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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Back in Town</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Archibald Mahler kehrt heim / Thesen / Aussicht</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2015 14:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archibalds Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Back in Town]]></category>
		<category><![CDATA[Hömma, wat ich grad am Denken bin]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Da sa&#223; sie die SIE, schwenkte Bein, starrte blond, plastikpuppte monoton, aber sehr freundlich, zahngrinste h&#252;bschgesichtig vom K&#252;chenschrank hinab in die n&#228;chtliche Leere, drunten auf dem K&#252;chentisch zog seit Stunden ein Tee vor sich hin, den wer vor der Bettruhe aufgegossen, dann ihn aber von Hypnos vorzeitig in die Laken gesandt vergessen hatte, der Herr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8742" title="dschungel2" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/04/dschungel2.jpg" alt="dschungel2" width="515" height="190" /></p>
<p>Da sa&#223; sie die SIE, schwenkte Bein, starrte blond, plastikpuppte monoton, aber sehr freundlich, zahngrinste h&#252;bschgesichtig vom K&#252;chenschrank hinab in die n&#228;chtliche Leere, drunten auf dem K&#252;chentisch zog seit Stunden ein Tee vor sich hin, den wer vor der Bettruhe aufgegossen, dann ihn aber von Hypnos vorzeitig in die Laken gesandt vergessen hatte, der Herr Budnikowski zeigte Schulter und schwieg wohlgelaunt, Herr Archibald Mahler, der B&#228;r vom Brandplatz, heimgekehrt und mit einer ihm schwer unter dem Herzen dr&#228;uenden Frage belastet, wunderte sich, aber auch er schwieg, wohlgelaunt kaum, dennoch nicht g&#228;nzlich missmutig, eher besorgt auf Grund der unerwarteten Neuerung. Dazu sollte man wissen, da&#223; ein B&#228;r, dessen Leben schon einen radikalen Einschnitt (Das abbe Bein!) bereit gehalten hatte, kein gro&#223;er Freund unliebsamer und (vor allem dies!) nicht angek&#252;ndigter Neuerungen ist, sondern ein gewisses, vorrangig stabiles Gleichma&#223; und gesittete Allt&#228;glichkeit bevorzugt. Dennoch schwieg er, geno&#223; – beinahe &#8211;  das Schweigen und die Absurdit&#228;t der neuen Sitzsituation. Wie nun vor dem K&#252;chenfenster Eos ihr Haupt erhob den neuen Tag zu gr&#252;&#223;en und der Spatzen Chor die ersten Strahlen des Lichts begr&#252;&#223;te, hob der Herr Budnikowski an zu sprechen.</p>
<p>„Das Dasein eines B&#228;ren, der zum Intellektuellen sich hin neigt, besteht darin, da&#223; er Grundfragen nach der Existenz stellt, da&#223; er die Welt problematisiert und Unruhe stiftet – in anderen und in sich selbst. So schafft er keine Geborgenheit – zumindest nicht prim&#228;r – und er ist nicht geborgen! Ein solcher B&#228;r zu sein, hei&#223;t eigentlich allein, einsam zu sein!“</p>
<p>„Da sprechen Sie recht. Woher aber dies? Haben Sie in meinem Kopp Urlaub gemacht!“</p>
<p>„Angesammelte Zeit verbracht in einer gewissen N&#228;he – auch wenn vom Solit&#228;r nicht unbedingt gew&#252;nscht – gebiert manch sinnangereicherte Erkenntnis, lieber Herr Mahler!“</p>
<p>„Dann weiter im Text!“</p>
<p>„Der Zustand des Ungeborgenseins ist, auch weil der intellektuelle B&#228;r, allen Anfechtungen einer sich &#228;ndernden Realit&#228;t zum Trotz, wie ein Zinnsoldat, der nicht schmelzen mag, in der H&#246;lle seines Denksystems verharrt, weil er will und mu&#223; (These!), also ein schmerzhafter und auf Dauer den schon vorhandenen Leidensdruck potenzierender Zustand. So mag es geschehen, da&#223; b&#228;r, um einmal Geborgenheit zu erleben, den Intellekt verr&#228;t&#8230;“</p>
<p>„Meinen Sie sich &#252;ber alle Ma&#223;en &#252;ber die gestrigen Ausrutscher zu am&#252;sieren, <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/fc-bayern-muenchen-vs-borussia-dortmund-anruf-beim-fussballgott-a-1031273.html" target="_blank"><strong>h&#246;mma?</strong></a>“</p>
<p>„&#8230; vielleicht auch dies, also b&#228;r sich also einer Oberfl&#228;chlichkeit hingibt, ja, also dies auch sollte, weil also&#8230; und deshalb&#8230; Kapierste?“</p>
<p>„Wie deshalb?“</p>
<p>„SIE! Genau! Angenommen mal die Welt w&#228;re blondiert, &#252;berpinselt, weil man es auch so will, friedlicher, koloriert, das H&#228;&#223;liche k&#246;nnte man nurmehr mit dem eigenen R&#252;cken betrachten, Fluchtreflex und Selbsterhalt, und es zieht einen hinan und hinweg, das Ewige, Sch&#246;ne, Weib, also&#8230;“</p>
<p>„Kann es sein, Sie verlaufen sich gerade im Dschungel Ihrer Theorie?&#8221;</p>
<p>„Therapie! Und Metapferd! Quatsch! Metapher! Metapheromene! Sie, Herr Mahler, nehmen Sie die SIE als Metapferd und also reiten Sie auf dem R&#252;cken der Sch&#246;nheit SIE – als Metapher – hinaus aus der Schmorh&#246;lle Denksystem Mahler und atmen ein frische Metapheromene und so weiter!“</p>
<p>„Ich will aber keine Freundin, Budnikowski!“</p>
<p>„Meine ich doch auch nicht, ich dachte nur an eine Antwort auf die Frage, die unter Ihrem Herzen dr&#228;ut! Alles kein Problem.“</p>
<p>„Wie?“</p>
<p>„Ich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=se-8CsPBDF8" target="_blank"><strong>mache es f&#252;r Sie</strong></a>. Kein Problem!“</p>
<p>„Woher wissen Sie?“</p>
<p>„Sagten Sie nicht, ich h&#228;tte in Ihrem Kopp Urlaub gemacht?“</p>
<p>„Ja, ich sagte dies!“</p>
<p>„Eben!“</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt)</em></p>
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		<title>Archibald Mahler kehrt heim / Leere / Gespr&#228;ch</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2015 16:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Back in Town]]></category>

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		<description><![CDATA[
Archibald Mahler war wieder zu Hause. Leise, sehr leise zog er die T&#252;re hinter sich ins Schlo&#223;. Dies war eine alte Gewohnheit. Gelegentlich – wenn er &#252;ber diese Gewohnheit nachsann, meist in dem Moment da die Klinke seine Tatze verlie&#223; – schien ihm, er wolle mit einer m&#246;glichst ger&#228;uschlosen R&#252;ckkehr den Eindruck erwecken, niemals weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8736" title="dschungel1" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/04/dschungel1.jpg" alt="dschungel1" width="515" height="211" /></p>
<p>Archibald Mahler war wieder zu Hause. Leise, sehr leise zog er die T&#252;re hinter sich ins Schlo&#223;. Dies war eine alte Gewohnheit. Gelegentlich – wenn er &#252;ber diese Gewohnheit nachsann, meist in dem Moment da die Klinke seine Tatze verlie&#223; – schien ihm, er wolle mit einer m&#246;glichst ger&#228;uschlosen R&#252;ckkehr den Eindruck erwecken, niemals weg gewesen zu sein. Darin glich er den meisten Reisenden, die, so gerne sie einem ihnen allzu engen und langweiligen Zuhause entflohen, doch gleichzeitig <a href="https://www.youtube.com/watch?v=tnUcHaPIqY8" target="_blank"><strong>ordentlich vermisst</strong></a> werden wollten, andererseits es aber nicht mochten, wenn auf Grund ihrer R&#252;ckkehr ein lautes und allzu k&#246;rperliches Gewese stattfand. Aber so &#252;berhaupt keine Reaktion wie in den jetzt immerhin schon zehn Minuten, die Mahler im Flur stand und in die erbarmungslose Stille der restlichen Wohnung hinein lauschte in der Hoffnung ein kleines, kleinstes, ein „Da bist Du ja wieder!“ zu vernehmen, so hatte der heimgereiste B&#228;r auch nicht gewettet. Dies schien ihm eine erstaunliche und absolut neue Erfahrung zu sein. Er r&#228;usperte sich. „Herr Budnikowski?“ Nichts. Drau&#223;en prasselte der Regen gegen die Fensterscheiben. Mahler begl&#252;ckw&#252;nschte sich zu seinem Entschlu&#223; seinen Guck – und Denkposten an der Lahn verlassen zu haben. Sonst nur die gro&#223;e Stille. „Aha! Das meinen die Aufrechtgeher mit Falschgeld.“ Er verlagerte sein Gewicht von der rechten auf die linke Tatze. Langsam, ohne zu z&#252;rnen. „W&#228;ren Sie hier, Herr von und zu Lippstadt – Budnikowski?“ Vernahm er ein Rascheln? Aus der K&#252;che? Von oben? Budnikowski sa&#223; auf einem K&#252;chenschrank. Man sah ihn kaum, vernahm nur ein Wispern. „Mahler! Sch&#246;n festhalten.“ Der Hase lie&#223; einen seiner langen L&#246;ffel herab von seinem begr&#252;nten Ausguck und zog unter Aufbietung aller Kraft seiner Nackenmuskulatur den B&#228;ren zu sich hoch in luftige K&#252;chenh&#246;he. Nach geraumer Zeit fand der B&#228;r erste Worte, im Ausdruck eher erstaunt.</p>
<p>„Was machen Sie hier oben, Herr Budnikowski?“</p>
<p>„Ich ben&#246;tigte Erholung nach den &#246;sterlichen Erledigungen.“</p>
<p>„Und sonst?“</p>
<p>„Es erfrischt, von oben auf die Leere hinabzublicken! Und man wird nicht gesehen!“</p>
<p>„&#196;hem, ich w&#228;re jetzt wieder da!“</p>
<p>„Ihre Abwesenheit lie&#223; mich nicht erblinden, bester Mahler!“</p>
<p>„Und wer ist das bitte?“</p>
<p>„Mir war nicht nach Einsamkeit! Aber keine Angst, sie redet nicht!“</p>
<p>„Sicher?“</p>
<p>„Bist jetzt jedenfalls. Auch ich habe geschwiegen.“</p>
<p>„&#196;hem, ich h&#228;tte da&#8230; also der Grund meiner Heimkehr&#8230; da w&#228;re ein Bitte&#8230;“</p>
<p>„Ich sehe, der B&#228;r ist wieder im Zweifel!“</p>
<p>„Na ja! Also&#8230; k&#246;nnten Sie vielleicht&#8230;?“</p>
<p>„Kann das bis morgen warten?“</p>
<p>„&#220;bermorgen ist auch gut! Hat sie einen Namen?“</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt)</em></p>
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		<title>Nachdem Budnikowski der Teppich auf den Kopf gefallen war, gab es statt Asche das Geschenk</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 15:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Back in Town]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Archibald Mahler dem Wesen in den Nacken gebissen hatte, es zumindest versucht hatte in solidarischer B&#228;renwut, er aber im selbem Moment des Zugriffs oder so ablie&#223; und ein Hauch des Begreifens ihn streifte, da er sich im Augenblick des Momentes danach einen Holzsplitter aus dem blutenden Zahnfleisch zog, der Budnikowski zeitgleich und nah schrie: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-8481" title="back09a" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/back09a.jpg" alt="back09a" width="289" height="447" />Als Archibald Mahler dem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=u_ColANWa9o" target="_blank"><strong>Wesen</strong></a> in den Nacken gebissen hatte, es zumindest versucht hatte in solidarischer B&#228;renwut, er aber im selbem Moment des Zugriffs oder so ablie&#223; und ein Hauch des Begreifens ihn streifte, da er sich im Augenblick des Momentes danach einen Holzsplitter aus dem blutenden Zahnfleisch zog, der Budnikowski zeitgleich und nah schrie: <em>„La&#223; ab und sofort, mein B&#228;r und Freund und Kupferr&#228;cher, das Wesen ist ein Gutes und dies von Naturell und Machart und Du B&#228;rserker und vorauseilend Gerechter, Du hast Dich geirrt und deshalb – zur&#252;ck zum siezen – lassen Sie ab geschwind, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HDssNWp69B8" target="_blank"><strong>gerettet </strong></a>ist der Hase und dies hier und deshalb heute auch!“</em>, ebenste da dachte der B&#228;r vom Brandplatz, Weltschauer, ach Welterschauernder, Besitzer eines ehemals abben Beines, vom Asphalt gelesener Kompagnon des Ehrenwerten Herrn Ernst Albert, ewig Dankbarer gegen&#252;ber der Wunderbaren Frau Eva Pelagia, dachte der B&#228;r namens Archibald Mahler und glaubte auch zu wissen und dies mit Potzrebel, da&#223; die Voreiligkeit wohl die Nummer Acht der Tods&#252;nden sein mag und streute sich Asche auf den ollen Kopp, denn heute ist ja der Mittwoch, jener aschige Mittwoch der Reue und alle <a href="https://www.youtube.com/watch?v=v1GfRvTgdTA" target="_blank"><strong>Nubbel</strong></a> sind verbrannt und manches fromm’ Gebet und schuldvoll’ Gebeichte und teurer noch Bereue wird tr&#228;nenreich in die L&#252;fte gekichert und Herr Mahler stieg, kletterte und rutschte schwungvoll dem Wesen den Buckel hinunter.</p>
<p>Daraufhin sa&#223; man noch ein langes Weilchen, gewi&#223; man langeweilte sich auch ein Weilchen langer Weile lang und verweilte dennoch mit dem tats&#228;chlich sehr freundlichen, gewi&#223; jedoch sehr traurigen, kopfh&#228;ngend nachdenklichen und ersch&#246;pften Wesen und beriet en passant, wo denn der beste Heringssalat zu kaufen sei. Und beschlo&#223; auch ab jetzt oder morgen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CSSeHeyan7A" target="_blank"><strong>oder irgendwann</strong></a> zu festen, &#228;h zu faster, &#228;h zu schnell, &#228;h zu … fast den jetzt? Und das Wesen hatte auch ein Geschenk mitgebracht f&#252;r Mahler UND Budnikowski. Sie haben richtig gelesen! Ein Reimlexikon!?! Jawoll! Wie toll! Blecharmee rollroll! F&#252;rchtet Euch! Nicht? Bis bald!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8483" title="back10" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/back10.jpg" alt="back10" width="515" height="185" /></p>
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		<title>Nachdem Budnikowski der Teppich auf den Kopf gefallen, erst ein Schrei und dann kommt Mahler</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2015 19:29:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Back in Town]]></category>

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Da war dieser Schrei. Vielleicht nur ein lautes Rufen. Mahler vernahm seinen Namen, soviel ist sicher. Mahler lebte ja noch. Er hing zwar immer noch im Ge&#228;st – n&#228;chtens hatte es gar etwas geschneit – und regte sich eher nicht, aber ein B&#228;r ohne Winterschlaf schei&#223;t sich da nix, nutzt die Kunst der g&#252;nstigen Stunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8446" title="back07" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/back07.jpg" alt="back07" width="515" height="234" /></p>
<p>Da war dieser Schrei. Vielleicht nur ein lautes Rufen. Mahler vernahm seinen Namen, soviel ist sicher. Mahler lebte ja noch. Er hing zwar immer noch im Ge&#228;st – n&#228;chtens hatte es gar etwas geschneit – und regte sich eher nicht, aber ein B&#228;r <a href="http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/tuebingen/schlaflos-in-bad-rippoldsau-biologin-hilft-baerin/-/id=1602/nid=1602/did=14932868/10g0s1/index.html" target="_blank"><strong>ohne</strong></a> Winterschlaf schei&#223;t sich da nix, nutzt die Kunst der g&#252;nstigen Stunde und bleibt im Ge&#228;st h&#228;ngen ohne eine seiner vielen Sorgen. Der Gravitation trotzend und sachte schaukelnd. Die wesentliche Frage ist aber doch, werte Damen und B&#228;ren: Lebt <em><strong>er</strong></em> noch, unser Herr von und zu Lippstadt – Budnikowski? <a href="https://www.youtube.com/watch?v=RSsstXfcRWw" target="_blank"><strong>Sekunde!</strong></a></p>
<p>Etwas hatte nach dem Leib des Hasen gegriffen. H&#228;tte der Hase noch gelebt oder w&#228;re er sich zumindest sicher gewesen, da&#223; er sicher und gewi&#223; noch unter den Lebenden weilt, h&#228;tte er vielleicht gefragt, was die fremde Hand im Schilde f&#252;hrte, eventuell zum Zeichen der Mi&#223;stimmung mit den L&#246;ffeln gewackelt oder sich gar &#252;ber Rettung gefreut, denn Hasen frieren des Nachts schneller als im Ge&#228;st tatenlos schnarchende B&#228;ren, die nicht in der Lage sind einen fliegenden Teppich unfallfrei durch Mittelhessen zu fahren, zu fliegen, zu lenken oder zu irgendwie’n. Der fremde Griff w&#228;rmt nun recht angenehm das Restleben, dies best&#228;tigt das Unterbewu&#223;tsein des Rest &#8211; Budnikowski, doch als diesem ein langer Holzspliss ins Fell f&#228;hrt, &#246;ffnen sich seine Augen und was er erblickt im grauen Morgen formt seine Lippen zu einem gewaltigen Schrei, gewaltig gewi&#223; f&#252;r Hasenverh&#228;ltnisse und des<strong> </strong>Herrn Mahler Namen hinaussto&#223;end zwischen bebenden Schneidez&#228;hnen gen D&#252;nsberg, erwacht Budnikowski. Er denkt sich: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cvsI3jc4pPA" target="_blank"><strong>Sieh mal an, so leb’ ich doch.</strong></a></p>
<p>Uns Mahler war gemeint. Er erwacht. &#196;u&#223;erst ungern. Noch nicht mal anst&#228;ndiger Vormittag. Minusgrade noch. Und wo ist die F&#246;rde? Warum kreischen keine M&#246;wen? Kann ich bitte ein Fischbr&#246;tchen haben? Und wo ist – Potzrembel! – das Hotel, nein: der Teppich, quatsch: wo bin ich? Egal! Runter vom Ge&#228;st! Sieh: Da ist dieses Wesen! Und noch ein anderes, entschieden kleineres Wesen. Das erste Wesen ist dem Mahler g&#228;nzlich unbekannt, das andere, entschieden kleinere: genau: Budnikowski. Schock! Entsetzen! Gel&#228;hmt der Atem und die Motorik! Das erste Wesen fasst nach dem zweiten. Etwas fasst Mahler an. Etwas, was einem Solit&#228;r fremd und im Aussterben begriffen sowieso: die solidarische Wut. Er tut einen Satz und altes Genmaterial erwacht im domestizierten B&#228;r und haste das gesehen bohren sich die an Schokolade und Faulheit und anderen Teppichb&#246;den der Zivilisation stumpf gewordenen, aber nicht komplett verk&#252;mmerten Z&#228;hne in den Nacken des fremden und gro&#223;en Wesens. Und wie der heldenhafte Herr Archibald Mahler schon zu sp&#252;ren meint, da&#223; sich die Nadel einer g&#252;ldnen Lebensrettermedaille in sein Fell bohrt, haben seine Z&#228;hne das untr&#252;gliche Gef&#252;hl auf Holz zu bei&#223;en. Es knirscht und etwas bewegt sich sehr sachte, aber gewaltig.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8447" title="back08" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/back08.jpg" alt="back08" width="515" height="262" /></p>
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		<title>Als Budnikowski der Teppich auf den Kopf fiel, lieferte eine &#220;berwachungskamera etwas ab</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2015 15:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Back in Town]]></category>

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Alles wird gesehen. Alles wird gespeichert. Alles ist gl&#228;sern. Und jeder spielt Versteck. Uns wurden Fotos zugespielt. Fotos, die eine &#220;berwachungskamera geschossen hat. Zwischen Kinzenbach und Heuchelheim. Am Waldrand. Eine &#220;berwachungskamera, von der wir nicht wissen, in wessen Auftrag sie fotografiert und &#252;berhaupt. Die Fotos sind scharf. Man erkennt. Ein Zusammenprall wurde dokumentiert. Wir zeigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8434" title="back05" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/back05.jpg" alt="back05" width="515" height="209" /></p>
<p>Alles wird gesehen. Alles wird gespeichert. Alles ist gl&#228;sern. Und jeder spielt Versteck. Uns wurden Fotos zugespielt. Fotos, die eine &#220;berwachungskamera geschossen hat. Zwischen Kinzenbach und Heuchelheim. Am Waldrand. Eine &#220;berwachungskamera, von der wir nicht wissen, in wessen Auftrag sie fotografiert und &#252;berhaupt. Die Fotos sind scharf. Man erkennt. Ein Zusammenprall wurde dokumentiert. Wir zeigen lediglich die zwei entscheidenden Momente einer umfassenderen Serie. Oben jener Moment, in dem der Teppich unter dem P&#246;ter des Herrn Archibald Mahler wegglitt. Beziehungsweise sein Leib im Ge&#228;st sich verfing. Entscheiden Sie selbst. Ohne vorherige Lekt&#252;re meinungsbildender Kolumnen und Bl&#246;cke, wenn m&#246;glich. Unten der Moment, als der Teppich den ausschauenden Kuno von und zu Lippstadt – Budnikowski fatal streifte. Oder ist er auf den Baum hinauf geklettert, den h&#228;ngenden B&#228;ren zu befreien? Dabei sich im Teppich verheddert, in Panik geraten, abgest&#252;rzt daraufhin? Oder ganz anders und undurchschaubar? Scrollen Sie ein paar Zeilen hoch und lesen einfach noch mal. Bis zur endg&#252;ltigen Kl&#228;rung des Sachverhaltes ziehen wir uns zur&#252;ck und basteln an einer Verschw&#246;rungstheorie. Und wir laden Sie herzlich ein, an die zu glauben. Ganz feste. So long fliegen wir gemeinsam <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7ulDc8R4uhA" target="_blank"><strong>durch unser aller Nacht</strong></a> der gro&#223;en Ahnungslosigkeit. Alaaf derweil, Ihr Jecken!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8435" title="back06" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/back06.jpg" alt="back06" width="515" height="202" /></p>
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		<title>Als Budnikowski der Teppich auf den Kopf fiel, weil vorgeschriebene Flugh&#246;he vernachl&#228;ssigt ist</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2015 16:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
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Das war also geschehen. An einem Waldrand zwischen Kinzenbach und Heuchelheim liegt, erschlagen von einem Teppich, unser Herr Kuno von und zu Lippstadt – Budnikowski. Recht geschieht es ihm! Ist er nicht derjenige Hase, der es wagte – sp&#228;testens nach der 113. Minute des vergangenen Jahres &#8211; sich von der ganzen elenden P&#246;hlerei loszusagen? Jener, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8407" title="back03" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/back03.jpg" alt="back03" width="515" height="206" /></p>
<p>Das war also geschehen. An einem Waldrand zwischen Kinzenbach und Heuchelheim liegt, erschlagen von einem Teppich, unser Herr Kuno von und zu Lippstadt – Budnikowski. Recht geschieht es ihm! Ist er nicht derjenige Hase, der es wagte – sp&#228;testens nach der 113. Minute des vergangenen Jahres &#8211; sich von der ganzen elenden P&#246;hlerei loszusagen? Jener, welcher ohne um Erlaubnis zu fragen einfach die Seite wechselte? Jener, der sein seit Jahren wachsendes Unwohlsein am immer perverser werdenden „Wir sind des Volkes Spo<em>r</em>(t)t&#8221; nicht mehr aushalten wollte und konnte und der stetig keimenden Langeweile am allgemeinen G&#246;tzendienst freie Fahrt gew&#228;hrte, um sich schlie&#223;lich einfach wegzudrehen? Verdammt sei er, der elende Renegat! Wo kommen wir denn da hin? Am Ende singt Bob Dylan noch Lieder, die einst Frank Sinatra interpretierte. Konstanten, mein Herren, Konstanten. Da liegt er nun auf der Nase, unser Hase.</p>
<p>Archibald Mahler hatte Tr&#228;nen in den Augen. Der Nordost dr&#252;ckte gegen seinen R&#252;cken und jagte B&#228;r, Teppich und Wolken vor sich her und man querte in wilder Fahrt die Grenze zwischen Niedersachsen und Hessen. Das flache Land h&#252;gelt sich ja hinter G&#246;ttingen sukzessive auf und so wurde die Luftfahrt entsprechend rauher. &#220;ber Schleswig – Holstein und die Heide war man noch recht geschmeidig gehuscht – sogar unter Ber&#252;cksichtigung der Tatsache, da&#223; Mahler <a href="https://www.youtube.com/watch?v=o_cHvtPB2dY" target="_blank"><strong>ein absoluter Anf&#228;nger</strong></a> ist. Dann &#252;ber Hessen Luftloch an Luftloch und der Turbulenzen ungez&#228;hlte. Die Augen des Archibald Mahler<a href="https://www.youtube.com/watch?v=TLCq9X1jAls" target="_blank"><strong> tr&#228;nten heftiger</strong></a>. Der st&#228;rkste R&#252;ckenwind nimmt leider nicht den Gegenwind von der Stirn. Und weil der B&#228;r weniger und weniger sah, lenkte er seinen Teppich geh&#246;rig tiefer. Oder war nur der Tank schneller leer geworden? Die Tankanzeige defekt? Remember: Anf&#228;nger! <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CHo233RntO4" target="_blank"><strong>Egal!</strong></a> Das Flugger&#228;t und der langsam erblindende Pilot (Na ja!) sinken und sinken gegen hessische W&#228;lder hinab. Und dann – zwischen den R&#228;ndern einer aufkommenden Verzweiflung und der ordentlich def&#228;tistischen Bereitschaft alles &#8211; Teppich, Leben, Teppich, Gesundheit &#8211; hinzuschmei&#223;en, hat der B&#228;r eine Vision. Da unten am Rande eines Waldstreifens, der ihm sogar bekannt vorzukommen scheinen mochte, steht ein Hase und blickt hinauf zu ihm. So gut wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pKkFs1yAOn0" target="_blank"><strong>erblindet</strong></a> zieht Mahler an den Teppichfransen und begibt sich in den Sinkflug. Die Schneise ist eng, aber es pa&#223;t gerade so. Hing an dieser Buche linker Hand nicht ein Hinweisschild, welches eventuell eintrudelnde fliegende Teppiche schl&#228;ndlelike darauf hinwies, die unbedingt einzuhaltende Flugh&#246;he und so weiter. Der Rumms?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8408" title="back04" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/back04.jpg" alt="back04" width="515" height="261" /></p>
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		<title>Als Budnikowski der Teppich auf den Kopf fiel, w&#228;hrend er Ausschau hielt wg. einer R&#252;ckkunft</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2015 16:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Back in Town]]></category>

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Wie konnte das geschehen? Mahler hilflos im Ge&#228;st, w&#228;hrend unangenehme Minusgrade durch das kalte Ge&#228;st schleichen? Der Kopf nach unten, blutgef&#252;llt, starrer Blick auf kahlen Februarboden und der P&#246;ter gen grauen Himmel gereckt? Hilflos! Da hilft kein noch so hilfloses Lied. Aber Mahler jammert nicht. Wer Mist gebaut hat, sollte nicht klagen! Aber hat Archibald [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8383" title="back01" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/back01.jpg" alt="back01" width="515" height="255" /></p>
<p>Wie konnte das geschehen? Mahler hilflos im Ge&#228;st, w&#228;hrend unangenehme Minusgrade durch das kalte Ge&#228;st schleichen? Der Kopf nach unten, blutgef&#252;llt, starrer Blick auf kahlen Februarboden und der P&#246;ter gen grauen Himmel gereckt? <a href="https://www.youtube.com/watch?v=J2z7LXpAX3Q" target="_blank"><strong>Hilflos!</strong></a> Da hilft kein noch so hilfloses Lied. Aber Mahler jammert nicht. Wer Mist gebaut hat, sollte nicht klagen! Aber hat Archibald Mahler denn wirklich Mist gebaut? M&#246;glich. Mahler ist kein erfahrener Teppichpilot. Da kann schon mal was in die Hose, beziehungsweise in einen im Weg stehenden Baum gehen. Aber, wie gesagt, wer Mist baut, sollte die Schnauze geschlossen halten und einfach nur atmen, durch die Nase. Ist im Winter meist ges&#252;nder. Sprach der Opa oder die Oma. Und: von Mitleidsbekundungen aller Art bitte Abstand nehmen, weil wer Mist gebaut hat, hat Mist gebaut. Projektionen eigener Hilflosigkeit auf fremde Opfer retten die Welt auch nicht, die sowieso nicht gerettet werden will, sondern bewegen sich nur in den masturbativen Grauzonen einer meist sehr fragw&#252;rdigen Reflex &#8211; Empathie. Hoch und runter und wieder hoch etcpp. Zur&#252;ck zu Mahler: Wie konnte das geschehen? Was ist hier passiert? Experten, selbsternannt oder angeschwemmt, k&#246;nnen in diesen Zusammenhang leider nicht geh&#246;rt werden, da sie vor wenigen Sekunden auf Anweisung des Ehrenwerten Herrn Ernst Albert standrechtlich geknebelt wurden. Zur&#252;ck zum B&#228;r. Der Mahler, der wei&#223; es selbst nicht. Er wei&#223; noch nicht einmal, wo er sich gerade befindet. Gewi&#223;, das ist das Ge&#228;st eines Baumes, das sp&#252;rt sein Fell. Aber die Koordinaten? L&#228;ngengrad? Breitengrad? Wieviel Stunden rechts? Wieviel Minuten links? Sekunden? Weia!</p>
<p>Budnikowski, Freund und Hase, Ex – P&#246;hlerei – Fachlabbertasche und Fanman, momentan aber wieder mal ohne weiterf&#252;hrendes und klar definiertes Aufgabengebiet in Sachen Blicke auf den Planeten Aufrechtgeher, gewi&#223; jedoch ungern alleine, hatte sich vor die Tore der Kleinen H&#228;&#223;lichen Stadt in Mittelhessen begeben und hielt Ausschau. Der Wind wehte b&#246;s und b&#246;ig aus Nordost, das w&#228;rmende Gestirn jedoch schien eifrig und verhie&#223; mehr Licht und das gelb – wei&#223;e Fell des Langl&#246;ffels meinte sogar eine wachsende Intensit&#228;t der Genossin Sonne versp&#252;ren zu d&#252;rfen. Ok! Spekulation und Wunschdenken, die alten Br&#252;der im Schwei&#223;e, welche noch nie einen Abstieg verhindert haben. Denn, wer Mist gebaut hat, hat Mist gebaut und so weiter und dann fort. Budnikowski mag das St&#252;ckchen Hochebene &#252;ber Kinzenbach sehr gerne, denn immer pfeift dort der Wind und sein Blick schweift hinterher erfreut. Gef&#228;hrlich zwar f&#252;r kleine Hoppler ist das Get&#246;se auf der nach oben offenen Beaufortskala, aber gegen einen Baum gelehnt, ist &#220;berleben m&#246;glich. Und dann tut es den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1kBbnozv-Lg" target="_blank"><strong>Rumms</strong></a> und Budnikowski wird es ganz anders. Der Himmel st&#252;rzt herab. Wie konnte das geschehen? Weia!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8384" title="back02" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/back02.jpg" alt="back02" width="515" height="250" /></p>
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		<title>AUCH EINE SONNE DER ERINNERUNG W&#196;RMT UND DANN AUFBRUCH</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 14:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Back in Town]]></category>

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Manchmal nehmen sie es aber auch sehr genau, die Herren und Damen Aufrechtgeher. Archibald Mahler, B&#228;r vom Brandplatz unter Plagiatsverdacht, sieht sich also gezwungen das ein oder andere richtig zu stellen:
Ja, der Deutsche Wetterdienst hat vollkommen recht, wenn er den B&#228;ren darauf hinweist, da&#223; gestern die Sonne &#252;ber Mittelhessen nicht schien und wenn, dann lediglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3142" title="sonne2" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/03/sonne2.jpg" alt="sonne2" width="515" height="211" /></p>
<p>Manchmal nehmen sie es aber auch sehr genau, die Herren und Damen Aufrechtgeher. Archibald Mahler, B&#228;r vom Brandplatz unter Plagiatsverdacht, sieht sich also gezwungen das ein oder andere richtig zu stellen:</p>
<p>Ja, der Deutsche Wetterdienst hat vollkommen recht, wenn er den B&#228;ren darauf hinweist, da&#223; gestern die Sonne &#252;ber Mittelhessen nicht schien und wenn, dann lediglich zwischen f&#252;nfzehn und sechzehn Uhr kurz durch die Wolken lugte. Sollte zu dieser Zeit der B&#228;r immer noch auf der Lehne des roten Sofas gesessen haben, k&#246;nnte ihn niemals ein Sonnenstrahl gew&#228;rmt haben, da das Fenster des Wohnzimmers der H&#246;hle eher gen S&#252;dosten weist. Herr Archibald Mahler gesteht hiermit ein, sich gestern vorrangig an der Sonne der Erinnerung gew&#228;rmt zu haben.</p>
<p>Ja, das Foto, welches den gestrigen Beitrag headerte, war schon mal auf dieser Seite ver&#246;ffentlicht worden und zwar ganz <a href="http://archibalds-welt.de/2010/03/12/" target="_blank">genau</a> vor einem Jahr. Allerdings ein anderer Bildausschnitt und ein anderes Format und auch thematisch in einem anderen Zusammenhang. Der B&#228;r dankt der <strong>INFO</strong> <em>(Internationale der Netzforscher)</em> f&#252;r den Hinweis. Au&#223;erdem m&#246;chte der B&#228;r &#8211; um weiteren Mahnungen Vorschub zu leisten – darauf hinweisen, da&#223; obiges Foto auch aus dem Jahre 2010 stammt <em>(Aufnahmezeitpunkt 3. 3. 2010, 11:13h)</em>.  Allerdings ist er – nat&#252;rlich in enger Absprache mit dem Deutschen Wetterdienst – berechtigt, zu bemerken, da&#223; heute in Mittelhessen die Sonne scheint, insbesondere auch zwischen elf und zw&#246;lf Uhr vormittags und somit Foto, Sonne und Text zumindest wieder in einem gewissen Sinnzusammenhang stehen.</p>
<p>Nein, der B&#228;r denkt nicht an R&#252;cktritt, sondern lediglich an Aufbruch. Er m&#246;chte dem Mann mit den angeklebten Haaren, dessen R&#252;cktrittskonzert er vorgestern mit Frau Eva Pelagia im Bilderapparat gesehen hatte, lediglich fragen, warum er sich nicht <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LFpfureaCVs" target="_blank">dieses Lied</a> f&#252;r den Nachhauseweg gew&#252;nscht hat. Aber wahrscheinlich sind da zu viele Noten drin, die sich die Blaskapelle nicht merken kann. Oder diese ekelhaften Reichsparteitagsfackeln brennen nicht so lange. Oder selbst der gr&#246;&#223;te Schmierenkom&#246;diant schafft es nicht zehn Minuten lang R&#252;hrung zu spielen.</p>
<p>„Menno, diese Aufrechtgeher! Ganz sch&#246;n anstrengend!“ Archibald kratzt sich am P&#246;ter, wie er das nun mal gerne tat, tut und weiterhin tun wird. Ist er jetzt schon wach oder nicht? Um ihn herum samst&#228;gliches Leben. Eva Pelagia rauscht durch die H&#246;hle und r&#228;umt. Sie bringt den M&#252;ll nach unten. Die Haust&#252;r steht offen. Archibald hadert. „Jetzt schon?“ Herr Ernst Albert r&#246;chelt hinter verschlossener T&#252;re. Er liegt im Bett. Der Magen rumort. „Magen! Sehr gutes Stichwort!“ Es ist nun mal gute, alte B&#228;rensitte nach dem Ende des Winterschlafes Magen und Darm einer grunds&#228;tzlichen Reinigung zu unterziehen. Ein B&#228;r tut dies indem er in den ersten Wochen nach dem Erwachen eine Bl&#228;tter – und Grasdi&#228;t h&#228;lt. Also? Noch steht die T&#252;re offen. Der Wald ruft. Eine Woche Zweibeiner reicht. Schritte im Treppenhaus. Schnell! Der B&#228;r macht sich vom Acker.</p>
<p><em>(Nachsatz aus aktuellem bzw jetzt nicht mehr aktuellen Anla&#223;: Donnerstag ist nat&#252;rlich nicht vorgestern und heute nicht samst&#228;gliches Treiben. Aber obiges sollte schon l&#228;ngst gesagt gewesen sein, doch der Netzbediener war zweieinhalb Tage au&#223;er Gefecht. Dig it!)</em></p>
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		<title>ARCHIBALD M. UND DIE ENTLEHNUNGEN</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/03/11/archibald-mahler-und-die-entlehnungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 11:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Back in Town]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Von Kamelle befreit sind Tisch und Fell
Durch der Scheibe schlierig verstaubtes Glas,
Sieh, narrenleere Stra&#223;en. Zu Ende der Spa&#223;.
Der alte Winter, nicht allzu schnell
Zog sich in rauhe Berge zur&#252;ck
Und rumpelt dort ein letztes Drohen.
Ein Sofa ist des B&#228;ren Gl&#252;ck.
Auf roter Lehn, vor wei&#223;er Wand,
Die Nase von der Sonn geleckt
Wacht auf ein Geist und denkt sich was,
Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img class="alignnone size-full wp-image-3129" title="sonne1" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/03/sonne1.jpg" alt="sonne1" width="515" height="214" /></p>
<p style="text-align: center">„Von Kamelle <em>befreit</em> sind Tisch und Fell</p>
<p style="text-align: center">Durch der Scheibe schlierig verstaubtes Glas,</p>
<p style="text-align: center">Sieh, narrenleere Stra&#223;en. Zu Ende der Spa&#223;.</p>
<p style="text-align: center"><em>Der alte Winter</em>, nicht allzu schnell</p>
<p style="text-align: center"><em>Zog sich in rauhe Berge zur&#252;ck</em></p>
<p style="text-align: center">Und rumpelt dort ein letztes Drohen.</p>
<p style="text-align: center">Ein Sofa ist des B&#228;ren Gl&#252;ck.</p>
<p style="text-align: center">Auf roter Lehn, vor wei&#223;er Wand,</p>
<p style="text-align: center">Die Nase von der Sonn geleckt</p>
<p style="text-align: center">Wacht auf ein Geist und denkt sich was,</p>
<p style="text-align: center">Ein neues Jahr hat er entdeckt.</p>
<p style="text-align: center"><em>Zufrieden jauchzt er</em>, atmet ein:</p>
<p style="text-align: center"><em>Hier bin ich</em> B&#228;r, <em>hier darf ichs sein!</em>“</p>
<p>Archibald Mahler hat sich aufs rote Sofa gesetzt. Wenn die Sonne scheint und der Baum vor dem Fenster noch nicht wieder vollst&#228;ndig beblattet ist, ist das hier ein kostenfreies Sonnenstudio. Zwischen elf und zw&#246;lf am Morgen. Genau das, was ein verpennter Denkb&#228;r braucht. Und was gibt es Sch&#246;neres als ein neues Jahr mit einem eigenst&#228;ndig handgedachten Poem zu begr&#252;&#223;en?</p>
<p>Ernst Albert st&#252;rmt in den Raum. „Geht das auch was dezenter?“, murmelt der B&#228;r. Wieder wedelt Herr Albert mit einer Zeitung. Soll ihn das jetzt das ganze Jahr &#252;ber begleiten, die wedelnde Printmedie? Archibald Mahler kr&#228;uselt die sonnenwarme Stirn. „Plagiate! Quellen! Fu&#223;noten!“ Der B&#228;r versteht kein Wort. „Der B&#228;renartikel von Mittwoch. Wer? Wo? Wann? Quellenangabe!“ Ernst Albert entdeckt das Jahresbegr&#252;&#223;ungsgedicht seines kleinen Haus – und H&#246;hlenreimers. Entsetzen. H&#228;nde schlagen &#252;ber dem Haupt zusammen. Luft vibriert. <strong>„Man entlehnt! Man entlehnt dreist beim heiligen Geheimrat! Bei allen Musen dieses Erdenballes! Kaum erwacht, schon fremdgedacht!“</strong> Reuig neigt der B&#228;r das Haupt, jedoch sich keiner Schuld bewu&#223;t. Ernst Albert berichtet, was der Herr Mahler verschlafen. Die wundersame Geschichte von Ken und Barbie zu Guttenberg – Bismarck, welche so gerne K&#246;nig und K&#246;nigin geworden w&#228;ren, aber zu eitel waren, um so klug zu sein, sich nicht beim Beschei&#223;en erwischen zu lassen. Von Kohorten von zuk&#252;nftigen Untertanen und Speicheltrinkern, die ihre Steuerhinterziehereien, Rechts&#252;berholereien und sonstigen Linkereien durch den Herrn Baron und seine spendenhinterziehende Begleitpuppe im Lichte allzumenschlichem M&#228;rtyrertums gespiegelt sehen wollen. Und von schuhschwenkenden Intelligenzlern, die ihre eigenen Doktorarbeiten vielleicht doch noch einmal durchsehen sollten. K&#246;nnte ja sein?</p>
<p>Was das jetzt bedeute f&#252;r einen B&#228;r auf einem roten Sofa, m&#246;chte Archibald Mahler, momentan perplexer B&#228;r vom Brandplatz, von seinem Chef und Aufrechtgeher wissen. „Alle Entlehnungen angeben, kapiert!“ Und rauscht ab der Herr. In den Musentempel. „F&#228;ngt ja gut an, dieser Berg von Jahr!“ Aber da seine geistige Integrit&#228;t ihm am Herzen liegt, vermerkt der B&#228;r folgendes: Die Erkenntnisse des Aschermittwochs &#252;ber den Winterschlaf sind <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/winterschlaf-ein-atemzug-pro-minute-1.1061796" target="_blank">hier</a> entlehnt und was <em>kursiv</em> im Poeme oben, hat der ehrenwerte und hochgesch&#228;tzte <a href="http://archibalds-welt.de/2010/05/22/spuren-suchen-ilmenau-geheimrat-edit/" target="_blank">Geheimrat</a> gedichtet! Weia! <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TDch761krEw" target="_blank">George Harrison hilf!</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>EIN ATEMZUG PRO MINUTE ENTLASTET DIE WELT</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/03/09/ein-atemzug-pro-minute-entlastet-die-zapfsaeulen/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 13:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Back in Town]]></category>

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Am Aschermittwoch ist alles vorbei. So ein Quatsch aber auch! Archibald Mahler versucht – und das ist m&#252;hsam genug – zu erwachen und sein System wieder in Schwung zu bringen. Er betrachtet sich nicht als Anf&#228;nger, Wiedereinsteiger oder Neustarter, nein, er macht lediglich weiter. Er war nie weg! Er hat geschlafen. Und „alles vorbei“ ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3120" title="aschermittwoch3" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/03/aschermittwoch3.jpg" alt="aschermittwoch3" width="515" height="239" /></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=CBG7GtQnPtI">Am Aschermittwoch ist alles vorbei.</a> So ein Quatsch aber auch! Archibald Mahler versucht – und das ist m&#252;hsam genug – zu erwachen und sein System wieder in Schwung zu bringen. Er betrachtet sich nicht als Anf&#228;nger, Wiedereinsteiger oder Neustarter, nein, er macht lediglich weiter. Er war nie weg! Er hat geschlafen. Und „alles vorbei“ ist Zweibeinerkokolores. Spurenelemente von allem, was da mal geschah, machen das aus was man nennt: Meine Identit&#228;t. Zumindest bei einem nachsinnenden B&#228;ren. Aber so weit war Archibald noch gar nicht. Mental und in Sachen Tiefensch&#228;rfe. Also sitzt er auf dem K&#252;chentisch und weil er noch nicht die Kraft und Laune hat unter dem Kamellenberg hervorzukrauchen und auch keiner der werten Aufrechtgeher in seiner H&#246;hle es f&#252;r n&#246;tig gehalten hat ihn freizubuddeln, sitzt er eben da wo er sitzt und atmet ein und wieder aus. Pustekuchen!</p>
<p>Ernst Albert kommt von der Arbeit. Er schwingt eine Zeitung durch die K&#252;chenluft. „Lausche B&#228;r, man spricht von Dir.“ Und er liest dem B&#228;ren vor: <em>„Seinen Stoffwechsel f&#228;hrt der Schwarzb&#228;r im Winter auf ein Viertel der im Sommer &#252;blichen Rate zur&#252;ck. Erstaunlicherweise sinkt seine K&#246;rpertemperatur nur um f&#252;nf oder sechs Grad auf etwa 30 Grad Celsius. Da&#223; ein Tier bei dieser vergleichsweise hohen K&#246;rpertemperatur monatelang &#252;berleben kann, obwohl sein Stoffwechsel nur minimal arbeitet, &#252;berraschte auch die Forscher. Hinzu kommt, da&#223; der B&#228;r nach dem Ende seines Winterschlafes bis zu drei Wochen braucht, bis er seinen Stoffwechsel wieder vollst&#228;ndig auf den Sommermodus hochgefahren hat. Sehr sparsam gehen die B&#228;ren im Winter auch mit ihrem Atem um: Lediglich ein oder zwei Mal pro Minute holen sie Luft. Nur w&#228;hrend dieses Momentes haben die Tiere eine ann&#228;hernd normale Herzschlagrate von 55. Doch nach einem Atemzug k&#246;nnen bis zu 20 Sekunden vergehen, ehe das B&#228;renherz erneut schl&#228;gt. Im Durchschnitt kommen die Tiere so auf einen Puls von 14.“</em> Tja, sogar die &#252;berregionale Presse besch&#228;ftigt sich mit dem Archibald Mahler der letzten Monate. Welche Ehre!</p>
<p>Der B&#228;r, noch zu m&#252;de um stolz zu sein, bittet Herrn Albert um die nochmalige Verlesung eines bestimmten Satzes.</p>
<p>„Welcher denn, mein Freund!“</p>
<p>„Der mit dem Sommermodus!“</p>
<p>„Gerne! Hier: <em>Hinzu kommt, da&#223; der B&#228;r nach dem Ende seines Winterschlafes bis zu drei Wochen braucht, bis er seinen Stoffwechsel wieder vollst&#228;ndig auf den Sommermodus hochgefahren hat!</em>“</p>
<p>„Nimm Dir das zu Herzen, Chef!“</p>
<p>Selbstredend begreift Herr Ernst Albert den Wink seines B&#228;ren. Er hat ja selber in den n&#228;chsten Wochen ausreichend zu ackern, zu r&#246;deln und zu sein. Da soll auch der Herr B&#228;r sich seine Zeit nehmen. Und er liest dem and&#228;chtig lauschenden und atmenden Archibald Mahler, wieder &#246;ffentlich anwesender B&#228;r vom Brandplatz, den restlichen Artikel vor. <em>„Und w&#228;hrend ein Mensch, der monatelang im Bett liegt, erheblich an Muskel- und Knochenmasse verliert, bleiben B&#228;ren von diesem Problem verschont. Unumstritten ist, da&#223; sich Tiere aktiv auf den Winterschlaf einstellen. Die Details bleiben bisher jedoch unklar. Sicher spielt die Kombination von Tagesdauer und Au&#223;entemperatur eine Rolle &#8211; doch was genau l&#228;&#223;t B&#228;r oder Murmeltier im Winter einschlafen und Monate sp&#228;ter aufwachen?“</em> Und irgendwo in den Tiefen seiner Synapsen versp&#252;rt Archibald schon wieder die Lust. Die Lust am Nachsinnen. G&#228;hn! Was war da noch mit dem Atmen? Erst mal Energiesparen. Doppelg&#228;hn! Sp&#228;ter denken, genauer denken. Archibald nickt ein.</p>
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