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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Im Philosophenwald</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>A. Mahler im Philosophenwald / Reisen</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jul 2012 09:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>

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		<description><![CDATA[
Archibald Mahler sitzt auf seinem Gef&#228;hrt. Doch ist ein Schiff ein Schiff, auch wenn es aussieht wie ein Schiff, ist dieses Schiff ein Schiff, wenn es noch nicht einmal, trotz eines ergiebigen Gewitters in dieser Nacht, auch nur einen Fingerbreit Wasser unter dem Kiel hat? Archibald Mahler spuckt sich selbst dreimal &#252;ber die rechte Schulter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5553" title="philwald28" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/07/philwald28.jpg" alt="philwald28" width="515" height="218" /></p>
<p>Archibald Mahler sitzt auf seinem Gef&#228;hrt. Doch ist ein Schiff ein Schiff, auch wenn es aussieht wie ein Schiff, ist dieses Schiff ein Schiff, wenn es noch nicht einmal, trotz eines ergiebigen Gewitters in dieser Nacht, auch nur einen Fingerbreit Wasser unter dem Kiel hat? Archibald Mahler spuckt sich selbst dreimal &#252;ber die rechte Schulter, beschlie&#223;t, da&#223; dieses Gef&#228;hrt ein Schiff sei, da es aussieht wie ein Schiff, auch wenn es noch nicht einmal, trotz eines ergiebigen Gewitters in dieser Nacht, auch nur einen Fingerbreit Wasser unter dem Kiel hat und tauft den Pott auf den Namen „DIE DENK“, denn dies wird er nun tun, den Anker lichten, gen Osten rollen, fahren, segeln, gleiten, was auch immer und dabei die Klappe halten und schauen, Grundvoraussetzungen f&#252;r seine Lieblingst&#228;tigkeit. Da hinten rauscht ein kleiner Flu&#223;. Auch das Schiff spitzt seinen Mast und riecht das Wasser. „Ahoi!“ ruft der B&#228;r, „H&#252; hott“ und „three, two, one and go!“ und es bewegt sich was. Eastward ho! Dann sehen wir ihn also wieder in Swinoujscie, den Denkb&#228;ren. M&#246;ge der Sommer einer werden, der seinen Namen zu Recht vor sich her tr&#228;gt, warm, ruhig und trocken! M&#246;gen die Winde schr&#228;g von hinten ihre Arbeit gleichm&#228;&#223;ig tun! M&#246;gen die Brombeeren an den Ufern der Wasserstra&#223;en dem B&#228;ren huldvoll ihre vollen Zweige entgegenstrecken! Do widzenia!</p>
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		<title>A. Mahler im Philosophenwald / Rutschen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jul 2012 18:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>

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		<description><![CDATA[
Archibald Mahler blickt nach unten. Poliertes Blech, p&#246;terfreundlich, harrt seiner Entscheidung. Es w&#228;re bereit den B&#228;ren zu beschleunigen. Am Waldrand tropft Regennachla&#223; vom Blatt. Kein Starter schie&#223;t eine Pistole in die Luft. Der Countdown l&#228;uft nicht. Jetzt oder sp&#228;ter? Das macht der B&#228;r mit sich selbst aus. Jetzt &#252;bernimmt die Schwerkraft und Mahler ist unterwegs. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5546" title="philwald27" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/07/philwald27.jpg" alt="philwald27" width="515" height="198" /></p>
<p>Archibald Mahler blickt nach unten. Poliertes Blech, p&#246;terfreundlich, harrt seiner Entscheidung. Es w&#228;re bereit den B&#228;ren zu beschleunigen. Am Waldrand tropft Regennachla&#223; vom Blatt. Kein Starter schie&#223;t eine Pistole in die Luft. Der Countdown l&#228;uft nicht. Jetzt oder sp&#228;ter? Das macht der B&#228;r mit sich selbst aus. Jetzt &#252;bernimmt die Schwerkraft und Mahler ist unterwegs. Es geht schnell, die Beschreibung schindet lediglich Zeit. Kein Gedanke daran, die Tatzen auszufahren und bremsend einzugreifen. Eher schon Wehmut, wie schnell alles vorbei. Die Augen geschlossen und vielleicht gelingt es unten, da wo die Rutsche endet, alle Kraft zusammen zu nehmen und die Gravitation l&#228;&#223;t es zu, da&#223; Herr Archibald Mahler fliegt, abhebt und landet dort wo er? Wo? Ein Wunsch. Archibald Mahler sieht sich kopflos an einer langen Reihe seiner Kameraden vorbeiwanken, man jubelt ihm zu, er stolpert, stolpert &#252;ber seinen eigenen Kopp, der im Sande liegt und ruht und so sich ganz so vergi&#223;t, dann ein entschlossener Tritt des linken B&#228;renfu&#223;es und ein Kopp fliegt durch laue Luft und knallt gegen einen Baumstamm. „Daneben!“ fiepen sie, die Flederm&#228;use, doch dem B&#228;ren ist es gleich. Da vorne liegt das Schiff am Kai, acht Segel leider hat es nicht, doch aus Holz gebaut ist es und das soll schwimmen k&#246;nnen wird behauptet. Vielleicht sogar bis Polen. Von Lippstadt – Budnikowski geht schon mal voran. Was denkt der B&#228;r? Mehr Rutschen und H&#228;nde weg vom Gel&#228;nder? Weia und Potzrembel die Philosophenwaldfee! Irgendwer schreit „Tor!&#8221;. Es mu&#223; wohl ein Spanier sein. Der B&#228;r landet unsanft, aber weich. Ein Schiff? Ein Schiff! Immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel? Eher nicht. Was tun? Neptun erbarmt sich und sendet ein ordentliches Gewitter. Der B&#228;r wird das Wasser finden. Bis morgen.</p>
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		<title>A. Mahler im Philosophenwald / &#8211; Kultur</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jul 2012 12:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>

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		<description><![CDATA[
(Mahler und von Lippstadt – Budnikowski sind immer noch im Philosophenwald. Mahler sitzt mit von Lippstadt – Budnikowski auf seiner Denkh&#252;tte. Von Lippstadt – Budnikowski hat sich beruhigt, Mahler auch. Die Flederm&#228;use h&#228;ngen kopfrunters und schlafen. Ruhe im Forst. Es ist schw&#252;l. Man disputiert. H&#246;ren wir rein.)
„Waren wir zu laut letzte Nacht, Mahler!“
„Spa&#223; hat es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-5539" title="philwald26" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/07/philwald26.jpg" alt="philwald26" width="515" height="210" /></em></p>
<p><em>(Mahler und von Lippstadt – Budnikowski sind immer noch im Philosophenwald. Mahler sitzt mit von Lippstadt – Budnikowski auf seiner Denkh&#252;tte. Von Lippstadt – Budnikowski hat sich beruhigt, Mahler auch. Die Flederm&#228;use h&#228;ngen kopfrunters und schlafen. Ruhe im Forst. Es ist schw&#252;l. Man disputiert. H&#246;ren wir rein.)</em></p>
<p>„Waren wir zu laut letzte Nacht, Mahler!“</p>
<p>„Spa&#223; hat es gemacht! Und die Flederm&#228;use haben sich nicht beschwert!“</p>
<p>„Sie sind aber auch ein B&#228;r! Wer hat nun Recht!“</p>
<p>„Brecht oder der Hecht!“</p>
<p>„Weiter?“</p>
<p>„Weiter“</p>
<p>„Mahler, glauben Sie, es gibt so etwas wie einen Gottesgedanken?“</p>
<p>„Na ja!“</p>
<p>„Ich meine so ein Higgsdings, so einen unsichtbaren Gedanken, der Samen und Ursuppe und Knall ist und wirkt und macht und verbindet, etwas entsteht daraus und dann ist es gut! Sie verstehen?“</p>
<p>„Ruhe will man schon mal haben irgendwann, vor sich selbst und seinem Kopp.“</p>
<p>„Wie ich Sie kenne, werden Sie mir in etwa zwei bis drei Sekunden antworten…“</p>
<p>„Einsundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig!“</p>
<p>„Eben! Das gibt es nicht!“</p>
<p>„Aber man kann dran glauben!“</p>
<p>„Also gibt es den Gottesgedanken doch!“</p>
<p>„Gewi&#223;, aber nicht als L&#246;sung, schon gar nicht als Erl&#246;sung. Glaube ich als B&#228;r, wenn ich glaube.“</p>
<p>„Ich glaube, wenn man was herausgefunden hat, sollte man es f&#252;r sich selbst behalten!“</p>
<p>„Glaube ich auch!“</p>
<p>„Das ist gut! Mahler?“</p>
<p>„Ja, von Lippstadt – Budnikowski?“</p>
<p>„Ich lauf jetzt los!“</p>
<p>„Das ist auch gut! Dann k&#246;nnen wir mal eine Zeit lang die Klappe halten!“</p>
<p>„H&#246;mma, kannse Dir ein Ei dr&#252;ber braten, B&#228;r!“</p>
<p>„Dann sehen wir uns in wieder in Swinoujscie! Und wann?“</p>
<p>„Mitte August wird es wohl werden! Wie gedenken Sie zu reisen?“</p>
<p>„Erst mit der Rutsche und dann sehen wir weiter!“</p>
<p>„Sie spinnen doch schon wieder!“</p>
<p>„Meinethalben!“</p>
<p>„Also bis die Tage, Mahler!“</p>
<p>„Bis denne, von Lippstadt – Budnikowski!“</p>
<p><em>(Der Hase verl&#228;&#223;t den Philosophenwald, schreitet leichten Fu&#223;es &#252;ber eine Wiese, blickt in den schw&#252;len Himmel hinauf, denkt nach und wendet sich nach Osten. Der B&#228;r h&#228;lt Ausschau nach einer Rutsche. Soll er mal!)</em></p>
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		<item>
		<title>A.Mahler im Philosophenwald / Streit -</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2012/07/04/a-mahler-im-philosophenwald-streit/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jul 2012 15:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>

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		<description><![CDATA[
(Mahler und von Lippstadt – Budnikowski sind rein in den  Philosophenwald. Mahler zeigt von Lippstadt – Budnikowski seine  Denkh&#252;tte. Von Lippstadt – Budnikowski wundert sich, weil die H&#252;tte kein  richtiges Dach hat. H&#246;ren wir rein ins Gespr&#228;ch.)
„Herr Mahler, ich wundere mich ob der Tatsache, da&#223; Ihre Denkh&#252;tte kein richtiges Dach besitzt.“
„Schlimm w&#228;re [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-5532" title="philwald25" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/07/philwald25.jpg" alt="philwald25" width="515" height="199" /></em></p>
<p><em>(Mahler und von Lippstadt – Budnikowski sind rein in den  Philosophenwald. Mahler zeigt von Lippstadt – Budnikowski seine  Denkh&#252;tte. Von Lippstadt – Budnikowski wundert sich, weil die H&#252;tte kein  richtiges Dach hat. H&#246;ren wir rein ins Gespr&#228;ch.)</em></p>
<p>„Herr Mahler, ich wundere mich ob der Tatsache, da&#223; Ihre Denkh&#252;tte kein richtiges Dach besitzt.“</p>
<p>„Schlimm w&#228;re es, sie h&#228;tte eines. Der Gedanke mu&#223; nach oben entfleuchen k&#246;nnen und f&#228;llt ihm ein zur&#252;ckzufallen, so m&#246;ge er dies tun und kein Dach hindert ihn an der R&#252;ckkehr in den Kopp.“</p>
<p>„Aber der Regen?“</p>
<p>„Der Regen f&#228;llt jeglichen Tag, wie Feste, einer der Narren des Herrn Shakespeare einst sang.“</p>
<p>„Kann man &#252;berhaupt &#252;ber die Welt und ihre Dinge nachdenken, ohne sich zu bel&#252;gen?“</p>
<p>„Es ist sehr schwer, bester von Lippstadt &#8211; Budnikowski, sehr schwer!“</p>
<p>„Sollte man es dann unterlassen?“</p>
<p>„Auf keinen Fall, nein, auf gar keinen Fall! Wir sind keine Wissenschaftler. Wir n&#228;hern uns st&#228;ndig an!“</p>
<p>„An was n&#228;hern wir uns st&#228;ndig an?“</p>
<p>„An das, was wir sind, aber so ungern sein wollen!“</p>
<p>„Tot?“</p>
<p>„Auch! Die Vergangenheit war schon immer schneller als die Zukunft!“</p>
<p>„Das ist anstrengend!“</p>
<p>„Aber auch reizvoll!“</p>
<p>„Was machen wir mit dem polnischen Leergut?“</p>
<p>„Auf keinen Fall recyceln. Was leer ist, ist leer.“</p>
<p>„M&#252;ll ist M&#252;ll, wie der Rheinl&#228;nder sagt?“</p>
<p>„In etwa. Nicht alles findet ein endg&#252;ltiges Fach im Gedankenschrank.“</p>
<p>„Streiten Sie gerne, Herr Mahler?“</p>
<p>„Wenn man mich l&#228;&#223;t, gewi&#223;!“</p>
<p>„Wollen Sie gewinnen?“</p>
<p>„Nein, Recht gewinnen!“</p>
<p>„Nicht Recht haben?“</p>
<p>„Das ist etwas anderes. Ich kann mich nicht selbst zum Gewinner erkl&#228;ren!“</p>
<p>„Eigentlich recht einfach!“</p>
<p>„Manchmal r&#228;cht es sich zwar, dann aber meist zu Recht!“</p>
<p>„Die M&#228;r von der ungl&#252;cklichen Niederlage gibt es nicht?“</p>
<p>„Die M&#228;r von Gl&#252;ck und Ungl&#252;ck bremst. Wenn der Meteorit zwei Lichtjahre zur&#252;cklegt, um Dich zu treffen, w&#228;hrend Du auf dem Weg bist, Dir eine Aubergine oder eine Halsschmerztablette zu kaufen, dann hat der Meteorit einen Plan gehabt, den Du eben nicht verstanden hast!“</p>
<p>„Also keine Auberginen und Halsschmerztabletten mehr kaufen?“</p>
<p>„Nein! Nicht auf Meteoriten schimpfen!“</p>
<p>„Sie reden aber einen ziemlichen Mist!“</p>
<p>„Danke, Herr von Lippstadt – Budnikowski, streiten wir uns also! Morgen reden wir dann &#252;ber Kultur!“</p>
<p><em>(Und die Flederm&#228;use im Philosophenwald wundern sich. Bisher sa&#223; der B&#228;r des Abends vor seiner Unterkunft und blickte m&#252;&#223;ig und gelassen in den meist feuchten Sommerhimmel, lie&#223; bedeutsame oder ganz und gar nichtige Gedanken durch das nicht vorhandene Dach seiner Denkh&#252;tte nach oben steigen, und heute? Weia, was da durch den n&#228;chtlichen Forst hin und her fliegt an w&#252;stem Wort. Wir blenden uns mal aus. Ein Gewitter zieht heran. Erster Blitz. Erster Donner. Regentropfen.)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dzien Dobdry revisited (tre) tres: Karamba!</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2012/07/02/dzien-dobdry-revisited-tre-tres-karamba/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jul 2012 06:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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		<description><![CDATA[
“Weia!”
“Mir ist jetzt noch schwindlig!”
„Herr von Lippstadt – Budnikowski, Taka – Tuka – Land ist nicht abgebrannt, kann aber fliegen!“
„Das h&#228;tte ich nicht erwartet, da&#223; die Herren Iberer endlich so spielen, wie der meist germanische Bewunderer es in ihr in den letzten Jahren oft etwas &#246;de Ballgeschiebe hinein interpretiert hatte. Soviel Tore haben die in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5526" title="em12_07" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/07/em12_07.jpg" alt="em12_07" width="515" height="226" /></p>
<p>“Weia!”</p>
<p>“Mir ist jetzt noch schwindlig!”</p>
<p>„Herr von Lippstadt – Budnikowski, Taka – Tuka – Land ist nicht abgebrannt, kann aber fliegen!“</p>
<p>„Das h&#228;tte ich nicht erwartet, da&#223; die Herren Iberer endlich so spielen, wie der meist germanische Bewunderer es in ihr in den letzten Jahren oft etwas &#246;de Ballgeschiebe hinein interpretiert hatte. Soviel Tore haben die in den letzten drei Final – und / oder Halbfinalspielen nicht erzielt.“</p>
<p>„Wackeres, armes Italien! Was wohl der Bundesnagelkauer macht?“</p>
<p>„Man mag sich nicht vorstellen, was die Roten mit den Nutellaboys angestellt h&#228;tten am gestrigen Abend. Beeindruckend!“</p>
<p>„Keine kritischen Anmerkungen?“</p>
<p>„F&#252;nfzig Prozent Jugendarbeitslosigkeit und Doktor Fuentes!“</p>
<p>„Gestern Abend auch?“</p>
<p>„Vielleicht sind sie ja als Kinder alle in den Zaubertrank gefallen. Egal! Es war ein gro&#223;es Endspiel!“</p>
<p>„Wo ist Ihr Dialekt, Herr von Lippstadt – Budnikowski?“</p>
<p>„Bester Herr Mahler, aus mir spricht nicht mehr der Anh&#228;nger, sondern die Lok aka der Beobachter!“</p>
<p>„Stirbt aus, nicht wahr?“</p>
<p>„So ist das wohl! Kommen Sie mit nach Polen diesen Sommer?“</p>
<p>„Ich denke nach!“</p>
<p>„Ich mache mit!“</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dzien Dobdry revisited due: KAIROS</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2012/07/01/dzien-dobdry-revisited-due-kairos/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 13:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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		<description><![CDATA[
„H&#246;mma, Mahler. Ich hab wat gelesen!“
„Ach? W&#228;hrend der P&#246;hlereifestspiele?“
„Glaubse nich, wat ich Dir erz&#228;hlen tu. Kennse Kairos?“
„Gewi&#223;. Die g&#252;nstige Gelegenheit!“
„Aber tusse auch wissen tun, wat mit die Frisur vonnem Kairos anne Bedeutung vekn&#252;pft iss?“
„Sie werden es mir nun gewi&#223; berichten. Voran denn, Herr von Lippstadt – Budnikowski!“
„Also vorne dran am Kopp, so inne Stirnpattien hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5516" title="em12_06" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/07/em12_06.jpg" alt="em12_06" width="515" height="237" /></p>
<p>„H&#246;mma, Mahler. Ich hab wat gelesen!“</p>
<p>„Ach? W&#228;hrend der P&#246;hlereifestspiele?“</p>
<p>„Glaubse nich, wat ich Dir erz&#228;hlen tu. Kennse Kairos?“</p>
<p>„Gewi&#223;. Die g&#252;nstige Gelegenheit!“</p>
<p>„Aber tusse auch wissen tun, wat mit die Frisur vonnem Kairos anne Bedeutung vekn&#252;pft iss?“</p>
<p>„Sie werden es mir nun gewi&#223; berichten. Voran denn, Herr von Lippstadt – Budnikowski!“</p>
<p>„Also vorne dran am Kopp, so inne Stirnpattien hat der Herr Kairos ordentlich wat an Haarpracht zu bieten, aber hinten anne Birne iss komplette Kahlrasur, weil wennse den Herrn Kairos auf Dich zukommen sehen tust, kannse ihn am sprichw&#246;rtlichen Schopfe packen und wennse das nicht packen tust mit dem Packen und dann iss er an dir vorbei, iss hinten nix mehr, et rutschen Deine nachtrauernden Griffels inne Leere namens Pustekuchen und dann kannse nur mehr rummoppern und et  Gomezgesicht mit die wohlgerichtete Coiffeurkunst inne Linse halten. Peching, sach ich mal!“</p>
<p>„Sie meinem weniger Masterplan, mehr Bereitschaft?“</p>
<p>„Mit Hingabe kannse dat auch bezeichnen tun! Wat hat der Herr J. Miezek&#228;tzchen auffe taktischen Tafeln hingekritzelt? <strong>&#8216;Hunger nach dem Gipfel&#8217;</strong>. H&#246;mma, wat meint der? Vor jedem Kick drei Nussgipfels oder ein paar Croissants mit Nutella inne verw&#246;hnte Plautze dr&#252;cken, oder wat? Kaffeesatzleserei iss dat doch inne formvollendete Sinnlosigkeit! Der soll seine ganzen schlauen DVDs inne Tonne kloppen. K&#246;nnt ich mich glatt aufregen tun!&#8221;</p>
<p>„Das Unerwartete also! Das nicht Planbare! Wie w&#252;rden Sie es benennen?“</p>
<p>„Kagawa! Drogba! Balotelli! Iniesta! Leider nicht mehr M&#252;ller junior!“</p>
<p>„Hie&#223;e er M&#252;llera, dann vielleicht?“</p>
<p>„Mahler, also dat h&#228;tte ich getz nicht erwartet von Eure Intellektualit&#228;t!“</p>
<p>„&#220;ber das P&#246;hlen zu reden und Intellektualit&#228;t haben wohl soviel miteinander zu tun wie ein Spindfoto und vollzogener Beischlaf!“</p>
<p>„So iss dat wohl!“</p>
<p>„Und heute abend nun, Herr von Lippstadt – Budnikowski?“</p>
<p>„Wie ich et gestern schon bemerkte, Kairos Pirlo und dann ab innet Kloster!“</p>
<p>„Wir auch?“</p>
<p>„Gewi&#223;, aber erst ordentlich einen inne Birne gekippt, woll!“</p>
<p>„Ergebnisoffen? Oder germanisch ergebnisbesoffen?“</p>
<p>„H&#246;mma! Nummero uno!“</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dzien Dobdry revisited uno: DE(R)MUT</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 15:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Sie fanden mich sogleich. Haben Sie sich abgeregt, Herr von Lippstadt – Budnikowski?“
„H&#246;mma Mahler, ich habe noch gar nicht begonnen mich inne Aufregung hinein zu begeben. Kannse mir woll glauben!“
„Wie war die Fahrt?“
„Vonne kompletter Erfreulichkeit gepr&#228;cht und dat polnische Pilsken kannse bedenkenlos konsumieren tun.“
„Aha! Und nun sitzen wir auf der Bank.“
„Ich sach mal so, dat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5510" title="em12_05" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/06/em12_05.jpg" alt="em12_05" width="515" height="252" /></p>
<p>„Sie fanden mich sogleich. Haben Sie sich abgeregt, Herr von Lippstadt – Budnikowski?“</p>
<p>„H&#246;mma Mahler, ich habe noch gar nicht begonnen mich inne Aufregung hinein zu begeben. Kannse mir woll glauben!“</p>
<p>„Wie war die Fahrt?“</p>
<p>„Vonne kompletter Erfreulichkeit gepr&#228;cht und dat polnische Pilsken kannse bedenkenlos konsumieren tun.“</p>
<p>„Aha! Und nun sitzen wir auf der Bank.“</p>
<p>„Ich sach mal so, dat hat gewisse Vorteile, wennse wen anne Au&#223;enlinien sitzen hast, der seine  Blicke auffe Geschehnisse auffe Wiese richtet und im besten Fall korrigierend eingreifen tut. Also generell, sach ich mal. Au&#223;er er iss seine Fingern&#228;gels bis auffe Haut am abkauen. Kannse nich mehr gucken, n&#228;!“</p>
<p>„Sprechen wir &#252;ber Sehnsucht!“</p>
<p>„Dat kannse laut singen! Et w&#252;rde mich erfreuen tun, wenn die ganze P&#246;hlerei wieder schwatt – wei&#223; werden t&#228;te!“</p>
<p>„Abschaffung des Farbfernsehens?“</p>
<p>„Nee, dat iss eher inne mentalen und medialen Bereiche angesiedelt. Ich sach mal, dat Fell am B&#228;ren lassen, bevor der Italiener nich inne Kiste liecht.“</p>
<p>„Mehr Demut?“</p>
<p>„Mut auch, sach ich mal.“</p>
<p>„Aber Sie wirken zufrieden!“</p>
<p>„H&#246;mma B&#228;r, dat mit die Untertreibungen lassen wir mal bleiben tun, Sie sehen mich in eine Phase von h&#246;chste Zufriedenheit eintreten.“</p>
<p>„Bekommen Sie nicht langsam Angst vor Ihren prophetischen Gaben? Viermal exakte Voraussagen!“</p>
<p>„H&#246;mma, dat iss k&#252;chenschypsologisches Grundwissen. Musse nur die Verlautbarungen der Herren aus Nord&#246;sterreich anh&#246;ren tun, weiste dat dat inne Windeln gehen tut.“</p>
<p>„Und Polen?“</p>
<p>„Mit Anstand. Und wennse eh zu Hause bist, musse nich nach Hause fahren tun!“</p>
<p>„Und morgen?“</p>
<p>„Taka – Tuka &#8211; Land iss abgebrannt!“</p>
<p>„Dann schweigen wir ein R&#252;ndchen, bester von Lippstadt – Budnikowski!“</p>
<p>„Ne aber auch, dat sogar innem Wald von die Philosophens eine P&#246;hlerwiese rumliecht! Glaub ich dat?“</p>
<p>„Pscht!“</p>
<p>„H&#246;mma!“</p>
]]></content:encoded>
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		<title>A. Mahler im Philosophenwald / EM BBB 5</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2012/06/29/a-mahler-im-philosophenwald-em-bbb-5/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 07:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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		<description><![CDATA[
Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das in diesem Monat her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5505" title="philwald24" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/06/philwald24.jpg" alt="philwald24" width="515" height="228" /></p>
<p>Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das in diesem Monat her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt – Budnikowski zu und schreibt flei&#223;ig, da Herr von Lippstadt – Budnikowski ihm vorliest, was da in der Zeitung steht, die im Zug aus Polen zur&#252;ck nach Mittelhessen lag und wie klug f&#252;r diese Zeitung ein ehrenwerter Herr Joachim Hoell geschrieben hat &#252;ber die P&#246;hlerei. Herr Mahler ist Linksh&#228;nder. Dieses ist der letzte von f&#252;nf Teilen:</p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Eine gigantische Geldspirale</em></strong></p>
<p><em> Sponsoren, Investoren, Fernsehen, Merchandising – die Geldstr&#246;me, die beim Fu&#223;ball flie&#223;en, sind gewaltig. Eine Abl&#246;sesumme von 94 Millionen, die Real Madrid f&#252;r einen einzigen Spieler wie Ronaldo gezahlt hat, mag einen Eindruck vermitteln, welche Gelder in diesem Gesch&#228;ft bewegt werden. Der FC Chelsea ist dank der russischen Milliarden seines Besitzers Abramowitsch gerade Champions-League-Gewinner geworden – die Rechnung geht also auf. In dieser sich kontinuierlich nach oben schraubenden Geldspirale bleibt f&#252;r die Kleinen bald nichts mehr vom Kuchen. Gro&#223;konzerne gestalten den Sport, die Menschen d&#252;rfen zahlen und immerhin auch noch zuschauen.</em></p>
<p><em> Vor der brutalen Logik des Finanzkapitalismus kapituliert alles und jeder. Ob bei der aktuellen negativen Wirtschaftsentwicklung in Spanien die zwei Topvereine (und damit auch Gro&#223;konzerne) Barcelona und Madrid bald zu den Verlierern geh&#246;ren werden, bleibt abzuwarten, es sei denn, es findet sich ein ausl&#228;ndischer Investor aus Ru&#223;land oder China. Dialektik der Aufkl&#228;rung.</em></p>
<p><em> Wenn auch in Europa die Auswirkungen noch nicht so dramatisch und keineswegs mit den Bedingungen eines Landes wie Pakistan zu vergleichen sind, erleben auch die Gesellschaften der westlichen Welt seit einigen Jahren einen geh&#246;rigen Strukturwandel – und im Moment die gr&#246;&#223;te Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg. W&#228;hrend die Massen auf den Fanmeilen, beim Public Viewing in ihrer Lieblingskneipe oder nach alter Gro&#223;v&#228;ter Sitte vor dem heimischen Fernseher ihre Teams und Stars bejubeln, bauen die politischen F&#252;hrer, kaum beachtet von den Medien, im Windschatten des gro&#223;en Sportevents, die europ&#228;ische Finanzarchitektur auf eine Weise um, da&#223; einem schwindlig vor Angst und Schrecken werden m&#252;&#223;te. Die Folgen k&#246;nnten gewaltig sein.</em></p>
<p><em> Der Krieg kann kommen.</em></p>
<p>Und das hat Herr von Lippstadt – Budnikowski den Herrn Mahler noch gebeten, da&#223; er dies verlautbare. N&#228;mlich, da&#223; alle schr&#228;g markierten Worte der Herr Autor Joachim Hoell geschrieben habe. Wenn er das lese und nicht wolle, da&#223; es hier stehe, solle er Bescheid geben, dann werde es weggemacht. &#220;brigens: Das erste Mal standen diese Worte am 23. Juni im Kontext, der Internetzeitung aus Stuttgart und TAZ – Beilage.</p>
<p>Post scriptum: Herr von Lippstadt – Budnikowski vermeldet – heute morgen extrem gut gelaunt – seine Ankunft im Philosophenwald. Herr Mahler m&#246;ge sich auf ein auswertendes Symposium gefa&#223;t machen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>A. Mahler im Philosophenwald / EM BBB 4</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2012/06/28/a-mahler-im-philosophenwald-em-bbb-4/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 13:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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		<description><![CDATA[
Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das in diesem Monat her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5500" title="philwald23" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/06/philwald23.jpg" alt="philwald23" width="515" height="217" /></p>
<p>Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das in diesem Monat her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt – Budnikowski zu und schreibt flei&#223;ig, da Herr von Lippstadt – Budnikowski ihm vorliest, was da in der Zeitung steht, die im Zug aus Polen zur&#252;ck nach Mittelhessen lag und wie klug f&#252;r diese Zeitung ein ehrenwerter Herr Joachim Hoell geschrieben hat &#252;ber die P&#246;hlerei. Herr Mahler ist Linksh&#228;nder. Dieses ist der vierte von f&#252;nf Teilen:</p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Unglaublicher Reichtum und f&#252;rchterliches Elend</em></strong></p>
<p><em> Die Bev&#246;lkerung ist bitterarm, die Konzerne streichen den Gewinn ein. &#8220;Diese Konzerne haben eine Macht, wie sie kein K&#246;nig, kein Kaiser, kein Papst auf dieser Welt je hatte – sie beherrschen die Welt&#8221;, res&#252;miert Jean Ziegler im Film. &#8220;Die Weltdiktatur des globalisierten Finanzkapitals bedeutet unglaublichen Reichtum, monopolisiert in den H&#228;nden von ganz wenigen, und f&#252;rchterliches Elend f&#252;r die Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten.&#8221; Doch die N&#228;her und N&#228;herinnen in Sialkot sind gl&#252;cklich, &#252;berhaupt eine Arbeit zu haben. Kaum jemand spielt dort Fu&#223;ball, aber die meisten sind stolz, da&#223; aus ihrem kleinen Ort die handgen&#228;hten Fu&#223;b&#228;lle stammen, mit denen &#252;berall in der Welt gespielt wird, von kleinen Kindern bis zu den Weltstars.</em></p>
<p><em> Darin liegt der Zynismus des kapitalistischen Systems, da&#223; die um ihr karges Dasein ringenden Menschen in Pakistan froh &#252;ber die Arbeit, froh &#252;ber den Lohn und auch noch stolz auf die T&#228;tigkeit sind, obwohl sie in der Wertsch&#246;pfungskette am untersten Ende stehen. Unfreiwillig bejahen sie das System, das sie ausbeutet und zerst&#246;rt, weil die Alternative noch schrecklicher w&#228;re. Dialektik der Aufkl&#228;rung.</em></p>
<p><em> Der New Yorker Schriftsteller Paul Auster sieht im Fu&#223;ballspiel den Krieg mit anderen Mitteln, eine moderne und friedlichere Variante des realen Krieges zwischen Nationen. Fu&#223;ball als Statthalter f&#252;r den realen Krieg. Auf die Psychologie der Masse bezogen, mag das richtig sein, auf die Verteilungsk&#228;mpfe, die der globalisierte Fu&#223;ball mit seinen Milliarden anheizt, ist Fu&#223;ball ein Symbol f&#252;r den Krieg zwischen Arm und Reich, zwischen Konzernen und Individuen geworden. Und dieser Krieg findet nicht zuletzt auch in den wohlhabenden L&#228;ndern der Erde statt.</em></p>
<p>Und das hat Herr von Lippstadt – Budnikowski den Herrn Mahler noch gebeten, da&#223; er dies verlautbare. N&#228;mlich, da&#223; alle schr&#228;g markierten Worte der Herr Autor Joachim Hoell geschrieben habe. Wenn er das lese und nicht wolle, da&#223; es hier stehe, solle er Bescheid geben, dann werde es weggemacht. &#220;brigens: Das erste Mal standen diese Worte am 23. Juni im <strong>Kontext</strong>, der Internetzeitung aus Stuttgart und TAZ – Beilage.</p>
<p>Post scriptum: E oggi? Comtesse Stan di Lippi dice: Primo: il affanno tedesco. Secondo: il problema bavarese: sempre secondo! Terzo: Cesare vincere Leone.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>A. Mahler im Philosophenwald / EM BBB 3</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2012/06/27/a-mahler-im-philosophenwald-em-bbb-3/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 12:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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		<description><![CDATA[
Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das in diesem Monat her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5495" title="philwald22" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/06/philwald22.jpg" alt="philwald22" width="515" height="237" /></p>
<p>Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das in diesem Monat her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt – Budnikowski zu und schreibt flei&#223;ig, da Herr von Lippstadt – Budnikowski ihm vorliest, was da in der Zeitung steht, die im Zug aus Polen zur&#252;ck nach Mittelhessen lag und wie klug f&#252;r diese Zeitung ein ehrenwerter Herr Joachim Hoell geschrieben hat &#252;ber die P&#246;hlerei. Herr Mahler ist Linksh&#228;nder. Dieses ist der dritte von f&#252;nf Teilen:</p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Der Dreiklang der Verbl&#246;dung</em></strong></p>
<p><em> Im Fernsehen dominieren drei Formate – Sport, Kochsendung und Talkshow. Mit diesem Dreiklang der Verbl&#246;dung glaubt das &#246;ffentlich subventionierte deutsche Fernsehen seinem Sendeauftrag nachzukommen. Sind Kochsendungen und Talkshows wenigstens noch im eigentlichen Sinne des Wortes billig produzierte Sendeminuten, sprengt Sport, und da vor allem Formel 1 und Fu&#223;ball, alle Dimensionen. F&#252;r das in Fu&#223;ball investierte Geld k&#246;nnten unz&#228;hlige Autoren- und Dokumentarfilme produziert werden – Formate, die seit Jahren grob zusammengestrichen werden.</em></p>
<p><em> Aber der Geschmack der Masse geht &#252;ber alles, der festgeschriebene Sendeauftrag nur noch Makulatur. Und nicht nur f&#252;r das Fernsehen ist Fu&#223;ball ein Bombengesch&#228;ft. Das Fu&#223;ballgesch&#228;ft sei &#8220;der Inbegriff des entfesselten, wild gewordenen, globalisierten Finanzkapitalismus&#8221;, meint der Schweizer Soziologe Jean Ziegler, Mitglied des UN-Menschenrechtsbeirats. &#8220;Milliarden von Dollar sind impliziert, Sponsorengelder, Fernsehrechte und so weiter. Aber in Pakistan, dort, wo die Menschen die Fu&#223;b&#228;lle herstellen, bedeutet dieser globalisierte Finanzkapitalismus t&#228;glichen Terror.&#8221;</em></p>
<p><em> An die 50 Millionen B&#228;lle n&#228;hen pakistanische Frauen und M&#228;nner im Jahr zusammen – f&#252;r rund 40 Cent pro Ball, der in Europa bis zu 100 Euro kostet. In dem Film &#8220;Der Ball ist rund&#8221; (2010) gehen die beiden Regisseure Christian Kr&#246;nes und Florian Weigensamer zu dem Ort Sialkot im Nordosten Pakistans, das Zentrum weltweiter Produktion von Fu&#223;b&#228;llen. 50 000 Menschen n&#228;hen dort j&#228;hrlich bis zu 50 Millionen Fu&#223;b&#228;lle, erwartungsgem&#228;&#223; verdienen die N&#228;her und N&#228;herinnen nur wenig, arbeiten daf&#252;r hart und haben keine soziale Absicherung, doch andere Erwerbsm&#246;glichkeiten existieren praktisch nicht. &#8220;Es ist eine schwere Arbeit&#8221;, erz&#228;hlt eine junge N&#228;herin. &#8220;Ich n&#228;he jetzt schon seit vier Jahren, mit meiner Erfahrung f&#228;llt es mir leichter, aber es ist anstrengend. Man braucht sehr viel Kraft.&#8221; &#220;ber drei Stunden dauert es, einen Ball zu n&#228;hen. Nach 750 Stichen sind die 32 Einzelteile der H&#252;lle schlie&#223;lich verbunden und bilden einen Ball. Drei bis vier B&#228;lle kann eine N&#228;herin am Tag fertigen und erh&#228;lt pro St&#252;ck 40 Rupien, rund 40 Eurocent. In Europa wird der Ball zwischen 25 und 100 Euro kosten.</em></p>
<p>Und das hat Herr von Lippstadt – Budnikowski den Herrn Mahler noch gebeten, da&#223; er dies verlautbare. N&#228;mlich, da&#223; alle schr&#228;g markierten Worte der Herr Autor Joachim Hoell geschrieben habe. Wenn er das lese und nicht wolle, da&#223; es hier stehe, solle er Bescheid geben, dann werde es weggemacht. &#220;brigens: Das erste Mal standen diese Worte am 23. Juni im <strong>Kontext</strong>, der Internetzeitung aus Stuttgart und TAZ – Beilage.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2012/06/27/a-mahler-im-philosophenwald-em-bbb-3/feed/</wfw:commentRss>
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