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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Pellwormereien</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Communikation Breakdown? Land Ho!</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jul 2017 15:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pellwormereien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Herr Albert Ernst, hallo!
Man wies mir ein Ger&#228;t zu. Das rote Ding. Ich erkannte den Zweck, benennen konnte ich das Ding nicht. (Exkurs: Darf man ein Ding einfach Ding nennen, was immer das Ding auch sei, weil man sich keinen Reim machen kann, warum und wieso dieses Ding?)  Rot war das Ding und rund. Nun: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9872" title="pewo33" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/07/pewo33.jpg" alt="pewo33" width="515" height="270" /></p>
<p>Herr Albert Ernst, hallo!</p>
<p>Man wies mir ein Ger&#228;t zu. Das rote Ding. Ich erkannte den Zweck, benennen konnte ich das Ding nicht. (Exkurs: Darf man ein Ding einfach Ding nennen, was immer das Ding auch sei, weil man sich keinen Reim machen kann, warum und wieso dieses Ding?)  Rot war das Ding und rund. Nun: das Ding k&#246;nne rufen, also ein Gegen&#252;ber herrufen. Oder nur anreden? Antippen? Hoffen? W&#252;nschen!? Wahrscheinlich dies. Kontaktophon? Verbindungstr&#246;te? Nachrichtensirene? Anfragenkurbel? Kommunikationeinforderer? Labberbums? (Exkurs zwo: Standen Sie, da ich unl&#228;ngst schrieb, hinter mir? Ich sp&#252;rte befremdliche N&#228;he.) Sie erinnern sich, wie einst im Mai das einzige Inseltaxi &#8211; wir hatten es gar nicht bestellt, aber am Hafen stand es &#8211; uns auf freundliche Anfrage hin mitnahm und pa&#223;genau vor die gesuchte Haust&#252;re setzte? Zur&#252;ck zum Ding: ich kurbelte, rief, fl&#252;sterte, brummte, klopfte, schwieg, trat dagegen und alles was man so tut, wenn man voller Begehr. Dann w&#252;tete ich mich kurz und knapp in ein l&#228;ngeres Schweigen hinein. Die Prinzessin hatte mich verlassen!!! Bevor ich das vierte Ausrufezeichen auf die Karte kritzeln konnte, gr&#252;&#223;te mich eigene Bl&#246;dheit! <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Fgdo81BATvI"><em><strong>Ich</strong></em></a> wollte doch weiter! Ich hielt eines meiner Ohren an das rote Ding, da ich meinte, es entwindet sich Vernehmbares. Und ja, ich h&#246;rte die See rauschen. Hie&#223;en die Dinger an den alten Telefonen deshalb Muschel, weil man die Ferne vernehmen konnte? Oder war die Muschel das Ende, in welches man hineinsprach und oben kam nichts raus denn Rauschen? Kurz darauf stand ich auf dem Deich und unten lag ein Krabbenkutter im Schlick. Bald kommt die Flut und hoffentlich auch die Krabben. Wobei: was ist dagegen einzuwenden, wenn die klimaverst&#246;renden Aufrechtl&#252;gner in Zukunft immer &#252;ber €10 f&#252;r ein Krabbenbr&#246;tchen berappen m&#252;ssen? Anders kapieren die Miles and More &#8211; Masturbateure und AggroSUVer (Liebe selbstverliebte Pedelec – Don Quichotes und Smartalone – Veganer, Euer Strom wird auch nicht aus M&#228;usezitzen gemolken, gelle!) die Chose leider nicht.</p>
<p>Verzeihen Sie das kurze W&#252;ten, mich juckte es nur eben kr&#228;ftig am Schulterblatt.</p>
<p>Ich sehe freudig entgegen in aller Ehre Ihnen gegen&#252;ber unserem n&#228;chsten Treffen</p>
<p>Der Ihrige Archibald Mahler</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9873" title="pewo34" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/07/pewo34.jpg" alt="pewo34" width="515" height="219" /></p>
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		<title>Distant ships sailing into the mist / You were born with a snake in both of your fists!</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jul 2017 14:31:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pellwormereien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sehr geehrter E.A.!
Mitgegangen: dringehangen oder wie die Aufrechtgeher so oder anders gerne schlaumeiern. Da hing ich nun im Netz wie eine Krabbe, wobei die ja dieses Jahr sehr selten sind und kostbar. Sie erinnern sich: Krabbenbr&#246;tchen f&#252;r neun Euro. Gut, selten bin auch ich, &#252;ber das zweite soll Budnikowski entscheiden, den zu gr&#252;&#223;en ich Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9863" title="pewo31" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/07/pewo31.jpg" alt="pewo31" width="515" height="217" /></p>
<p>Sehr geehrter E.A.!</p>
<p>Mitgegangen: dringehangen oder wie die Aufrechtgeher so oder anders gerne schlaumeiern. Da hing ich nun im Netz wie eine Krabbe, wobei die ja dieses Jahr sehr selten sind und kostbar. Sie erinnern sich: Krabbenbr&#246;tchen f&#252;r neun Euro. Gut, selten bin auch ich, &#252;ber das zweite soll Budnikowski entscheiden, den zu gr&#252;&#223;en ich Sie herzlich bitte. Ich vermisse ihn, aber da sollte er nicht von wissen, sonst wird er einverbildet. Wo war ich h&#228;ngengeblieben? Verstrickung ist auch ein sch&#246;nes Wort. Kann ich mir eigentlich auch aus all den eigenen Verstrickungen einen Schal stricken, der den wunden Hals, nachdem man sich in verschwendender Art und Weise dumm, dusselig und heiser gequatscht hat, vor kalten Winden und miesem Geniesel sch&#252;tzt? Man ist ja gerne mal Beifang seiner eigenen Verfehlungen. Ich f&#252;hlte mich in diesem Netz so verfangen, als h&#228;tte mich eine doppelseitige R&#252;ckhand in die Maschen gepfeffert, als ich den Versuch wagte eine Bemerkung zu bemerken. Mit Gegenwinden zu leben, hier oben kann man es &#252;ben lernen. Als ich dies notierte, schaute die Prinzessin &#252;ber meine Schulter und lachte auf. Schrecklicher Verdacht keimte in mir. Will man mich hier behalten? S&#228;he ich Sie nie mehr wieder? Und die anderen da auch nicht mehr? Ich begann zu zappeln, wohl das D&#252;mmste, was man tun kann, h&#228;ngt man fest. Das Gewebe zog sich fest und fester um mich und mir war, als dr&#252;cke ich meinen Kopp selbst unter Wasser. Jedoch als die Luft meinen Lungen endg&#252;ltig entweichen wollte, da begann ich langsamer zu hirnen. „Der Lachs soll zappeln in der Stromschnelle, nicht der B&#228;r!“ (alte Kamschatkab&#228;renweisheit!) Daraufhin wurde es dunkel, erst vor meinem Aug’, dann am Firmament. Es griff nach mir die Hand der Prinzessin, behendes Wenden hin und her und drau&#223;en war ich aus der Not. Sie sprach zu mir: „Dummer B&#228;r! Niemals w&#252;rde ich Dich einsperren. Nur wer freiwillig bleibt, kommt gerne zur&#252;ck!“ Und doch da war wieder dieses Gef&#252;hl, da&#223; mich wer ruft, wo ich doch so gerne geblieben w&#228;re. Und sie sagte: „Hinter dem Deich liegt eine Insel im Meer und dort ist rechts links und umgekehrt. Diese Insel ist, obwohl deichlos, soviel gr&#246;&#223;er als Pellworm und die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wRvzN1v_yhg" target="_blank"><strong>alten Steine</strong></a> dort k&#252;nden von noch &#228;lteren Geschichten. Das wird Dir gefallen! Bis dann!“ Aber da war ich schon eingeschlafen und mir tr&#228;umte, ich sollte ein Schwert aus einem Stein ziehen. Ein &#252;berirdische Macht habe es dort hineingerammt, fl&#252;sterte man mir zu. Geht das?</p>
<p>Gute Nacht</p>
<p>A.M.</p>
<p>Die vorl&#228;ufig letzte innere Warft:</p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Rund ist der Sch&#228;del</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Ein Kreisel ist kein Hotel</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Frage den K&#246;nig</strong></em></p>
<p style="text-align: left"><em><strong><img class="alignnone size-full wp-image-9864" title="pewo32" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/07/pewo32.jpg" alt="pewo32" width="515" height="228" /><br />
</strong></em></p>
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		<title>Ch–ch–ch–Changes (Turn and face the strange)</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jul 2017 15:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pellwormereien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mein bester Meister Albert!
Vor nun &#252;ber Wochenfrist vermeldete ich ein anstehendes Blumenbad. Nun ist es soweit (gewesen). Mit welch ausdauernder Bed&#228;chtigkeit meine Gastgeberin das Bad bereitete, davon lesen Sie einstens in meiner anstehenden Autobiographie. Jedenfalls wuchs in mir diese Ungeduld, an der ich beim Blick in den Spiegel gerne vorbeischauen mag. Die Prinzessin hatte sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9847" title="pewo29" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/07/pewo29.jpg" alt="pewo29" width="515" height="252" /></p>
<p>Mein bester Meister Albert!</p>
<p>Vor nun &#252;ber Wochenfrist vermeldete ich ein anstehendes Blumenbad. Nun ist es soweit (gewesen). Mit welch ausdauernder Bed&#228;chtigkeit meine Gastgeberin das Bad bereitete, davon lesen Sie einstens in meiner anstehenden Autobiographie. Jedenfalls wuchs in mir diese Ungeduld, an der ich beim Blick in den Spiegel gerne vorbeischauen mag. Die Prinzessin hatte sich ein Bl&#252;mchen ausgeguckt und festgestellt, da&#223; eine weitere Woche voller Sonne wie Wind die Wirkungsm&#228;chtigkeit des anvisierten Badezusatzes wohl auf den Punkt bringen w&#252;rde. Ver<a href="https://www.youtube.com/watch?v=zXERHsuIyUQ"><strong>MUT</strong></a>ung. Geredet wurde w&#228;hrenddessen kaum bis nicht. Wohltat! Und dann lag ich in der Wanne. Endlich? Nein, &#252;berraschend schnell. Wenn man der Zeit keine Beachtung schenkt, geht alles ratzfatz! (Verzeihen Sie bitte meine momentane sprachliche Verschlampung!) Jedoch einfach so in einer Wanne ruml&#252;mmeln? Nicht in ihrer Gegenwart. Dies der unerbittliche Fingerstups: „Und jetzt fang mal an zu vergessen, damit Du Dich wieder erinnern kannst!“ Ich versuchte es gewissenhaft – das d&#252;rfen Sie mir glauben – aber der innere Widerborst. Jetzt h&#228;nge ich in einem Netz, vom Bade feucht noch am Ohr, sie steht hinter mir und lacht, keckert, h&#252;pft, tanzt. „Manche fangen sich im eigenen Netz und jubeln &#252;ber fette Beute!“ Soll ich dr&#252;ber nachdenken, w&#228;hrend mein Pelz trocknet. Und wissen Sie was? Mir fr&#246;stelt, aber ich tue es gern. Unter uns: ich bef&#252;rchte meine Zuneigung w&#228;chst. Wenn ich jetzt verliebt bin und auf ewig Inselbewohner bleiben mu&#223; oder will? Nur eine weitere Frage Ihres Sie gr&#252;&#223;enden</p>
<p>Archibald Mahler</p>
<p>Ach ja noch:</p>
<p style="text-align: center"><em><strong>In Fetzen das Netz</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Stark der Sturm Gedankentod</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>R&#252;ckkunft &#252;ber Los</strong></em></p>
<p style="text-align: left"><em><strong><img class="alignnone size-full wp-image-9848" title="pewo30" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/07/pewo30.jpg" alt="pewo30" width="515" height="227" /><br />
</strong></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>When you think that you&#8217;ve lost everything&#8230;</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2017/07/15/when-you-think-that-youve-lost-everything/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jul 2017 16:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pellwormereien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Verehrter Meister E.A.!
Mangel in dieser Form ist mir neu. Sicherlich, Mangel generell ist mir nicht unbekannt. Mangel an frischem Lachs, Liebe, Lenz, Preiselbeeren, an sinnreichen Buchstaben in der Nase, an Ruhe im allt&#228;glichen Synapsengewitter, an vor allem auch durchg&#228;ngigen n&#228;chtlichen Schlaf und jeder Zeit Mangel an G&#252;te und Gelassenheit und Verstand und Verstehen und prinzipieller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9831" title="pewo27" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/07/pewo27.jpg" alt="pewo27" width="515" height="218" /></p>
<p>Verehrter Meister E.A.!</p>
<p>Mangel in dieser Form ist mir neu. Sicherlich, Mangel generell ist mir nicht unbekannt. Mangel an frischem Lachs, Liebe, Lenz, Preiselbeeren, an sinnreichen Buchstaben in der Nase, an Ruhe im allt&#228;glichen Synapsengewitter, an vor allem auch durchg&#228;ngigen n&#228;chtlichen Schlaf und jeder Zeit Mangel an G&#252;te und Gelassenheit und Verstand und Verstehen und prinzipieller Bescheidenheit. Aber hier zwei massive Holzwalzen und eine m&#228;chtige eiserne Kurbel? Das ist auch Mangel, zugeordnet nun der W&#228;sche und nicht der Not. Die Prinzessin ist jung, lassen Sie mich nicht &#252;bertreiben, sie ist sehr jung. Ich mag mir vorstellen eine Waschmaschine und Schleuderg&#228;nge m&#246;gen ihr schon &#252;ber den kurzen Lebensweg gelaufen sein, aber dieses antiquarische Dingsbums? Dann jedoch sagt sie: „Lieber B&#228;r! Ich glaube man kann seine Gedanken so lange durch diese zwei Holzrollen durchkurbeln bis alle Falschheit drau&#223;en ist. Das tut bestimmt weh. Dann sind aber die Gedanken leer und man kann wieder von vorne denken. Das sollte man tun, bevor man miteinander redet. Ok? Erst Deine Gedanken durchs Holz, dann meine!“ Ich erwiderte, zugestanden halbherzig: „Oder umgekehrt.“ Knappe Antwort: „Ich wohne hier, bin Prinzessin und meine Mama backt den besten Kuchen der Welt, die Pellworm hei&#223;t!“ Ich schwieg, aber meine Augen strahlten aus eine gewisse Biestigkeit. Es entspann sich, das hei&#223;t aus mir sprang er,  ein wilder Wortwechsel und sprudelte vor mir her, da&#223; man halt auch nachdenken m&#252;sse, wer angefangen hat, wer schon immer wu&#223;te Bescheid, was am Anfang aller Ketten, wer warnte, nicht geh&#246;rt wurde und in mir fuhr mein Karussell Karrussel. Die Prinzessin jedoch blieb souver&#228;n und ich bemerkte, wie ich vor lauter Gequatsche aufgeh&#246;rt hatte zu denken. Das ist recht doof. Madame Milami fienste gelassen in die tiefer rutschende Sonne und ihre Mundwinkel rutschten Richtung Antimerkel. Und dann schwieg sie lang und freundlich wie keine zweite. Darauf: „B&#228;r bade bitte baldigst<a href="https://www.youtube.com/watch?v=RS_yyRk_dj8" target="_blank"><strong> in Blumen</strong></a>!“ Was soll man denn da als h&#246;flich Nachsinnender entgegnen? Und Riechen tut es hier gar nicht schlecht.</p>
<p>Ich mu&#223; mit Gru&#223;</p>
<p>Mahler</p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Viele Gedanken</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Bettw&#228;sche ist getrocknet</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Wo fing es denn an?</strong></em></p>
<p style="text-align: left"><em><strong><img class="alignnone size-full wp-image-9832" title="pewo28" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/07/pewo28.jpg" alt="pewo28" width="515" height="230" /><br />
</strong></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Serve You right to suffer! Been a long time!</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jul 2017 20:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pellwormereien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mensch Albert! (&#228;h, vielleicht fehlt ein Komma!)
Ich sa&#223; zu Tisch. Es war angerichtet. Hatte ich das bestellt? Nein, denn ich war ja geladen! Hatte wer mir etwas versprochen? Hatte ich etwas erwartet? Es war ein heller, mild bewindeter Inselmorgen mit viel Himmel &#252;ber meinem sich entw&#246;lkenden Kopp. Die vergangene Nacht war laut gewesen, fast sch&#246;n [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9812" title="pewo25" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/07/pewo25.jpg" alt="pewo25" width="515" height="222" /></p>
<p>Mensch Albert! (&#228;h, vielleicht fehlt ein Komma!)</p>
<p>Ich sa&#223; zu Tisch. Es war angerichtet. Hatte ich das bestellt? Nein, denn ich war ja geladen! Hatte wer mir etwas versprochen? Hatte ich etwas erwartet? Es war ein heller, mild bewindeter Inselmorgen mit viel Himmel &#252;ber meinem sich entw&#246;lkenden Kopp. Die vergangene Nacht war laut gewesen, fast sch&#246;n h&#228;&#223;lich. Trommelfeuer. Irrt&#252;mer zu Hauf. Welt gegen Welt, Stirn an Stirn. Ach, die ganzen N&#228;chte der letzten Woche waren keine Freude gewesen, aber nun knurrte mein leerer Abdomen. Ich betrachtete, was da serviert vor mir stand. Weia, um mein Erschrecken in eine kurze, Ihnen gut bekannte Form zu fassen. Erschrecken eins dies. Erschrecken zwei: Die Prinzessin ber&#252;hrte sanft meine Schulter und schob mir gleichzeitig einen Zettel unter die lesebereite Nase. Ich zitiere: „Erinnern Sie sich, wer und wo und wie die Zutaten zum von Ihnen erwarteten Mahl einkaufte? Woher die Zutaten stammen? Warum wollen Sie das jetzt und hier verzehren? Gewohnheit? Gier? Angst? Dummheit? Haben Sie bezahlt, was das Ihnen wert? Oder anderen? Mit Plastikkarten? Auf Kredit? Denken Sie, wenn Sie in Regale greifen?“ Die folgenden einhundertf&#252;nfzig Fragen sind mir entfallen. Nur der Schlu&#223;satz pr&#228;gte sich mir ein: „Ich m&#246;chte in zwanzig Jahren auch noch hier sitzen und nicht unter Wasser. Sincerely Milami, Princess of Pellworm.“ Ich kratze mir am erhitzten Brummkopp rum, weil P&#246;terkratzen in Gegenwart einer Prinzessin einfach nicht geht und wollte ein zaghaftes Wort des Protests ausatmen, aber sie grinste nur und sprach: „Mein lieber von irgendwoher angereister B&#228;r! Ich pfeif Dir einfach mal das falsche Lied zur Lage vor!“ <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8EcwZfHhhQw" target="_blank"><strong>Ich h&#246;rte zu.</strong></a> „Und morgen“, f&#252;gte sie hinzu, „nehmen wir uns gegenseitig in die Mangel!“</p>
<p>Herzlichst gr&#252;&#223;t mit leerem Magen</p>
<p>Ihr A. Mahler</p>
<p>Anhang heute:</p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Tu nicht so als ob</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Und h&#228;tte Fahrradkette</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Antwort ist der Mob</strong></em></p>
<p style="text-align: left"><em><strong><img class="alignnone size-full wp-image-9813" title="pewo26" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/07/pewo26.jpg" alt="pewo26" width="515" height="241" /><br />
</strong></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The piano should have been thinking, not me</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2017/07/08/the-piano-has-been-drinking-not-me/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Jul 2017 16:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pellwormereien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Hallo Albert!
Ich wei&#223; nicht, ob Sie das kennen. Da ist man irgendwo gelandet, gestrandet, hingefallen, wei&#223; nicht wie und kann im Moment den Herweg gar nicht mehr nachvollziehen, ist sich aber seltsam sicher an diesem Orte schon einmal gewesen zu sein. Andererseits das Wesen hinter mir war mir neu, jedoch eben nicht der Ort. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9801" title="pewo23" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/07/pewo23.jpg" alt="pewo23" width="515" height="234" /></p>
<p>Hallo Albert!</p>
<p>Ich wei&#223; nicht, ob Sie das kennen. Da ist man irgendwo gelandet, gestrandet, hingefallen, wei&#223; nicht wie und kann im Moment den Herweg gar nicht mehr nachvollziehen, ist sich aber seltsam sicher an diesem Orte schon einmal gewesen zu sein. Andererseits das Wesen hinter mir war mir neu, jedoch eben nicht der Ort. Ich schaute vor mich und ich stellte fest: „Archibald Mahler, Du sitzt in den Resten eines zerbrochenen Klaviers! Aber was tut das Reep hier zur Sache?“ Also sitze ich in einem gewi&#223; schon vor langer, langer Zeit zerborstenen Klavier, welches sicherlich auch schon seit geraumer Zeit in diesem wunderbar wilden, fr&#252;hsommerlichen und windbeblasenen Garten vor sich hin verrottet. Das Seil jedoch scheint frischer. Ich blickte – f&#252;r meine Verh&#228;ltnisse sehr schnell – hinter mich und rief dem vorbeihuschenden Wesen hinterher: „Wo bin ich? Wie hei&#223;t Du? Was soll das alles?“ Sekundenbruchteile hielt das scheue Wesen inne und ich vernahm das Folgende: „Find raus, welche Melodie zuletzt auf diem Klavier gespielt wurde. Reste h&#228;ngen zwischen den rostenden Saiten! Wenn der Sumpf nach Dir greift, zieh Dich am Seil heraus! Und ach, ja, Milami, Prinzessin Milami mein Name!“ Und dann huschte sie von dannen und ich sa&#223; und sann. Klaubte etliche Noten zusammen, hunderte Lieder stellen sich gegenseitig die Beine, Melodien purzelten herum, viele, welche ich bei Ihnen, lieber Albert so h&#246;ren durfte und manchmal mu&#223;te und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wbT9DeULzU4" target="_blank"><strong>vielleicht so</strong></a> was f&#252;gte sich in mir zusammen und klang und sang. Ich bin mir nicht sicher. Dar&#252;ber schlief ich ein und es tr&#228;umte mir ganz seltsam. Ich lief durch eine Wiese, hob Noten auf und endete ersch&#246;pft auf dem Knie einer Prinzessin.  Oh, ich mu&#223; schlie&#223;en: man bittet mich zum Fr&#252;hst&#252;ck.</p>
<p>Herzlichst Mahler</p>
<p>PS: Heute kurz nur ein Haiku</p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Melodien in Dir</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Ges&#228;nge wohnen im Gras</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Du brauchst viel mehr Zeit</strong></em></p>
<p style="text-align: left"><em><strong><img class="alignnone size-full wp-image-9802" title="pewo24" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/07/pewo24.jpg" alt="pewo24" width="515" height="200" /><br />
</strong></em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Hear me calling / Hear me call on you</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jul 2017 15:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pellwormereien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Lieber Herr Albert!
Hier ist gut. Ich hatte &#252;ber all dem Herumirren und Gesuche ganz vergessen, da&#223; man auch etwas finden kann. Und wie es ist zu warten und wenn dann wer nach einem ruft. Und da&#223; wir alle wahrscheinlich bis in die P&#246;territze verseucht sind mit diesem Hohlformeln, die Dir erz&#228;hlen m&#246;gen, da&#223; man alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9789" title="pewo21" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/07/pewo21.jpg" alt="pewo21" width="515" height="241" /></p>
<p>Lieber Herr Albert!</p>
<p>Hier ist gut. Ich hatte &#252;ber all dem Herumirren und Gesuche ganz vergessen, da&#223; man auch etwas finden kann. Und wie es ist zu warten und wenn dann wer<a href="https://www.youtube.com/watch?v=OpVBC_MYBD4" target="_blank"><strong> nach einem ruft</strong></a>. Und da&#223; wir alle wahrscheinlich bis in die P&#246;territze verseucht sind mit diesem Hohlformeln, die Dir erz&#228;hlen m&#246;gen, da&#223; man alles erreichen kann, wenn man nur will und schafft und schrubbt und sonst. Was f&#252;r eine traurige Anbetung der Selbstverleugnung. Das wissen Sie selbst zu gut, aber man mu&#223; auch mal Buchstaben draus machen. Ich irrte also weiter und dann sah ich dieses Haus und da stand auch noch Warft drauf und ich dachte und z&#246;gerte und beinah ging ich weiter auch – sie kennen meine Zweifel – und dann wurde ich gerufen und war baff. Der Klang einer Stimme von scheuer, doch offener Freundlichkeit sprang mir ins m&#252;de Ohr. Nun, lieber Meister Albert, werden Sie also ein erstes Mal lesen wie der B&#228;r von Herzensdingen, also in diesem landl&#228;ufigen Sinne, Sie wissen schon, zu schwadronieren beginnt. Nein. Halt. Ernst und nicht albern ist es mir und meinem solit&#228;ren Herzen. Und dann, wie ich sitze und endlich im Wohlgef&#252;hl lande / versande / strande, huscht die Stimme in Leibhaftigkeit hinter meinem R&#252;cken vorbei. Ich bef&#252;rchte, es handelt sich tats&#228;chlich um ein Wesen, welches man Prinzessin nennen k&#246;nnte und auch darf. Also bin ich schon wieder verwirrt. Ich hoffe die Post bef&#246;rdert meine Worte anstandslos. Glauben Sie Ihr Postbote liest Ansichtskarten? Das w&#228;re mir peinlich! Mu&#223; man aber durch. Ich schlie&#223;e. Die Prinzessin m&#246;chte mir ihr Reich zeigen. Und eben dazu f&#228;llt mir ne Geschichte ein.</p>
<p>Bis bald</p>
<p>Ihr B&#228;r!</p>
<p>PS:</p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Tigerfelle nicht verticken</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Solang Ergebnis frommer Wunsch</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Einladungen erst verschicken</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Wenn das letzte Komma</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Noch ein Punsch?<br />
</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Dann erst seh</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Wer gerne guckt</strong></em></p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: left"><img class="alignnone size-full wp-image-9790" title="pewo22" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/07/pewo22.jpg" alt="pewo22" width="515" height="210" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>All along und no Watchtower! But ne Prinzessin!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jun 2017 16:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pellwormereien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Herr sehr verehrter Albert Ernst!
Verzeihen Sie dem ergebenen B&#228;ren und Diener beim Betrachten und Abw&#228;gen der Welt sein saumselig taumelndes und langes Schweigen, aber gro&#223;e Verwirrung hat meine Felligkeit angefa&#223;t. Ich suchte ja nach meiner Bestimmung hier in winddurchblasener Verhirnung da ich begann zu Fu&#223; das flache Land zu durchstreifen. Aber es war pl&#246;tzlich ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9772" title="pewo19" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/06/pewo191.jpg" alt="pewo19" width="515" height="221" /></p>
<p>Herr sehr verehrter Albert Ernst!</p>
<p>Verzeihen Sie dem ergebenen B&#228;ren und Diener beim Betrachten und Abw&#228;gen der Welt sein saumselig taumelndes und langes Schweigen, aber gro&#223;e Verwirrung hat meine Felligkeit angefa&#223;t. Ich suchte ja nach meiner Bestimmung hier in winddurchblasener Verhirnung da ich begann zu Fu&#223; das flache Land zu durchstreifen. Aber es war pl&#246;tzlich ein zuviel an Himmel, die gnadenlose Weite, viele unendliche Verzweigungen, also Abzweigungen, alles und jedes st&#252;rzte mich in panische Konfusionen, der permanente Nordwest bi&#223; an meinen Nerven herum und er wehte voll selbstgewisser Freude stets von vorne und damit hatte ich nicht gerechnet. Selbst da ich mich sanft wendete: der Wind blies von vorn. Einhundertachtzig Grad sp&#228;ter: zack: Sturm zwischen den Augenbrauen. Unglaublich. An jedem Teich und Wasserlauf kniete ich nieder zur Rast und suchte mein Spiegelbild, oh heiliger Narzi&#223;. Und welche Entsetzlichkeiten hatte ich zu sehen? Von Spiegel zu Spiegel zerlegte sich mein Antlitz in Fragmente, aus dem einem Auge blitzte mich ein waidwunder Teufel an, im anderen taumelte ein trunkener Engel gottvergessen vor sich her und letztlich verschwamm mein Antlitz zu einer amorph pulsierenden Masse. Und dann kann man seinen eigenen Namen nicht mehr in den Wind rufen. In meinen Ohren tanzte nichts als das Bl&#246;cken der einheimischen Schafhundertschaften, ach Millionen sind es wohl, der kreischenden M&#246;wen Chor er lachte und dann diese vernichtende Stille in mir, dieses Pochen und H&#228;mmern lautlos und ich bekam die gr&#228;&#223;liche Angst, da&#223; wir zwei uns vielleicht nie mehr wiedersehen. Das w&#228;re echt doof. Dann h&#246;rte ich die Stimme. Was war das? Pl&#246;tzlich war ich in T&#252;terland. Kann also eben kein Gedicht zur inneren Warft versenden. Ich bin froh, da&#223; ich bin wo ich bin. Rutsche gern runter.</p>
<p>Erleichtert und mit sich erholendem Herz gr&#252;&#223;t</p>
<p>Ihr treuer Archibald Mahler / B&#228;r vom Brandplatz</p>
<p>PS: Prinzessinnen existieren! Zumindest auf Pellworm!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9773" title="pewo20" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/06/pewo201.jpg" alt="pewo20" width="515" height="243" /></p>
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		<title>M&#252;hsame 5 aus der Ebene, sp&#228;ter unter Wasser</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jun 2017 19:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pellwormereien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Moin, Meister Albert!
Denke ich einen B&#228;ren, der unter z.B. einem Baum liegt und im wesentlichen nur verdaut, scheint mir dies als Gedanke h&#246;chst angenehm. Dies als (sic!) Fu&#223;note aka Tatzenanmerkung, bevor ich meinen derzeitigen Zustand beschreibe, wobei der Begriff „Zustand“ nicht greift. Zugang zur Welt / momentan / etc / eher vielleicht. Sprechen wir also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9753" title="pewo24" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/06/pewo24.jpg" alt="pewo24" width="515" height="224" /></p>
<p>Moin, Meister Albert!</p>
<p>Denke ich einen B&#228;ren, der unter z.B. einem Baum liegt und im wesentlichen nur verdaut, scheint mir dies als Gedanke h&#246;chst angenehm. Dies als (sic!) Fu&#223;note aka Tatzenanmerkung, bevor ich meinen derzeitigen Zustand beschreibe, wobei der Begriff „Zustand“ nicht greift. Zugang zur Welt / momentan / etc / eher vielleicht. Sprechen wir also &#252;ber das Flache. Manch weiser Aufrechtgeher zitierte gerne die M&#252;hen der Ebene. Nachvollziehbar. Unterm Fu&#223; alles eben, &#252;ber der Birne auch, ein Ziel erscheint in sichtbarer Entfernung und zack: Gegenwind! Als h&#228;tten die Musen und G&#246;tter dir ein Gummiband in den R&#252;cken genagelt und daran ziehen sie dann mit wachsender Begeisterung. Meine F&#252;&#223;e schmerzen, obwohl mein Herz weiterhin mit gro&#223;er Freude diesem langen und flachen Land entgegen schl&#228;gt. Dann fiel ich in einen Traum rein. Oder auf ihn rein? Das ist Wyoming wie Kamschatka! Ich hatte die Hoffnung vielleicht eine Abk&#252;rzung zu finden. Daraufhin wurden meine Tatzen feucht und n&#228;sser. Sp&#228;ter meinte ich ein Elefant st&#252;nde mir auf der Brust und mein Atem entfleuchte jeglicher Kontrolle. Als ich nach langer verwirrter Stunde durch die Wasser&#246;berfl&#228;che nach oben scho&#223;, begr&#252;&#223;te mich die eine Ahnung. Jetzt laufe ich weiter oder vielleicht erst richtig los. Ich will Sie nicht mit Klischees bel&#228;stigen, aber manchmal stimmt es halt. Uff!!!</p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Platte F&#252;&#223;e</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Keine S&#252;&#223;e</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Horizont Ziel doch lohnt</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Der M&#252;hen ob zu gl&#252;hen?</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Gleichma&#223; Zeitfra&#223;</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Dies und das vergessen</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Und versunken</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Gerne mal ertrunken</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Neuer Atem Widerstand</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Stra&#223;enschild gen rechts</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Liegt T&#252;terland</strong></em></p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Sie herzlichst ein unklarer B&#228;r an Land und doch mit Hoffnung auf die See</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9754" title="pewo23" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/06/pewo23.jpg" alt="pewo23" width="515" height="256" /></p>
<p>PS: Auf der n&#228;chsten Postkarte kann man mich wieder sehen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Vier und wie K&#228;ptn Baldurson von Bord geht</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jun 2017 17:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pellwormereien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Moin!
Ich dreh am Rad und h&#246;re nichts als Schmatzen. Es ruckelt noch nich mal. Um mich herum alles zu weich, puddingartig, gummigewandet und Schwabbel und kein Vorankommen. Nichts mit dem Gleiten dahin und dem offenem Meer und dem Wind auf meinem Fell. Innehalten, nur kurz. Dann packte mich etwas, was dem B&#228;ren fremd sein sollte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9741" title="pewo22" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/06/pewo22.jpg" alt="pewo22" width="515" height="268" /></p>
<p>Moin!</p>
<p>Ich dreh am Rad und h&#246;re nichts als Schmatzen. Es ruckelt noch nich mal. Um mich herum alles zu weich, puddingartig, gummigewandet und Schwabbel und kein Vorankommen. Nichts mit dem Gleiten dahin und dem offenem Meer und dem Wind auf meinem Fell. Innehalten, nur kurz. Dann packte mich etwas, was dem B&#228;ren fremd sein sollte, vor allem auf dieser gesegneten Insel: die f&#252;rchterliche Ungeduld. Und so drehte ich nicht mehr am Rad, nein, ich griff in die Speichen, eckig, grimmig, mit knirschendem Kiefer, als h&#228;tte ich mich in die Flinte des Rangers, der mich einst aus dem Yellowstone Park vertreiben wollte, verbissen.  Oder war es der chinesische Grenzer auf der anderen Seite des Ussuri? Egal wie ohne Lachs! Wie mein b&#228;riger Kamm anschwoll und sein bevorstehendes Platzen in  meiner Hirnkammer vernehmbar anklopfte, ging ich von Bord. Rattengleich, oh Schande. Oh Schande? Und dann sah ich mein Nachen und – dummer B&#228;r ich – verstand, den Tidenkalender zu studieren ist M&#252;hsal, jedoch angeraten. Warten ist erlernbar. Mit Schmerzen. Kennen Sie das? Davon gehe ich mit Sicherheit aus.</p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Schlick bis zum Knie</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Gemach</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Vergesse nie</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Andernfalls</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Wasser bis zum Hals</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Am n&#228;chsten Tag</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Mit ruhigem Plan</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Besteig und fahr die</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Achterbahn</strong></em></p>
<p>Soviel zur Zeit mit Gru&#223; und kleinem Zorn auf die eigene Bl&#246;dheit</p>
<p>Ihr K&#228;ptn „Bootlos“ Baldurson</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9742" title="pewo21" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/06/pewo21.jpg" alt="pewo21" width="515" height="256" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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