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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Bemerkungen</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Around the world in 365 days, 8784 hours, many mighty minutes and minutes and waste weeks</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2015 19:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bemerkungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Karten und Briefe w&#228;ren noch zu beantworten, gestorben wird im Minutentakt und der B&#228;r ist von seiner Runde zur&#252;ck. Zuerst ein Lied der Andacht. Der B&#228;r nickt mit.
„Die Mundharmonika gef&#228;llt mir gut!“
„Ich w&#252;rde Ihre Weihnachtsw&#252;nsche gerne noch beantworten, lieber Mahler, aber ich finde den rechten Vogel nicht, der diese zu Ihnen tr&#228;gt. Es sind zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-9103" title="syl15" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/12/syl15.jpg" alt="syl15" width="515" height="229" /></em></p>
<p><em>Karten und Briefe w&#228;ren noch zu beantworten, gestorben wird im Minutentakt und der B&#228;r ist von seiner Runde zur&#252;ck. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=tc-PVTj9UCk" target="_blank"><strong>Zuerst ein Lied der Andacht.</strong></a> Der B&#228;r nickt mit.</em></p>
<p>„Die Mundharmonika gef&#228;llt mir gut!“</p>
<p>„Ich w&#252;rde Ihre Weihnachtsw&#252;nsche gerne noch beantworten, lieber Mahler, aber ich finde den rechten Vogel nicht, der diese zu Ihnen tr&#228;gt. Es sind zu viele auf dieser Karte.“</p>
<p>„Sind Sie jetzt David Robert Jones, oder war mir nur etwas erschienen?“</p>
<p>„Ach Identit&#228;ten. Ich werde ihnen sp&#228;ter ein Liedchen zur Beantwortung Ihrer Frage pfeifen. Ich gestehe jedoch, der Blick in den Spiegel hatte mich &#252;berrascht. Wie war das Jahr nun abschlie&#223;end, das hinter uns liegt?“</p>
<p>„Kratzig. N&#228;chstes Jahr werde ich mir ein anderes Toilettenpapier zulegen.“</p>
<p>„Und sonst?“</p>
<p>„Naja, f&#252;nfhundertsiebenundzwanzigtausendundvierzig Minuten Anwesenheit auf diesem Planeten der Kuriosit&#228;t und Traurigkeit und, lieber Budnikowski, n&#228;chstes Jahr wird sich nichts &#228;ndern!“</p>
<p>„Doch, andere werden sterben.“</p>
<p>„Wird denn keiner mehr geboren?“</p>
<p>„Schon. Aber wir werden jene nicht kennenlernen!“</p>
<p>„Naja, dann tun wir so als h&#228;tten wir die Gestorbenen gekannt!“</p>
<p>„Das alte Spiel! Mahler, was sahen Sie auf Ihrer Runde?“</p>
<p>„Ich schlich an W&#228;nden entlang. Ich traute mir das freie Feld nicht zu. An den W&#228;nden lehnten ausgespielte Karten. Ich stie&#223; dagegen. Sie fielen um und das erschreckte mich. Ich brach die Runde ab. An den W&#228;nden finden sie nun die Abdr&#252;cke meiner Tatzen. N&#228;chstes Jahr versuche ich es erneut. Ich werde das freie Feld mit einem Segler queren. Es soll ja kr&#228;ftig regnen.“</p>
<p>„Nehmen Sie mich mit?“</p>
<p>„Das wei&#223; ich noch nicht.“</p>
<p>„Verwirren Sie meine diversen Identit&#228;ten?“</p>
<p>„Zugestandenerma&#223;en, ja!“</p>
<p>„H&#246;mma, dat wird sich nicht &#228;ndern lassen, auch in die n&#228;chsten achttausendundvierundachtzig Stunden eher nich.“</p>
<p>„Dann pfeifen Sie mir Ihr Lied!“</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=zbnJo88kuP8" target="_blank"><strong>„Gerne!“</strong></a></p>
<p><em>Der Schrank neigt sich, der Hut rutscht und der B&#228;r und der Hase versuchen alles unter den Einem zu verstauen. Noch h&#228;lt das kommende Jahr die F&#252;&#223;e still, wir seh&#8217;n uns wieder im April!</em></p>
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		<title>Mahlers Brief, welcher durch puren Zufall so datiert wie hier zu lesen ist, aber trotzdem!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2015 13:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bemerkungen]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>

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		<description><![CDATA[
Lieber Budnikowski,
messen Sie dem Datum meiner Antwort auf Ihre Leberwurstfrage keine Bedeutung bei, es handelt sich lediglich um einen zuf&#228;lligen Zusammensto&#223; diverser Assoziationsketten. Aber auch der Zustand, in dem der aktuelle Winter sich befindet, w&#228;re zu erw&#228;hnen, denn ein jeglicher Versuch mich in den Winterschlaf fallen zu lassen endet in Unruhe, &#246;ffnet meine Augen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9091" title="brief4" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/12/brief4.jpg" alt="brief4" width="515" height="209" /></p>
<p>Lieber Budnikowski,</p>
<p>messen Sie dem Datum meiner Antwort auf Ihre Leberwurstfrage keine Bedeutung bei, es handelt sich lediglich um einen zuf&#228;lligen Zusammensto&#223; diverser Assoziationsketten. Aber auch der Zustand, in dem der aktuelle Winter sich befindet, w&#228;re zu erw&#228;hnen, denn ein jeglicher Versuch mich in den Winterschlaf fallen zu lassen endet in Unruhe, &#246;ffnet meine Augen und diese erblicken bl&#252;hende Zweige. Japanische Zierkirsche. Nachtreibende Margariten. Weidenk&#228;tzchen. (Betreffs Ihrer Nebent&#228;tigkeit nur dies: das Ei ungef&#228;rbt belassen oder braten, bitte!) „Das Kind“, welches nun einen spanischen Namen tr&#228;gt, ist w&#252;tend aus der Krippe geklettert und umtost mit der Wucht kreativer Zerst&#246;rung die K&#252;sten und Gestade. Gezeitenstr&#246;me verirren sich und Luftmassen fallen orientierungslos vom Himmel herab. Der Aufrechtgeher hat wieder Grund zu jammern. Selten d&#228;mmert ihm, da&#223; Wesensmerkmal der vielbesungenen Freiheit es ist, nicht so viele Dinge zu tun, sondern dies zu unterlassen. Und so schreibe ich Ihnen zu, sollte Sie ein Anfall von transzendentaler Bedeutungshuberei &#252;berfallen:  das Leberwurstbrot an der Wand ist die rechte Wahl. Gerne auch gefasst oder gerahmt. Den Meisten ist das Rauschen vor den verspiegelten Fenstern der eigenen Imwaldit&#228;t sowieso wurscht, wichtig ist die Erregung coram publico und daran herrscht wahrlich kein Mangel. Corizo corazon, Companero!</p>
<p>K&#252;rzen wir ab und schlie&#223;muskeln, mein lieber Denkgenosse. Das letzte Jahr war laut und neigte zur geistigen Leere. Steigen wir also am heutigen Tag auf die Blauen Berge, blicken wir am heutigen Tag in die Himmel, suchen wir am heutigen Tag ein anmutiges Ritual. Vielleicht liegt es irgendwo im gr&#252;nenden Gras. Neben einem Weihnachtsei!</p>
<p>Ach ja, kann man eigentlich auch die althergebrachte, moribunde Herzensbildung an die Wand nageln?</p>
<p>Das fragt sich und gr&#252;&#223;t Sie &#8211; gelegentlich -  im Zustand schicksalbejahender Wunschlosigkeit!</p>
<p>Ihr Companero cordial Archibald Mahler, Comandante do Plaza de Fuegos</p>
<p>PS: Ihr <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZTzO2RiCOac" target="_blank"><strong>neuestes Filmwerk</strong></a> gef&#228;llt mir! Oder sind Sie es gar nicht, sondern&#8230;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9100" title="kuno_bowie" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/12/kuno_bowie.jpg" alt="kuno_bowie" width="515" height="219" /></p>
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		<title>Budnikowski antwortet und schreibt also an Mahler einen Brief auch &#252;ber Leberwurstbrote</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/12/17/budnikowski-antwortet-und-schreibt-also-an-mahler-einen-brief-auch-ueber-leberwurstbrote/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2015 18:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bemerkungen]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>

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		<description><![CDATA[
Besten Mahler,
dat iss die Sache so mit die Flecken. Da kannse noch so Vorsicht waltern lassen inne Planungsverfahren, wenn et troppt, isset passiert meist jenseits vonne Gewu&#223;theit. Und dann iss klebrig. Getz zum Bleistift beie Marmeladenschnitten. Und obwohl ich schon h&#246;re des Sektierers Gemurre gellen, von wegen iss doch Unterschied obbe Flecken von Brombeer oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9086" title="brief3" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/12/brief3.jpg" alt="brief3" width="515" height="213" /></p>
<p>Besten Mahler,</p>
<p>dat iss die Sache so mit die Flecken. Da kannse noch so Vorsicht waltern lassen inne Planungsverfahren, wenn et troppt, isset passiert meist jenseits vonne Gewu&#223;theit. Und dann iss klebrig. Getz zum Bleistift beie Marmeladenschnitten. Und obwohl ich schon h&#246;re des Sektierers Gemurre gellen, von wegen iss doch Unterschied obbe Flecken von Brombeer oder Aprikose oder Quitte oder iss Aprikose nur als Marillen anbetungsw&#252;rdig und kannse bei Aprikose auch in Obergurgl dat Kreuz &#252;bere Brust und dat Gestirn kreuzigen tun, ich tu dat mal mit Schal generalisieren, und sach, dat et klebt, wennet klebt und dat pers&#246;nliche Herkunftsorganigramm vonnem Fleck iss mich Jacke wie Putzlumpen. Wissense, dat &#246;ffentliche Anne-Wand-Pinnen iss schon die Crucification, so wie et ebenst die Tendenz geben tut in t&#228;gliche Versch&#228;rfung, dat die &#214;ffnung vonne Hosenl&#228;tzen gewisse Heilsversprechen transportieren k&#246;nnten soll und so ebenst die Freiheit gewahrt bleiben mu&#223; f&#252;r jede triefende Nase auffe Erdboden. Dat mag der Bourgeois sich anne liberale Joppe heften tun, w&#228;hrend der Citoyen auffe t&#228;gliche reflektorische Spazierrunde die weggeschmissenen  Schnupft&#252;cher von seine Mitweltnutzer  vonne Asphaltwegen klauben tut. Also geht mich fott mit die heilige Induf&#228;llit&#228;t. Sachens, gittet nich auch eine Versicherung gegen Indivalit&#228;t? Oder tu ich da watt verwechseln tun, Herr Mahler?</p>
<p>Gr&#252;&#223;en Sie mich herzlichst von rechtswegen auch den Mops von Otto von Trottoir</p>
<p>Ihren Budni (Desiechnierter Ministersprecher f&#252;r Glauben, Taube und Brotbel&#228;ge)</p>
<p>PS: Glauben Sie, dat Leberwurst vielleicht besser anne Brotscheiben haften tut, falls et mich mal nache Ver&#246;ffentlichung von meine Tranzendentalien verlangen tut?</p>
<p>PS 2: W&#252;nschen Sie sich wat von meine Wenigkeit f&#252;rret nahende Fest oder reicht et, wenn ich die L&#246;ffels stillhalten tu?</p>
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		<title>Bemerkungen zur Feier allgemeiner Naivit&#228;ten</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/04/02/bemerkungen-zur-feier-allgemeiner-naivitaeten/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 18:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bemerkungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
(„Mein Gott, sind die doof. Das wei&#223; doch jeder, da&#223; die Sonne niemals vom Himmel fallen kann.“ Man h&#246;rt sie schon rufen. „Wir m&#252;ssen die Sonne &#246;fters testen, damit so etwas nicht mehr vorkommen kann!“ Man h&#246;rt sie schon rufen. Man darf davon ausgehen, da&#223; die Sonne die Rufer nicht ben&#246;tigt. Jetzt liegt sie erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-8645" title="see1" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/04/see1.jpg" alt="see1" width="515" height="206" /></em></p>
<p><em>(„Mein Gott, sind die doof. Das wei&#223; doch jeder, da&#223; die Sonne niemals vom Himmel fallen kann.“ Man h&#246;rt sie schon rufen. „Wir m&#252;ssen die Sonne &#246;fters testen, damit so etwas nicht mehr vorkommen kann!“ Man h&#246;rt sie schon rufen. Man darf davon ausgehen, da&#223; die Sonne die Rufer nicht ben&#246;tigt. Jetzt liegt sie erst mal im Launsbacher See. Noch schweigen die Rufer. Sie haben nichts mitgekriegt. Noch haben die Medien nicht gezuckt. Stille? Fast. Mahler und Budnikowski plappern weiter und bleiben erst mal doof.)</em></p>
<p>„Wie mu&#223; das damals – vor der Einf&#252;hrung des Gro&#223;en Bescheidwissens &#8211; gewesen sein, Mahler, als man am Ufer sa&#223;, die D&#228;mmerung sich ank&#252;ndigte, die V&#246;gel, Bl&#228;tter und Winde pl&#246;tzlich schwiegen und die Sonne im Meer versank und keiner konnte sich sicher sein, da&#223; dies nicht f&#252;r immer und ewig ihr letzter Auftritt am Firmament gewesen war?“</p>
<p>„Es w&#228;re interessant dar&#252;ber nachzusinnen, ab wann sich ein Kind sicher ist, da&#223; die eben angebrochene Nacht keine unendliche bleibt, m&#252;tterliches Gebet hin oder her!“</p>
<p>„Mit zunehmendem Alter soll ja wieder die Angst vor dem Schlaf und dem Fall und der Nacht aus den Kissen kriechen, ahnend da&#223; sich bald die letzte Klappe unter den wackligen F&#252;&#223;en auftun mag!“</p>
<p>„Budnikowski, keine Dankbarkeit ohne eine ordentliche Prise Finsternis! Den n&#228;chsten Tag, oh Herr, den schenk mir noch!“</p>
<p>„Verpesten deshalb die Aufrechtgeher die N&#228;chte mehr und mehr mit Gefunzel und Geleuchte? Und verjagen alle Dunkelheit?“</p>
<p>„Das h&#228;tten sie gerne, die ewige Kontrolle. Die Hand fest am Steuerkn&#252;ppel auf ihren Reisen durch die schwarzen L&#246;cher! Drau&#223;en das gro&#223;e Blinken und drinnen in der Brust dr&#228;ut es wie unbeleuchteter B&#228;renenddarm.“</p>
<p>„Wenn ich Sonne w&#228;re, w&#252;rde ich eine Weile lediglich die R&#252;ckseite des Mondes bescheinen und ansonsten Lampen aus!“</p>
<p>„Ach, Budnikowski, und bei Ihrer geflissentlichen R&#252;ckkehr erwarten Sie dann wohl noch Erkenntnis und Dankbarkeit? Das vergessen Sie mal ganz schnell!“</p>
<p>„Mahler, mir h&#228;tte ja gereicht, wenn die ganzen Blechkisten in unserem R&#252;cken einfach mal ein halbes St&#252;ndchen am Fahrbahnrand geschwiegen h&#228;tten.“</p>
<p>„Sie sind naiv und daf&#252;r liebe ich Sie!“</p>
<p>„Haben Sie gesehen, wie – kurz bevor die Sonne ins Wasser fiel – sich alle Schw&#228;ne schweigend in einer Ecke des Sees versammelten hatten und sogar die Nilg&#228;nse die Luft anhielten? Kann man das als eine Form der Dankbarkeit bezeichnen?“</p>
<p>„Zumindest ist es kein Ausdruck unreflektierter Anspruchshaltung!“</p>
<p>„Und was machen wir jetzt, da die Sonne sich entfinstern will?“</p>
<p>„Ich wollte dem Herr Albert schon l&#228;nger mal einen l&#228;ngeren Brief geschrieben haben wollen!“</p>
<p>„Ja dann machen Sie mal hinne, Mahler!“</p>
<p>„Und Sie, Budnikowski?“</p>
<p>„Eier unters Volk bringen und dann nach Hause und in die gro&#223;e Glaskugel geblickt, was die Zukunft so bringen mag! Vielleicht gehe ich auch nur in mich!“</p>
<p>„Fein! Wenn Sie wieder rauskommen, sagen Sie Bescheid!“</p>
<p>„Wird gemacht!“</p>
<p>„Und immer sch&#246;n doof und naiv bleiben! Experten haben wir genug an den H&#228;lsen!“</p>
<p>„Mahler? Gibt es eigentlich auch Experten f&#252;r Naivit&#228;t?“</p>
<p>„Vielleicht haben Sie einen neuen Job! Bis bald, Budnikowski!“</p>
<p>„Ei ei ei!“</p>
<p><em> („Mein Gott, sind die doof. Das wei&#223; doch jeder, da&#223; die Sonne niemals vom Himmel fallen kann.“ Man h&#246;rt sie rufen. „Wir m&#252;ssen die Sonne &#246;fters testen, damit so etwas nicht mehr vorkommen kann!“ Man h&#246;rt sie rufen. Man darf davon ausgehen, da&#223; die Sonne die Rufer nicht ben&#246;tigt. Jetzt klettert sie langsam aus dem Launsbacher See, frottiert sich ab und steigt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=64-mvAXJJj4" target="_blank"><strong>und steigt und</strong></a> steigt. Noch schweigen die Rufer. Sie haben nichts mitgekriegt. Noch haben die Medien nicht gezuckt. Stille?)</em></p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-8646" title="see3" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/04/see3.jpg" alt="see3" width="515" height="236" /><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bemerkungen kurz vor dem „freien“ Fallen</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/03/30/bemerkungen-kurz-vor-dem-freien-fallen-oder-den/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2015 10:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bemerkungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
(Beim Blick in Abgr&#252;nde erfasse einen das „kalte Grausen“ sagt bzw kritzelt aka tastaturt man so dahin. Weia, die bildhafte Sprache. Steige nur einmal vom schneebedeckten Rand eines Grand Canyon an einem Marientag hinunter zum Coloradoflu&#223;, wo dich nachts &#252;ber 20 Grad Celsius erwarten. Jeglicher Abstieg ist schwei&#223;treibender als annersrum. Von der Belastung f&#252;r die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-8638" title="oben4" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/03/oben4.jpg" alt="oben4" width="515" height="219" /></em></p>
<p><em>(Beim Blick in Abgr&#252;nde erfasse einen das „kalte Grausen“ sagt bzw kritzelt aka tastaturt man so dahin. Weia, die bildhafte Sprache. Steige nur einmal vom schneebedeckten Rand eines Grand Canyon an einem Marientag hinunter zum Coloradoflu&#223;, wo dich nachts &#252;ber 20 Grad Celsius erwarten. Jeglicher Abstieg ist schwei&#223;treibender als annersrum. Von der Belastung f&#252;r die Gelenke und manche h&#246;heneuphorisierte Seele ganz zu schweigen. Wer unten nicht ankommen will unn als weiter mu&#223;, darf dort gerne eine der Bodenklappen &#246;ffnen. Lucifer hat die Heizung schon hochgedreht. OBEN aber – Hatte man nicht die Leiter in Richtung Erl&#246;sung und ewiger Rendite bestiegen? &#8211; da bl&#228;st ein mitleidfreier, eisiger Wind, der Sitz auf klammem Eisentr&#228;ger ist mehr als unsicher und ein jeglicher Aufstieg, aber das sagte man schon. Mahler und Budnikowski also auf halber H&#246;he dieses h&#252;bsch und korrosionshemmend gr&#252;n &#252;berstrichenen &#220;berlandleitungsmastes zitternd, die Sonne damit besch&#228;ftigt ihre Drohung wahr zu machen und vorw&#228;rts geht es nicht und r&#252;ckw&#228;rts auch nicht mehr, es sei denn im sogenannten freien Fall. Dann mu&#223; am Wort herumgeschraubt und &#8211; geklaubt werden. B&#228;rensache!)</em></p>
<p>„Fielen wir nun hinab, Mahler, was bitte h&#228;tte dies mit Freiheit zu tun?“</p>
<p>„Na ja! Vielleicht im Sinne von befreit von etwas, einiger Dinge entledigt, urspr&#252;nglicher Bestimmung zugewandt, von bl&#246;der Illusion befreit oder so!“</p>
<p>„Entledigt gar der M&#252;hsal und Plage auf diesem Planeten ein Leben zu f&#252;hren?</p>
<p>„Nun, in letzter Konsequenz vielleicht, aber arg radikal gedacht, Budnikowski!“</p>
<p>„Wissen Sie, ich bin keiner der sich freiwillig an ein Gummiseil oder einen Rettungsschirm kn&#252;pft und so seinem Erbe entgegen st&#252;rzt. Fegt uns der Wind hier hinab, hat es sich mit der Freiwilligkeit und den albernen Lobpreisungen des Adrenalin! Denn wer verteilt dann die Ostereier?“</p>
<p>„Sie springen mal wieder Haken schlagend &#252;ber das frisch gepfl&#252;gte Feld der Bemerkungen, bester Budnikowski!“</p>
<p>„Und ob. Oben. Unten. Frei. Da zittern einem doch die L&#246;ffel, ob mancher Verkn&#252;pfung dieser Begrifflichkeiten. Au&#223;erdem: je n&#228;her wir der Sonne, desto k&#228;lter. Ich will wieder runter. Hasen und H&#246;he! Ich meldete meine Zweifel in dieser Sache schon an!“</p>
<p>„Blo&#223; wie? Sehen Sie, die Sonne!“</p>
<p>„Tja! Fast weg! Und wir h&#228;ngen hier noch rum. In wahrsten Sinne des Ortes!“</p>
<p>„Aber das andere OBEN? B&#228;ren, Zen und hohe Berge? Warten auf den Wink?“</p>
<p>„Mahler, Sie sind ein hoffnungsloser Mystikus. So hoch wir auch kommen, nie erreichen wir Gott, den Konstrukteur des Universums. Das ist ein Zitat. Wahrscheinlich von einem &#252;berzeugten Flachl&#228;nder!“</p>
<p>„Nein, von einem Dombaumeister aus dem Mittelalter. Aber Sie haben Recht, steigen wir freiwillig hinab vom hohen Mast!“</p>
<p>„Ja und dies ist wahrlich eine Leistung!“</p>
<p><em>(Kaum war das letzte Wort verklungen, packte eine ungez&#252;gelte B&#246; den B&#228;ren, sein Schwerpunkt verrutschte, er neigte sich, die Gravitation griff nach ihm, der Hase zum Halten zu schwach, auch nicht wach im eig&#8217;nen Saft er hirnte und als sei dies alles nicht genug, rutschte die Sonne dem Universum den Buckel runter, raste am B&#228;ren vorbei und f&#228;llt mit unh&#246;rbar gewaltigen Platsch in den Launsbacher See. Mahler und Budnikowski sind so frei und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5UcSLIR7KdQ" target="_blank"><strong>folgen ihr</strong></a>, als &#8230;)</em></p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-8649" title="see2" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/03/see2.jpg" alt="see2" width="515" height="223" /><br />
</em></p>
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		<title>Bemerkungen auffem Weg zum Draht nach oben</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Mar 2015 09:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bemerkungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
(Wenn sich der Boden unter den F&#252;&#223;en &#246;ffnet, Abgrund gr&#252;&#223;t – und sei&#8217;s nur im Kopp – zieht oder zog es, einst zumindest, viele in Richtung OBEN in der Hoffnung auf Antwort, Hinweis oder wenigstens Trost. Manche in vollem Bewu&#223;tsein des Vagen und der Abwesenheit letzter Erkenntnisse, andere schon am ersten Treppenabsatz blitzerl&#246;st.   [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-8626" title="oben1" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/03/oben1.jpg" alt="oben1" width="515" height="196" /></em></p>
<p><em>(Wenn sich der Boden unter den F&#252;&#223;en &#246;ffnet, Abgrund gr&#252;&#223;t – und sei&#8217;s nur im Kopp – zieht oder zog es, einst zumindest, viele in Richtung OBEN in der Hoffnung auf Antwort, Hinweis oder wenigstens Trost. Manche in vollem Bewu&#223;tsein des Vagen und der Abwesenheit letzter Erkenntnisse, andere schon am ersten Treppenabsatz blitzerl&#246;st.   Der Rest betet zu den Wissenschaften, die mit siegessicherem Grinsen ihre Satelliten ins &#228;therbehauchte Oben schie&#223;en, um dann Behauptung auf Behauptung (Ausgabe letzter Hand) aufs sensationsgierige, erl&#246;sungsgeile und maulaffige Volk niederregnen zu lassen. Erst nagelt man den Nazarener fest und dann die Thesen an die T&#252;r. Upps! So kann man sich t&#228;uschen. Jedenfalls hatte die Sonne einen Hilferuf abgesandt und Mahler sowie Budnikowski sa&#223;en deshalb auf einem Baum nahe des Launsbacher Sees. Flora und Fauna atmeten eine zittrige Stille und viel furchtsame Erwartung, nur der Aufrechtgeher jagte seine Blechkisten unerm&#252;dlich &#252;ber den in der N&#228;he sich befindlichen Betonring. Richtung letzte Ausfahrt.)</em></p>
<p>„Budnikowski, uns fehlt die N&#228;he!“</p>
<p>„N&#228;her ran m&#252;ssen wir?“</p>
<p>„H&#246;her!“</p>
<p>„Noch h&#246;her! Mir schwindelt!“</p>
<p>„Ja h&#246;her noch, doch nicht zu nah. Es schmilzt das Wachs, die Fl&#252;gel fallen und man st&#252;rzt – die bitteren Z&#228;hren des Vaters im Ohr – hinab in den Teich!“</p>
<p>„Vor den V&#228;tern sterben die S&#246;hne?“</p>
<p>„In diese Richtung wehen wieder die kriegerischen Winde! Sehen Sie den Mast dort?“</p>
<p>„Mahler, das ist jetzt nicht Ihr Ernst!“</p>
<p>„Lassen Sie es uns zumindest versuchen. Mir ist schrecklich kalt! Nach OBEN, weiter, n&#228;her, hoch!“</p>
<p><em>(So besteigen Mahler und Budnikowski den Mast einer &#220;berlandleitung, Dr&#228;hte surren und singen von kalter Luft ummantelt, unten auf den Pisten wird gewuselt und die Sonne macht sich daran vom blechernen Himmel zu steigen. Schw&#228;ne versammeln sich. V&#246;glein schweigen. Warte nur, balde.)</em></p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-8627" title="oben3" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/03/oben3.jpg" alt="oben3" width="515" height="242" /><br />
</em></p>
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		<title>Bemerkungen, nachdem die Sonne des Mahler Anrufbeantworter besprochen hatte damals</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2015 16:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bemerkungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
(Die Sonne hatte dem Herrn Mahler eine knappe Nachricht auf dem AB hinterlassen: „Hallo, Sonne hier, nur kurz, ich hab&#8217; keine Lust mehr meine Pflicht zu erf&#252;llen, f&#252;r Dich nicht und &#252;berhaupt, ist mir alles zu kalt da unten, soll von mir aus Jupiter. Ach und sagen Sie dem Budnikowski Bescheid, der macht ja seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-8605" title="sonne01" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/03/sonne01.jpg" alt="sonne01" width="515" height="172" /></em></p>
<p><em>(Die Sonne hatte dem Herrn Mahler eine knappe Nachricht auf dem AB hinterlassen: „Hallo, Sonne hier, nur kurz, ich hab&#8217; keine Lust mehr meine Pflicht zu erf&#252;llen, f&#252;r Dich nicht und &#252;berhaupt, ist mir alles zu kalt da unten, soll von mir aus Jupiter. Ach und sagen Sie dem Budnikowski Bescheid, der macht ja seine Mailbox nicht aktiv, das Langohr. Bis die Tage … &#228;h Verzeihung … falsche Lustigkeit. War nicht beabsichtigt. Tsch&#252;h&#252;&#223;!“. Und aufgelegt war der H&#246;rer und also herrschte Gespr&#228;chsbedarf.)</em></p>
<p>„Mahler, wie kommt so ein Licht eigentlich an das Ende des Tunnels. Geht das durch die R&#246;hre, macht sich da unsichtbar und hinten oder vorne, wie man will, wird wieder geleuchtet?“</p>
<p>„Am Anfang war das Licht! Aber das ist heute nicht unsere Frage. Sie erreicht doch nie jemand! Tun Sie was!“</p>
<p>„Weshalb? Ich h&#246;re Ihnen doch dienstbeflissen zu.“</p>
<p>„Ja, aber wenn Sie nicht da sind!“</p>
<p>„Was ist denn das f&#252;r ein Bl&#246;dsinn!“</p>
<p>„Das nennt man nachhaltige Erreichbarkeit. Es werden Kommunikationskletten hinterlassen, auf Grund deren Existenz und vor allem auf Grund der Wahrnehmung oder zumindest ansatzweiser Registrierung ihrer Existenz neues Gespr&#228;ch w&#228;chst und mehr!“</p>
<p>„Mahler, das haut mich aus den Puschen. Da f&#228;llt mir glatt der Eierf&#228;rbepinsel aus der zittrigen Pfote. Sie pl&#246;tzlich als Apologet plastikbeutelleerer Moderne?“</p>
<p>„Heute w&#228;re es wichtig gewesen! Die Sonne hat keine Lust mehr und Ihre Mailbox ist nicht aktiviert!“</p>
<p>„Ich wei&#223; halt nicht, wie das geht!“</p>
<p>„Aber die Sonne!“</p>
<p>„Streikt die jetzt auch? In Baden – W&#252;rttemberg bauen sie seit Tagen keine B&#252;hnenbilder mehr auf!“</p>
<p>„Sch&#246;n, da ist der Kleinhesse ja zu feige zu. Aber egal. Bei der Sonne ist es fundamentaler! Die will sich das Elend nicht mehr anschauen, geschweige denn es befeuern!“</p>
<p>„Verstehe ich gut!“</p>
<p>„Doch mir ist nach warmen P&#246;ter, Potzrembel noch mal!“</p>
<p>„Grauenhafter Egomane! Aber auch hier verstehe ich gut! M&#252;ssen wir eben die Sonne besuchen und mit ihr sprechen!&#8221;</p>
<p>„Budnikowski, Ihr Pragmatismus in allen Ehren, aber wie soll das bitte gehen?“</p>
<p>„Erst mal n&#228;her zu ihr! Mein Gott! Bewegung!“</p>
<p><em>(Mahler und Budnikowski bald darauf auf einem Baum. Spitzb&#252;bisch hochgeleitert. B&#228;ren sind ja als leidlich gute Kletterer bekannt, aber Hasen und H&#246;he! „Heikel, heikel!“, sprach da der Mond &#252;ber Wanne – Eickel und schob sich vor die Sonne. Die Schatten wurden kalt und eine stille, blaue Sch&#228;rfe legte sich auf Flur und See.)</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal;line-height: 100%;text-align: center">
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal;line-height: 100%;text-align: left"><span style="font-family: Garamond,serif"><span style="font-size: medium"><img class="alignnone size-full wp-image-8606" title="sonne02" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/03/sonne02.jpg" alt="sonne02" width="515" height="191" /><br />
</span></span></p>
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		<title>Bemerkungen am Rande unbegrenzter R&#246;hren</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2015 09:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bemerkungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
(Jetzt war wieder Licht. Lang war&#8217;s finster. Am Ende der R&#246;hre dann Licht. Erz&#228;hlt man gerne. Da steckt wer im Tunnel, aber wenn er – Gottvertrauen nicht vergessen! &#8211; artig weiter strampelt durch die – gottgegebene – Finsternis, ja dann erreicht er am Ende der R&#246;hre – nun neige Dein Haupt, Undankbarer! &#8211;  ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-8587" title="tunnel1" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/03/tunnel1.jpg" alt="tunnel1" width="515" height="203" /></em></p>
<p><em>(Jetzt war wieder Licht. Lang war&#8217;s finster. Am Ende der R&#246;hre dann Licht. Erz&#228;hlt man gerne. Da steckt wer im Tunnel, aber wenn er – Gottvertrauen nicht vergessen! &#8211; artig weiter strampelt durch die – gottgegebene – Finsternis, ja dann erreicht er am Ende der R&#246;hre – nun neige Dein Haupt, Undankbarer! &#8211;  ja dort erwartet ihn das Licht. Am Ende jeglichen Tunnels, so sagt man – &#252;ber den gefalteten H&#228;nden das g&#252;tige Nicken nicht vergessen! &#8211; da wartet auch auf Dich, der Du den G&#246;ttern blind, denn finster ist es im Tunnel, vertraust, ja ja ja dort scheint es nur f&#252;r Dich zum Ende hin das Licht. Nun gut, erz&#228;hl das mal einem Griechen! Oder einem Krebskranken! Oder dem Trainer des HSV! Wie auch immer: Mahler und Budnikowski am anderen Ende einer R&#246;hre, die f&#252;r die einen Beginn und die anderen so weiter. Wie auch immer! H&#246;ren wir zu!)</em></p>
<p>„Mensch Mahler, ich erinnere gar nicht mehr an nichts!“</p>
<p>„Mensch Budnikowski, es war ja auch dammich finster da hinter uns da hintern!“</p>
<p>„Mensch Mahler, aber tr&#252;gt mich diese schreckliche Finsternis vor uns nicht und kommt es noch undurchdringender?“</p>
<p>„Dringlicher!“</p>
<p>„Ja, die Katastrophen haben es eilig diese Tage!“</p>
<p>„Budnikowski, wenigstens sind jetzt die Fragezeichen fort!“</p>
<p>„Wenn Sie sich da nicht t&#228;uschen! Soviel Zweifel war selten!“</p>
<p>„Ich meine die zeitweilige Dekonstruktion unserer Seite der Bemerkungen!“</p>
<p>„Ach ja, nat&#252;rlich! Endlich! Mahler, wo waren wir noch?“</p>
<p>„Wir hatten gereimt! Dann rief man nach mir und ich ging!“</p>
<p>„M&#252;ssen wir zur&#252;ck in die Finsternis? Wegen der kompletten Erinnerung?“</p>
<p>„Wahrscheinlich! Hinter uns die Finsternis, die vor uns liegt!“</p>
<p><em>(Der Mond schob sich zwischen Erde und Sonne an diesem Tag. Mahler und Budnikowski sa&#223;en an einem der Enden einer R&#246;hre und blickten in die sich halbierende Sonne, mittenmang rein. Die k&#246;nnen das. &#196;tsch, ihr Aufrechtgeher, quatsch, ihr verpimpelten Krummgermanen! Und blinzelnd fiel Ihnen wieder ein, was zu erz&#228;hlen war! Und wem!)</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal;text-align: left"><em><span style="font-family: Garamond,serif"><span style="font-size: medium"><img class="alignnone size-full wp-image-8588" title="tunnel2" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/03/tunnel2.jpg" alt="tunnel2" width="515" height="198" /><br />
</span></span></em></p>
]]></content:encoded>
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