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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Letzte Fragen</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Mit den Augen des befreundeten Fremd / Zwei</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2015 17:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Fremd]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>
		<category><![CDATA[Letzte Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mahler beginnt zu zweifeln. Budnikowski schaut und sacht n&#252;scht. Schaut der dann &#252;berhaupt? H&#246;mma, dat iss ebend dat Problem. Budnikowski schaut hin und her und schaut und findet und verwirft und ist gewissenhaft und schaut. Wer sagt, da&#223; man Mitteilung machen mu&#223;, wenn man schaut? Mahler t&#228;te aber gerne was wissen wollen und ob hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8784" title="fenster2" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/05/fenster2.jpg" alt="fenster2" width="515" height="221" /></p>
<p>Mahler beginnt zu zweifeln. Budnikowski schaut und sacht n&#252;scht. Schaut der dann &#252;berhaupt? H&#246;mma, dat iss ebend dat Problem. Budnikowski schaut hin und her und schaut und findet und verwirft und ist gewissenhaft und schaut. Wer sagt, da&#223; man Mitteilung machen mu&#223;, wenn man schaut? Mahler t&#228;te aber gerne was wissen wollen und ob hinter seinem R&#252;cken Welt noch stattfindet ist ihm durchaus von Interesse. H&#246;mma, dat iss ebend dat Problem. Die Welt tut dat nich mal mitkriegen tun mit des Mahlers sein haarigen R&#252;ckenteil und dat mit die ganze Versuchsanordnung am hessischen Fensterbrett. Das ist dem Mahler vollkommen klar, aber der Unruhe, welche im B&#228;ren steppt, offensichtlich nicht. Der Stolz nun, welcher auch in Mahler ruht und sich dort mit manchem moralischen Axiom das durchw&#252;hlte Lager teilt, l&#228;sst ungeduldige Nachfrage nicht zu. Was tun? Zu sp&#228;t jedoch die falsche Bescheidenheit des Mahler, denn Budnikowski sp&#252;rt trotz aller eigner Aufgeregtheit und angespannter Pflichtbewu&#223;theit der neuen Aufgabe gegen&#252;ber, wie hinter seinem R&#252;cken ein B&#228;renkosmos unruhig vibriert. Ein erster Satz mag sich so bilden, dann formen im Bereich der Sprechmuskulatur. Doch er wird noch gebremst von Onkel Kleinhirn und anderen Prinzipienreitern. Sp&#252;rt Budnikowski da, nachschmeckend noch was ihm eben fast auf der Zunge gelegen w&#228;re, einen B&#228;renellenbogen in den d&#252;rren Rippen? Der sinnende Hase r&#228;uspert sich, spannt Gaumensegel und Zungenboden, sucht nach neuen Textbausteinen, um seiner Emp&#246;rung angesichts unangemessener Ungeduld und egomaner Dr&#228;ngelei Ausdruck zu verleihen, als er einen tiefen B&#228;renseufzer vernimmt und – zeitgleich fast – ein hingehauchter B&#228;rensatz seine L&#246;ffel vibrieren l&#228;sst.</p>
<p>„Budnikowski? Ist das abbe Bein noch da?“</p>
<p>„Mahler! Das abbe Bein ist immer da!“</p>
<p>„Ich meinte, liegt das abbe Bein noch auf der Stra&#223;e? Vor Ihrem wachen Aug&#8217;?“</p>
<p>„Das kann ich nicht sehen!“</p>
<p>„Ja schauen Sie denn nicht?“</p>
<p>„Ob das abbe Bein jetzt da liegt oder nicht, es ist immer da! Das sehe ich.“</p>
<p>„Das k&#246;nnen Sie sehen?“</p>
<p>„Das ist der Vorteil des Fremd!“</p>
<p>„Das verstehe ich nicht.“</p>
<p>„Mahler! Auch wenn Ihr abbes Bein an Ihnen dran ist, liegt es da unten rum. Selbst wenn es da nicht rumliegt. Sie haben mich gebeten f&#252;r Sie zu schauen und also sehe ich nur abbes Bein!“</p>
<p>„Habe ich immer nur abbes Bein gesehen, als ich schaute?“</p>
<p>„Geht gar nicht anders. So ist die Welt!“</p>
<p>„Sie sagen, mein abbes Bein ist die Welt, die mein?“</p>
<p>„Oft ist das so!“</p>
<p>„Budnikowski? K&#246;nnten Sie f&#252;r mich das abbe Bein wegschauen?“</p>
<p>„Kaum! Ich k&#246;nnte versuchen daran vorbei zu blicken.“</p>
<p>„Und das abbe Bein links liegen lassen?“</p>
<p>„Oder rechts!“</p>
<p>„Wollen Sie das mal versuchen!“</p>
<p>„Gerne. Und jetzt bitte Ruhe im B&#228;renfell! <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5hdArkLf-8Q" target="_blank"><strong>H&#246;ren Sie?</strong></a> “</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt)</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der nun 3. Brief an den Ehrenwerten Hr. Albert</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2015 11:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archibalds Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Letzte Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sehr geehrter Herr Ernst Albert,
ich bin mir nicht sicher, ob Sie nicht gelegentlich ein seltsames Gef&#252;hl beschleicht ob der Tatsache, da&#223; Sie Briefpost von einem B&#228;ren erhalten. Nun, Sie hatten sich geb&#252;ckt damals am Brandplatz, neugierig, nachmittagstrunken, verwirrt und mit angekratztem Herz. Sie haben mein abbes Bein sinnend in der Hand gewogen, f&#252;r gut befunden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8678" title="tundra" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/04/tundra.jpg" alt="tundra" width="515" height="252" /></p>
<p>Sehr geehrter Herr Ernst Albert,</p>
<p>ich bin mir nicht sicher, ob Sie nicht gelegentlich ein seltsames Gef&#252;hl beschleicht ob der Tatsache, da&#223; Sie Briefpost von einem B&#228;ren erhalten. Nun, Sie hatten sich geb&#252;ckt damals am Brandplatz, neugierig, nachmittagstrunken, verwirrt und mit angekratztem Herz. Sie haben mein abbes Bein sinnend in der Hand gewogen, f&#252;r gut befunden, den Rest von mir erblickt und sich nochmals geb&#252;ckt und eins und eins zusammengez&#228;hlt. Die daran anschlie&#223;enden zwei Jahre sa&#223;en mein weiterhin abbes Bein und ich aneinander gelehnt unter Ihrem Nachttisch und staubten weitgehend vor uns hin. Aber dies sei hier nicht Thema. Sie haben sich geb&#252;ckt. Sie h&#228;tten Ihres Weges weiterwanken k&#246;nnen, aber Sie haben sich geb&#252;ckt. Und zehn Jahre sp&#228;ter schreibe ich Ihnen einen Brief. Ach ja, <a href="http://www.echo-online.de/freizeit/kunstkultur/literatur/Fritz-Lang-Ich-bin-ein-Augenmensch-von-Norbert-Grob;art639,5676823" target="_blank"><strong>Fritz Lang</strong></a>. Der hat ja nicht nur etliche monstr&#246;se Filme gemacht, sondern ist wohl auch monstr&#246;s vielen Damen hinterher gehechelt. Aber die Eine? <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GkmqQvtuaQY" target="_blank"><strong>Tja! Die Eine.</strong></a> Jene schenkte ihm zum Abschied einen Affen. Man (oder Fritz) nannte ihn Peter. Mit ansteigendem Alter nahm Peter im Alltagsfilm des Fritz eine, wenn nicht die Hauptrolle ein. Las Fritz, hielt Peter ein Buch in den Pfoten. Trank Fritz, stand eben Peter eine Martini. Rauchte Fritz, hielt Peter eine Zigarette in seinen Pfoten und er wurde jeden Abend von Fritz ins Bett gebracht. Fritz lie&#223; ihn gar am Schlu&#223; seiner Korrespondenz mit Freunden diese gr&#252;&#223;en, empfing auch Erwiderungen der Gr&#252;&#223;e, bis endlich das liebende Ende ihn in Fritzens Sarg legte. Sie sehen aka lesen demnach, so ein gelegentlicher Brief eines Ihnen gut bekannten B&#228;ren an Sie ist da fast schon eine Petitesse. Ich fasse mich kurz und bin einfach nur froh, da&#223; Sie sich geb&#252;ckt haben. Man kann das abbe Bein einen gesch&#228;ndeten B&#228;ren auch mit einem eleganten Kick ins Geb&#252;sch bef&#246;rdern. Sie taten dies nicht. Auch gute Werke haben ihre Konsequenz, selbst wenn man dies nicht so recht glauben mag angesichts der Welt in der Sie leben m&#252;ssen. Jetzt lassen Sie mich aber enden und den heutigen Sommer meinen Pelz braten lassen. B&#228;ren kriegen keinen Hautkrebs. &#196;tsch!</p>
<p>Bis dahin mit allerherzlichstem B&#228;rengru&#223;. Und nicht vergessen: Eine Schwalbe macht noch keinen Ponyhof!</p>
<p style="text-align: right">Ihr Herr Archibald Mahler</p>
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		</item>
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		<title>Ein dritter Brief an den Ehrenwerten Hr. Albert, der aber lediglich eine Postkarte ist mit Bildern</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2015 11:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregende Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[Letzte Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sehr geehrter Herr Ernst Albert,
immer iss was und dann ist wieder einer einfach weg. Schneller rauscht ein neuerlicher Abschied an Dir vorbei als ein nicht gefangener Lachs an der Stromschnelle. Deshalb die versprochene Geschichte &#252;ber Fritz und Peter sp&#228;ter. Der, der gegangen ist, hat mal getrommelt: „Man kann eine Geschichte in der Mitte beginnen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8670" title="stromschnelle" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/04/stromschnelle.jpg" alt="stromschnelle" width="515" height="240" /></p>
<p>Sehr geehrter Herr Ernst Albert,</p>
<p>immer iss was und dann ist wieder einer einfach weg. Schneller rauscht ein neuerlicher Abschied an Dir vorbei als ein nicht gefangener Lachs an der Stromschnelle. Deshalb die versprochene Geschichte &#252;ber Fritz und Peter sp&#228;ter. Der, der gegangen ist, hat mal getrommelt: <em><strong>„Man kann eine Geschichte in der Mitte beginnen und vorw&#228;rts wie r&#252;ckw&#228;rts k&#252;hn ausschreitend Verwirrung stiften.“</strong></em> Ich denke so mache ich das auch mit meinen Briefen, die ich noch an Sie zu verfassen gedenke und es tun werde. Kurz also nur ein <a href="http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=50764"><strong>Gedicht mit Schn&#228;uzer</strong></a> zum Angucken f&#252;r Sie und f&#252;r alle anderen Abschiedstr&#228;umer.</p>
<p>Bis dahin mit allerherzlichstem B&#228;rengru&#223;. Und nicht vergessen: <a href="http://www.zeit.de/1985/50/die-raettin" target="_blank"><strong>„Im Krebsgang den Fortschritt messen“</strong></a> werden wir.</p>
<p style="text-align: right">Ihr Herr Archibald Mahler</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal;text-align: right"><span style="font-family: Garamond,serif"><span style="font-size: small"> </span></span></p>
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		<title>Ein zweiter Brief an den Ehrenwerten Hr. Albert</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2015 07:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>
		<category><![CDATA[Letzte Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sehr geehrter Herr Ernst Albert,
heute ein geschriebener Brief von den ungeschriebenen Briefen, den nicht abgesandten Briefen (verfasst oder auch nicht), den Briefen, die niemals Antwort finden, den Briefen, die keiner mehr schreibt und vom traurigen Brieftr&#228;ger noch. Die Sonne scheint. Dieser Brief wird nun verfasst. Das ist nicht besonders m&#252;hsam, so m&#252;hsam aber wie jede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8662" title="see5" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/04/see5.jpg" alt="see5" width="515" height="233" /></p>
<p>Sehr geehrter Herr Ernst Albert,</p>
<p>heute ein geschriebener Brief von den ungeschriebenen Briefen, den nicht abgesandten Briefen (verfasst oder auch nicht), den Briefen, die niemals Antwort finden, den Briefen, die keiner mehr schreibt und vom traurigen Brieftr&#228;ger noch. Die Sonne scheint. Dieser Brief wird nun verfasst. Das ist nicht besonders m&#252;hsam, so m&#252;hsam aber wie jede &#220;berwindung hinzu etwas m&#252;hselig sein mag. &#220;ber Un&#252;berwindbares kann ich jedoch nichts notieren. Die Sonne erw&#228;rmt den See heute schneller als erwartet. (Briefe und Erwartungen – davon aber heute nicht!) Manchmal ist mancher faul und ich sehr. Noch &#246;fters ist die Feigheit das Motto des Tages. Und wie oft man haarscharf am Zustand fataler Dummheit vorbeischrammt, falls man &#252;berhaupt vorbeischrammt, davon heute ein Schweigen angesichts der Sonne. Briefe sind anstrengende, fordernde Zeitgenossen. Das ist positiv zu vermerken. Das Verfassen nimmt sich Zeit, fordert sie vehement ein. Wie gem&#228;chlich flink ein F&#252;ller &#252;bers Papier tanzen kann und dabei lacht &#252;ber das larmoyante Gejammer  mancher der Altvorderen, die unter den Anforderungen der Schule ach so entsetzlich litten. Der Brief also. Das Nachsinnen m&#252;ssen oder zumindest sollen dar&#252;ber, ob das Gekrakelte Bestand haben wird unter den Augen des Anderen. Die Zeit, die eingefordert wird, um Briefmarken zu erwerben, den Brief zum Kasten zu tragen (Tja! Wo isser denn?), die Wartezeit, die verbracht wird. Erreicht der Brief sein Ziel? Gibt es eine Antwort? Wochen, Monate, Jahre m&#246;gen da ins Land ziehen. Gelegentlich liest man von Briefen, die einer Verstorbenen zugestellt werden, um sie &#252;ber den Tod des Gef&#228;hrten auf den Feldern der Schande zu unterrichten. Hier entf&#228;llt der Antwortbrief. Und – ach – wie viele Briefe werden nicht geschrieben, eventuell im Kopp hin und her gew&#228;lzt, buchstabiert, gew&#252;tet, eingestampft, im Papierkorb gesucht, gegl&#228;ttet, gekn&#252;llt, vergessen, versoffen, verdaddelt, verworren, feige, vern&#252;nftig, sinnlos. Wie oft jagt der Stift erz&#252;rnt, entflammt, vergeblich werbend, baggernd, fluchend, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=yq9nn7_DaPQ&amp;index=9&amp;list=PL6E34CA3AC812E75D" target="_blank"><strong>suchend</strong></a>, verw&#252;nschend, f&#252;rchterlich vergeblich hoffend &#252;ber die Zellulose. Von Bewerbungsschreiben gar nicht zu reden, lediglich von den Regenw&#228;ldern des Privaten. Dieser Brief hier wird geschrieben ohne ein gro&#223;es nachsinnendes Hadern. Nat&#252;rlich arbeitet der Kopp, aber der F&#252;ller ist frei und das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Dy448se2i8c&amp;list=PL8EBC5A1A967523F1&amp;index=13" target="_blank"><strong>Unterbewusstsein jagt</strong></a> ihn vor sich her, rasch und den Fehler suchend. Weil er spricht von den Sachen, die man sagen mu&#223;, bevor man spricht. Adressat ist ein Selbst und das n&#246;rgelt nicht rum. Theoretisch Die schlimmsten Briefe sind aber die, welche gar nicht mehr geschrieben werden, weil der Finger nur mehr &#252;ber Tastaturen und Bildschirme huscht, die Rechtschreibung massakriert wird, w&#228;hrend alle Tempolimits des Denken &#252;berschritten werden und die notwendigste Zeit, welche ein Hinwendung zum Gegen&#252;ber fordert, ignoriert wird im Sog der Selbstoptimierung. Der R&#252;cken st&#228;ndig gekr&#252;mmt, der Blick auf den Boden genagelt und eine Antwort bitte sofort, sonst schmollt und f&#228;llt der Kin(n)derladen. Und eben noch die traurigen Brieftr&#228;ger, die keine Briefe mehr tragen, die man Briefe nennen darf, Werbebotschaften nur noch, Forderungen der manischen Warenaustauscher, Amtliches vielleicht und so stehen sie vor anonymen Schlitzen und vorbei die Zeit, wo der Zusteller wu&#223;te, da&#223; jener Brief wird er dem Kasten entnommen, ein Herz zerbricht oder es jubelnd aufsteigen l&#228;sst. Und so erreiche ich den vorl&#228;ufigen Schlu&#223; meines Briefes und schreibe Ihnen, lieber Herr Ernst Albert, da&#223; ich mich freue vor nun bald zehn Jahren Ihre Bekanntschaft gemacht haben zu d&#252;rfen, als ich mit einem abben Bein auf dem Brandplatz lag und der Unausweichlichkeit meines Schicksals harrte und sie sich b&#252;ckten. Als n&#228;chstes, wenn der eigentliche Brief beginnt, will ich von Fritz Lang und seinem Freund Peter berichten.</p>
<p>Bis dahin mit allerherzlichstem B&#228;rengru&#223;. Und nicht vergessen: vor der Tastatur den Entwurf mit F&#252;ller aufs Papier!</p>
<p style="text-align: right">Ihr Herr Archibald Mahler</p>
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		<title>Ein erster Brief an den Ehrenwerten Hr. Albert</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/04/08/ein-erster-brief-an-den-ehrenwerten-hr-albert/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2015 08:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>
		<category><![CDATA[Letzte Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sehr geehrter Herr Ernst Albert,
heute morgen bin ich zuerst mit meinem ehemals abben Bein aufgestanden. Das ist schmerzhaft, da auch die N&#228;chte noch sehr frisch sind jetzt im Jahr. Offenbar nistet sich kalte Luft n&#228;chtens unbemerkt im Narbengewebe ein und versucht dann mit der aufkommenden Helligkeit und der nachr&#252;ckenden W&#228;rme die Hautwucherungen wieder zu verlassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8656" title="see4" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/04/see4.jpg" alt="see4" width="515" height="206" /></p>
<p>Sehr geehrter Herr Ernst Albert,</p>
<p>heute morgen bin ich zuerst mit meinem ehemals abben Bein aufgestanden. Das ist schmerzhaft, da auch die N&#228;chte noch sehr frisch sind jetzt im Jahr. Offenbar nistet sich kalte Luft n&#228;chtens unbemerkt im Narbengewebe ein und versucht dann mit der aufkommenden Helligkeit und der nachr&#252;ckenden W&#228;rme die Hautwucherungen wieder zu verlassen. Der Austausch von K&#228;lte gegen W&#228;rme scheint demnach meist mit Schmerzen verbunden zu sein. Das macht jegliches Aufstehen etwas fragw&#252;rdig. Kein Ziel aber erreichbar ohne einen gewissen „amount“ &#8211; es gibt f&#252;r dieses sch&#246;ne englische Wort, welches den Teil des zu besteigenden Berges in sich tr&#228;gt, keine entsprechend redende deutsche &#220;bertragung – an Weh. Leben definiert sich so vielleicht als eine nicht enden wollende Trainingseinheit und ein Ziel bleibt – nehmen wir die unvermeidliche R&#252;ckkehr zum Anfang mal beiseite und verdr&#228;ngen uns<a href="https://www.youtube.com/watch?v=p0DP0qcs7kY" target="_blank"><strong> ins Ewige</strong></a> – unbestimmt. Das scho&#223; mir heute morgen ins ehemals abbe Bein, als ich in bleierner Fr&#252;hjahrsm&#252;digkeit – Ja, der Winterschlaf fehlt mir, mein Herr! &#8211; das bestiegene Lager verlassen wollte, um Ihnen den lange versprochenen Brief zu schreiben. Damals, als Sie mich zu sich riefen im noch blattlosen Wald hinter Kinzenbach, nachdem ich vom fliegenden Teppich gefallen war, anreisend aus dem kalten, aber freundlichen Norden. Sie schienen mir etwas wirr damals und ich wollte helfen. Vielleicht wu&#223;te <a href="https://www.youtube.com/watch?v=F6SKpwzRWug" target="_blank"><strong>ich in jenen Tagen</strong></a>, was ich Ihnen berichten wollte, heute aber ist es vergessen in meinem Kopp. Sonst auch. Selbst in den Narben. Oder ich hatte es nie gewu&#223;t. Nur so getan. Vielleicht eine Ahnung, ein Geruch, vor&#252;berziehend und leicht. Oft scheint mir, alles was ein Tag zu meinen Pranken liegen l&#228;sst, ich werfe es des Nachts hinein in das Gro&#223;e Loch Meines Vergessenwollens. Oder ich finde Gefallen am blinden S&#228;en und ziehe den wahren Genu&#223; aus der sehns&#252;chtig erwarteten &#220;berraschung, wenn nach langen kalten Wochen unbestimmtes Gr&#252;n aus der Erde schie&#223;t und ich wei&#223; nicht was es sein wird im Sommer, der vielleicht. Ich k&#246;nnte Ihnen also schreiben, da&#223; B&#228;ren keine Pl&#228;ne machen, sondern wilde Beete. Da&#223; B&#228;ren keine Rabatten wollen und Pl&#228;ne nicht, weil sie die nicht machen k&#246;nnen. Oder wollen. Oder besser doch nicht k&#246;nnen. Und das mu&#223; man dann aber auch wollen. Aushalten. Sonst pocht und atmet die Narbe nicht nur auf Grund der aktuellen K&#228;lte. Nun aber schaue ich auf den Launsbacher See und studiere wie dieser die aufkommende  W&#228;rme aufsaugt. Dabei denke ich &#252;ber die Fortsetzung meines langen (vielleicht) Briefes nach.</p>
<p>Bis dahin mit allerherzlichstem B&#228;rengru&#223;. F&#252;nf Krallen sind eine Tatze!</p>
<p style="text-align: right">Ihr Herr Archibald Mahler</p>
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		</item>
		<item>
		<title>LETZTE FRAGE / VORLETZTE ANTWORT 5</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 11:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>
		<category><![CDATA[Letzte Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Fast vergessen. Noch eine letzte Aufgabe. Die Neue Aufgabe! Ja, die neue Aufgabe also. Wie war noch mal die Frage?
„Warum habe ich eigentlich Eltern?“
Seltsame Frage. Doch bedenken wir, es naht der Aufrechtgeher wichtigstes Fest. &#220;berall auf den Tannenspitzen. Weia! Das Fest! Tja, was soll man auch klagenfragen, wenn die K&#252;hlschr&#228;nke gef&#252;hlt sind und so gen&#252;gend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4750" title="frage06" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/frage06.jpg" alt="frage06" width="515" height="204" /></p>
<p>Fast vergessen. Noch eine letzte Aufgabe. Die Neue Aufgabe! Ja, die neue Aufgabe also. Wie war noch mal die Frage?</p>
<p style="text-align: center"><strong>„Warum habe ich eigentlich Eltern?“</strong></p>
<p>Seltsame Frage. Doch bedenken wir, es naht der Aufrechtgeher wichtigstes Fest. &#220;berall auf den Tannenspitzen. Weia! Das Fest! Tja, was soll man auch klagenfragen, wenn die K&#252;hlschr&#228;nke gef&#252;hlt sind und so gen&#252;gend Zeit f&#252;r Langeweile vorhanden ist. Lassen Sie mich raten! Sie w&#228;ren gerne ein freies Wesen? Ein gl&#252;ckliches Wesen? Ein von allem Unbill der Aufrechtgeherexistenz abgekoppeltes Wesen? Sie w&#228;ren gern ein Anderer, kommen aber leider nicht dazu? Schon gar nicht in der Vorweihnachtszeit? Weil, ja, genau weil? Wegen denen? Richtig! So ist es! Die sind schuld! Die Erzeuger! Genau! Was tun? Werden Sie konsequent, k&#252;ndigen Sie nachtr&#228;glich Ihre Geburt, geben Sie Ihren Personalausweis ab und lassen Sie sich aus dem universellen Melderegister streichen. Vielleicht adoptiert Sie ein Reagenzglas. Ach, das wollen Sie nicht? Schade. Dann werden die n&#228;chsten Wochen und die Planung des Gro&#223;en Festes sicher wieder die schwersten Ihres ganzen Lebens. Warum? Ich verrate Ihnen mal was! Was glauben Sie, warum wir B&#228;ren uns so gerne in den Winterschlaf begeben? Denken Sie mal dr&#252;ber nach. Sonst? Viel Spa&#223; beim Parkplatzsuchen und Elternverfluchen und im M&#228;rz bin ich wieder f&#252;r Sie da, wenn Ihnen folgende existentielle Frage auf den vor&#246;sterlichen N&#228;geln brennen wird:</p>
<p style="text-align: center"><strong>„Wann wird es endlich wieder richtig Sommer?“</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>LETZTE FRAGE / VORLETZTE ANTWORT 4</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 08:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>
		<category><![CDATA[Letzte Fragen]]></category>

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Noch eine Aufgabe, eine vorletzte, oder vorvorletzte. Die Neue Aufgabe! Ja, die neue Aufgabe also. Wie war noch mal die Frage?
„Warum wird mein Fu&#223;ballverein nie Meister?“
Schlechte Frage. Au&#223;erordentlich schlechte Frage. Was wollen Sie sagen, was wollen Sie klagen? Sie haben doch die perfekte Wahl getroffen. Sie haben sich offensichtlich einen Verein Ihres Herzens zugelegt, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4711" title="frage05" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/frage05.jpg" alt="frage05" width="515" height="198" /></p>
<p>Noch eine Aufgabe, eine vorletzte, oder vorvorletzte. Die Neue Aufgabe! Ja, die neue Aufgabe also. Wie war noch mal die Frage?</p>
<p style="text-align: center"><strong>„Warum wird mein Fu&#223;ballverein nie Meister?“</strong></p>
<p>Schlechte Frage. Au&#223;erordentlich schlechte Frage. Was wollen Sie sagen, was wollen Sie klagen? Sie haben doch die perfekte Wahl getroffen. Sie haben sich offensichtlich einen Verein Ihres Herzens zugelegt, der Ihnen jeden Samstag, und meistens nicht unter der Woche, vor Augen f&#252;hrt, wie schlecht diese Welt ist. Und da Sie ja ganz fest davon &#252;berzeugt sind, da&#223; diese Welt die schlechteste aller m&#246;glichen Welten ist, seien Sie froh. Geheimnisvolle M&#228;chte, hypertone Wurstfabrikanten, das seit der Sekunde Ihrer Geburt gegen Sie verschworene Schicksal, die letzte Umbenennung Ihrer geliebten Kampfbahn und der rapide Verfall der Bierpreise nach oben hin, haben Sie es nicht schon immer kommen sehen? Genauso diese im Jahr 1891 vom diesem unfa&#223;bar blinden rechten L&#228;ufer untersch&#228;tzte Flanke, die dem Verein Ihres genetisch wunden Herzens die einzige Vizemeisterschaft seit seinem Bestehen bescherte? Haben Sie gesehen, wie Ihr Lieblingsspieler so eben nach einem Eigentor das Vereinswappen auf seinem Trikot gek&#252;&#223;t hat?</p>
<p>Kurz und gut, es liegt mir fern Ratschl&#228;ge zu erteilen, aber was halten Sie davon, einfach mal drei Wochen lang den 1. FC Bayern M&#252;nchen anzufeuern? Fakire bohren sich auch mal einen Fleischerhaken durch die eigenen Nasenw&#228;nde. Ansonsten empfehle ich Ihnen den n&#228;chsten Wochenendworkshop von Frau Elvira B&#252;hne. „Pr&#228;pubert&#228;re Pr&#228;gung bei der Vereinswahl oder: Haben Sie samstags eigentlich nicht Kehrwoche?“ Aha, die neue Frage.</p>
<p style="text-align: center"><strong>„Warum habe ich eigentlich Eltern?“</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>LETZTE FRAGE / VORLETZTE ANTWORT 3</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/11/13/letzte-frage-vorletzte-antwort-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 10:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>
		<category><![CDATA[Letzte Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Herr Mahler, Herr Archibald Mahler! Unter Zuverl&#228;ssigkeit stelle ICH mir etwas anderes vor! Ein Samstag ist kein Dienstag, Sie Honk!“ Da stand Frau Elvira B&#252;hne und schwang den Schl&#252;ssel &#252;ber dem Kopf, wie einst ein Ritter seinen Morgenstern. Der B&#228;r schwieg schuldbewu&#223;t. Die &#8220;Neue Aufgabe&#8221;! Ja, die neue Aufgabe also. Wie war noch mal die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4688" title="frage04" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/frage041.jpg" alt="frage04" width="515" height="202" /></p>
<p>„Herr Mahler, Herr Archibald Mahler! Unter Zuverl&#228;ssigkeit stelle ICH mir etwas anderes vor! Ein Samstag ist kein Dienstag, Sie Honk!“ Da stand Frau Elvira B&#252;hne und schwang den Schl&#252;ssel &#252;ber dem Kopf, wie einst ein Ritter seinen Morgenstern. Der B&#228;r schwieg schuldbewu&#223;t. Die &#8220;Neue Aufgabe&#8221;! Ja, die neue Aufgabe also. Wie war noch mal die Frage?</p>
<p style="text-align: center"><strong>„Warum nimmt man mich eigentlich nicht wahr?“</strong></p>
<p>Gute Frage. Aber wollen Sie das wirklich? Wollen Sie, da&#223; jeder mitbekommt, wie faul Sie sind? Wie unehrlich, wie selbsts&#252;chtig, wie oberfl&#228;chlich, wie unzuverl&#228;ssig, wie ma&#223;los, wie selbstgerecht, wie eitel, wie nachtragend, wie halbgebildet, wie vorschnell, wie vorurteilsbeladen, wie r&#252;ckw&#228;rtsgewandt, wie feige, wie verfressen, wie vergn&#252;gungss&#252;chtig, wie durchschnittlich, wie unbegabt, wie spie&#223;ig, wie verzichtbar, wie durchnummeriert, wie undankbar, wie normiert, wie abh&#228;ngig, wie unselbstst&#228;ndig, wie ewig unzufrieden? Wollen Sie wirklich, da&#223; jeder wahrnimmt, da&#223; Sie ein ganz normaler Aufrechtgeher sind? Und wollen Sie wirklich wahrhaben, da&#223; derjenige Aufrechtgeher, der Sie unbedingt wahrnehmen soll, folgendes ist: faul, unehrlich, selbsts&#252;chtig, oberfl&#228;chlich, unzuverl&#228;ssig, ma&#223;los, selbstgerecht, eitel, nachtragend, halbgebildet, vorschnell, vorurteilsbeladen, r&#252;ckw&#228;rtsgewandt, feige, verfressen, vergn&#252;gungss&#252;chtig, durchschnittlich, unbegabt, spie&#223;ig, verzichtbar, durchnummeriert, undankbar, normiert, abh&#228;ngig, unselbstst&#228;ndig und ewig unzufrieden? Wollen Sie das wirklich? Aber einen Vorteil h&#228;tte es jedoch, nicht wahrgenommen zu werden. Ginge die Welt unter, t&#228;te sie das eventuell ohne Sie. W&#228;ren Sie dann beleidigt?</p>
<p>Kurz und gut, es liegt mir fern Ratschl&#228;ge zu erteilen, aber wenn Sie zum Beispiel vorhaben &#252;bers Wasser zu gehen, tun Sie es dann, wenn es niemand mitbekommt. Sie wissen ja was daraus erwachsen kann. Fragen Sie den Nazarener! Aha, die neue Frage.</p>
<p style="text-align: center"><strong>„Warum wird mein Fu&#223;ballverein nie Meister?“</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>LETZTE FRAGE / VORLETZTE ANTWORT 2</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/11/02/letzte-fragen-vorletzte-antworten-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 15:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>
		<category><![CDATA[Letzte Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Aha, die neue Aufgabe also. Wie war noch mal die letzte Frage?
„Werde ich angerufen, wenn die Welt untergeht?“
Gute Frage. Vielleicht sollten Sie einfach den aktuellen App „Wann geht es denn jetzt wirklich los?“ runterladen. Recht preisg&#252;nstig das Ding und an Nachhaltigkeit orientiert auch noch! Die Einnahmen gehen an die Stiftung „Steve Jobs ist Gautama Buddha! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4620" title="frage03" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/frage03.jpg" alt="frage03" width="515" height="182" /></p>
<p>Aha, die neue Aufgabe also. Wie war noch mal die letzte Frage?</p>
<p style="text-align: center"><strong>„Werde ich angerufen, wenn die Welt untergeht?“</strong></p>
<p>Gute Frage. Vielleicht sollten Sie einfach den aktuellen App „Wann geht es denn jetzt wirklich los?“ runterladen. Recht preisg&#252;nstig das Ding und an Nachhaltigkeit orientiert auch noch! Die Einnahmen gehen an die Stiftung „Steve Jobs ist Gautama Buddha! – Baut mehr Tempel!“ Umsonst bietet ein &#228;hnliches und ebenso sehr attraktives App aber zur Zeit die griechische Regierung an. Decide! Sie k&#246;nnen aber auch nach Hause eilen und ihre Heizk&#246;rper anfassen. Sind sie warm oder hei&#223;? Schauen Sie in Ihren K&#252;hlschrank! Iss was drin? Schimmelt es schon? Oder immer noch? Steht Ihr Auto sch&#246;n bequem? Sind Sie im letzten Monat mal so richtig emp&#246;rt gewesen, weil ein unf&#228;higer Friseur Ihre Haarpracht verhunzt hat? Wie viele Telefonnummern k&#246;nnen Sie noch auswendig aufsagen? Bringen Sie es &#252;bers Herz an einer roten Ampel einfach mal stehen zu bleiben, auch wenn kein Kind in der N&#228;he ist, geschweige denn ein Automobil? Sind Sie Fan eines Fu&#223;ballvereins, der immer gewinnt? Rauchen Sie etwa nicht, betreiben aber im gesetzten Alter noch Sport? Regen Sie sich gerne dar&#252;ber auf, da&#223; Superm&#228;rkte schon im September Schokoladenweihnachtsm&#228;nner anbieten? W&#228;hlen Sie – einfach mal so – die Piratenpartei? Finden Sie M&#228;nner mit rasierten Sch&#228;deln erotisch? Tragen Sie Kleidung, auf die Botschaften gedruckt sind? Wann haben Sie das letzte Mal Ihren Chef freundlich angegrinst? Lesen Sie Ratgeber? Halten Sie Kachelm&#228;nner f&#252;r Opfer? Und gar f&#252;r T&#228;ter? Schreiben Sie gerne Leserbriefe? Lesen Sie gerne Leserbriefe? Finden Sie Todesanzeigen sollten eigentlich im Netz ver&#246;ffentlicht werden? Wann starb H&#246;lderlin? Verlassen Sie lieber oder werden Sie lieber verlassen? Sind Sie etwa Aufrechtgeher? Sehen Sie?</p>
<p>Die Welt, die den Aufrechtgeher schuf, ist eine g&#228;nzlich andere, als die der Aufrechtgeher schuf. Hab ich mal gelesen. Ein Darm au&#223;erhalb des urspr&#252;nglichen K&#246;rpers, sp&#252;rt auch nicht mehr, wenn er kurz davor steht zu platzen. Aha, die neue Frage:</p>
<p style="text-align: center"><strong>„Warum nimmt man mich eigentlich nicht wahr?“</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>LETZTE FRAGE / VORLETZTE ANTWORT 1</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/10/26/letzte-fragen-vorletzte-antworten-1/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 05:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Letzte Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die neue Aufgabe! Rechtzeitig am milden Dienstagabend hatte er den Schl&#252;ssel &#252;bernommen. Die Dame mittleren Alters vom letzten Mittwoch querte die Stra&#223;e und entrauschte klickernden Schritts. Archibald Mahler hielt einen Schl&#252;ssel in der Hand und einen etwas nachl&#228;ssig gefalteten Papierzettel in der Tatze. Letzte aka erste Anweisungen. Entfaltung des Zettels und Belesung desselben. „Bester Herr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4526" title="frage02" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/10/frage02.jpg" alt="frage02" width="515" height="189" /></p>
<p>Die neue Aufgabe! Rechtzeitig am milden Dienstagabend hatte er den Schl&#252;ssel &#252;bernommen. Die Dame mittleren Alters vom letzten Mittwoch querte die Stra&#223;e und entrauschte klickernden Schritts. Archibald Mahler hielt einen Schl&#252;ssel in der Hand und einen etwas nachl&#228;ssig gefalteten Papierzettel in der Tatze. Letzte aka erste Anweisungen. Entfaltung des Zettels und Belesung desselben. „Bester Herr Mahler! Jeden Mittwoch erlaube ich mir nun Ihnen eine der vielen Fragen, die mir seit Jahren vor die F&#252;&#223;e gesp&#252;lt werden, zu &#252;berreichen, in der Hoffnung die Frage von Ihnen beantwortet zu wissen. Mit Gru&#223;: Die B&#252;hne!“ Archibald Mahler blieb verwirrt. Der Musentempel auf der anderen Seite der Stra&#223;e sah auch nicht viel gescheiter aus. Fand der B&#228;r. Sieh an, die Dame mittleren Alters vom letzten Mittwoch querte die Stra&#223;e ein zweites Mal, nun aber in der umgekehrten Richtung, stand also vor dem B&#228;ren, wippte auf und ab wie eine Elster und sprach. „Sie verzeihen mir, Herr Mahler. Ich stelle mich vor: B&#252;hne mein Name, B&#252;hne Elvira und wir bleiben somit pr&#228;zise. Hier die Frage! Aber lesen Sie selbst! Nehmen Sie den zweiten Zettel. Ist dies nicht ein sch&#246;ner Herbst? Huch, jetzt aber schnell! Tsch&#252;h&#252;&#223;!“ Die Dame mittleren Alters vom letzten Mittwoch, die inzwischen Elvira B&#252;hne hie&#223;, querte die Stra&#223;e ein drittes Mal und entrauschte, weiterhin klickernden Schritts. Noch ein Zettel. Entfaltung Zwo und Belesung. Archibald Mahler fiel es schwer, nicht auf den herbstlichen Boden zu fallen wie ein trunkenes Blatt. Dies war die Frage:</p>
<p style="text-align: center"><strong>„Werde ich angerufen, wenn die Welt untergeht?“</strong></p>
<p>Wer nur, wer nur, kann eine solche Frage stellen? Na ja, wahrscheinlich ein Aufrechtgeher, bestimmt kein Blatt im Herbst. Der B&#228;r ging also in sich, blickte zum Himmel und wieder zur&#252;ck, griff den Schl&#252;ssel und wollte sich in die Arbeitsr&#228;ume der Dame mittleren Alters namens Elvira B&#252;hne begeben, um seine Aufgabe zu erf&#252;llen, als die feste Hand des ehrenwerten Herrn Ernst Albert ihn am Nacken packte und zack. Auf nach T&#252;bingen! Aber die Frage? N&#228;chsten Mittwoch! Aber wo und was ist T&#252;bingen?</p>
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