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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Das Fremd</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / Sechs</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 20:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archibalds Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>

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Es hatte keinen Spa&#223; mehr gemacht. Das Blicken. Das Schauen. Das Hinsehen m&#252;ssen. Die Wiederholung. Der Alltag. Und Budnikowski schaute und erblickte in den letzten Tagen und Wochen so manches direkt vor dem ihm anvertrauten Fenster. Davon reden? Davon schweigen. Budnikowski wei&#223; nur zu gut, gerne wird nicht der T&#228;ter, sondern der Berichterstatter angepinkelt. Mahler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8840" title="clo" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/06/clo.jpg" alt="clo" width="515" height="241" /></p>
<p>Es hatte keinen Spa&#223; mehr gemacht. Das Blicken. Das Schauen. Das Hinsehen m&#252;ssen. Die Wiederholung. Der Alltag. Und Budnikowski schaute und erblickte in den letzten Tagen und Wochen so manches direkt vor dem ihm anvertrauten Fenster. Davon reden? Davon schweigen. Budnikowski wei&#223; nur zu gut, gerne wird nicht der T&#228;ter, sondern der Berichterstatter angepinkelt. Mahler wiederum hielt sich an die Verabredungen. Er wartete, den R&#252;cken von der Sonne beschienen, geduldig wie nie nun, auf einen eventuellen Bericht des Hasen. Dieser schwieg. Gelegentlich ein M&#252;mmeln, ein knirschendes. Unverst&#228;ndnis, behaucht von g&#228;nzlich unhasigem W&#252;ten. Irgendwann ist auch gut. Mahler k&#252;ndigt also die Vereinbarung und dreht sich um. Aha! Das macht tats&#228;chlich keinen Spa&#223; mehr. Das mag auch Mahler nicht mehr sehen. Tagt&#228;glich schon gar nicht. Mahler und Budnikowski wollten schon lange aufgebrochen sein. Die Kleine, immer h&#228;&#223;licher werdende Stadt in Mittelhessen hat sich auserz&#228;hlt. Hier scheint man gl&#252;cklich zu sein, wenn man dreitausend Picknickdecken aneinander gereiht hat und es an dem Tag nicht regnete. Weltrekord. Oh sanctae Simpeleien. Und jetzt auch noch das. Mahler beginnt zu weinen. Aus heiterem Himmel &#252;ber Santa Fe. Doch schnell bei&#223;t er sich die Tr&#228;nen weg. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uyKnmKHwHdg" target="_blank"><strong>Indianer donn nit kriesche.</strong></a> Budnikowski versteht. Aus dem Tal der Toten gr&#252;&#223;t der perfekte Dialog.</p>
<p><em>„Sie hat Dich geliebt!“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Ich habe sie auch geliebt!“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Wir sind nun allein, mein Bruder!“</em></p>
<p>Mahler, H&#228;uptling der Bear und Old Budnikowski schauen ein letztes Mal aus ihrem alten Fenster. Gegen&#252;ber pinkelt ein Mitglied von Forresters Bande gegen die Wand. Eine kleine, dicke, bebrillte Frau in einem Papageienkost&#252;m f&#228;hrt auf ihrem Fahrrad knapp am Strahl vorbei. Sie kichert. Eine Windsto&#223; hebt sie aus dem Sattel. Leere Billigbierb&#252;chsen rollen &#252;ber den Asphalt. In der Ferne das Pfeifen der Bieberlies. Dreimal schl&#228;gt das K&#228;uzchen. Die zwei S&#228;nger der einsamen Zweisamkeit erheben sich. Zeit zu gehen.</p>
<p>„Mahler, was hatte &#8216;Sch&#246;ner Tag&#8217; noch zur &#8216;Alten Schmetterhand&#8217; gesagt, als sie ihn nach der Schlacht von Roswell im Pueblo der Apachen gesund pflegte?“</p>
<p>„Wer ein Unrecht nicht verhindert, ist genauso schuldig wie derjenige, der es begeht, sagt das Gesetz der Apachen!“</p>
<p>„Und wohin nun?“</p>
<p>„Erst in die untergehende Sonne und dann zum Greystone – Canyon. Dort hatte man mich damals gefunden!“</p>
<p>„Wie? Wer? Wo? Wann?“</p>
<p>„Sie, Old Budnihand! In der Achtundvierzigsten Minute!“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8841" title="aufbruch" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/06/aufbruch.jpg" alt="aufbruch" width="515" height="231" /></p>
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		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / F&#252;nf</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2015 19:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregende Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Alle reden vom Wettern, Budnikowski aber blickt weiter. Es besteht immer die M&#246;glichkeit ein Gemeines Blutstr&#246;pfchen zu ersp&#228;hen, eine Gammaeule, einen Admiral. Eventuell und gerade heute f&#228;llt ein M&#246;nchs – Kotk&#228;fer, eine Blattschneiderbiene oder gar ein Trauerrosenk&#228;fer ins Auge. Malt sich da ein Pinselk&#228;fer ins Bild? Die M&#246;glichkeit besteht. Jedoch besteht ebenfalls die M&#246;glichkeit, da&#223; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8813" title="fenster5" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/05/fenster5.jpg" alt="fenster5" width="515" height="235" /></p>
<p>Alle reden vom Wettern, Budnikowski aber blickt weiter. Es besteht immer die M&#246;glichkeit ein Gemeines Blutstr&#246;pfchen zu ersp&#228;hen, eine Gammaeule, einen Admiral. Eventuell und gerade heute f&#228;llt ein M&#246;nchs – Kotk&#228;fer, eine Blattschneiderbiene oder gar ein Trauerrosenk&#228;fer ins Auge. Malt sich da ein Pinselk&#228;fer ins Bild? Die M&#246;glichkeit besteht. Jedoch besteht ebenfalls die M&#246;glichkeit, da&#223; alles Getier heute streikt und die Leinwand vor des Betrachters Auge &#246;d und leer. Diese M&#246;glichkeit besteht durchaus. Dann mag der Blick schweifen gen Innerei. Das tut der Mahler eben, wobei die Innerei in diesem Fall kein seelisches oder anderweitiges Gekr&#246;se darstellt, sondern den Raum hinter dem Fenster, durch welches Budnikowski hinausblickt. In diesem Raum, am anderen Ende des Raums, unter dem gegen&#252;berliegenden Fenster zum Hinterhof hin, da steht ein Schreibtisch. Es ist der Schreibtisch des Herrn Ernst Albert. Auf dem Schreibtisch liegt ein aufgeschlagenes Buch. Mahler r&#228;uspert sich. Budnikowski erschrickt, kippt nach vorn und ber&#252;hrt die Fensterscheibe. Leichtes Scheppern. Vibration.</p>
<p>„Aua und verdammt! Mahler, elender! Jetzt ist der Pinselk&#228;fer verschreckt davon.“</p>
<p>„Oh! Verzeihen Sie bitte! Aber dieses Gedicht da!“</p>
<p>„Ich wei&#223;! &#8216;Krulls!&#8217; Das Gedicht von Herrn <a href="http://www.schindel.at/" target="_blank"><strong>Robert Schindel</strong></a> in diesen aufgeschlagenen Buch auf Ernst Alberts Schreibtisch. Ich kann es aufsagen, wenn gew&#252;nscht.“</p>
<p>„Haben Sie auch hinten Augen?“</p>
<p>„Das nicht, aber Sie haben mich gebeten f&#252;r Sie zu schauen und ich pflege die mir gestellten Aufgaben ernst zu nehmen. Also h&#246;ren Sie:</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center"><strong>Krulls</strong></p>
<p style="text-align: center">1</p>
<p style="text-align: center">Manche werfen zu viel ihrer W&#246;rter</p>
<p style="text-align: center">Aus der Seelengehirnfalte raus in den Schlund</p>
<p style="text-align: center">Ohne f&#252;nf Texte ist der Tag gar nicht fertig</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Stehn am Muskel und schleudern</p>
<p style="text-align: center">Das Echo des Eignen auf den Marktplatz</p>
<p style="text-align: center">Stapeln die Empfindlichkeit hoch die &#252;berw&#228;chst</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Das genickgerechte Schauen. Durchfall</p>
<p style="text-align: center">Des Wortdirigats und Winde. Sonnen</p>
<p style="text-align: center">Fallen aufs Wortwerk, die Schatten im Ton</p>
<p style="text-align: center">2</p>
<p style="text-align: center">Nichtmal im Ton, die Wortschei&#223;erei</p>
<p style="text-align: center">L&#228;sst zur&#252;ck das lautlose widerristliche Harren</p>
<p style="text-align: center">Zu viel schreiben viele. Die Krulls. Zu wenig</p>
<p style="text-align: center">Noch mehr</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p>Das war&#8217;s.“</p>
<p>„Weia! Und wer sind wir?“</p>
<p>„Tja, wenn ich das w&#252;&#223;te. Wir finden es aber raus!“</p>
<p>„Eine Idee, Herr Budnikowski?“</p>
<p>„Wir verabschieden uns und lassen nur mehr schauen.“</p>
<p>„F&#252;r uns?“</p>
<p>„Quatsch! Auf uns!“</p>
<p>„Na dann!“</p>
<p>„Darf ich jetzt weiter blicken! Der Pinselk&#228;fer tunkt sich eben <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qhFSHh-aaZw" target="_blank"><strong>in den Farbtopf</strong></a>!“</p>
<p>„Gerne!“</p>
<p>„Danke, Herr Mahler.“</p>
<p><em> (Fortsetzung folgt)</em></p>
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		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / Vier</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2015 19:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>

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Budnikowski brauche immer soooo lange. Es l&#228;ge vielleicht an seinem kleineren Kopp. Bis der mal Gesehenes verarbeitet und eingeordnet habe! Weia! Und welche Menge an Gedanken soll in dieser Nu&#223;schale schon Platz finden? Potzrembel! Du bleibst, was Du bist! Genau! Man murmelt so einiges. Doch Vorsicht, schnell ist das Urteil gef&#228;llt, welches am n&#228;chsten Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8804" title="fenster4" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/05/fenster4.jpg" alt="fenster4" width="515" height="262" /></p>
<p>Budnikowski brauche immer soooo lange. Es l&#228;ge vielleicht an seinem kleineren Kopp. Bis der mal Gesehenes verarbeitet und eingeordnet habe! Weia! Und welche Menge an Gedanken soll in dieser Nu&#223;schale schon Platz finden? Potzrembel! Du bleibst, was Du bist! Genau! Man murmelt so einiges. Doch Vorsicht, schnell ist das Urteil gef&#228;llt, welches am n&#228;chsten Tag dir auf die ungewaschenen F&#252;&#223;e f&#228;llt. Mahler bek&#228;mpft seine Ungeduld. Eine fundamental unb&#228;rige Eigenschaft, die ihn aber bef&#228;llt seit jenem Tage, da er seinen Blick dem Freund und so dem Fremd zur Verf&#252;gung gestellt hatte. Das Beifahrersyndrom! Demnach weiterhin Ruhe zwischen B&#228;r und Hase. Und sonst? Budnikowskis Blicken hatte in den letzten Stunden oder Tagen die Stra&#223;e gequert, ist zweimal rechts und einmal links abgebogen, trat durchs offene Eisentor und befand sich im Botanischen Garten. Und siehe da: durch die liebenswert milde Lenzluft taumeln und schwirren Dornr&#246;schen – Bl&#228;uling, Nierenfleck, Taubenschw&#228;nzchen, Gro&#223;er Kohlwei&#223;ling und der Wasserlinsenz&#252;nsler.  In den Beeten und Rabatten kriechen und krabbeln Rothalsbock, Wei&#223;punktiger Schertlilienr&#252;ssler, Rothalsiges Getreideh&#228;hnchen, 12 – Punkt – Spargelh&#228;hnchen und mancher Gemeine Rosenk&#228;fer. Pardauz, fiel dort nicht ein Stolperk&#228;fer &#252;ber eines seiner Beine?  Zwischen &#196;sten und Blattwerk weben und gestalten ihre Netze und Stuben   Streckerspinne, Gew&#228;chshaus – Springspinne, Zebraspringspinne, Gemeine Baldachin – Springspinne und die Ver&#228;nderliche Krabbenspinne. Es summen und t&#246;nen zwischen Wegen und B&#252;schen Sp&#228;te Gro&#223;stirnschwebfliege, Gemeine Narzissenfliege, Scheinbauch – Keilfleckschwebfliege, Gemeine Trauerbiene und einige Gemeine Stubenfliegen, die wohl Ausgang haben. Den Teich durchquert ein Gemeiner R&#252;ckenschwimmer und dem Budnikowski juckt das Fell. Ist es die Beifu&#223; – Weichwanze? Die Gr&#252;ne Stinkwanze gar? Oder nur eine gemeine Gemeine Feuerwanze? Und da ein Vierzehnpunkt – Marienk&#228;fer. Der mu&#223; wohl n&#228;chstes Wochenende absteigen? Der Gl&#252;ckliche! Und Budnikowski sieht noch viel mehr an Gekreuch und Gefleuch, da aber stellt Mahler seine Frage.</p>
<p>„Budnikowski? Und das alles sehen Sie und wissen sogar die Namen und Bezeichnungen?“</p>
<p>„Ja, Mahler, ja! Aber erst las ich, dann sah ich, was ich sah!“</p>
<p>„Ihr Fremd bediente sich bei einem weiteren Fremd?“</p>
<p>„So &#228;hnlich. Der Wahrheit die Ehre! Kaum etwas von dem, was ward beschrieben, ich sah es denn. Aber seit ich von der Existenz all dieser Wesen las und so wei&#223;, habe ich Hoffnung, diese zu erblicken. Ist das nicht toll?“</p>
<p>„Ja, das gef&#228;llt mir gut. Und verzeihen Sie bitte meine an ihr Ufer schwappende Ungeduld.“</p>
<p>„Warten wir! Soll ich sagen, was es noch alles gibt?“</p>
<p>„Heute nicht mehr. Sehen Sie dort den Totenkopfschwertflieger?“</p>
<p>„Ich pfeif <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ao0lyPjYQw0" target="_blank"><strong>das alte lustige</strong></a> Liedlein.“</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt)</em></p>
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		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / Drei</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2015 19:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archibalds Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Budnikowski tut so als ob. Was bleibt ihm anderes &#252;brig. „Am abben Bein vorbei gucken!“ Der Mahler kommt aber auch auf Ideen. Die Not wird es wohl sein. Nun gut, der Mahler ist dem Budnikowski ans Hasenherz gewachsen, aber zaubern oder Wunder vollbringen kann er deshalb noch lange nicht. Das abbe Bein rechts liegen lassen! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8794" title="fenster3" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/05/fenster3.jpg" alt="fenster3" width="515" height="246" /></p>
<p>Budnikowski tut so als ob. Was bleibt ihm anderes &#252;brig. „Am abben Bein vorbei gucken!“ Der Mahler kommt aber auch auf Ideen. Die Not wird es wohl sein. Nun gut, der Mahler ist dem Budnikowski ans Hasenherz gewachsen, aber zaubern oder Wunder vollbringen kann er deshalb noch lange nicht. Das abbe Bein rechts liegen lassen! Oder links! H&#246;mma, iss man Lionel, der argentinische Rasenrastelli? Also simuliert Budnikowski lediglich ein Schauen. Den Blick stier gerichtet durchs Fenster auf eine Welt, die st&#252;ndlich auf die Resettaste zu dr&#252;cken scheint und sich dabei doch nichts Neues einfallen l&#228;sst als Wiederholung auf Wiederholung grinsekatziger Nichtigkeiten. Schlimm ist dies weiter nicht, schlimm allein ist die Erwartung, die Erwartung ein Dr&#252;cken solcher Taste &#228;ndere irgendetwas am gnadenlosen Gleichma&#223; der Ein – und Ausatmerei des Gro&#223;en Geistes. Geben. Nehmen. Erschaffen. Zerst&#246;ren. So nun die Scheibe Welt plan und matt vor des Hasen gefurchter Stirn und dem Aug&#8217; gegen&#252;ber n&#252;scht als Huschen, Bewegung ziellos, manisch, verzweifelt und fr&#246;hlich, tapfer und blind, jeglichen Sinn verleugnend, als sich selber als vorhanden und so als gewichtig zu feiern. Gut so. Das Hirn des Schausimulierers, wohltuend leer f&#252;hlt es sich an, der Blick ruht aus pupillenstill und schweift mal nicht gen Innereien. Aber da w&#228;re noch das abbe Bein. Der Auftrag. Die Bitte. Ein Einfall fasst den Budnikowski an. Er spricht also.</p>
<p>„Mahler?“</p>
<p>„Ja? Was sieht das Medium?“</p>
<p>„Ich denke, also blind ich!“</p>
<p>„Budnikowski, bester! Hunderte mal blickte ich aus dem Fenster hinaus und sie nach dem dritten oder vierten Male hauen mir erkenntnisschwangere Wortbasteleien ums Ohr!“</p>
<p>„Es ist lediglich das Fremd!“</p>
<p>„Ich lausche!“</p>
<p>„Sie m&#252;ssen alles umdrehen!&#8221;</p>
<p>„Was bedeutet dies? Wir sitzen hinter dem Fenster als s&#228;&#223;en wir davor?“</p>
<p>„So &#228;hnlich! Stellen wir uns vor, ich blicke am abben Bein vorbei und es ist gar nicht das ihrige!“</p>
<p>„Das ist Bl&#246;dsinn! Hier! Sehen Sie! Fassen Sie an!“</p>
<p>„Das geht schon nicht ab von ihrem Leib oder ihrer Seele ihr heiliges abbes Bein, wenn Sie es mal jemanden anderen &#252;berantworten, zeitweilig!“</p>
<p>„Budnikowski, Mann! Sie &#252;berfordern mich! Jetzt schauen Sie bitte aus dem Fenster und morgen will ich von Ihnen lediglich erfahren, was die Blumen tun!“</p>
<p>„Wie b&#228;r es w&#252;nscht! Ihr Auftrag, mein Blick!“</p>
<p>Und Budnikowski sieht ein abbes Bein da unten auf der Stra&#223;e liegen, das legend&#228;re abbe Bein des Archibald Mahler. Um das Bein herum schwellen Pf&#252;tzen und Hagelkorn trommelt auf das Pflaster. Und wo gestern oder vorgestern noch F&#228;den – Zeugen einer noch nicht begriffenen Tat – aus dem oberen Teil des Beines ragten, da wachsen heute bla&#223;rote Tulpen und recken ihre K&#246;pfe in den Gewittersturm. Und Budnikowski summt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pifcov2RV88" target="_blank"><strong>ein altes Lied</strong></a>. Und Mahler nickt dazu, rhythmisch. Hat er schon lange nicht mehr gemacht.</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / Zwei</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/05/12/mit-den-augen-des-befreundeten-fremd-zwei/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2015 17:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>
		<category><![CDATA[Letzte Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mahler beginnt zu zweifeln. Budnikowski schaut und sacht n&#252;scht. Schaut der dann &#252;berhaupt? H&#246;mma, dat iss ebend dat Problem. Budnikowski schaut hin und her und schaut und findet und verwirft und ist gewissenhaft und schaut. Wer sagt, da&#223; man Mitteilung machen mu&#223;, wenn man schaut? Mahler t&#228;te aber gerne was wissen wollen und ob hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8784" title="fenster2" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/05/fenster2.jpg" alt="fenster2" width="515" height="221" /></p>
<p>Mahler beginnt zu zweifeln. Budnikowski schaut und sacht n&#252;scht. Schaut der dann &#252;berhaupt? H&#246;mma, dat iss ebend dat Problem. Budnikowski schaut hin und her und schaut und findet und verwirft und ist gewissenhaft und schaut. Wer sagt, da&#223; man Mitteilung machen mu&#223;, wenn man schaut? Mahler t&#228;te aber gerne was wissen wollen und ob hinter seinem R&#252;cken Welt noch stattfindet ist ihm durchaus von Interesse. H&#246;mma, dat iss ebend dat Problem. Die Welt tut dat nich mal mitkriegen tun mit des Mahlers sein haarigen R&#252;ckenteil und dat mit die ganze Versuchsanordnung am hessischen Fensterbrett. Das ist dem Mahler vollkommen klar, aber der Unruhe, welche im B&#228;ren steppt, offensichtlich nicht. Der Stolz nun, welcher auch in Mahler ruht und sich dort mit manchem moralischen Axiom das durchw&#252;hlte Lager teilt, l&#228;sst ungeduldige Nachfrage nicht zu. Was tun? Zu sp&#228;t jedoch die falsche Bescheidenheit des Mahler, denn Budnikowski sp&#252;rt trotz aller eigner Aufgeregtheit und angespannter Pflichtbewu&#223;theit der neuen Aufgabe gegen&#252;ber, wie hinter seinem R&#252;cken ein B&#228;renkosmos unruhig vibriert. Ein erster Satz mag sich so bilden, dann formen im Bereich der Sprechmuskulatur. Doch er wird noch gebremst von Onkel Kleinhirn und anderen Prinzipienreitern. Sp&#252;rt Budnikowski da, nachschmeckend noch was ihm eben fast auf der Zunge gelegen w&#228;re, einen B&#228;renellenbogen in den d&#252;rren Rippen? Der sinnende Hase r&#228;uspert sich, spannt Gaumensegel und Zungenboden, sucht nach neuen Textbausteinen, um seiner Emp&#246;rung angesichts unangemessener Ungeduld und egomaner Dr&#228;ngelei Ausdruck zu verleihen, als er einen tiefen B&#228;renseufzer vernimmt und – zeitgleich fast – ein hingehauchter B&#228;rensatz seine L&#246;ffel vibrieren l&#228;sst.</p>
<p>„Budnikowski? Ist das abbe Bein noch da?“</p>
<p>„Mahler! Das abbe Bein ist immer da!“</p>
<p>„Ich meinte, liegt das abbe Bein noch auf der Stra&#223;e? Vor Ihrem wachen Aug&#8217;?“</p>
<p>„Das kann ich nicht sehen!“</p>
<p>„Ja schauen Sie denn nicht?“</p>
<p>„Ob das abbe Bein jetzt da liegt oder nicht, es ist immer da! Das sehe ich.“</p>
<p>„Das k&#246;nnen Sie sehen?“</p>
<p>„Das ist der Vorteil des Fremd!“</p>
<p>„Das verstehe ich nicht.“</p>
<p>„Mahler! Auch wenn Ihr abbes Bein an Ihnen dran ist, liegt es da unten rum. Selbst wenn es da nicht rumliegt. Sie haben mich gebeten f&#252;r Sie zu schauen und also sehe ich nur abbes Bein!“</p>
<p>„Habe ich immer nur abbes Bein gesehen, als ich schaute?“</p>
<p>„Geht gar nicht anders. So ist die Welt!“</p>
<p>„Sie sagen, mein abbes Bein ist die Welt, die mein?“</p>
<p>„Oft ist das so!“</p>
<p>„Budnikowski? K&#246;nnten Sie f&#252;r mich das abbe Bein wegschauen?“</p>
<p>„Kaum! Ich k&#246;nnte versuchen daran vorbei zu blicken.“</p>
<p>„Und das abbe Bein links liegen lassen?“</p>
<p>„Oder rechts!“</p>
<p>„Wollen Sie das mal versuchen!“</p>
<p>„Gerne. Und jetzt bitte Ruhe im B&#228;renfell! <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5hdArkLf-8Q" target="_blank"><strong>H&#246;ren Sie?</strong></a> “</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt)</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / Dank</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/05/10/mit-den-augen-des-befreundeten-fremd-gedenk/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2015 09:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archibalds Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>

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		<description><![CDATA[
Satz mit x. Die Versuchsanordnung wurde nach dem ersten Treffen inne Tonne gekloppt. Ein Tadel eilt heran und erteilt sich den Laboranten. Die denken gar nicht daran schuldbewu&#223;t zu nicken. &#8220;Aber der vorgestrige Freitag war als fester erster Versuchstag gebucht und angek&#252;ndigt.&#8221; So war der Vorwurf.  Gespannt lauschen wir dem Dialog von den Gr&#252;nden.
„Mensch, Budnikowski, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8775" title="feiertag" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/05/feiertag.jpg" alt="feiertag" width="515" height="270" /></p>
<p>Satz mit x. Die Versuchsanordnung wurde nach dem ersten Treffen inne Tonne gekloppt. Ein Tadel eilt heran und erteilt sich den Laboranten. Die denken gar nicht daran schuldbewu&#223;t zu nicken. &#8220;Aber der vorgestrige Freitag war als fester erster Versuchstag gebucht und angek&#252;ndigt.&#8221; So war der Vorwurf.  Gespannt lauschen wir dem Dialog von den Gr&#252;nden.</p>
<p>„Mensch, Budnikowski, da haben wir ja gerade noch mal die Kurve gekriegt!“</p>
<p>„Den G&#246;ttern eines wie auch immer schmerzhaften Friedens sei Dank. Am 8. Mai zu arbeiten geh&#246;rt sich wirklich nicht.“</p>
<p>„Das Antiquariat gegen&#252;ber hatte auch geschlossen letzten Freitag!“</p>
<p>„Der hat ja immer noch ein &#8216;Je suis Charlie&#8217; – Plakat im Fenster h&#228;ngen!“</p>
<p>„Solange sie es nicht einschmei&#223;en!“</p>
<p>„Mahler, passen Sie auf, da&#223; Sie wegen dieser &#196;u&#223;erung nicht beschimpft werden in den Netzen und Bl&#246;cken!“</p>
<p>„Ja, ich wei&#223;. Schlimmer als ein Waffenh&#228;ndler ist immer noch ein Intellektueller!“</p>
<p>„Tja, man mag es fast glauben, liest man die Erg&#252;sse der st&#228;ndig wachsenden Gemeinde der DasMu&#223;ManDochMalSagen-D&#252;rfer!“</p>
<p>„Wahrscheinlich haben die f&#252;rchterliche Angst im Main der ver&#246;ffentlichen Meinung zu ertrinken und versuchen sich deshalb in manifesten Denkimitationen! Den Versuch einer Erkl&#228;rung, die im Bereich einer Ann&#228;herung an (Teil)Wahrheiten stehen bleibt, zu ertragen und sich selbst als au&#223;en vor zu begreifen, ist nicht einfach. Her mit den Schuldigen!“</p>
<p>„Mama!“</p>
<p>„Gewagter Schlenker, lieber Budnikowski!“</p>
<p>„Ja, weil wir heute auch nicht arbeiten d&#252;rfen!“</p>
<p>„Haben Sie eigentlich eine Mutter!“</p>
<p>„Die M&#228;r geht, man habe mich an einer Autobahnrastst&#228;tte erstanden. Man kam von einer P&#246;hlerei.“</p>
<p>„Sie sind k&#228;uflich?“</p>
<p>„Wer ist das nicht, Herr Mahler! Und Ihre Frau Mama? Oder stammen Sie direkt von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matunus" target="_blank"><strong>Matunus</strong></a> ab, der Sie auf die Erde sandte, nach den Aufrechtgehern zu sehen?“</p>
<p>„Ich bin ja kein katalanischer Fuchtelaugust in zu engen Hosen!“</p>
<p>„H&#246;mma, dat Thema iss mein Brevier.  Desweiteren: Ihre Antwort fehlt noch, die auf den ersten Teil meiner Frage!“</p>
<p>„Meine wesentlichen Erinnerungen setzen erst nach dem abben Bein ein. Der Rest davor ist zu schwammig und jede &#196;u&#223;erung dazu w&#228;re blo&#223;e Spekulation verbunden mit der Gefahr sich im Vorwurf zu verheddern. Aber ich gehe prinzipiell von der Existenz meiner Mutter aus. Und bei Ihnen?“</p>
<p>„Wollen Sie mich adoptieren, Herr Mahler?“</p>
<p>„Um mir dann ein Leben lang Vorhaltungen machen? Nein danke!“</p>
<p>„Nun gut. Wollen wir ein Lied anh&#246;ren und aller M&#252;tter dankend gedenken, auch wenn wir die unserigen noch suchen m&#252;ssen?“</p>
<p>„Wissen Sie, mancher der, obwohl er eine wunderbare Mutter hat, sucht den Idealentwurf seiner Mutter auch ein Leben lang. Dummerweise haben aber M&#252;tter auch M&#252;tter. Und die Suche h&#246;ret nimmer auf!“</p>
<p>„Tja, vergi&#223;t man gerne. &#196;hem, das Lied ist sehr kitschig und sehr alt! Nur als Warnung!“</p>
<p>„Wenn Erinnerungen damit verbunden sind, geht das schon in Ordnung! Dr&#252;cken Sie auf die Taste!“</p>
<p>„Und wissen Sie was, V&#228;ter haben ja auch V&#228;ter!“</p>
<p>„Sp&#228;ter! Los jetzt! Das Lied!“</p>
<p><em>(Man h&#246;rt das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=u0yqKrGKukE&amp;feature=youtu.be" target="_blank"><strong>Liedchen.</strong></a> Und gedenkt. Die Tulpen &#246;ffnen sich. Das Hase bleibt etwas unruhig. Sein Naturell.)</em></p>
<p>„Mahler?“</p>
<p>„Ja, was ist denn schon wieder?“</p>
<p>„Die Blumen sind sch&#246;n!“</p>
<p>„Das sehe ich doch, Budnikowski.“</p>
<p>„Aber manchmal mu&#223; man es auch sagen.“</p>
<p>„Nervsack!“</p>
<p>„Los!“</p>
<p>„Ok! Die Blumen sind sch&#246;n. Sehr sch&#246;n sogar.“</p>
<p>„Geht doch! Danke!“</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt.)</em></p>
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		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / Eins</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2015 15:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vom Regelwerk heute und der Tat

Archibald Mahler l&#228;sst schauen. Aha! Der Herr von A PUNKT Mahler lassen ab sofort schauen. H&#246;rt h&#246;rt! Ach? Ach! Gr&#252;nde wird er wohl haben. Ob er nun m&#252;de oder angeschlagen oder angewidert oder ein arroganter Schn&#246;sel oder einfach nur einfach ist, was er eben ist, es &#228;ndert nichts an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8761" title="fenster1" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/05/fenster1.jpg" alt="fenster1" width="515" height="247" /></p>
<p style="text-align: center"><strong>Vom Regelwerk heute und der Tat<br />
</strong></p>
<p>Archibald Mahler l&#228;sst schauen. Aha! Der Herr von A PUNKT Mahler lassen ab sofort schauen. H&#246;rt h&#246;rt! Ach? Ach! Gr&#252;nde wird er wohl haben. Ob er nun m&#252;de oder angeschlagen oder angewidert oder ein arroganter Schn&#246;sel oder einfach nur einfach ist, was er eben ist, es &#228;ndert nichts an der Tat, der Vorgang bleibt der, welchen er darstellt und zwar selbiger: Archibald Mahler l&#228;sst schauen und der Herr von und zu Lippstadt – Budnikowski &#252;bernimmt dies f&#252;r ihn. Der wiederum wei&#223; warum er diese Aufgabe &#252;bernommen hat, denn auch er hat gr&#252;ndlich Gr&#252;nde. Welcher Natur diese sind, ob er vom Helfersyndrom angefasst ist, von der Selbstsucht gar, der Hase lediglich eine Selbstverst&#228;ndlichkeit leistet, man ihn &#252;berrumpelt hat, er Gr&#246;&#223;e findet in t&#228;tiger Naivit&#228;t, er sich an etwas zu erinnern sucht, was sich wie eine Freundschaft anf&#252;hlen m&#246;ge, wir wissen es nicht. Wir sehen lediglich ein Handeln. Das m&#246;ge uns reichen. Nennen wir den Vorgang vorl&#228;ufig eine Versuchsanordnung.</p>
<p>Im folgenden werden die zwei Teilnehmer, Laboranten, Versuchskaninchen und – b&#228;ren versuchen ein grobes Regelwerk zu erstellen. Wer mal Kind war, mag sich daran erinnern, da&#223; der Erstellung eines dem Spiel vorauseilenden Regelwerks oft mehr Reiz innewohnt als dem Spiele selbst. Auch wurde schon oft festgestellt, da&#223; der Energieaufwand, der beim Finden und Festsetzen von Regeln betrieben wird, ein derma&#223;en gewaltiger ist, da&#223; f&#252;r den Vollzug eines angestrebten Spiels nicht mehr allzu viel &#252;brig bleibt an Kraft. H&#246;ren wir rein.</p>
<p>„Was sehen Sie, Budnikowski?“</p>
<p>„Allerhand!“</p>
<p>„Genauer!“</p>
<p>„Tja, Mahler, da geht es schon los. Spielen wir mit oder ohne Filter?“</p>
<p>„Reden wir hier &#252;ber Kaffee aufbr&#252;hen?“</p>
<p>„In gewisser Weise. Was ich sehe, in dem Moment da Sie mich fragen, was ich eben dann sehe, ist schon kalter Kaffee in dem Moment, da ich eine Antwort versuche!“</p>
<p>„Das hei&#223;t? F&#252;r Sie? F&#252;r mich?“</p>
<p>„Ad eins: was soll ich Ihnen mitteilen? Moment? Bewertung? Soll ich sammeln, zusammenrechnen, abwarten? Eine Art Quersumme &#252;bermitteln? Ad zwo: w&#252;nschen Sie Live – Berichterstattung, detailverliebt? D&#252;rfen Emotionen meinerseits einflie&#223;en in die Schilderung? Geben Sie sich vorbehaltlos zufrieden? Darf ich die Kommentarfunktion deaktivieren? Prokura ohne Vetorecht?“</p>
<p>„Tja! Bedenkenswert. Gut, erster Versuch w&#228;re: wenn da drau&#223;en etwas, was l&#228;nger liegen bleibt, rumliegt oder steht, selbst wenn Sie bei einen zweiten Blick keine Ver&#228;nderung feststellen, also Sie nach einer geflissentlichen Beschreibung mir kalt und nicht wertend Mitteilung machten, ginge das?“</p>
<p>„Sie treffen also eine Vorauswahl?“</p>
<p>„L&#228;sst sich das vermeiden?“</p>
<p>„Vertrauen ist ein hartes Gesch&#228;ft!“</p>
<p>„Neigen Sie zur L&#252;ge?“</p>
<p>„Ich finde eine gewisse Ausschm&#252;ckung bei der Weiterleitung von Wahrnehmungen durchaus legitim!“</p>
<p>„Recht so! Wir sind keine Wissenschaftler, Herr Budnikowski! Und wenn Sie l&#228;nger schauen und mir gelegentlich ein Destillat – reichlich ausgeschm&#252;ckt und garniert mit allen Arabesken tausend und mancher N&#228;chte – r&#252;ber reichen?“</p>
<p>„Was halten Sie davon, wenn Sie mich fragen, was ich gerade erblicke?“</p>
<p>„Was erblicken Sie eben?“</p>
<p>„Mahler, ich erblicke das abbe Bein!“</p>
<p>„Aber&#8230;!?!“</p>
<p>„Was aber?“</p>
<p>„Das ist unm&#246;glich! Das ist doch an mir dran!“</p>
<p>„Ja, das denken <em><strong>Sie</strong></em>, lieber Mahler! Da <em><strong>denken</strong></em> Sie nur! Soll ich also nochmals genauer hinschauen? Ausnahmsweise?“</p>
<p>„Bitte!“</p>
<p><em>(Lange Pause. Etliche Einatmer. Diverse Ausatmer. An Intensit&#228;t zunehmend. In <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=hzJ_OWhmyss" target="_blank">Archies scheppsen</a></strong> Kopp viele T&#246;ne.)</em></p>
<p>„Da unten auf der Stra&#223;e liegt ein etwa dreizehn Zentimeter langes, im Umfang elf Zentimeter dickes, braunes Fellding, welches sich – momentane Lage – nach rechts hin zu einer sieben Zentimeter breiten und vier Zentimeter dicken Tatze oder Pranke verbreitert, die mit drei drei Zentimeter langen N&#228;hten abgen&#228;ht ist, welche wohl zur Darstellung der Klauen dienen sollen. Nach links hin dringt Holzwolle aus dem Etwas und einzelne F&#228;den lugen heraus. Die Au&#223;entemperatur misst sich – eben um sieben Uhr f&#252;nfundvierzig – auf windige neun Grad hoch. Eventuell zu k&#252;hl, also gef&#228;hrlich f&#252;r frisch gesetzte Tomaten. M&#246;gen B&#228;ren eigentlich Tomaten? &#220;brigens, soll ich die Amsel verscheuchen?“</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt.)</em></p>
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