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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Endspiel</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Vor dem Winter ein Endspiel auf der Heizung III</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2015 07:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Endspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[
H&#228;tten die Fenster L&#228;den, sie klapperten und r&#252;ttelten. Die Bl&#228;tter drehen sich zu Boden, als f&#228;nden sie Gefallen daran zu vergehen. Die Heizung zischt, schweigt, zischt, schweigt. Im Dachgescho&#223; rumpeln Schritte. Der B&#228;r freundlich.
Willst Du ein St&#252;ck?
Nein. Pause. Wovon?
Vom Zwieback. Ich habe die H&#228;lfte davon verwahrt. Er betrachtet den Zwieback. Stolz. Drei Viertel. F&#252;r Dich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-9059" title="fin03" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/11/fin03.jpg" alt="fin03" width="515" height="292" /></em></p>
<p><em>H&#228;tten die Fenster L&#228;den, sie klapperten und r&#252;ttelten. Die Bl&#228;tter drehen sich zu Boden, als f&#228;nden sie Gefallen daran zu vergehen. Die Heizung zischt, schweigt, zischt, schweigt. Im Dachgescho&#223; rumpeln Schritte. Der B&#228;r freundlich.</em></p>
<p>Willst Du ein St&#252;ck?</p>
<p>Nein. <em>Pause.</em> Wovon?</p>
<p>Vom Zwieback. Ich habe die H&#228;lfte davon verwahrt. <em>Er betrachtet den Zwieback. Stolz.</em> Drei Viertel. F&#252;r Dich. Da. <em>Er reicht dem Hasen den Zwieback.</em> Nein? <em>Pause.</em> Ist Dir nicht wohl?</p>
<p>Sei doch still! <em>Pause.</em> Sprich leiser! <em>Pause.</em> Wenn ich nur schlafen k&#246;nnte. Ich w&#252;rde vielleicht lieben. Ich bestiege den Blauen Berg. Blickte auf Weiten, Lichtes, k&#246;nnte sehen&#8230; sehen&#8230; Himmel, Erde, Natur, nacktes Leben. <em>Pause.</em> Einfach. <em>Pause.</em> Es tropft, es tropft in meinem Kopf.  <em>Pause.</em> Es ist ein Herz, ein Herz in meinem Kopf.</p>
<p>Ah! Hat man geh&#246;rt. Man l&#228;&#223;t Herzen klopfen. Im Kopf. Ah!</p>
<p>Man sollte &#252;ber so etwas nicht lachen.</p>
<p>Nichts ist komischer als das Ungl&#252;ck, zugegeben. <em>Der Hase entr&#252;stet.</em></p>
<p>Oh!</p>
<p>Doch, doch, es gibt nichts komischeres auf der Welt. Und wir lachen dar&#252;ber, wir lachen dar&#252;ber, aus vollem Herzen, am Anfang. Aber es ist immer dasselbe. Wie bei einem Witz. Anfangs noch lachen wir. Dann wird es wie immer. Der Witz wird zu oft erz&#228;hlt. <em>Pause.</em> Willst Du Deinen Zwieback nicht?</p>
<p>Ich werde Dich verlassen.</p>
<p>Kannst Du mich vorher noch kratzen?</p>
<p>Nein. <em>Pause.</em> Wo?</p>
<p>Am R&#252;cken.</p>
<p>Nein. <em>Pause.</em> Reib Dich an der Heizung. Oder an der Wand!</p>
<p>Wei&#223;t Du noch, wie wir lachten. <em>Pause.</em> Damals. Wir w&#228;ren beinahe von der Heizung gefallen, so lachten wir.</p>
<p>Es war das Erdbeben.</p>
<p>Nein, es war der Witz. <em>Pause.</em> H&#246;r ihn dir nochmal an. <em>Erz&#228;hlerton:</em> Ein Engl&#228;nder <em>– er verzieht sein Gesicht, um einen englischen B&#228;ren nachzumachen. Es gelingt  mit groben Z&#252;gen -</em>, der dringend eine gestreifte Hose f&#252;r die Silvesterfeier braucht, begibt sich zu einem Schneider, der seine Ma&#223;e nimmt. <em>Stimme des Schneiders. So klingt ansonsten der Hase:</em> „So, das w&#228;re geschafft, kommen Sie in vier Tagen wieder, dann ist sie fertig.“ Gut. Vier Tage sp&#228;ter. <em>Stimme des Schneiders:</em> „Sorry, kommen Sie in acht Tagen wieder, der Hosenboden ist mi&#223;raten.“ Gut, macht nichts, der Hosenboden ist nicht so einfach. &#8211; Acht Tage sp&#228;ter. <em>Stimme des Schneiders:</em> „Bedaure sehr, kommen Sie in zehn Tagen wieder, die Schrittnaht ist mi&#223;lungen.“ Gut, einverstanden, die Schrittnaht ist delikat. &#8211; Zehn Tage sp&#228;ter. <em>Stimme des Schneiders:</em> „Tut mir leid, kommen Sie in vierzehn Tagen wieder, der Schlitz ist mi&#223;gl&#252;ckt.“ Gut, wenn&#8217;s denn sein mu&#223;, ein guter Schlitz mu&#223; sitzen. <em>Pause. Stimme des B&#228;ren.</em> Ich erz&#228;hle den Witz schlecht. <em>Pause. Tr&#252;bsinnig.</em> Ich erz&#228;hle den Witz immer schlechter. <em>Pause. Erz&#228;hlerton:</em> Kurzum, die Osterglocken bl&#252;hen schon, und der Schneider verpatzt die Knopfl&#246;cher. <em>Der B&#228;r macht das Gesicht des englischen B&#228;ren, auch Kunde des Schneiders mit der Stimme des Hasen.</em> <em>Englisch entr&#252;steter B&#228;r: </em>„Goddam, Sir, nein, das ist wirklich unversch&#228;mt, so was! In sechs Tagen, h&#246;ren Sie, in sechs Tagen hat Gott die Welt erschaffen. Ja, mein Herr, jawohl, mein Herr, sage und schreibe die W e l t! Und Sie, Sie schaffen es nicht mir in drei Monaten eine Hose zu n&#228;hen!“ <em>Stimme des Schneiders, ebenfalls entr&#252;stet:</em> „Aber Mylord! Mylordschaft! Sehen Sie mal <em>– ver&#228;chtliche Geste, angeekelt –</em> die Welt an&#8230; <em>Pause</em> … und sehen Sie da – <em>selbstgef&#228;llige Geste, voller Stolz</em> – meine H o s e!“</p>
<p><em>Pause. Der Hase starrt in den Morgen. Sein K&#246;rper krampft, er bricht in ein schrilles Lachen aus, schweigt, lehnt seinen Kopf an des B&#228;ren Schulter und lacht wieder los. Der B&#228;r milde.</em></p>
<p>Ruhe!</p>
<p><em>Der Hase zuckt zusammen und h&#246;rt auf zu lachen. Der Regen trommelt ohne Unterla&#223; gegen die Scheiben. Der B&#228;r l&#228;&#223;t <a href="http://www.samuel-beckett.net/endspiel.htm" target="_blank"><strong>das Buch</strong></a> sinken. Er ist m&#252;de. Es ist noch fr&#252;h. Klebrige, l&#228;stige Dunkelheit. Klamm, gottgegeben. Der B&#228;r erhebt sich.</em></p>
<p>La&#223; mich eine kleine Runde machen.</p>
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		<title>Vor dem Winter ein Endspiel auf der Heizung II</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/11/15/vor-dem-winter-ein-endspiel-auf-der-heizung-ii/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2015 16:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Endspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Tag h&#228;lt sich in Graut&#246;nen. Glocken l&#228;uten. Vor dem Fenster pickt eine Amsel nach Wacholderbeeren. Dann f&#228;llt sie tot vom Baum. Der Hase.
F&#252;hlst Du Dich in Deinem normalen Zustand?
Ich sagte doch, da&#223; ich mich nicht beklage.
Ich f&#252;hle mich etwas komisch.
Keiner hat Dich gezwungen.
Es kann zu Ende gehen. Pause. Das ganze Leben dieselben Fragen, dieselben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-9053" title="fin02" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/11/fin02.jpg" alt="fin02" width="515" height="239" /></em></p>
<p><em>Der Tag h&#228;lt sich in Graut&#246;nen. Glocken l&#228;uten. Vor dem Fenster pickt eine Amsel nach Wacholderbeeren. Dann f&#228;llt sie tot vom Baum. Der Hase.</em></p>
<p>F&#252;hlst Du Dich in Deinem normalen Zustand?</p>
<p>Ich sagte doch, da&#223; ich mich nicht beklage.</p>
<p>Ich f&#252;hle mich etwas komisch.</p>
<p>Keiner hat Dich gezwungen.</p>
<p>Es kann zu Ende gehen.<em> Pause.</em> Das ganze Leben dieselben Fragen, dieselben Antworten.</p>
<p>Wir werden uns erheben m&#252;ssen. Wir k&#246;nnten wieder von Zwieback leben. Anderthalb Zwieback pro Tag werden reichen. <em>Pause.</em> Ich werde nicht gehen k&#246;nnen. <em>Der B&#228;r seufzt leise, kratzt sich am R&#252;cken. Der Hase reckt den Kopf nach oben, spricht.</em></p>
<p>Haben wir schon Licht? <em>Schaut nach links.</em> Gleich springt der K&#252;hlschrank an. <em>Schaut nach rechts.</em> Er wird leiser sein als letzten Sommer. <em>Schaut nach oben.</em> Ah. <em>Schaut nach unten. Er beginnt zu zittern.</em> Wirst Du mich verlassen?</p>
<p>Der Zwieback hat keine Beine.</p>
<p>Fr&#252;her mochtest Du mich.</p>
<p>Fr&#252;her.</p>
<p>Ah. Immerhin. <em>Pause. Der B&#228;r erhebt sich. Klettert von der Heizung. Durchschreitet einmal den Raum. An der gegen&#252;berliegenden Wand bleibt er stehen und lehnt sich mit Stirn und Tatze an die Wand. Der Hase schrill.</em></p>
<p>Wo bist Du?</p>
<p>Hier.</p>
<p>Warum t&#246;test Du mich nicht?</p>
<p>Ich wei&#223; nicht, wie die Zwiebackdose zu &#246;ffnen ist. <em>Pause. Vernehmbarer Atem. Drei Sekunden lang. Dann Stille. Sp&#228;ter. </em>Der Weg ist mir zu weit. Wir werden Fahrr&#228;der holen m&#252;ssen. Oder Pferde. <em>Pause.</em> In der K&#252;che lauert der Tod. Verfluchte Erzeuger. Keine Haltung. Keine Moral. Fressen. Fressen. Sie denken nur ans Fressen.</p>
<p>Ich will meine Karotte. <em>Pause. Schrill.</em> Wo ist der Brei? <em>Schriller.</em> Ich will meine Karotte als Brei. <em>Pause.</em> Es ist sinnlos.</p>
<p>Es gibt keine Natur mehr. Die Felder sind S&#252;mpfe geworden. Plastikbeutel wehen in die Drahtz&#228;une. Die Natur wird uns vergessen.</p>
<p>Du &#252;bertreibst. Wir atmen doch, wir ver&#228;ndern uns! Wir verlieren t&#228;glich Haare, Z&#228;hne, Zuversicht, unsere Frische, unseren Anstand, unsere Ideale. <em>Der B&#228;r schl&#228;gt seinen Sch&#228;del sanft gegen die Wand. Es klingelt an der Haust&#252;r. Schrecken. Der B&#228;r dreht den Kopf.</em></p>
<p>Niemand auf der Welt hat je so verdreht gedacht wie wir.</p>
<p>Man tut was man kann.</p>
<p>Man hat Unrecht.</p>
<p>Du h&#228;ltst Dich f&#252;r gescheit, nicht?</p>
<p>Gescheitert! <em>Der B&#228;r horcht auf. Das Klingeln erlischt. Der B&#228;r bl&#228;ht seine N&#252;stern. Seufzt wieder.</em> Als sei es die Welt!</p>
<p>Ja. Als sei es die Welt. <em>Pause. Im Treppenhaus f&#228;llt die T&#252;re ins Schlo&#223;.</em></p>
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		<title>Vor dem Winter ein Endspiel auf der Heizung I</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2015 06:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Endspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Innenraum mit M&#246;beln. Tr&#252;bes Licht. Ein Heizk&#246;rper. Ein Hase und ein B&#228;r. Auf einem Fensterbrett hinter ihnen Erinnerungsst&#252;cke. Tand. Der Hase lacht auf. Spricht.
Ende. Es ist zu Ende. Ein K&#246;rnchen kommt zum anderen. Eins nach dem anderen und eines Tages, pl&#246;tzlich, ist es ein Haufen, ein kleiner Haufen, der unm&#246;gliche Haufen. Man kann nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-9046" title="fin01" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/11/fin01.jpg" alt="fin01" width="515" height="273" /></em></p>
<p><em>Innenraum mit M&#246;beln. Tr&#252;bes Licht. Ein Heizk&#246;rper. Ein Hase und ein B&#228;r. Auf einem Fensterbrett hinter ihnen Erinnerungsst&#252;cke. Tand. Der Hase lacht auf. Spricht.</em></p>
<p>Ende. Es ist zu Ende. Ein K&#246;rnchen kommt zum anderen. Eins nach dem anderen und eines Tages, pl&#246;tzlich, ist es ein Haufen, ein kleiner Haufen, der unm&#246;gliche Haufen. Man kann nicht mehr schlafen. Man kann nicht mehr strafen. Ich schlie&#223;e die Augen. Sie sind geschlossen. Man hat sie mir geschlossen. Vielleicht. Ich werde sie geschlossen halten. Mit Sicherheit. Ich betrachte von nun an meine Lider. Von innen. Zentimeter f&#252;r Zentimeter. Dann warte ich. Bis man nach mir pfeift.</p>
<p><em>Der Hase verharrt regungslos. Der B&#228;r g&#228;hnt. Er dreht die Heizung h&#246;her. Kratzt sich am P&#246;ter. Erhebt die Stimme. Brummt.<br />
</em></p>
<p>Jetzt bin ich dran. <em>Pause. Erneutes G&#228;hnen. Ein beherzter Furz.</em> Ich bin dran. Jetzt spiele ich. Ah. Hei&#223;es Eisen. Mein Fell dampft. <em>Er seufzt. Der Hase bleibt regungslos. Man kann ihn nicht denken h&#246;ren.</em> Kann es ein Elend geben, das erhabener ist als meines? M&#246;glicherweise. Fr&#252;her. Auf rauhen Inseln. In Kamschatka. Hinter den Winden. Bei Wyoming. <em>Pause.</em> Ich kann mir denken, da&#223; es viele sind, die leiden. <em>Dreht die Heizung noch h&#246;her.</em> Aber mein Leiden. Gibt es Gleichwertiges? Ich bin allein.</p>
<p>Die Luft ist unertr&#228;glich hei&#223;. Wecke mich, wenn ich einschlafe. <em>Er schl&#228;gt nach dem B&#228;ren.</em> Wecke mich auf, sollte ich schlafen. Bring mich ins Bett. Der Winter lauert zwischen den hei&#223;en Metallrippen.</p>
<p>Wir haben doch eben erst Platz genommen!</p>
<p>Das ist kein Argument!</p>
<p>Ich kann nicht in jeder Minute etwas tun.</p>
<p>Dann blicke in meine Augen. Das Jucken ist unertr&#228;glich. Reiche mir ein Taschentuch. Die Suppe ist versalzen. Das Lied gef&#228;llt mir nicht. Meine Glieder knarzen. Die Zeiten sind ungeheuerlich!</p>
<p>Jetzt wird es mir zu bunt!</p>
<p><em>Der B&#228;r greift ins Bild und kratzt sorgf&#228;ltig die Farben aus den Furchen. Das Hase h&#228;lt ein paar Noten in den Pfoten. Novemberwind pustet W&#252;stensand auf die Wunden des enteilenden Jahres. In der Ferne Furcht. Und Dresdner Stollen.</em></p>
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