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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Pilka Zwelf</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Przepraszam, Pan Niemiec! / Nachts / Okt. 2014</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2014 13:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wir befinden uns in einem komfortablen Hotelzimmer in einer Stadt, in der sowohl der Geheimrat als auch der Lenz und – nie zu vergessen &#8211; der hochverehrte Herr B&#252;chner einstens ihre Geister schulten, das M&#252;nster bestiegen &#8211; einer schwindelte mehr, ein anderer etwas weniger -  und gerne auch dem Edelzwicker ihre Aufwartung machten. Im Bilderschauapparat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-7884" title="sieg14a" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2014/10/sieg14a.jpg" alt="sieg14a" width="515" height="167" /></em></p>
<p><em>Wir befinden uns in einem komfortablen Hotelzimmer in einer Stadt, in der sowohl der Geheimrat als auch der Lenz und – nie zu vergessen &#8211; der hochverehrte Herr B&#252;chner einstens ihre Geister schulten, das M&#252;nster bestiegen &#8211; einer schwindelte mehr, ein anderer etwas weniger -  und gerne auch dem Edelzwicker ihre Aufwartung machten. Im Bilderschauapparat l&#228;uft tonlos eine Pilkerei. Nein: jenes doch nicht! RTL ist weit, weit weg. Dr&#252;ben, da auf der sch&#228;&#228;l Sick des Rhin. Wo das Heckerland beginnt. Ici vor Ort auf Ronaldos Knie ein dicker Eisbeutel. Der Anschlu&#223; aber kommt zu sp&#228;t. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=uFgctURyGp4" target="_blank"><strong>Fado forever</strong></a>. Jubel schallt aus der Lobby der Herberge durch die Liftsch&#228;chte nach oben in die Zimmer. Die Einheimischen sind erleichtert. Ach, nur ein Freundschaftsspiel? Im Hintergrund trinken Ernst Albert und die wunderbare Eva Pelagia hochpreisigen und regionalen Schaumwein aus billigsten Plastikkelchen, &#8211; der Grund: eine Altersuhr tr&#228;gt eine neue Ziffer &#8211; als es den Hasen von den F&#252;&#223;en haut, er sich in des B&#228;ren Scho&#223; begibt, begeben mu&#223;, denn historische Hitzegewitter haben ihn gef&#228;llt. H&#246;ren wir rein ins Zwiegespr&#228;ch:</em></p>
<p>„Przepraszam, Pan Niemiec!<strong> </strong>Ile to kosztuje?<strong> </strong>Ktora godzina? Prosze o pomoc?“</p>
<p>„Tr&#228;umen Sie alp, Herr Zimmermann?“</p>
<p>„Nie rozumien, Baba!“</p>
<p>„Was ist los mit Ihnen, Hase! Das Fieber? Der Schaumwein? Herr Zimmermann, was nun?“</p>
<p>„Mam na imie Budnikowski! Kuno Budnikowski! I co usłyszeliście? Jebany: Kuno ‘Pilkator’ Budnikowski!”</p>
<p>“Ich verstehe! Sie reisen zur&#252;ck in ihr urspr&#252;ngliches Ich!“</p>
<p>„Dziekuje, Baba!“</p>
<p>„Dzien dobry, Pan Budnikowski! Sie Zimmermann nennen zu sollen, das kam mir auch zugegebenerma&#223;en immer extrem holprig &#252;ber die B&#228;renlippentastatur.“</p>
<p>„Da&#223; Tr&#228;ume solange brauchen, bis sie in Erf&#252;llung gehen! Doppelweia! Der Ahn in mir hyperventiliert vor Freude! Dziekuje, Bog!“</p>
<p>„Wollen Sie jetzt etwa doch wieder mit der Pilkerei, Freund?“</p>
<p>„Ach! Quatsch! Der herrliche Moment! Nur Sekunden! Ein kurzer Flash! Die Nadel in der Vene! Etwas Gl&#252;ck! Nicht zur&#252;ckgeschossen! Aber heute mal nicht Zweiter! Eine Frage aber?“</p>
<p>„Her damit!“</p>
<p>„Meinen Sie, ich sollte dem Ehrenwerten Herrn Ernst Albert die zwei Warschauer H&#252;tten zum Ehrentag schenken!“</p>
<p>„Versuchen Sie es! Vielleicht freut er sich ja!“</p>
<p><em> Dann schlo&#223; der wiedergeborene Budnikowski (Gott sei Dank! Der S&#228;zzer!) die Augen und tr&#228;umte von seinem Traum, den er vor zwei Jahren getr&#228;umt hatte. Und er dachte noch: <a href="http://archibalds-welt.de/category/pilka-zwelf/page/2/" target="_blank"><strong>„Mein Gott, war ich jung damals im Jahre…“</strong></a>, als die Pranke des B&#228;ren sich seinem R&#252;cken n&#228;herte. Wuchtig!</em></p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-7885" title="sieg14" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2014/10/sieg14.jpg" alt="sieg14" width="515" height="231" /><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dzien Dobdry revisited (tre) tres: Karamba!</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2012/07/02/dzien-dobdry-revisited-tre-tres-karamba/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jul 2012 06:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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		<description><![CDATA[
“Weia!”
“Mir ist jetzt noch schwindlig!”
„Herr von Lippstadt – Budnikowski, Taka – Tuka – Land ist nicht abgebrannt, kann aber fliegen!“
„Das h&#228;tte ich nicht erwartet, da&#223; die Herren Iberer endlich so spielen, wie der meist germanische Bewunderer es in ihr in den letzten Jahren oft etwas &#246;de Ballgeschiebe hinein interpretiert hatte. Soviel Tore haben die in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5526" title="em12_07" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/07/em12_07.jpg" alt="em12_07" width="515" height="226" /></p>
<p>“Weia!”</p>
<p>“Mir ist jetzt noch schwindlig!”</p>
<p>„Herr von Lippstadt – Budnikowski, Taka – Tuka – Land ist nicht abgebrannt, kann aber fliegen!“</p>
<p>„Das h&#228;tte ich nicht erwartet, da&#223; die Herren Iberer endlich so spielen, wie der meist germanische Bewunderer es in ihr in den letzten Jahren oft etwas &#246;de Ballgeschiebe hinein interpretiert hatte. Soviel Tore haben die in den letzten drei Final – und / oder Halbfinalspielen nicht erzielt.“</p>
<p>„Wackeres, armes Italien! Was wohl der Bundesnagelkauer macht?“</p>
<p>„Man mag sich nicht vorstellen, was die Roten mit den Nutellaboys angestellt h&#228;tten am gestrigen Abend. Beeindruckend!“</p>
<p>„Keine kritischen Anmerkungen?“</p>
<p>„F&#252;nfzig Prozent Jugendarbeitslosigkeit und Doktor Fuentes!“</p>
<p>„Gestern Abend auch?“</p>
<p>„Vielleicht sind sie ja als Kinder alle in den Zaubertrank gefallen. Egal! Es war ein gro&#223;es Endspiel!“</p>
<p>„Wo ist Ihr Dialekt, Herr von Lippstadt – Budnikowski?“</p>
<p>„Bester Herr Mahler, aus mir spricht nicht mehr der Anh&#228;nger, sondern die Lok aka der Beobachter!“</p>
<p>„Stirbt aus, nicht wahr?“</p>
<p>„So ist das wohl! Kommen Sie mit nach Polen diesen Sommer?“</p>
<p>„Ich denke nach!“</p>
<p>„Ich mache mit!“</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dzien Dobdry revisited due: KAIROS</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2012/07/01/dzien-dobdry-revisited-due-kairos/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 13:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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		<description><![CDATA[
„H&#246;mma, Mahler. Ich hab wat gelesen!“
„Ach? W&#228;hrend der P&#246;hlereifestspiele?“
„Glaubse nich, wat ich Dir erz&#228;hlen tu. Kennse Kairos?“
„Gewi&#223;. Die g&#252;nstige Gelegenheit!“
„Aber tusse auch wissen tun, wat mit die Frisur vonnem Kairos anne Bedeutung vekn&#252;pft iss?“
„Sie werden es mir nun gewi&#223; berichten. Voran denn, Herr von Lippstadt – Budnikowski!“
„Also vorne dran am Kopp, so inne Stirnpattien hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5516" title="em12_06" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/07/em12_06.jpg" alt="em12_06" width="515" height="237" /></p>
<p>„H&#246;mma, Mahler. Ich hab wat gelesen!“</p>
<p>„Ach? W&#228;hrend der P&#246;hlereifestspiele?“</p>
<p>„Glaubse nich, wat ich Dir erz&#228;hlen tu. Kennse Kairos?“</p>
<p>„Gewi&#223;. Die g&#252;nstige Gelegenheit!“</p>
<p>„Aber tusse auch wissen tun, wat mit die Frisur vonnem Kairos anne Bedeutung vekn&#252;pft iss?“</p>
<p>„Sie werden es mir nun gewi&#223; berichten. Voran denn, Herr von Lippstadt – Budnikowski!“</p>
<p>„Also vorne dran am Kopp, so inne Stirnpattien hat der Herr Kairos ordentlich wat an Haarpracht zu bieten, aber hinten anne Birne iss komplette Kahlrasur, weil wennse den Herrn Kairos auf Dich zukommen sehen tust, kannse ihn am sprichw&#246;rtlichen Schopfe packen und wennse das nicht packen tust mit dem Packen und dann iss er an dir vorbei, iss hinten nix mehr, et rutschen Deine nachtrauernden Griffels inne Leere namens Pustekuchen und dann kannse nur mehr rummoppern und et  Gomezgesicht mit die wohlgerichtete Coiffeurkunst inne Linse halten. Peching, sach ich mal!“</p>
<p>„Sie meinem weniger Masterplan, mehr Bereitschaft?“</p>
<p>„Mit Hingabe kannse dat auch bezeichnen tun! Wat hat der Herr J. Miezek&#228;tzchen auffe taktischen Tafeln hingekritzelt? <strong>&#8216;Hunger nach dem Gipfel&#8217;</strong>. H&#246;mma, wat meint der? Vor jedem Kick drei Nussgipfels oder ein paar Croissants mit Nutella inne verw&#246;hnte Plautze dr&#252;cken, oder wat? Kaffeesatzleserei iss dat doch inne formvollendete Sinnlosigkeit! Der soll seine ganzen schlauen DVDs inne Tonne kloppen. K&#246;nnt ich mich glatt aufregen tun!&#8221;</p>
<p>„Das Unerwartete also! Das nicht Planbare! Wie w&#252;rden Sie es benennen?“</p>
<p>„Kagawa! Drogba! Balotelli! Iniesta! Leider nicht mehr M&#252;ller junior!“</p>
<p>„Hie&#223;e er M&#252;llera, dann vielleicht?“</p>
<p>„Mahler, also dat h&#228;tte ich getz nicht erwartet von Eure Intellektualit&#228;t!“</p>
<p>„&#220;ber das P&#246;hlen zu reden und Intellektualit&#228;t haben wohl soviel miteinander zu tun wie ein Spindfoto und vollzogener Beischlaf!“</p>
<p>„So iss dat wohl!“</p>
<p>„Und heute abend nun, Herr von Lippstadt – Budnikowski?“</p>
<p>„Wie ich et gestern schon bemerkte, Kairos Pirlo und dann ab innet Kloster!“</p>
<p>„Wir auch?“</p>
<p>„Gewi&#223;, aber erst ordentlich einen inne Birne gekippt, woll!“</p>
<p>„Ergebnisoffen? Oder germanisch ergebnisbesoffen?“</p>
<p>„H&#246;mma! Nummero uno!“</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dzien Dobdry revisited uno: DE(R)MUT</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2012/06/30/dzien-dobdry-revisited-mittelhessenedit-1-dermut/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 15:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Sie fanden mich sogleich. Haben Sie sich abgeregt, Herr von Lippstadt – Budnikowski?“
„H&#246;mma Mahler, ich habe noch gar nicht begonnen mich inne Aufregung hinein zu begeben. Kannse mir woll glauben!“
„Wie war die Fahrt?“
„Vonne kompletter Erfreulichkeit gepr&#228;cht und dat polnische Pilsken kannse bedenkenlos konsumieren tun.“
„Aha! Und nun sitzen wir auf der Bank.“
„Ich sach mal so, dat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5510" title="em12_05" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/06/em12_05.jpg" alt="em12_05" width="515" height="252" /></p>
<p>„Sie fanden mich sogleich. Haben Sie sich abgeregt, Herr von Lippstadt – Budnikowski?“</p>
<p>„H&#246;mma Mahler, ich habe noch gar nicht begonnen mich inne Aufregung hinein zu begeben. Kannse mir woll glauben!“</p>
<p>„Wie war die Fahrt?“</p>
<p>„Vonne kompletter Erfreulichkeit gepr&#228;cht und dat polnische Pilsken kannse bedenkenlos konsumieren tun.“</p>
<p>„Aha! Und nun sitzen wir auf der Bank.“</p>
<p>„Ich sach mal so, dat hat gewisse Vorteile, wennse wen anne Au&#223;enlinien sitzen hast, der seine  Blicke auffe Geschehnisse auffe Wiese richtet und im besten Fall korrigierend eingreifen tut. Also generell, sach ich mal. Au&#223;er er iss seine Fingern&#228;gels bis auffe Haut am abkauen. Kannse nich mehr gucken, n&#228;!“</p>
<p>„Sprechen wir &#252;ber Sehnsucht!“</p>
<p>„Dat kannse laut singen! Et w&#252;rde mich erfreuen tun, wenn die ganze P&#246;hlerei wieder schwatt – wei&#223; werden t&#228;te!“</p>
<p>„Abschaffung des Farbfernsehens?“</p>
<p>„Nee, dat iss eher inne mentalen und medialen Bereiche angesiedelt. Ich sach mal, dat Fell am B&#228;ren lassen, bevor der Italiener nich inne Kiste liecht.“</p>
<p>„Mehr Demut?“</p>
<p>„Mut auch, sach ich mal.“</p>
<p>„Aber Sie wirken zufrieden!“</p>
<p>„H&#246;mma B&#228;r, dat mit die Untertreibungen lassen wir mal bleiben tun, Sie sehen mich in eine Phase von h&#246;chste Zufriedenheit eintreten.“</p>
<p>„Bekommen Sie nicht langsam Angst vor Ihren prophetischen Gaben? Viermal exakte Voraussagen!“</p>
<p>„H&#246;mma, dat iss k&#252;chenschypsologisches Grundwissen. Musse nur die Verlautbarungen der Herren aus Nord&#246;sterreich anh&#246;ren tun, weiste dat dat inne Windeln gehen tut.“</p>
<p>„Und Polen?“</p>
<p>„Mit Anstand. Und wennse eh zu Hause bist, musse nich nach Hause fahren tun!“</p>
<p>„Und morgen?“</p>
<p>„Taka – Tuka &#8211; Land iss abgebrannt!“</p>
<p>„Dann schweigen wir ein R&#252;ndchen, bester von Lippstadt – Budnikowski!“</p>
<p>„Ne aber auch, dat sogar innem Wald von die Philosophens eine P&#246;hlerwiese rumliecht! Glaub ich dat?“</p>
<p>„Pscht!“</p>
<p>„H&#246;mma!“</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>A. Mahler im Philosophenwald / EM BBB 5</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2012/06/29/a-mahler-im-philosophenwald-em-bbb-5/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 07:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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		<description><![CDATA[
Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das in diesem Monat her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5505" title="philwald24" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/06/philwald24.jpg" alt="philwald24" width="515" height="228" /></p>
<p>Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das in diesem Monat her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt – Budnikowski zu und schreibt flei&#223;ig, da Herr von Lippstadt – Budnikowski ihm vorliest, was da in der Zeitung steht, die im Zug aus Polen zur&#252;ck nach Mittelhessen lag und wie klug f&#252;r diese Zeitung ein ehrenwerter Herr Joachim Hoell geschrieben hat &#252;ber die P&#246;hlerei. Herr Mahler ist Linksh&#228;nder. Dieses ist der letzte von f&#252;nf Teilen:</p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Eine gigantische Geldspirale</em></strong></p>
<p><em> Sponsoren, Investoren, Fernsehen, Merchandising – die Geldstr&#246;me, die beim Fu&#223;ball flie&#223;en, sind gewaltig. Eine Abl&#246;sesumme von 94 Millionen, die Real Madrid f&#252;r einen einzigen Spieler wie Ronaldo gezahlt hat, mag einen Eindruck vermitteln, welche Gelder in diesem Gesch&#228;ft bewegt werden. Der FC Chelsea ist dank der russischen Milliarden seines Besitzers Abramowitsch gerade Champions-League-Gewinner geworden – die Rechnung geht also auf. In dieser sich kontinuierlich nach oben schraubenden Geldspirale bleibt f&#252;r die Kleinen bald nichts mehr vom Kuchen. Gro&#223;konzerne gestalten den Sport, die Menschen d&#252;rfen zahlen und immerhin auch noch zuschauen.</em></p>
<p><em> Vor der brutalen Logik des Finanzkapitalismus kapituliert alles und jeder. Ob bei der aktuellen negativen Wirtschaftsentwicklung in Spanien die zwei Topvereine (und damit auch Gro&#223;konzerne) Barcelona und Madrid bald zu den Verlierern geh&#246;ren werden, bleibt abzuwarten, es sei denn, es findet sich ein ausl&#228;ndischer Investor aus Ru&#223;land oder China. Dialektik der Aufkl&#228;rung.</em></p>
<p><em> Wenn auch in Europa die Auswirkungen noch nicht so dramatisch und keineswegs mit den Bedingungen eines Landes wie Pakistan zu vergleichen sind, erleben auch die Gesellschaften der westlichen Welt seit einigen Jahren einen geh&#246;rigen Strukturwandel – und im Moment die gr&#246;&#223;te Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg. W&#228;hrend die Massen auf den Fanmeilen, beim Public Viewing in ihrer Lieblingskneipe oder nach alter Gro&#223;v&#228;ter Sitte vor dem heimischen Fernseher ihre Teams und Stars bejubeln, bauen die politischen F&#252;hrer, kaum beachtet von den Medien, im Windschatten des gro&#223;en Sportevents, die europ&#228;ische Finanzarchitektur auf eine Weise um, da&#223; einem schwindlig vor Angst und Schrecken werden m&#252;&#223;te. Die Folgen k&#246;nnten gewaltig sein.</em></p>
<p><em> Der Krieg kann kommen.</em></p>
<p>Und das hat Herr von Lippstadt – Budnikowski den Herrn Mahler noch gebeten, da&#223; er dies verlautbare. N&#228;mlich, da&#223; alle schr&#228;g markierten Worte der Herr Autor Joachim Hoell geschrieben habe. Wenn er das lese und nicht wolle, da&#223; es hier stehe, solle er Bescheid geben, dann werde es weggemacht. &#220;brigens: Das erste Mal standen diese Worte am 23. Juni im Kontext, der Internetzeitung aus Stuttgart und TAZ – Beilage.</p>
<p>Post scriptum: Herr von Lippstadt – Budnikowski vermeldet – heute morgen extrem gut gelaunt – seine Ankunft im Philosophenwald. Herr Mahler m&#246;ge sich auf ein auswertendes Symposium gefa&#223;t machen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>A. Mahler im Philosophenwald / EM BBB 4</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2012/06/28/a-mahler-im-philosophenwald-em-bbb-4/</link>
		<comments>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2012/06/28/a-mahler-im-philosophenwald-em-bbb-4/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 13:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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		<description><![CDATA[
Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das in diesem Monat her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5500" title="philwald23" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/06/philwald23.jpg" alt="philwald23" width="515" height="217" /></p>
<p>Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das in diesem Monat her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt – Budnikowski zu und schreibt flei&#223;ig, da Herr von Lippstadt – Budnikowski ihm vorliest, was da in der Zeitung steht, die im Zug aus Polen zur&#252;ck nach Mittelhessen lag und wie klug f&#252;r diese Zeitung ein ehrenwerter Herr Joachim Hoell geschrieben hat &#252;ber die P&#246;hlerei. Herr Mahler ist Linksh&#228;nder. Dieses ist der vierte von f&#252;nf Teilen:</p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Unglaublicher Reichtum und f&#252;rchterliches Elend</em></strong></p>
<p><em> Die Bev&#246;lkerung ist bitterarm, die Konzerne streichen den Gewinn ein. &#8220;Diese Konzerne haben eine Macht, wie sie kein K&#246;nig, kein Kaiser, kein Papst auf dieser Welt je hatte – sie beherrschen die Welt&#8221;, res&#252;miert Jean Ziegler im Film. &#8220;Die Weltdiktatur des globalisierten Finanzkapitals bedeutet unglaublichen Reichtum, monopolisiert in den H&#228;nden von ganz wenigen, und f&#252;rchterliches Elend f&#252;r die Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten.&#8221; Doch die N&#228;her und N&#228;herinnen in Sialkot sind gl&#252;cklich, &#252;berhaupt eine Arbeit zu haben. Kaum jemand spielt dort Fu&#223;ball, aber die meisten sind stolz, da&#223; aus ihrem kleinen Ort die handgen&#228;hten Fu&#223;b&#228;lle stammen, mit denen &#252;berall in der Welt gespielt wird, von kleinen Kindern bis zu den Weltstars.</em></p>
<p><em> Darin liegt der Zynismus des kapitalistischen Systems, da&#223; die um ihr karges Dasein ringenden Menschen in Pakistan froh &#252;ber die Arbeit, froh &#252;ber den Lohn und auch noch stolz auf die T&#228;tigkeit sind, obwohl sie in der Wertsch&#246;pfungskette am untersten Ende stehen. Unfreiwillig bejahen sie das System, das sie ausbeutet und zerst&#246;rt, weil die Alternative noch schrecklicher w&#228;re. Dialektik der Aufkl&#228;rung.</em></p>
<p><em> Der New Yorker Schriftsteller Paul Auster sieht im Fu&#223;ballspiel den Krieg mit anderen Mitteln, eine moderne und friedlichere Variante des realen Krieges zwischen Nationen. Fu&#223;ball als Statthalter f&#252;r den realen Krieg. Auf die Psychologie der Masse bezogen, mag das richtig sein, auf die Verteilungsk&#228;mpfe, die der globalisierte Fu&#223;ball mit seinen Milliarden anheizt, ist Fu&#223;ball ein Symbol f&#252;r den Krieg zwischen Arm und Reich, zwischen Konzernen und Individuen geworden. Und dieser Krieg findet nicht zuletzt auch in den wohlhabenden L&#228;ndern der Erde statt.</em></p>
<p>Und das hat Herr von Lippstadt – Budnikowski den Herrn Mahler noch gebeten, da&#223; er dies verlautbare. N&#228;mlich, da&#223; alle schr&#228;g markierten Worte der Herr Autor Joachim Hoell geschrieben habe. Wenn er das lese und nicht wolle, da&#223; es hier stehe, solle er Bescheid geben, dann werde es weggemacht. &#220;brigens: Das erste Mal standen diese Worte am 23. Juni im <strong>Kontext</strong>, der Internetzeitung aus Stuttgart und TAZ – Beilage.</p>
<p>Post scriptum: E oggi? Comtesse Stan di Lippi dice: Primo: il affanno tedesco. Secondo: il problema bavarese: sempre secondo! Terzo: Cesare vincere Leone.</p>
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		<title>A. Mahler im Philosophenwald / EM BBB 3</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 12:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das in diesem Monat her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5495" title="philwald22" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/06/philwald22.jpg" alt="philwald22" width="515" height="237" /></p>
<p>Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das in diesem Monat her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt – Budnikowski zu und schreibt flei&#223;ig, da Herr von Lippstadt – Budnikowski ihm vorliest, was da in der Zeitung steht, die im Zug aus Polen zur&#252;ck nach Mittelhessen lag und wie klug f&#252;r diese Zeitung ein ehrenwerter Herr Joachim Hoell geschrieben hat &#252;ber die P&#246;hlerei. Herr Mahler ist Linksh&#228;nder. Dieses ist der dritte von f&#252;nf Teilen:</p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Der Dreiklang der Verbl&#246;dung</em></strong></p>
<p><em> Im Fernsehen dominieren drei Formate – Sport, Kochsendung und Talkshow. Mit diesem Dreiklang der Verbl&#246;dung glaubt das &#246;ffentlich subventionierte deutsche Fernsehen seinem Sendeauftrag nachzukommen. Sind Kochsendungen und Talkshows wenigstens noch im eigentlichen Sinne des Wortes billig produzierte Sendeminuten, sprengt Sport, und da vor allem Formel 1 und Fu&#223;ball, alle Dimensionen. F&#252;r das in Fu&#223;ball investierte Geld k&#246;nnten unz&#228;hlige Autoren- und Dokumentarfilme produziert werden – Formate, die seit Jahren grob zusammengestrichen werden.</em></p>
<p><em> Aber der Geschmack der Masse geht &#252;ber alles, der festgeschriebene Sendeauftrag nur noch Makulatur. Und nicht nur f&#252;r das Fernsehen ist Fu&#223;ball ein Bombengesch&#228;ft. Das Fu&#223;ballgesch&#228;ft sei &#8220;der Inbegriff des entfesselten, wild gewordenen, globalisierten Finanzkapitalismus&#8221;, meint der Schweizer Soziologe Jean Ziegler, Mitglied des UN-Menschenrechtsbeirats. &#8220;Milliarden von Dollar sind impliziert, Sponsorengelder, Fernsehrechte und so weiter. Aber in Pakistan, dort, wo die Menschen die Fu&#223;b&#228;lle herstellen, bedeutet dieser globalisierte Finanzkapitalismus t&#228;glichen Terror.&#8221;</em></p>
<p><em> An die 50 Millionen B&#228;lle n&#228;hen pakistanische Frauen und M&#228;nner im Jahr zusammen – f&#252;r rund 40 Cent pro Ball, der in Europa bis zu 100 Euro kostet. In dem Film &#8220;Der Ball ist rund&#8221; (2010) gehen die beiden Regisseure Christian Kr&#246;nes und Florian Weigensamer zu dem Ort Sialkot im Nordosten Pakistans, das Zentrum weltweiter Produktion von Fu&#223;b&#228;llen. 50 000 Menschen n&#228;hen dort j&#228;hrlich bis zu 50 Millionen Fu&#223;b&#228;lle, erwartungsgem&#228;&#223; verdienen die N&#228;her und N&#228;herinnen nur wenig, arbeiten daf&#252;r hart und haben keine soziale Absicherung, doch andere Erwerbsm&#246;glichkeiten existieren praktisch nicht. &#8220;Es ist eine schwere Arbeit&#8221;, erz&#228;hlt eine junge N&#228;herin. &#8220;Ich n&#228;he jetzt schon seit vier Jahren, mit meiner Erfahrung f&#228;llt es mir leichter, aber es ist anstrengend. Man braucht sehr viel Kraft.&#8221; &#220;ber drei Stunden dauert es, einen Ball zu n&#228;hen. Nach 750 Stichen sind die 32 Einzelteile der H&#252;lle schlie&#223;lich verbunden und bilden einen Ball. Drei bis vier B&#228;lle kann eine N&#228;herin am Tag fertigen und erh&#228;lt pro St&#252;ck 40 Rupien, rund 40 Eurocent. In Europa wird der Ball zwischen 25 und 100 Euro kosten.</em></p>
<p>Und das hat Herr von Lippstadt – Budnikowski den Herrn Mahler noch gebeten, da&#223; er dies verlautbare. N&#228;mlich, da&#223; alle schr&#228;g markierten Worte der Herr Autor Joachim Hoell geschrieben habe. Wenn er das lese und nicht wolle, da&#223; es hier stehe, solle er Bescheid geben, dann werde es weggemacht. &#220;brigens: Das erste Mal standen diese Worte am 23. Juni im <strong>Kontext</strong>, der Internetzeitung aus Stuttgart und TAZ – Beilage.</p>
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		<title>A. Mahler im Philosophenwald / EM BBB 2</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 17:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das in diesem Monat her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5487" title="philwald21" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/06/philwald21.jpg" alt="philwald21" width="515" height="230" /></p>
<p>Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das in diesem Monat her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt – Budnikowski zu und schreibt flei&#223;ig, da Herr von Lippstadt – Budnikowski ihm vorliest, was da in der Zeitung steht, die im Zug aus Polen zur&#252;ck nach Mittelhessen lag und wie klug f&#252;r diese Zeitung ein ehrenwerter Herr Joachim Hoell geschrieben hat &#252;ber die P&#246;hlerei. Herr Mahler ist Linksh&#228;nder. Dieses ist der zweite von f&#252;nf Teilen:</p>
<p style="text-align: center"><strong><em>Gucken als Event der Selbstbespiegelung</em></strong></p>
<p><em> Das Public Viewing im Pub stellt dabei das Minimum an &#214;ffentlichkeit dar. Auf den Fanmeilen der Gro&#223;st&#228;dte dr&#228;ngeln sich gleich Millionen, um im kollektiven Rausch versinken zu d&#252;rfen, stundenlang im Regen oder in der Sonne stehend, aus so weiter Ferne zum Screen, da&#223; das Fu&#223;ballspiel selbst zur Nebensache, die wabernde und br&#252;llende Masse zur Hauptsache wird. Das Fernsehen berichtet live davon, da&#223; so viele gemeinsam fernsehen, das Event Fu&#223;ball wird zum Event Fu&#223;ballgucken, eine krude Selbstbespiegelung, mit der die Macher die Spirale immer h&#246;her drehen.</em></p>
<p><em> Das Medium Fernsehen nimmt als &#220;bermittler, Organisator und Sponsor der Spiele eine zentrale Rolle ein. Katrin M&#252;ller-Obersalzberg, wie Sp&#246;tter die Kommentatorin des ZDF nennen, nachdem sie bei der WM 2010 ausgerechnet die Treffer von Miroslav Klose als &#8220;inneren Reichsparteitag&#8221; f&#252;r den polnischst&#228;mmigen St&#252;rmer bezeichnete, steht zur EM 2012 auf einer Seeb&#252;hne auf der deutsch-polnischen Insel Usedom, pomp&#246;s in der Ostsee arrangiert und spektakul&#228;r illuminiert, als ob Leni Riefenstahl ein Remake von &#8220;Triumph des Willens&#8221; und &#8220;Olympia&#8221; gedreht h&#228;tte und auch gleich noch den Hauptdarsteller in Gestalt des blonden H&#252;nen Oliver &#8220;Olli&#8221; Kahn casten durfte. Flankiert von der johlenden Meute, alle frisch ausgestattet mit UEFA-Fanartikeln der deutschen Mannschaft.</em></p>
<p><em> H&#228;tte man den schwarz-rot-goldenen Fu&#223;ballstrand in Polen oder der Ukraine aufgebaut, w&#228;ren die Schlachtges&#228;nge deutscher Fans wom&#246;glich im polnisch-ukrainischen Jubel untergegangen, aber man h&#228;tte nicht mehr von &#8220;innerem&#8221; Reichsparteitag sprechen m&#252;ssen. Aber das war den Verantwortlichen dieses Mal dann doch noch zu mutig.</em></p>
<p>Und das hat Herr von Lippstadt – Budnikowski den Herrn Mahler noch gebeten, da&#223; er dies verlautbare. N&#228;mlich, da&#223; alle schr&#228;g markierten Worte der Herr Autor Joachim Hoell geschrieben habe. Wenn er das lese und nicht wolle, da&#223; es hier stehe, solle er Bescheid geben, dann werde es weggemacht. &#220;brigens: Das erste Mal standen diese Worte am 23. Juni im <strong>Kontext</strong>, der Internetzeitung aus Stuttgart und TAZ – Beilage.</p>
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		<title>A. Mahler im Philosophenwald / EM BBB 1</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jun 2012 12:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Philosophenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das heute her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt – Budnikowski [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5479" title="philwald20" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/06/philwald20.jpg" alt="philwald20" width="515" height="232" /></p>
<p>Und weil Herr von Lippstadt – Budnikowksi dem Herrn Archibald Mahler ein sehr guter Freund geworden ist – ganze lange und erf&#252;llte sechs Jahre ist das heute her, da&#223; man sich kennengelernt hatte – hat Herr Mahler sich einen Stift geschnitzt, ein paar unbeschriebene Bl&#228;tter von einer Kastanie geborgt, h&#246;rt dem aufregten Lippstadt – Budnikowski zu und schreibt flei&#223;ig, da Herr von Lippstadt – Budnikowski ihm vorliest, was da in der Zeitung steht, die im Zug aus Polen zur&#252;ck nach Mittelhessen lag und wie klug f&#252;r diese Zeitung ein ehrenwerter Herr Joachim Hoell geschrieben hat &#252;ber die P&#246;hlerei. Herr Mahler ist Linksh&#228;nder. Dieses ist der erste von f&#252;nf Teilen:</p>
<p style="text-align: center"><strong><em>EM – Blut, Ball und Boden</em></strong></p>
<p><em>Ein- und Ausfahrtsstra&#223;en menschenleer, Rauchs&#228;ulen steigen in den dunstigen Abendhimmel, Raketen durchschlagen die gespenstische Stille. Im Schutz von H&#228;usern und Cafés zusammengerottete Menschen, die bei einem Treffer in wildes, hysterisches Geschrei ausbrechen. Ein Schrei wie aus einer Kehle. Angst und Entsetzen in den Gesichtern. Heulen und Br&#252;llen vor Schmerz. Der Feind hat sie b&#246;se erwischt. Der letzte Schu&#223; war ein Treffer. Ein Volltreffer. Die gesamte Nation ersch&#252;ttert. Millionen Menschen ins Herz getroffen. Die gegnerische Mannschaft hat ein Tor geschossen. Es ist Fu&#223;ball-Europameisterschaft. Tooooooooooooor!</em></p>
<p><em> Schwierig, diesem Event zu entkommen. In Berlin-Kreuzberg, seit Jahrzehnten die Trutzburg der Unangepa&#223;ten, in der die sogenannten b&#252;rgerlichen Parteien zusammen keine zehn Prozent bei Wahlen schaffen, daf&#252;r gr&#252;ne Fundis die absolute Mehrheit erringen und mit dem Altlinken Hans-Christian Str&#246;bele den einzigen Direktkandidaten ihrer Partei f&#252;r den Deutschen Bundestag stellen, in diesem Kreuzberg, Versuchslabor f&#252;r K&#252;nstler und Lebensk&#252;nstler aus der ganzen Welt, ist es w&#228;hrend eines internationalen Fu&#223;ballwettbewerbs wie einer WM oder EM unm&#246;glich, am Abend ein ruhiges Pl&#228;tzchen zu finden. Fernseher und Kinoleinw&#228;nde allerorten &#252;bermitteln die s&#252;chtig machenden Bilder von schwitzenden M&#228;nnern in kurzen Hosen, die um einen Ball rangeln.</em></p>
<p><em> Kein &#246;ffentlicher Ort, vom Kiosk &#252;bers Café bis zum Restaurant, kann ausscheren, wer Profit will, mu&#223; mitmachen und die &#220;bertragung der Spiele anbieten. Selbst in dem raren Fall, da&#223; die Betreiber eines chinesischen Restaurants in Unwissenheit der Br&#228;uche und Sitten ihres Gastgeberlands keinen Fernseher zum Public Viewing aufgestellt haben, ist der n&#228;chste Hotspot nicht fern, so da&#223; akustisch keine Fluchtm&#246;glichkeit vor dem Geplauder des Moderators, den Schlachtges&#228;ngen des Publikums im Stadion und dem Gebr&#252;ll des Publikums vor dem Fernseher besteht.</em></p>
<p><em> Vor zehn Jahren w&#228;re diese offen zur Schau gestellte Begeisterung f&#252;r einen Massensport wie Fu&#223;ball an einem &#8220;linken&#8221; Ort wie Kreuzberg peinlich gewesen, vor zwanzig Jahren h&#228;tte sie zu gewaltt&#228;tigen Auseinandersetzungen gef&#252;hrt, doch heute malen sich viele die schwarz-rot-goldene Kreide ins Gesicht und montieren, in Ermangelung eines eigenen Autos, Deutschland-Wimpel an ihre Citybikes. Man lacht dazu, es ist ironisch gemeint, wir sind doch postpostmodern. Links sein und lustig sein ist eins geworden, Widerstand gegen den Mainstream leisten nur noch unverbesserliche Spa&#223;bremsen, die Kultur der Masse hat die letzten Bastionen des Widerstands &#252;berwunden. Dialektik der Aufkl&#228;rung. (Fortsetzung folgt)<br />
</em></p>
<p>Und das hat Herr von Lippstadt – Budnikowski den Herrn Mahler noch gebeten, da&#223; er dies verlautbare. N&#228;mlich, da&#223; alle schr&#228;g markierten Worte der Herr Autor Joachim Hoell geschrieben habe. Wenn er das lese und nicht wolle, da&#223; es hier stehe, solle er Bescheid geben, dann werde es weggemacht. &#220;brigens: Das erste Mal standen diese Worte am 23. Juni im <strong>Kontext</strong>, der Internetzeitung aus Stuttgart und TAZ &#8211; Beilage.</p>
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		<title>Dzien Dobdry aus altes Heimat von Pilkerei (3)</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jun 2012 16:14:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sekt oder Selters? Ich sach mal eindeutich Selters. aber so viel Selters, dat ich geschlagene zwei Tage ben&#246;ticht habe, umme Angelegenheit in halbwegs verarbeitete Fassung innen Schrank zu legen. Da hat noch nich mal dat Anlegen vom in diesem Jahre hundertprozentich gl&#252;cksbringenden Schal wat gen&#252;tzt. Also n&#228;! Et iss zwar jammersschade, aber et reicht ebenst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left"><img class="alignnone size-full wp-image-5427" title="em_niederlage" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2012/06/em_niederlage.jpg" alt="em_niederlage" width="515" height="231" /></p>
<p>Sekt oder Selters? Ich sach mal eindeutich Selters. aber so viel Selters, dat ich geschlagene zwei Tage ben&#246;ticht habe, umme Angelegenheit in halbwegs verarbeitete Fassung innen Schrank zu legen. Da hat noch nich mal dat Anlegen vom in diesem Jahre hundertprozentich gl&#252;cksbringenden Schal wat gen&#252;tzt. Also n&#228;! Et iss zwar jammersschade, aber et reicht ebenst nich, wennse nur die ersten dreissich Minuten inne geordnete Formation und mit Herz inne Brust &#252;ber die Wiese flitzen tust. Wenn der Rest kopploses und gewindeltes Stolpern ist, dann ist et eben Do widzenia und kannse Dich nur noch, bisse Ganzpole, erfreuen tun, dat der Gro&#223;e Ostbruder sich anne Gazpromleitungen entlang ebenso Richtung fr&#252;he Heimat hangeln mu&#223;. M&#252;ssen et getz die Hellenen richten. Ich hab schon mal meine alten Drachmen, die ich in eine entlegene Pappkartonage gefunden habe, auffet Fensterbrett gelecht. Soll Gl&#252;ck bringen tun. Doch bestens gefallen hat et mir innen polnischen Gefilden, so gut, dat ich die sommerlichen Vakanzen dort verbringen werden tu, als eine Art von Danksagung anne g&#246;ttlichen Drei und dat souver&#228;ne Handhaben vonnem fr&#252;hzeitigen Ende. Iss hiermit heilichst versprochen. Getz schau ich mal, wat der alte Herr Mahler so am denken iss. Dem geneichten Publik&#252;mmern w&#252;nsch ich allen erdenklichen Spa&#223; beie Pilkerei, ich bin auffem Weg inne ballfreie Zeiten, woll. Zur&#252;ck anne Gehirne.</p>
<p style="text-align: center">Do widzenia und nich vergessen: Pilka iss auch nur P&#246;hlerei</p>
<p style="text-align: right">Herzlichst Euren L&#252;tten Stan</p>
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