur&#252;ckzuweichen. Und unsere Gegner bleiben wie immer: alle potentiellen Schlu&#223;strichzieher!“</p>
<p>„Genauer!“</p>
<p>„Gegen all diese Schlu&#223;strichzieher zum Beispiel, die heute noch rumjammern, da&#223; dieses Tor zu London im Jahre 66 nie und nie und nie und nimmer ein Tor war gewesen, was sie damals als schwer pubertierendes Wesen auf dem elterlichen Sofa mit Falkenauge sofort erkannt hatten, um dann auszuschwitzen im Chor: La&#223;t  mich mit Birkenau in Ruhe, ihr Gutmenschen!“</p>
<p>„G&#228;be es eine Steigerung?“</p>
<p>„Ewigpubertierende, welche meinen Ironie und den unvermeidlichen Braunauer in einen wie auch immer gearteten Zusammenhang schustern zu m&#252;ssen! An Auschwitz mu&#223; halt leider jegliche Selbstsicherheit scheitern! &#8216;Heil Witzle&#8217; ist einfach nur d&#228;mlich!“</p>
<p>„Jetzt ist aber Schlu&#223;!“</p>
<p>„Gewi&#223;! Mahler, auf was wollen Sie verzichten?“</p>
<p>„Auf die Badewannen, die blubbernden Heizk&#246;rper und die fetten Teppichb&#246;den im Steigenberger!“</p>
<p>„Auf was wollen Sie nicht verzichten?“</p>
<p>„Auf die Badewannen, die blubbernden Heizk&#246;rper und die fetten Teppichb&#246;den im Steigenberger!“</p>
<p>„Dann sollten wir die F&#246;rde queren!“</p>
<p>„H&#246;ren Sie, Herr Hase, frisch gerettet sie sind und schon verbal extrem aktiv!“</p>
<p>„Auch dies schadet nicht! Da liegt ein Boot am Kai.“</p>
<p>„Budnikowski, dieses Boot spricht allen maritimen Sicherheitsvorschriften Hohn!“</p>
<p>„Dann schauen Sie sich mal die Dinger an, die tagt&#228;glich das Mare nostrum queren! Und da sitzen mehr als nur wir zwei N&#246;hler drin!“</p>
<p>„Wissen Sie was, Budnikowski? Ich beginne Ihre Wut zu sch&#228;tzen!“</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=_9fvMQ04is4" target="_blank"><strong>„Wer lichtet den Anker?“</strong></a></p>
<p>Der Wind frischt b&#246;s und b&#246;ig auf aus Nordwest. Zwei Amateure der Seefahrt wollen von Ost nach West. Dr&#252;cken wir die Daumen. Von Herzen und ohne Schi&#223;.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8286" title="kiel17" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel17.jpg" alt="kiel17" width="515" height="314" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig / Befreiung</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/01/27/a-mahler-macht-sich-selbststaendig-befreiung/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2015 17:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregende Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Kieloben]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dieses Boot kannte er doch. Kleiner zwar und von Zigarettenqualm umweht und nicht vom feuchtkalten Wests&#252;dwest. Damals als er mit Herrn Albert hier oben so manche Kaschemme besucht hatte, da stand das Boot auf einem der Tresen, an den Zapfhahn angekettet und mit oben einem Schlitz drin. Vor wenigen Minuten noch schaukelte das Boot – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8256" title="kiel14" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel14.jpg" alt="kiel14" width="515" height="278" /></p>
<p>Dieses Boot kannte er doch. Kleiner zwar und von Zigarettenqualm umweht und nicht vom feuchtkalten Wests&#252;dwest. Damals als er mit Herrn Albert hier oben <a href="http://archibalds-welt.de/2010/11/09/von-den-scheidebechern-der-melancholie-von-der-euphorie-und-warum-keiner-geht/" target="_blank"><strong>so manche Kaschemme</strong></a> besucht hatte, da stand das Boot auf einem der Tresen, an den Zapfhahn angekettet und mit oben einem Schlitz drin. Vor wenigen Minuten noch schaukelte das Boot – und jetzt ordentlich viel gr&#246;&#223;er – &#252;ber die F&#246;rde Richtung M&#246;ltenort und fischte einen durchfrorenen wei&#223; &#8211; gelblichen Hasen, der auf dem R&#252;cken einer Robbe durch die kalten Fluten ritt, aus dem Wasser. Der Schiffsf&#252;hrer und<a href="https://www.youtube.com/watch?v=uXyJR8Fw9vY" target="_blank"><strong> erste Retter</strong></a>, der den am Ufer von Holtenau entschlossen und wild Richtung Ostufer gestikulierenden Archibald Mahler an Bord genommen hatte, stoppte die Maschine, belohnte die Helferrobbe mit einem Sixpack Heringe. Und Mahler so wie Budnikowski wurden an Land gesetzt, nicht ohne sie mit den notwendig &#252;blichen Belehrungen und Warnungen zu versehen. Besser ist das.</p>
<p>Die Langeweile sei es gewesen, die den Kuno von Lippstadt &#8211; Budnikowski diese nicht ungef&#228;hrliche Reise antreten lie&#223;. Mahler fl&#252;stert dem heftig nachbibbernden Gef&#228;hrten eine Geschichte ins Ohr, genauer gesagt einen Essay. Den Essay aus  seinem liebsten Nachttischbuch, aus dem ihn der Herr Albert in letzter Zeit &#246;fters vorgelesen hatte, wenn die N&#228;chte mal wieder wacher waren, als sie sein sollten.</p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Eine Reise in die Langeweile</em></strong></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Robert Musil in &#8216;Grigia&#8217;: „Es gibt im Leben eine Zeit, wo es sich auffallend verlangsamt, als z&#246;gere es weiterzugehen oder wollte seine Richtung &#228;ndern. Es mag sein, da&#223; einem in dieser Zeit leichter ein Ungl&#252;ck zust&#246;&#223;t.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Ja. Ein Jahr ist so kurz, und eine Stunde kann sehr viel l&#228;nger sein. Wie in der Schule die Physikstunden nie enden wollten und die Turnstunden mit den hellwei&#223;en B&#228;llen beim Volleyball so schnell wegflogen. Aber nicht nur f&#252;r das einzelne Leben gilt das, sondern auch f&#252;r eine ganze Gesellschaft. Die gro&#223;e Leere wird panisch mit gro&#223;er Aktivit&#228;t – Reisen, Sektierertum, Radikalisierung – gef&#252;llt.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Musil schrieb seinen Satz im R&#252;ckblick auf den Ersten Weltkrieg und in der Ahnung eines kommenden. Ich erinnere mich an die Bilder vom Kriegsausbruch: Rowdies, die endlich ihre Langeweile loszuwerden glaubten, indem sie auf andere trampelten.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Wichtig w&#228;re es, mit der Langeweile im eigenen und im kollektiven Leben umgehen zu lernen, die scheinbare oder wirkliche Bewegungslosigkeit nicht mit erfundenen Aktivit&#228;ten und Betriebsamkeit vollzustopfen. Einmal nicht zu reisen, sondern die Landschaft vor dem Fenster oder die Landschaft des eigenen Lebens auf sich zukommen zu lassen</em><a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/ilse-aichinger-a-392259.html" target="_blank"><strong><em> </em></strong></a></p>
<p style="text-align: right"><a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/ilse-aichinger-a-392259.html" target="_blank"><strong><em>(Ilse Aichinger)</em></strong></a></p>
<p>Und w&#228;hrend der B&#228;r in ein Gegen&#252;berohr wisperte, der Hase nickend zuh&#246;rte und beide ordentlich Hunger bekamen, dachte Mahler dar&#252;ber nach, ob er nicht eben mit sich selbst spr&#228;che. M&#246;glich ist das. Dann lief man los und entdeckte im Hafen von M&#246;ltenort den alten Kahn.</p>
<p>„Budnikowski, lassen sie uns den Bauch dieses Kahns betreten <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UB8VHs19T7U" target="_blank"><strong>und nachsinnen</strong></a>!“</p>
<p>„Gerne folge ich Ihnen, Mahler. Und des weiteren denke ich, da&#223; am heutigen Tage das ganze Schl&#228;ndle die Arbeit <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/pegida-demonstration-in-dresden-die-nuetzlichen-idioten-1.2321605" target="_blank"><strong>niederlegen und nachsinnen</strong></a> sollte!“</p>
<p>„Gewi&#223;! Und das auch noch die n&#228;chsten siebzig Jahre!“</p>
<p>„Sagen wir hundertsiebzig! Und zwar bei vollem Lohnverzicht!“</p>
<p>„Auch dies schadet nicht!“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8257" title="kiel15" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel15.jpg" alt="kiel15" width="515" height="260" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig / Rettung</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/01/25/a-mahler-macht-sich-selbststaendig-rettung/</link>
		<comments>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/01/25/a-mahler-macht-sich-selbststaendig-rettung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2015 17:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Kieloben]]></category>

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		<description><![CDATA[
B&#228;ren haben gute Ohren. Wenn der heimwehkranke Lachs an Vancouver vorbei schwimmt, merkt jeder B&#228;r auf, vernimmt Flossenschlag vor Kalifornien und setzt sich schon mal an die  Stromschnellen des Yukon &#8211; River. B&#228;ren haben auch gute Nasen. Wenn ein Aufrechtgeher auf irgendeinem Campingplatz zwischen Wyoming und Kamschatka sein Wurstbrot auspackt, geht der hungrige B&#228;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8245" title="kiel12a" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel12a1.jpg" alt="kiel12a" width="515" height="262" /></p>
<p>B&#228;ren haben gute Ohren. Wenn der heimwehkranke Lachs an Vancouver vorbei schwimmt, merkt jeder B&#228;r auf, vernimmt Flossenschlag vor Kalifornien und setzt sich schon mal an die  Stromschnellen des Yukon &#8211; River. B&#228;ren haben auch gute Nasen. Wenn ein Aufrechtgeher auf irgendeinem Campingplatz zwischen Wyoming und Kamschatka sein Wurstbrot auspackt, geht der hungrige B&#228;r schon mal los, denn auf des Aufrechtgehers Dummheit ist Verla&#223;. Des gemeinen B&#228;ren Augen schw&#228;cheln jedoch. Dies durfte schon mancher Aufrechtgeher erfahren, der verwechselt wurde mit einem allzu forschen Nebenbuhler, den es galt in die Schranken seines Reviers zu verweisen. Mit einem herzhaften Hieb. Oder Bi&#223;. Archibald Mahler nimmt Witterung auf, mit gespitztem Ohren.</p>
<p>Herr Kuno von Lippstadt – Budnikowski hatte sich in Mittelhessen gelangweilt, als er ein Rentier traf, welches der Weihnachtsmann auf einem uns bekannten Hinterhof geparkt und vergessen hatte, w&#228;hrend er die erfolgreich absolvierte, fl&#228;chendeckende Beschenkung mit etwas zu viel Punsch mit Schu&#223; begossen hatte und die Verge&#223;lichkeit ihn anfiel. Ob nun auf dem R&#252;ckflug f&#252;nfzehn oder sechszehn Rentiere den Schlitten in die Luft erheben, das gem&#252;dete Auge nimmt das nicht wahr. Jule Annika Haderstr&#246;msen – so der Name des Ren – war also h&#246;chst erfreut, als der Hase sie bat, ihn ein St&#252;ck des Weges Richtung Norden mitzunehmen. Als aber nun die kleine Reisegemeinschaft die F&#246;rde querte, genauer gesagt &#252;berflog, der Hase inst&#228;ndig auf eine Zwischenlandung bestand, das fliegende Nordtier aber entgegnete, da&#223; ein nicht eingeplanter Stopp plus Erdkontakt leider verhindere die zur Querung der Ostsee n&#246;tige Flugh&#246;he wieder zu erreichen und zudem die Alternative – die F&#228;hre Kiel – Oslo – bis Ende Januar auf Trockendock l&#228;ge und sie – die Dame  Jule Annika Haderstr&#246;msen – keine allzu versp&#228;tete R&#252;ckkehr riskieren m&#246;gen wolle, denn die verkatert schlechte Jahresanfangslaune des Weihnachtsmannes sei Legende und au&#223;erdem liebe sie ihre Arbeit und selbst in Skandinavien sei Arbeitslosigkeit kein Salzstockschlecken. So warf sie den Passagier ziemlich genau &#252;ber Kiel – M&#246;ltenort ab. Budnikowski segelte hinab und segelte. <em>(In diesem Zusammenhang sei kurz erw&#228;hnt, da&#223; Herr Budnikowski vor nun bald zehn Jahren <a href="https://www.youtube.com/watch?v=f7kMT1Ax24g" target="_blank"><strong>in Acapulco</strong></a> eine erfolgreiche Karriere als Felsenspringer hingelegt hatte, welche er leider auf Grund einer b&#246;sartigen Kaktusstachelinfektion beenden mu&#223;te. Doch diese alte Geschichte gilt es an anderer Stelle zu erz&#228;hlen.)</em> Es segelte also und segelte der Budnikowski, doch ein fieser ablandiger Wind dr&#252;ckte ihn hinaus auf die F&#246;rde und sein anvisiertes Ziel, das Marineehrenmal, verschwand hinter seinem R&#252;cken. Wenn ein w&#252;tender Westwind die Sturmflut in den Hamburger Fischmarkt dr&#252;ckt, zieht er zur gleichen Zeit das Wasser aus der F&#246;rde in die Ostsee hinaus. Des Hasen Gl&#252;ck und dann schwamm vorbei Rigobert Arjensen, der Robbenlotse.</p>
<p>B&#228;ren eignen sich nicht zum Rettungsschwimmer. Sie sind und bleiben Solit&#228;re. Aber wenn die Klimaverschiebung einem den Winterschlaf raubt, kann man ja mal was anderes ausprobieren. Also greift Mahler zum Rettungsring, er der k&#252;rzlich sich noch sehnte nach Hotel und hei&#223;er Badewanne, haut sich todesmutig in die F&#246;rdefluten, Wind peitscht, M&#246;we st&#252;rzt, Lotse stoppt, Maschinist flucht und ein B&#228;r kreuzt die F&#246;rde Richtung M&#246;ltenort. Ein Blick hinauf zu den Sternen. Fliegt da ein Rentier? Ohne Schlitten? <a href="https://www.youtube.com/watch?v=sPCvyJod0WM" target="_blank"><strong>Leuchtet die Nase? Skol!</strong></a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8243" title="kiel13" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel13.jpg" alt="kiel13" width="515" height="277" /></p>
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