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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Musentempel</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Mahler sammelt Grenzerfahrungen und andere Familiarit&#228;ten oder schaut nur auf den See (10)</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Oct 2012 13:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Heckerland]]></category>
		<category><![CDATA[Musentempel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dieses war nicht zu ahnen, da&#223; diese kleine unschuldige Welle derma&#223;en Fahrt aufnehmen w&#252;rde. Der B&#228;r hatte auf den See hinaus gestarrt und &#252;ber die letzte Karte des Herrn Budnikowski nachgesonnen. &#220;ber den einstens abservierten Ex – Kapit&#228;n Lackball und die folgenden L&#252;gengewitter. Und dabei der Welt, Konschtanz und so einigem den R&#252;cken zugewandt. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5862" title="hoernle_front" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/10/hoernle_front.jpg" alt="hoernle_front" width="515" height="233" /></p>
<p>Dieses war nicht zu ahnen, da&#223; diese kleine unschuldige Welle derma&#223;en Fahrt aufnehmen w&#252;rde. Der B&#228;r hatte auf den See hinaus gestarrt und &#252;ber die letzte Karte des Herrn Budnikowski nachgesonnen. &#220;ber den einstens abservierten Ex – Kapit&#228;n Lackball und die folgenden L&#252;gengewitter. Und dabei der Welt, Konschtanz und so einigem den R&#252;cken zugewandt. Das sollte man nicht tun. Warum eigentlich nur? Da h&#246;rt er den Ehrenwerten Ernst Albert &#252;ber das Gel&#228;nde des H&#246;rnle schlurfen, seufzend und sehr verwirrt und dann setzt der Herr Ernst Albert sich neben den Mahler und beginnt zu erz&#228;hlen, was ihm in den letzten Tagen widerfahren war. Eine unglaublich abstruse Geschichte. Und Mahler schaut &#252;ber sich und sieht die &#220;berschrift &#252;ber seinem Sch&#228;del! Grenzerfahrung! Familiarit&#228;t! So genau h&#228;tte man es nicht erfahren m&#252;ssen. Weia aber auch! Besser den Gefahren das Gesicht zuwenden. Oh Musentempel! Jetzt hoch auf die Ufermauer! Und nach vorne schauen! Aber h&#246;ren wir dem Musentempler Albert zu! Morgen dann!</p>
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		<title>ARCHIBALD KAM NUR BIS T&#220;BINGEN IV</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 07:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musentempel]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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		<description><![CDATA[
No hoggd der Mahler also dert, wo selle hogge, die dert emmer hogged. Die Sonne strahlt mit jedem Tag, den er im Schwabenl&#228;ndle verbringt, w&#228;rmer und so esch es eh besser, wemmer sich nahhoggd und net rumhuddeled. Und er hoggd aka sitzt nun vor einer alten Gastwirtschaft in der Ecke T&#252;bingens, wo einst die sogenannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4580" title="tueb04" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/10/tueb04.jpg" alt="tueb04" width="515" height="241" /></p>
<p>No hoggd der Mahler also dert, wo selle hogge, die dert emmer hogged. Die Sonne strahlt mit jedem Tag, den er im Schwabenl&#228;ndle verbringt, w&#228;rmer und so esch es eh besser, wemmer sich nahhoggd und net rumhuddeled. Und er hoggd aka sitzt nun vor einer alten Gastwirtschaft in der Ecke T&#252;bingens, wo einst die sogenannten Gogen wohnten, die Unterst&#228;dler, die Bauern, die Winzer, die Rauhen. Der Fr&#252;hling im Herbst h&#228;lt die Fenster der Lokalit&#228;t offen und Archibald Mahler kann h&#246;ren, wie sie hinter seinem R&#252;cken angeschmeltzte Mault&#228;schle verzehren, K&#228;&#223;sp&#228;tzle, Wurstsalat mit Schwarzwurst, Schupfnudle mit Kraut, Sp&#228;tzle mit Linsen und Saitenw&#252;rschtle und manches Viertel wird dazu geschlotzt und die Gespr&#228;chsfetzen in diesem, gern etwas zu lautem, wie durch Nebenh&#246;hlen und entz&#252;ndet klingende Gaumen gepre&#223;ten Dialekt, lassen den B&#228;ren schmunzeln. So  klang es dieses Fr&#252;hjahr auch unten im Heckerland! Die Br&#252;der der Heckerl&#228;nder, die aber so gerne doch ganz anders w&#228;ren. Pustekuchen! Jeder dritte Satz auch hier enth&#228;lt Regeln, Hinweise, Zurechtweisungen, Organisationprinzipien f&#252;r den b&#246;sen Alltag, Abgrenzungen aller Colour. Es scheint dem B&#228;ren, da&#223; so die von der schn&#246;den Welt befreiten geistigen Bergbesteigungen der T&#252;binger Denkgespenster eine unfreiwillige Erdung erfahren. „Denk Du nur, gro&#223;er Geist! Wann der Trottoir gefegt und wie die M&#252;lltonne gef&#252;llt wird, des entscheidet immer noch mir.“ Aber irgendwie pa&#223;t das alles zusammen, das Hehre und das Profane, findet der B&#228;r. &#196;therisches Denken und kr&#228;ftiges Essen, wirre Thesen und saubere Gehsteige. Gute Stadt! Nun mu&#223; der B&#228;r nach Hause. Noch mal will er den Neckar sehen, den Turm des Friederich und denkt: „Wenn so ein Stocherkahn nun k&#228;m vorbei, und ich fragte den Stocherer, ob er ein St&#252;ck des Weges mich in Richtung Heimat? Oder einfach hin und her? Die Sonne scheint so sch&#246;n.“ Der Wunsch ward ihm sogleich erf&#252;llt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4581" title="tueb02" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/10/tueb02.jpg" alt="tueb02" width="515" height="222" /></p>
<p>Postscriptum: Und als der Stocherkahn am Turm vor&#252;berglitt, &#246;ffnete sich ein Fenster und wirren Blickes, aber gut gelaunt, sprach das Gespenst namens Friederich zum B&#228;ren: „Das noch nimmt mit. Ich schenke es Dir. Denn bald auch ich im Winterschlaf! F&#252;r immer!“</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center"><strong>H&#196;LFTE DES LEBENS</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Mit gelben Birnen h&#228;nget</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Und voll mit wilden Rosen</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Das Land in den See,</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Ihr holden Schw&#228;ne,</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Und trunken von K&#252;ssen</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Tunkt ihr das Haupt</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Ins heilign&#252;chterne Wasser.</strong></p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center"><strong>Weh mir, wo nehm ich, wenn</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Es Winter ist, die Blumen, und wo</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Den Sonnenschein,</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Und Schatten der Erde?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Die Mauern stehn</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Sprachlos und kalt, im Winde</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Klirren die Fahnen.</strong></p>
<p style="text-align: center"><em>(F. H&#246;lderlin)</em><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>ARCHIBALD KAM NUR BIS T&#220;BINGEN III</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/10/29/archibald-kam-nur-bis-tuebingen-iii/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 03:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musentempel]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mein Herz ist wie die dunkle Nacht,
 
wenn alle Wipfel rauschen;
 
da steigt der Mond in voller Pracht
 
aus Wolken sacht -
 
und sieh, der Wald verstummt in tiefem Lauschen.


 
 Wenn ihr Freunde verge&#223;t, 
wenn ihr den K&#252;nstler h&#246;hnt
 
und den tieferen Flei&#223; klein und gemein versteht,
 
Gott vergibt es. Doch st&#246;rt nur
 
nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-4560" title="tueb07" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/10/tueb07.jpg" alt="tueb07" width="515" height="206" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Mein Herz ist wie die dunkle Nacht,</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>wenn alle Wipfel rauschen;</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>da steigt der Mond in voller Pracht</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>aus Wolken sacht -</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>und sieh, der Wald verstummt in tiefem Lauschen.</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong> Wenn ihr Freunde verge&#223;t, </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>wenn ihr den K&#252;nstler h&#246;hnt</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>und den tieferen Flei&#223; klein und gemein versteht,</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Gott vergibt es. Doch st&#246;rt nur</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>nie den Frieden der Liebenden!</strong></p>
<p style="text-align: center"><em>(Friederich H&#246;lderlin)</em></p>
<p>„Oh, Friederich! Oh, H&#246;lderlin! Oh, Turmpoet und Kreisedreher! Oh, Leidenss&#228;nger, Abgrundschauer! Oh, Geistesb&#228;r und Weltverzweifler auch! Verzeih mir, da&#223; ich Platz nahm auf Deinem Grabmal. Es ist des B&#228;ren Art zu ehren Deine Geisteskraft! Verzeih!“ Das spricht Archibald Mahler vor sich hin. Mantra! Man wei&#223; ja nie in dieser Geisterstadt. Sonst schicken sie Gespenster, die Dich peinigen, bis da&#223; der Schlaf Dich flieht. Doch nicht nur das Grabmal des Poeten befindet sich hier auf den Alten Stadtfriedhof. Der B&#228;r steht auf, wandelt und schaut und flugs f&#228;llt ihn der Schwindel an. Dieser Humus emaniert Geistesatem. Schau hin, kleiner B&#228;r! Da liegen sie die Professoren der Religionswissenschaft, der Botanik, der Philosophie, der Kunstgeschichte, der Chirurgie. Da ruhen sie, die Universit&#228;tskanzler, die Oberb&#252;rgermeister, die Theologen, die k&#246;niglichen Kammerherren, die Universit&#228;tsmusikdirektoren. Dort gedenkt man der Dichter, der Sprachgelehrten, der Universit&#228;tsbibliothekaren, der Schriftsteller, der Kunsthistoriker, es findet sich sogar ein Kanzler dieser Republik, sein &#228;rgster Gegner nur wenig Meter entfernt versenkt im T&#252;binger Boden, dort rechts ein Missionar aus Indien und links der Gr&#252;nder des Schw&#228;bischen Alpenvereins. Ach ungez&#228;hlt die Musiker, die Oberlandesgerichtspr&#228;sidenten, die Komponisten, die Kaufleute und Professoren der Philologie und Geographie und ungekannter Wissenschaften. Und den B&#228;ren &#252;berf&#228;llt der Schwindel, sein Haupt zur Seite sich neigt, es verrutscht der Dichterkranz und eine Sehnsucht erwacht in seinem Herzen und er ruft: „Oh Ihr G&#246;tter all, und Musen Ihr, Potzrembel auch noch mal und Weia! Gebt einen Menschen mir, der mit den eig’nen H&#228;nden ein Werk erschaffen, das man mit seinem Auge sehen und mit der Tatze f&#252;hlend kann ber&#252;hren. Einen Kachelofenbaumeister zum Beispiel, jetzt da der Winter an der T&#252;re kratzt oder einfach einen Lokomotivf&#252;hrer, weil, wer verreist, die Heimkehr auch gesichert wissen mag. Gebt Menschen mir der Hand und nicht des Hirns. Es schwindelt mir, ob all der Geisteskraft. Habt Mitleid mit dem B&#228;ren, G&#246;tter Ihr und h&#246;ret: die Einfachheit, sie schafft!“ Der Wunsch ward ihm sogleich erf&#252;llt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4561" title="tueb06" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/10/tueb06.jpg" alt="tueb06" width="515" height="205" /></p>
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		<title>ARCHIBALD KAM NUR BIS T&#220;BINGEN II</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/10/28/archibald-kam-nur-bis-tuebingen-ii/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 12:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musentempel]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Schw&#228;bische Nacht. Archibald allein und zwei &#196;pfel. Vom selbem Stamme gefallen? Br&#252;der? Wer wei&#223;. Tief unten in den Eingeweiden des mittelalterlichen Hauses am Neckar, in dem Herr Mahler logiert, ein kleiner Musentempel. Herr Ernst Albert schaut gerade Probe, Probe eines Werkes aus der eigenen Feder aka Tastatur. Der Geisterstadt angemessen, ein St&#252;ck Theater voller Gespenster. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4548" title="tueb03" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/10/tueb03.jpg" alt="tueb03" width="515" height="258" /></p>
<p>Schw&#228;bische Nacht. Archibald allein und zwei &#196;pfel. Vom selbem Stamme gefallen? Br&#252;der? Wer wei&#223;. Tief unten in den Eingeweiden des mittelalterlichen Hauses am Neckar, in dem Herr Mahler logiert, ein kleiner Musentempel. Herr Ernst Albert schaut gerade Probe, Probe eines Werkes aus der eigenen Feder aka Tastatur. Der Geisterstadt angemessen, ein St&#252;ck Theater voller Gespenster. Abwesender Vater, der pr&#228;senter nie war als er noch anwesend, verwaltende Mutter, S&#246;hne auf Glatteis, viel zu viel Geld und der Abgrund wartet mit offenen Armen. Kompliziert? Mu&#223; man sich wohl selber anschauen. In Archibald Mahlers Kammer tanzen die anderen Gespenster. Die Melanchtons, Keplers, H&#246;lderline, Schellings, Hegels, Schwabs, Hauffen, M&#246;rikes, Sahls, Maiers, Jense, Bloche und und und. Die ehrw&#252;rdigen Mauern der von den Kriegen kaum ber&#252;hrten und unzerst&#246;rten Stadt sind durchdrungen von Worten, Gedanken, Axiomen und dem gro&#223;en Zweifel an der Welt. Die feine Nase des B&#228;ren kann sich gar nicht satt riechen an soviel Denkwut. Vor &#196;onen gereimte Alexandriner und Jamben zischen durch die Nebelnachtluft und Archibald Mahler, heute Schauer der gedachten Welten, ist es gar b&#228;rig wohl in seiner Pelzhaut. Ein Ringelreihen dreht sich vor seinen staunenden Augen. Das Gestern tanzt mit dem Heute und das Morgen singt dazu ein wunderbares Lied und alles ist eins und nichts und doch ein nicht endendes Poem. Das Reimherz schl&#228;gt jauchzend in des B&#228;ren Brust und – „Licht, Luft, Atem!“ – er rei&#223;t das Fenster auf, einen Zweig des die Hauswand empor rankenden Efeus desgleichen rei&#223;t er ab und flicht sich, da’s kein anderer tut, den lang ersehnten, eig’nen Dichterkranz und schwindelnd ob der eben rauschhaft schnell erstiegenen, &#228;therisch pochend lichten H&#246;he, ruft einen Wunsch er fordernd in die Zimmernacht. „Gebt Musen mir, ein Denkmal mein und la&#223;t mich dort, so wie ich puste L&#246;wensamen, die Reime, die mein Hirn gebiert in st&#252;rmend dr&#228;ngend ewig&#8217; Herzensnot, verstreuen in die hehre Schwabenluft. Passant, nicht eile! Gedenk des B&#228;ren, der hier thront!“ Der Wunsch ward ihm sogleich erf&#252;llt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4549" title="tueb05" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/10/tueb05.jpg" alt="tueb05" width="515" height="217" /></p>
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		<item>
		<title>ARCHIBALD KAM NUR BIS T&#220;BINGEN I</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/10/27/archibald-kam-nur-bis-tuebingen/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 10:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musentempel]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Im heiligsten der St&#252;rme
 
Falle zusammen meine Kernerwand
 
Und herrlicher und freier walle
 
Mein Geist ins unbekannte Land
(Inschrift auf dem Grabstein H&#246;lderlins)
Wo war Archibald Mahler stehen geblieben, bevor der ehrenwerte Herr Ernst Albert ihn gen T&#252;bingen karriolte? Herbst. Bl&#228;tter. Das farbenfrohe Sterben. Das bunte und sanfte Hin&#252;bergleiten. Kann man es sch&#246;ner ausdr&#252;cken als oben festgehalten? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-4539" title="tueb01" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/10/tueb01.jpg" alt="tueb01" width="515" height="246" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Im heiligsten der St&#252;rme</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Falle zusammen meine Kernerwand</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Und herrlicher und freier walle</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Mein Geist ins unbekannte Land</strong></p>
<p style="text-align: center"><em>(Inschrift auf dem Grabstein H&#246;lderlins)</em></p>
<p>Wo war Archibald Mahler stehen geblieben, bevor der ehrenwerte Herr Ernst Albert ihn gen T&#252;bingen karriolte? Herbst. Bl&#228;tter. Das farbenfrohe Sterben. Das bunte und sanfte Hin&#252;bergleiten. Kann man es sch&#246;ner ausdr&#252;cken als oben festgehalten? Jedoch: mu&#223; man nun, um diese Worte zu finden, mehr als die H&#228;lfte seines Lebens in einem Turmzimmer im Kreise herumlaufen, umtanzt und gepeinigt von D&#228;monen, Mythen und germanischer Geschichte oder bleibt einem nichts anderes &#252;brig als in einem Turmzimmer unendliche Kreise zu ziehen, nachdem man diese Worte zu Papier gebracht hat? Wurschtbrot! H&#252;hner: Eier. Eier: H&#252;hner. Archibald Mahler hat Platz genommen auf der Neckarinsel, in seinem R&#252;cken die altehrw&#252;rdige Geister- und Geistesstadt. Ernst Albert erz&#228;hlt, wie er vor nun zwanzig Jahren einige Jahre hier ver- und gearbeitet hatte und da&#223; ihn heute angesichts der Erinnerung, da&#223; es damals seine Entscheidung gewesen war, den Ort zu verlassen, eine seltsame Traurigkeit bef&#228;llt. Nun ja, im Herbst tanzen die Geister besonders gern durch die Herzen der Aufrechtgeher. Und w&#228;hrend der Herr Ernst Albert so sinnt, dreht sich der Mahler um und denkt: „Einmal m&#246;chte ich in einem der alten H&#228;user dort wohnen und hinabschauen auf den Neckar, die Stocherk&#228;hne an mir vorbeigleiten lassen, dabei H&#246;lderlins Runden z&#228;hlen und des Nachts mit den Geistesgeistern vom nahen T&#252;binger Stift einen Schoppen W&#252;rttemberger leeren.“ Der Wunsch ward ihm sogleich erf&#252;llt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4540" title="tueb1b" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/10/tueb1b.jpg" alt="tueb1b" width="515" height="247" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>HERR MAHLER VARIIERT &#220;BER ENTEN 10</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/10/14/herr-mahler-variiert-ueber-enten-10/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 19:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregende Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[Musentempel]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Der Vorhang ist gefallen und jetzt geht das mit den Fragen erst richtig los.“ Archibald Mahler f&#228;llt das Originalzitat nicht mehr ein, aber so &#228;hnlich war es. Er h&#228;lt den unbeworteten Kritikerblock in seinen Tatzen. Der Bleistift schl&#228;ft noch. Die Fragen aber irren schon &#252;ber die n&#228;chtlichen Flure. Bald zwei Wochen hat der B&#228;r zugeschaut. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4442" title="enten7c" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/10/enten7c.jpg" alt="enten7c" width="515" height="283" /></p>
<p>„Der Vorhang ist gefallen und jetzt geht das mit den Fragen erst richtig los.“ Archibald Mahler f&#228;llt das Originalzitat nicht mehr ein, aber so &#228;hnlich war es. Er h&#228;lt den unbeworteten Kritikerblock in seinen Tatzen. Der Bleistift schl&#228;ft noch. Die Fragen aber irren schon &#252;ber die n&#228;chtlichen Flure. Bald zwei Wochen hat der B&#228;r zugeschaut. Am Ende hat er Zuschauern beim zuschauen zugeschaut. Er konnte gar nicht mehr seine Augen aufs Schilf und die zwei alten Mimen lenken, die zuschauenden Aufrechtgeher haben seine ganze Aufmerksamkeit verzehrt. Und so gibt es doch einiges zu bearbeiten und zu verdenken oder umgekehrt. Zum Beispiel: Ist das Schauen eine T&#228;tigkeit? Kann man mit vor der Brust verschr&#228;nkten Armen etwas sehen? Und dazu noch mit schief gelegtem Kopf? Oder mit hinterm Haupt verschr&#228;nkten Gliedma&#223;en? Ist das Zusehen, falls man es als eine T&#228;tigkeit bezeichnen darf, eine T&#228;tigkeit aus der etwas Neues erwachsen soll oder eine T&#228;tigkeit, die dazu dient etwas zu erhalten? Etwas zu best&#228;tigen? Ist Schauen r&#252;ckw&#228;rtsgewandt oder blickt man nach vorne? Sieht der Zuschauer was er sieht oder nur das, was er erwartet oder vermi&#223;t, oder sieht er nur seinen eingewachsenen Zehnagel und die Wettervorhersage? Kann man irgendwohin schauen und gleichzeitig so tun, als sei man ein Fotoapparat und somit behaupten, das eigene Hirn sei in der Lage Gesehenes objektiv abzuspeichern? Mu&#223; man nicht alles, was man gesehen hat, f&#252;r sich behalten, da jede Beschreibung des Gesehenen sich vom im Moment des Sehens Erfahrenen mehr oder weniger komplett unterscheidet? Ist rot rot? Ist gr&#252;n gr&#252;n? Ist es zul&#228;ssig, einem anderen Schauer seine Sicht der Dinge – wie es so sch&#246;n hei&#223;t – aufs Auge zu dr&#252;cken? Oder soll man einfach beide Augen zudr&#252;cken? Ist nicht jedes Schauen von etwas, was vermeintlich tats&#228;chlich stattgefunden hat, eine Art von &#220;bersetzung in den eigenen Kosmos, eine Art von Einordnung in die eigenen Karteikarten, sei es Beifall, Pfiff oder Unentschiedenheit? Ist nicht das betrachtete Objekt vollkommen frei von den Blicken, die man auf es wirft? Existiert es nicht auch ohne Betrachter? Oder beginnen die Dinge erst dann zu leben, wenn man sie betrachtet? Oder gar erst dann, wenn man vom Schauen spricht? Uff! Archibald Mahler sitzt allein im Musentempel. Alle sind weg, der Vorhang offen und alle die Fragen zu oder so &#228;hnlich. Archibald Mahler hat das Gef&#252;hl die Antworten auf all seine Fragen befinden sich gerade in Wyoming oder auf Kamschatka. Der ehrenwerte Herr Ernst Albert will abschlie&#223;en. Den Musentempel und die Sache mit den Enten. Der B&#228;r ist sehr m&#252;de. Herr Albert nimmt ihn auf den Arm und bringt ihn in die H&#246;hle. Und dann liest er ihm etwas vor. Aus einem seiner neuen B&#252;cher.</p>
<p><strong><em>„Die Aymara in den s&#252;dlichen Anden glauben, da&#223; man nur von dem sprechen kann, was man pers&#246;nlich erlebt hat. Man kann also nicht sagen: „Lincoln wurde ermordet“, sondern nur „Ich habe geh&#246;rt, Lincoln wurde ermordet“.</em></strong><strong><em> Anders als nahezu alle anderen auf der Welt glauben sie, da&#223; die Vergangenheit vor uns und die Zukunft hinter uns liegt, denn die Vergangenheit war deutlich zu sehen, und die Zukunft liegt im Ungewissen.“</em></strong></p>
<p>Und Archibald Mahler, der eigentlich schon eingeschlafen war, findet, da&#223; <strong><a href="http://www.berenberg-verlag.de/programm/orangen-erdnuesse/" target="_blank">dies ein tolles Buch</a></strong> sein mu&#223;. Aber das ist eine ganz neue Geschichte. Gute Nacht!</p>
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		<title>HERR MAHLER VARIIERT &#220;BER ENTEN 9</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 16:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musentempel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Und dann waren da noch die zwei Aufrechtgeher, die zuschauten. Sie taten dies nicht freiwillig. Sie schauten zu, damit andere und mehr zuschauen. Oder damit wer, der noch nicht zugeschaut hat, lesen kann, was er verpa&#223;t hat. Oder wovor er hiermit gewarnt sei. Und morgen haben wir das dann schwarz und wei&#223;. Oder so! Jedenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4433" title="enten7b" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/10/enten7b.jpg" alt="enten7b" width="515" height="283" /></p>
<p>Und dann waren da noch die zwei Aufrechtgeher, die zuschauten. Sie taten dies nicht freiwillig. Sie schauten zu, damit andere und mehr zuschauen. Oder damit wer, der noch nicht zugeschaut hat, lesen kann, was er verpa&#223;t hat. Oder wovor er hiermit gewarnt sei. Und morgen haben wir das dann schwarz und wei&#223;. Oder so! Jedenfalls schauten die zwei Aufrechtgeher mit wichtigem Gesicht hin. Und dann unterhielten sie sich. Etwa so, wie das Archibald Mahler geh&#246;rt hat.</p>
<p>„Theater mit zwei M&#228;nnern und einer Bank? Reicht das?“</p>
<p>„Es reicht!“</p>
<p>„Aber wir haben doch gerade erst angefangen!“</p>
<p>„Es reicht!“</p>
<p>„Ah! Ich verstehe! Der humorige Einstieg! Was fehlt?“</p>
<p>„Tiefe!“</p>
<p>„Wie?“</p>
<p>„Generell! In der Breite! In der Tiefe!“</p>
<p>„K&#246;nnten Sie zitieren!“</p>
<p>„Wenn Sie mich bitten!“</p>
<p>„Bitte! <em>(Pause)</em> Warum seufzen Sie?“</p>
<p>„Es geht um Enten!“</p>
<p>„Das kann doch durchaus putzig sein!“</p>
<p>„Putzig angesichts des Weltuntergangs? Putzig angesichts der &#220;berschuldung? Putzig angesichts meines eingewachsenen Nagels?“</p>
<p>„Das wu&#223;te ich nicht!“</p>
<p>„Eben! Ich deute kurz an. Also einmal fragt der Eine etwas, daraufhin antwortet der Andere. Dann wiederum antwortet der Andere und der Eine hat gar nichts gesagt!“</p>
<p>„Sie sehen mich nicht schmunzeln! Und was haben Sie gemacht?“</p>
<p>„Siebenhundert Zeichen! Was soll man machen?“</p>
<p>„Und die Anderen!“</p>
<p>„Da sind nur zwei und eine Plastikente!“</p>
<p>„Zwei! Plastikenten auch zwei!“</p>
<p>„Kann nicht sein! Habe ich nicht gesehen!“</p>
<p>„Sei es drum. Die anderen Zuseher? Reaktionen?“</p>
<p>„Unertr&#228;glich! Gekicher! Gelache! Beifall! Angesichts..“</p>
<p>„Danke,  Sie hatten Ihren Fu&#223;nagel bereits erw&#228;hnt!“</p>
<p>„Oh! Sancta simplicitas! Ich mu&#223;!“</p>
<p>„Wohin!“</p>
<p>„Ein Kinderchor singt. Ein Sportgesch&#228;ft wird er&#246;ffnet. Die Stellvertreterin des Dezernenten spricht. Man braucht mich!“</p>
<p>„Wieviel?“</p>
<p>„Tausend Zeichen! Und Sie?“</p>
<p>„Verkaufsoffener Sonntag! Zweitausend Zeichen! Ihren eingewachsenen Nagel betreffend….“</p>
<p>Und dann sind sie weg und Archibald Mahler denkt, wie ungesund das f&#252;r einen P&#246;ter doch ist, wenn er Abend f&#252;r Abend in einer Kleinen H&#228;&#223;lichen Stadt in Mittelhessen anderen &#8211; <strong>und dies auch noch sitzend</strong> -  bei der Verrichtung einer mal mehr oder weniger sinnvollen oder inspirierten T&#228;tigkeit nicht zusehen will oder darf, sondern mu&#223;. Weia! Sieh an, der eine der zwei Aufrechtgeher hat seinen Notizblock liegen lassen. Unbeschrieben! So mit reingeklemmtem Bleistift dran. Klasse! Archibald Mahler wollte schon immer mal einen eigenen, originalen Kritikerblock besitzen. Her damit! Und er notiert: &#8220;Morgen noch nachdenken, ob man das Zuschauen unter T&#228;tigkeit fassen kann.&#8221; Und dahinter malt der B&#228;r drei dicke Ausrufezeichen.</p>
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		<title>HERR MAHLER VARIIERT &#220;BER ENTEN 8</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 16:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musentempel]]></category>

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Und dann f&#228;llt Archibald Mahler noch etwas ein. Was die Mimen immer gesagt haben. Oder gesucht haben eine ganze Zeit lang: die „Figur“. Was meinen die eigentlich damit? Dick war keiner von denen, also eine Art von Di&#228;t kann es nicht sein. Und die haben nicht nur diese Figur gesucht, sondern auch noch die &#8220;Haltung&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4428" title="enten7a" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/10/enten7a.jpg" alt="enten7a" width="515" height="283" /></p>
<p>Und dann f&#228;llt Archibald Mahler noch etwas ein. Was die Mimen immer gesagt haben. Oder gesucht haben eine ganze Zeit lang: die <strong>„Figur“</strong>. Was meinen die eigentlich damit? Dick war keiner von denen, also eine Art von Di&#228;t kann es nicht sein. Und die haben nicht nur diese Figur gesucht, sondern auch noch die <strong>&#8220;Haltung&#8221;</strong> von so einer Figur. Was soll das denn bitte sein? Man h&#228;lt den Kopf hoch, oder eben nicht, kann auch die eine oder andere Tatze in die Luft halten – nicht zu lang, denn der Herbst kommt und man will ja noch Energie sparen f&#252;r den langen Winter – und dann kann man dar&#252;ber nachdenken, ob man mit der rechten oder linken Pfote sich am P&#246;ter kratzt. Eigentlich Wurscht wie Lachs, wichtig ist, da&#223; gekratzt wird. Und in Indien da stehen die Aufrechtgeher stundenlang auf einem Bein, um schneller denken zu k&#246;nnen. Extreme Haltung. Dann sehen sie aus wie eine Figur, die man sich wegen der k&#252;nstlerischen Gestaltung des Wohnraumes auch mal auf das Regal platziert und stellt damit seine offene Haltung in Bezug auf die K&#252;nste allgemein zur Schau. Aber zur&#252;ck in den Musentempel. Diese Figur also, soviel hat Archibald Mahler verstanden, soll wohl jener Aufrechtgeher sein, den man dann sieht auf der B&#252;hne. Das hei&#223;t: eine spezielle Ausgabe oder Ausformung des origin&#228;ren Aufrechtgehers. Also der Aufrechtgeher, der der Mime ist, will ein anderer Aufrechtgeher sein, eben jene Figur und die braucht, um eine Figur zu sein eben: eine Haltung. Und das w&#252;rden dann die zuschauenden und zahlenden Aufrechtgeher sehen. Komisch, der B&#228;r hat das nicht gesehen. Weil, wenn ein Mime eine sogenannte Figur war, sah er genau so aus wie davor. Gut, er mal einen Hut aufgehabt oder eine Krawatte am Hals oder eine Banane in der Hand. Aber sonst: klar zu erkennen war er als der, der er zuvor war. Und den Kopf mal nach rechts oder links drehen, wo ist da die Haltung? Das macht man doch, wenn man rechts was sehen will, wenn von links einer spricht. Nur eines fiel Archibald Mahler, B&#228;r mit h&#246;renden Ohren, gelegentlich auf: wenn die Mimen die herbeigesehnte Figur waren, haben sie nicht mehr wie normale Aufrechtgeher miteinander gesprochen, sondern so komisch gestelzt und betont. Wahrscheinlich wie Figuren mit Haltung. Das wollte der ehrenwerte Herr Albert aber nicht und hat gen&#246;lt. Archibald Mahler mochte das auch nicht. Und eines Morgens kamen die Mimen und dann hat man sich unterhalten, alle vom Herr Mamet aufgeschriebenen Worte gesagt (au&#223;er nat&#252;rlich diejenigen, die der Herr Albert weggestrichen hat), die Requisiten pfleglich behandelt und den Kopf oben gehalten. Und Mime und Aufrechtgeher und alles war eins und auch das andere. Und es machte Spa&#223; zu h&#246;ren und zu sehen, was dort geschah im Schilf. Die Figuren waren wohl des Nachts in die Lahn gefallen. Ob das alles so seine Richtigkeit hat? Archibald Mahler denkt noch mal dr&#252;ber nach. Dabei macht er eine gute Figur. H&#228;lt den Kopf hoch. Aber wissen k&#246;nnen tut er es nicht. Denn er ist und bleibt ein B&#228;r und nur ein Gast auf dieser Welt und also auch im Musentempel.</p>
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		<title>HERR MAHLER VARIIERT &#220;BER ENTEN 7</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 13:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musentempel]]></category>

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Eigentlich ist Herr Archibald Mahler seit gestern wieder zu Hause. In der H&#246;hle. Da ist geheizt. War ja auch kalt gestern und vorgestern. Zu Hause also in der H&#246;hle, aber noch nicht im Kopp. Der ist noch im Musentempel. Der Kopp eines B&#228;ren arbeitet wie die mahlernde M&#252;hle langsam und stet. Da bleibt stets was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4401" title="enten7" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/10/enten7.jpg" alt="enten7" width="515" height="283" /></p>
<p>Eigentlich ist Herr Archibald Mahler seit gestern wieder zu Hause. In der H&#246;hle. Da ist geheizt. War ja auch kalt gestern und vorgestern. Zu Hause also in der H&#246;hle, aber noch nicht im Kopp. Der ist noch im Musentempel. Der Kopp eines B&#228;ren arbeitet wie die mahlernde M&#252;hle langsam und stet. Da bleibt stets was &#252;ber. Das ist nicht so <strong>einfach</strong>. Genau! H&#246;ren wir mal rein bei den Damen und Herren Aufrechtgehern:<em> „Das ist doch ganz <strong>einfach</strong>! Geh doch einfach! Mach doch einfach! Das ist eine einfache Aufgabe! Das glaub ich einfach nicht! K&#246;nntest Du <strong>einfach</strong> mal? Das ist <strong>einfach</strong> unfa&#223;bar! Ich denk einfach P&#252;nktchen P&#252;nktchen! Ich sage jetzt einfach mal so! Der hat es doch wirklich <strong>einfach</strong>! Der macht es sich einfach! Das ist mir jetzt zu <strong>einfach</strong>! Wenn man denen jetzt einfach mal sagt, was Sache ist? Ich mach das <strong>einfach</strong> nicht mehr mit! K&#246;nnten Sie einfach mal die Schnauze halten?“</em> Potzrembel die Waldfee! Kein Schrank hat nur <strong>ein Fach</strong> und die Welt ist kein Regal! Das wiederum denkt Herr Mahler, ehemals der Erfinder des <strong><a href="http://archibalds-welt.de/2010/02/21/archibald-sortiert-sich-und-erfindet-den-sommerschlaf/" target="_blank">Gedankenschranks</a></strong>. Aber: er hat es gesehen die letzten Tage, <strong>das Einfache</strong>. Das hei&#223;t, es war nicht zu sehen. Aber man hat nach ihm gesucht. Weil der Herr Mamet gesagt hatte, die Entengeschichte sei eine <strong>einfache</strong> Geschichte! Nat&#252;rlich kompletter Bl&#246;dsinn! Aber ein Bl&#246;dsinn, welcher herausfordert. Machen wir es einfach! Bleiben aka werden wir <strong>einfach</strong>! Und wieviel Arbeit das ist, bis das Einfache ersp&#228;ht wird im angeblich oder im zitierten <strong>Einfachen</strong>. Feuer kann man anfachen, aber nicht einfachen. Ein Einfach als das <strong>Einfach</strong> gibt es nicht. Es gibt lapidar, direkt, zuh&#246;ren, reagieren, atmen, eine Geschichte, diese Geschichte erz&#228;hlen zu wollen, den Spielpartner als Gegen&#252;ber akzeptieren, Emphatie, Mut, Wut und Ausdauer. Und Disziplin. Und die ist schon gar nicht <strong>einfach</strong>. Das ist das Schlimmste. Archibald Mahler denkt an seinen P&#246;ter. Wie oft er auf diesem P&#246;ter rumsitzen mu&#223;, wenn er in die Welt schaut. Aber er will ja in die Welt schauen. Und er hat nur einen P&#246;ter. Potzrembel und die Waldfee aber auch Weia! Und dann denkt er: das Tolle am Einfach ist, da&#223; es <strong>Einfach gibt</strong>, da&#223; es aber ganz anders hei&#223;t. Und das ist nicht einfach. <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=DKxZY0DIxIk" target="_blank">Einfach mal leben?</a></strong> Quatsch! Das hei&#223;t leicht. Leben! Leicht leben! <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=HoSOuYNNXjU" target="_blank">Einfach ist vielleicht nichts!</a></strong> Da f&#228;llt Archibald Mahler, dem B&#228;ren vom Brandplatz und gelegentlich Hobbydramaturg, etwas ein. Morgen ist auch ein Tag!</p>
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		<title>HERR MAHLER VARIIERT &#220;BER ENTEN 6</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 15:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musentempel]]></category>

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Archibald Mahler findet, da&#223; nun ausreichend &#252;ber Enten gesprochen wurde. Er denkt, es sei an der Zeit mit der Ente zu sprechen. Er klettert vom Regietisch. Da sitzt diese Ente auf einem der Lautsprecher. Sie stellt sich als Ente Benedikt vor. Seltsamer Name. Der B&#228;r fragt nach ihrem Befinden. Und sie spricht:
„Wei&#223;t du, so ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4386" title="enten6" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/10/enten6.jpg" alt="enten6" width="515" height="215" /></p>
<p>Archibald Mahler findet, da&#223; nun ausreichend &#252;ber Enten gesprochen wurde. Er denkt, es sei an der Zeit mit der Ente zu sprechen. Er klettert vom Regietisch. Da sitzt diese Ente auf einem der Lautsprecher. Sie stellt sich als Ente Benedikt vor. Seltsamer Name. Der B&#228;r fragt nach ihrem Befinden. Und sie spricht:</p>
<p><em>„Wei&#223;t du, so ein Entenleben ist nicht nur ein Zuckerschlecken. So ein Vogel hat auch seine Sorgen. Er hat Fl&#246;he und L&#228;use und leidet an Krankheiten. Sinnest&#228;uschungen. An Fl&#252;gelkr&#228;mpfen. Sexuellen Schwierigkeiten. Kommt vieles zusammen. Es ist kein leichtes Leben. Enten sind der Gnade aller Elemente in ihrer Umwelt ausgeliefert. Sonnenflecken. Fehlschl&#228;ge. Wetterwechsel zur Unzeit. J&#228;ger. Unheil. Tornados. Fallen. Unz&#228;hlige Flugzeuge. B&#246;se kleine Kinder. Kettenl&#228;den. Und nat&#252;rlich der Gro&#223;e Blaureiher. Es gibt auch Hausenten. Man z&#252;chtet sie f&#252;r Ostern und Thanksgiving. Man h&#228;lt sie in Gefangenschaft. Auf dem Hof. Man beschneidet ihnen die Fl&#252;gel. Vandalismus! Sie werden gem&#228;stet. Sie werden von den Farmern mit Spezialmischungen gef&#252;ttert. Mais, und vielleicht noch Hafer. Und sie kriegen ganz besondere Spritzen. Damit sie gl&#252;cklich bleiben. Und sie k&#246;nnen nicht fliegen. Aus der Traum mit der Wildheit. Laufen immer nur den ganzen Tag auf der Farm rum. Und fressen. Es werden Enten gefunden mit Lungenkrebs. Ich hab da von diesem J&#228;ger im Wald gelesen, der auf ein paar Enten scho&#223;, die sich hingelegt hatten. Und er hat sie nicht getroffen. Aber als er wegging, h&#246;rte er so ein R&#246;cheln, und er ging zur&#252;ck, um das zu ergr&#252;nden. Und da hockten diese f&#252;nf oder sechs verk&#252;mmerten Enten auf einer Lichtung und keuchten sich die Lunge aus dem Leib. Die haben gehustet und geniest und sie flatterten mit den Fl&#252;geln, und wenn sie vielleicht zweimal geflattert hatten, fielen sie hustend um. Das ist nicht gesund f&#252;r einen. Und er sagte, anstatt wegzulaufen, kamen sie alle zu ihm gekrochen und scharten sich kauernd um seine F&#252;&#223;e, mit diesen entz&#252;ndeten, tr&#228;nenden Augen. Ein ziemliches Bild des Jammers. Und er sagte, es ging ihm nicht aus dem Kopf, da&#223; sie so aussahen, als wollten sie was zu rauchen schnorren. Und da haben wir’s also: auch die Enten sind zum Tode verurteilt. Wie wir alle. Aber ihr Leben bis zu diesem Punkt ist so viel einfacher. Der Vogel wird geboren. Er lernt seinen Beruf: fliegen. Er fliegt, er fri&#223;t, er findet eine Gef&#228;hrtin, er hat Junge, er fliegt noch ein bi&#223;chen, er stirbt. Ein einfaches, gradliniges, leicht zu bew&#228;ltigendes Leben. Pa&#223; mal auf: Auf ihrem Totenbett, was sagt da die Ente, wenn sie nur reden k&#246;nnte? Sie will noch ein bi&#223;chen weiterleben. Aber Reue? Schuldgef&#252;hle? Oder andere Gewissensbisse? Nein. Nein. Sie steht im Einklang mit der Natur. Sie ist Teil der Natur. Sie ist eine Ente.“</em></p>
<p>Das erz&#228;hlt die Ente. Und noch mehr. Und Archibald Mahler lacht. Das mag er: man spricht &#252;ber die letzten Dinge und hat noch Spa&#223; dabei. Uih, jetzt kommen die Aufrechtgeher. Die Schauer und die Mimen. Man wird wieder &#252;ber Enten reden. <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=2CEhItFARXo" target="_blank">Man wird die Nacht miteinander verbringen.</a></strong> TOITOITOI! Und dann geht Archibald Mahler. Er mu&#223; nach dem ehrenwerten Herrn Ernst Albert schauen. Der ist immer so aufgeregt. Da kann die Anwesenheit eines B&#228;ren durchaus hilfreich sein.</p>
<p>PS: Wegen der Plagiate: Das Schr&#228;ge stammt vom ehrenwerten <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Mamet" target="_blank">Herrn David Mamet</a>.</strong></p>
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