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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Robert Zimmermann</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Von wegen Stille Nacht und Winterruh&#8217;</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2020 10:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>

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		<description><![CDATA[Nix ist mit Ruhe und Winterschlaf. Da klingelt es an der T&#252;re und wer steht da, will nur mal schnell Hallo sagen und seine Christmas – Greetings loswerden? Es ist William, ein entfernter Verwandter des Mahler, der aber nun in Hamburg bei zwei sehr lieben Kollegen vom Ehrenwerten Herrn Ernst Albert wohnt. Weil die n&#228;mlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nix ist mit Ruhe und Winterschlaf. Da klingelt es an der T&#252;re und wer steht da, will nur mal schnell Hallo sagen und seine Christmas – Greetings loswerden? Es ist William, ein entfernter Verwandter des Mahler, der aber nun in Hamburg bei zwei sehr lieben Kollegen vom Ehrenwerten Herrn Ernst Albert wohnt. Weil die n&#228;mlich in Rente sind. Und weg aus der Kleinen H&#228;&#223;lichen Stadt. Aber er wollte mal in der alten Heimat vorbeischauen und weil er wahrscheinlich sogar adlig ist und ein Brite mit sehr ordentlichen Umgangsformen darf er das. Mahler bittet ihn herein, schlaftrunken aber h&#246;flich wie es B&#228;renart ist. So sieht er aus der Prinz vom Kiez.</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11562" title="william_x_mas" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/12/william_x_mas.jpg" alt="william_x_mas" width="515" height="651" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p style="text-align: left">Und dann singt er auch noch ein Lied. Auf Englisch.<strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=a8qE6WQmNus&amp;list=PLXB0pLKfg07toXjFPhHX88p4vzakqnC30&amp;index=26&amp;t=0s" target="_blank">Vom Meister.</a></strong> Guter Besuch.<strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 049</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 16:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>

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		<description><![CDATA[
…..
Schade, schade, zu sp&#228;t
(Ludwig van Beethoven angeblich auf dem Sterbebett)
Oder doch eher so?
Getz isset zo sp&#246;t
Wat ene Driss
Herrjott
Su bin ech bei Dir

Wat willste auch maache
…..
Alles war bereit. Ruhe war eingekehrt. Die Heizung tat ihre Wirkung. Augen fielen zu. Das Gedenke wurde runtergefahren, die Verdauung aufs das N&#246;tigste reduziert, die Lichter gedimmt und ein Gute Nacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11535" title="G_Schrank_090" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/12/G_Schrank_090.jpg" alt="G_Schrank_090" width="515" height="259" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Schade, schade, zu sp&#228;t</strong></p>
<p style="text-align: center"><em><strong><strong>(Ludwig van Beethoven angeblich auf dem Sterbebett)</strong></strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em>Oder doch eher so?</em></p>
<p style="text-align: center"><strong>Getz isset zo sp&#246;t</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Wat ene Driss</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Herrjott</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Su bin ech bei Dir<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Wat willste auch maache</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Alles war bereit. Ruhe war eingekehrt. Die Heizung tat ihre Wirkung. Augen fielen zu. Das Gedenke wurde runtergefahren, die Verdauung aufs das N&#246;tigste reduziert, die Lichter gedimmt und ein Gute Nacht Lied war zur Feier des Tages angestimmt. Aber: pl&#246;tzliche Unruhe. Vor dem Fenster, dem vor Tagen erw&#228;hnten, heute zweistellige Temperaturen. Sonnenschein und Lenzesahnung. Nichts neues, da in den letzten Jahren das Fest der Geburt des Erl&#246;sers meist im T – Shirt und grillend begangen wurde. Dennoch: man gew&#246;hnt sich langsamer als man m&#246;chten t&#228;te und vor allem tun k&#246;nnte. Und es war zudem verd&#228;chtig still da drau&#223;en. Der Stecker mal wieder gezogen, l&#246;ckend gegen die Unvernunft. Drinnen aber: Der Ehrenwerte Ernst Albert und die noch vieltausendmal Ehrenwertere G&#246;ttliche Pelagia sa&#223;en in der K&#252;che und h&#246;rten Musik. Laut. Sehr laut. Zwei Platten. Hin und her. Abwechselnd. Zwei &#228;ltere Herren raspelten Lieder in die Nacht. Mal der eine. Dann der andere. Nuschel nuschel. One two three four. Pianoklimpern und vor sich hin humpelnder Bass. Dann wieder hart geschnittene Gitarrenriffs. M&#228;andernde Worteberge hier. Eing&#228;ngigkeit da. <a href="https://music.youtube.com/watch?v=bgSgZjRp5YA&amp;list=OLAK5uy_nmvxJfLGo-miHvjWdikTwzyBfjzzzLpxI" target="_blank"><strong>Kennedy wird erschossen.</strong></a> Plattenwechsel. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=AQyLEz0qy-g" target="_blank"><strong>Man schreibt einen Brief</strong></a>. Plattenwechsel. <a href="https://music.youtube.com/watch?v=2QPBpFAKTGo&amp;list=OLAK5uy_lN8rCBlZWiuXW9fY_W1tO0LpCbLUhj9d8" target="_blank"><strong>Der falsche Prophet.</strong></a> Plattenwechsel. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8u0fvVR7bQg" target="_blank"><strong>Geister.</strong></a> Tausende Fragen suchen tut der eine nun. Die Antworten suchen der andere dann. Irgendwann war die Ruhe wieder eingekehrt. Aber an Schlaf nicht mehr zu denken. Haben Sie Nachbarn? Also dann.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Budnikowski! Gewonnen! &#196;tsch!“</p>
<p>„Mahler! War ja klar! Aber nur in der Kritikerwertung!“</p>
<p>„Sind das nicht die Kompetenten?“</p>
<p>„Denkste, B&#228;r. Der Leser will den Boss!“</p>
<p>„Autorit&#228;tsgl&#228;ubiges Pack!“</p>
<p>„Sie &#252;bertreiben ma&#223;los! Schlechte Wortwahl! Und au&#223;erdem meine ich es anders!“</p>
<p>„Dann sagen Sie es bitte so wie Sie es meinen. Ist man Gedankenleser?“</p>
<p>„Die welche Musik h&#246;ren wollen, wenn sie Musik h&#246;ren und nicht B&#252;cher lesen wollen beim Musik h&#246;ren, haben sich f&#252;r den springenden Stein entschieden. Basta!“</p>
<p>„Die welche Musik h&#246;ren m&#252;ssen, weil sie d&#252;rfen, sehen den Zimmermann vorne, weil der letztlich auch das Haus der intelligenten Musik errichtet hat. Pasta!“</p>
<p>„Darf ich Sie mal zitieren, Mahler?“</p>
<p>„Immer und gerne!“</p>
<p>„Weia! Und Schulz!“</p>
<p>„Verstehe ich nicht!“</p>
<p>„Sie vergallopieren sich und bevor ich da hinterher hopple: Meine Oma hat immer gesagt, vor dem Einschlafen soll man sich nicht streiten!“</p>
<p>„Meine auch!“</p>
<p>„Also?“</p>
<p>„Von Budnikowski lernen, hei&#223;t &#8230; &#196;hem &#8230;  Gut. Ich halte mal den Schnabel, den ich nicht habe. H&#246;ren wir nochmal das <a href="https://www.ndr.de/orchester_chor/elbphilharmonieorchester/audio_video/Guenter-Wand-dirigiert-Beethoven-6,beethoven512.html" target="_blank"><strong>Gute Nacht Lied</strong></a>!“</p>
<p>„Gerade noch die Kurve gekriegt, lieber Mahler! Und dann h&#246;ren wir das! <a href="https://www.youtube.com/watch?v=RdhENdBYqdo" target="_blank"><strong>Die Single des Jahres!</strong></a>“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>So kehrte die Ruhe ein. Ludwig, Robert und der springende Stein tanzten unsere zwei Gef&#228;hrten in den verdienten Winterschlaf. Und nat&#252;rlich die Glimmertwins.</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11536" title="G_Schrank_091" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/12/G_Schrank_091.jpg" alt="G_Schrank_091" width="515" height="258" /><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 008</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2020 10:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>

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		<description><![CDATA[
….
Gott sei mit Dir. Freund. Bruder.
(frei nach Zimmermanns ‚Mach’s gut, Jimmy Reed‘)
…..
Wer ist das? Der Andere? Mein Anderer? Das Ich, neu? Schon immer da? Wer hat das getan? Da&#223; ich nun derma&#223;en aussehe? Welche Version bin ich? Diese Version meines Selbst? Seine ihm eigene Version von mir?
…..
Der Archibald Mahler war durchaus erschrocken, wie er sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11047" title="G_Schrank_010" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/07/G_Schrank_010.jpg" alt="G_Schrank_010" width="515" height="232" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>….</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Gott sei mit Dir. Freund. Bruder.</strong></p>
<p style="text-align: center"><em>(frei nach Zimmermanns ‚Mach’s gut, Jimmy Reed‘)</em></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Wer ist das? Der Andere? Mein Anderer? Das Ich, neu? Schon immer da? Wer hat das getan? Da&#223; ich nun derma&#223;en aussehe? Welche Version bin ich? Diese Version meines Selbst? Seine ihm eigene Version von mir?</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Der Archibald Mahler war durchaus erschrocken, wie er sich im Spiegel erblickte, also die Version. Das NEUE w&#252;tende Gesicht. Bereit zu fressen, um nicht komplett gefressen zu werden. Gut, solches Gesicht nistet zwischen etlichen Augen. Aber will man es sehen? Eher nicht. Und was hat jetzt das Lied vom Zimmermann damit zu tun? Budnikowski war verwirrt. Dann kam, Gott sei gedankt, der Ehrenwerte Ernst Albert vorbei – wir befinden uns in <a href="https://www.baerenfels.de/" target="_blank"><strong>B&#228;renfels</strong></a> im Erzgebirge – und bot dem noch verwirrten Mahler und Wegbegleiter eine alternative Erscheinungsform seines Selbst an. Da war der ein bisserl erfreuter. Oder gelassener.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Ach so, wegen der &#220;berschrift. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=W-DG3g-ggdg" target="_blank"><strong>Hier das Lied dazu.</strong></a></p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11048" title="G_Schrank_011" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/07/G_Schrank_011.jpg" alt="G_Schrank_011" width="515" height="298" /><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 007</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/07/22/kleben-bilder-gedanken-schrank-007/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 21:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>

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		<description><![CDATA[
….
Einen ganzen Sommer lang bis Januar
(frei nach Zimmermanns ‚Meine eigene Fassung von Dir‘)
…..
Aha. Sehen wir mehr. Da w&#228;ren sie. Der Mahler. Der Budnikowski. Das Holz. Eine ganze Menge davon. Gewachsen &#252;ber Jahrzehnte und mehr. Gef&#228;llt. Tot. Gestapelt. Was wird werden daraus? Warme Stube? M&#246;bel? Stuhl? Grillfeuer? Streichh&#246;lzer? Fu&#223;bodenleisten? Parkett? Kisten? Wir werden es nicht erfahren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11041" title="G_Schrank_007" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/07/G_Schrank_007.jpg" alt="G_Schrank_007" width="515" height="242" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>….</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Einen ganzen Sommer lang bis Januar</strong></p>
<p style="text-align: center"><em>(frei nach Zimmermanns ‚Meine eigene Fassung von Dir‘)</em></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Aha. Sehen wir mehr. Da w&#228;ren sie. Der Mahler. Der Budnikowski. Das Holz. Eine ganze Menge davon. Gewachsen &#252;ber Jahrzehnte und mehr. Gef&#228;llt. Tot. Gestapelt. Was wird werden daraus? Warme Stube? M&#246;bel? Stuhl? Grillfeuer? Streichh&#246;lzer? Fu&#223;bodenleisten? Parkett? Kisten? Wir werden es nicht erfahren. H&#246;ren wir trotzdem mal rein, jetzt da man wieder etwas h&#246;ren kann, w&#228;hrend man sieht, falls man hinschaut oder es will.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Nun schon seit Anfang Juni und bald beginnt es zu schneien, durchsuche ich Friedh&#246;fe, Kl&#246;ster und Grabkammern. Gelenke, Hirne, Leber und Herzen ben&#246;tige ich, ein NEUES Leben zu schaffen.“</p>
<p>„Dies ist wohl der Winter Ihres Missvergn&#252;gens. Ich h&#228;tte mich gefreut, sie n&#228;hmen mich mit, wohin auch immer Sie wandern.“</p>
<p>„Ach. Es wird geschnattert, gebalzt, gequasselt. Volle N&#228;chte. Lange Tage. Nicht eine Minute lang mag ich glauben, was ich h&#246;re. Ich will NEUES schaffen. Ungesehen. Ungeh&#246;rt. Sie wissen, was ich meine. Wenn jemand es begreift: dann Sie.“</p>
<p>„Mischen Sie Robert, Gerhard, Mick und Rio. Verr&#252;hren Sie das in einem Fass. Barrique? Und hoffen Sie, dies m&#246;ge Sie retten. Vor sich selbst? Die NEUE Kreatur.“</p>
<p>„Ich mische das Blut eines Kaktus, Schie&#223;pulver gem&#246;rsert aus sibirischem Eis und ein Pik – Ass. Nehmen Sie die Karten vom Tisch. Sind Sie bereit Ihr Herz zu opfern f&#252;r das NEUE Wesen? F&#252;r das, was f&#252;hlt, was ich f&#252;hle?“</p>
<p>„Du wirst Klavier spielen k&#246;nnen wie Leon Russell, Liberace oder Johannes, der T&#228;ufer!“</p>
<p>„Ich werde versuchen zu spielen, an was ich mich erinnere und wir sehen uns vor dem J&#220;NGSTEN Gericht.“</p>
<p>„Wei&#223;t Du, was es hei&#223;t zu sein oder nicht zu sein? Manchmal steht die gesamte Geschichte der Menschheit vor meinem Auge. Jetzt sehe ich sie. Sie ist eingegraben in den Falten Deines Gesichts. Gibt es dieses Licht, was leuchtet am Ende des Tunnels?“</p>
<p>„Du wirst es f&#252;hlen k&#246;nnen, solltest Du beginnen zu h&#246;ren!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Gut. Soweit haben wir hingeh&#246;rt. Wie k&#246;nnte sie aussehen, die NEUE Kreatur anstelle Deines Selbst? Bleibt was von Mahler &#252;brig? Was wird aus Budnikowski? Was werden wir sehen, nachdem man hinsah? Etwas genauer. Etwas aufmerksamer. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CERo3DpxCrA" target="_blank"><strong>Ach ja: hier noch das Lied</strong></a>. <em>(Wartet man dann auch auf eine komplette &#220;bertragung. Oder it? Der S&#228;zzer)</em></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Und Nachtrag. Der Ehrenwerte Ernst Albert hatte vor kleiner Ewigkeit dem schweigenden, koppwirren, gedankendr&#246;seligen B&#228;ren was vorgelesen. Der hat sich das gemerkt und verk&#252;ndet es nun – freudig erregt – dem Budnikowski. Der h&#246;rt zu.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Budnikowski?“</p>
<p>„Ja, Mahler?“</p>
<p>„Hier:<em> ‚Schreiben macht keine neuen Menschen. Aber es schafft Klarheit und Verstehen. Oder doch den Anschein. Und wenn man mit seinen Worten Gl&#252;ck hat, ist es wie ein Aufwachen zu sich selbst, und es entsteht eine neue Zeit: die Gegenwart der Poesie.‘ </em>Ist doch sch&#246;n.“</p>
<p>„Cool! Wer?“</p>
<p>„Pedro Vasco de Almeida Prado!“</p>
<p>„Wann?“</p>
<p>„Neunzehnhundertdrei in Lissabon.“</p>
<p>„Doppelcool. Manche Dinge bleiben wahr! Oder?“</p>
<p>„Ich liebe Sie, Budnikowski!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 006</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/07/20/kleben-bilder-gedanken-schrank-006/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2020 15:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>

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		<description><![CDATA[
…..
Heute und morgen und gestern auch noch
(frei nach Zimmermanns &#8216;In mir die Vielf&#228;ltigkeit&#8217;)
…..
Wir vernehmen Stimmen. Wir h&#246;ren nichts. Wir ahnen. Vermutungen springen hinein ins Loch. Also, Damen und Herren: hier erste Aufzeichnungen, die man uns &#252;bermittelt hat.
&#8230;..

„Die Blumen vertrocknen alle!“
„Sowie der Rest!“
„Ich habe so ein Erz&#228;hlerherz im P&#246;ter!“
„Ich male manchmal Landschaften, aber auch Akte!“
„Was kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11028" title="G_Schrank_006" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/07/G_Schrank_006.jpg" alt="G_Schrank_006" width="515" height="229" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Heute und morgen und gestern auch noch</strong></p>
<p style="text-align: center"><em>(frei nach Zimmermanns &#8216;In mir die Vielf&#228;ltigkeit&#8217;)</em></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Wir vernehmen Stimmen.<strong> </strong>Wir h&#246;ren nichts. Wir ahnen.<strong> </strong>Vermutungen springen hinein ins Loch. Also, Damen und Herren: hier erste Aufzeichnungen, die man uns &#252;bermittelt hat.</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..<br />
</strong></p>
<p>„Die Blumen vertrocknen alle!“</p>
<p>„Sowie der Rest!“</p>
<p>„Ich habe so ein Erz&#228;hlerherz im P&#246;ter!“</p>
<p>„Ich male manchmal Landschaften, aber auch Akte!“</p>
<p>„Was kommt als n&#228;chstes? Was sollen wir tun?“</p>
<p>„Ich gehe, sollte die Welt eine Scheibe bleiben, bis an den Rand und versuche nicht runter zu fallen!“</p>
<p>„Ich ginge dahin, wo alles, was man verloren hat, wieder gut wird!“</p>
<p>„Ich fahre Maserati und esse veganes D&#246;ner!“</p>
<p>„Ich habe mir ein Opinel gekauft und trage es offen am G&#252;rtel durch die immer h&#228;sslicher werdende Kleine h&#228;ssliche Stadt in Mittelhessen!“</p>
<p>„Du mieser alter schlechtgelaunter ungeduschter B&#228;r, ich zeige Dir mein Herz auf einem Silbertablett!“</p>
<p>„Aber nicht alles, mein Freund, lediglich die H&#228;lfte, welche ha&#223;t!“</p>
<p>„Wir sehen uns unten an der Lahn und auf Deinen Kopp ist ein Kopfgeld ausgesetzt!“</p>
<p>„Was soll ich dazu sagen? Ich schlafe mit dem Leben und mit dem Tod in einem Bett!“</p>
<p>„Halten Sie ihr Maul fern von mir!“</p>
<p>„Ich halte mir alle Wege offen, zumindest die in meinem Kopp!“</p>
<p>„Ich spiele Sonaten von Beethoven und Preludes von Chopin!“</p>
<p>„Ich bin mal Einer, auch der Andere und Etliche mehr!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Die Stimmen bleiben ein Widerhall. Von was auch immer. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pgEP8teNXwY" target="_blank"><strong>Hier ist das Lied.</strong></a> Wir m&#252;ssen genauer hinh&#246;ren. Wie immer. Bis bald. Vielleicht sehen wir dann etwas.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 005</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/07/15/kleben-bilder-gedanken-schrank-005/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2020 19:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>

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		<description><![CDATA[
…..
Was ich nicht sehe, liegt mir im Weg rum

(frei nach Zimmermanns &#8216;Mutter der Musen&#8217;)
…..
Man sieht vor lauter Holz den Mahler nicht. Und auch nicht den Budnikowski. Und schon gar nicht den Wald vor den eigenen blinden Augen. Aber man h&#246;rt etwas. Der B&#228;r Mahler summt ein Lied des GROSSEN ZIMMERMANNS. In eigenen Worten. Es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11013" title="G_Schrank_005" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/07/G_Schrank_005.jpg" alt="G_Schrank_005" width="515" height="242" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Was ich nicht sehe, liegt mir im Weg rum<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center"><em>(frei nach Zimmermanns &#8216;Mutter der Musen&#8217;)</em></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Man sieht vor lauter Holz den Mahler nicht. Und auch nicht den Budnikowski. Und schon gar nicht den Wald vor den eigenen blinden Augen. Aber man h&#246;rt etwas. Der B&#228;r Mahler summt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rwcsZNwaiHM" target="_blank"><strong>ein Lied</strong></a> des GROSSEN ZIMMERMANNS. In eigenen Worten. Es ist ein Versuch. Ein Versuch, wieder zur&#252;ckzukehren in den eigenen Kopp, auf den vor einiger Zeit so manches herabgefallen war. Aua! Der Budnikowski h&#246;rt zu. Ist das nun Gesang oder Gebet? Wir wissen es nicht und es geht uns auch nichts an. H&#246;ren wir zu und lesen hin:</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p style="text-align: center">Mutter der Musen singe f&#252;r mich</p>
<p style="text-align: center">Sing von den Bergen und der tiefdunklen See</p>
<p style="text-align: center">Sing von den Wassern und Nymphen, die in den W&#228;ldern wohnen</p>
<p style="text-align: center">Singt Euch das Herz aus dem Leib, Ihr Frauen, Ihr Ch&#246;re</p>
<p style="text-align: center">Singt von der Ehre, dem Glauben und dem Ruhm gelegentlich</p>
<p style="text-align: center">Mutter der Musen singe f&#252;r mich</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Mutter der Musen singe f&#252;r mich</p>
<p style="text-align: center">Sing von den Lieben die endeten so schnell</p>
<p style="text-align: center">Sing von den Helden und ihrer Einsamkeit</p>
<p style="text-align: center">Nichts erinnert an sie als eine Grabinschrift</p>
<p style="text-align: center">Vergi&#223; nicht ihr Ringen mit dem Schmerz und der Welt gelegentlich</p>
<p style="text-align: center">Mutter der Musen singe f&#252;r mich</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Sing von Keith Richards, Samuel Beckett und Willy Brandt</p>
<p style="text-align: center">Sing von den Befreiern von Buchenwald</p>
<p style="text-align: center">Sing vom Blut das andere f&#252;r unsere Feigheit vergossen</p>
<p style="text-align: center">Wer hat Martin Luther King erschossen</p>
<p style="text-align: center">Getrieben, gejagt vom inneren Ringen</p>
<p style="text-align: center">Deren Geschichten mag ich besingen</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Ich habe mich verliebt in Calliope</p>
<p style="text-align: center">Niemandem geh&#246;rt sie, also gebt sie halt mir</p>
<p style="text-align: center">Sie spricht mit mir, es sind ihre Augen, die sagen</p>
<p style="text-align: center">Ach, was bin ich es m&#252;de L&#252;gen hinterher zu jagen</p>
<p style="text-align: center">Mutter der Musen, wo immer Du fern</p>
<p style="text-align: center">Der Jahre etliche mehr, ich nehme sie gern</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Mutter der Musen, mit deinem Zorn verschone mich nicht</p>
<p style="text-align: center">Was mir im Weg liegt, ich erkenne es nicht</p>
<p style="text-align: center">Schenk mir deine Weisheit, was meine Bestimmung sei</p>
<p style="text-align: center">La&#223; mich aufrecht bleiben, halt meine Wege frei</p>
<p style="text-align: center">Kehre mein Inneres nach au&#223;en, zeig mir wer ich bin</p>
<p style="text-align: center">Du wei&#223;t wovon ich spreche, ich sehe hin</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Geleit mich zum Fluss, schenk mir Deine Freundlichkeit</p>
<p style="text-align: center">Lass mich liegen in Deinen Armen, Liebe, alle Zeit</p>
<p style="text-align: center">Weck mich, sch&#252;ttle mich, r&#252;ttle mich und befreie mich von S&#252;nde</p>
<p style="text-align: center">Mach das ich unsichtbar werde wie wispernde Winde</p>
<p style="text-align: center">Ich bin ein unruhiger Geist, ich reise meist allein</p>
<p style="text-align: center">Heut reise ich ohne Hast und so langsam kehre ich heim</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Man wird sehen. Bald im Wald. Mehr und auch h&#246;ren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 004</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/07/13/kleben-bilder-gedanken-schrank-004/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2020 14:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8230;..
Ein weiterer Tag, der nicht enden will
Das n&#228;chste Schiff verl&#228;sst den Hafen
Noch ein Tag voller Wut, Bitterkeit und Zweifel
Ich wusste, warum dies geschah
Ich war dabei, als es begann
Ich hatte mein Herz ge&#246;ffnet
Und die Welt spazierte hinein
(frei nach Zimmermanns ‚Falscher Prophet&#8217;)
…..
Nun war also das rote Sofa grau. Was ja Bl&#246;dsinn ist. Weil das graue Sofa nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><em><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11008" title="G_Schrank_004" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/07/G_Schrank_0042.jpg" alt="G_Schrank_004" width="515" height="223" /></strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>&#8230;..</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><strong>Ein weiterer Tag, der nicht enden will</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Das n&#228;chste Schiff verl&#228;sst den Hafen</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Noch ein Tag voller Wut, Bitterkeit und Zweifel</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Ich wusste, warum dies geschah</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Ich war dabei, als es begann</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Ich hatte mein Herz ge&#246;ffnet</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Und die Welt spazierte hinein</strong></p>
<p style="text-align: center"><em>(frei nach Zimmermanns ‚Falscher Prophet&#8217;)</em></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Nun war also das rote Sofa grau. Was ja Bl&#246;dsinn ist. Weil das graue Sofa nicht das rote Sofa ist. Das rote Sofa hatte ein M&#252;llschlucker geschluckt. Guten Appetit. Ja, wir wissen es. Es h&#246;rt sich nicht nett an, ist aber so far FACT. <em>(Kommen jetzt noch mehr Wortwitzeleien, fragt bes&#246;rgt der S&#228;zzer)</em> Zur Lage: Archibald Mahlers Kopp hellte in den letzten Wochen immer mal wieder auf, Verdunklungsgefahr nicht ausgeschlossen. Ist grau heller als rot? Auch dies volliger Blodsinn. <em>(Weia, jetzt auch noch die Asterix – Zitate – Masche. Der S&#228;zzer, sehr bes&#228;rgt!)</em> Verzeihung und mal weg mit dem Mangel an Ernst. <em>(Albert?)</em> Ok, S&#228;zzer! Kapiert! Also: eigentlich sitzt man ja noch auf dem roten Sofa, welches das graue Sofa ist. Alt eingesessen hatte man das rote Sofa. Alt und eingesessen auf rot sa&#223; man und weil <em>(Danke f&#252;r das folgende Zitat, sehr geehrter Bernd Cailloux!)</em> es Menschen gibt, die zu achtzig Prozent aus Erinnerungen bestehen, wie andere aus Wasser und Herr Kuno Budnikowski <em>(etwas mehr)</em> und Herr Archibald Mahler <em>(aber auch)</em> so eine Art Erinnerungsleseger&#228;te in ihren P&#246;ter pochen haben, bleibt das graue Sofa das rote Sofa. Welches es aber nicht mehr gibt. <em>(Pr&#228;ziser! Der S&#228;zzer!)</em> Welches nicht mehr existiert. Danke! Die Erinnerungen sind demnach r&#246;ter als blau. Quatsch: grau.</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p>Seit bald drei Wochen singt Herr Zimmermann davon. Nicht von Sofas, aber von Erinnerungen. Alle roten und sp&#228;ter grauen, aber auch gelben und gr&#252;nen Sofas <em>(Gibt es nicht! D.S.)</em> seines langen Lebens, das nie enden m&#246;ge, hat er gemolken und die herausgeronnenen Erinnerungen in Ges&#228;nge gefasst. Die rollen nun, nicht ununterbrochen aber h&#228;ufig, aus den Lautsprechern, gelassen, jenseits aller Hektik, reich an Worten, Arabesken, Abzweigungen, von einer gut gelaunten Band umfasst, ummantelt, umarmt, aber nie erw&#252;rgt. Selbst der Budnikowski wackelt zustimmend mit den L&#246;ffeln zum Takt, der vor sich hin m&#228;andert. So kriecht der Hase geflissentlich <em>(Liebe Frau Anna Katharina Hahn! Dank f&#252;r die folgende Anleihe!)</em> unter der K&#228;seglocke seines Zornes hervor und verzeiht dem roten Sofa seine aktuelle Grauwerdung.  Das graue Sofa, noch nicht mal neu eingewitzt – &#196;hem, geht das Herr S&#228;zzer? – <em>(Da wollen Sie jetzt aber keine Antwort! Oder? S:punkt)</em> wurde derweil dieser Tage mit neuen Erinnerungen impr&#228;gniert quasi, den abgetragenen Schichten der Geschichte, welche auf den noch neu riechenden GRAUEN Bezug des Sitzm&#246;bel rieselten, pieselten, nieselten. Die eigenen P&#246;ter h&#246;rten zu und wippten mit und pressten, furzten, knurzten, hurzten erste eigene Erinnerungen an die Erinnerungen in den Fauteuil.  Nun eben singt der Meister von den Musen. Er singt von ihnen und ruft sie an, bittet um Hilfe. Der B&#228;r vom Brandplatz und sein Gef&#228;hrte, zu sprechen sehen sie sich noch nicht in der Lage, doch bald, bald, bald und so longe ihr M&#252;tter der Musen, bitten die zwei Zuh&#246;rer, da&#223; ihre nur scheinbar ruhig auf dem GROTEN Sofa verharrenden P&#246;ter bald m&#246;gen tanzen wieder.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><em>Mother of Muses, unleash your wrath</em></p>
<p style="text-align: center"><em>Things I can&#8217;t see, they&#8217;re blocking my path</em></p>
<p style="text-align: center"><em>Show me your wisdom, tell me my fate</em></p>
<p style="text-align: center"><em>Put me upright, make me walk straight</em></p>
<p style="text-align: center"><em>Forge my identity from the inside out</em></p>
<p style="text-align: center"><em>You know what I&#8217;m talking about</em></p>
<p style="text-align: center"><em>Take me to the river, release your charms</em></p>
<p style="text-align: center"><em>Let me down a while in your sweet, loving arms</em></p>
<p style="text-align: center"><em>Wake me, shake me, free me from sin</em></p>
<p style="text-align: center"><em>Make me invisible, like the wind</em></p>
<p style="text-align: center"><em>Got a mind that ramble, got a mind that roam</em></p>
<p style="text-align: center"><em>I&#8217;m travelin&#8217; light and I&#8217;m a-slow coming home</em></p>
<p style="text-align: center"><em>(&#220;bersetzung folgt!!!!)</em></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Ja, Archibald Mahler meinte zu f&#252;hlen, bald wieder aufbrechen zu k&#246;nnen und vielleicht, vielleicht, vielleicht k&#228;me er dann heeme.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank   / 003</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/06/22/kleben-bilder-gedanken-schrank-003/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 17:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klebebilder]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8230;..
Ich bin der Feind des ungelebten, bedeutungslosen Lebens!
 (frei nach Robert Zimmermanns ‚False Prophet&#8217;)
&#8230;..
„Nein, nein und noch mal NEIN!“, sprach also der Hase und B&#228;rengef&#228;hrte Kuno von und zu Budnikowski. „Nein, nein und noch mal NEIN!“, sprach also der Hase und B&#228;rengef&#228;hrte Kuno von und zu Budnikowski und stampfte auf, derma&#223;en da&#223; das rote Sofa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-10994" title="G_Schrank_003" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/06/G_Schrank_003.jpg" alt="G_Schrank_003" width="515" height="213" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Ich bin der Feind des ungelebten, bedeutungslosen Lebens!</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong> </strong><em>(frei nach Robert Zimmermanns ‚False Prophet&#8217;)</em></p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p>„Nein, nein und noch mal NEIN!“, sprach also der Hase und B&#228;rengef&#228;hrte Kuno von und zu Budnikowski. „Nein, nein und noch mal NEIN!“, sprach also der Hase und B&#228;rengef&#228;hrte Kuno von und zu Budnikowski und stampfte auf, derma&#223;en da&#223; das rote Sofa erbebte und sein eh schon marodes Polster in sich zusammensank. „Nein, nein und noch mal NEIN!“, sprach also der Hase und B&#228;rengef&#228;hrte Kuno von und zu Budnikowski und stampfte auf, derma&#223;en da&#223; das rote Sofa erbebte und sein eh schon marodes Polster in sich zusammensank, was, eben jenes besagte marode Polster, der Grund war f&#252;r den Wutausbruch unseres Langl&#246;fflers. „Nein, nein und noch mal NEIN!“, sprach also der Hase und B&#228;rengef&#228;hrte Kuno von und zu Budnikowski und stampfte auf, derma&#223;en da&#223; das rote Sofa erbebte und sein eh schon marodes Polster in sich zusammensank, was, eben jenes besagte marode Polster, der Grund war f&#252;r den Wutausbruch unseres Langl&#246;fflers, planten doch der Ehrenwerte Herr Ernst Albert nebst seiner liebwertigen Gemahlin Frau Eva Pelagia das legend&#228;re rote Sofa, welches bewundernswerte achtzehn Jahre durchgehalten hatte, aus dem L&#246;bers Hof Sieben hinaus zu bef&#246;rdern und seiner statt ein neues Sitzm&#246;bel unter die P&#246;ter vor dem Bilderschauapparat zu installieren. „Nein, nein und noch mal NEIN!“, sprach also der Hase und B&#228;rengef&#228;hrte Kuno von und zu Budnikowski und stampfte auf, derma&#223;en da&#223; das rote Sofa erbebte und sein eh schon marodes Polster in sich zusammensank, was, eben jenes besagte marode Polster, der Grund war f&#252;r den Wutausbruch unseres Langl&#246;fflers, planten doch der Ehrenwerte Herr Ernst Albert nebst seiner liebwertigen Gemahlin Frau Eva Pelagia das legend&#228;re rote Sofa, welches bewundernswerte achtzehn Jahre durchgehalten hatte, aus dem L&#246;bers Hof Sieben hinaus zu bef&#246;rdern und seiner statt ein neues Sitzm&#246;bel unter die P&#246;ter vor dem Bilderschauapparat zu installieren, was selbstredend in innenarchitektonischer, &#228;sthetischer und &#252;berhaupt Hinsicht einen ordentlichen Eingriff darstellte. „Nein, nein und noch mal NEIN!“, sprach also der Hase und B&#228;rengef&#228;hrte Kuno von und zu Budnikowski und stampfte auf, derma&#223;en da&#223; das rote Sofa erbebte und sein eh schon marodes Polster in sich zusammensank, was, eben jenes besagte marode Polster, der Grund war f&#252;r den Wutausbruch unseres Langl&#246;fflers, planten doch der Ehrenwerte Herr Ernst Albert nebst seiner liebwertigen Gemahlin Frau Eva Pelagia das legend&#228;re rote Sofa, welches bewundernswerte achtzehn Jahre durchgehalten hatte, aus dem L&#246;bers Hof Sieben hinaus zu bef&#246;rdern und seiner statt ein neues Sitzm&#246;bel unter die P&#246;ter vor dem Bilderschauapparat zu installieren, was selbstredend in innenarchitektonischer, &#228;sthetischer und &#252;berhaupt Hinsicht einen ordentlichen Eingriff darstellte, einen Eingriff den man wohl und gerne, getrost und emp&#246;rt als VER&#196;NDERUNG in die Wohnzimmerluft (L&#252;ften k&#246;nnte man schon mal wieder!!!) hinein benennen darf. „Nein, nein und noch mal NEIN!“, sprach also der Hase und B&#228;rengef&#228;hrte Kuno von und zu Budnikowski und stampfte auf, derma&#223;en da&#223; das rote Sofa erbebte und sein eh schon marodes Polster in sich zusammensank, was, eben jenes besagte marode Polster, der Grund war f&#252;r den Wutausbruch unseres Langl&#246;fflers, planten doch der Ehrenwerte Herr Ernst Albert nebst seiner liebwertigen Gemahlin Frau Eva Pelagia das legend&#228;re rote Sofa, welches bewundernswerte achtzehn Jahre durchgehalten hatte, aus dem L&#246;bers Hof Sieben hinaus zu bef&#246;rdern und seiner statt ein neues Sitzm&#246;bel unter die P&#246;ter vor dem Bilderschauapparat zu installieren, was selbstredend in innenarchitektonischer, &#228;sthetischer und &#252;berhaupt Hinsicht einen ordentlichen Eingriff darstellte, einen Eingriff den man wohl und gerne, getrost und emp&#246;rt als VER&#196;NDERUNG in die Wohnzimmerluft (L&#252;ften k&#246;nnte man schon mal wieder!!!) hinein benennen darf, was der Budnikowski eben tat, derweil alle Arten der VER&#196;NDERUNG nicht seines und da ist – wie der Rheinl&#228;nder dies gerne ausdr&#252;ckt – der Budnikowski eben fies f&#252;r.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Archibald Mahler jedoch, noch nicht g&#228;nzlich helle im Kopp wieder, sch&#252;ttelte den selbigen Unklaren und nickte Richtung Musikanlage des Ehrenwerten Ernst Albert. Es sang <a href="https://music.youtube.com/watch?v=2QPBpFAKTGo&amp;list=OLAK5uy_lN8rCBlZWiuXW9fY_W1tO0LpCbLUhj9d8" target="_blank"><strong>das neue Werk</strong></a> des Meisters vor sich hin. H&#246;ren wir in diesem Zusammenhang die ersten, sehr bed&#228;chtig gesprochenen Worte des B&#228;ren nach langer Zeit: „Neu, aber unver&#228;ndert anders wie einst. Das geht!“ Dem Hasen entfuhr ein „Mmps!“ von obelix’chen Ausma&#223;. Aber seine L&#246;ffel spitzten sich sogleich und er begann, die Musike zu lesen. H&#228;? Ja, auch das geht. Bis bald.</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Budnikowski gr&#228;tscht sp&#228;t rein. Aber es passt so!</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2016/05/25/budnikowski-graetscht-zu-spaet-rein-aber-es-passt-schon/</link>
		<comments>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2016/05/25/budnikowski-graetscht-zu-spaet-rein-aber-es-passt-schon/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 May 2016 22:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>

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		<description><![CDATA[
H&#246;mma hier an alle, die anne Apparaturen sitzen!
Der Mahler iss die Bonsaien am betrachten tun  und meine Fehlerheit soll getz &#252;ber den Zimmerman sein Geburtstach wat schreiben tun oder verfassen. Ja l&#252;ch ich denn? Da liech ich hier inne pofende Flachheit, weil dat neue Album vonnem Meister mich gerne erfreuen k&#246;nnte, aber auch inne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9182" title="bob1" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2016/05/bob1.jpg" alt="bob1" width="515" height="217" /></p>
<p style="text-align: center"><strong>H&#246;mma hier an alle, die anne Apparaturen sitzen!</strong></p>
<p>Der Mahler iss die Bonsaien am betrachten tun  und meine Fehlerheit soll getz &#252;ber den Zimmerman sein Geburtstach wat schreiben tun oder verfassen. Ja l&#252;ch ich denn? Da liech ich hier inne pofende Flachheit, weil dat neue Album vonnem Meister mich gerne erfreuen k&#246;nnte, aber auch inne Schl&#228;frigkeit duseln tun tut. Wat soll ich vermelden? Alle sindse sich inne Himmels am verabschieden, aber Herr Bobness iss am weitermachen. Die Beobachter und die Deterheringe schrauben sich die Weisheiten ausse Tasturen und huren sich auffe Spuren der Exegese rum, aber da jitt et nix zu luuren, weil innet Hirn kannse nich hineinblicken tun. So, getz iss der Blick auffe Uhr am Handgelenk und Damen und Herren: ich bin zu sp&#228;t. Wie immer. Trost iss am Start. Dem Mahler sein Finder und Genosse vonne Erz&#228;hlprinzipien iss morgen Liedlein am singen. Und Worte am reden. <a href="https://www.giessen.de/index.phtml?ModID=11&amp;object=tx|1894.17&amp;FID=684.39079.1&amp;mNavID=1894.7&amp;sNavID=1894.29&amp;La=1" target="_blank"><strong>Also heute.</strong></a> Oder gleich. Happy Birthday! Getz mu&#223; ich mich mal ummen Mahler k&#252;mmern. Mit die Treppen hattet der nicht so. Da bisse schnell mal am fallen. Wie die Engels dat gerne tun. Ausse pure Lebensfreude heraus, bleib ich getz inne <a href="https://www.youtube.com/watch?v=v7TPhVM4GTY" target="_blank"><strong>melancholische Verfassung</strong></a> liegen. Verneigungen gen Hibbing von hier.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unter grauer Blume Gl&#252;ckwunsch bunt und leise</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/05/24/said-the-emperor-to-the-alchimist-congratulation/</link>
		<comments>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2015/05/24/said-the-emperor-to-the-alchimist-congratulation/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 May 2015 18:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregende Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>

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Sie hatten Blumen mitgebracht. Diese waren einst bunt gewesen. Dann stellte Budnikowski eine Frage. Mahler antwortete. Man sprach in fremden Zungen. Budnikowski war in die Rolle des Herrschers geschl&#252;pft, also mu&#223;te Mahler den Alchimisten geben. So steht es im Buch. Dort duzen sich Herrscher und Alchimist. Budnikowski und Mahler aber sind eigentlich &#252;berzeugte Siezer. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8824" title="blumen2" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/05/blumen2.jpg" alt="blumen2" width="515" height="230" /></p>
<p>Sie hatten Blumen mitgebracht. Diese waren einst bunt gewesen. Dann stellte Budnikowski eine Frage. Mahler antwortete. Man sprach in fremden Zungen. Budnikowski war in die Rolle des Herrschers geschl&#252;pft, also mu&#223;te Mahler den Alchimisten geben. So steht es im Buch. Dort duzen sich Herrscher und Alchimist. Budnikowski und Mahler aber sind eigentlich &#252;berzeugte Siezer. Eine Macke vielleicht, aber so tun sie eben. Man spricht leiser in jener Art. Nun steht es aber anders im Buch. Budnikowski beginnend demnach mit den Worten des Herrschers.</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p><em>„Mir ist zu Ohren gekommen, du h&#228;ttest da gewisse F&#228;higkeiten.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Hm, ich nicht, aber ich wei&#223;, wen du meinst.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Du bist nicht der Alchimist?“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Nein, aber ich seh ihn gelegentlich, wenn er mit seinen Taschen und Flaschen hier vorbeikommt. Wir unterhalten uns manchmal.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Und was sagt er?“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Nichts Besonderes. Aber ich sehe ihn manchmal seltsame Zeichen machen. Ich sag nichts dazu. Ich seh es mir nur an.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Was macht er denn?“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Manchmal was ganz Kleines, manchmal was ganz Gro&#223;es.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Zum Beispiel?“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Na ja, einmal habe ich ihn Feuer an Eis halten sehen. Das war spannend. Der ganze Laden ist weggeschmolzen.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Du warst dabei?“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Mittendrin. Ich habe mich nicht vom Fleck ger&#252;hrt, um ihn nicht in seiner Kunst zu st&#246;ren. Die anderen sind fast alle rausgerannt, aber ich war da und hab zugeschaut.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Und was geschah dann?“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Eh ich mich verseh, schlittern wir auf Eis. Er hat mir auch andere sachen gezeigt, aber das sag ich nicht.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Warum nicht?“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Ich will, da&#223; er wiederkommt und mir noch mehr zeigt.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Ich frage ja nur, weil ich mir ein klein wenig Sorgen um das Reich mache.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Wieso?“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Alle gehen pleite, und weil ich doch Herrscher bin, finde ich, ich mu&#223; sie da raushauen.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Ich kann ja mal mit ihm reden. Was brauchst du denn, Gold oder Gewitter?“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Irgendwas, womit man Schulden bezahlen kann.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Bei wem hast du denn Schulden?“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Gewissen Unsichtbaren. Genau wei&#223; es keiner.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Wie bist du denn in so eine miese Lage geraten?“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Ich habe sie geerbt.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Na ja, ich will sehen, was ich tun kann, aber wie gesagt, ich bin nicht er.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: left"><em>„Ich w&#228;re dir sehr verbunden.“</em></p>
<p style="text-align: center">…</p>
<p>Mahler und Budnikowski riechen an den Blumen, welche sie mitgebracht haben. Das sind sie dem Darsteller des Alchimisten schuldig. Er hat heute Geburtstag. Der Darsteller des Herrschers ist verstorben. Er hatte einen Bart und eine Brille und dichtete Geheul. Das Buch in dem auf Seite 61 obige Worte stehen ist ein<a href="http://www.berlinerliteraturkritik.de/index.php?id=26&amp;tx_ttnews[tt_news]=10334&amp;cHash=9587447411" target="_blank"><strong> Logbuch</strong></a>. Dann singt der Alte. Mahler und Budnikowski h&#246;ren zu und es wird <a href="https://www.youtube.com/watch?v=u_djZiswcrQ" target="_blank"><strong>Nacht und wieder Tag</strong></a>. Jetzt k&#246;nnten sie aufstehen und gehen. Aber sie bleiben noch etwas unter den Blumen sitzen, denn der Alchimist und der Herrscher singen den Gratulanten noch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=BAzm0eEANMQ" target="_blank"><strong>ein St&#228;ndchen.</strong></a> Wenn man sich halt schon so lang&#8217; kennt.</p>
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