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	<title>Archibald schaut Welt &#187; De re publica</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Mahlers Brief, welcher durch puren Zufall so datiert wie hier zu lesen ist, aber trotzdem!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2015 13:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bemerkungen]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>

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		<description><![CDATA[
Lieber Budnikowski,
messen Sie dem Datum meiner Antwort auf Ihre Leberwurstfrage keine Bedeutung bei, es handelt sich lediglich um einen zuf&#228;lligen Zusammensto&#223; diverser Assoziationsketten. Aber auch der Zustand, in dem der aktuelle Winter sich befindet, w&#228;re zu erw&#228;hnen, denn ein jeglicher Versuch mich in den Winterschlaf fallen zu lassen endet in Unruhe, &#246;ffnet meine Augen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9091" title="brief4" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/12/brief4.jpg" alt="brief4" width="515" height="209" /></p>
<p>Lieber Budnikowski,</p>
<p>messen Sie dem Datum meiner Antwort auf Ihre Leberwurstfrage keine Bedeutung bei, es handelt sich lediglich um einen zuf&#228;lligen Zusammensto&#223; diverser Assoziationsketten. Aber auch der Zustand, in dem der aktuelle Winter sich befindet, w&#228;re zu erw&#228;hnen, denn ein jeglicher Versuch mich in den Winterschlaf fallen zu lassen endet in Unruhe, &#246;ffnet meine Augen und diese erblicken bl&#252;hende Zweige. Japanische Zierkirsche. Nachtreibende Margariten. Weidenk&#228;tzchen. (Betreffs Ihrer Nebent&#228;tigkeit nur dies: das Ei ungef&#228;rbt belassen oder braten, bitte!) „Das Kind“, welches nun einen spanischen Namen tr&#228;gt, ist w&#252;tend aus der Krippe geklettert und umtost mit der Wucht kreativer Zerst&#246;rung die K&#252;sten und Gestade. Gezeitenstr&#246;me verirren sich und Luftmassen fallen orientierungslos vom Himmel herab. Der Aufrechtgeher hat wieder Grund zu jammern. Selten d&#228;mmert ihm, da&#223; Wesensmerkmal der vielbesungenen Freiheit es ist, nicht so viele Dinge zu tun, sondern dies zu unterlassen. Und so schreibe ich Ihnen zu, sollte Sie ein Anfall von transzendentaler Bedeutungshuberei &#252;berfallen:  das Leberwurstbrot an der Wand ist die rechte Wahl. Gerne auch gefasst oder gerahmt. Den Meisten ist das Rauschen vor den verspiegelten Fenstern der eigenen Imwaldit&#228;t sowieso wurscht, wichtig ist die Erregung coram publico und daran herrscht wahrlich kein Mangel. Corizo corazon, Companero!</p>
<p>K&#252;rzen wir ab und schlie&#223;muskeln, mein lieber Denkgenosse. Das letzte Jahr war laut und neigte zur geistigen Leere. Steigen wir also am heutigen Tag auf die Blauen Berge, blicken wir am heutigen Tag in die Himmel, suchen wir am heutigen Tag ein anmutiges Ritual. Vielleicht liegt es irgendwo im gr&#252;nenden Gras. Neben einem Weihnachtsei!</p>
<p>Ach ja, kann man eigentlich auch die althergebrachte, moribunde Herzensbildung an die Wand nageln?</p>
<p>Das fragt sich und gr&#252;&#223;t Sie &#8211; gelegentlich -  im Zustand schicksalbejahender Wunschlosigkeit!</p>
<p>Ihr Companero cordial Archibald Mahler, Comandante do Plaza de Fuegos</p>
<p>PS: Ihr <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZTzO2RiCOac" target="_blank"><strong>neuestes Filmwerk</strong></a> gef&#228;llt mir! Oder sind Sie es gar nicht, sondern&#8230;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9100" title="kuno_bowie" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/12/kuno_bowie.jpg" alt="kuno_bowie" width="515" height="219" /></p>
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		<title>Budnikowski antwortet und schreibt also an Mahler einen Brief auch &#252;ber Leberwurstbrote</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2015 18:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bemerkungen]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>

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		<description><![CDATA[
Besten Mahler,
dat iss die Sache so mit die Flecken. Da kannse noch so Vorsicht waltern lassen inne Planungsverfahren, wenn et troppt, isset passiert meist jenseits vonne Gewu&#223;theit. Und dann iss klebrig. Getz zum Bleistift beie Marmeladenschnitten. Und obwohl ich schon h&#246;re des Sektierers Gemurre gellen, von wegen iss doch Unterschied obbe Flecken von Brombeer oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9086" title="brief3" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/12/brief3.jpg" alt="brief3" width="515" height="213" /></p>
<p>Besten Mahler,</p>
<p>dat iss die Sache so mit die Flecken. Da kannse noch so Vorsicht waltern lassen inne Planungsverfahren, wenn et troppt, isset passiert meist jenseits vonne Gewu&#223;theit. Und dann iss klebrig. Getz zum Bleistift beie Marmeladenschnitten. Und obwohl ich schon h&#246;re des Sektierers Gemurre gellen, von wegen iss doch Unterschied obbe Flecken von Brombeer oder Aprikose oder Quitte oder iss Aprikose nur als Marillen anbetungsw&#252;rdig und kannse bei Aprikose auch in Obergurgl dat Kreuz &#252;bere Brust und dat Gestirn kreuzigen tun, ich tu dat mal mit Schal generalisieren, und sach, dat et klebt, wennet klebt und dat pers&#246;nliche Herkunftsorganigramm vonnem Fleck iss mich Jacke wie Putzlumpen. Wissense, dat &#246;ffentliche Anne-Wand-Pinnen iss schon die Crucification, so wie et ebenst die Tendenz geben tut in t&#228;gliche Versch&#228;rfung, dat die &#214;ffnung vonne Hosenl&#228;tzen gewisse Heilsversprechen transportieren k&#246;nnten soll und so ebenst die Freiheit gewahrt bleiben mu&#223; f&#252;r jede triefende Nase auffe Erdboden. Dat mag der Bourgeois sich anne liberale Joppe heften tun, w&#228;hrend der Citoyen auffe t&#228;gliche reflektorische Spazierrunde die weggeschmissenen  Schnupft&#252;cher von seine Mitweltnutzer  vonne Asphaltwegen klauben tut. Also geht mich fott mit die heilige Induf&#228;llit&#228;t. Sachens, gittet nich auch eine Versicherung gegen Indivalit&#228;t? Oder tu ich da watt verwechseln tun, Herr Mahler?</p>
<p>Gr&#252;&#223;en Sie mich herzlichst von rechtswegen auch den Mops von Otto von Trottoir</p>
<p>Ihren Budni (Desiechnierter Ministersprecher f&#252;r Glauben, Taube und Brotbel&#228;ge)</p>
<p>PS: Glauben Sie, dat Leberwurst vielleicht besser anne Brotscheiben haften tut, falls et mich mal nache Ver&#246;ffentlichung von meine Tranzendentalien verlangen tut?</p>
<p>PS 2: W&#252;nschen Sie sich wat von meine Wenigkeit f&#252;rret nahende Fest oder reicht et, wenn ich die L&#246;ffels stillhalten tu?</p>
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		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / Sechs</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 20:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archibalds Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es hatte keinen Spa&#223; mehr gemacht. Das Blicken. Das Schauen. Das Hinsehen m&#252;ssen. Die Wiederholung. Der Alltag. Und Budnikowski schaute und erblickte in den letzten Tagen und Wochen so manches direkt vor dem ihm anvertrauten Fenster. Davon reden? Davon schweigen. Budnikowski wei&#223; nur zu gut, gerne wird nicht der T&#228;ter, sondern der Berichterstatter angepinkelt. Mahler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8840" title="clo" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/06/clo.jpg" alt="clo" width="515" height="241" /></p>
<p>Es hatte keinen Spa&#223; mehr gemacht. Das Blicken. Das Schauen. Das Hinsehen m&#252;ssen. Die Wiederholung. Der Alltag. Und Budnikowski schaute und erblickte in den letzten Tagen und Wochen so manches direkt vor dem ihm anvertrauten Fenster. Davon reden? Davon schweigen. Budnikowski wei&#223; nur zu gut, gerne wird nicht der T&#228;ter, sondern der Berichterstatter angepinkelt. Mahler wiederum hielt sich an die Verabredungen. Er wartete, den R&#252;cken von der Sonne beschienen, geduldig wie nie nun, auf einen eventuellen Bericht des Hasen. Dieser schwieg. Gelegentlich ein M&#252;mmeln, ein knirschendes. Unverst&#228;ndnis, behaucht von g&#228;nzlich unhasigem W&#252;ten. Irgendwann ist auch gut. Mahler k&#252;ndigt also die Vereinbarung und dreht sich um. Aha! Das macht tats&#228;chlich keinen Spa&#223; mehr. Das mag auch Mahler nicht mehr sehen. Tagt&#228;glich schon gar nicht. Mahler und Budnikowski wollten schon lange aufgebrochen sein. Die Kleine, immer h&#228;&#223;licher werdende Stadt in Mittelhessen hat sich auserz&#228;hlt. Hier scheint man gl&#252;cklich zu sein, wenn man dreitausend Picknickdecken aneinander gereiht hat und es an dem Tag nicht regnete. Weltrekord. Oh sanctae Simpeleien. Und jetzt auch noch das. Mahler beginnt zu weinen. Aus heiterem Himmel &#252;ber Santa Fe. Doch schnell bei&#223;t er sich die Tr&#228;nen weg. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uyKnmKHwHdg" target="_blank"><strong>Indianer donn nit kriesche.</strong></a> Budnikowski versteht. Aus dem Tal der Toten gr&#252;&#223;t der perfekte Dialog.</p>
<p><em>„Sie hat Dich geliebt!“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Ich habe sie auch geliebt!“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Wir sind nun allein, mein Bruder!“</em></p>
<p>Mahler, H&#228;uptling der Bear und Old Budnikowski schauen ein letztes Mal aus ihrem alten Fenster. Gegen&#252;ber pinkelt ein Mitglied von Forresters Bande gegen die Wand. Eine kleine, dicke, bebrillte Frau in einem Papageienkost&#252;m f&#228;hrt auf ihrem Fahrrad knapp am Strahl vorbei. Sie kichert. Eine Windsto&#223; hebt sie aus dem Sattel. Leere Billigbierb&#252;chsen rollen &#252;ber den Asphalt. In der Ferne das Pfeifen der Bieberlies. Dreimal schl&#228;gt das K&#228;uzchen. Die zwei S&#228;nger der einsamen Zweisamkeit erheben sich. Zeit zu gehen.</p>
<p>„Mahler, was hatte &#8216;Sch&#246;ner Tag&#8217; noch zur &#8216;Alten Schmetterhand&#8217; gesagt, als sie ihn nach der Schlacht von Roswell im Pueblo der Apachen gesund pflegte?“</p>
<p>„Wer ein Unrecht nicht verhindert, ist genauso schuldig wie derjenige, der es begeht, sagt das Gesetz der Apachen!“</p>
<p>„Und wohin nun?“</p>
<p>„Erst in die untergehende Sonne und dann zum Greystone – Canyon. Dort hatte man mich damals gefunden!“</p>
<p>„Wie? Wer? Wo? Wann?“</p>
<p>„Sie, Old Budnihand! In der Achtundvierzigsten Minute!“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8841" title="aufbruch" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/06/aufbruch.jpg" alt="aufbruch" width="515" height="231" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / Dank</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/05/10/mit-den-augen-des-befreundeten-fremd-gedenk/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2015 09:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archibalds Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>

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		<description><![CDATA[
Satz mit x. Die Versuchsanordnung wurde nach dem ersten Treffen inne Tonne gekloppt. Ein Tadel eilt heran und erteilt sich den Laboranten. Die denken gar nicht daran schuldbewu&#223;t zu nicken. &#8220;Aber der vorgestrige Freitag war als fester erster Versuchstag gebucht und angek&#252;ndigt.&#8221; So war der Vorwurf.  Gespannt lauschen wir dem Dialog von den Gr&#252;nden.
„Mensch, Budnikowski, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8775" title="feiertag" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/05/feiertag.jpg" alt="feiertag" width="515" height="270" /></p>
<p>Satz mit x. Die Versuchsanordnung wurde nach dem ersten Treffen inne Tonne gekloppt. Ein Tadel eilt heran und erteilt sich den Laboranten. Die denken gar nicht daran schuldbewu&#223;t zu nicken. &#8220;Aber der vorgestrige Freitag war als fester erster Versuchstag gebucht und angek&#252;ndigt.&#8221; So war der Vorwurf.  Gespannt lauschen wir dem Dialog von den Gr&#252;nden.</p>
<p>„Mensch, Budnikowski, da haben wir ja gerade noch mal die Kurve gekriegt!“</p>
<p>„Den G&#246;ttern eines wie auch immer schmerzhaften Friedens sei Dank. Am 8. Mai zu arbeiten geh&#246;rt sich wirklich nicht.“</p>
<p>„Das Antiquariat gegen&#252;ber hatte auch geschlossen letzten Freitag!“</p>
<p>„Der hat ja immer noch ein &#8216;Je suis Charlie&#8217; – Plakat im Fenster h&#228;ngen!“</p>
<p>„Solange sie es nicht einschmei&#223;en!“</p>
<p>„Mahler, passen Sie auf, da&#223; Sie wegen dieser &#196;u&#223;erung nicht beschimpft werden in den Netzen und Bl&#246;cken!“</p>
<p>„Ja, ich wei&#223;. Schlimmer als ein Waffenh&#228;ndler ist immer noch ein Intellektueller!“</p>
<p>„Tja, man mag es fast glauben, liest man die Erg&#252;sse der st&#228;ndig wachsenden Gemeinde der DasMu&#223;ManDochMalSagen-D&#252;rfer!“</p>
<p>„Wahrscheinlich haben die f&#252;rchterliche Angst im Main der ver&#246;ffentlichen Meinung zu ertrinken und versuchen sich deshalb in manifesten Denkimitationen! Den Versuch einer Erkl&#228;rung, die im Bereich einer Ann&#228;herung an (Teil)Wahrheiten stehen bleibt, zu ertragen und sich selbst als au&#223;en vor zu begreifen, ist nicht einfach. Her mit den Schuldigen!“</p>
<p>„Mama!“</p>
<p>„Gewagter Schlenker, lieber Budnikowski!“</p>
<p>„Ja, weil wir heute auch nicht arbeiten d&#252;rfen!“</p>
<p>„Haben Sie eigentlich eine Mutter!“</p>
<p>„Die M&#228;r geht, man habe mich an einer Autobahnrastst&#228;tte erstanden. Man kam von einer P&#246;hlerei.“</p>
<p>„Sie sind k&#228;uflich?“</p>
<p>„Wer ist das nicht, Herr Mahler! Und Ihre Frau Mama? Oder stammen Sie direkt von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matunus" target="_blank"><strong>Matunus</strong></a> ab, der Sie auf die Erde sandte, nach den Aufrechtgehern zu sehen?“</p>
<p>„Ich bin ja kein katalanischer Fuchtelaugust in zu engen Hosen!“</p>
<p>„H&#246;mma, dat Thema iss mein Brevier.  Desweiteren: Ihre Antwort fehlt noch, die auf den ersten Teil meiner Frage!“</p>
<p>„Meine wesentlichen Erinnerungen setzen erst nach dem abben Bein ein. Der Rest davor ist zu schwammig und jede &#196;u&#223;erung dazu w&#228;re blo&#223;e Spekulation verbunden mit der Gefahr sich im Vorwurf zu verheddern. Aber ich gehe prinzipiell von der Existenz meiner Mutter aus. Und bei Ihnen?“</p>
<p>„Wollen Sie mich adoptieren, Herr Mahler?“</p>
<p>„Um mir dann ein Leben lang Vorhaltungen machen? Nein danke!“</p>
<p>„Nun gut. Wollen wir ein Lied anh&#246;ren und aller M&#252;tter dankend gedenken, auch wenn wir die unserigen noch suchen m&#252;ssen?“</p>
<p>„Wissen Sie, mancher der, obwohl er eine wunderbare Mutter hat, sucht den Idealentwurf seiner Mutter auch ein Leben lang. Dummerweise haben aber M&#252;tter auch M&#252;tter. Und die Suche h&#246;ret nimmer auf!“</p>
<p>„Tja, vergi&#223;t man gerne. &#196;hem, das Lied ist sehr kitschig und sehr alt! Nur als Warnung!“</p>
<p>„Wenn Erinnerungen damit verbunden sind, geht das schon in Ordnung! Dr&#252;cken Sie auf die Taste!“</p>
<p>„Und wissen Sie was, V&#228;ter haben ja auch V&#228;ter!“</p>
<p>„Sp&#228;ter! Los jetzt! Das Lied!“</p>
<p><em>(Man h&#246;rt das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=u0yqKrGKukE&amp;feature=youtu.be" target="_blank"><strong>Liedchen.</strong></a> Und gedenkt. Die Tulpen &#246;ffnen sich. Das Hase bleibt etwas unruhig. Sein Naturell.)</em></p>
<p>„Mahler?“</p>
<p>„Ja, was ist denn schon wieder?“</p>
<p>„Die Blumen sind sch&#246;n!“</p>
<p>„Das sehe ich doch, Budnikowski.“</p>
<p>„Aber manchmal mu&#223; man es auch sagen.“</p>
<p>„Nervsack!“</p>
<p>„Los!“</p>
<p>„Ok! Die Blumen sind sch&#246;n. Sehr sch&#246;n sogar.“</p>
<p>„Geht doch! Danke!“</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt.)</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig / Hoffnung</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2015 19:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>
		<category><![CDATA[Kieloben]]></category>

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		<description><![CDATA[
Oben im Kr&#228;hennest unverdrossen der Mastmatrose schaut und unten im Bauch des schaukelnden Narrenschiffs zwei der Seefahrt eher Fremde im Bem&#252;hen den Mageninhalt zu bewahren bei sich. Eine Momentaufnahme. Gelegentlich ein Schlepper auf rahmengen&#228;hten Schuhen vorbei schleicht und einkassiert. Eine Behauptung. Die Richtung der Fahrt von Ost nach West. Eine Tatsache. Heute die meisten Fahrten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8308" title="kiel18" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel18.jpg" alt="kiel18" width="515" height="249" /></p>
<p>Oben im Kr&#228;hennest unverdrossen der Mastmatrose schaut und unten im Bauch des schaukelnden <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xVzoOYUR5QQ" target="_blank"><strong>Narrenschiffs</strong></a> zwei der Seefahrt eher Fremde im Bem&#252;hen den Mageninhalt zu bewahren bei sich. Eine Momentaufnahme. Gelegentlich ein Schlepper auf rahmengen&#228;hten Schuhen vorbei schleicht und einkassiert. Eine Behauptung. Die Richtung der Fahrt von Ost nach West. Eine Tatsache. Heute die meisten Fahrten von S&#252;d nach Nord. Die Berichtigung. &#220;ber der F&#246;rde geht ein Schneegewitter nieder. Eine neue Tatsache. <em><strong>„Eine Klimaver&#228;nderung, die beweisbar, gibt es nicht. Periodisch auftretende Wetterph&#228;nomene sind das bestenfalls.“</strong></em> Ach, halt doch einfach die Schnauze und melde Deinen SUV ab. Der Kahn stoppt, das Ufer ist nicht erreicht. <em><strong>„Da vorne, das Hotel. Man erwartet Euch.“</strong></em> Danke auch und die letzten Meter durchwatet man die F&#246;rde. Das Hotel ist eine Bude. Geschlossen. Die zwei Reisenden halten ein Herz in die Luft. Sie hatten es &#8211; zuf&#228;llig? &#8211; gefunden beim Erreichen des Weststrands. Gestern soll hier eine Demonstration stattgefunden haben. Elftausend Aufrechtgeherk&#246;pfe hoch. Man sang und begr&#252;&#223;te alle Fremden. Au&#223;er die nat&#252;rlich, die .. &#228;hem … wir haben auch nur zwei Zimmer und so. Echt sorry. Alle Rolll&#228;den unten. Das Herz hochhalten trotzdem. Theoretisch. Im Norden ist es auch nicht w&#228;rmer als im S&#252;den. Und wie der B&#228;r und der Hase so sitzen und hoffen auf Einla&#223;, ert&#246;nt in der Ferne ein Martinshorn und Blaulicht funzelt wichtig in den einbrechenden Abend. Klingt nicht nach Freundlichkeit. Besser man steht auf und macht sich fort. Nur wohin? Und wo – hier k&#246;nnte ein weiser Fluch stehen, der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Tls4GeDHPbs" target="_blank"><strong>erst Manhattan und dann</strong></a> Berlin erledigt – ist das versprochene Hotel, die Pension „Zur bl&#252;henden Landschaft“? Mahler und Budnikowski schauen sich an. Wer mutet wem was zu?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8309" title="kiel19" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel19.jpg" alt="kiel19" width="515" height="269" /></p>
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		<item>
		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig / Verzichten</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/01/28/a-mahler-macht-sich-selbststaendig-verzichten/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 19:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>
		<category><![CDATA[Kieloben]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8216;Fischbratkutter Elke&#8217; ist kein Bandname, nicht der Titel des n&#228;chsten Roman des Herrn Archibald Mahler, kein vermeintlicher Steilpass f&#252;r schw&#228;nzleschwingende Witzigkeit, sondern einfach nur eine Tatsache. Im Bauch des Kutters sitzen sie nun, die zwei der F&#246;rde entkommenen Herren. L&#228;chelt da ein Weib? Lebt es gar? Mahler und Budnikowski ist Gegengeschlechtlichkeit fern. Fast! Die wunderbare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8285" title="kiel16" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel16.jpg" alt="kiel16" width="515" height="300" /></p>
<p>&#8216;Fischbratkutter Elke&#8217; ist kein Bandname, nicht der Titel des n&#228;chsten Roman des Herrn Archibald Mahler, kein vermeintlicher Steilpass f&#252;r schw&#228;nzleschwingende Witzigkeit, sondern einfach nur eine Tatsache. Im Bauch des Kutters sitzen sie nun, die zwei der F&#246;rde entkommenen Herren. L&#228;chelt da ein Weib? Lebt es gar? Mahler und Budnikowski ist Gegengeschlechtlichkeit fern. Fast! Die wunderbare Frau Pelagia existiert. Und wie!  Kein Grund jedoch hier eine Homestory in die Welt hinaus zu sentimentalisieren. Die Beziehungsdramen, welche die Herren einst – das will doch keiner wissen. Oder? Sp&#228;ter und gewi&#223; vielleicht. Jetzt erst dies:</p>
<p>„Sagen Sie mal, Mahler und einen Dank f&#252;r die letzten Stunden auch, jedoch: auf was k&#246;nnten wir im Neuen Jahr alles verzichten?“</p>
<p>„Verzicht? Gut! Machen wir eine Liste!“</p>
<p>„Das w&#228;re mein erster Verzicht: Alle Listen!“</p>
<p>„Tabellen auch?“</p>
<p>„Bitte!“</p>
<p>„Ihr P&#246;hlereiverzicht ist ernst gemeint, Herr Budnikowski?“</p>
<p>„Mehr denn je! Sie erinnern sich an<a href="http://archibalds-welt.de/2014/12/24/intermezzo-eins-macht-hoch-die-tuer-und-tassen/" target="_blank"><strong> meine letzte Auslassung</strong></a>? Lassen Sie mich – obwohl noch lange nicht in Rente – einmal <a href="http://www.zeit.de/sport/2015-01/klopp-bvb-eilenberger-interview" target="_blank"><strong>den Rechthaber geben</strong></a>!“</p>
<p>„Und dann, Budnikowski, verzichten wir worauf?“</p>
<p>„Vor allem auf die unvermeidlichen Gegenpositionen!“</p>
<p>„Die Alternative?“</p>
<p>„Aikido! Die Energie des Angreifers aufsaugen, Schl&#228;ge antizipieren, vorbeigleiten lassen und ins Leere laufen m&#246;gen sie!“</p>
<p>„Ich melde Zweifel an! Wegen der Wut!“</p>
<p>„Ok! Ab und an Gegenpositionierung ohne zur&#252;ckzuweichen. Und unsere Gegner bleiben wie immer: alle potentiellen Schlu&#223;strichzieher!“</p>
<p>„Genauer!“</p>
<p>„Gegen all diese Schlu&#223;strichzieher zum Beispiel, die heute noch rumjammern, da&#223; dieses Tor zu London im Jahre 66 nie und nie und nie und nimmer ein Tor war gewesen, was sie damals als schwer pubertierendes Wesen auf dem elterlichen Sofa mit Falkenauge sofort erkannt hatten, um dann auszuschwitzen im Chor: La&#223;t  mich mit Birkenau in Ruhe, ihr Gutmenschen!“</p>
<p>„G&#228;be es eine Steigerung?“</p>
<p>„Ewigpubertierende, welche meinen Ironie und den unvermeidlichen Braunauer in einen wie auch immer gearteten Zusammenhang schustern zu m&#252;ssen! An Auschwitz mu&#223; halt leider jegliche Selbstsicherheit scheitern! &#8216;Heil Witzle&#8217; ist einfach nur d&#228;mlich!“</p>
<p>„Jetzt ist aber Schlu&#223;!“</p>
<p>„Gewi&#223;! Mahler, auf was wollen Sie verzichten?“</p>
<p>„Auf die Badewannen, die blubbernden Heizk&#246;rper und die fetten Teppichb&#246;den im Steigenberger!“</p>
<p>„Auf was wollen Sie nicht verzichten?“</p>
<p>„Auf die Badewannen, die blubbernden Heizk&#246;rper und die fetten Teppichb&#246;den im Steigenberger!“</p>
<p>„Dann sollten wir die F&#246;rde queren!“</p>
<p>„H&#246;ren Sie, Herr Hase, frisch gerettet sie sind und schon verbal extrem aktiv!“</p>
<p>„Auch dies schadet nicht! Da liegt ein Boot am Kai.“</p>
<p>„Budnikowski, dieses Boot spricht allen maritimen Sicherheitsvorschriften Hohn!“</p>
<p>„Dann schauen Sie sich mal die Dinger an, die tagt&#228;glich das Mare nostrum queren! Und da sitzen mehr als nur wir zwei N&#246;hler drin!“</p>
<p>„Wissen Sie was, Budnikowski? Ich beginne Ihre Wut zu sch&#228;tzen!“</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=_9fvMQ04is4" target="_blank"><strong>„Wer lichtet den Anker?“</strong></a></p>
<p>Der Wind frischt b&#246;s und b&#246;ig auf aus Nordwest. Zwei Amateure der Seefahrt wollen von Ost nach West. Dr&#252;cken wir die Daumen. Von Herzen und ohne Schi&#223;.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8286" title="kiel17" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel17.jpg" alt="kiel17" width="515" height="314" /></p>
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		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig / Versuch 6</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2015 20:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>

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„Viele versprechen Berge und machen dann Maulwurfsh&#252;gel.“ Griechisches Sprichwort. Ja und Ja und Danke sch&#246;n! Der B&#228;r sch&#252;ttelt seiner inneren Stimme die mahnende Pfote! Archibald Mahler hatte den Plan gehabt. Gut, ein paar ordentliche Impulse, nicht wirklich &#252;berzeugend, jedoch drei bis vier vage Zielbeschreibungen. Eine Geschichte erz&#228;hlen und der schnappatmigen Welt nicht mehr hinterher zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8147" title="kiel07" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel07.jpg" alt="kiel07" width="515" height="246" /></p>
<p><em><strong>„Viele versprechen Berge und machen dann Maulwurfsh&#252;gel.“</strong></em> Griechisches Sprichwort. Ja und Ja und Danke sch&#246;n! Der B&#228;r sch&#252;ttelt seiner inneren Stimme die mahnende Pfote! Archibald Mahler hatte den Plan gehabt. Gut, ein paar ordentliche Impulse, nicht wirklich &#252;berzeugend, jedoch drei bis vier vage Zielbeschreibungen. Eine Geschichte erz&#228;hlen und der schnappatmigen Welt nicht mehr hinterher zu tappern. Und dann drehen wieder ein paar Idioten durch. Durchdrehen? Wenn es denn so einfach w&#228;re. Hutu – Milizen drehten nicht durch. IS dreht nicht durch. Die Wachmannschaften in Birkenau drehten nicht durch. Charles Manson drehte nicht durch. Boko Haram dreht nicht durch. M&#228;nner, die ihre T&#246;chter in Keller sperren, drehen nicht durch. Massenvergewaltiger im Kosovo und weltweit drehten nicht durch. Hoyerswerda drehte nicht durch. Geschweige denn Beate Zsch&#228;pe und Andreas Baader.    Es ist die Dunkelheit. Ein nicht tot zu kriegender, aber gerne t&#246;tender Bestandteil aller. Aller. Leider. Die Hoffnung? Ein Volk, deren Gro&#223;v&#228;ter vor  anderthalb Menschenleben noch Gash&#228;hne aufdrehten, behauptet sich auf dem Wege zur nachhaltigen Erkenntnis zu befinden. Sicher? Dann mal vorw&#228;rts. Nicht einfach, aber man mu&#223; es sich einfach machen, sonst wird es schwer. Des B&#228;ren Hirn rotiert w&#252;tend bis pl&#246;tzlich nach Tagen eines unendlichen Regensturms die Sonne aufgeht. Am Ende des Lichttunnels. Kiel?</p>
<p><em><strong>„Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht h&#246;ren wollen.“</strong></em> Ja und Ja und Danke sch&#246;n! Der B&#228;r sch&#252;ttelt seiner inneren Stimme die mahnende Pfote! Danke auch Sir George Orwell! We remember Big Pig Dschugaschwilli! Wer sagt aber wem was und wann und wo au&#223;er im so mutigen Sozialmedium? Zu Hause? Anne Arbeit? Auffe Stra&#223;e? Inne Betten? In den Schulklassen? In den dunklen Ecken? In den Familien? Nachts? Wer wechselt als erster die Stra&#223;enseite? Der viel besungene Mut? Den Kopf ab zum Gebet? Den Hut ab vor dem Vereinsaustritt! Des B&#228;ren Hirn rotiert w&#252;tend bis pl&#246;tzlich nach Tagen eines unendlichen Regensturms die Sonne aufgeht. Am Ende des Lichttunnels. Kiel?</p>
<p>Dem Archibald Mahler ist weiterhin wirr und so tastet er sich in Richtung eines Entschlusses. Deshalb. Die Geschichte vom Anderb&#228;r. Vom Feldberg. Vom Feldb&#228;r. Von der Reise der B&#228;ren nach sich selber. Deswegen wollte er in den n&#246;rdlichen Wind. An die See. In seinem Gedankenschrank sieht es einfach &#252;belst ungeordnet aus. Da mu&#223; der Mahler mal ran. Ab morgen wird aufger&#228;umt. Von der F&#246;rde aus. Aber davor lassen wir nochmal ein<a href="https://www.youtube.com/watch?v=2P4_ZUSsQXQ" target="_blank"><strong> Motorrad durch die Wand</strong></a> knallen. Dann Kiel.</p>
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		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig / Versuch 5</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 18:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
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		<category><![CDATA[De re publica]]></category>
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Keine Garantie wenn Du mit dem Licht reist, da&#223; Du nicht doch im Dunkeln landest. Der Tunnel am Ende des Lichts? Genau so wenig, wie eine gut gemeinte Geste nicht – kaum ist der geflickte Bleistift in die Luft gehalten &#8211; angezweifelt, zerredet, zerfleddert, mi&#223;braucht wird. Das ist der Gang der Dinge, sollte aber niemanden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8132" title="kiel06" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel06.jpg" alt="kiel06" width="515" height="258" /></p>
<p>Keine Garantie wenn Du mit dem Licht reist, da&#223; Du nicht doch im Dunkeln landest. Der Tunnel am Ende des Lichts? Genau so wenig, wie eine gut gemeinte Geste nicht – kaum ist der geflickte Bleistift in die Luft gehalten &#8211; angezweifelt, zerredet, zerfleddert, mi&#223;braucht wird. Das ist der Gang der Dinge, sollte aber niemanden davon abhalten, gelegentlich den Kopf zu senken und zu schweigen. Minuten nur vielleicht. Mehr geht eh nicht. Oder zumindest zu warten, bis der Sarg versenkt oder die Urne verbrannt. Bis man wieder schreit und zappelt: Ich! Ich! Ich! Das Talent zu hassen, ist nicht allen gegeben. Gott sei Dank. Nur welchem denn bitte?</p>
<p>Archibald Mahler rutschte den hellen Strahl entlang, sein P&#246;ter brannte vor Hitze und Gl&#252;ck und w&#228;hrend er Zeit und Raum durcheilte, drehte sich die Welt stoisch weiter, die Tellerr&#228;nder, die letzten Sonntag in Paris einige Stunden lang etwas abgeflachter erschienen als gew&#246;hnlich, wuchsen erneut in den Himmel und die Ahnungslosen wanderten wieder durch ihre alten T&#228;ler. Ei verbibbsch! Aber sie m&#252;ssen es d&#252;rfen d&#252;rfen. Conditio sine qua non kein Volk. „Nu Fatti, nu sache mol? Was heestn das schon widder! Gonditor?“ „Nu Muddi, swird woorscheinlich wieder son Muselmanendioleggt sein! Egoal: Ich bin ooch dr Prinz Tschorles!“ „Wende meenst! Jetz aber fix heeme. De Fraunkirsche iss schon komplett finster!“</p>
<p>Und wie reist man nun durch Zeit und Raum? F&#252;r die Querung der einzelnen h&#246;herdimensionalen R&#228;ume nutzt man verschiedene Techniken: Mit Transitionen durchqueren man den f&#252;nfdimensionalen Hyperraum; dazu entmaterialisiert ein Raumschiff im Normalraum, springt in den Hyperraum und materialisiert an einem anderen Punkt im Normalraum, der viele Lichtjahre entfernt liegen kann. H&#246;here Reichweiten und geringeren Energieverbrauch bei gleichzeitig geringerer Belastung f&#252;r Mensch und Maschine bietet der sogenannte Linearflug. Bei diesem entmaterialisiert das Raumschiff nicht vollst&#228;ndig aus dem Normalraum, sondern fliegt in einer Halbraumzone zwischen dem ein Normalraum und dem Hyperraum im Linearflug direkt mit Sicht auf das Ziel zu. Auf diese Weise werden auch die f&#252;r den Hyperraum ben&#246;tigten umst&#228;ndlichen Sprungberechnungen vermieden. Andere Antriebsformen f&#252;r den intergalaktischen Flug wie das Dimetranstriebwerk erm&#246;glichen Spr&#252;nge von Galaxienmittelpunkt zu Galaxienmittelpunkt. Oder so &#228;hnlich. Aber es funktioniert und es geschieht, weil es geschah. Des B&#228;ren Raumgleiter sind seine Buchstaben und des B&#228;ren Hyperraum ist sein Leben.</p>
<p>Jetzt ist Archibald Mahler vorl&#228;ufig angekommen. Nur wo? Ein Hauch von Wiedererkennen r&#252;hrt ihn an. Das Erdreich hier ist vollgesaugt mit Himmelsna&#223; bis &#252;ber die Grenze der Aufnahmef&#228;higkeit hinaus. Eine M&#246;we schreit und die F&#228;hre nach Oslo tutet. Also m&#252;&#223;te es etwas vierzehn Glock geschlagen haben. Ein heftiger Wind greift nach den Wipfeln der vom Dauersturm gem&#252;deten B&#228;ume und Herr Mahler schaut sich mal um. Aus einer <a href="https://www.youtube.com/watch?v=TyqkPMSfLFI" target="_blank"><strong>Kneipe klingt</strong></a> ein vertrauter Sprech.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY">
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		<title>Liberte! Egalite!! Fraternite!!! COURAGE!!!!!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2015 19:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>

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		<description><![CDATA[
So kommt man nicht vom Fleck. Archibald Mahler sitzt heute den ganzen Tag vor dem Bilderapparat und guckt Paris. Und ist beeindruckt. Gar nicht mal von der Masse. Aber auch. Was b&#228;r sonst im Bilderapparat sieht, ist gerne mal Chim&#228;re. Gelegentlich jedoch hat ein Ereignis die Kraft durch die Plexiglasscheibe  hindurch in den Raum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8106" title="kiel05" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel05.jpg" alt="kiel05" width="515" height="278" /></p>
<p>So kommt man nicht vom Fleck. Archibald Mahler sitzt heute den ganzen Tag vor dem Bilderapparat und guckt Paris. Und ist beeindruckt. Gar nicht mal von der Masse. Aber auch. Was b&#228;r sonst im Bilderapparat sieht, ist gerne mal Chim&#228;re. Gelegentlich jedoch hat ein Ereignis die Kraft durch die Plexiglasscheibe  hindurch in den Raum, durch die Haut in den Betrachter, durch die Pupillen in Herz und Hirn vorzudringen. Unten links auf der Plexiglasscheibe des Bilderapparates konnte man lesen drei Stunden lang: „Paris trauert“. Die Kameras jedoch fingen ein diese Millionen von Aufrechtgehern (im folgenden AG) aller Farben, Formen, Religionen und Atheismen, denen neben der Trauer ein positiv trotziges und mutiges Strahlen in den Gesichtern funkelte. Diese gro&#223;e historische Stadt besann sich auf stolz auf ihre Geschichte. Als so einiges begann. Liberte! Egalite! Fraternite! Und: COURAGE!!!! Einunddrei&#223;ig Buchstaben voller Kraft und Archibald Mahler dachte, da&#223; Bleistifte, die in die Luft gestreckt werden, eine der sch&#246;nsten Gesten sei, welche die AG seit langem er – oder besser gefunden haben, zwischen all diesen Leichen der Zeichner, Schreiber, Juden, Putzfrauen und Polizisten in und um Paris. Au&#223;erdem wurde die &#220;bertragung von zwei weiblichen AG moderiert. Das fand der B&#228;r sehr angenehm. Siehe seine Einlassungen von gestern.</p>
<p>Trotzdem: Archibald Mahler kommt nicht vom Fleck. Er ist zwar voller Freude dar&#252;ber, da&#223; zumindest an diesem Tag das Wort, das Bild, die Kunst geehrt wird und (hoffentlich) begriffen wird als der Kern jeglicher Zivilisation. So ist es! Heute darf ein B&#228;r auch mal ein pathetisches Schauern &#252;ber seinen sonst eher m&#252;rrischen P&#246;ter juckend gleiten lassen. Genehmigt! Dann h&#246;rt Mahler, wie die Worte einer Frau aus dem Bilderapparat springen. Die Worte sprechen von der tiefen Trauer und davon, da&#223; die Frau dennoch keiner Finsternis gestatten will auf ihr Leben in Paris und anderswo zuzugreifen. Lieber stehe sie auf und reise mit dem Licht. Weiter! Und vor allem ohne Angst! Und B&#228;r Mahler denkt, wie weltmeisterlich souver&#228;n eine solche Haltung verglichen mit den rachegeil gefletschten Z&#228;hnen des Amerika vom September 2001 ist. Und so selbstbewu&#223;t locker, wie in den Tagen als Algerien Frankreich, in Gestalt des g&#246;ttlichen Zidane, den so schrecklich nebens&#228;chlichen P&#246;hlereipokal helenefischerfrei &#252;berreichte.</p>
<p>Ab sofort denkt Archibald Mahler nicht mehr tiefer nach, blickt nach oben, begreift, da&#223; nur die Freiheit das Licht sein kann und mu&#223;, setzt sich einen goldenen Helm auf und f&#228;hrt los. Und nicht allein. Und weil er nicht bl&#246;d ist, wei&#223; er, da&#223; die drei Reisenden auf dem Bildchen zu seinen Pranken ihre Reise nicht &#252;berlebt haben. Und der B&#228;r, dem (hoffentlich) die Kugeln nichts anhaben k&#246;nnen, denkt sich, da&#223; dies noch ein Grund mehr sei loszufahren. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hjYAEtO-Ohk" target="_blank"><strong>Wieder.</strong></a> Heute sowieso. Vive la France!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8107" title="easyrider" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/easyrider.jpg" alt="easyrider" width="515" height="237" /></p>
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		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig / Versuch 4</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2015 18:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregende Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[De re publica]]></category>

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Das Photo da oben. Die letzten 72 Stunden auch. Als h&#228;tte Archibald Mahler einen Plan gehabt. Das Photo aber war schon geschossen gewesen. Geschossen? Geschossen! Das Photo da oben wurde geschossen. Geschossen schon vor mindestens zweihundert Stunden. Geschossen, als man begann vor 72 Stunden 72 Stunden lang zu schie&#223;en, zu schie&#223;en und zu schie&#223;en. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8069" title="kiel04" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/01/kiel04.jpg" alt="kiel04" width="515" height="297" /></p>
<p>Das Photo da oben. Die letzten 72 Stunden auch. Als h&#228;tte Archibald Mahler einen Plan gehabt. Das Photo aber war schon geschossen gewesen. Geschossen? Geschossen! Das Photo da oben<strong> </strong>wurde geschossen. Geschossen schon vor mindestens zweihundert Stunden. Geschossen, als man begann vor 72 Stunden 72 Stunden lang zu schie&#223;en, zu schie&#223;en und zu schie&#223;en. Der Schu&#223; des Photos war nicht geplant, er erfolgte vor &#8211; schon gesagt &#8211; vor mindestens zweihundert Stunden. Die Sch&#252;sse der letzten zweiundsiebzig Stunden waren sicherlich geplanter und wann die Stunde ihrer Geburt? Wann? Mein Gott! Seit Oh Jahwe, Oh Buddha, Oh Allah und Oh Hanuman, du Gott aller Affen! Die Tempel, ach, die elenden Tempel! Was war noch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=WENkquBHchM" target="_blank"><strong>der PLAN</strong></a> des Herrn Archibald Mahler gewesen?</p>
<p>Archibald Mahler ist ein B&#228;r und Solit&#228;r und kein Aufrechtgeher und demnach mu&#223; er jetzt keinen Kommentar abgeben. Er will lediglich nach Kiel die Tage. Das gibt es Ratsherrn &#8211; Pils. Und Fischbr&#246;tchen. Er will da hoch, obwohl es st&#252;rmt, B&#228;ume umfallen und die Z&#252;ge nicht fahren. F&#228;hren schon gar nicht. Und die See da „kocht“ ab St&#228;rke 11. Die Welt kocht eh und seit 72 Stunden mal wieder ganz besonders hoch. Also kein Kommentar. Nur ein Gedanke, bevor der B&#228;r, der sich von Kugeln nichts anhaben lassen will, einen n&#228;chsten Aufbruch wagen mag, will und mu&#223;. Ach so, fast vergessen: das Photo. <a href="http://www.aufbau-verlag.de/index.php/der-alte-dem-kugeln-nichts-anhaben-konnten.html" target="_blank"><strong>Wegen dem Buch hier.</strong></a> Jetzt beim dritten Betrachten: Wie schwer das Buch auf dem Scho&#223; des B&#228;ren lastet!! Weia!!</p>
<p>Zur&#252;ck zum Gedanken! Was ist die Plage? Die Dauerbeleidigten? &#8220;Ich bin das Opfer. F&#252;r immer und ewig!&#8221; Eventuell. Der ewig zu kurz Gekommene, wie er meint? Oh, trauriger Determinismus. Ist eventuell nicht die Religion der gro&#223;e Stolperstein, sondern das Geschlecht? Der dauerbeleidigte Mann gar? Die Ehre? Vielleicht! Mahler denkt nur mal und mahler nach. Die Wut rammt das Messer in die Brust des Gegen&#252;ber. Der Ha&#223; schie&#223;t in den R&#252;cken. Vielleicht ist es so. Archibald Mahler aber will keine Antwort. Wo gibt es die auch zu kaufen, wohlfeil und so gelungen – geklungen, um damit auch noch Geld zu verdienen? Seine kleine Sehnsucht erbittet Schweigen. Ante Portas jedoch rauschen die Kaskaden der Experten durch den &#196;ther, die B&#228;chlein der Expertenbezweifler antworten. Archibald Mahler w&#252;rde jetzt gerne einen Bleistift in die Luft halten. In Paris. Aber er ist nur ein kleiner Tastaturb&#228;r. Sonst nichts. Doch er wird bald aufbrechen. Heute nicht. Morgen gewi&#223;. Was soll man tun? Der Beginn der Reise verz&#246;gert sich ein drittes Mal. Und solange spricht Herr Archibald Mahler ein kleines Mantra vor sich hin: „Allah ist gro&#223;. Allah ist m&#228;chtig. Ohne Hut ist er ein Meter sechzig. Und nicht nur der.“ Und denkt dann, da&#223; Charlie Brown, der seinen Kopf trauernd in seine H&#228;nde st&#252;tzt, eine gute, angenehm angemessene Antwort ist. Eine erste.<em><strong> </strong></em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY">
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