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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Küchenschypsologie</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>P&#246;hleri + P&#246;hlera, L&#252;tten Stan ist wieder da / 2</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2024 13:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>

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		<description><![CDATA[…..


…..
„Man stelle sich vor! Man stelle sich vor ich sei ein Maskottchen verschmolzen gar mit unserem Erm&#246;glicher!“
„Mahler? Sie und der Ehrenwerte? Verschmolzen? Dass zwischen Ihnen nur Reispapier bestenfalls: lange ist es mir schon bekannt!“
„Ich buchstabiere: ALB&#196;RT.“
„Mahler! Lassen Sie mich ein HiHiHI einf&#252;gen. Fast so hirnfrei wie Goleo. Aber der Neue hat wenigstens seine Hose an.“
„Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-13065" title="A24_22" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2024/06/A24_221.jpg" alt="A24_22" width="515" height="502" /><br />
</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Man stelle sich vor! Man stelle sich vor ich sei ein Maskottchen verschmolzen gar mit unserem Erm&#246;glicher!“</p>
<p>„Mahler? <strong><a href="http://raendererfahren.de/2021/08/15/sie-machen-keine-fussballspieler-mehr-wie-einstens-den-gerd-mueller/" target="_blank">Sie und der Ehrenwerte?</a></strong> Verschmolzen? Dass zwischen Ihnen nur Reispapier bestenfalls: lange ist es mir schon bekannt!“</p>
<p>„Ich buchstabiere: ALB&#196;RT.“</p>
<p>„Mahler! Lassen Sie mich ein HiHiHI einf&#252;gen. Fast so hirnfrei wie Goleo. Aber der Neue hat wenigstens seine Hose an.“</p>
<p>„Aber mit einen Wasserkopf versehen er ist!“</p>
<p>„Und dies beim in der Republik grassierenden Pflegekr&#228;ftemangel!“</p>
<p>„Nun gut! Vielleicht ist es ja eine Anspielung auf die aufgebl&#228;hten Verwaltungsleichent&#252;rme!“</p>
<p>„Glauben Sie daran, da&#223; Werbefachleute <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Vet6AHmq3_s" target="_blank">denken</a></strong> k&#246;nnen!“</p>
<p>„Ach Budnikowski! <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=FmhxxLgQs5o" target="_blank">Was wollen wir trinken?</a></strong>“</p>
<p>„Mahler! Den Regen, welcher <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=7uzgzMWY-ro">jeden Tag</a></strong> auf uns hinab regnet!“</p>
<p>„Wir bleiben auf dem Sofa! Wer macht die Glotze an?“</p>
<p>„Der, welcher fragen tut! <strong><a href="http://archibalds-welt.de/2020/03/02/vom-notwendigen-und-den-angeblichkeiten-7/" target="_blank">H&#246;mma hier!</a></strong>“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
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		<item>
		<title>„Auch dieses Jahr ein paar Gedanken ins Buch geklebt!“ So sprach der B&#228;r und legte los / 014 (The L&#252;tten Stan – Edit / Back to P&#246;hl / Three)</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2021/05/30/auch-dieses-jahr-ein-paar-gedanken-ins-buch-geklebt-so-sprach-der-baer-und-legte-los-014-the-luetten-stan-edit-back-to-poehl-three/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2021 13:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>

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		<description><![CDATA[
…..
H&#246;mma, sehr verehrtes Auditorium. Nicht dat ich mich getz in R&#252;be Kassandra umbenennen tuen wollte, aber ich hatte mich ja schon energischst vor 4 Jahren und zweifelnd anne Richtigkeit vonne Entlassung von Tuchel ge&#228;u&#223;ert und gewisse Komplikationit&#228;ten mit seinem Nachfolger angek&#252;ndicht, woll. Sie wissen dat ja nun, watt passiert iss, dieset Jahr. Au&#223;erdem hat dat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11799" title="kleben_tuchel" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2021/05/kleben_tuchel.jpg" alt="kleben_tuchel" width="515" height="386" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>H&#246;mma, sehr verehrtes Auditorium. Nicht dat ich mich getz in R&#252;be Kassandra umbenennen tuen wollte, aber ich hatte mich ja schon energischst vor 4 Jahren und zweifelnd anne Richtigkeit vonne Entlassung von Tuchel ge&#228;u&#223;ert und gewisse Komplikationit&#228;ten mit seinem Nachfolger angek&#252;ndicht, woll. Sie wissen dat ja nun, watt passiert iss, dieset Jahr. Au&#223;erdem hat dat damals, <a href="http://archibalds-welt.de/2017/05/30/the-last-hoemma-nuri-mal-so-hingekloppt/" target="_blank"><strong>k&#246;nnen Sie nochmal nachlesen tun</strong></a>, eine gewisse Abtrennung vonne gro&#223;e schwattgelbe Euphorie in meine Herzmuskels bewirkt. Deshalb getz hier ehrliche Freude dat dat Tuchelchen, schr&#228;g wie er nunmal iss, et allen gezeicht hat. Kappe ab zum Gebet, Damen und Herrrekes.</p>
<p style="text-align: center"><strong>*</strong></p>
<p>Tja, dat mit Kiel, ne, die konnten irgendwann garnich mehr jradeaus laufen tun. War wat viel dat Programm. Aber dreimal dat Matchei nich versenken tun. Ab inne eigene Schuldanalyse. Schade aber, wo ich doch mit Mahlerken gerne beie M&#246;wen und Fischbr&#246;tchen weilen tu. Aber dat die Domstadt den alten Herrn Funkel noch mal inne Reaktivierung gebracht hat, dat erfreut dann doch auch. Getz aber ab inne Rente, Herr Friedhelm. Besserer Abgang krisste nich.</p>
<p style="text-align: center"><strong>*</strong></p>
<p>Apropos Rente. Dat iss ja bei dem Schaltr&#228;ger aussem Breisgau schon weit &#252;ber et Verfallsdatum rausgeglitten. Tu ich mich freuen tun, wenn ich dat Prinz Eisenherz Toupet nich mehr auffe Mattscheibe habe. Wobei dat neue Flickschusterlein bei mich auffe Sympathenskala auch nich inne oberen Bereiche rumturnen tut.</p>
<p style="text-align: center"><strong>*</strong></p>
<p>So getz noch ein Tip f&#252;rren netten Herren Terzic. Ab auffe Insel. Machse n&#228;chstes Jahr als vierter German – in – a – row dat Champignontitelchen. Und getz bin ich mal gespannt, ob ich in Sachen europ&#228;ische P&#246;hl – Veranstaltung dat vorlaute Gebi&#223; in Zaum halten kann. Machtet jut soweit, h&#246;mma hier.</p>
<p style="text-align: center"><strong>*</strong></p>
<p>Euren L&#252;tten „Tommy“ Stan</p>
<p style="text-align: center"><strong> &#8230;..</strong></p>
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		<title>Der Fado machte Pause. Erkl&#228;rt Budnikowski.</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2016/07/11/als-der-fado-einmal-pause-machte-erklaert-budnikowski/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2016 19:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wieder ein Jahr / Jetzt schon 2016]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es war einmal. Schneewittchen lag im Sarg und weinte und so trug man sie vom Rasen herunter. M&#228;nner umschwirrten sie und die Motten das Licht. In meiner Seele drehte sich ein erm&#252;dendes Karussell. Nicht wieder eine Niederlage diesen Aposteln der Gro&#223;en Sch&#246;nen Traurigkeit an das Herz kleben, ihr G&#246;tter. Nicht wieder den Fado feiern m&#252;ssen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9373" title="andere_012" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2016/07/andere_012.jpg" alt="andere_012" width="515" height="251" /></p>
<p>Es war einmal. Schneewittchen lag im Sarg und weinte und so trug man sie vom Rasen herunter. M&#228;nner umschwirrten sie und die Motten das Licht. In meiner Seele drehte sich ein erm&#252;dendes Karussell. Nicht wieder eine Niederlage diesen Aposteln der Gro&#223;en Sch&#246;nen Traurigkeit an das Herz kleben, ihr G&#246;tter. Nicht wieder den Fado feiern m&#252;ssen d&#252;rfen. Erkl&#228;rt Budnikowski. Dann geschah, was in den letzten vier Wochen st&#228;ndig geschehen war. M&#252;de und trotzdem willige junge Burschen, getrieben von Narzi&#223;, Scheichs, Lippst&#228;dtern, Knastbr&#252;dern und unglaublich viel sinnloser Kohle, sie rannten. Man riecht Verzweiflung. Und ich begann die Fu&#223;ballver&#228;chter, welche ich einst verachtete, zu beneiden wegen des einen Zitats von den zweiundzwanzig dumpfen Kurzbehosten und dem einen Ball. Erkl&#228;rt Budnikowski. Manche behaupten die Frisuren der Rasenrenner seien heute kreativer oder einfach nur geiler. Viele davon sind M&#228;dchen und dreizehn Jahre alt. So sch&#246;n wie Schneewittchen k&#246;nnen sie aber nicht weinen. Und sie k&#246;nnen nicht – transgender hin oder her – als Prinz wieder auferstehen, das Knie bandagiert, mit heiligem Wollen und gro&#223;er Liebe f&#252;r die Kollegen und ein bi&#223;chen auch f&#252;r das eigene Zipfelchen, dann noch den eigenen Trainer gl&#252;cklich &#252;ber den Haufen rennen. Und siegen. Prophezeiung inklusive. Das kann nur er. Erkl&#228;rt Budnikowski. Und wenn er nicht gestorben ist, so jubelt er noch heute und h&#246;mma hier, dat tu ich dem von ganzem Hasenherze g&#246;nnen tun und dat die getz inne sch&#246;nsten Stadt vonne ganze Welt feiern d&#252;rfen, dat iss gut.  Und morgen kann dann Wolli „The Rolli“ Sch&#228;uble sch&#246;n die Strafbescheide nach Lisboa schicken wegen die Schuldenmacherei. Wie w&#228;ret, wenn Germanien dat mit die Zuchtmeisterei mal wat runterf&#228;hrt? Dann klappt et wieder mit die Nachbarn. Gilt gerne auch f&#252;r Sri Yogi. Bi&#223;chen wat an Hauch von selbstkritischer inne Analfurche Kratzerei k&#246;nnte nicht schaden. Dem Rest der Sippe und ihren Bejubelhubern auch. Getz isch over.</p>
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		<title>Die Andere Reise / Ein B&#228;r beginnt zu wachsen</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2016/05/30/die-andere-reise-ein-baer-beginnt-zu-wachsen/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2016 09:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archibalds Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wieder ein Jahr / Jetzt schon 2016]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich bin gr&#246;&#223;er als ein Baum. Zugegeben, der Baum ist ein kleiner Baum. Aber ich bin andererseits auch ein kleiner B&#228;r. Das erste Mal in meinem Leben, von dem ich gar nicht wei&#223;, wie lange es schon w&#228;hrt, bin ich gr&#246;&#223;er als ein Baum. Dazu mu&#223;te ich nicht einmal wachsen. Wobei ich noch nie gewachsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9204" title="andere_004" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2016/05/andere_004.jpg" alt="andere_004" width="515" height="253" /></p>
<p>Ich bin gr&#246;&#223;er als ein Baum. Zugegeben, der Baum ist ein kleiner Baum. Aber ich bin andererseits auch ein kleiner B&#228;r. Das erste Mal in meinem Leben, von dem ich gar nicht wei&#223;, wie lange es schon w&#228;hrt, bin ich gr&#246;&#223;er als ein Baum. Dazu mu&#223;te ich nicht einmal wachsen. Wobei ich noch nie gewachsen bin. <em>(Innen vielleicht. Aber da sind andere Geschichten verborgen.)</em> Ich war so. Von Beginn an war ich, der ich bin, dieser B&#228;r. Auch wenn ich mich nicht daran erinnern kann, wie ich wurde zu sein. Selbst als ich das Abbe Bein hatte, war ich weder gr&#246;&#223;er noch kleiner. Wenn man mit dem noch Drannen Bein eine Messung gemacht h&#228;tte von unten bis zum Kopp, w&#228;re da die n&#228;mliche Gr&#246;&#223;e gewesen. Kein Vertun! <em>(Innerlich war ich da bestimmt geschrumpft, das schon. Aber lies oben noch mal.)</em> Und leichter war ich ohne Abbes Bein gewi&#223;. Nein. Eigentlich auch nicht. Weil das zwar in Entfernung auf der Stra&#223;e, genauer dem Brandplatz in der Kleinen H&#228;&#223;lichen Stadt in Mittelhessen, lag, jedoch rechtsm&#228;&#223;ig weiterhin zu mir geh&#246;rte, auch in Sachen Gesamtgewicht eines kleinen B&#228;ren. Jetzt mag ich etwas schwerer sein, wegen der neuen F&#228;den, die mein Abbes Bein wieder dran halten am restlichen B&#228;ren. Jedenfalls blicke ich nun &#252;ber die Wipfeln eines Baumes hinweg, sp&#252;re kaum einen Hauch, obwohl die Fenster im Treppenhaus offen gekippt sind und drau&#223;en singen die V&#246;gel im Hinterhof. Man kann also auch als kleiner B&#228;r so einiges erreichen. Selbst wenn der Weg nach unten f&#252;hrt. Ich werde das Gef&#252;hl nicht los, da&#223; man mich beobachtet. Nein, nicht Du bist das, Herr oder Frau Leser. Da ist noch etwas. Was? Egal doch. Wenn man gr&#246;&#223;er ist als ein Baum, kann man dann auch fliegen?</p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Zack Pack Dummer Sack</em></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Nase hoch</em></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Tatze krumm</em></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Eben noch gescheit</em></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Schon dumm</em></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Zuviel Himmel &#252;bern Kopf</em></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Stolper Holper</em></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Armer Tropf</em></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Tr&#228;nen Schneuz</em></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Rotes Kreuz</em></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Tat&#252;</em></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Budnikowski schreibt dem Mahler einen Brief und beschlie&#223;t Marmeladenbrote anzubeten</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/11/22/budnikowski-schreibt-dem-ihm-einen-brief-diktierenden-mahler-einen-brief-und-beschliesst-ab-morgen-marmeladenbrote-anzubeten/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2015 20:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Budnikowski hatte eine alte Schreibmaschine auf der Stra&#223;e gefunden. Falsch. Er hat die Ehrenwerte Pelagia eine alte Schreibmaschine auf der Stra&#223;e finden lassen. Falsch. Das hat die Ehrenwerte Pelagia wohl selber gemacht, also gefunden. Falsch? Falsch. Ein uns nicht n&#228;her bekanntes Wesen hat die alte Schreibmaschine der Pelagia zu dahineilenden F&#252;&#223;en an den Stra&#223;enrand gelegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9068" title="brief1" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/11/brief1.jpg" alt="brief1" width="515" height="211" /></p>
<p>Budnikowski hatte eine alte Schreibmaschine auf der Stra&#223;e gefunden. Falsch. Er hat die Ehrenwerte Pelagia eine alte Schreibmaschine auf der Stra&#223;e finden lassen. Falsch. Das hat die Ehrenwerte Pelagia wohl selber gemacht, also gefunden. Falsch? Falsch. Ein uns nicht n&#228;her bekanntes Wesen hat die alte Schreibmaschine der Pelagia zu dahineilenden F&#252;&#223;en an den Stra&#223;enrand gelegt und der blieb nichts anderes &#252;brig als die alte Schreibmaschine zu finden. Falsch. W&#228;re sie da nicht lang gelaufen, dann h&#228;tte sie die alte Schreibmaschine gar nicht sehen k&#246;nnen, dort am Stra&#223;enrande rechts. Falsch. Links. Falsch. Mittags. Falsch. H&#228;tte, w&#228;re und h&#228;tte man gewu&#223;t, h&#228;tte man die alte Schreibmaschine woanders deponiert. Falsch. Das ist doch ausgemachter Bl&#246;dsinn. Falsch? Falsch. Das ist ausgedachter Bl&#246;dsinn. Richtig. Nein. Nein! Falsch. Die Schreibmaschine war schon immer da gewesen und man hatte sie nicht bemerkt. Falsch. Erst wenn man etwas bemerkt, ist es auch vorhanden. Falsch! Man mu&#223; &#252;ber das Bemerkte schreiben, dann erst existiert es. Falsch. Die Worte verbergen das wahre Wesen des Gegenstandes. Falsch. Der Schreiber verbirgt mit den Worten sich selbst. Falsch. Die Schreibmaschine kann doch nichts daf&#252;r. Falsch. Wer A sagt, mu&#223; sich auch aufs B tippen lassen. Falsch. Aber die Werte. Falsch. Unsere Werte. Falsch. Unser aller Wertekanon. Falsch. Schreibmaschinen singen nicht falsch. Falsch. Der Letzte knipst die Lichtgestalt aus. Falsch? Falsch. Budnikowski behauptet, er habe eine alte Schreibmaschine auf der Stra&#223;e gefunden, die die Ehrenwerte Pelagia fast &#252;bersehen h&#228;tte, weil wenn etwas nicht existiert, kann man kein B tippen, geschweige denn &#252;ber das Wesentliche schweigen. Leider falsch. Budnikowski hebt die linke Pfote, auf dem obigen Foto verdeckt. Da ist doch was verborgen. Falsch? Wir werden es wissen, wenn es zu sp&#228;t gewesen sein wird. Falsch. Das ist die einfachste  &#220;bung, also falsch, aber richtig. Schreibt Budnikowski dem ihm einen Brief diktierenden Mahler einen Brief? Er tut es scheinbar. Falsch? Er kauft sich keine neue Karotte.</p>
<p style="text-align: center"><em>H&#246;mma Mahler,</em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: center"><em>mir isset, als ob et angebracht w&#228;re, dat ich ab morgen Marmeladenbrote anbeten tu.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: center"><em>Herzlichst</em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: center"><em>Ihren Budnikowski (Exb&#228;rte)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / F&#252;nf</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2015 19:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregende Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Alle reden vom Wettern, Budnikowski aber blickt weiter. Es besteht immer die M&#246;glichkeit ein Gemeines Blutstr&#246;pfchen zu ersp&#228;hen, eine Gammaeule, einen Admiral. Eventuell und gerade heute f&#228;llt ein M&#246;nchs – Kotk&#228;fer, eine Blattschneiderbiene oder gar ein Trauerrosenk&#228;fer ins Auge. Malt sich da ein Pinselk&#228;fer ins Bild? Die M&#246;glichkeit besteht. Jedoch besteht ebenfalls die M&#246;glichkeit, da&#223; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8813" title="fenster5" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/05/fenster5.jpg" alt="fenster5" width="515" height="235" /></p>
<p>Alle reden vom Wettern, Budnikowski aber blickt weiter. Es besteht immer die M&#246;glichkeit ein Gemeines Blutstr&#246;pfchen zu ersp&#228;hen, eine Gammaeule, einen Admiral. Eventuell und gerade heute f&#228;llt ein M&#246;nchs – Kotk&#228;fer, eine Blattschneiderbiene oder gar ein Trauerrosenk&#228;fer ins Auge. Malt sich da ein Pinselk&#228;fer ins Bild? Die M&#246;glichkeit besteht. Jedoch besteht ebenfalls die M&#246;glichkeit, da&#223; alles Getier heute streikt und die Leinwand vor des Betrachters Auge &#246;d und leer. Diese M&#246;glichkeit besteht durchaus. Dann mag der Blick schweifen gen Innerei. Das tut der Mahler eben, wobei die Innerei in diesem Fall kein seelisches oder anderweitiges Gekr&#246;se darstellt, sondern den Raum hinter dem Fenster, durch welches Budnikowski hinausblickt. In diesem Raum, am anderen Ende des Raums, unter dem gegen&#252;berliegenden Fenster zum Hinterhof hin, da steht ein Schreibtisch. Es ist der Schreibtisch des Herrn Ernst Albert. Auf dem Schreibtisch liegt ein aufgeschlagenes Buch. Mahler r&#228;uspert sich. Budnikowski erschrickt, kippt nach vorn und ber&#252;hrt die Fensterscheibe. Leichtes Scheppern. Vibration.</p>
<p>„Aua und verdammt! Mahler, elender! Jetzt ist der Pinselk&#228;fer verschreckt davon.“</p>
<p>„Oh! Verzeihen Sie bitte! Aber dieses Gedicht da!“</p>
<p>„Ich wei&#223;! &#8216;Krulls!&#8217; Das Gedicht von Herrn <a href="http://www.schindel.at/" target="_blank"><strong>Robert Schindel</strong></a> in diesen aufgeschlagenen Buch auf Ernst Alberts Schreibtisch. Ich kann es aufsagen, wenn gew&#252;nscht.“</p>
<p>„Haben Sie auch hinten Augen?“</p>
<p>„Das nicht, aber Sie haben mich gebeten f&#252;r Sie zu schauen und ich pflege die mir gestellten Aufgaben ernst zu nehmen. Also h&#246;ren Sie:</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center"><strong>Krulls</strong></p>
<p style="text-align: center">1</p>
<p style="text-align: center">Manche werfen zu viel ihrer W&#246;rter</p>
<p style="text-align: center">Aus der Seelengehirnfalte raus in den Schlund</p>
<p style="text-align: center">Ohne f&#252;nf Texte ist der Tag gar nicht fertig</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Stehn am Muskel und schleudern</p>
<p style="text-align: center">Das Echo des Eignen auf den Marktplatz</p>
<p style="text-align: center">Stapeln die Empfindlichkeit hoch die &#252;berw&#228;chst</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Das genickgerechte Schauen. Durchfall</p>
<p style="text-align: center">Des Wortdirigats und Winde. Sonnen</p>
<p style="text-align: center">Fallen aufs Wortwerk, die Schatten im Ton</p>
<p style="text-align: center">2</p>
<p style="text-align: center">Nichtmal im Ton, die Wortschei&#223;erei</p>
<p style="text-align: center">L&#228;sst zur&#252;ck das lautlose widerristliche Harren</p>
<p style="text-align: center">Zu viel schreiben viele. Die Krulls. Zu wenig</p>
<p style="text-align: center">Noch mehr</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p>Das war&#8217;s.“</p>
<p>„Weia! Und wer sind wir?“</p>
<p>„Tja, wenn ich das w&#252;&#223;te. Wir finden es aber raus!“</p>
<p>„Eine Idee, Herr Budnikowski?“</p>
<p>„Wir verabschieden uns und lassen nur mehr schauen.“</p>
<p>„F&#252;r uns?“</p>
<p>„Quatsch! Auf uns!“</p>
<p>„Na dann!“</p>
<p>„Darf ich jetzt weiter blicken! Der Pinselk&#228;fer tunkt sich eben <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qhFSHh-aaZw" target="_blank"><strong>in den Farbtopf</strong></a>!“</p>
<p>„Gerne!“</p>
<p>„Danke, Herr Mahler.“</p>
<p><em> (Fortsetzung folgt)</em></p>
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		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / Vier</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2015 19:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Budnikowski brauche immer soooo lange. Es l&#228;ge vielleicht an seinem kleineren Kopp. Bis der mal Gesehenes verarbeitet und eingeordnet habe! Weia! Und welche Menge an Gedanken soll in dieser Nu&#223;schale schon Platz finden? Potzrembel! Du bleibst, was Du bist! Genau! Man murmelt so einiges. Doch Vorsicht, schnell ist das Urteil gef&#228;llt, welches am n&#228;chsten Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8804" title="fenster4" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/05/fenster4.jpg" alt="fenster4" width="515" height="262" /></p>
<p>Budnikowski brauche immer soooo lange. Es l&#228;ge vielleicht an seinem kleineren Kopp. Bis der mal Gesehenes verarbeitet und eingeordnet habe! Weia! Und welche Menge an Gedanken soll in dieser Nu&#223;schale schon Platz finden? Potzrembel! Du bleibst, was Du bist! Genau! Man murmelt so einiges. Doch Vorsicht, schnell ist das Urteil gef&#228;llt, welches am n&#228;chsten Tag dir auf die ungewaschenen F&#252;&#223;e f&#228;llt. Mahler bek&#228;mpft seine Ungeduld. Eine fundamental unb&#228;rige Eigenschaft, die ihn aber bef&#228;llt seit jenem Tage, da er seinen Blick dem Freund und so dem Fremd zur Verf&#252;gung gestellt hatte. Das Beifahrersyndrom! Demnach weiterhin Ruhe zwischen B&#228;r und Hase. Und sonst? Budnikowskis Blicken hatte in den letzten Stunden oder Tagen die Stra&#223;e gequert, ist zweimal rechts und einmal links abgebogen, trat durchs offene Eisentor und befand sich im Botanischen Garten. Und siehe da: durch die liebenswert milde Lenzluft taumeln und schwirren Dornr&#246;schen – Bl&#228;uling, Nierenfleck, Taubenschw&#228;nzchen, Gro&#223;er Kohlwei&#223;ling und der Wasserlinsenz&#252;nsler.  In den Beeten und Rabatten kriechen und krabbeln Rothalsbock, Wei&#223;punktiger Schertlilienr&#252;ssler, Rothalsiges Getreideh&#228;hnchen, 12 – Punkt – Spargelh&#228;hnchen und mancher Gemeine Rosenk&#228;fer. Pardauz, fiel dort nicht ein Stolperk&#228;fer &#252;ber eines seiner Beine?  Zwischen &#196;sten und Blattwerk weben und gestalten ihre Netze und Stuben   Streckerspinne, Gew&#228;chshaus – Springspinne, Zebraspringspinne, Gemeine Baldachin – Springspinne und die Ver&#228;nderliche Krabbenspinne. Es summen und t&#246;nen zwischen Wegen und B&#252;schen Sp&#228;te Gro&#223;stirnschwebfliege, Gemeine Narzissenfliege, Scheinbauch – Keilfleckschwebfliege, Gemeine Trauerbiene und einige Gemeine Stubenfliegen, die wohl Ausgang haben. Den Teich durchquert ein Gemeiner R&#252;ckenschwimmer und dem Budnikowski juckt das Fell. Ist es die Beifu&#223; – Weichwanze? Die Gr&#252;ne Stinkwanze gar? Oder nur eine gemeine Gemeine Feuerwanze? Und da ein Vierzehnpunkt – Marienk&#228;fer. Der mu&#223; wohl n&#228;chstes Wochenende absteigen? Der Gl&#252;ckliche! Und Budnikowski sieht noch viel mehr an Gekreuch und Gefleuch, da aber stellt Mahler seine Frage.</p>
<p>„Budnikowski? Und das alles sehen Sie und wissen sogar die Namen und Bezeichnungen?“</p>
<p>„Ja, Mahler, ja! Aber erst las ich, dann sah ich, was ich sah!“</p>
<p>„Ihr Fremd bediente sich bei einem weiteren Fremd?“</p>
<p>„So &#228;hnlich. Der Wahrheit die Ehre! Kaum etwas von dem, was ward beschrieben, ich sah es denn. Aber seit ich von der Existenz all dieser Wesen las und so wei&#223;, habe ich Hoffnung, diese zu erblicken. Ist das nicht toll?“</p>
<p>„Ja, das gef&#228;llt mir gut. Und verzeihen Sie bitte meine an ihr Ufer schwappende Ungeduld.“</p>
<p>„Warten wir! Soll ich sagen, was es noch alles gibt?“</p>
<p>„Heute nicht mehr. Sehen Sie dort den Totenkopfschwertflieger?“</p>
<p>„Ich pfeif <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ao0lyPjYQw0" target="_blank"><strong>das alte lustige</strong></a> Liedlein.“</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt)</em></p>
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		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / Drei</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2015 19:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archibalds Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Budnikowski tut so als ob. Was bleibt ihm anderes &#252;brig. „Am abben Bein vorbei gucken!“ Der Mahler kommt aber auch auf Ideen. Die Not wird es wohl sein. Nun gut, der Mahler ist dem Budnikowski ans Hasenherz gewachsen, aber zaubern oder Wunder vollbringen kann er deshalb noch lange nicht. Das abbe Bein rechts liegen lassen! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8794" title="fenster3" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/05/fenster3.jpg" alt="fenster3" width="515" height="246" /></p>
<p>Budnikowski tut so als ob. Was bleibt ihm anderes &#252;brig. „Am abben Bein vorbei gucken!“ Der Mahler kommt aber auch auf Ideen. Die Not wird es wohl sein. Nun gut, der Mahler ist dem Budnikowski ans Hasenherz gewachsen, aber zaubern oder Wunder vollbringen kann er deshalb noch lange nicht. Das abbe Bein rechts liegen lassen! Oder links! H&#246;mma, iss man Lionel, der argentinische Rasenrastelli? Also simuliert Budnikowski lediglich ein Schauen. Den Blick stier gerichtet durchs Fenster auf eine Welt, die st&#252;ndlich auf die Resettaste zu dr&#252;cken scheint und sich dabei doch nichts Neues einfallen l&#228;sst als Wiederholung auf Wiederholung grinsekatziger Nichtigkeiten. Schlimm ist dies weiter nicht, schlimm allein ist die Erwartung, die Erwartung ein Dr&#252;cken solcher Taste &#228;ndere irgendetwas am gnadenlosen Gleichma&#223; der Ein – und Ausatmerei des Gro&#223;en Geistes. Geben. Nehmen. Erschaffen. Zerst&#246;ren. So nun die Scheibe Welt plan und matt vor des Hasen gefurchter Stirn und dem Aug&#8217; gegen&#252;ber n&#252;scht als Huschen, Bewegung ziellos, manisch, verzweifelt und fr&#246;hlich, tapfer und blind, jeglichen Sinn verleugnend, als sich selber als vorhanden und so als gewichtig zu feiern. Gut so. Das Hirn des Schausimulierers, wohltuend leer f&#252;hlt es sich an, der Blick ruht aus pupillenstill und schweift mal nicht gen Innereien. Aber da w&#228;re noch das abbe Bein. Der Auftrag. Die Bitte. Ein Einfall fasst den Budnikowski an. Er spricht also.</p>
<p>„Mahler?“</p>
<p>„Ja? Was sieht das Medium?“</p>
<p>„Ich denke, also blind ich!“</p>
<p>„Budnikowski, bester! Hunderte mal blickte ich aus dem Fenster hinaus und sie nach dem dritten oder vierten Male hauen mir erkenntnisschwangere Wortbasteleien ums Ohr!“</p>
<p>„Es ist lediglich das Fremd!“</p>
<p>„Ich lausche!“</p>
<p>„Sie m&#252;ssen alles umdrehen!&#8221;</p>
<p>„Was bedeutet dies? Wir sitzen hinter dem Fenster als s&#228;&#223;en wir davor?“</p>
<p>„So &#228;hnlich! Stellen wir uns vor, ich blicke am abben Bein vorbei und es ist gar nicht das ihrige!“</p>
<p>„Das ist Bl&#246;dsinn! Hier! Sehen Sie! Fassen Sie an!“</p>
<p>„Das geht schon nicht ab von ihrem Leib oder ihrer Seele ihr heiliges abbes Bein, wenn Sie es mal jemanden anderen &#252;berantworten, zeitweilig!“</p>
<p>„Budnikowski, Mann! Sie &#252;berfordern mich! Jetzt schauen Sie bitte aus dem Fenster und morgen will ich von Ihnen lediglich erfahren, was die Blumen tun!“</p>
<p>„Wie b&#228;r es w&#252;nscht! Ihr Auftrag, mein Blick!“</p>
<p>Und Budnikowski sieht ein abbes Bein da unten auf der Stra&#223;e liegen, das legend&#228;re abbe Bein des Archibald Mahler. Um das Bein herum schwellen Pf&#252;tzen und Hagelkorn trommelt auf das Pflaster. Und wo gestern oder vorgestern noch F&#228;den – Zeugen einer noch nicht begriffenen Tat – aus dem oberen Teil des Beines ragten, da wachsen heute bla&#223;rote Tulpen und recken ihre K&#246;pfe in den Gewittersturm. Und Budnikowski summt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pifcov2RV88" target="_blank"><strong>ein altes Lied</strong></a>. Und Mahler nickt dazu, rhythmisch. Hat er schon lange nicht mehr gemacht.</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt)</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / Zwei</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2015 17:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>
		<category><![CDATA[Letzte Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mahler beginnt zu zweifeln. Budnikowski schaut und sacht n&#252;scht. Schaut der dann &#252;berhaupt? H&#246;mma, dat iss ebend dat Problem. Budnikowski schaut hin und her und schaut und findet und verwirft und ist gewissenhaft und schaut. Wer sagt, da&#223; man Mitteilung machen mu&#223;, wenn man schaut? Mahler t&#228;te aber gerne was wissen wollen und ob hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8784" title="fenster2" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/05/fenster2.jpg" alt="fenster2" width="515" height="221" /></p>
<p>Mahler beginnt zu zweifeln. Budnikowski schaut und sacht n&#252;scht. Schaut der dann &#252;berhaupt? H&#246;mma, dat iss ebend dat Problem. Budnikowski schaut hin und her und schaut und findet und verwirft und ist gewissenhaft und schaut. Wer sagt, da&#223; man Mitteilung machen mu&#223;, wenn man schaut? Mahler t&#228;te aber gerne was wissen wollen und ob hinter seinem R&#252;cken Welt noch stattfindet ist ihm durchaus von Interesse. H&#246;mma, dat iss ebend dat Problem. Die Welt tut dat nich mal mitkriegen tun mit des Mahlers sein haarigen R&#252;ckenteil und dat mit die ganze Versuchsanordnung am hessischen Fensterbrett. Das ist dem Mahler vollkommen klar, aber der Unruhe, welche im B&#228;ren steppt, offensichtlich nicht. Der Stolz nun, welcher auch in Mahler ruht und sich dort mit manchem moralischen Axiom das durchw&#252;hlte Lager teilt, l&#228;sst ungeduldige Nachfrage nicht zu. Was tun? Zu sp&#228;t jedoch die falsche Bescheidenheit des Mahler, denn Budnikowski sp&#252;rt trotz aller eigner Aufgeregtheit und angespannter Pflichtbewu&#223;theit der neuen Aufgabe gegen&#252;ber, wie hinter seinem R&#252;cken ein B&#228;renkosmos unruhig vibriert. Ein erster Satz mag sich so bilden, dann formen im Bereich der Sprechmuskulatur. Doch er wird noch gebremst von Onkel Kleinhirn und anderen Prinzipienreitern. Sp&#252;rt Budnikowski da, nachschmeckend noch was ihm eben fast auf der Zunge gelegen w&#228;re, einen B&#228;renellenbogen in den d&#252;rren Rippen? Der sinnende Hase r&#228;uspert sich, spannt Gaumensegel und Zungenboden, sucht nach neuen Textbausteinen, um seiner Emp&#246;rung angesichts unangemessener Ungeduld und egomaner Dr&#228;ngelei Ausdruck zu verleihen, als er einen tiefen B&#228;renseufzer vernimmt und – zeitgleich fast – ein hingehauchter B&#228;rensatz seine L&#246;ffel vibrieren l&#228;sst.</p>
<p>„Budnikowski? Ist das abbe Bein noch da?“</p>
<p>„Mahler! Das abbe Bein ist immer da!“</p>
<p>„Ich meinte, liegt das abbe Bein noch auf der Stra&#223;e? Vor Ihrem wachen Aug&#8217;?“</p>
<p>„Das kann ich nicht sehen!“</p>
<p>„Ja schauen Sie denn nicht?“</p>
<p>„Ob das abbe Bein jetzt da liegt oder nicht, es ist immer da! Das sehe ich.“</p>
<p>„Das k&#246;nnen Sie sehen?“</p>
<p>„Das ist der Vorteil des Fremd!“</p>
<p>„Das verstehe ich nicht.“</p>
<p>„Mahler! Auch wenn Ihr abbes Bein an Ihnen dran ist, liegt es da unten rum. Selbst wenn es da nicht rumliegt. Sie haben mich gebeten f&#252;r Sie zu schauen und also sehe ich nur abbes Bein!“</p>
<p>„Habe ich immer nur abbes Bein gesehen, als ich schaute?“</p>
<p>„Geht gar nicht anders. So ist die Welt!“</p>
<p>„Sie sagen, mein abbes Bein ist die Welt, die mein?“</p>
<p>„Oft ist das so!“</p>
<p>„Budnikowski? K&#246;nnten Sie f&#252;r mich das abbe Bein wegschauen?“</p>
<p>„Kaum! Ich k&#246;nnte versuchen daran vorbei zu blicken.“</p>
<p>„Und das abbe Bein links liegen lassen?“</p>
<p>„Oder rechts!“</p>
<p>„Wollen Sie das mal versuchen!“</p>
<p>„Gerne. Und jetzt bitte Ruhe im B&#228;renfell! <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5hdArkLf-8Q" target="_blank"><strong>H&#246;ren Sie?</strong></a> “</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / Eins</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/05/07/mit-den-augen-des-befreundeten-fremd-regelwerk/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2015 15:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vom Regelwerk heute und der Tat

Archibald Mahler l&#228;sst schauen. Aha! Der Herr von A PUNKT Mahler lassen ab sofort schauen. H&#246;rt h&#246;rt! Ach? Ach! Gr&#252;nde wird er wohl haben. Ob er nun m&#252;de oder angeschlagen oder angewidert oder ein arroganter Schn&#246;sel oder einfach nur einfach ist, was er eben ist, es &#228;ndert nichts an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8761" title="fenster1" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/05/fenster1.jpg" alt="fenster1" width="515" height="247" /></p>
<p style="text-align: center"><strong>Vom Regelwerk heute und der Tat<br />
</strong></p>
<p>Archibald Mahler l&#228;sst schauen. Aha! Der Herr von A PUNKT Mahler lassen ab sofort schauen. H&#246;rt h&#246;rt! Ach? Ach! Gr&#252;nde wird er wohl haben. Ob er nun m&#252;de oder angeschlagen oder angewidert oder ein arroganter Schn&#246;sel oder einfach nur einfach ist, was er eben ist, es &#228;ndert nichts an der Tat, der Vorgang bleibt der, welchen er darstellt und zwar selbiger: Archibald Mahler l&#228;sst schauen und der Herr von und zu Lippstadt – Budnikowski &#252;bernimmt dies f&#252;r ihn. Der wiederum wei&#223; warum er diese Aufgabe &#252;bernommen hat, denn auch er hat gr&#252;ndlich Gr&#252;nde. Welcher Natur diese sind, ob er vom Helfersyndrom angefasst ist, von der Selbstsucht gar, der Hase lediglich eine Selbstverst&#228;ndlichkeit leistet, man ihn &#252;berrumpelt hat, er Gr&#246;&#223;e findet in t&#228;tiger Naivit&#228;t, er sich an etwas zu erinnern sucht, was sich wie eine Freundschaft anf&#252;hlen m&#246;ge, wir wissen es nicht. Wir sehen lediglich ein Handeln. Das m&#246;ge uns reichen. Nennen wir den Vorgang vorl&#228;ufig eine Versuchsanordnung.</p>
<p>Im folgenden werden die zwei Teilnehmer, Laboranten, Versuchskaninchen und – b&#228;ren versuchen ein grobes Regelwerk zu erstellen. Wer mal Kind war, mag sich daran erinnern, da&#223; der Erstellung eines dem Spiel vorauseilenden Regelwerks oft mehr Reiz innewohnt als dem Spiele selbst. Auch wurde schon oft festgestellt, da&#223; der Energieaufwand, der beim Finden und Festsetzen von Regeln betrieben wird, ein derma&#223;en gewaltiger ist, da&#223; f&#252;r den Vollzug eines angestrebten Spiels nicht mehr allzu viel &#252;brig bleibt an Kraft. H&#246;ren wir rein.</p>
<p>„Was sehen Sie, Budnikowski?“</p>
<p>„Allerhand!“</p>
<p>„Genauer!“</p>
<p>„Tja, Mahler, da geht es schon los. Spielen wir mit oder ohne Filter?“</p>
<p>„Reden wir hier &#252;ber Kaffee aufbr&#252;hen?“</p>
<p>„In gewisser Weise. Was ich sehe, in dem Moment da Sie mich fragen, was ich eben dann sehe, ist schon kalter Kaffee in dem Moment, da ich eine Antwort versuche!“</p>
<p>„Das hei&#223;t? F&#252;r Sie? F&#252;r mich?“</p>
<p>„Ad eins: was soll ich Ihnen mitteilen? Moment? Bewertung? Soll ich sammeln, zusammenrechnen, abwarten? Eine Art Quersumme &#252;bermitteln? Ad zwo: w&#252;nschen Sie Live – Berichterstattung, detailverliebt? D&#252;rfen Emotionen meinerseits einflie&#223;en in die Schilderung? Geben Sie sich vorbehaltlos zufrieden? Darf ich die Kommentarfunktion deaktivieren? Prokura ohne Vetorecht?“</p>
<p>„Tja! Bedenkenswert. Gut, erster Versuch w&#228;re: wenn da drau&#223;en etwas, was l&#228;nger liegen bleibt, rumliegt oder steht, selbst wenn Sie bei einen zweiten Blick keine Ver&#228;nderung feststellen, also Sie nach einer geflissentlichen Beschreibung mir kalt und nicht wertend Mitteilung machten, ginge das?“</p>
<p>„Sie treffen also eine Vorauswahl?“</p>
<p>„L&#228;sst sich das vermeiden?“</p>
<p>„Vertrauen ist ein hartes Gesch&#228;ft!“</p>
<p>„Neigen Sie zur L&#252;ge?“</p>
<p>„Ich finde eine gewisse Ausschm&#252;ckung bei der Weiterleitung von Wahrnehmungen durchaus legitim!“</p>
<p>„Recht so! Wir sind keine Wissenschaftler, Herr Budnikowski! Und wenn Sie l&#228;nger schauen und mir gelegentlich ein Destillat – reichlich ausgeschm&#252;ckt und garniert mit allen Arabesken tausend und mancher N&#228;chte – r&#252;ber reichen?“</p>
<p>„Was halten Sie davon, wenn Sie mich fragen, was ich gerade erblicke?“</p>
<p>„Was erblicken Sie eben?“</p>
<p>„Mahler, ich erblicke das abbe Bein!“</p>
<p>„Aber&#8230;!?!“</p>
<p>„Was aber?“</p>
<p>„Das ist unm&#246;glich! Das ist doch an mir dran!“</p>
<p>„Ja, das denken <em><strong>Sie</strong></em>, lieber Mahler! Da <em><strong>denken</strong></em> Sie nur! Soll ich also nochmals genauer hinschauen? Ausnahmsweise?“</p>
<p>„Bitte!“</p>
<p><em>(Lange Pause. Etliche Einatmer. Diverse Ausatmer. An Intensit&#228;t zunehmend. In <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=hzJ_OWhmyss" target="_blank">Archies scheppsen</a></strong> Kopp viele T&#246;ne.)</em></p>
<p>„Da unten auf der Stra&#223;e liegt ein etwa dreizehn Zentimeter langes, im Umfang elf Zentimeter dickes, braunes Fellding, welches sich – momentane Lage – nach rechts hin zu einer sieben Zentimeter breiten und vier Zentimeter dicken Tatze oder Pranke verbreitert, die mit drei drei Zentimeter langen N&#228;hten abgen&#228;ht ist, welche wohl zur Darstellung der Klauen dienen sollen. Nach links hin dringt Holzwolle aus dem Etwas und einzelne F&#228;den lugen heraus. Die Au&#223;entemperatur misst sich – eben um sieben Uhr f&#252;nfundvierzig – auf windige neun Grad hoch. Eventuell zu k&#252;hl, also gef&#228;hrlich f&#252;r frisch gesetzte Tomaten. M&#246;gen B&#228;ren eigentlich Tomaten? &#220;brigens, soll ich die Amsel verscheuchen?“</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt.)</em></p>
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