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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Klebebilder</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 050</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2020 17:29:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;..
„Der war aber lustig, der Brite!“
„Seltsamer Humor, jedoch sehr angenehm.“
„Schnell weg war er aber wieder, lieber Mahler!“
„Und ich bin jetzt wieder wach, als klopfte der Lenz an die Pforten meiner Wahrnehmung.“
„Was tun?“
„Lieber Budnikowski, schauen wir dem Ehrenwerten und der Wunderbaren beim Geschenke auspacken zu. Da freuen die sich!“
„Und beim Essen?“
„Das auch!“
„Bald soll es ja schneien!“
„Bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p>„Der war aber lustig, der Brite!“</p>
<p>„Seltsamer Humor, jedoch sehr angenehm.“</p>
<p>„Schnell weg war er aber wieder, lieber Mahler!“</p>
<p>„Und ich bin jetzt wieder wach, als klopfte der Lenz an die Pforten meiner Wahrnehmung.“</p>
<p>„Was tun?“</p>
<p>„Lieber Budnikowski, schauen wir dem Ehrenwerten und der Wunderbaren beim Geschenke auspacken zu. Da freuen die sich!“</p>
<p>„Und beim Essen?“</p>
<p>„Das auch!“</p>
<p>„Bald soll es ja schneien!“</p>
<p>„Bis dahin werden wir wieder eingeschlafen sein!“</p>
<p>„Haben Sie eigentlich noch etwas Hunger, Mahler? Ich irgendwie schon.“</p>
<p>„Sehen Sie die Teller mit den Keksen und anderen S&#252;&#223;igkeiten da dr&#252;ben. Die sollen nur ins Bett und dann!“</p>
<p>„Das d&#252;rfen wir doch nicht!“</p>
<p>„Mundraub, Budnikowski! Mundraub! Notlage!“</p>
<p>„Na dann! Mahler! Ich krieg den Stollen!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11572" title="weihnacht20_1c" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/12/weihnacht20_1c.jpg" alt="weihnacht20_1c" width="515" height="916" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 049</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/12/17/kleben-bilder-gedanken-schrank-049/</link>
		<comments>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/12/17/kleben-bilder-gedanken-schrank-049/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 16:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>

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		<description><![CDATA[
…..
Schade, schade, zu sp&#228;t
(Ludwig van Beethoven angeblich auf dem Sterbebett)
Oder doch eher so?
Getz isset zo sp&#246;t
Wat ene Driss
Herrjott
Su bin ech bei Dir

Wat willste auch maache
…..
Alles war bereit. Ruhe war eingekehrt. Die Heizung tat ihre Wirkung. Augen fielen zu. Das Gedenke wurde runtergefahren, die Verdauung aufs das N&#246;tigste reduziert, die Lichter gedimmt und ein Gute Nacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11535" title="G_Schrank_090" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/12/G_Schrank_090.jpg" alt="G_Schrank_090" width="515" height="259" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Schade, schade, zu sp&#228;t</strong></p>
<p style="text-align: center"><em><strong><strong>(Ludwig van Beethoven angeblich auf dem Sterbebett)</strong></strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em>Oder doch eher so?</em></p>
<p style="text-align: center"><strong>Getz isset zo sp&#246;t</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Wat ene Driss</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Herrjott</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Su bin ech bei Dir<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Wat willste auch maache</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Alles war bereit. Ruhe war eingekehrt. Die Heizung tat ihre Wirkung. Augen fielen zu. Das Gedenke wurde runtergefahren, die Verdauung aufs das N&#246;tigste reduziert, die Lichter gedimmt und ein Gute Nacht Lied war zur Feier des Tages angestimmt. Aber: pl&#246;tzliche Unruhe. Vor dem Fenster, dem vor Tagen erw&#228;hnten, heute zweistellige Temperaturen. Sonnenschein und Lenzesahnung. Nichts neues, da in den letzten Jahren das Fest der Geburt des Erl&#246;sers meist im T – Shirt und grillend begangen wurde. Dennoch: man gew&#246;hnt sich langsamer als man m&#246;chten t&#228;te und vor allem tun k&#246;nnte. Und es war zudem verd&#228;chtig still da drau&#223;en. Der Stecker mal wieder gezogen, l&#246;ckend gegen die Unvernunft. Drinnen aber: Der Ehrenwerte Ernst Albert und die noch vieltausendmal Ehrenwertere G&#246;ttliche Pelagia sa&#223;en in der K&#252;che und h&#246;rten Musik. Laut. Sehr laut. Zwei Platten. Hin und her. Abwechselnd. Zwei &#228;ltere Herren raspelten Lieder in die Nacht. Mal der eine. Dann der andere. Nuschel nuschel. One two three four. Pianoklimpern und vor sich hin humpelnder Bass. Dann wieder hart geschnittene Gitarrenriffs. M&#228;andernde Worteberge hier. Eing&#228;ngigkeit da. <a href="https://music.youtube.com/watch?v=bgSgZjRp5YA&amp;list=OLAK5uy_nmvxJfLGo-miHvjWdikTwzyBfjzzzLpxI" target="_blank"><strong>Kennedy wird erschossen.</strong></a> Plattenwechsel. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=AQyLEz0qy-g" target="_blank"><strong>Man schreibt einen Brief</strong></a>. Plattenwechsel. <a href="https://music.youtube.com/watch?v=2QPBpFAKTGo&amp;list=OLAK5uy_lN8rCBlZWiuXW9fY_W1tO0LpCbLUhj9d8" target="_blank"><strong>Der falsche Prophet.</strong></a> Plattenwechsel. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8u0fvVR7bQg" target="_blank"><strong>Geister.</strong></a> Tausende Fragen suchen tut der eine nun. Die Antworten suchen der andere dann. Irgendwann war die Ruhe wieder eingekehrt. Aber an Schlaf nicht mehr zu denken. Haben Sie Nachbarn? Also dann.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Budnikowski! Gewonnen! &#196;tsch!“</p>
<p>„Mahler! War ja klar! Aber nur in der Kritikerwertung!“</p>
<p>„Sind das nicht die Kompetenten?“</p>
<p>„Denkste, B&#228;r. Der Leser will den Boss!“</p>
<p>„Autorit&#228;tsgl&#228;ubiges Pack!“</p>
<p>„Sie &#252;bertreiben ma&#223;los! Schlechte Wortwahl! Und au&#223;erdem meine ich es anders!“</p>
<p>„Dann sagen Sie es bitte so wie Sie es meinen. Ist man Gedankenleser?“</p>
<p>„Die welche Musik h&#246;ren wollen, wenn sie Musik h&#246;ren und nicht B&#252;cher lesen wollen beim Musik h&#246;ren, haben sich f&#252;r den springenden Stein entschieden. Basta!“</p>
<p>„Die welche Musik h&#246;ren m&#252;ssen, weil sie d&#252;rfen, sehen den Zimmermann vorne, weil der letztlich auch das Haus der intelligenten Musik errichtet hat. Pasta!“</p>
<p>„Darf ich Sie mal zitieren, Mahler?“</p>
<p>„Immer und gerne!“</p>
<p>„Weia! Und Schulz!“</p>
<p>„Verstehe ich nicht!“</p>
<p>„Sie vergallopieren sich und bevor ich da hinterher hopple: Meine Oma hat immer gesagt, vor dem Einschlafen soll man sich nicht streiten!“</p>
<p>„Meine auch!“</p>
<p>„Also?“</p>
<p>„Von Budnikowski lernen, hei&#223;t &#8230; &#196;hem &#8230;  Gut. Ich halte mal den Schnabel, den ich nicht habe. H&#246;ren wir nochmal das <a href="https://www.ndr.de/orchester_chor/elbphilharmonieorchester/audio_video/Guenter-Wand-dirigiert-Beethoven-6,beethoven512.html" target="_blank"><strong>Gute Nacht Lied</strong></a>!“</p>
<p>„Gerade noch die Kurve gekriegt, lieber Mahler! Und dann h&#246;ren wir das! <a href="https://www.youtube.com/watch?v=RdhENdBYqdo" target="_blank"><strong>Die Single des Jahres!</strong></a>“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>So kehrte die Ruhe ein. Ludwig, Robert und der springende Stein tanzten unsere zwei Gef&#228;hrten in den verdienten Winterschlaf. Und nat&#252;rlich die Glimmertwins.</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11536" title="G_Schrank_091" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/12/G_Schrank_091.jpg" alt="G_Schrank_091" width="515" height="258" /><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / XXXX</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/12/04/kleben-bilder-gedanken-schrank-xxxx/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 15:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>

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		<description><![CDATA[
…..
Die Schildkr&#246;kr&#246;te
-

 

Ich bin nun tausend Jahre alt
Und werde t&#228;glich &#228;lter;
Der Gotenk&#246;nig Theobald
Erzog mich im Beh&#228;lter.
-

 

Seitdem ist mancherlei gescheh‘n,
Doch wei&#223; ich nichts davon;
Zur Zeit, da l&#228;&#223;t f&#252;r Geld mich sehn
Ein Kaufmann zu Heilbronn.
-

 

Ich kenne nicht des Todes Bild
Und nicht des Sterbens N&#246;te:
Ich bin die Schild ich bin die Schild
Ich bin die Schild kr&#246; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11523" title="G_Schrank_088" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/12/G_Schrank_088.jpg" alt="G_Schrank_088" width="515" height="221" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Die Schildkr&#246;kr&#246;te</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>-<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center"><strong>Ich bin nun tausend Jahre alt</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Und werde t&#228;glich &#228;lter;</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Der Gotenk&#246;nig Theobald</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Erzog mich im Beh&#228;lter.</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>-<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center"><strong>Seitdem ist mancherlei gescheh‘n,</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Doch wei&#223; ich nichts davon;</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Zur Zeit, da l&#228;&#223;t f&#252;r Geld mich sehn</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Ein Kaufmann zu Heilbronn.</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>-<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center"><strong>Ich kenne nicht des Todes Bild</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Und nicht des Sterbens N&#246;te:</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Ich bin die Schild ich bin die Schild</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Ich bin die Schild kr&#246; kr&#246;te.</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>-<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center"><em><strong>(Christian Morgenstern)</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Nun wollen wir nicht &#252;bertreiben. Tausend Jahre und so. Aber: tausendmal jetzt schon seit dem unschuldigen ersten Blick, den Archibald – damals noch ohne Nachnamen und anderweitige Titel – <a href="http://archibalds-welt.de/2010/02/17/hallo-welt/" target="_blank"><strong>aus dem Fenster</strong></a> auf die Kleine H&#228;&#223;liche Stadt in Mittelhessen und die dahinter verborgene Welt geworfen hatte, tausendmal hat er sich nun und zunehmend mit dem Gef&#228;hrten und Nachdenkkompagnon Budnikowski – <a href="http://archibalds-welt.de/2010/03/24/sekundaerer-krankheitsgewinn-ein-geheimer-fieberthermometerhalter-und-tom-waits/" target="_blank"><strong>ehemals Fieberthermometerhalter</strong></a> – ge&#228;u&#223;ert. Auf diesen Seiten. Man trennte sich, fand wieder zusammen, regte sich auf, drehte im Kreis, feierte die Mittelm&#228;&#223;igkeit, den Schwachsinn, &#252;berlie&#223; sich der Wut, auch der milden Betrachtung. Ohne Plan und Holterdipolter rein ins Blaue.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Gl&#252;ckwunsch, Mahler!“</p>
<p>„Gl&#252;ckwunsch, Budnikowski!“</p>
<p>„Ich h&#228;tte beinahe <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mrbNKOeIlLY" target="_blank"><strong>dieses Lied</strong></a> gesungen!“</p>
<p>„Wenn Sie m&#252;ssen! Ist das jetzt ein Heiratsantrag?“</p>
<p>„Pustekuchen mit M&#246;hrenbrei!“</p>
<p>„Wissen Sie, was mich nachdenken l&#228;&#223;t?“</p>
<p>„Na ja, die Welt der Aufrechtgeher!“</p>
<p>„Auch. Aber ich fing an zu schauen auf die Welt an einem Aschermittwoch!“</p>
<p>„Verstehe und dieses Jahr ist wie ein nicht enden wollender Aschermittwoch?“</p>
<p>„Man mag es meinen. Sie d&#252;rfen sich das erste Jubil&#228;umslied w&#252;nschen!“</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=H_toN5VfWBo" target="_blank"><strong>„Bitte sch&#246;n!“</strong></a></p>
<p>„Das war lustig!“</p>
<p>„Und Sie?“</p>
<p>„Das dauert aber etwas l&#228;nger!“</p>
<p>„Und so lange machen wir Pause, Mahler?“</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=edA9Zard3-U" target="_blank"><strong>„Mindestens, Budnikowski!“</strong></a></p>
<p>&#8220;Aber, Herr Mahler.<strong> </strong>Entschuldigung. Die Kundschaft!&#8221;</p>
<p>&#8220;Punktum und Schlu&#223; und ich bin m&#252;de. Ich bestehe auf Winterschlaf. Und au&#223;erden kann der Ehrenwerte <a href="http://raendererfahren.de/" target="_blank"><strong>Herr Ernst Albert</strong></a> auch mal was tun, wenn er nichts zu tun hat.&#8221;<strong> </strong></p>
<p>&#8220;Sie haben recht. Und m&#252;de bin ich im &#252;brigen auch. Nach diesem Jahr.&#8221;</p>
<p>&#8220;Dann Gute Nacht und bis zum Fr&#252;hjahr! Ohne!&#8221;<strong> </strong></p>
<p>&#8220;Und dann die n&#228;chsten Tausend?&#8221;</p>
<p>&#8220;Meine Pfote drauf!&#8221;<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11522" title="G_Schrank_089" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/12/G_Schrank_089.jpg" alt="G_Schrank_089" width="515" height="274" /><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 048</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/12/03/kleben-bilder-gedanken-schrank-048/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 17:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>

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		<description><![CDATA[
…..
Und bald geh&#246;rt die Stadt
den Stimmen unbekannter
Sterne.
(Wolfgang Hilbig)
…..
„Alles wird gut“, s&#228;uselte einst eine Ansagerin in die Kameras des Bilderschauapparats in diesem eitlen, selbstverliebten Jahrzehnt, welches man die Neunziger nannte. Da&#223; dieses Jahrzehnt unter der hoffnungsfroh gestarteten &#196;gide des am Zaun des Kanzleramtsr&#252;ttlers mit der makabren Pointe Hartz Vier endete, nun: der Humor dieses Jahrzehnts war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11505" title="G_Schrank_086" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/12/G_Schrank_086.jpg" alt="G_Schrank_086" width="515" height="248" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Und bald geh&#246;rt die Stadt</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>den Stimmen unbekannter</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Sterne.</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>(Wolfgang Hilbig)</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Alles wird gut“, s&#228;uselte einst eine Ansagerin in die Kameras des Bilderschauapparats in diesem eitlen, selbstverliebten Jahrzehnt, welches man die Neunziger nannte. Da&#223; dieses Jahrzehnt unter der hoffnungsfroh gestarteten &#196;gide des am Zaun des Kanzleramtsr&#252;ttlers mit der makabren Pointe Hartz Vier endete, nun: der<a href="https://www.youtube.com/watch?v=gyrMA-pu6y8&amp;vl=de-DE" target="_blank"><strong> </strong></a><a href="https://www.youtube.com/watch?v=sEt8dKnaK0A" target="_blank"><strong>Humor dieses</strong></a> Jahrzehnts war eh gew&#246;hnungsbed&#252;rftig. <em>(Entschuldigung. Einwurf. Was soll das jetzt hier werden? Gru&#223; Der S&#228;zzer)</em>. Verzeihung, wir arbeiten schon auf einer anderen Baustelle. Davon sp&#228;ter mehr. Also: um was geht es gerade? Genau: „Alles wird gut!“ Genau zwei: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CU4huHAlNNE" target="_blank"><strong>„Alles wurde gut!“</strong></a> Dieser Hohlweg war ein langer, auf dem Mahler und Budnikowski in Richtung Stadt und Heizung und Abendbrot und &#252;berhaupt hinwanderten und der Pudding in den Oberschenkeln begann schon zu vibrieren und die K&#228;lte kroch in die Knochen und die Hirne leerten sich wie das Konto eines selbstst&#228;ndigen K&#252;nstlers<em> (Hallo! Disziplin!! Gell!!! Der S&#228;zzer)</em>, egal, jedenfalls waren die Gef&#228;hrten m&#252;de und die Hoffnung vor Einbruch der schon heftig hereingebrochenen D&#228;mmerung rechtzeitig irgendwo anzukommen und Heizung und Nahrung … Ach! Und da stand er dann, grinste und &#246;ffnete seine Umh&#228;ngetasche. So schnell hatte man den Mahler und den Budnikowski noch nie eine Mittragegelegenheit annehmen sehen.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Also das mit den Kerzen w&#228;re jetzt nicht n&#246;tig gewesen!“</p>
<p>„Mahler, vielleicht sollten wir dem Ehrenwerten Ernst Albert sagen, da&#223; man den Heizk&#246;rper auch ein bisserl runterdrehen kann. Mein P&#246;ter brennt!“</p>
<p>„Bei mir wird es hei&#223; am Obertatzenhalter!“</p>
<p>„Aber das wollten wir doch!“</p>
<p>„Budnikowski! Was man verlie&#223;, vermisst man schneller!“</p>
<p>„Die K&#228;lte?“</p>
<p>„Oder die gemeinsame Einsamkeit!“</p>
<p>„Mahler! Da. Das Monstrum! Das Buchstabenmonstrum!“</p>
<p>„Weia! Erinnerung f&#228;llt mich an!“</p>
<p><a href="http://archibalds-welt.de/2020/05/15/mit-gebuehrendem-anstand-betrachtet-zehn/" target="_blank"><strong>„Genau. Sie fielen!“</strong></a></p>
<p>„Und dann fiel mich etwas an! <a href="http://archibalds-welt.de/2020/06/02/kleben-bilder-gedanken-schrank-001/" target="_blank"><strong>Also, auf mich.</strong></a> Ich bef&#252;rchte, ich gebe es zu, mit inzwischen &#252;berheiztem P&#246;ter, eine kommende Aufgabe liegt da vor unserem m&#252;den Aug&#8217;!“</p>
<p>„Das Monstrum?“</p>
<p>„Lasen Sie unsere &#220;berschriften?“</p>
<p>„Es kleben die Bilder in meinen Gedanken?“</p>
<p>„Und ich pack sie dann in den Schrank!“</p>
<p>„Mahler? Darf ich Sie zitieren!“</p>
<p>„Auf, Budnikowski, auf!“</p>
<p>„Weia!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11504" title="G_Schrank_087" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/12/G_Schrank_087.jpg" alt="G_Schrank_087" width="515" height="283" /><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 047</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/12/02/kleben-bilder-gedanken-schrank-047/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 12:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>

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		<description><![CDATA[
…..
Ich wage zu behaupten:
Nahezu alles Wissen,
das nicht Wissen um uns
selbst ist, ist umsonst.
(Imre Kertesz)
…..
Dann rauschte er vorbei der Vorortzug. Hinter den beschlagenen Scheiben maskierte Novembergesichter. Die Augen noch stumpfer als sonst in ein leeres Jahr blickend. Mahler hatte gewunken, der Lokf&#252;hrer tippte mit dem Zeigefinger an seine Stirn. Budnikowski hielt sich an seinem b&#228;rigen Gef&#228;hrten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11493" title="G_Schrank_084" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/12/G_Schrank_084.jpg" alt="G_Schrank_084" width="515" height="234" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Ich wage zu behaupten:</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Nahezu alles Wissen,</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>das nicht Wissen um uns</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>selbst ist, ist umsonst.</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>(Imre Kertesz)</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Dann rauschte er vorbei der Vorortzug. Hinter den beschlagenen Scheiben maskierte Novembergesichter. Die Augen noch stumpfer als sonst in ein leeres Jahr blickend. Mahler hatte gewunken, der Lokf&#252;hrer tippte mit dem Zeigefinger an seine Stirn. Budnikowski hielt sich an seinem b&#228;rigen Gef&#228;hrten fest. Der Wind eines vorbeirauschenden Zuges hatte schon weit stabilere Genossen unter die R&#228;der geweht. Da aber die Sonne eben den milchigen Hochnebel durchdrang, blieben die Zwei noch sitzen am Rande der Gleise, die durch die zerfallenden R&#228;nder der Kleinen H&#228;&#223;lichen Stadt f&#252;hrten. Das gab ihnen die Gelegenheit ihre Entt&#228;uschung hinter sich sonnendem Antlitz zu verbergen. Ein Hobo mag man sein in Liedern oder vielleicht in Dokumentationen, die im <a href="http://archibalds-welt.de/2010/02/18/archibald-schaut-weiter-hin/" target="_blank"><strong>Bilderschauapparat</strong></a> laufen. Den hungrigen Mahler erfasste eine zutiefst kleinb&#252;rgerliche Sehnsucht.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Meister Budnikowski. Drei Worte nur: Sofa. Heizung. Bilder schauen mit leerem Hirn.“</p>
<p>„Werter Mahler. Drei Worte auch von mir: Ich bin dabei!“</p>
<p>„Das hei&#223;t?“</p>
<p>„Sehen Sie den Weg entlang der Gleise? Da im struppigen Geb&#252;sch?“</p>
<p>„Fu&#223;marsch? Weia! Das wird eine Tageswanderung! Ohne Proviant!“</p>
<p>„Und wahrscheinlich kommt die Nacht dazu!“</p>
<p>„Nicht zu vergessen der Sprung ins Unterholz und die dort verplemperte Zeit, sollten uns diese kl&#228;ffenden, unabl&#228;ssig kotenden Vierbeiner begegnen.“</p>
<p>„Hilft nix, Mahler. Je fr&#252;her ein erster Schritt, so n&#228;her das Ziel. Oder so &#228;hnlich!“</p>
<p>„Wer die Sohle nicht rollt, der verzichtet auf Gold!“</p>
<p>„Besser auf Schusters Rappen tappen als auf leere Schienen grienen!“</p>
<p>„Wo gewandert wird, da kr&#228;hen H&#228;hne!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Wir blenden uns mal aus, bevor wir uns hier auf Totes – Meer – Niveau runterdichten. Die Gef&#228;hrten wagten den Aufbruch und dichteten eine ganze Weile – das beschleunigt den Schritt – wunderbar sinnfrei vor sich hin. Dann durchschnitt der Mahler, B&#228;r vom Brandplatz, das wei&#223;e Band des Unsinns. Der Hase sp&#252;rte die NEUE ERNSTHAFTIGKEIT, die an seiner Seite Richtung Innenstadt wanderte, wankte, t&#228;nzelte und schritt. Folgendes sprach er nun zum B&#228;ren.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Also, da&#223; ich mich an Ihnen festhalten konnte und so der Wind, der vorbeirasende, von mir Abstand nahm. Danke!“</p>
<p>„Da nich f&#252;r! Wie man oben bei den Fischbr&#246;tchen sagt.“</p>
<p><a href="http://archibalds-welt.de/2011/11/25/dann-ist-das-schiff-da-und-man-glaubt-es-nicht-kein-zufall/" target="_blank"><strong>„Das war toll!“</strong></a></p>
<p>„Ja, Budnikowski. Jung waren wir da auch nicht mehr, aber j&#252;nger!“</p>
<p>„Und jetzt, Mahler, kehren wir wieder mal heim.“</p>
<p>„Vielleicht kommt man uns ja entgegen!“</p>
<p>„Man wei&#223; das nie!“</p>
<p>„Mir f&#228;llt ein Gedicht ein.“</p>
<p>„Wollen Sie es aufsagen?“</p>
<p>„Es riecht aber verd&#228;chtig nach dem Ehrenwerten Ernst Albert!“</p>
<p>„Her damit!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Und so marschierte man emsig weiter, in die Oberschenkel scho&#223; so langsam der Pudding der Erm&#252;dung, die Sonne verhochnebelte sich rapide und die Nacht klopfte ans Fenster. TOITOITOI den Wanderern. Und hier noch das Gedicht.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>als sie noch jung waren die winde</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em>war ich verworren</em></p>
<p style="text-align: center"><em>und blind und taub</em></p>
<p style="text-align: center"><em>f&#252;r ihren gesang</em></p>
<p style="text-align: center"><em>jetzt wenn ich das land durchstreife</em></p>
<p style="text-align: center"><em>und nicht mehr wei&#223;</em></p>
<p style="text-align: center"><em>wo ich bin</em></p>
<p style="text-align: center"><em>und nichts mehr wissen will</em></p>
<p style="text-align: center"><em>in meinem herzen</em></p>
<p style="text-align: center"><em>denk ich an die winde</em></p>
<p style="text-align: center"><em>die alt geworden sind</em></p>
<p style="text-align: center"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=PKcD4gYro7o" target="_blank"><em><strong>(wolfgang hilbig)</strong></em></a></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11492" title="G_Schrank_085" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/12/G_Schrank_085.jpg" alt="G_Schrank_085" width="515" height="262" /><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 046</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/11/28/kleben-bilder-gedanken-schrank-046/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2020 15:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>

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		<description><![CDATA[
…..
„Gib dem Kaninchen noch eine M&#246;hre!“
(Berti Vogts)
…..
Man war zwar auf dem Teppich geblieben, aber an Schlaf war nicht zu denken hinter den geborstenen Fenstern in diesem einst ehrenwerten und durchaus erhaltenswerten Haus am Rande der Kleinen H&#228;&#223;lichen Stadt in Mittelhessen. Die N&#228;chte sind inzwischen empfindlich k&#252;hl. Kurzfristig stand der Vorschlag des B&#228;ren im kalten Gem&#228;uer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11482" title="G_Schrank_082" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/11/G_Schrank_082.jpg" alt="G_Schrank_082" width="515" height="261" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>„Gib dem Kaninchen noch eine M&#246;hre!“</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>(Berti Vogts)</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Man war zwar auf dem Teppich geblieben, aber an Schlaf war nicht zu denken hinter den geborstenen Fenstern in diesem einst ehrenwerten und <a href="https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/giessen-gail-gelaende-bebauung-stadt-unternehmen-verhandlungen-wohnungen-13938912.html" target="_blank"><strong>durchaus erhaltenswerten Haus</strong></a> am Rande der Kleinen H&#228;&#223;lichen Stadt in Mittelhessen. Die N&#228;chte sind inzwischen empfindlich k&#252;hl. Kurzfristig stand der Vorschlag des B&#228;ren im kalten Gem&#228;uer, man k&#246;nne sich ja in den Teppich einrollen um so etwas w&#228;rmer zu liegen. Damit war dem Hasen aber nicht zu kommen. H&#246;ren wir rein.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Auf keinen Fall. Ich bin doch kein Rollbraten. Und dann schlafen wir ein und irgendwelche Gangster finden uns und denken wir sind die Leichen, die sie vergessen haben zu entsorgen und – zack die Karotte – <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hVVXvar_73s" target="_blank"><strong>landen wir auf der M&#252;llkippe</strong></a>.“</p>
<p>„Herr Budnikowski, &#252;bertreiben Sie da nicht etwas?“</p>
<p>„Mahler! Akzeptieren Sie meine Bef&#252;rchtungen. Eine wichtige Pr&#228;misse bei Gespr&#228;chen aller Art in diesen Tagen voller aufploppender Traumata!“</p>
<p>„Mach ich doch gerne. Zumal Sie das richtig sehen. Nicht die Zeitl&#228;ufte erzeugen die Traumata, den sprie&#223;enden Wahnsinn und das orientierungslose Hin und her, das alles wird lediglich freigelegt und so, zugegeben, unangenehm sichtbar.“</p>
<p>„Nichtsdestotrotz pl&#228;diere ich entschieden daf&#252;r ein anderes Geb&#228;ude auf diesem Gel&#228;nde zu entern. Hinter Fenstern ist mir entschieden wohler.“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Man begab sich auf die Suche. Drau&#223;en war es hell, aber kalt. Jedoch die Geb&#228;ude, die noch halbwegs bewohnbar aussahen, sie waren fest verschlossen.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Budnikowski?“</p>
<p>„Mahler! Ich habe Hunger!“</p>
<p>„Ich auch! Und wissen Sie was?“</p>
<p>„Ich h&#246;re!“</p>
<p>„Mir f&#228;llt auch nichts mehr zum Denken ein!“</p>
<p>„Wegen leerem Ranzen, Herr Mahler?“</p>
<p>„Auch, aber ebenso generell. Man dreht sich im Kreis. Und wir waren hier schon mal und jetzt m&#252;ssen wir weiter.“</p>
<p>„Kommt der jetzt uns holen? Der … Dings!“</p>
<p>„Na ja!“</p>
<p>„M&#252;ssen wir wohl selbst! Oder was denken Sie?“</p>
<p>„Wissen Sie was <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-6W9o_tqoV0" target="_blank"><strong>ein Hobo</strong></a> ist?“</p>
<p>„Hatten wir das nicht schon mal versucht?“</p>
<p>„<a href="http://archibalds-welt.de/2018/02/21/anleihen-ansinnen-anleidtungen-zwei/" target="_blank"><strong>Ich erinnere mich</strong></a>, Budnikowski. Und dann war da keine Lokomotive!“</p>
<p>„Mahler! Da vorne geht die Schranke runter und das Licht blinkt!“</p>
<p>„Na dann mal hurtig!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11483" title="G_Schrank_083" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/11/G_Schrank_083.jpg" alt="G_Schrank_083" width="515" height="255" /><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/11/28/kleben-bilder-gedanken-schrank-046/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 045</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/11/26/kleben-bilder-gedanken-schrank-045/</link>
		<comments>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/11/26/kleben-bilder-gedanken-schrank-045/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2020 14:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/?p=11464</guid>
		<description><![CDATA[…..
The blizzard, the blizzard of the world has crossed the threshold
And it’s overturned the order of the soul
(Leonard Cohen)
…..
„Wollen wir es mal da drin versuchen?“
„Was denn, Mahler?“
„Na ja. Zur Ruhe kommen.“
„Hinter zerbrochenen Fenstern?“
„Man mu&#223; den Zustand der Welt akzeptieren. Wir reparieren da n&#252;scht mehr!“
„Tolle Aussichten, Def&#228;tistenb&#228;r!“
„Budnikowski, vielleicht ist da drinnen noch ein Schrank, ein Bett, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11466" title="G_Schrank_080" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/11/G_Schrank_080.jpg" alt="G_Schrank_080" width="515" height="265" />…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>The blizzard, the blizzard of the world has crossed the threshold</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>And it’s overturned the order of the soul</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>(Leonard Cohen)</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Wollen wir es mal da drin versuchen?“</p>
<p>„Was denn, Mahler?“</p>
<p>„Na ja. Zur Ruhe kommen.“</p>
<p>„Hinter zerbrochenen Fenstern?“</p>
<p>„Man mu&#223; den Zustand der Welt akzeptieren. Wir reparieren da n&#252;scht mehr!“</p>
<p>„Tolle Aussichten, Def&#228;tistenb&#228;r!“</p>
<p>„Budnikowski, vielleicht ist da drinnen noch ein Schrank, ein Bett, Pappkartons. Sehen wir uns mal die alten Sachen an. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=IkFduktQBsY" target="_blank"><strong>Kann man alles noch gebrauchen.</strong></a> Die Zukunft verspricht noch einiges an Zuforderungen und Anmutungen. Oder so.“</p>
<p>„Ein ganzes Leben lang mit Maske, Sie Wahnsinniger?“</p>
<p>„Dies sowieso. Wovon Sie sprechen ist der Mund – Nasen – Schutz. Der wird irgendwann wieder &#252;berfl&#252;ssig werden, auch wenn es dauert. Die Maske ist das was darunter ist. Lebenslang.“</p>
<p>„H&#228;?“</p>
<p>„Jeder tr&#228;gt sich hinter einer Maske durch das Leben, sonst k&#246;nnte er gar nicht &#252;berleben, denn w&#252;rde er tats&#228;chlich so aussehen, wie er denkt oder sich f&#252;hlt oder er gar tagt&#228;glich zeigen m&#252;sste, was er von dem, was ihn umgibt, wirklich h&#228;lt, man h&#228;tte ihn schnell in Einrichtungen der gesellschaftlichen F&#252;rsorglichkeit eingesperrt. Die Maske, defensiv angewendet, dient also dem &#220;berleben im Dschungel namens Zivilisation.“</p>
<p>„Aber es gibt doch auch die eindeutige Falschheit in so vielen Gesichtern!“</p>
<p>„Diese Masken w&#252;rde ich dann Fratzen nennen, also bewu&#223;t aufgezogene Masken, Offensivmasken quasi, um andere zu &#252;bervorteilen oder zu erschrecken oder zu manipulieren!“</p>
<p>„Tja und manchmal sehen die ja hyperfreundlich aus, diese Art von Masken!“</p>
<p>„Das sind eben die schlimmsten Fratzen! Schimpansen grinsen, bevor sie angreifen!&#8221;</p>
<p>„Gut. Ich eben &#252;berfordert. Zur&#252;ck in den Tag und seine banalen Anforderungen. Sie wollen da wirklich den Winterschlaf halten, in dieser Bruchbude und ich soll mitpoofen?“</p>
<p>„Wo denken Sie hin, Sie Sorgenl&#246;ffel! Es wird gleich regnen! Unterschlupf!“</p>
<p>„Ha! Woher wissen Sie das? Kein W&#246;lkchen den Himmel tr&#252;bt!“</p>
<p>„Erstens sp&#252;ren dies meine Knochen und zweitens bin ich der Denkb&#228;r eines Mannes, der am Bodensee aufgewachsen ist und da wei&#223; man das eben, wie das Wetter so wird!“</p>
<p>„Ha zum zweiten. Das erste Mal seit Wochen, da&#223; Sie wieder Gutes &#252;ber den Ehrenwerten &#228;u&#223;ern!“</p>
<p>„Jetzt bleiben Sie mal auf dem Teppich!“</p>
<p>„Genau das schlage ich vor. Rollen wir wenigstens einen Teppich unter unsere Sitzbacken, wenn wir da drinnen weiterdenken wollen. <em>Trockner Kopp und warmer P&#246;ter geb&#252;hrt sogar dem Schweren&#246;ter.</em>“</p>
<p>&#8220;Goethe?&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein! Budnikowski! Ran an die Auslegeware!&#8221;</p>
<p>„Machen wir! &#196;hem?“</p>
<p>„Auf!“</p>
<p>„Na ja!“</p>
<p>„Ja was ist denn los, Herr B&#228;r!“</p>
<p>„Ich glaube, der holt uns bald heim!“</p>
<p>„Wie? Machen Sie mal halblang. Der Sensenmann?“</p>
<p>„Nee. Uns doch nicht. Der … na ja … Dings halt. Der wei&#223; doch, wo wir sind. Immer!“</p>
<p>„Wir werden sehen. Jetzt packen Sie mal mit an und ich will das Lied von vorgestern nochmal h&#246;ren.“</p>
<p>„Aber in einer anderen Fassung!“</p>
<p>„Genehmigt! Zuuuuugleich!“</p>
<p>„Budnikowski?“</p>
<p>„Was ist denn? Der Teppich ist schwer!“</p>
<p>„Mir ist noch was eingefallen! Wegen Masken und so!“</p>
<p>„Los!“</p>
<p>„Hat der Zimmermann mal gesagt. <em>It&#8217;s just Halloween. I have my Bob Dylan mask on. I&#8217;m masquerading!</em>&#8221;</p>
<p>„Gut. Davon demn&#228;chst. Und jetzt bitte das Lied von vorgestern!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=8WlbQRoz3o4" target="_blank"><strong>The Future (revisited)</strong></a></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Und dann regnete es … tats&#228;chlich  &#8230; nicht. Tja. Man kann halt nicht alles wissen.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11465" title="G_Schrank_081" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/11/G_Schrank_081.jpg" alt="G_Schrank_081" width="515" height="262" /><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 044</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/11/24/kleben-bilder-gedanken-schrank-044/</link>
		<comments>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/11/24/kleben-bilder-gedanken-schrank-044/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 15:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/?p=11455</guid>
		<description><![CDATA[
…..
Things are going to slide, slide in all directions
Won’t be nothing, nothing you can measure anymore
(Leonard Cohen)
…..
„Und hier w&#228;re ein geeigneter Platz in Sachen Winterschlaf, lieber Archibald Mahler und Genosse?“
„Warum nicht? Augen durch und zu!“
„H&#228;?“
„Mein Lieblingsverdreher in Sachen Virus. Unl&#228;ngst in einer der Gazetten der Kleinen H&#228;&#223;lichen Stadt zu lesen, bester Budnikowski und Wegbegleiter!“
„Na ja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11457" title="G_Schrank_078" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/11/G_Schrank_078.jpg" alt="G_Schrank_078" width="515" height="259" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Things are going to slide, slide in all directions</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Won’t be nothing, nothing you can measure anymore</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>(Leonard Cohen)</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Und hier w&#228;re ein geeigneter Platz in Sachen Winterschlaf, lieber Archibald Mahler und Genosse?“</p>
<p>„Warum nicht? Augen durch und zu!“</p>
<p>„H&#228;?“</p>
<p>„Mein Lieblingsverdreher in Sachen Virus. Unl&#228;ngst in einer der Gazetten der Kleinen H&#228;&#223;lichen Stadt zu lesen, bester Budnikowski und Wegbegleiter!“</p>
<p>„Na ja, h&#228;&#223;lich schon diese Stadt, aber so h&#228;&#223;lich, wie die Orte, die wir in letzter Zeit aufzusuchen, um nachzudenken?“</p>
<p>„Es hilft die Lage objektiver zu beurteilen. Man macht sich klar, was unter der Oberfl&#228;che so rumliegt. Wie sprach einst meine Gro&#223;mutter in Kamschatka? Ist der Lack erst ruiniert, denkt‘s sich g&#228;nzlich ungeniert. Oder so &#228;hnlich!“</p>
<p>„Das haben Sie doch vom Ehrenwerten Herrn Ernst Albert! Oh! Weia! Habe ich den Namen zu fr&#252;h …“</p>
<p>„Ach, Budnikowski. Sie haben ja recht. Es wird auch f&#252;r mich Zeit, die l&#228;ngere Abwesenheit des Ehrenwerten EA einfach zu akzeptieren.“</p>
<p>„Aber warum m&#252;ssen wir dann auch in Tr&#252;mmern sitzen und unsere Hirne maltr&#228;tieren?“</p>
<p>„Na ja, wahrscheinlich Veranlagung. Die einen tun es, die anderen nicht.“</p>
<p>„Gut, hirnen macht ja auch Laune. Und da haben Sie Recht, wir tanzen alle auf d&#252;nnem Eis! Und etliche meinen, sie k&#246;nnten &#8211; mir alles, dir nichts &#8211; den Abgrund auf d&#252;nnem Eis am Steuer eines SUV &#252;berqueren. Vielleicht auch Veranlagung, Freund Mahler?“</p>
<p>„Da enthalte ich mich, lieber Budnikowski. Seltsam nur, da&#223; die einen, die lieber daran glauben m&#246;gen die Welt sei ein hochgl&#228;nzender Werbeprospekt, der Gegenseite vorwerfen deren Nachdenken mache aus der Welt die Tr&#252;mmerw&#252;ste und nicht der eigene Auspuff oder der leere B&#252;cherschrank!“</p>
<p>„Jetzt enthalte ich mich. Zum Winter, der zwar heuer lange werden soll, obwohl er seit Jahren keiner mehr ist: Wir w&#228;re es mit einem etwas festerem Gem&#228;uer in Sachen Winterschlaf? Da dr&#252;ben zum Beispiel, Mahler! “</p>
<p>„Das Wei&#223;e Haus? Na ja, das scheint ja noch verrammelt f&#252;r Au&#223;enstehende!“</p>
<p>„Jetzt verstehe ich! Wenn Sie nachdenken, sieht vor Ihrem inneren oder auch &#228;u&#223;eren Auge das Wei&#223;e Haus so aus wie dieses Wei&#223;e Haus, obwohl das gar nicht das Wei&#223;e Haus ist, f&#252;r Sie aber zum Wei&#223;en Haus wird, also jenem.“</p>
<p>„So &#228;hnlich. Ich denke, wer sich zu oft blenden l&#228;&#223;t erblindet schneller!“</p>
<p>„Und morgen?“</p>
<p>„Die Zukunft vor der alle, also alle die etwas zu verlieren haben oder sie glauben dies auch nur, so schreckliche Angst haben, die war schon und ist immer da! Gebe zu, da&#223; ist jetzt ein bi&#223;chen wirr, aber ich mu&#223; immer an ein Lied denken, welches ich gerne beim Ehrenwerten Ernst A … geh&#246;rt habe. Und das ist ein altes Lied.“</p>
<p>„K&#246;nnen Sie es mir vorsingen? So als Schlaflied?“</p>
<p>„Ich versuche es!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=HsmWYhmTc64" target="_blank"><strong>The Future (to be continued)</strong></a></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="alignnone size-full wp-image-11456" title="G_Schrank_079" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/11/G_Schrank_079.jpg" alt="G_Schrank_079" width="515" height="254" /></p>
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		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 043</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2020 13:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>

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		<description><![CDATA[
…..
Gemeinsam zu l&#252;gen ist einfach geiler
Als einsam der Wahrheit zu folgen
(Georg See&#223;len)
…..
„Ist das Existieren tats&#228;chlich Schmerz? Was meinen Sie, Mahler?“
„Weshalb, Budnikowski?“
„Na ja! Was da gestern an der Wand stand!“
„Oder lehnte?“
„Sie sind ja drauf!“
„Verzeihung. Nat&#252;rlich nicht. Aber da&#223; das Leid Bestandteil jeglicher Existenz ist, ist ja jetzt nicht nur eine Erfindung des Infektionsschutzgesetzes. Fragen Sie mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11445" title="G_Schrank_076" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/11/G_Schrank_076.jpg" alt="G_Schrank_076" width="515" height="237" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Gemeinsam zu l&#252;gen ist einfach geiler</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Als einsam der Wahrheit zu folgen</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>(Georg See&#223;len)</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Ist das Existieren tats&#228;chlich Schmerz? Was meinen Sie, Mahler?“</p>
<p>„Weshalb, Budnikowski?“</p>
<p>„Na ja! Was da gestern an der Wand stand!“</p>
<p>„Oder lehnte?“</p>
<p>„Sie sind ja drauf!“</p>
<p>„Verzeihung. Nat&#252;rlich nicht. Aber da&#223; das Leid Bestandteil jeglicher Existenz ist, ist ja jetzt nicht nur eine Erfindung des Infektionsschutzgesetzes. Fragen Sie mal die drei&#223;ig Lachse, die meine Verwandten im August so t&#228;glich fressen m&#252;ssen, um den Winter in Kamschatka oder Wyoming zu &#252;berleben!“</p>
<p>„Verstehe ich jetzt nur in kleinen Dosen, lieber B&#228;r!“</p>
<p>„Na ja. Wir sa&#223;en hier schon im Fr&#252;hjahr. Der Tod hatte an die T&#252;ren einer undankbaren und &#252;berfressenen Gesellschaft geklopft. Der Aufrechtgeher nickte dazu scheinbar verst&#228;ndnisvoll best&#228;tigend und versprach innezuhalten. Mit voller Hose. Drei Minuten, Quatsch, drei Sekunden lang, verglichen mit den kleinen Ewigkeiten. Um gleich darauf wieder seine Blechkiste durch die Autowaschanlage zu schicken! Den Tod ignorierend. Vor allem den Tod der anderen. Und eben den Schmerz.“</p>
<p>„Der Anderen?“</p>
<p>„Nur der Anderen! Den eigenen Schmerz aber hochjubeln!“</p>
<p>„Die sind schon ein bisserl doof! Oder?“</p>
<p>„Na ja. Ein bisserl gef&#228;hrlich auch. Die Selbstabschaffung war schon immer – gelegentlich aber immer h&#228;ufiger &#8211; so ein Hobby der Aufrechtgeher!“</p>
<p>„Und jetzt?“</p>
<p>„Das Karussell nimmt Fahrt auf. Der Aufrechtgeher glaubt immer noch daran sich die Zukunft verf&#252;gbar machen zu k&#246;nnen!“</p>
<p>„Der traurige Mann mit der gelben Per&#252;cke in Amerika ist aber nicht schuld?“</p>
<p>„Danke f&#252;r den Einwurf, gesch&#228;tzter Gef&#228;hrte und Hase! Es ist die Angst!“</p>
<p>„Und nicht die Furcht!“</p>
<p>„So ist es!“</p>
<p>„Darf ich ein Lied vorschlagen?“</p>
<p>„Immer! Motto?“</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Q2FJNIL4Pqc&amp;feature=emb_rel_pause" target="_blank"><strong>„Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah.“</strong></a></p>
<p>„Budnikowski! Sie sind ja drauf!“</p>
<p>„So isses! Kara ben Mahler!“</p>
<p>„Halten wir Abstand. Auch zu uns selbst!“</p>
<p>„Nennt man das Denken?“</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11444" title="G_Schrank_077" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/11/G_Schrank_0771.jpg" alt="G_Schrank_077" width="515" height="203" /><br />
</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 042</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/11/18/kleben-bilder-gedanken-schrank-042/</link>
		<comments>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/11/18/kleben-bilder-gedanken-schrank-042/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2020 10:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>

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		<description><![CDATA[
…..
Ich glaube, wir sind blind. 
Blinde, die sehen. 
Und Blinde, die sehend nicht sehen. 
(Jose Saramago)
…..
„Mahler?“
„…“
„Mahler??“
„….“
„Mahler???“
„…..“
„Verfaulte M&#246;hre aber auch!“
„Budnikowski? Ich h&#246;re!“
„Was machen Sie?“
„Ich denke nach!“
„Sie schweigen mich an!“
„Nachdenken und Plappern schlie&#223;en sich meistens aus!“
„Ich dachte gestern in unserer Konstellation bin ich nun der neue Klugschei&#223;er!“
„Tja!“
„Dann schweigen Sie halt weiter.“
…..
Der Wahrheit (Achtung! Dehnbarer Begriff in diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11428" title="G_Schrank_074" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/11/G_Schrank_074.jpg" alt="G_Schrank_074" width="515" height="258" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Ich glaube, wir sind blind. </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Blinde, die sehen. </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Und Blinde, die sehend nicht sehen. </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>(Jose Saramago)</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Mahler?“</p>
<p>„…“</p>
<p>„Mahler??“</p>
<p>„….“</p>
<p>„Mahler???“</p>
<p>„…..“</p>
<p>„Verfaulte M&#246;hre aber auch!“</p>
<p>„Budnikowski? Ich h&#246;re!“</p>
<p>„Was machen Sie?“</p>
<p>„Ich denke nach!“</p>
<p>„Sie schweigen mich an!“</p>
<p>„Nachdenken und Plappern schlie&#223;en sich meistens aus!“</p>
<p>„Ich dachte gestern in unserer Konstellation bin ich nun der neue Klugschei&#223;er!“</p>
<p>„Tja!“</p>
<p>„Dann schweigen Sie halt weiter.“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Der Wahrheit <em>(Achtung! Dehnbarer Begriff in diesen Tagen: ruft Euch zu: der S&#228;zzer!)</em> die Ehre <em>(Heilandzack! Noch dehnbarerer Begriff zurzeit. Ihr wisst scho: der S&#228;zzer!)</em> zu geben: Archibald Mahler, B&#228;r vom Brandplatz, dachte tats&#228;chlich intensiv nach, was hei&#223;t: er versuchte sich zu erinnern. Vor ein paar Jahren war es gewesen. Dieses Gedicht. Sommer war es. Hei&#223;. Sehr hei&#223;. Menschenleere W&#228;lder. Steppen. Weiter Blick. Der Ehrenwerte Ernst Albert – ja er vermi&#223;te ihn, konnte es aber noch nicht eingestehen im B&#228;rentrotz – hatte es in jenem Sommer oft vor sich her und hin gemurmelt. Das Gedicht. Es war ein Wintergedicht. Nicht meteorologisch zu deuten, eher assoziativ zu denken. Und Mahler hatte es damals nicht verstanden, nur geahnt, was die Nachricht sein k&#246;nnte, die diese d&#252;steren Worte transportierten, w&#228;hrend er auf einen Fahrradgep&#228;cktr&#228;ger sich durch Brandenburgs W&#228;lder und Steppen chauffieren lie&#223;. <a href="http://archibalds-welt.de/2014/08/21/wolziger-seelegien-zehn-erfahrung/" target="_blank"><strong>„Dem eigenen Schmerz hinterhersinnen?“</strong></a> Nein, es war anders. Aber vielleicht ist dies, was er noch erinnert, nun so eine Art Extrakt, eine Weiterf&#252;hrung, ein Wink, ein Link, ein Winklink, ein Echo, eine hilflose, hilfesuchende Antwort auf diese Tage, in denen der Tod wieder in die Mitte der Gesellschaft r&#252;ckt und breitbeinig grinsend Platz genommen hat. Was der gemeine Aufrechtgeher geflissentlich zu ignorieren sucht und lieber W&#228;lder niederholzt, um neue Trassen f&#252;r seine heiligen Blechkisten in die Landschaft betonieren zu k&#246;nnen und autogipfelt. Oh heilige Hektik!</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Budnikowski, ich habe nachgedacht, aber ich kann mich nicht erinnern!“</p>
<p>„An was, Mahler?“</p>
<p>„Was ich gestern sagte, diese neue &#220;berschrift! Warum und woher?“</p>
<p>„Schmerz / Nachsinnen / Ich / Was meinst Du eigentlich?“</p>
<p>„So &#228;hnlich!“</p>
<p>„Vielleicht k&#246;nnen wir einfach mal hier in die Landschaft schauen und gucken, was uns dazu einf&#228;llt!“</p>
<p>„Aber wir waren hier doch schon mal!“</p>
<p>„Gestern ist nicht jetzt!“</p>
<p>„Das ist richtig. Aber wenn man wieder irgendwo hingelangt, wo man schon mal war, ist das nicht Zeichen?“</p>
<p>„Aufgabe, Mahler, Aufgabe!“</p>
<p>„Weia! Darf ich Sie ab heute Immanuel nennen?“</p>
<p>„Kanttu machen!“</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=54MaPHGOJp4" target="_blank"><strong>„Weisstunoch?“</strong></a></p>
<p>„Wir h&#228;tten es besser wissen k&#246;nnen, wenn wir gewu&#223;t h&#228;tten!“</p>
<p>„Wer sagt das?“</p>
<p>„Der Schatten!“</p>
<p>„Welcher?“</p>
<p>„Der!“</p>
<p>„Morgen werde ich seinen Namen wieder aussprechen k&#246;nnen!“</p>
<p>„Versprochen?“</p>
<p>„Versprochen!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Und dann fiel dem Archibald Mahler, B&#228;r vom Brandplatz auch wieder das Gedicht ein. Obwohl er es immer noch nur in Teilen begreift. Mehr ist aber auch nicht n&#246;tig.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Im Schnee</em></strong></p>
<p style="text-align: center"><em>Der Wahrheit nachsinnen –</em></p>
<p style="text-align: center"><em>Viel Schmerz!</em></p>
<p style="text-align: center"><em>Endlich Begeisterung</em></p>
<p style="text-align: center"><em>Bis zum Tod</em></p>
<p style="text-align: center"><em>Winternacht</em></p>
<p style="text-align: center"><em>Du reine M&#246;nchin!</em></p>
<p style="text-align: center"><em>(Georg Trakl)<br />
</em></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11427" title="G_Schrank_075" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/11/G_Schrank_075.jpg" alt="G_Schrank_075" width="515" height="233" /><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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