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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Tales and Tellings</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Tales and tellings between lechts und rinks / six</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Sep 2017 19:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tales and Tellings]]></category>

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		<description><![CDATA[
chapter six: the end of our elaborate plans, the end
In jenem Moment nach dem gro&#223;en Plan, wenn Vorsatz und Mut nur noch ein magenkranker Schatten, da unter den F&#252;&#223;en der Boden flieht, stehend an der Kante, dort wo es bricht, in jenem Moment, meist ist es dann zu sp&#228;t und der Schwindel fasst nach dir. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><em><strong><img class="alignnone size-full wp-image-9972" title="tell_tale_10" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/09/tell_tale_101.jpg" alt="tell_tale_10" width="515" height="244" /></strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>chapter six: the end of our elaborate plans, the end</strong></em></p>
<p>In jenem Moment nach dem gro&#223;en Plan, wenn Vorsatz und Mut nur noch ein magenkranker Schatten, da unter den F&#252;&#223;en der Boden flieht, stehend an der Kante, dort wo es bricht, in jenem Moment, meist ist es dann zu sp&#228;t und der Schwindel fasst nach dir. Meist tr&#228;umt man solchen Moment, doch gelegentlich ist es ein klarer und gewollter Blick am Tag, der die Tiefe sucht.</p>
<p>Da die zwei Gef&#228;hrten nach wild durchtr&#228;umter Nacht auf einer harten Kirchenbank zu Morwenstow erwacht, sich dankbar von den tanzenden Nachtmaren verabschiedet hatten, dr&#228;ngte Duke Rabbit aka <a href="https://www.youtube.com/watch?v=v1ZHi8nJa8M" target="_blank"><strong>The Hare who never wore spectacles</strong></a> gen Klippe und harter Kante. Sir Teddingtons noch von tiefer M&#252;digkeit ge&#228;u&#223;erte Warnungen schlug er in den &#252;ber Nacht eingeschlafenen Wind. So schritt man hinaus, blauer Himmel w&#246;lbte sich und entz&#252;ckte die Herzen, um hinab zu sp&#228;hen in der Hoffnung die n&#228;chtliche See habe Verwertbares an Land geworfen. Der Gang der Reisenden war rasch und voller Gewi&#223;heit, jedoch nur wenige Meter galt es noch zu &#252;berwinden, zwei, drei hurtige Schritte auf den Pfad zu setzen, um zu sehen, da&#223; die Welt auf den Kopf gestellt.</p>
<p>&#8220;Mahler, man hat meine F&#252;&#223;e in den Boden genagelt!&#8221;</p>
<p>&#8220;Wie meinen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich kann mich nicht mehr bewegen! Weder r&#252;ck noch vor!&#8221;</p>
<p>&#8220;Haben Sie nach unten geblickt, Budnikowski?&#8221;</p>
<p>&#8220;Das bef&#252;rchte ich!&#8221;</p>
<p>&#8220;So stirbt ein ausgefeilter Plan!&#8221;</p>
<p>&#8220;Hatte ich je einen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Wollte man nicht die Hinterlassenschaften der Gestrandeten versilbern?&#8221;</p>
<p>&#8220;Wir wollten aber auch retten, helfen, Gutes tun!&#8221;</p>
<p>&#8220;Und nun?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich bin es nicht gewohnt in den Abgrund zu blicken!&#8221;</p>
<p>&#8220;Macht keiner gern! Schadet jedoch nicht! Bewegung ist weiterhin von N&#246;ten!&#8221;</p>
<p>&#8220;Vorw&#228;rts???&#8221;</p>
<p>&#8220;Alles besser als der bleierne Stillstand!&#8221;</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=xDLQlzTf9Mw" target="_blank"><strong>(&#8230;)</strong></a></p>
<p>Etwas bis sehr viel sp&#228;ter finden wir die Beiden sicher, sonnig, wohl, verwirrt noch und vereint an einem der sch&#246;nsten Ecken der K&#252;ste Cornwalls. Im Ged&#228;rm des Duke Rabbit weiterhin ein Kettenkarussel, Sir Teddington soweit in der Lage sein Selbst zur Seite zu schieben und dem Gef&#228;hrten Trost und Tr&#246;ster zu sein. &#220;ber der glitzerden See jedoch harren geduldig die Fragen.</p>
<p>&#8220;Budnikowski, wie kamen wir hierher!&#8221;</p>
<p>&#8220;Mahler, was geschah in den letzten Stunden?&#8221;</p>
<p>&#8220;Tagen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Jahren!&#8221;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9973" title="tell_tale_11" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/09/tell_tale_11.jpg" alt="tell_tale_11" width="515" height="253" /></p>
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		<title>Tales and tellings between lechts und rinks / five</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Sep 2017 14:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tales and Tellings]]></category>

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		<description><![CDATA[
chapter five: all i have to do is dream and work
Ist Sommer friert es den Kirchg&#228;nger. Im Winter ist auch nicht w&#228;rmer. Gott, Dienst und Heizung sind ein einziger Widerspruch. So schl&#228;ft der Willige zumindest nicht ein, wenn der Reverend spricht. Tedding und Rabbit (keine Titel zu F&#252;&#223;en des Gekreuzigten!) betraten (Untertreibung!), waren gest&#252;rzt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><em><strong><img class="alignnone size-full wp-image-9958" title="tell_the_tale_09" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/09/tell_the_tale_09.jpg" alt="tell_the_tale_09" width="515" height="232" /></strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>chapter five: all i have to do is dream and work</strong></em></p>
<p>Ist Sommer friert es den Kirchg&#228;nger. Im Winter ist auch nicht w&#228;rmer. Gott, Dienst und Heizung sind ein einziger Widerspruch. So schl&#228;ft der Willige zumindest nicht ein, wenn der Reverend spricht. Tedding und Rabbit (keine Titel zu F&#252;&#223;en des Gekreuzigten!) betraten (Untertreibung!), waren gest&#252;rzt in den Betraum, drei tiefe Atemz&#252;ge, die Schwaden wirken, ein zweifelnder Blick, Taumeln, Staunen und der Schlaf, welcher den Entkommenen winkt, nahm sie in seine Arme. Dann nichts mehr was gewi&#223;. Da lag dieses Buch. Unter dem Union Jack (Flagge im Tempel?), mind you, unz&#228;hlige alte Schinken lagen da Rum und Whiskey. Warum darf man Schriftwerke Schinken nennen? Kann man Buchstaben oder Gedanken essen? Sollte man? Wohnt dem Bein der Sau ein notiernotwendiger Gedanke inne? Die Schwaden w&#228;rmten. Und der Schlaf war keiner, sondern ein n&#228;chtlicher Tanz. Alles ganz einfach. Es ist die Gleichzeitigkeit. Die Erinnerungen wandern von hinten nach vorn. Der B&#228;r streichelte die alten Schinkenseiten. Dazu mu&#223; man nicht die englische Sprache beherrschen m&#252;ssen. Er war froh und das mochte er, auch an sich selbst. Was f&#252;r ein Aufrechtgeher, der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Stephen_Hawker"><strong>Reverend</strong></a>, der aufrechte Greifvogler. Tut seine Pflicht und vernachl&#228;ssigt sie. Glaubt und f&#228;llt ab vom Herrn und lebt noch eine weitere Runde. Tr&#228;gt schwarze Socken und bunten Wams. Nachdem er die angeschwemmten Leichname den steilen Pfad hinaufgeschleppt hat, liegt er seinem jungen Weibe zur Seite, und eilt – das vierte Kind vermeidend – in seine <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hawker%27s_Hut"><strong>Denkh&#246;hle</strong></a> (Was eine Architektur!), schmaucht die Kr&#228;uter des fernen Osten, blickt dabei gen Sonnenuntergang, um sich zu vergessen und zu vermessen, daran erinnernd, wer er w&#228;re, k&#246;nnte er ein Anderer sein. Den zwei lesenden Gef&#228;hrten f&#228;llt der alte Pelz vom Leib, ihre Augen fahren Kettenkarussell und so, gesch&#228;tzter Leser, sehen Sie hier ausnahmsweise kein Abbild der zwei Genossen. Man mag den Rausch nicht so gerne dem Blick der N&#252;chternen preisgeben, auch wenn der Rausch eigentlich Menschenrecht und sogar von Sinn.</p>
<p>„Budnikowski, sind wir von Sinnen?“</p>
<p>„Ach, Tedding Mahler, sinnvoll ist es! Tanzen Sie mit?“</p>
<p>„Bei mir ringelrei(h)ern eben nur die Innereien!“</p>
<p>„Aber sehen Sie doch! Die Geretteten! Diejenigen, die einst auf Fahrt! Dann gegen Klippen geworfen! Heute Nacht danken sie dem Reverend und verlassen ihre Betten!“</p>
<p>„Hase, das sind Gr&#228;ber!“</p>
<p>„Diese Bruchbuden der versenkten Erinnerung kann man jederzeit verlassen!“</p>
<p>„Geben Sie mir die Hand!“</p>
<p>„Tanzen wir?“</p>
<p>Und so tanzten und tr&#228;umten und tanztr&#228;umten Sir Archibald Teddington of Raginton und Duke Joe Rabbit upon Castlepool (Alle Titel im Namen der Ekstase wieder zugelassen!) zu Ehren des Ihnen bis heuer g&#228;nzlich unbekannten Reverend Hawker und wie die vom Vicar des Westens ehrenvoll Bestatteten ihnen unter die Arme griffen und sie im wilden Reigen durch die mittlerweile angew&#228;rmte Kirchenluft wirbelten, da meinten die zwei Reisenden zu erkennen, da&#223; die G&#246;tzen, welche st&#228;ndig nach vorne hetzen, gerne durch die Geister ersetzt werden d&#252;rften, die Freude daran haben gen r&#252;ckw&#228;rts zu reisen. Wer Du gestern warst, magst Du erahnen. Morgen? Gute Nacht erstmal. Dann schliefen die Gef&#228;hrten ein. Und tr&#228;umten von der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7KrANPZhoFI" target="_blank"><strong>unsichtbaren W&#252;rde</strong></a> des nahenden Tod.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9959" title="tell_the_tale_09a" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/09/tell_the_tale_09a.jpg" alt="tell_the_tale_09a" width="515" height="212" /></p>
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		<title>Tales and tellings between lechts und rinks / four</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 15:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tales and Tellings]]></category>

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		<description><![CDATA[
chapter four: the wind cries gimme me shelter
Zuerst war da kein Sommer, sp&#228;ter kam auch noch der Herbst dazu. Ein w&#252;tiger (oder spielte er nur?) Nordwest jagte die Klippen vor Morwenstow auf und ab, verbi&#223; sich in den Kanten, fra&#223; Ger&#246;ll, Sand, entwurzelte Gr&#228;ser, verwelkte Blumen und geknicktes Gestr&#252;pp und spuckte das ganze Zeugs hinunter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><em><strong><img class="alignnone size-full wp-image-9942" title="tell_the_tale_07" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/09/tell_the_tale_07.jpg" alt="tell_the_tale_07" width="515" height="261" /></strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>chapter four: the wind cries gimme me shelter</strong></em></p>
<p>Zuerst war da kein Sommer, sp&#228;ter kam auch noch der Herbst dazu. Ein w&#252;tiger (oder spielte er nur?) Nordwest jagte die Klippen vor Morwenstow auf und ab, verbi&#223; sich in den Kanten, fra&#223; Ger&#246;ll, Sand, entwurzelte Gr&#228;ser, verwelkte Blumen und geknicktes Gestr&#252;pp und spuckte das ganze Zeugs hinunter auf den schmalen, meist gefluteten Strand. Die unwirtlich tanzende Luft sang und pfiff in h&#246;chsten T&#246;nen und wilde Crescendi trafen auf aufgestellte Lauscher. Kein Gel&#228;nder streckte sich dem rudernden Arm des Wanderers entgegen, unter seinem unsicheren Tritt scho&#223; der Regen &#252;ber die in die Klippen getretenen oder gehauenen Stufen und sobald der flachatmende Blick sich vom dunstigen Horizont l&#246;ste und mutig gen Tiefe strieff, trat ihn unerbittlicher Schwindel in die Magengrube.</p>
<p>Sir Tedding und Duke Rabbit hatten Zuflucht gesucht hinter dem sch&#252;tzenden R&#252;cken der Pfarrkirche von Morwenstow. Der Regen hatte aufgeh&#246;rt und der Unerm&#252;dliche wurde vom Dach des Gotteshauses &#252;ber die K&#246;pfe der Gef&#228;hrten ins Inland gelenkt. Kein Grund den Weltuntergang zu beschw&#246;ren, gewi&#223;, vor allem angesichts der Jagden die unerbittliche Windhosen zur Zeit in anderen Gegenden feiern, aber gestatten wir den Reisenden ob ihrer Gr&#246;&#223;e und Ungesch&#252;tzheit ein gewisses Ma&#223; an &#220;bervorsichtigkeiten. Aber kaum da den Zweien ein Gef&#252;hl des Davongekommenseins &#252;ber den durchpusteten Pelz glitt, griff neuer Schreck nach den bummernden Herzen. OH! Sehet nur diesen Totenacker.</p>
<p>„Mahler, mir ist flau!“</p>
<p>„Weia! Budnikowski, ich f&#252;rchte wir sind hier nicht alleine!“</p>
<p>„Gespenster?“</p>
<p>„Na ja! Wanderseelen. Ewiges Strandgut! Klippenh&#228;nger! Seelenf&#228;nger!“</p>
<p>„Denke mir, da&#223; mancher Segler da unten gegen die K&#252;ste donnerte und die Balken sich bogen und der Rumpf zerknirschte!“</p>
<p>„Bei diesem Wind- und Wellengew&#252;te kein Wunder. Da liegt wohl einiges rum noch auf dem Meeresgrund!“</p>
<p>„Meinen Sie, da gibt es was zu holen? Ich meine, wir sind nun schon l&#228;nger unterwegs und irgendwann m&#252;ssen auch Einnahmen an Land gekarrt werden.“</p>
<p>„Duke Rabbit, der ein&#228;ugige Strandpirat?“</p>
<p>„Schlag ein, Old Buckinghamshire!“</p>
<p>„Klappen Sie Ihre imagin&#228;re Augenklappe hoch, mein teurer Gef&#228;hrte!“</p>
<p>„B&#228;r und Kupferstecher, da geht noch was! Wer sucht, der findet, auch wenn es windet! Bei allen gottverlassenen Klabauterm&#228;nnern!“</p>
<p>Und kaum war dies letzte Wort in den Wind gefallen, hob da an ein Gemurmel, Gewisper, Ge&#228;chze und Gest&#246;hne zwischen den verwitterten Grabsteinen, da&#223; Mark und Bein sich am liebsten in die n&#228;chste w&#228;rmende Br&#252;he gest&#252;rzt h&#228;tten. Selten hat man zwei behaarte Agnostiker, schlotternd vor gewaltiger K&#228;lte, so geschwind das Innere einer Kirche aufsuchen sehen. OH! Bet&#228;ubende <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zReWPjreJzI&amp;list=RDzReWPjreJzI"><strong>Schwaden</strong></a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9943" title="tell_the_tale_08" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/09/tell_the_tale_08.jpg" alt="tell_the_tale_08" width="515" height="219" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tales and tellings between lechts und rinks/three</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2017/09/14/tales-and-tellings-between-lechts-und-rinks-three/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 14:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tales and Tellings]]></category>

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		<description><![CDATA[
chapter three: fear and loathing in heddons mouth
Nun sa&#223;en die Herren Sir Archibald Teddington of Ragemouth und Duke Joe Rabbit upon Castlepool schweigend und dies seit bald zwei Wochen. Es g&#228;be einiges zu besprechen und aufs Maul gefallen sind die beiden wahrlich nicht. Doch angesichts der tobenden Natur &#252;bten sie sich in Verzicht und schwiegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><em><img class="alignnone size-full wp-image-9935" title="tell_the_tale_05" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/09/tell_the_tale_05.jpg" alt="tell_the_tale_05" width="515" height="273" /></em></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em>chapter three: fear and loathing in heddons mouth</em></strong></p>
<p>Nun sa&#223;en die Herren Sir Archibald Teddington of Ragemouth und Duke Joe Rabbit upon Castlepool schweigend und dies seit bald zwei Wochen. Es g&#228;be einiges zu besprechen und aufs Maul gefallen sind die beiden wahrlich nicht. Doch angesichts der tobenden Natur &#252;bten sie sich in Verzicht und schwiegen und froren und wurden feuchter als na&#223;, um zu trocknen und der Sonne den Pelz entgegen zu strecken und dachten und sangen auch beizeiten und des Lebens froh und doch in wilder Sorge, ein  jeder Tag jagte alle vier Jahreszeiten ans Gestade, die See kam und ging in ewigem Gleichklang, der Himmel besch&#228;ftigt vom Wolkengejage spannte sich, verdunkelte, sternlichterte und keiner wagte den ersten Satz zu sprechen. Die Herzen sanken manchmal wie ein taumelndes Lot auf den Grund hinab, um gleich darauf mit den Gro&#223;en Silberm&#246;wen auf den Klippenwinden rauf und runter zu surfen. Der Hunger war ein gewaltiger und als diese eine erschreckende Wolke dr&#228;ute, endete des Hasen Schweigegeduld.</p>
<p>„Mensch, Mahler. Das Meer ist aber sehr ungehalten!“</p>
<p>„Dem ist es zu warm!“</p>
<p>„Und ich habe f&#252;rchterlichen Hunger!“</p>
<p>„Das ist ja das Problem!“</p>
<p>„Da&#223; man Hunger hat?“</p>
<p>„Da&#223; alle meinen <strong><em>f&#252;rchterlichen</em></strong> Hunger haben zu m&#252;ssen! Erinnern Sie sich noch, damals in Ihrer P&#246;hlerzeit, an diesen D&#246;sbaddel von Opelfahrer mit der Gier, die nie enden d&#252;rfe?“</p>
<p>„Was hat das mit der See zu tun?“</p>
<p>„Nun, wenn der noch halbwegs vernunftbegabte Aufrechtgeher sich nicht dar&#252;ber aufregt mit welcher Gedankenflachheit solch Zeugs in den Orkus hinausposaunt wird, &#252;bernimmt das eben die See!“</p>
<p>„Ach Sie und der Weltuntergang!“</p>
<p>„Budnikowski, im Gegensatz zum Aufrechtgeher ist die See sehr vern&#252;nftig und wehrt sich, wenn n&#246;tig!“</p>
<p>„Oder ist es vielleicht doch was G&#246;ttliches, was da rumtobt? Also so Offenbarung des Johannes oder &#228;hnlich?“</p>
<p>„Quatsch, die G&#246;tter haben doch auch l&#228;ngst Merkel gew&#228;hlt!“</p>
<p>„Sie springen ja mental rum wie ein Hase auf Koks!“</p>
<p>„Tja, Jahre an Ihrer Seite pr&#228;gen. Bl&#246;dsinn an die Seite. Zynismus soll nicht an die Stelle der Sorge treten. Wir sollte uns etwas vom Ufer entfernen und h&#246;here Gefilde aufsuchen, sonst wird das nichts mit den Geschichten, die wir noch vorhaben zu erz&#228;hlen!“</p>
<p>„Eine praktische Frage nur: und unser Lebensunterhalt hier auf der Insel? Wie wird das bewerkstelligt? Gibt es da Pl&#228;ne?“</p>
<p>„Nun eine Anregung g&#228;be es! Lernen von den Altvorderen!“</p>
<p>„Phantastisch! La&#223; uns darauf sch&#252;tteln die H&#228;nde!“</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5y8EH1pnHRI" target="_blank"><strong>„Splendid! Wonderful!“</strong></a></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-9936" title="tell_the_tale_06" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/09/tell_the_tale_06.jpg" alt="tell_the_tale_06" width="515" height="230" /><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tales and tellings between lechts und rinks / two</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2017/08/28/chapter-two-before-the-thinking-gimme-natural-noise/</link>
		<comments>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2017/08/28/chapter-two-before-the-thinking-gimme-natural-noise/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 18:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tales and Tellings]]></category>

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		<description><![CDATA[
chapter two: before the thinking listen to natural noise
Der Transportaufrechtgeher stand nun schon eine gewisse lange Weile still. Dies lie&#223; die zwei Rucksackfahrer vermuten, da&#223; mit baldigem Ausstieg zu rechnen ist. Die, oft nur empfundene, Stille, welche dennoch jegliches Warten begleiten sollte, war eingeh&#252;llt in wildes Ge–Tose. Da donnerte eine aufgew&#252;hlte See ans Gestade. Dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9918" title="tell_the_tale_03" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/08/tell_the_tale_03.jpg" alt="tell_the_tale_03" width="515" height="303" /></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>chapter two: before the thinking listen to natural noise</strong></em></p>
<p>Der Transportaufrechtgeher stand nun schon eine gewisse lange Weile still. Dies lie&#223; die zwei Rucksackfahrer vermuten, da&#223; mit baldigem Ausstieg zu rechnen ist. Die, oft nur empfundene, Stille, welche dennoch jegliches Warten begleiten sollte, war eingeh&#252;llt in wildes Ge–Tose. Da donnerte eine aufgew&#252;hlte See ans Gestade. Dort gurgelte ein nachts unwetternd angeschwollener Wasserlauf eine Schlucht hinab und ergo&#223; sich ins Meer. &#220;ber die schweigend anwesenden Klippen pfiff ein k&#252;hler und selbstbewu&#223;ter Nordwest. Zu den wartenden F&#252;&#223;en des Transporters intonierten Kiesel, Steine, Spalten die Begleitmusik zum Kommen und Gehen der See und gelegentlich klatschte eine der h&#246;heren Wogen gegen hinderliche Felsbrocken und Vorspr&#252;nge und setzte Akzente. Den Herren Mahler und Budnikowski scho&#223; eine <a href="http://archibalds-welt.de/2013/06/19/mahler-und-budnikowski-setzen-sich-unter-einen-baum-und-unterhalten-sich-mal-oder-mahler-10/" target="_blank"><em><strong>vergangene Wanderung</strong></em></a> ins Ge-Sichte.</p>
<p>„Wenn in tiefer Winternacht ein wilder Schneesturm mit seinen St&#246;&#223;en um die <a href="http://fudder.de/die-huette-des-martin-h--118678683.html" target="_blank"><em><strong>H&#220;TTE</strong></em></a> rast, dann ist die hohe Zeit der Philosophie. Ihr Fragen mu&#223; dann einfach und wesentlich werden. Die Durcharbeitung jedes Gedankens kann nicht anders denn hart und scharf sein. Die M&#252;he der sprachlichen Pr&#228;gung ist wie der Widerstand der ragenden Tannen gegen den Sturm.“</p>
<p>„Mahler, sprechen Sie von diesem kuriosen Giganten-Gnom, dessen H&#220;TTE wir Sein/ER/Zeit sinnend umwanderten? Ich verstehe und verstand kein Wort, jedoch will ich nicht eine gewisse Erregung leugnen wollen!“</p>
<p>„Teurer Budnikowski! Das Sichverst&#228;ndlichmachen ist der Selbstmord der Philosophie. Die G&#246;tzendiener der `Tatsachen` merken nie, da&#223; ihre G&#246;tzen nur in einem erborgten Glanze leuchten. Sie sollen dies auch nicht merken; denn sie m&#252;&#223;ten dann alsbald ratlos und damit unbrauchbar werden. G&#246;tzendiener und G&#246;tzen aber werden gebraucht, wo G&#246;tter auf der Flucht sind und so ihre N&#228;he k&#252;nden!“</p>
<p>„Uff aber auch!“</p>
<p>„Das unum necessarium ist der R&#252;ckzug aus der &#214;ffentlichkeit!“</p>
<p>„Mahler, da mach ich mit!“</p>
<p>„Gut, obwohl es das origin&#228;re Ziel des Bedenkens etwas verw&#228;ssert. Der gemeinsame Blick in den Spiegel schadet aber manchmal kaum!“</p>
<p>„Ich w&#252;&#223;te auch schon wo man blickt!“</p>
<p>„Weia! Man entl&#228;dt uns! Wo, Hase meiner Gunst, werden unsere P&#246;ter ruhen und die Augen sehen?“</p>
<p>„Hier, B&#228;r des Zweifels, wo die See sich ans Gestade wirft das Land zu verschlingen und eben im selben Atemzug ein Flu&#223; sich in die Wogen des Atlantiks schmei&#223;t, in Furchtlosigkeit, verschmelzend, verw&#228;ssernd auch.“</p>
<p>„Sie sehen, gro&#223;e G&#252;te, mich erfreut zu sitzen hier und zu denken nach &#252;ber den rechten Pfad des Lebens!“</p>
<p>„Jedoch lassen Sie mich bitte erw&#228;hnen die Tatsache, da&#223; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ilzAPy3nhrc" target="_blank"><em><strong>die Nebel</strong></em></a> fallen sehr schnell in dieser Gegend!“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9919" title="tell_the_tale_04" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/08/tell_the_tale_04.jpg" alt="tell_the_tale_04" width="515" height="262" /></p>
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		<title>Tales and tellings between lechts und rinks / one</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Aug 2017 13:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tales and Tellings]]></category>

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chapter one: first approach and landing and a little help
Sir! Wir befinden uns im Sommer des Jahres 116 nach dem Tode of Her Royal Highness Princess Alexandrina Victoria of Kent, later bekannt als Queen Victoria. Ein Sommer h&#228;ngt &#252;ber den Landen, der es nicht wagt in den Spiegel zu schauen. Hektische Luftmassen leiden unter fundamentaler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9900" title="tell_the_tale_01" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/08/tell_the_tale_01.jpg" alt="tell_the_tale_01" width="515" height="225" /></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>chapter one: first approach and landing and a little help</strong></em></p>
<p>Sir! Wir befinden uns im Sommer des Jahres 116 nach dem Tode of Her Royal Highness Princess Alexandrina Victoria of Kent, later bekannt als Queen Victoria. Ein Sommer h&#228;ngt &#252;ber den Landen, der es nicht wagt in den Spiegel zu schauen. Hektische Luftmassen leiden unter fundamentaler Verwirrung, unstete Winde peitschen ein Unwetter nach dem anderen von den schwitzenden Meeren auf die ratlosen Kontinente, gleichzeitig schwillt ein gepeinigter &#196;ther an, befeuert von ungez&#228;hlten Dummheiten jeglicher Coleur und der gemeine Aufrechtgeher fr&#246;nt derweil seinem Hobby sich der Unschuld hinzugeben. Die Ruhe bleibt ein fernes Gut. Die Seereisen in diesen Tagen bergen so manche Gefahr in sich und nicht wenige Abenteuerreisende stranden kopf- und gliederlos an fernen Gestaden.</p>
<p>Herr Archibald Mahler, welcher in Erwartung einen Krabbenkutter vor der norddeutschen K&#252;ste bestiegen hatte und sein treuer Gef&#228;hrte Kuno „L&#252;tten Stan“ von und zu Budnikowski, der sich die Tage einem kalten P&#246;hlereientzug gestellt hatte, haben es unter bis heute noch nicht genau gekl&#228;rten Umst&#228;nden vollbracht inklusive Kopf und Gliedern am Gestade des guten alten Albion zu landen. Oder zu stranden? Wirr noch und am ganzen Leib zerschmettert fanden sie sich wieder im Rucksack eines geheimnisvollen Wanderers. Dies als ein Beginn.</p>
<p>Zum Prolog: Mahler hatte, damals noch auf Pellworm, getr&#228;umt von Schwertern, magischen Felsen, blutigen Sagen, kitschigen Rosen, steilen Klippen und immer wieder vom Rauschen des geliebten Meeres. Doch &#246;fter und &#246;fter wachte er auf und fragte sich, wo denn nun am Daumen, der rechts sein soll, der Hase auf der linken und so an der allen rechten Stra&#223;enseite entlang zu laufen habe. Die Synapsen kreiselten, noch nicht ahnend, da&#223; der Kreisel an sich Herausforderung. Ach, so schweigen wir und lassen die beiden Geretteten ein paar Worte wechseln.</p>
<p>„Mister Mahler, dear fellow and true companion of mine, may I ask you a simple question?”</p>
<p>“Good old hare and mate in many lost and – by great luck – won bloody battles! Without any intention to annoy you in any way, please be aware that there are no simple questions in this worried world!”</p>
<p>„Sie sprechen die Sprache der Insulaner in intensiver Art und Weise?”</p>
<p>„Gelegentlich und wenn gefordert. Your Question, if you don`t mind, my dear!“</p>
<p>„Wenn ich die Stra&#223;e hier zu &#252;berqueren habe, wohin hat mich zu f&#252;hren als erstes mein Blick?“</p>
<p>„My goodness! Dies in der Tat ist eine schwierige Frage, ist es nicht?“</p>
<p>„Nun denn, so nehmen Sie bitte die Gelegenheit zu bedenken Ihre Antwort. Ich nehme derweilen meine Zeit zu pflegen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=9I2HUsYaqwY" target="_blank"><strong>meinen Rasen!</strong></a>“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9901" title="tell_the_tale_02" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2017/08/tell_the_tale_02.jpg" alt="tell_the_tale_02" width="515" height="225" /></p>
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