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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Dr. Mahlers Gesammelte Bänke</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>DR. MAHLERS GESAMMELTE B&#196;NKE XXVI</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 18:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Mahlers Gesammelte Bänke]]></category>

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		<description><![CDATA[
Archibald Mahler will aufstehen. Weiter! Archibald Mahler wollte aufstehen! Weiter! Archibald Mahler wollte schon l&#228;ngst aufgestanden sein. Weiter! Archibald Mahler sitzt immer noch auf derselben Bank. Seit wann? Wei&#223; er nicht. Er sitzt, sa&#223; und blieb sitzen. Noch ist Sommer. Mal warm, mal k&#252;hler, mal schw&#252;ler, aber gr&#252;n wie sonst auch und auf dem Alten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3893" title="bank_af_16" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/06/bank_af_16.jpg" alt="bank_af_16" width="515" height="219" /></p>
<p>Archibald Mahler will aufstehen. Weiter! Archibald Mahler wollte aufstehen! Weiter! Archibald Mahler wollte schon l&#228;ngst aufgestanden sein. Weiter! Archibald Mahler sitzt immer noch auf derselben Bank. Seit wann? Wei&#223; er nicht. Er sitzt, sa&#223; und blieb sitzen. Noch ist Sommer. Mal warm, mal k&#252;hler, mal schw&#252;ler, aber gr&#252;n wie sonst auch und auf dem Alten Friedhof in der Kleinen H&#228;&#223;lichen Stadt in Mittelhessen. Es gibt auch keinen Grund aufzustehen. Vielleicht gab es unl&#228;ngst einen oder sogar Gr&#252;nde aufzustehen. Weiter! Wo die herkommen, die Gr&#252;nde? Unruhe? Verpflichtung? Vertr&#228;ge? Freunde? Freude? Heute? Alles keine Gr&#252;nde. Kein B&#228;r braucht Gr&#252;nde. Ein B&#228;r steht auf oder nicht. Steht er nicht auf, bleibt er sitzen. Manche B&#228;nke haben es sogar verdient, ein wenig l&#228;nger besessen zu werden. Und dann ist da die Zeit, dann war da dieses Etwas Zeit, war weg die Zeit, ist gerne weg, schnell, immer schneller und weg. Was soll man da machen? Aufzustehen und rumzurennen wie eine gesengte B&#228;rensau h&#228;uft auch nicht mehr Zeit auf dem Lebenskonto an. Das Leben ist eine Badewanne ohne St&#246;psel. Zeit ist. Das kann man auch singen. Ein sch&#246;ner Tag kann davon ein Lied singen. Manchmal h&#246;rt dieses Lied der ehrenwerte Herr Ernst Albert in seiner H&#246;hle. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YKHhpzFSKOg" target="_blank">Das Lied des sch&#246;nen Tages &#252;ber die Zeit, die ist.</a> Wenn Ernst Albert mal Zeit hat. Soviel Zeit hat der aber auch nicht mehr. Aber das ist ein anderes Thema. Archibald Mahler will jetzt aufstehen. Zehn Tage auf <strong>einer</strong> Bank gesessen. Weia und Potzrempel die Waldfee! Da protestiert der Hirnnomade im B&#228;ren. Weiter! Wohin? Mist! Keine Idee! Wird aber jetzt Zeit! Da kommt der ehrenwerte Herr Ernst Albert! Er schaut nach seinem B&#228;ren. Und spricht: „Komm mal mit, Genosse! Ich hab da was gefunden! Das wird Dir gefallen!“ Der B&#228;r steht auf. Weiter!</p>
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		<title>DR. MAHLERS GESAMMELTE B&#196;NKE XXV</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 01:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Mahlers Gesammelte Bänke]]></category>

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		<description><![CDATA[
Da ist die neue Bank. Da ist der Pfeil. Man sieht ihn kaum. Aber er ist da. Er weist irgendwo hin. Wohin? Keine Ahnung. Einatmen. Ausatmen. Gut, Einatmen und Ausatmen ist nicht alles, manchmal mu&#223; man auch nachdenken und hadern. Aber engagiertes Einatmen und Ausatmen kann auch gut klingen. Archibald Mahler verabschiedet sich. Vom Alten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3893" title="bank_af_16" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/06/bank_af_16.jpg" alt="bank_af_16" width="515" height="219" /></p>
<p>Da ist die neue Bank. Da ist der Pfeil. Man sieht ihn kaum. Aber er ist da. Er weist irgendwo hin. Wohin? Keine Ahnung. Einatmen. Ausatmen. Gut, Einatmen und Ausatmen ist nicht alles, manchmal mu&#223; man auch nachdenken und hadern. Aber engagiertes Einatmen und Ausatmen kann auch <a href="http://www.wolfgangsvault.com/j-geils-band/video/whammer-jammer_523407706.html" target="_blank">gut klingen</a>. Archibald Mahler verabschiedet sich. Vom Alten Friedhof in der Kleinen H&#228;&#223;lichen Stadt in Mittelhessen verabschiedet er sich. Er steht auf und er wei&#223; nicht wohin die n&#228;chste Reise f&#252;hrt. Gut, Bank mu&#223;. Aber welche? Und wo? Und wann? Wenn nicht jetzt, dann eben sp&#228;ter, liebe Aufrechtgeher. Und w&#228;hrend gesucht und geschwiegen wird, die n&#228;chsten Tage oder wie lange auch immer, kann man mal nachdenken. &#220;ber das Gewicht des Mondes. Die Farbe des Amazonas kurz hinter Manaus. Den Eisengehalt von Spinatsuppe. Die Magenvertr&#228;glichkeit von Gedichten. Die Haarfarbe von Pippa Middleton. Den Wahrheitsgehalt der letzten Nebenkostenabrechnung. Das gestrige Mittagsmahl der nordkoreanischen Kickerinnen. Das Urlaubsziel von Carla Kachelmann. Die Farbe der Socken von Jogi Lagerfeld. Den Intelligenzquotient einer Parkuhr. Den Kontostand von Franz Beckenbauer. Die sexuelle Orientierung von orakelnden Kraken. Das n&#228;chste Kunstobjekt der weichen Laterne im Ried. Die Schuhgr&#246;&#223;e von Happy Feet. Den Spielplan der Laienspieltruppe „Die Vorh&#228;nge“ f&#252;r die Spielzeit 2014/15. Den Alkoholgehalt von Babynahrung. Den Zustand der eigenen Festplatte. Die noch vorhandene Speicherkapazit&#228;t im Dachst&#252;bchen der Erwartungen. Den Giftgehalt im Nachgedenken. Das Dressing des kosmischen Wortsalats. Den Tag vor der n&#228;chsten Nacht. Die Nacht, die gestern ausfiel. Die Nacht, die heute etwas l&#228;nger bleibt. Den einen Gedanken vor dem letzten Schlaf. Die Dichte des vorletzten Bieres. Und was man &#252;berhaupt <a href="http://www.wolfgangsvault.com/the-tubes/video/what-do-you-want-from-life_1193937730.html" target="_blank">vom Leben will</a>. &#8220;Dicke Eier brauchen l&#228;nger bis sie gar!&#8221; H&#228;tte Mahatma Schmidt gerne gesagt. Oder Joschka Berlusconi? Oder Erich &#214;zdemir? Oder Guido Kretschmann? Oder George Bin Laden? Oder Philipp Ballack? Oder ich? Oder wer auch immer. „Ba&#223;t scho!“ Sagt der Franke. Bis bald!</p>
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		<title>DR. MAHLERS GESAMMELTE B&#196;NKE XXIV</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 15:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Mahlers Gesammelte Bänke]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der &#196;rger ist verflogen. Es folgt der Zweispalt. „Mu&#223; das sein?“ So lautet die Frage. Keine Angst, Archibald Mahler macht keinen R&#252;ckzug. Das was gestern konstatiert, bleibt auch heute stehen. Ein B&#228;r schielt nicht nach W&#228;hlern oder R&#246;cken. Nein, es ist die neue Bank, genauer: das Bankmonstrum. Ein Aufrechtgeher, der wohl schon zu Lebzeiten eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3885" title="bank_af_15" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/06/bank_af_15.jpg" alt="bank_af_15" width="515" height="223" /></p>
<p>Der &#196;rger ist verflogen. Es folgt der Zweispalt. „Mu&#223; das sein?“ So lautet die Frage. Keine Angst, Archibald Mahler macht keinen R&#252;ckzug. Das was gestern konstatiert, bleibt auch heute stehen. Ein B&#228;r schielt nicht nach W&#228;hlern oder R&#246;cken. Nein, es ist die neue Bank, genauer: das Bankmonstrum. Ein Aufrechtgeher, der wohl schon zu Lebzeiten eine ordentliche Verdr&#228;ngung vor seinem gesellschaftlichen Bug herschob, hat dieses Riesenteil auf die Grabst&#228;tte seiner selbst und seines Clans setzen lassen. Darf es ein bi&#223;chen mehr sein? Die marmorne Wucht l&#228;&#223;t Herrn Mahler etwas ratlos zur&#252;ck. Der tote Freund vom Winde ins Meer geweht, bei Gegenwind <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BXkpZ1AZM2M" target="_blank">Aschereste im Bart oder auf dem Hemd</a>, das ist die romantische Vorstellung vom Dahinscheiden. Keine Spuren, nur <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MgJEZRIYgIs" target="_blank">ein Lied</a> und ein tr&#228;nenfeuchter Gedanken und dann wird wieder gezankt. Und jetzt das hier. Riesenbank, schwere Ketten, Engelreliefs, Marmor, Tafeln und eine Gruft? &#220;ber allem in Stein gemei&#223;elt und sichtbar bis ans Ende aller Tage: der Name des Clans. „Sehet und vergesset nie: wir waren besser. Wir haben es geleistet. Selbst der Staub unserer Knochen leiert Euch noch Respekt aus den Rippen. Beuget R&#252;cken und Knie.“ La Familia. Na ja, so einmal im Leben oder Tod einen Archibald Corleone geben? Nicht wirklich. Und der B&#228;r denkt, selbst wenn die Aufrechtgeher behaupten vor dem Tode seien alle gleich, scheint ihm doch, da&#223; wenige Tage nach Verbuddelung oder Verbrennung die gute, alte Zweibeinerprotzerei wieder fr&#246;hliche Urst&#228;nd feiert. Mu&#223; nich. Und au&#223;erdem ist Stein kalt am P&#246;ter. Selbst bei &#252;ber drei&#223;ig Celsiusen. Also steht der B&#228;r auf. Da steht eine Holzbank. Hin! Was hat man auf die Mauer gemalt? Huch! Es menetekelt und fordert auf. Schauen wir mal hin. Bis morgen.</p>
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		<title>DR. MAHLERS GESAMMELTE B&#196;NKE XXIII</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 19:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Mahlers Gesammelte Bänke]]></category>

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		<description><![CDATA[
Archibald Mahler &#228;rgert sich. Die Bank ist sch&#246;n. Es ist also sinnfrei das &#196;rgern. Archibald Mahler wei&#223; das. Aber er &#228;rgert sich. Wenn man sich &#228;rgert und trotzdem nicht nur dumm ist, was hei&#223;t manchmal ist man schon sehr dumm und wei&#223; auch dar&#252;ber, ist das &#196;rgern gleichzeitig Genu&#223; und Qual. Die geladene Seele will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3879" title="bank_af_14" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/06/bank_af_14.jpg" alt="bank_af_14" width="515" height="205" /></p>
<p>Archibald Mahler &#228;rgert sich. Die Bank ist sch&#246;n. Es ist also sinnfrei das &#196;rgern. Archibald Mahler wei&#223; das. Aber er &#228;rgert sich. Wenn man sich &#228;rgert und trotzdem nicht nur dumm ist, was hei&#223;t manchmal ist man schon sehr dumm und wei&#223; auch dar&#252;ber, ist das &#196;rgern gleichzeitig Genu&#223; und Qual. Die geladene Seele will die Eruption, das sinnende Hirn lacht sich ins Synapsenf&#228;ustchen. Wie dumm. Aber &#196;rger mu&#223; auch mal. Es hat mit der Moral zu tun. Archibald Mahler pre&#223;t seinen P&#246;ter auf die Bank, auf diese wirklich sch&#246;ne, ruhige, wohl ins Gr&#252;n hinein gesetzte Bank, in der Hoffnung die Bank spreche zu seinem P&#246;ter und dann zu seinem Herzen und sagte zum Beispiel, wie sinnfrei das &#196;rgern, aber Archibald Mahler &#228;rgert sich. Das kommt von was, das &#196;rgern. Meist vom die Augen aufhalten. Das Auge ist offen, etwas kommt rein und dann ist es drin. Und soll da nicht sein. Pa&#223;t nicht. St&#246;rt. Soll raus. Und der &#196;rger? Na ja! Schmei&#223;t es wieder raus, das Unangenehme. Irgend etwas aber spricht mit moralisch gestrecktem Finger: &#196;rger nicht gut sein! Ach, Pustekuchen und Potzrembel! Archibald Mahler &#228;rgert sich. Die Bank ist sch&#246;n. Der Sommer streichelt sein Fell. Hilft alles nichts. Mu&#223; raus! Der &#196;rger! Was denn? Archibald Mahler sagt: <strong>„Der nackte Oberk&#246;rper eines m&#228;nnlichen Aufrechtgehers au&#223;erhalb eines Freibades oder gar auf Alten Friedh&#246;fen ist eine gr&#246;&#223;ere Plage als ein Haufen Hundekacke!“</strong> Archibald Mahler &#228;rgert sich immer noch. Trotzdem steht er auf. „Was ist das denn f&#252;r eine Bank? Die Bank eines Palastes?“ Das beste Mittel gegen &#196;rger ist die Ablenkung.</p>
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		<title>DR. MAHLERS GESAMMELTE B&#196;NKE XXII</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/06/26/dr-mahlers-gesammelte-baenke-xxii/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 12:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Mahlers Gesammelte Bänke]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>

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		<description><![CDATA[
Und also setzt sich der ehrenwerte Herr Ernst Albert neben den B&#228;ren. Es entspinnt sich ein Gespr&#228;ch.
„Herr Chef und Aufrechtgeher! Sie sitzen nun schon seit gesch&#228;tzten drei Minuten. Und bleiben sitzen. Was ist geschehen?“
„Urlaub!“
„Was ist das!“
„Zeit!“
„Hat man die nicht immer? Ohne Zeit kein Tag, keine Nacht. Also ist sie da die Zeit, wie die Luft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3871" title="bank_af_13" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/06/bank_af_13.jpg" alt="bank_af_13" width="515" height="210" /></p>
<p>Und also setzt sich der ehrenwerte Herr Ernst Albert neben den B&#228;ren. Es entspinnt sich ein Gespr&#228;ch.</p>
<p>„Herr Chef und Aufrechtgeher! Sie sitzen nun schon seit gesch&#228;tzten drei Minuten. Und bleiben sitzen. Was ist geschehen?“</p>
<p>„Urlaub!“</p>
<p>„Was ist das!“</p>
<p>„Zeit!“</p>
<p>„Hat man die nicht immer? Ohne Zeit kein Tag, keine Nacht. Also ist sie da die Zeit, wie die Luft oder das Wasser oder die Hundekacke!“</p>
<p>„Nicht jeder ist B&#228;r, mein Freund!“</p>
<p>„Und sonst?“</p>
<p>„Ich habe <a href="http://www.youtube.com/watch?v=09sF5ufumc0" target="_blank">gestern Herrn Zimmermann</a> besucht.“</p>
<p>„Tanzt er noch?“</p>
<p>„Er wackelt vor allem mit dem rechten Knie. Und ordnet – recht unrhythmisch allerdings – mit der linken Hand sein widerspenstiges Haar.“</p>
<p>„Hat er noch diesen Hut?“</p>
<p>„Ja. Diesmal sogar mit einer kleinen Feder im Hutband!“</p>
<p>„Habe ich etwas verpa&#223;t?“</p>
<p>„Jein! Man verpa&#223;t immer, wenn man nicht vor Ort. Seien Sie jedoch versichert: <a href="http://archibalds-welt.de/2010/06/21/zu-dornbirn-besucht-archibald-den-herrn-zimmermann-und-ist-beeindruckt/" target="_blank">Dornbirn</a> spielte in einer anderen Liga. Erfreulich war es nichtsdestotrotz. Von Zeit zu Zeit sieht man den Alten eben gerne.“</p>
<p>„Dann kann ich ja weiter B&#228;nke sammeln.“</p>
<p>„Das n&#228;chste Mal reisen Sie wieder mit. Das tut dem Meister gut!“</p>
<p>„Vermeiden Sie die Hybris, Herr Ernst Albert. Gab es Erkenntnisgewinn am gestrigen Abend?“</p>
<p>„Gewi&#223;!“</p>
<p>„Sprechen Sie?“</p>
<p>„Ein K&#252;nstler tr&#228;gt keine Verantwortung f&#252;r <a href="http://www.faz.net/artikel/C31301/bob-dylan-in-mainz-niemals-soll-der-grosse-jahrmarkt-enden-30448672.html" target="_blank">Deine Erwartungen</a>.“</p>
<p>„Atmen nach Noten?“</p>
<p>„So kann man das nennen. Machen Sie es gut, bester B&#228;r. Bis bald.“</p>
<p>Der ehrenwerte Herr Ernst Albert steht auf und macht sich auf den Weg die eine oder andere Reise anzutreten. Archibald Mahler blickt ihm nach und erhebt sich desgleichen. Auch er hat ein Ziel. Die n&#228;chste Bank.</p>
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		<item>
		<title>DR. MAHLERS GESAMMELTE B&#196;NKE XXI</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 09:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Mahlers Gesammelte Bänke]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es gibt ja Aufrechtgeher, die suchen sich schon zu Lebzeiten das St&#252;ckchen Acker aus, unter dem dann ihre m&#252;rben Knochen und ausgelaufenen Gebeine verrotten sollen. &#196;hnliches berichtet man von Archibald Mahlers Artgenossen in Alaska oder Kamschatka. Wenn den alten Petz die gro&#223;e B&#228;renm&#252;digkeit &#252;berf&#228;llt, dann rafft er sich ein letztes Mal auf und schleift sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3866" title="bank_af_12" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/06/bank_af_12.jpg" alt="bank_af_12" width="515" height="214" /></p>
<p>Es gibt ja Aufrechtgeher, die suchen sich schon zu Lebzeiten das St&#252;ckchen Acker aus, unter dem dann ihre m&#252;rben Knochen und ausgelaufenen Gebeine verrotten sollen. &#196;hnliches berichtet man von Archibald Mahlers Artgenossen in Alaska oder Kamschatka. Wenn den alten Petz die gro&#223;e B&#228;renm&#252;digkeit &#252;berf&#228;llt, dann rafft er sich ein letztes Mal auf und schleift sich unter ein Geb&#252;sch oder in eine H&#246;hle am anderen Ende seines Waldes und wartet dort auf das wei&#223;e Licht. Am ungest&#246;rtesten stirbt sich immer noch alleine und das Gesterbe ist ja kein &#246;ffentlicher Vorgang. Oder? Nun gut. Archibald Mahler mu&#223; seit langer, langer Zeit heute wieder mal an sein ehemals abbes Bein denken und wie er da zweigeteilt lag auf dem Brandplatz, Bein hier, Rest dort und nicht wu&#223;te, wie ihm geschah und immer noch nicht wei&#223;, was damals geschehen, aber eines sicher wei&#223;, da&#223; n&#228;mlich das wei&#223;e Licht schon um die Ecke geschielt hatte und h&#228;tte ein M&#252;llmann oder ein trunkener Jungmuselmann und nicht der ehrenwerte Herr Ernst Albert ihn vom Asphalt der Kleinen H&#228;&#223;lichen Stadt aufgehoben, bevor vielleicht sogar eine Blechmilbe ihn &#252;berrollt oder dieses entsetzliche mobile Kehrmaschinenteil, wer wei&#223;? Und so schaut er auf diese noch gedenksteinfreie, stille Wiese zu seinen Tatzen  und denkt, da&#223; dies kein &#252;bler Ort zum sp&#228;teren Verrotten sei. Und schaut noch ein wenig l&#228;nger und denkt ein wenig weniger und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=L6GzVCYqoyY" target="_blank">h&#246;rt ein Lied</a> und da wei&#223; er, da&#223; er dann doch lieber nicht auf dem Friedhof der Kuscheltiere begraben sein m&#246;chte. Kein Gedenkstein. Oder vielleicht doch? Aber bis zur letzten H&#246;hle hat er ja auch noch etwas Zeit. Also steht er auf und macht sich auf den Weg. Zur n&#228;chsten Bank.</p>
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		<title>DR. MAHLERS GESAMMELTE B&#196;NKE XX</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/06/24/dr-mahlers-gesammelte-baenke-xx/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 16:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Mahlers Gesammelte Bänke]]></category>

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„Nur ein toter Aufrechtgeher ist ein guter Aufrechtgeher!“ Huch? Nein! Niemals k&#228;me Archibald Mahler, B&#228;r vom Brandplatz und in diesem beginnenden Sommer Sammler von B&#228;nken, auf die Idee einen solchen Satz zu denken, zu bedenken oder gar niederzuschreiben. Oder? Der B&#228;r stellt lediglich fest, was f&#252;r ein friedliches Wesen der gemeine Aufrechtgeher sein kann, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3858" title="bank_af_11" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/06/bank_af_11.jpg" alt="bank_af_11" width="515" height="208" /></p>
<p>„Nur ein toter Aufrechtgeher ist ein guter Aufrechtgeher!“ Huch? Nein! Niemals k&#228;me Archibald Mahler, B&#228;r vom Brandplatz und in diesem beginnenden Sommer Sammler von B&#228;nken, auf die Idee einen solchen Satz zu denken, zu bedenken oder gar niederzuschreiben. Oder? Der B&#228;r stellt lediglich fest, was f&#252;r ein friedliches Wesen der gemeine Aufrechtgeher sein kann, wenn er unter der Erde sein Unwesen treibt. Und welche Ruhe er dabei ausstrahlt. Gepriesen seien die Orte, die sie sich schaffen, die Herren und Damen Aufrechtgeher, um sich gelegentlich ihre Endlichkeit vor Augen zu f&#252;hren. N&#252;tzt zwar meistens nichts und f&#228;hrt die Aufgeregtheiten und &#220;bersteuerungen nicht wirklich auf Null – meint Herr Mahler – nichtsdestotrotz, man sitzt hervorragend auf dem Alten Friedhof in der Kleinen H&#228;&#223;lichen Stadt, welche hier ausgesprochen h&#252;bsch ist. Manchmal pinkelt zwar ein K&#246;ter auf einen Gedenkstein oder ein in Plastiktextilien gewandeter L&#228;ufer huscht &#252;ber den Kiesweg, aber sonst keine Klagen. Ruhet sanft und verwittert in W&#252;rde. Und sorgt Euch nicht. Jeden Abend schl&#228;ft man ein und wei&#223; man wirklich, ob man je wieder erwacht? Man traut sich trotzdem zu st&#252;rzen in den Schlund hinab. Wer wei&#223;, ob die Aufrechtgeher, die hier unter der Erde wandeln, nicht einfach nur durch ein nicht enden wollendes Traumfernsehprogramm zappen und zappeln. Keiner der dort war, kam zur&#252;ck und konnte berichten. Aber ruhig mu&#223; es dort sein. Das ist doch was. Solche Sachen denkt heute der B&#228;r und dabei ist noch gar kein Herbst. Wahrscheinlich freut sich der B&#228;r &#252;ber diesen einen Augenblick am heutigen Tage, als er k&#246;rperlich sp&#252;ren durfte, was dies sein kann: die Ruhe drau&#223;en, die Ruhe drinnen. Das einzige, was er f&#252;r Sekunden h&#246;rte, war das Rauschen des eigenen Bluts. Aber jetzt juckt es am P&#246;ter. Das hei&#223;t, erstens sich kratzen und zweitens weiter zur n&#228;chsten Bank. Man hat ja noch einiges vor, bevor <a href="http://www.youtube.com/watch?v=nwh-R72ZeUA" target="_blank">das wei&#223;e Licht</a> angeknipst wird. Oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=N8QNM2sXeHY&amp;feature=related" target="_blank">die wei&#223;e Hitze</a>?</p>
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		<title>DR. MAHLERS GESAMMELTE B&#196;NKE XIX</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 11:29:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Mahlers Gesammelte Bänke]]></category>

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Archibald Mahler sitzt auf einer weiteren Bank weiterhin und ihm f&#228;llt ein, wie ihm nichts einf&#228;llt, aber etwas auf ihn f&#228;llt, ein totes Insekt vielleicht, ein Blatt, M&#252;ckenkot oder ein Teil einer abgestorbenen Knospe, Regentropfen vereinzelt, im selbstm&#246;rderischen Fall aus Wolkent&#252;rmen hinab, bereit im Gras zu zerschellen, ein Gedanke, bedacht, verworfen, tot und vergessen, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3849" title="bank_af_10" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/06/bank_af_10.jpg" alt="bank_af_10" width="515" height="213" /></p>
<p>Archibald Mahler sitzt auf einer weiteren Bank weiterhin und ihm f&#228;llt ein, wie ihm nichts einf&#228;llt, aber etwas auf ihn f&#228;llt, ein totes Insekt vielleicht, ein Blatt, M&#252;ckenkot oder ein Teil einer abgestorbenen Knospe, Regentropfen vereinzelt, im selbstm&#246;rderischen Fall aus Wolkent&#252;rmen hinab, bereit im Gras zu zerschellen, ein Gedanke, bedacht, verworfen, tot und vergessen, ein vorbeihuschendes Ger&#228;usch, geh&#246;rt, bemerkt, beerdigt in den Katakomben der Erinnerung und dann f&#228;llt ihm auf oder vielleicht doch ein, so geht es tag ein, tag aus, tag tot und nicht nur hier, rund um die eine weitere Bank in der Sammlung des sitzenden und sinnenden B&#228;ren, nein, auch drau&#223;en und trotzdem, schaue hin, wie sch&#246;n die Welt sein kann, wenn man sie betrachtet in Ruhe und nicht betatscht mit wurstigen Fingern, und es ist gut so und keiner, der hinschaut, beweint die vielen kleinen Tode in diesem nun zu Ende gegangenen Lenz, der seine Arbeit ausgezeichnet gemacht, und dann f&#228;llt dem B&#228;ren auf, da&#223; wenn dieser Satz, der an L&#228;nge zunimmt mit jeder Sekunde, die dieser Tag verliert, am Ende vielleicht einen Punkt erh&#228;lt, bekommt, ihm zugeteilt wird, dieser Satz oder Gedanke sein wird, was er noch nicht ist, solange ein lesendes Auge auf ihm ruht und doch bald &#8211; o mein Gott &#8211; und gibt es Grund sich davor zu f&#252;rchten, fragt sich Archibald Mahler und denkt ein kr&#228;ftiges „Nein“; setzt einen Punkt und auch dieser Satz <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GGXeXm0uMDo" target="_blank">hat sein Ende</a>. Da f&#228;llt dem B&#228;ren nichts mehr ein. Doch! Da vorne ist eine neue Bank. Archibald Mahler erhebt sich.</p>
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		<title>DR. MAHLERS GESAMMELTE B&#196;NKE XVIII (KOPFLOSER ENGEL / KAPITEL ACHT)</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 06:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Mahlers Gesammelte Bänke]]></category>

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Und so geht die Geschichte weiter, die Archibald Mahler einfiel, als das Viech sein Bein hob:
…………..
Podulski hatte Henriette gerade am Ort der vereinbarten &#220;bergabe festgezurrt, als ein gellender Schrei die Nacht zerri&#223;. „Liiiiiiebling!“ Podulski blickte hinter sich und sah Gisela Henriette Hellinger, barfu&#223;, bekleidet lediglich mit einem wei&#223;en Nachthemd und ein riesiges Samuraischwert &#252;ber ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3843" title="bank_af_09" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/06/bank_af_09.jpg" alt="bank_af_09" width="515" height="206" /></p>
<p>Und so geht die Geschichte weiter, die Archibald Mahler einfiel, als das Viech sein Bein hob:</p>
<p>…………..</p>
<p>Podulski hatte Henriette gerade am Ort der vereinbarten &#220;bergabe festgezurrt, als ein gellender Schrei die Nacht zerri&#223;. „Liiiiiiebling!“ Podulski blickte hinter sich und sah Gisela Henriette Hellinger, barfu&#223;, bekleidet lediglich mit einem wei&#223;en Nachthemd und ein riesiges Samuraischwert &#252;ber ihrem Kopf schwingend, auf sich zurasen. Ein Racheengel, offensichtlich darauf aus alles an ihm begangene Unrecht gnadenlos zu bestrafen. „Elendes Schwein! H&#228;nde weg von meinem Herzblatt. Fa&#223;, Henriette, fa&#223;.“ Podulski sp&#252;rte, wie sich die Z&#228;hne des aufgeregten Tieres in seinen Oberschenkel bohren wollten, verhinderte dies mit einem gezielten Schlag auf die breite Nase von Fr&#228;ulein St&#252;tzerbach, schwang sich &#252;ber das Eisengitter und duckte sich in dem Moment, als das Samuraischwert wenige Zentimeter &#252;ber seinen Kopf rauschen wollte, hinter den schwarzen Engel. Die ganze aufgestaute Wut der Gisela Henriette Hellinger gab dem Hieb der Waffe eine solche Wucht, da&#223; dieser mit einem sauberen Schnitt den Kopf des schwarzen Engels vom seinem Rumpf trennte, in dem Moment als Hellinger um die Ecke gest&#252;rzt kam und mit einem gewaltigen Hechtsprung seine Frau zu Boden warf und ihr die Waffe entwand. Der fallende Sch&#228;del traf Podulkis Hinterkopf und ihm wurde schwarz vor Augen. „Ich bring das Schwein um.“, waren die letzten wutverzerrt geschrieenen Worte, die er vernahm, bevor er in eine kurze Ohnmacht fiel und es heftig zu regnen begann.</p>
<p>Podulski kam zu sich. Er lehnte mit dem R&#252;cken an einem kopflosen Engel, sein Sch&#228;del und sein rechter Oberschenkel schmerzten, seine Kleider waren durchn&#228;&#223;t und vor ihm hockte Ingo Wolfbeuel, den Kopf des Engels in den Armen und sagte: „Gru&#223; von Deinem Chef. Jetzt st&#252;nde es 1:1, Du k&#246;nntest Dir n&#228;chste Woche frei nehmen und Du sollst Dir zu dem abgeschlagenen Kopf eine sch&#246;ne Geschichte f&#252;r den Polizeibericht einfallen lassen. Ein T&#228;ter w&#252;rde sich sp&#228;ter schon finden.“ Podulski blickte in den n&#228;chtlichen Himmel der Universit&#228;tsstadt Gie&#223;en, rieb sich mit der rechten Hand den Nacken und sah wie sein Chef und dessen Frau, sie eine Boxerh&#252;ndin an der Leine f&#252;hrend, er ein funkelndes Monstrum von Schwert in der Hand haltend, hinter R&#246;ntgens Grab in der regennassen Nacht verschwanden. Er dachte dar&#252;ber nach, ob es vielleicht nicht doch besser w&#228;re, den B&#252;rojob im Bundeskriminalamt in Wiesbaden, dem man ihm k&#252;rzlich angeboten hatte, anzunehmen, als ihm Bingo Ingo mit windschiefem Grinsen eine angez&#252;ndete Zigarette reichte. „Rauch erstmal, Herr Kommissar.“ Er tat, wie ihm befohlen. Nein, er konnte nicht nach Wiesbaden, denn wer sollte dann bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=nZNVAzVcp44&amp;feature=related" target="_blank">MITLIFEKRISE</a> den Bass bedienen. Das konnte nur er, Gottes Fritz Podulski, Hauptkommissar bei der Kripo Gie&#223;en. Und Mann f&#252;r die etwas spezielleren F&#228;lle.</p>
<p>………..</p>
<p>So! Das war die Geschichte, die Archibald Mahler eingefallen war, als das Viech sein Bein hob. Jetzt ist es weg. Gut so. Pause erstmal. Aber auf dem Alten Friedhof gef&#228;llt es dem B&#228;ren. Er bleibt noch ein wenig. Archibald Mahler erhebt sich und macht sich auf zu einer neuen Bank. Bis morgen dann!</p>
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		<title>DR. MAHLERS GESAMMELTE B&#196;NKE XVII (KOPFLOSER ENGEL / KAPITEL SIEBEN)</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 17:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Mahlers Gesammelte Bänke]]></category>

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Und so geht die Geschichte weiter, die Archibald Mahler einfiel, als das Viech sein Bein hob:
…………..
Hellinger blickte sich gehetzt um und fluchte. M&#252;ssen denn ausgerechnet heute, kurz vor Mitternacht, an einem verregneten Herbstabend, mitten unter der Woche, ganze Autokolonnen den Nahrungsberg hoch und runterrollen, wenn der Chef der &#246;rtlichen Kripo gerade dazu ansetzt das Eisentor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3830" title="bank_af_08" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/06/bank_af_08.jpg" alt="bank_af_08" width="515" height="230" /></p>
<p>Und so geht die Geschichte weiter, die Archibald Mahler einfiel, als das Viech sein Bein hob:</p>
<p>…………..</p>
<p>Hellinger blickte sich gehetzt um und fluchte. M&#252;ssen denn ausgerechnet heute, kurz vor Mitternacht, an einem verregneten Herbstabend, mitten unter der Woche, ganze Autokolonnen den Nahrungsberg hoch und runterrollen, wenn der Chef der &#246;rtlichen Kripo gerade dazu ansetzt das Eisentor am s&#252;d&#246;stlichen Eingang des Alten Friedhofs mit einem eleganten Sprung zu &#252;berwinden? Und mu&#223; ihm dann auch noch ein Gassi gehender Nachbar entgegenkommen, ein joviales <a href="http://www.youtube.com/watch?v=JQ_m4_wnPNw&amp;feature=related" target="_blank">„Na Herr Kommissar, immer im Dienst, was?“</a> zurufen, um darauf den mitgef&#252;hrten Hund sein Gesch&#228;ft an der Friedhofsmauer verrichten zu lassen? Viele, viele Fragen und Hellinger wu&#223;te sie nicht zu beantworten.</p>
<p>Henriette von St&#252;tzerbach war etwas irritiert. Der Alte Friedhof, gewi&#223;, das war, nach mehr als 10 Tagen, endlich wieder bekanntes Terrain. Aber sie konnte sich beim besten Willen nicht daran erinnern, hier jemals mitten in der Nacht und dann auch noch angeleint herumgelaufen zu sein. Und warum sie der andere Mann, der wohl eine Art von Freund ihres dicken, behaarten Entf&#252;hrers sein mu&#223;te, jetzt auch noch am Eisengitter, welches das Grabmal mit dem Schwarzen Engel einz&#228;unte, festband, und Anstalten machte, sie hier im Dunkeln und Kalten alleine zu lassen, erschlo&#223; sich ihr nicht und das erste Mal seit langer Zeit fing sie an zu bellen, laut und ausdauernd. Und dann ging alles sehr schnell.</p>
<p>………..</p>
<p>So! Pause erstmal. Archibald Mahler erhebt sich und macht sich auf zu einer neuen Bank. Und dem n&#228;chsten Kapitel. Bis morgen dann!</p>
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