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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Unterwegs mit Herrn Albert</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>A. Mahler macht sich selbstst&#228;ndig / Denkmal</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 22:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufbrüche 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Kieloben]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dann dreht sich Archibald Mahler um. Da steht es. Das Abbild seiner selbst. Kalt und freundlich grinsend. Ein Schneeb&#228;r. F&#252;nfzigmal so gro&#223; und hundertmal so schwer. Und Mahler – oben auf dem Denkmalkopf mit kaltem P&#246;ter – denkt, warum wohl ein Denkmal Denkmal genannt wird und ein Mahnmal Mahnmal, wo das Denkmal gerne Potentaten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8357" title="kiel25" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/kiel25.jpg" alt="kiel25" width="515" height="370" /></p>
<p>Dann dreht sich Archibald Mahler um. Da steht es. Das Abbild seiner selbst. Kalt und freundlich grinsend. Ein Schneeb&#228;r. F&#252;nfzigmal so gro&#223; und hundertmal so schwer. Und Mahler – oben auf dem Denkmalkopf mit kaltem P&#246;ter – denkt, warum wohl ein Denkmal Denkmal genannt wird und ein Mahnmal Mahnmal, wo das Denkmal gerne Potentaten und von &#8220;V&#246;lkern“ oder &#8220;Vertretern&#8221; gehuldigte Kriegsverbrecher auf Pferde oder Sockel setzt zur geflissentlichen Anbetung und das Mahnmal nicht enden wollende Listen des Schreckens in den Beton mei&#223;elt. W&#228;re es da nicht sinnstiftender die Sieger feiernden Denkm&#228;ler umzubenennen in Mahnmale – Friede den H&#252;tten etcppp – und die Mahnmale dann? Genau: Denk einfach mal nach! Aber darum geht es nicht, wenn der eigene Arsch auf dem Kopf einer Monsterkopie seiner selbst friert und zittert. Und Archibald Mahler dreht sich noch einmal um. Das Hotel da hinten am Ende des Ratsherrengarten. Yes! Genau.</p>
<p>Wie sieht das bitte aus, wenn ein kleiner B&#228;r – mittellos und mit Schneekristallen am P&#246;ter – versucht sich an der Rezeption eines nicht ganz billigen Hotels vorbei zu schleichen. Mahler ist kein Blender. Oder soll er forsch die Damen am Empfangstresen darauf hinweisen, da&#223; der Ehrenwerte Herr Ernst Albert ihn seit Wochen erwartet und zackzack dann bitte gerne? Nein! Also surft der B&#228;r durch die Dateien seiner Erinnerungen und da war doch der Hintereingang durch die Tiefgarage, die Abk&#252;rzung Richtung Musentempel, die man vor jenen vier Jahren gerne mal nahm. So war&#8217;s doch. Jetzt noch ein wenig warten und frieren und dem schrillen Gesang der M&#246;wen zuh&#246;ren und sich freuen, weil es sch&#246;n ist, wenn man ankommt und was wiederfindet, wie zuf&#228;llig auch immer. Und jetzt los. Hinten rum.</p>
<p>Nachts, alleine in den Fluren eines Hotels. Man mag gerne glauben, die meisten G&#228;ste tun nur so, als ob sie schliefen. Die Stille mag man greifen k&#246;nnen, aber die Nase des B&#228;ren sp&#252;rt dieses nerv&#246;se Vibrieren. Insomnia atmet durch die mit Chipkarten gesicherten T&#252;ren. Von der sensiblen Nase des B&#228;ren hatten wir an anderer Stelle schon oft gesprochen. Ernst Albert ist hier. Das riecht der B&#228;r. Oder war hier. So genau ist die Nase des B&#228;ren dann doch nicht. Ist das Ziel erreicht? Morgen das opulente Fr&#252;hst&#252;cksbuffet? Egal. Angenehm die Nacht trotz allem, denn im Hotel sind selbst die kargen Flure beheizt. Und wie! Der B&#228;r wird m&#252;de. Da liegt doch dieser Zettel. Es ist so warm. B&#228;r,  lies doch, was da auf dem Zettel steht. Archibald Mahler schlie&#223;t die Augen. Das hat – <a href="https://www.youtube.com/watch?v=J2e4NlnLr28" target="_blank"><strong>meistens</strong></a> – Konsequenzen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8358" title="kiel26" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2015/02/kiel26.jpg" alt="kiel26" width="515" height="251" /></p>
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		<item>
		<title>Przepraszam, Pan Niemiec! / Nachts / Okt. 2014</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2014 13:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pilka Zwelf]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wir befinden uns in einem komfortablen Hotelzimmer in einer Stadt, in der sowohl der Geheimrat als auch der Lenz und – nie zu vergessen &#8211; der hochverehrte Herr B&#252;chner einstens ihre Geister schulten, das M&#252;nster bestiegen &#8211; einer schwindelte mehr, ein anderer etwas weniger -  und gerne auch dem Edelzwicker ihre Aufwartung machten. Im Bilderschauapparat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-7884" title="sieg14a" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2014/10/sieg14a.jpg" alt="sieg14a" width="515" height="167" /></em></p>
<p><em>Wir befinden uns in einem komfortablen Hotelzimmer in einer Stadt, in der sowohl der Geheimrat als auch der Lenz und – nie zu vergessen &#8211; der hochverehrte Herr B&#252;chner einstens ihre Geister schulten, das M&#252;nster bestiegen &#8211; einer schwindelte mehr, ein anderer etwas weniger -  und gerne auch dem Edelzwicker ihre Aufwartung machten. Im Bilderschauapparat l&#228;uft tonlos eine Pilkerei. Nein: jenes doch nicht! RTL ist weit, weit weg. Dr&#252;ben, da auf der sch&#228;&#228;l Sick des Rhin. Wo das Heckerland beginnt. Ici vor Ort auf Ronaldos Knie ein dicker Eisbeutel. Der Anschlu&#223; aber kommt zu sp&#228;t. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=uFgctURyGp4" target="_blank"><strong>Fado forever</strong></a>. Jubel schallt aus der Lobby der Herberge durch die Liftsch&#228;chte nach oben in die Zimmer. Die Einheimischen sind erleichtert. Ach, nur ein Freundschaftsspiel? Im Hintergrund trinken Ernst Albert und die wunderbare Eva Pelagia hochpreisigen und regionalen Schaumwein aus billigsten Plastikkelchen, &#8211; der Grund: eine Altersuhr tr&#228;gt eine neue Ziffer &#8211; als es den Hasen von den F&#252;&#223;en haut, er sich in des B&#228;ren Scho&#223; begibt, begeben mu&#223;, denn historische Hitzegewitter haben ihn gef&#228;llt. H&#246;ren wir rein ins Zwiegespr&#228;ch:</em></p>
<p>„Przepraszam, Pan Niemiec!<strong> </strong>Ile to kosztuje?<strong> </strong>Ktora godzina? Prosze o pomoc?“</p>
<p>„Tr&#228;umen Sie alp, Herr Zimmermann?“</p>
<p>„Nie rozumien, Baba!“</p>
<p>„Was ist los mit Ihnen, Hase! Das Fieber? Der Schaumwein? Herr Zimmermann, was nun?“</p>
<p>„Mam na imie Budnikowski! Kuno Budnikowski! I co usłyszeliście? Jebany: Kuno ‘Pilkator’ Budnikowski!”</p>
<p>“Ich verstehe! Sie reisen zur&#252;ck in ihr urspr&#252;ngliches Ich!“</p>
<p>„Dziekuje, Baba!“</p>
<p>„Dzien dobry, Pan Budnikowski! Sie Zimmermann nennen zu sollen, das kam mir auch zugegebenerma&#223;en immer extrem holprig &#252;ber die B&#228;renlippentastatur.“</p>
<p>„Da&#223; Tr&#228;ume solange brauchen, bis sie in Erf&#252;llung gehen! Doppelweia! Der Ahn in mir hyperventiliert vor Freude! Dziekuje, Bog!“</p>
<p>„Wollen Sie jetzt etwa doch wieder mit der Pilkerei, Freund?“</p>
<p>„Ach! Quatsch! Der herrliche Moment! Nur Sekunden! Ein kurzer Flash! Die Nadel in der Vene! Etwas Gl&#252;ck! Nicht zur&#252;ckgeschossen! Aber heute mal nicht Zweiter! Eine Frage aber?“</p>
<p>„Her damit!“</p>
<p>„Meinen Sie, ich sollte dem Ehrenwerten Herrn Ernst Albert die zwei Warschauer H&#252;tten zum Ehrentag schenken!“</p>
<p>„Versuchen Sie es! Vielleicht freut er sich ja!“</p>
<p><em> Dann schlo&#223; der wiedergeborene Budnikowski (Gott sei Dank! Der S&#228;zzer!) die Augen und tr&#228;umte von seinem Traum, den er vor zwei Jahren getr&#228;umt hatte. Und er dachte noch: <a href="http://archibalds-welt.de/category/pilka-zwelf/page/2/" target="_blank"><strong>„Mein Gott, war ich jung damals im Jahre…“</strong></a>, als die Pranke des B&#228;ren sich seinem R&#252;cken n&#228;herte. Wuchtig!</em></p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-7885" title="sieg14" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2014/10/sieg14.jpg" alt="sieg14" width="515" height="231" /><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WENN DAS EINE JAHR EINGESCHLAFEN, ERWACHT EIN N&#196;CHSTES (GEWISS?)</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/11/30/wenn-das-jahr-eingeschlafen-erwacht-das-naechste-seid-euch-nicht-zu-sicher/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 04:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archibalds Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ob er das sieht, was er hier sieht? Ob er das h&#246;rt, was er hier h&#246;rt? Ob er was denkt, falls er noch kann? Ob er der ist, der er dieses Jahr war? Und dann? N&#228;chstes Jahr? Wer wird er sein? Wird er er sein? Wird er B&#228;r sein? Kann oder will er sein, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4817" title="k&#246;lle3" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/k&#246;lle3.jpg" alt="k&#246;lle3" width="515" height="248" /></p>
<p>Ob er das sieht, was er hier sieht? Ob er das h&#246;rt, was er hier h&#246;rt? Ob er was denkt, falls er noch kann? Ob er der ist, der er dieses Jahr war? Und dann? N&#228;chstes Jahr? Wer wird er sein? Wird er er sein? Wird er B&#228;r sein? Kann oder will er sein, was er war oder sein wollte? Bleibt er B&#228;r? Und wo er ist hier eigentlich? Ist er hier tats&#228;chlich oder ist es schon der erste der vielen Tr&#228;ume dieses Winters? Ein kurzes Erwachen vielleicht? Ein fremdes Land? Braucht er ein Visum gar? <strong><a href="http://archibalds-welt.de/2011/03/07/archibald-kriegt-ein-kamel-an-den-kopf-und-wacht-auf/" target="_blank">Fliegen schon wieder die Kamele</a></strong>, wo er gerade eingenickt? Es rumpelt ihm im Magen. Es dr&#246;hnt ihm das Ohr. Es juckt ihm der Pelz. Es zieht ihn hinab. Archibald Mahler, B&#228;r vom Brandplatz im Winterschlaf, ist es, als schlingere er zwischen den Welten hin und her. Weia!</p>
<p><em>Tja, so wird es wohl sein. Dreh Dich um, kratze Dich am P&#246;ter und schlafe weiter, mein kleiner Freund! Wir machen hier lediglich einen kurzen Zwischenstopp auf dem Weg nach Hause. Keine Sorge und bis die Tage!</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Dein ehrenwerter Herr Ernst Albert</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>SECHS S&#196;TZE AN DEN WASSERN UND EINER GEHT EINFACH (NICHT SCHLIMM)</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/11/29/sechs-saetze-an-den-wassern-noch-und-einer-geht-einfach-nicht-schlimm/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 14:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kieloben]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Mahler! Hallo! Herr Mahler!“
„Lassen Sie mich! Man schl&#228;ft!“
„Keineswegs! Die letzten S&#228;tze! B&#228;r! Zusagen!“
„Aufkommende kalte Winde befreien einen B&#228;ren von allen Zusagen!“
„Das denken nur Sie.“ (Man tritt dem B&#228;ren beherzt ans Knie.)
„Seehase, elender! Dann beginnen Sie und ich drehe mich kurz noch mal auf die andere Seite. Ein Viertelst&#252;ndchen!“
„Handeln Sie nicht mit mir, dies hier ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4808" title="kiel11" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/kiel11.jpg" alt="kiel11" width="515" height="206" /></p>
<p>„Mahler! Hallo! Herr Mahler!“</p>
<p>„Lassen Sie mich! Man schl&#228;ft!“</p>
<p>„Keineswegs! Die letzten S&#228;tze! B&#228;r! Zusagen!“</p>
<p>„Aufkommende kalte Winde befreien einen B&#228;ren von allen Zusagen!“</p>
<p>„Das denken nur Sie.“<em> (Man tritt dem B&#228;ren beherzt ans Knie.)</em></p>
<p>„Seehase, elender! Dann beginnen Sie und ich drehe mich kurz noch mal auf die andere Seite. Ein Viertelst&#252;ndchen!“</p>
<p>„Handeln Sie nicht mit mir, dies hier ist kein Denkbasar!“</p>
<p>„Entschleunigung! Entdeckung der Langsamkeit! Stan zu L&#252;tten, gehen Sie in sich!“</p>
<p>„Ab morgen sei Ruh. Endspurt! Man scheitert oft genug am letzten Pinselstrich!“</p>
<p>„Potzrembel die Waldfee, Sie Laus im Pelz. Dann stellen Sie das Ohr in den Wind und h&#246;ren Sie!“ <em>(Der B&#228;r atmet ein, sein schweres Haupt sinkt auf die Brust, beinahe fast, der Hase hebt das Bein zum neuerlichen Tritt, der B&#228;r erb&#228;rt sich und spricht.)</em> „Die selbstgerechte Anh&#228;ufung von Geld, Macht und Schuldzuweisung im germanischen Lande lie&#223; dieses Jahr den Griechen in mir wiederauferstehen. Das vierzehnte Jahresgehalt ist allgemeines B&#228;renrecht! Nummero Eins! Jetzt Sie!“</p>
<p>„Meista gestern, Meista auch morgen, der Rotkopp tut sich schon Baldrian besorgen. Ich wage die Wette und wenn et nich klappen tut, dann 2013 und allet is gut. Woll! Gebe zu, die klappert verheerend, die Nummer Zwei. Bleibt aber so stehen. Ran an den Speck, Herr B&#228;r.“</p>
<p>„Wenn die St&#252;rme die W&#228;lder abholzen, die Fluten durch die Stra&#223;en jagen und die strahlenden Fische die Tiefen der Meere beleuchten, geht der Gemeine Aufrechtgeher sich erstmal die N&#228;gel machen lassen. Nummer Drei. Stan zu L&#252;tten, &#252;bernehmen Sie!“</p>
<p>„Wenn in den Tiefen der W&#228;lder die Zeit stehen bleibt, mu&#223;t Du die Schnauze halten! L&#228;nger ist meine Nummero vier nicht. Nach Ihnen, Mahler!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>„Sieh hier! Kaum Wasser!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Dort rufen sie um Hilfe!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Ein Berg schwimmt vorbei.“</strong></p>
<p>„Geschafft, bester Mahler! Ihrer F&#252;nf folgt meine Sechs! Manchmal ist es h&#246;flicher aufzustehen und einfach zu gehen.“</p>
<p><em>(Herr von Lippstadt – Budnikowski erhebt sich. Warum nicht noch ein wenig am Strand entlang schlendern. Man hat ja nun gen&#252;gend Zeit. Archibald Mahler ist dabei, eine imagin&#228;re Linie zu &#252;berschreiten. Wacht er noch, schl&#228;ft er schon? Es f&#228;rbt sich vor seinem Auge Meer, Land und Luft, ein Arm packt ihn, er schwebt, es drudelt und – h&#246;rt er recht? – in der Ferne rufen Glocken. M&#228;chtige Glocken. Nur wo! Die See liegt still. Der B&#228;r murmelt vor sich hin. Was hat er gesagt?)</em></p>
<p>„War ein sch&#246;nes Jahr! Danke, Ihr B&#228;reng&#246;tter! Finster wird es! Weia!“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4809" title="kiel12" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/kiel12.jpg" alt="kiel12" width="515" height="212" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>LANDGANG, STRAND UND M&#220;DE SEIN</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/11/28/landgang-strand-und-muede-sein-duerfen/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 19:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kieloben]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Leichtmatrose Stan von L&#252;tten bittet an Land gehen zu d&#252;rfen!“
„Ja, was soll ich denn dazu sagen?“
„Leichtmatrose Stan von L&#252;tten, im Namen aller &#252;berstandenen Winde, kommen Sie an Land!“
„Warum?“
„Rituale, Sie Landei.“
„Komm von dem Kahn runter, Du Hase, mir ist kalt am P&#246;ter und ich bin m&#252;de!“
„Von dieser Begr&#252;&#223;ung tr&#228;umte mir in den Kurischen W&#228;ldern!“
„Tr&#228;ume k&#246;nnen auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4796" title="kiel09" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/kiel09.jpg" alt="kiel09" width="515" height="222" /></p>
<p>„Leichtmatrose Stan von L&#252;tten bittet an Land gehen zu d&#252;rfen!“</p>
<p>„Ja, was soll ich denn dazu sagen?“</p>
<p>„Leichtmatrose Stan von L&#252;tten, im Namen aller &#252;berstandenen Winde, kommen Sie an Land!“</p>
<p>„Warum?“</p>
<p>„Rituale, Sie Landei.“</p>
<p>„Komm von dem Kahn runter, Du Hase, mir ist kalt am P&#246;ter und ich bin m&#252;de!“</p>
<p>„Von dieser Begr&#252;&#223;ung tr&#228;umte mir in den Kurischen W&#228;ldern!“</p>
<p>„Tr&#228;ume k&#246;nnen auch wahr werden. Sch&#246;n Sie wieder zu sehen, auch wenn das Auge vor M&#252;digkeit tr&#228;nt!“</p>
<p>„Ha! Sentimentb&#228;r!“</p>
<p>„Der Name des Schiffes, nur eine kurze Anmerkung, ist ein Frontalangriff auf meine empfindliche B&#228;renseele. Sie sehen mich nachdenken &#252;ber den Zufall. Ich biege um das Eck und dann: Kehrheim!“</p>
<p>„Verzeihung, Mahler, und Sie werden mir es nicht glauben: es fiel mir erst auf, als ich von Bord gegangen war!“</p>
<p>„Glaube! Hiebe! Winterschlaf!“</p>
<p>„Was halten Sie davon, wenn wir uns ein wenig die Pfoten und Tatzen vertreten und jahresabschlie&#223;end aufs Wasser blicken?“</p>
<p>„Genehmigung erteilt. Was h&#228;tten Sie zu berichten?“</p>
<p>„Nichts! Sie haben die Karten gelesen?“</p>
<p>„Gro&#223;e Freude!“</p>
<p>„Dann schweigen wir eine Runde und basteln uns eine Sanduhr!“</p>
<p><em>(Es wird freudig erregt ob des Wiedersehens geschwiegen. Kann man auch mal machen. Gestern war ja gestern. Dann spricht der B&#228;r.)</em></p>
<p>„Und morgen? Kleines Spiel?“</p>
<p>„Gerne, Herr B&#228;r! Vorschlag!“</p>
<p>„Jeder hat drei Jahreszusammenfassungss&#228;tze zur Verf&#252;gung!“</p>
<p>„L&#228;nge vorgegeben? Form definiert? Reimgebot?“</p>
<p>„Wurschtbrot!“</p>
<p>„Fein!“</p>
<p><em>(Es wird freudig erregt ob der allerletzten Aufgabe geschwiegen. Kann man auch mal machen. Wer denkt, moppert nicht rum. Dann spricht der B&#228;r.)</em></p>
<p>„Ich bin recht m&#252;de!“</p>
<p>„D&#252;rfen Sie sein, Herr Mahler!“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4797" title="kiel10" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/kiel10.jpg" alt="kiel10" width="515" height="214" /></p>
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		<item>
		<title>DANN IST DAS SCHIFF DA UND MAN GLAUBT ES NICHT (KEIN ZUFALL)</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/11/25/dann-ist-das-schiff-da-und-man-glaubt-es-nicht-kein-zufall/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 10:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kieloben]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Da w&#228;ren die sch&#246;nen Schiffe. Die alten Schiffe. Die Schiffe aus Holz. Aber die segeln nicht mehr. Oder nur an Festtagen und dann wischen sich alle die Tr&#228;nen aus den Augen und jammern ob der guten, alten Zeiten. Wer es eilig hat! Und da f&#228;llt dem B&#228;ren etwas auf. Seit Tagen sitzt er nun hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4781" title="kiel07" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/kiel07.jpg" alt="kiel07" width="515" height="217" /></p>
<p>Da w&#228;ren die sch&#246;nen Schiffe. Die alten Schiffe. Die Schiffe aus Holz. Aber die segeln nicht mehr. Oder nur an Festtagen und dann wischen sich alle die Tr&#228;nen aus den Augen und jammern ob der guten, alten Zeiten. Wer es eilig hat! Und da f&#228;llt dem B&#228;ren etwas auf. Seit Tagen sitzt er nun hier oben an der See und es regt sich kein L&#252;ftchen. Der Wind hat sich hinter einer D&#252;ne schlafen gelegt und l&#228;&#223;t die tr&#252;bkalte Luft in Ruhe &#252;ber den Wassern stehen. Archibald Mahler erinnert sich an <strong><a href="http://archibalds-welt.de/2010/11/06/something-is-happening-and-archibald-mahler-knows-what-it-is/" target="_blank">das letzte Jahr hier</a></strong> oben, als der Sturm derma&#223;en &#252;bers Meer jagte, da&#223; er den ehrenwerten Herrn Ernst Albert bitten mu&#223;te, ihn festzuhalten, damit er nicht hinausfliegt auf das offene Meer und am Ende sogar noch das Schwimmen h&#228;tte lernen m&#252;ssen. K&#246;nnen t&#228;ten h&#228;tte er es schon gekonnt, das Schwimmen, aber wollen m&#252;ssen, da&#223; w&#228;re ihm nicht recht gewesen. Die N&#228;he zum Aufrechtgeher macht bisweilen bequem. Und jetzt? Bewegen sich die salzigen L&#252;fte? N&#252;scht! Die alten bunten Holzboote haben ihre Segel gerefft, d&#252;mpeln vor sich hin und sogar die M&#246;wen sitzen mi&#223;mutig auf der Mole. Es tr&#228;gt sie nicht der Wind, sie m&#252;ssen selber fliegen. Bl&#246;dbl&#246;d! Und nirgendwo eine Hinweistafel, auf der etwa st&#252;nde: <strong>„Abholer f&#252;r Anreisende aus Litauen bitte hier warten und in aller Ruhe ein Fischbr&#246;tchen verzehren!“</strong> Leere und Stillstand, wohin die Nase riecht. Archibald Mahler ist ja prinzipiell ein gro&#223;er Anh&#228;nger der Unhektik, aber man mu&#223; es nicht &#252;bertreiben. Er vertritt sich die Tatzen und biegt ums Eck, als ihn der Schlag tritt. Der Schlag des Zufalls, der nat&#252;rlich kein Zufall ist. Denn wenn der B&#228;r auf Reisen ist, passiert st&#228;ndig so etwas. Das kommt vom die Augen offenhalten. Erhebet Euch von Euren Sitzen und stimmet an das Lied von der Coincidencia! Ist dies etwa das Schiff, welches die Heimkehr des lange in Litauen weilenden Herrn von Lippstadt – Budnikowski bewerkstelligen soll? Den rechten Namen tr&#228;gt es wohl. Warten wir es ab!</p>
<p style="text-align: center"><strong>Auf den Wassern liegt</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Der schlafende Wind. Es knarrt</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Die lose Planke.</strong></p>
<p style="text-align: left"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-4784" title="kiel08" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/kiel08.jpg" alt="kiel08" width="515" height="218" /><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left"><strong><br />
</strong></p>
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		<title>WENN EIN SCHIFF DA IST, HEISST DAS GAR NICHTS (WENN ES WEITERF&#196;HRT)</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/11/24/wenn-ein-schiff-da-ist-heisst-das-gar-nichts-wenn-es-weiterfaehrt/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 16:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kieloben]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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Und dann ist es pl&#246;tzlich da. Es sch&#228;lt sich aus dem Nebelbrei. Man hatte es nicht kommen h&#246;ren k&#246;nnen, nicht kommen sehen k&#246;nnen. Zack! Riesig! Ist es das richtige Schiff? Zumindest das erste Schiff ist es. Archibald Mahler hatte gerade Spa&#223; am Warten gefunden. Das Schiff kommt zu fr&#252;h. Viel zu fr&#252;h. Man hatte gesagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4774" title="kiel05" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/kiel05.jpg" alt="kiel05" width="515" height="205" /></p>
<p>Und dann ist es pl&#246;tzlich da. Es sch&#228;lt sich aus dem Nebelbrei. Man hatte es nicht kommen h&#246;ren k&#246;nnen, nicht kommen sehen k&#246;nnen. Zack! Riesig! Ist es das richtige Schiff? Zumindest das erste Schiff ist es. Archibald Mahler hatte gerade Spa&#223; am Warten gefunden. Das Schiff kommt zu fr&#252;h. Viel zu fr&#252;h. Man hatte gesagt morgen oder eher &#252;bermorgen. Aber wenn es das jetzt schon ist? Man w&#228;re noch nicht bereit. Oder will mittlerweile doch ein anderes Schiff haben, auf das man warten m&#246;chte. Das Leben ist der neidvolle Blick auf den Teller des Mitessers. Warum habe ich das eigentlich nicht bestellt? Zu sp&#228;t. Jetzt h&#246;rt man – das Schiff ist nah genug – das Stampfen der Maschine des Schiffes. Weit weg. Vernebelt. Ged&#228;mpft. Fremd. Das Schiff macht keine Anstalten zu halten. He! Hallo! Komisch. Ich habe doch gewunken. Dann ist es das Schiff nicht, auf welches Archibald Mahler warten will. Fahr weiter! Nimm mein Winken als Abschiedsgru&#223;. Entscheidung! Aber morgen dann nicht rumjammern. H&#228;tte und w&#228;re und wenn! Archibald Mahler denkt nach. Ihm f&#228;llt was ein. Weia! Ist er etwa schon so winterschlafdusselig im Kopf, da&#223; er schon komplett vergessen hat, ob heute heute oder vielleicht nicht doch gestern oder gar schon morgen ist? Vielleicht war dies schon das n&#228;chste Schiff. Das von morgen. Und das richtige Schiff ist schon l&#228;ngst vor Anker und man wartet. Das kommt davon, wenn man vergessen hat, die Fahrpl&#228;ne zu studieren und sich mal so an den Strand setzt, weil da hinten im tiefsten Nebel, am Ende des Wassers Litauen liegen soll und man jemanden erwartet. Vielleicht ist es doch angeraten einen Hafen zu suchen. Sonst fahren die Schiffe einfach weiter. Der B&#228;r macht sich auf den Weg. Er geht am Ufer entlang. Ein ganzes St&#252;ck. Er erblickt, was er gesucht. „Ha! Wu&#223;te ich es doch! Man ist ja kein Bl&#246;db&#228;r!“ Das spricht Herr Mahler und nimmt Platz. Eventuell ist morgen ja tats&#228;chlich  morgen.</p>
<p style="text-align: center"><strong>Neben den Wassern</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Kein Land. H&#246;r auf zu winken.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Bau einen Hafen.</strong></p>
<p style="text-align: left"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-4776" title="kiel06" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/kiel06.jpg" alt="kiel06" width="515" height="203" /><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left"><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>WENN EIN SCHIFF IMMER NOCH NICHT DA IST, WIRD ES WOHL KOMMEN (M&#220;SSEN?)</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/11/22/wenn-ein-schiff-immer-noch-nicht-da-ist-wird-es-wohl-kommen-muessen/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 14:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kieloben]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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Geduld ist ja bekannterma&#223;en nicht die St&#228;rke des Gemeinen Aufrechtgehers. Warten ist Qual und jede Verz&#246;gerung wird pers&#246;nlich genommen. M&#228;chte! Verschw&#246;rung! Beweis! „Da mu&#223; doch noch was kommen! Da kommt noch was, pa&#223; auf! Das gibt es doch nicht! Wieso kommt denn da nix? Wieder mal typisch! Noch eine Minute und ich bin weg! Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4744" title="kiel03" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/kiel03.jpg" alt="kiel03" width="515" height="212" /></p>
<p>Geduld ist ja bekannterma&#223;en nicht die St&#228;rke des Gemeinen Aufrechtgehers. Warten ist Qual und jede Verz&#246;gerung wird pers&#246;nlich genommen. M&#228;chte! Verschw&#246;rung! Beweis! „Da mu&#223; doch noch was kommen! Da kommt noch was, pa&#223; auf! Das gibt es doch nicht! Wieso kommt denn da nix? Wieder mal typisch! Noch eine Minute und ich bin weg! Das ist doch nicht zu fassen! Mit unsereins kann man es ja machen!“ Wenn dann aber was kommt, was auch immer: „Bitte! Bitte! Ich hab’s kommen sehen. Ich hab’s doch gewu&#223;t. Das hat sich doch schon lange am Horizont abgezeichnet. Hab ich es nicht immer gesagt? Komm, h&#246;r doch auf!“ Wissend ungeduldiges Abwinken. Der Aufrechtgeher und das Meer seines kleinen Lebens. Archibald Mahler sieht nichts. Nebel vielleicht und Schemen. Er schaut weiter. Irgendwo dahinten ist Litauen. Soviel wei&#223; er. Sehen kann man es nicht. Das hei&#223;t aber nicht, es ist nicht da. Da ist es gewi&#223;. Und von dort soll was kommen. Sagt man. Ein Schiff. Vielleicht kommt auch nichts. Kein Schiff. Oder es ist schon da? Schon l&#228;ngst da? Unsichtbar ist es auf einen zugerast und taucht auf, von einer Sekunde auf die andere? Nichts mit Prophetie und darauf folgenden Applaus? Die Zukunft ist ein Unterseeboot und die Meeresoberfl&#228;che keine Autobahn? Das Meer blubbert vor sich hin. Oder so: da kam schon die ganze Zeit was, man war jedoch vor lauter Warterei so entnervt, da&#223; man gar nicht sehen konnte, was da schon da war? Oder sogar so: man nicht nur nicht sehen konnte, sondern sogar nicht sehen wollte? „Jetzt ist zu sp&#228;t. Jetzt will ich auch nicht mehr!“ N&#228;selnd beleidigtes Abwinken. Der Aufrechtgeher und der Ozean der nicht erf&#252;llten Erwartungen. Kann sein. Archibald Mahler, zugegebenerma&#223;en heute auch etwas ungeduldig – Die M&#252;digkeit! Winterschlaf ante portas!  – nimmt es sportlich und l&#228;&#223;t das Meer Meer sein und so nur Oberfl&#228;che seiner selbst, projektionsfrei, erwartungslos. Vertritt er sich halt die Tatzen. Und was ist das bitte f&#252;r eine riesige Stahlzigarre hier? Wo kommt das Monstrum denn her? Und wer hat es gesehen? Hat gesehen, wie es kam? Und ist das noch ein Schiff?</p>
<p style="text-align: center"><strong>Unter den Wassern</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Kein Grund. Blinde Flecken.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Die M&#246;wen lachen.</strong></p>
<p style="text-align: left"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-4745" title="kiel04" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/kiel04.jpg" alt="kiel04" width="515" height="217" /><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>EIN SCHIFF WIRD KOMMEN (VIELLEICHT)</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/11/21/ein-schiff-wird-kommen-vielleicht/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 07:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kieloben]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Holz ward gestapelt, in die Zwiebel gebissen und eine Tr&#228;ne erzeugt, als der ehrenwerte Herr Ernst Albert um die Ecke bog und den B&#228;ren fragte, ob er denn, bevor er sich in den wohlverdienten und bitter notwendigen Winterschlaf verabschiedete, noch einmal das Meer sehen m&#246;ge. Jenes Meer, auf welches er vor Jahresfrist voller Liebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4736" title="kiel01" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/kiel01.jpg" alt="kiel01" width="515" height="216" /></p>
<p>Das Holz ward gestapelt, in die Zwiebel gebissen und eine Tr&#228;ne erzeugt, als der ehrenwerte Herr Ernst Albert um die Ecke bog und den B&#228;ren fragte, ob er denn, bevor er sich in den wohlverdienten und bitter notwendigen Winterschlaf verabschiedete, noch einmal das Meer sehen m&#246;ge. Jenes Meer, auf welches er <a href="http://archibalds-welt.de/2010/11/04/archibald-schaut-auf-seinen-ruecken/" target="_blank">vor Jahresfrist</a> voller Liebe und Hingabe geblickt hatte? Welche Frage!</p>
<p>„Kann man von hier aus Litauen sehen, Herr Albert?“</p>
<p>„Ich nicht, Du vielleicht schon!“</p>
<p>Herr Albert macht sich an die Arbeit und Archibald Mahlers Blicke durchmessen den dicken und feuchten Nebel. Kaum ein Aufrechtgeher am Ufer, die Ostsee unter eingeschlafenem Wind und eine Stille dick wie Vanillecreme. Selbst das M&#246;wenpack h&#228;lt die vorlauten Schn&#228;bel. Und der B&#228;r schickt das ganze, fast vergangene, so volle letzte Jahr raus aufs Meer und sieht, wie es sich aufl&#246;st in Tausende von klitzekleinen Erinnerungsst&#252;ckchen, ein wenig vor sich hin glitzert, dann die Meeresoberfl&#228;che durchschl&#228;gt und versinkt.</p>
<p>&#8220;Das war kein schlechtes Jahr. Jetzt liegt es hinter mir. Nur noch das eine Schiff wird kommen. Wenn es kommt. Ich m&#246;chte es als Erster sehen!&#8221;</p>
<p>Und Archibald Mahler, B&#228;r im Res&#252;mee, blickt hinaus auf die Ostsee und genie&#223;t den November und seine ohrenbei&#223;ende kalte Traurigkeit. Ein Schiff wird kommen. Wenn es dann kommt. Und er wird es sehen, der Mahler. Wenn es dann kommt. Geduld!</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#220;ber den Wassern</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Kein Himmel. Alte Fragen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Das Schiff kann kommen.</strong></p>
<p style="text-align: left"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-4737" title="kiel02" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/kiel02.jpg" alt="kiel02" width="515" height="215" /><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>VON DER SCHWINGENDEN SULTANINE UND DEM SINGENDEN STEINBRUCH</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2011/11/11/von-der-schwingenden-sultanine-und-dem-singenden-steinbruch/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 09:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Robert Zimmermann]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs mit Herrn Albert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Herr Karl Ehrenfeld, der Honorige nebst Gattin und Herr Ernst Albert sind schon oben in der Nemmbercher Bleibe. Der B&#228;r hat darum gebeten, noch etwas in der historischen Briefkastenanlage des Geb&#228;udes verweilen zu d&#252;rfen. Nachsinnen m&#246;chte er &#252;ber das Geh&#246;rte und Gesehene. Au&#223;erdem h&#228;lt Archibald Mahler Ausschau nach einem komfortablen und standesgem&#228;&#223;en &#214;rtchen in Sachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4666" title="nbg5" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/nbg5.jpg" alt="nbg5" width="515" height="225" /></p>
<p>Herr Karl Ehrenfeld, der Honorige nebst Gattin und Herr Ernst Albert sind schon oben in der Nemmbercher Bleibe. Der B&#228;r hat darum gebeten, noch etwas in der historischen Briefkastenanlage des Geb&#228;udes verweilen zu d&#252;rfen. Nachsinnen m&#246;chte er &#252;ber das Geh&#246;rte und Gesehene. Au&#223;erdem h&#228;lt Archibald Mahler Ausschau nach einem komfortablen und standesgem&#228;&#223;en &#214;rtchen in Sachen Winterschlaf. Konzentration! Also hatte Herr Zimmermann, der Ewige, gesungen. Zuerst jedoch ein ebenfalls &#228;lterer Herr, Kopf einer Musiktruppe, deren gr&#246;&#223;ter Hit vor mehr als drei&#223;ig Jahren <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xo-J1wf2KHc" target="_blank">„Wir sind die schwingenden Sultaninen“</a></strong> war. Die Halle war voll, &#252;bervoll, &#252;berheizt und stickig. Die Musik? Harmloses Geklimpere aus dem Biosupermarkt! So w&#252;rde es Herr Ernst Albert ausdr&#252;cken. Archibald Mahler fand es schlichtweg langweilig und vertrat sich derweilen vor der Halle die Tatzen. Da war er nicht alleine. Man lie&#223; den B&#228;ren am Tucherbier nippen. Oder Ducher? Basst scho! Umbaupause. Black. Der Alte und seine Musikantentruppe entern die B&#252;hne. Licht. Die ersten zwei Minuten des ersten Liedes atmen mehr Kraft, Freude, Spiellust und Spontanit&#228;t als der gesamte Set des Vorg&#228;ngers. Der darf aber bei den ersten vier Liedern Gitarre spielen, was er sogar kann. Warum tut er es dann nicht? Dann ist er weg. Und dann geht es noch mal richtig los. Zwar nur ganze zehn Liedlein lang, aber daf&#252;r laut, dreckig, grinsend, t&#228;nzelnd, b&#246;sartig, liebevoll, bis zu drei Gitarren schrammeln gleichzeitig, das elektrische Piano quietscht und &#252;ber allem diese Stimme, die klingt, als sei sie ihr eigner Steinbruch, diese Stimme, die das ganze Leben eines Aufrechtgehers nimmt, zerpfl&#252;ckt, mit den Versatzst&#252;cken gurgelt, diese ausspuckt, ausbellt und wieder zusammensetzt, um sie im n&#228;chsten Moment den Zuh&#246;rern wieder vor die F&#252;&#223;e und Ohren zu knallen. Fri&#223; oder leb! Und ja, einige Aufrechtgeher fl&#252;chten. Wahrscheinlich m&#252;ssen sie noch in einen Biosupermarkt. Archibald Mahler hatte sich einen wunderbaren Platz erobert, einen Stehplatz, denn wie bei der P&#246;hlerei gilt beim Rock’n’Roll: Sitzen iss f&#252;rn Arsch. Er stand an der Seite der in die Halle hineinragenden B&#252;hne, zwanzig Meter vielleicht entfernt vom, und Aug in Aug mit dem Sing- und Tanzmann. Der hat nat&#252;rlich anderes zu tun als einem entz&#252;ckten B&#228;ren zuzuwinken, aber gegrinst hat er schon, der Herr Zimmermann. Den ganzen Abend lang, von dem Moment an, als er sich den Leopardenfellhut aufsetzte, alles vorbei war f&#252;r die traurige Maid, weil die Dinge sich ge&#228;ndert hatten am Mississippi, und, sei ehrlich zu mir, er derma&#223;en in der Traurigkeit gefangen war, da&#223; alle D&#228;mme brachen, er in die Stra&#223;e der Verw&#252;stung einbog, um seine Reise auf dem Highway 61 fortzusetzen, wo der Mann mit dem langen schwarzen Mantel auf ihn wartete und der Donner von den Gipfeln der Berge ins Tal rollte, bis ein balladesker d&#252;nner Mann den Raum betrat, nicht begriff was hier geschah, daraufhin den Wachturm bestieg und sich selbst in der Ferne davon rollen sah, heimatlos, wie ein Stein. Dann war Schlu&#223;. Kurze Verbeugung. Ab. Black. Es war gro&#223;artig und Archibald war gl&#252;cklich. <a href="http://bobdylan.npage.de/not-dark-yet-radio_5354943.html" target="_blank"><strong>Das war besonders.</strong></a> Fanden die Herren Ehrenfeld und Albert auch. Die m&#252;ssen es ja wissen. Die haben den Meister schon oft genug gesehen und geh&#246;rt. So sinnt der B&#228;r nach, in einem Briefkasten in Nemmberch, als ihm einf&#228;llt, was er verga&#223;. Weia! Frau Elvira B&#252;hne wartet auf ihn. Die vorletzte Antwort auf die letzte Frage! Die leeren Vorratskammern! Der Winterschlaf! Er st&#252;rzt hinaus in die freie Luft und ein Radfahrer kommt vorbei. Es h&#228;tt’ ja auch eine Trambahn sein k&#246;nnen, aber nein, ein Radfahrer war’s. Er winkt und fragt den Pedaleur, ob er ihn denn ein St&#252;ck des Weges mitnehmen k&#246;nne. Richtung Mittelhessen. Man h&#228;lt an.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4667" title="nbg6" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/11/nbg6.jpg" alt="nbg6" width="515" height="221" /></p>
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