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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten / 9</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 15:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Lob des Gew&#246;hnlichen f&#252;hrt zum zeitweiligen Schweigen
…..
Nach einem Amen ist ein bisserl Schweigen ganz sinnreich. Also ziehen sich die zwei Gef&#228;hrten auf dem Signet ihrer Nachsinnseite in sich und ihre Ambivalenzen zur&#252;ck, fechten da keinen Zwist aus wortlos, aber lauschen hinein in den ganzen Weltenm&#252;ll, der in die Beiden einstr&#246;mte und da sie nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-10661" title="not_an00" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/03/not_an00.jpg" alt="not_an00" width="515" height="191" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Das Lob des Gew&#246;hnlichen f&#252;hrt zum zeitweiligen Schweigen</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Nach einem Amen ist ein bisserl Schweigen ganz sinnreich. Also ziehen sich die zwei Gef&#228;hrten auf dem Signet ihrer Nachsinnseite in sich und ihre Ambivalenzen zur&#252;ck, fechten da keinen Zwist aus wortlos, aber lauschen hinein in den ganzen Weltenm&#252;ll, der in die Beiden einstr&#246;mte und da sie nicht mit einer seine eigene Gro&#223;artigkeit und Singularit&#228;t feiernden „Feierwohl“ ausgestattet sind, sondern ihr selbst verordneter Auftrag das Schauen der Welt war, ist und sein wird inklusive offenstehender T&#252;ren, mu&#223; man das mit zeitweiligen Absens und trotz eventuell m&#246;glichen Bedeutungsverlust tragen k&#246;nnen ohne zu murren. Theoretisch. Um die Zerrissenheit vor der Nase einsch&#228;tzen zu k&#246;nnen, ist man gut beraten, hinter die eigene Stirn zu blicken und dies gelingt wortlos besser als dauerplaudernd. Vielleicht arbeitet ein jeder der zwei Gef&#228;hrten an seiner Erz&#228;hlung, an einem Monolog, den man sich – wir werden davon h&#246;ren und lesen – irgendwann gegenseitig vorliest. Der eine mag hei&#223;en: „Warum ich lernte einen angedrohten Weltuntergang zu lieben!“, der andere k&#246;nnte den Titel tragen: „Ich m&#246;chte einer von der Stange sein!“ So h&#246;ren wir – Prolog zur Pause – mal hinein.</p>
<p style="text-align: center"><strong> …..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong> Der Reim zum Tag / IX a</strong></p>
<p style="text-align: center">Ich m&#246;chte einer von der Stange sein</p>
<p style="text-align: center">Neben vielen gleichen Hemden h&#228;ngen</p>
<p style="text-align: center">Ich m&#246;chte gar nicht so besonders sein</p>
<p style="text-align: center">Und t&#228;glich an die Spitze dr&#228;ngen</p>
<p style="text-align: center">Ich m&#246;chte nicht wie ALLE ALLE dieses EINE sein</p>
<p style="text-align: center">Und lemminggleich mich singularisieren</p>
<p style="text-align: center">Ich will nicht t&#228;glich vor dem Egoschrein</p>
<p style="text-align: center">Meine Wertigkeit erregiert durchdeklinieren</p>
<p style="text-align: center">UFF</p>
<p style="text-align: center">Bin nicht mein eigner Puff</p>
<p style="text-align: center">Ich m&#246;chte eine Kirche</p>
<p style="text-align: center">vielleicht auch nur ein Dach</p>
<p style="text-align: center">Als w&#228;re ich der Weisheit letzter Schrei</p>
<p style="text-align: center">Mich gibt’s millionenfach</p>
<p style="text-align: center">Noch</p>
<p style="text-align: center">Doch nicht in lauter Horde</p>
<p style="text-align: center">Nein gerne auch allein</p>
<p style="text-align: center">Und doch gemeinsam sein</p>
<p style="text-align: center"><strong> …..</strong></p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: left"><em>(Aus Gr&#252;nden der Parit&#228;t und eingeforderter Diversit&#228;t ein Blick auf&#8217;s andere Vorwort.)</em></p>
<p style="text-align: center"><strong> …..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong> Der Reim zum Tag / IX b</strong></p>
<p style="text-align: center">Welt geht unter</p>
<p style="text-align: center">Froh und munter</p>
<p style="text-align: center">Sitze ich</p>
<p style="text-align: center">Am Nierentisch</p>
<p style="text-align: center">Ein toter Fisch</p>
<p style="text-align: center">Gelegentlich</p>
<p style="text-align: center">Und bohr in meiner Nase</p>
<p style="text-align: center">Die depressive Phase</p>
<p style="text-align: center">Dann wird getanzt</p>
<p style="text-align: center">Grell laut japanisch</p>
<p style="text-align: center">Gestern war’s noch Tokio</p>
<p style="text-align: center">Zukunft Zukunft froh nur froh</p>
<p style="text-align: center">Keine Bremse Gaspedal</p>
<p style="text-align: center">Manisch manisch schei&#223;egal</p>
<p style="text-align: center">Zerissen</p>
<p style="text-align: center">Vermissen wird die Welt mich nicht</p>
<p style="text-align: center">Doch ich die Welt</p>
<p style="text-align: center">Vielleicht</p>
<p style="text-align: center">Schon morgen</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p><em>(Zum Sendeschlu&#223; h&#246;ren wir alle die Nationalhymne! Pssst! Sie d&#252;rfen sitzenbleiben!)</em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>&#8230;..</strong><br />
</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten / 8</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/03/04/vom-notwendigen-und-den-angeblichkeiten-8/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 14:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#220;ber das Ende des Anfangs oder andere Ungewi&#223;heiten
 …..
Wir kennen diese Beh&#228;ltnisse von Friedh&#246;fen, wo man flaniert um Ruhe zu finden und sich der eigenen Kleinheit und Endlichkeit bewu&#223;t zu werden. Manchmal um alte Weggef&#228;hrten zu besuchen. Meist wird in jenen Beh&#228;ltern entsorgt, was eine Zeit lang Gr&#228;ber zierte im Dienste &#246;ffentlicher Erinnerung und da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-10645" title="not_an02" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/03/not_an02.jpg" alt="not_an02" width="515" height="216" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>&#220;ber das Ende des Anfangs oder andere Ungewi&#223;heiten</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong> …..</strong></p>
<p>Wir kennen diese Beh&#228;ltnisse von Friedh&#246;fen, wo man flaniert um Ruhe zu finden und sich der eigenen Kleinheit und Endlichkeit bewu&#223;t zu werden. Manchmal um alte Weggef&#228;hrten zu besuchen. Meist wird in jenen Beh&#228;ltern entsorgt, was eine Zeit lang Gr&#228;ber zierte im Dienste &#246;ffentlicher Erinnerung und da Erinnerung manchmal schneller modert als der Grabschmuck, entsorgt man den schnell und dezent. Man mag edle Kranzspender ja nicht blo&#223;stellen in diesen Tagen der Fensterreden. Doch die Frage sei zul&#228;ssig: wie sind die zwei Gef&#228;hrten und dazu noch der omin&#246;se B&#228;r mit seinem entleerten Geldbauchfach hier gelandet? Gibt es Konsequenzen? R&#252;cktritte gar? Abg&#228;nge? Morde? Weia, oh weia! H&#246;ren wir rein:</p>
<p><strong>…..</strong></p>
<p>„<strong>Wo</strong> sind wir, Mahler?“</p>
<p>„Irgendwie weg vom Fenster wie mir d&#252;nkt, Budnikowski!“</p>
<p><strong>„Warum, weshalb, wo, wann, wie, was und wozu?“</strong></p>
<p>„Aha, die sieben gro&#223;en <strong>WEH!</strong> Sollte man immer beantworten k&#246;nnen, bevor man eine B&#252;hne betritt!“</p>
<p>„Tut doch keiner mehr!“</p>
<p>„Man munkelt von Zeiten, da ein Mime – egal in welchem Gewerbe – dies tat! Es gar eingefordert wurde!“</p>
<p>„Vermute dem heutigen Ichling auf zwei Beinen ist dies Zumutung!“</p>
<p>„Bingo!“</p>
<p>„Und <strong>warum</strong> liege ich hier auf einem fremden B&#228;renoberschenkel rum?“</p>
<p>„Wei&#223; auch nicht!“</p>
<p>„Strafe? Schuld? Zu renitent, zu laut, zu langweilig, zu alt geworden?“</p>
<p>„Der Lauf der Dinge, Meister Lampe!“</p>
<p>„Seit <strong>wann</strong> ist Ihro Wanstigkeit Def&#228;tist?“</p>
<p>„Hallo, verglichen mit dem Zusatzb&#228;r bin ich Twiggus Klosterhalfen von und zu Wieseck!“</p>
<p>„Auch richtig! <strong>Weshalb</strong> also?“</p>
<p>„Nach dem Winterschlaf ist vor der Fr&#252;hjahrsm&#252;digkeit!“</p>
<p>„Und <strong>was</strong> macht ihr entfernter und immer noch definitiv schweigender entfernt Verwandter hier?“</p>
<p>„Der war die eigentliche Grabbeilage. Wir waren nur Passanten, dies als Paar!“</p>
<p>„<strong>Wozu?</strong>“</p>
<p>„Das Geld in seinem Bauch?“</p>
<p>„Aber Penunze hilft doch niemandem mehr in diesen Tagen. Das Zeug daxelt sinnfrei vor sich hin und schwimmt dann davon!“</p>
<p>„Das ist auch gut so!“</p>
<p>„<strong>Wie</strong> meinen? Und jetzt liegen wir hier rum bis ans Ende aller Tage? Ich bin kein Kletterer, eher ein engagierter Ebenenhoppler! Holen Sie mich hier raus?“</p>
<p>„Mich sah man gelegentlich schon auf B&#228;umen rumturnen, doch heute bin ich zu m&#252;de!“</p>
<p>„Mein Gott, Mahler! Verharren wir nun geduldig auf dem M&#252;llhaufen der Geschichte!“</p>
<p>„Eventuell ist es lediglich der Friedhof der Kuscheltiere! Lassen Sie mich etwas ruhen, bester Freund!“</p>
<p>„Mahler! Hallo! Mahler! B&#228;r! B&#228;r vom Brandplatz! Genosse! Schei&#223;e! Das gibt es doch nicht! Weia! Na ja! Sch&#246;ne Blumen links von uns!“</p>
<p style="text-align: center"><strong> &#8230;..</strong></p>
<p><em>(Einwurf des lange verschollenen S&#228;zzers: &#8220;Beep, beep, beep! Beim letzten Ton des Zeitzeichens war es circa f&#252;nfzehn Uhr, f&#252;nfundf&#252;nfzig Minuten und paar Sekunden.&#8221;)</em></p>
<p style="text-align: center"><strong> …..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong> Der Reim zum Tag / VIII</strong></p>
<p style="text-align: center">Ist’s schon zu Ende</p>
<p style="text-align: center">Spuck in die H&#228;nde</p>
<p style="text-align: center">Oder die Tatzen</p>
<p style="text-align: center">Hebe die Pfoten</p>
<p style="text-align: center">Sag dem Piloten</p>
<p style="text-align: center">Dein Fallschirm hat L&#246;cher</p>
<p style="text-align: center">Noch und n&#246;cher</p>
<p style="text-align: center">Bleib erstmal liegen</p>
<p style="text-align: center">La&#223; die Eiligen siegen</p>
<p style="text-align: center">Und nicht bekriegen den Flu&#223;</p>
<p style="text-align: center">Das ist Stu&#223;</p>
<p style="text-align: center">Gehe zu Fu&#223;</p>
<p style="text-align: center">Schritt f&#252;r Schritt</p>
<p style="text-align: center"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=G6m0Rc1KW0I"><strong>Singe ein Lied</strong></a></p>
<p style="text-align: center">Auch wenn sich das nicht reimt</p>
<p style="text-align: center">Auf Deinen Wunsch</p>
<p style="text-align: center">Zieh keinen Flunsch</p>
<p style="text-align: center">Gegen die Welt</p>
<p style="text-align: center">Zwischen den Resten</p>
<p style="text-align: center">Liegen die besten</p>
<p style="text-align: center">Gedanken und Reime</p>
<p style="text-align: center">Auch wenn die Schleimer</p>
<p style="text-align: center">Dies nicht vermuten</p>
<p style="text-align: center">Wir m&#252;ssen uns sputen</p>
<p style="text-align: center">Wollen wir langsam werden</p>
<p style="text-align: center">Hier auf Erden</p>
<p style="text-align: center">Unser</p>
<p style="text-align: center">Amen</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten / 7</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/03/02/vom-notwendigen-und-den-angeblichkeiten-7/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2020 16:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hömma, wat ich grad am Denken bin]]></category>
		<category><![CDATA[Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/?p=10623</guid>
		<description><![CDATA[
&#220;ber das Wohlfeile bei der P&#246;hlerei und allgemein auch
…..
„Herr Kuno von Lippstadt &#8211; Budnikowski zu Datteln?“
„Ne wat ne Zeittunnelreise! Man spricht mich mit vollesten Namen mal wieder an! Aber hier, h&#246;mma B&#228;r, da durchblicke ich Ihren durchsichtige Absichten!“
„Na ja, Sie hatten schon manchesmal w&#252;tend durchgeschnauft an diesem Wochenende!“
„Da kannse sicher sein. In meine geschwollenen H&#228;lse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-10624" title="not_an07" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/03/not_an07.jpg" alt="not_an07" width="515" height="246" /></p>
<p style="text-align: center"><strong>&#220;ber das Wohlfeile bei der P&#246;hlerei und allgemein auch</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Herr Kuno von Lippstadt &#8211; Budnikowski zu Datteln?“</p>
<p>„Ne wat ne Zeittunnelreise! Man spricht mich mit vollesten Namen mal wieder an! Aber hier, <a href="http://archibalds-welt.de/category/homma-wat-ich-grad-am-denken-bin/" target="_blank"><strong>h&#246;mma B&#228;r</strong></a>, da durchblicke ich Ihren durchsichtige Absichten!“</p>
<p>„Na ja, Sie hatten schon manchesmal w&#252;tend durchgeschnauft an diesem Wochenende!“</p>
<p>„Da kannse sicher sein. In meine geschwollenen H&#228;lse kannse locker drei Kickpillen versenken tun ohne dat da wat auftr&#228;gt! Aber vielleicht isset auch nur die resignierende Lunge, die quietschen tut!“</p>
<p>„Also?“</p>
<p>„Nix iss. Mit die P&#246;hlerei bin ich durch. Dat war nur noch letzte Best&#228;tigung, wat da am Samstach im S&#252;den herumschickerierte. Und am Ende vonnem komplett durchgeknallten Februar ein in alle Hinsichten am Zusatztach unn&#246;tige Appendix in Sachen weiter voranschreitende Komplettverbl&#246;digung.“</p>
<p>„Hegen Sie Symphatien? Dieses kollektive Rumh&#252;pfen im Regen da unten?“</p>
<p>„Feichheit iss dat und vonne unglaubliche Wohlfeilheit! Da kannse sicher sein, wenn der FC Nord&#246;sterreich nur eine Kiste versenkt h&#228;tte und die Schwatt – Gelben deren sechse, dat dat Kalle &#8216;Superliga&#8217; Rolex sicher nicht auffem Rasen sein g&#246;nnerhaftes Betroffenheitsballett abgespult h&#228;tte. Und die Kurvenheiopeis h&#228;tten ihre F&#228;hnchen sch&#246;n inne Innereien gelassen. Und wat brauchste eigentlich drei Stufen umme Veranstaltung abzupfeifen? Erste Mal inne Fresse iss ‚DuDuDu’? Zweite Mal mal iss ‚ohne Abendessen inne Heia’? Und dat dritte Mal? Auffe Intensiffstation werden wir handeln? Glaub ich dat? Widerstand ohne dat Du entweder Risiko eingehst oder daf&#252;r bezahlen wollen willst, vergi&#223; et! Wat da rumgelogen wird in diesem Gewerbe! Dat wird ja bestenfalls vonnem ein oder andere Musentempel getoppt, wenn ich den Ehrenwerten Ernst Albert zitieren d&#252;rfen darf!“</p>
<p>„Tja, eine Gelddruckmaschinerie dreht sich stets um sich selbst!“</p>
<p><em>(Einschiebung: Kaum hatte der unter dem medialen Radar hin und herHOPPelnde L&#252;tten Stan obiges gepostert, klapperte zwei Stunden sp&#228;ter ein  <a href="https://www.sueddeutsche.de/sport/hopp-schmaehungen-fussball-dfb-1.4828572" target="_blank"><strong>F&#252;hrungsmedium</strong></a> hinterher. Hihihi! Was sagt etzet au de Bundesschaltr&#228;ger JoL&#246; us Friburg do derzu?)</em></p>
<p>„So isset!“</p>
<p>„Und wer sitzt da zwischen uns?“</p>
<p>„Vielleicht sind dat die letzten Reste vom L&#252;tten Stan! Oder der Schatten vom Mann mit die M&#252;tze!“</p>
<p>„Romantiker!“</p>
<p>„Wat willse machen, wenn vor Deine tr&#252;ben Augen die Kettens&#228;ge namens ‚Weiter, immer weiter’ nich zur Ruhe kommen tut!“</p>
<p>„Ja, wahrscheinlich mu&#223; der Aufrechtgeher langsam wieder lernen mehr aufzuheben als wegzuschmei&#223;en!“</p>
<p><em>(Der ehemals als L&#252;tten Stan Benannte r&#228;uspert sich und verschluckt einen Gro&#223;teil seiner ehemaligen Identit&#228;t. Ein &#252;belriechender R&#252;lpser bleibt zur&#252;ck.</em> <em>Eine Rolex bleibt ultra genau stehen. Viel zu laute Pause. Dann ruhig weiter.)</em></p>
<p>„Gesch&#228;tzter Gef&#228;hrte Mahler, so werden wir ab morgen uns den wirklichen und wichtigen Dingen zuwenden?“</p>
<p>„Zumindest dies versuchen!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Der Reim zum Tag / VII </strong></p>
<p style="text-align: center"><em>(heute nur ein Zitat)</em></p>
<p style="text-align: center">„Ich frage mich nicht,</p>
<p style="text-align: center">ist das auch neu genug?</p>
<p style="text-align: center">Ich frage mich:</p>
<p style="text-align: center">Was will ich damit?“</p>
<p style="text-align: center"><em>(Barry Kosky / Regisseur)</em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>&#8230;..</strong><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten / 6</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/02/28/vom-notwendigen-und-den-angeblichkeiten-6/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Feb 2020 16:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Leibesübungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Altius, Citius, Fortius oder die Leiber wehren sich gegen weitere  &#220;bungen
 …..
Auch wenn der B&#228;r Archibald Mahler im Gegensatz zu etlichen staatsschleppenden Aufrechtgehern nicht im Besitz des Gewaltmonopols ist und ebenso von der momentan weitverbreiteten Rache – und Schuldzuweisungshysterie des Homo „in sehr kleinen Dosen“ sapiens allgemeinikus nicht viel h&#228;lt, so bef&#228;llt hin doch hin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-10613" title="not_an04" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/02/not_an04.jpg" alt="not_an04" width="515" height="246" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Altius, Citius, Fortius oder die Leiber wehren sich gegen weitere  &#220;bungen</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong> …..</strong></p>
<p>Auch wenn der B&#228;r Archibald Mahler im Gegensatz zu etlichen staatsschleppenden Aufrechtgehern nicht im Besitz des Gewaltmonopols ist und ebenso von der momentan weitverbreiteten Rache – und Schuldzuweisungshysterie des Homo „in sehr kleinen Dosen“ sapiens allgemeinikus nicht viel h&#228;lt, so bef&#228;llt hin doch hin und wieder ein f&#252;rchterliches Hirnw&#252;ten und hellrote Nebelschwaden ziehen vor seinem inneren Auge vorbei und dann – Weia! – besteht die Gefahr des Monologisierens. Mal schaun wie lange der daran gew&#246;hnte L&#252;tten Stan in der Lage bleibt nicht einzugreifen. Wer sich selbst nicht sch&#252;tzt, dem mu&#223; man ab und zu den Regenschirm &#252;ber den Kopp halten. Falls der Himmel auf ihn herabfalle.</p>
<p style="text-align: center"><strong> …..</strong></p>
<p>„Jetzt barmen sie wieder, die Aufrechtgeher: Stell Dir vor die Olympischen Spiele fallen aus!  Otto Normalflieger mu&#223; am Boden bleiben! Kreuzfahrtschiffe werden nur noch als Isolationszentren genutzt! Der DAX hat den flotten Max! Auf dem B&#246;rsenparkett rutschen sie aus und liegen in Ihren eigenen &#252;belriechenden Emanationen! Die Ultras m&#252;ssen zu Hause bleiben, weil entweder ein undisziplinierter Orkan oder Anarchoviren Aufrechtgeheransammlungen per Dekret verunm&#246;glichen! Leibes&#252;bungen nur noch vor leerem Rang oder in Reagenzgl&#228;sern! An den Grenzen mu&#223; man keine Mauern mehr hochziehen, da dem Leuchtkranzbakterium schei&#223;egal ist, ob er eine rechte, eine linke, eine katholische oder islamische Lunge still legt! Der GROSSE Gleichmacher erfindet ganz nebenbei die ultimative Demokratie, gar ein Art von medizinischem Kommunismus? Welche b&#246;se Gottheit hat die Schnauze voll, entnervt von der st&#228;ndigen Vergewaltigung der Mutter Erde, von den Verge&#223;lichkeiten und den nachtr&#228;glichen Rechtfertigungen? Wei&#223;es Haus und Kreml endlich unter Quarant&#228;ne? Schaumgeborene Poltertr&#228;ume. Budnikowski, bremse er mich! Nein? Gut, so tue ich es selber. Die Natur in ihrem Lauf h&#228;lt weder Ochs noch Esel auf!“</p>
<p>„H&#246;mma hier, wenn sogar schon der in Drachenblut gebadete Lewa sich anne bayrischen Haxen l&#228;dieren tut, dann iss alle Gewi&#223;heit am Dahinschmelzen wie’e Eisberge anne Polen!“</p>
<p>„Ja, so banal ist es wohl.“</p>
<p>„Drei Sekunden noch f&#252;r Sie f&#252;rret Schlu&#223;wort!“</p>
<p>„Da wo man handeln k&#246;nnte, schweigt man. Da wo man sein Schicksal in andere H&#228;nde legen sollte, wird hyperventiliert! Jetzt Sie, Meister Lampe!“</p>
<p>„H&#246;mma hier, wenn dat perverse Euromeistergeldbeschaffungsdings in Sachen P&#246;hlerei in diesem Sommer innem Reagenzglas stattfinden tun t&#228;te, mir w&#228;ret Schalke wie Hertha!“</p>
<p style="text-align: center"><strong> …..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Der Reim zum Tag / VI</strong></p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Huch und hach und gestern schon</p>
<p style="text-align: center">Wu&#223;t ich von der Sensation</p>
<p style="text-align: center">Sah ich’s kommen liebes Kind</p>
<p style="text-align: center">Wer was sehen will mu&#223; blind</p>
<p style="text-align: center">Bleiben oder Worte drehen</p>
<p style="text-align: center">Besser nicht in Spiegel sehen</p>
<p style="text-align: center">&#196;ngste z&#252;chten mit Ger&#252;chten</p>
<p style="text-align: center">Besser nicht</p>
<p style="text-align: center">Schei&#223;gedicht</p>
<p style="text-align: center">H&#246;her Schneller Weiter</p>
<p style="text-align: center">Welt versenken heiter</p>
<p style="text-align: center">Wissen oder nicht</p>
<p style="text-align: center">Im Westen nichts Neu</p>
<p style="text-align: center">Geschwollener Bizeps</p>
<p style="text-align: center">Oder volle Hosen</p>
<p style="text-align: center">Toi toi toi</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten / 5</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Feb 2020 14:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Wert &#252;ber Bord, Wert &#252;ber Bord!“
…..
Und also stellte der L&#246;ffeltr&#228;ger Herr Kuno von und zu Budnikowski aka L&#252;tten Stan dem bekennenden Kamschatkaner und Weggef&#228;hrten Archibald Mahler aka B&#228;r vom Brandplatz eine Frage an einem dieser h&#228;ufigen Tage, da es vom Himmel herab grau und  trostlos dr&#228;ute, feucht, windig, die Stimmung herumkellerte, trotz allgemein verbreitetem Schimpansengrinsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-10596" title="not_an06" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/02/not_an06.jpg" alt="not_an06" width="515" height="248" /></p>
<p style="text-align: center"><strong>„Wert &#252;ber Bord, Wert &#252;ber Bord!“</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Und also stellte der L&#246;ffeltr&#228;ger Herr Kuno von und zu Budnikowski aka L&#252;tten Stan dem bekennenden Kamschatkaner und Weggef&#228;hrten Archibald Mahler aka B&#228;r vom Brandplatz eine Frage an einem dieser h&#228;ufigen Tage, da es vom Himmel herab grau und  trostlos dr&#228;ute, feucht, windig, die Stimmung herumkellerte, trotz allgemein verbreitetem Schimpansengrinsen und den Fensterredebed&#252;rfnissen.</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Hier, B&#228;r, watt iss uns &#252;ber Bord gegangen?“</p>
<p>„Einiges!“</p>
<p>„Kriegt man datt noch aussem Wellental gezogen? Und wat iss mit unsere F&#228;higkeiten in Sachen Wiederbeatmung?“</p>
<p>„Gut, da&#223; Sie keine Wiederbelebung einfordern. Da s&#228;he ich dunkelgrau!“</p>
<p>„Isset so schlimm?“</p>
<p>„Schlimmer!“</p>
<p>„Iss dat getz Stimmungsabh&#228;ngigkeitswut oder Ergebnis vonne gelassene Nachdenklichkeitsarbeiten?“</p>
<p>„Beides!“</p>
<p>„H&#246;mma hier, kannet sein, dat man Ihnen heute die W&#246;rters und Silben im Einzelnen ausse ehrenwerte B&#228;rennase ziehen mu&#223;?“</p>
<p>„Eventuell gewi&#223;!“</p>
<p>„Aber nich dat dat Virus Sie inne Mangel hat!“</p>
<p>„Bin ich Aufrechtgeher?“</p>
<p>„Na immerhin drei Worte und ein Satzzeichen, wat ich h&#246;ren tun kann! Also, wat schwimmet da inne bewegte See und will sinken hinab?“</p>
<p>„Oho! Man lyriert!“</p>
<p>„Sach wat, Du Heiopei!“</p>
<p>„Die Solid&#228;rit&#228;t! Die Empathie!“</p>
<p>„Aber getz sind doch die Aufrechtgeher auch gerne solidarisch auffe betroffenen Marktpl&#228;tze! Selbst f&#252;hrende Bayern aus Franken!“</p>
<p>„Allen G&#246;ttern sei Dank und den aufwachenden Gehirnen vielleicht. Sonst: Schiller!“</p>
<p>„H&#228;?“</p>
<p>„Zur&#252;ck, Du rettest den Freund nicht mehr!“</p>
<p>„Aber datt Gedicht tut doch gut ausgehen!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>F&#252;r den Textunkundigen und die Lyrikfernen hier nur die letzten f&#252;nf Strophen der B&#252;rgschaft:</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Der Reim zum Tag / V<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center">»Zur&#252;ck! du rettest den Freund nicht mehr,</p>
<p style="text-align: center">So rette das eigene Leben!</p>
<p style="text-align: center">Den Tod erleidet er eben.</p>
<p style="text-align: center">Von Stunde zu Stunde gewartet&#8217; er</p>
<p style="text-align: center">Mit hoffender Seele der Wiederkehr,</p>
<p style="text-align: center">Ihm konnte den mutigen Glauben</p>
<p style="text-align: center">Der Hohn des Tyrannen nicht rauben.«</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">»Und ist es zu sp&#228;t, und kann ich ihm nicht</p>
<p style="text-align: center">Ein Retter willkommen erscheinen,</p>
<p style="text-align: center">So soll mich der Tod ihm vereinen.</p>
<p style="text-align: center">Des r&#252;hme der blutge Tyrann sich nicht,</p>
<p style="text-align: center">Da&#223; der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,</p>
<p style="text-align: center">Er schlachte der Opfer zweie</p>
<p style="text-align: center">Und glaube an Liebe und Treue.«</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor</p>
<p style="text-align: center">Und sieht das Kreuz schon erh&#246;het,</p>
<p style="text-align: center">Das die Menge gaffend umstehet,</p>
<p style="text-align: center">An dem Seile schon zieht man den Freund empor,</p>
<p style="text-align: center">Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor:</p>
<p style="text-align: center">»Mich, Henker!« ruft er, »erw&#252;rget!</p>
<p style="text-align: center">Da bin ich, f&#252;r den er geb&#252;rget!«</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,</p>
<p style="text-align: center">In den Armen liegen sich beide</p>
<p style="text-align: center">Und weinen f&#252;r Schmerzen und Freude.</p>
<p style="text-align: center">Da sieht man kein Auge tr&#228;nenleer,</p>
<p style="text-align: center">Und zum K&#246;nige bringt man die Wunderm&#228;r,</p>
<p style="text-align: center">Der f&#252;hlt ein menschliches R&#252;hren,</p>
<p style="text-align: center">L&#228;&#223;t schnell vor den Thron sie f&#252;hren.</p>
<p style="text-align: center">&#8230;</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Und blicket sie lange verwundert an.</p>
<p style="text-align: center">Drauf spricht er: »Es ist euch gelungen,</p>
<p style="text-align: center">Ihr habt das Herz mir bezwungen,</p>
<p style="text-align: center">Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn,</p>
<p style="text-align: center">So nehmet auch mich zum Genossen an,</p>
<p style="text-align: center">Ich sei, gew&#228;hrt mir die Bitte,</p>
<p style="text-align: center">In eurem Bunde der Dritte.«</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Soll ja das Lieblingsgedicht der Germanenchefin sein!“</p>
<p>„Wat hei&#223;t dat getz?“</p>
<p>„Der Hoffnungslosigkeit die Hoffnung vor die F&#252;&#223;e pfeffern!“</p>
<p>„Dat iss aber anstrengend, woll!“</p>
<p>„So ist es!“</p>
<p style="text-align: center"><strong> &#8230;..</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten / 4</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Feb 2020 16:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am Aschermittwoch sei alles vorbei singen so einige

…..
Mahler und Budnikowski hatten ein paar schlaflose N&#228;chte hinter sich gebracht. Ohne Vorwort und nur um ein paar Fragen an die Aufrechtgeher zu hinterlassen:
…..
Der Reim zum Tag / IV

Wie soll man es tragen
Mit offenem Kragen
Es paddelt der Fl&#252;chtling durch finstere Nacht
Ein Mercedes, sprich Deutschland, in die Fassenacht kracht
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-10583" title="not_an05" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/02/not_an05.jpg" alt="not_an05" width="515" height="222" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Am Aschermittwoch sei alles vorbei singen so einige<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Mahler und Budnikowski hatten ein paar schlaflose N&#228;chte hinter sich gebracht. Ohne Vorwort und nur um ein paar Fragen an die Aufrechtgeher zu hinterlassen:</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Der Reim zum Tag / IV<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center">Wie soll man es tragen</p>
<p style="text-align: center">Mit offenem Kragen</p>
<p style="text-align: center">Es paddelt der Fl&#252;chtling durch finstere Nacht</p>
<p style="text-align: center">Ein Mercedes, sprich Deutschland, in die Fassenacht kracht</p>
<p style="text-align: center">Der B&#252;rger der Mitte sich Abendbrot macht</p>
<p style="text-align: center">Die Heizung sie blubbert</p>
<p style="text-align: center">Ja iss schon halb acht</p>
<p style="text-align: center">Klipp Klapp</p>
<p style="text-align: center">Man blickt in die Kamera, in Gucci, betroffen</p>
<p style="text-align: center">Wir sind doch die Guten</p>
<p style="text-align: center">Und schon wieder ersoffen</p>
<p style="text-align: center">Zweihundert im Meer</p>
<p style="text-align: center">Wo im Sommer wir baden</p>
<p style="text-align: center">Warum tut der Herr auf unsere Schulter dies laden</p>
<p style="text-align: center">Klipp Klapp</p>
<p style="text-align: center">Wir schalten nach K&#246;lle</p>
<p style="text-align: center">Und lauthals Hanau</p>
<p style="text-align: center">In aller Freundschaft nach Cornwall</p>
<p style="text-align: center">Der Mensch bleibt `ne Sau</p>
<p style="text-align: center">Rinks oder Lechts ist so leicht zu verwechsern</p>
<p style="text-align: center">Corona oder der Merz</p>
<p style="text-align: center">Es ist Aschermittwoch</p>
<p style="text-align: center">Wer sp&#252;rt noch sein Herz</p>
<p style="text-align: center">Das nicht w&#228;chsern</p>
<p style="text-align: center">Und mit offenem Kragen</p>
<p style="text-align: center">Stellt sich den Fragen</p>
<p style="text-align: center">Wie soll man sich tragen</p>
<p style="text-align: center">Vorw&#228;rts</p>
<p style="text-align: center">Nicht nur nach hinten</p>
<p style="text-align: center">Ohne die &#252;blichen Finten</p>
<p style="text-align: center">Am Aschermittwoch</p>
<p style="text-align: center">Sei dann alles vorbei</p>
<p style="text-align: center">Denkt man doch</p>
<p style="text-align: center">Wer es glaubt</p>
<p style="text-align: center">Wird selig</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten / 3</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/02/24/vom-notwendigen-und-den-angeblichkeiten-3/</link>
		<comments>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/02/24/vom-notwendigen-und-den-angeblichkeiten-3/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2020 16:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vom Anspruch auf das GROSSE Gelingen
&#8230;..

Wie lie&#223; schon der z.Z. vernachl&#228;ssigte Meister Bertolt Brecht einstens singen:
&#8230;..
Der Reim zum Tag / III

Ja, mach nur einen Plan!
Sei nur ein gro&#223;es Licht!
Und mach dann noch ’nen zweiten Plan
Gehn tun sie beide nicht.
Denn f&#252;r dieses Leben
Ist der Mensch nicht schlecht genug.
Doch sein h&#246;hres Streben
Ist ein sch&#246;ner Zug.

Ja, renn nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-10570" title="not_an09" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/02/not_an09.jpg" alt="not_an09" width="515" height="916" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Vom Anspruch auf das GROSSE Gelingen</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..<br />
</strong></p>
<p>Wie lie&#223; schon der z.Z. vernachl&#228;ssigte Meister Bertolt Brecht einstens singen:</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Der Reim zum Tag / III<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center">Ja, mach nur einen Plan!</p>
<p style="text-align: center">Sei nur ein gro&#223;es Licht!</p>
<p style="text-align: center">Und mach dann noch ’nen zweiten Plan</p>
<p style="text-align: center">Gehn tun sie beide nicht.</p>
<p style="text-align: center">Denn f&#252;r dieses Leben</p>
<p style="text-align: center">Ist der Mensch nicht schlecht genug.</p>
<p style="text-align: center">Doch sein h&#246;hres Streben</p>
<p style="text-align: center">Ist ein sch&#246;ner Zug.</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Ja, renn nur nach dem Gl&#252;ck</p>
<p style="text-align: center">Doch renne nicht zu sehr</p>
<p style="text-align: center">Denn alle rennen nach dem Gl&#252;ck</p>
<p style="text-align: center">Das Gl&#252;ck rennt hinterher.</p>
<p style="text-align: center">Denn f&#252;r dieses Leben</p>
<p style="text-align: center">Ist der Mensch nicht anspruchslos genug.</p>
<p style="text-align: center">Drum ist all sein Streben</p>
<p style="text-align: center">Nur ein Selbstbetrug.</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p>Die Herren Mahler und Budnikowski, die endlich mal wieder den Griffel in die Pfoten genommen hatten, versprachen sich vor Tagen noch ins euphorische Antlitz hinein, das man nun dranbleibe, Tag f&#252;r Tag. Und dann ist pl&#246;tzlich Karneval, selbst hier in Mittelhessen, was ja so einiges relativiert. Nichtsdestotrotz hat – wir brauchen noch mehr Schuldige in diesen st&#252;rmischen Zeiten! – der uneinsichtigte ex &#8211; k&#246;lsche Feierbolzen Ernst Albert die zwei designierten Geschichtenerz&#228;hler auf die Gass’ gezerrt und lie&#223; sie Kamelle und Str&#252;&#223;cher einsammeln. Und da sitzen sie nun mit viereckigem Kopp. H&#246;ren wir zu:</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p>„Mahler? Ein Helau?“</p>
<p>„Budnikowski? Vielleicht aber das Alaaf?“</p>
<p>„Geht auch ein Ho Narro?“</p>
<p>„Und wer soll das alles verzehren?“</p>
<p>„Ich habe keinen Magen mehr!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p>Pl&#246;tzlich laute Ges&#228;nge aus der K&#252;che. Ernst Albert erinnert sich offensichtlich an seine Kindheit. Weit vor BIG K&#214;LLE. Am alten See. Da gr&#228;tscht man nicht rein, wenn man zwei Gramm Empathie sein eigen nennt und so beschlie&#223;en Mahler und Budnikowski  bis zum Aschermittwoch zu schweigen. H&#246;ren wir auch da mal rein:</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p style="text-align: center">Narro, Narro, siebe siebe,</p>
<p style="text-align: center">siebe Narre sind es gsi.</p>
<p style="text-align: center">Ho Narro!</p>
<p style="text-align: center">Hond de Mueter Kuechle gschtole,</p>
<p style="text-align: center">gimmer au</p>
<p style="text-align: center">Haberstrau</p>
<p style="text-align: center">Suerkrut,</p>
<p style="text-align: center">F&#252;llt de Buebe d`Huut us</p>
<p style="text-align: center">und de M&#228;dle d`M&#228;ge</p>
<p style="text-align: center">und de alte Wieber Pelzkrago.</p>
<p style="text-align: center">Ho Narro!</p>
<p style="text-align: center">Narro, Narro, Giegeboge,</p>
<p style="text-align: center">wa de seesch isch alls verloge!</p>
<p style="text-align: center">Narro, Narro Lenzio!</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten / 2</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2020/02/20/vom-notwendigen-und-den-angeblichkeiten-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Feb 2020 15:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/?p=10562</guid>
		<description><![CDATA[
Der Anspruch auf das GROSSE Gl&#252;ck
…..
Reichtum. Endlich. Den Notwendigkeiten, die nichts anderes sind als in wohlfeile Textbausteine gekleidete Abh&#228;ngigkeiten, so richtig vor den Koffer schei&#223;en und ab daf&#252;r. Oder macht man sich mit kleinen Tr&#228;umen selbst klein? H&#246;ren wir rein:
…..
„H&#246;mma hier, Mahlerken, wo kommt die ganze Kohle her? Dat iss ein ansehnliches S&#252;mmelein. Da k&#246;nnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-10563" title="not_an01" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/02/not_an01.jpg" alt="not_an01" width="515" height="192" /></p>
<p style="text-align: center"><strong>Der Anspruch auf das GROSSE Gl&#252;ck</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Reichtum. Endlich. Den Notwendigkeiten, die nichts anderes sind als in wohlfeile Textbausteine gekleidete Abh&#228;ngigkeiten, so richtig vor den Koffer schei&#223;en und ab daf&#252;r. Oder macht man sich mit kleinen Tr&#228;umen selbst klein? H&#246;ren wir rein:</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„H&#246;mma hier, Mahlerken, wo kommt die ganze Kohle her? Dat iss ein ansehnliches S&#252;mmelein. Da k&#246;nnten wir doch gepflecht den Klinsm&#228;n machen.“</p>
<p>„Na ja, lieber R&#252;benkopp Budni, erstens will ich nicht nach Kalifornien und zudem sollte man den – wie nannten Sie ihn gestern – Dickmann auch erstmal fragen, wegen Erlaubnis oder Finderlohn und so. Der hatte das Geld bis gestern unter seinem Fell durch die Welt getragen.“</p>
<p>„Sone Fellgesch&#246;pf als Bank? Da iss ja schon der Gedanke daran vonne au&#223;erordentliche Schmerzlichkeit. Wie kommt die Ware da rein und wieder raus?“</p>
<p>„Messer, Schere, Nadel, Faden!“</p>
<p>„Und der sacht die ganze Zeit n&#252;scht. Iss der noch in seine an&#228;sthesistische Phase? Sitzt da in seine Buddhahaftigkeit und die Kohle aus seine Innereien liecht uns vorre apathischen Nasen herum !“</p>
<p>„Vielleicht hatte er viele Talente!“</p>
<p>„Watt getz?“</p>
<p>„Mit Talenten hat man einst im fernen &#196;gypten den Bau der Pyramiden und &#228;hnlicher Gro&#223;batzprojekte finanziert. Man studiere seinen Asterix.“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p><em>(Aus „Asterix und Kleopatra“ f&#252;r die weniger Sattelfesten:</em></p>
<p><em>Numerobis: &#8220;Vor allem gegen den Architekten Pyradonis, meinen Konkurrenten, der mir immer schaden will. Er hat viele Talente!&#8221;</em></p>
<p><em>Asterix: &#8220;Ist er begabt?&#8221;</em></p>
<p><em>Numerobis: &#8220;Nein, er ist reich. Er hat viele Talente Gold. Das ist die W&#228;hrung, die bei uns gebr&#228;uchlich ist.&#8221;)</em></p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„Ach so meinen Sie datt, Herr Schlaub&#228;r. Da iss sonne Art von Talentschrank im inneren Geweide angelecht und wennet, also dat Talent, anne frische Luft vonne &#214;ffentlichkeit rausplatzen tut, verwandelt et sich in Penunze!“</p>
<p>„Sch&#246;n w&#228;re es ja. Aber au&#223;erdem weise ich darauf hin, da liegen seit bald zwanzig Jahren aus dem Verkehr gezogene Talente rum. Ich bef&#252;rchte dererlei Talente erfahren heutzutage geringere Wertsch&#228;tzung.“</p>
<p>„Iss gecheckt, lieber Archibald Mahler, Freund und Moraltankstelle, ich ahne in welche Richtung Ihre Gedankenspiele sich bewegen tun wollen. Et wird weggeschmissen, wo et angebracht w&#228;re &#252;ber dat Aufheben nachzusinnen.“</p>
<p>„Bingo Dingo. Oder zumindest mal &#252;ber die m&#246;gliche Weiterverwertbarkeit, Reparaturm&#246;glichkeiten und &#196;hnliches innehalten. Zur&#252;ck in die Zukunft.“</p>
<p>„Der ‚DeLorean DMC-12’  iss also die Rettung?“</p>
<p>„Quatsch. Metapher. Nachsinnen.“</p>
<p>„Iss trotzdem eine geile Kiste!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>Stille. Gedankenknirschen. Was tun mit dem ganzen Papier, auf welches Zahlen gedruckt wurde?</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p>„H&#246;mma Mahler, auch wenn ich dem Erling gerne eine Kapelle errichten tun w&#252;rde, ich war inne innere Nachdenkimmigration. Vielleicht ist et besser die Umwandlung vonnem Talent in Talente – ich sach mal – mit eine gewisse Tempolimit zu versehen!“</p>
<p>„L&#246;ffeldenker Budnikowski, herzlich willkommen im Kreis der Agnostiker. Kein Gott – so er denn existiert – l&#228;&#223;t sich mit Zahlen bedrucken. Und kn&#252;llen auch noch so viele seiner Emanationen in meinen Taschen herum.“</p>
<p>„Als h&#228;tte sone B&#228;renviech aus Kamschatka Taschen inne nicht vorhandene Beinkleider.“</p>
<p>„So ist es. Daf&#252;r danke ich den GROSSEN B&#196;RENSCH&#214;PFER. H&#228;tte ich Taschen im Fell, w&#228;re ich ein K&#228;nguruh und letzten Monat verbrannt.“</p>
<p style="text-align: center"><strong>…..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Der Reim zum Tag / II</strong></p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Schneegl&#246;ckchen, weis&#8217; R&#246;ckchen,</p>
<p style="text-align: center">Erz&#228;hl Kindern vom Schnee</p>
<p style="text-align: center">Von der Butter Discountfl&#246;ckchen</p>
<p style="text-align: center">Ins Billighaschee</p>
<p style="text-align: center">Es kreuzen die Dampfer</p>
<p style="text-align: center">Durch plastene See</p>
<p style="text-align: center">Es brennen die W&#228;lder</p>
<p style="text-align: center">Verzichten? Ach nee!</p>
<p style="text-align: center">Gr&#252;n sind die Wiesen unter dem Ski</p>
<p style="text-align: center">So viele Medaillen hatten wir nie</p>
<p style="text-align: center">Erh&#246;he den Druck, explodierende Knie</p>
<p style="text-align: center">Entmachteter Geist, er fragt nicht mal: wie?</p>
<p style="text-align: center">Die Gletscher sie kalben tote Geburten</p>
<p style="text-align: center">Der Wasserstand steigt, man sollte sich spurten</p>
<p style="text-align: center">Doch wie es so ist seit ewiger Zeit</p>
<p style="text-align: center">Es lebe die Bequemlichkeit</p>
<p style="text-align: center">Dreimal eigener Arsch Alaaf!</p>
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		<title>Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten / 1</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Feb 2020 16:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom Notwendigen und den Angeblichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wie lange darf man eigentlich schlafen?
&#8230;..
So isses! Ja! So isses halt! Kann man nichts machen! Da bei&#223;t die Maus kein Faden ab. Da gibt es keine zwei Meinungen dr&#252;ber! Hannemann, geh Du voran, Du hast die gr&#246;&#223;eren Stiefel an. Wenn ich es nicht mache, macht es ein anderer. Erst kommt das Fressen, dann die Moral. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-10546" title="not_an03" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2020/02/not_an03.jpg" alt="not_an03" width="515" height="250" /></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Wie lange darf man eigentlich schlafen?</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p>So isses! Ja! So isses halt! Kann man nichts machen! Da bei&#223;t die Maus kein Faden ab. Da gibt es keine zwei Meinungen dr&#252;ber! Hannemann, geh Du voran, Du hast die gr&#246;&#223;eren Stiefel an. Wenn ich es nicht mache, macht es ein anderer. Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Das B&#246;se ist immer und &#252;berall! Da&#223; es so kommt? Woher soll man das denn bitte wissen? Und gestorben werden mu&#223;!</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p>Gestorben werden mu&#223;. Die Frage aber: Haben die Herren Budnikowski aka Kuno alias L&#252;tten Stan und Mahler aka B&#228;r vom Brandplatz  alias Archibaldus Erasmus von Mittelhessen den Erz&#228;hll&#246;ffel abgegeben? Ist man dahingegangen, wohin auch immer? Keine Lust mehr? The Big Lethargie hat die beiden Dudes in die Lahn gestreut? Sind sie im letzten Tropfen, der das legend&#228;re Fa&#223; zum &#220;berlaufen bringt, freudestrahlend ersoffen? Gar an Bitterkeit zerbr&#246;selt? H&#246;ren wir mal rein:</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p>„H&#246;mma hier, Mahlerken. Ist dat getz Pottkasten, watt wir machen tun? Und warum sitzen wir anne oder auf eine Grabst&#228;tte? Isset Ende angesacht? Und wer iss dat dicke Teil mit Fell da anne rechte Bildr&#228;ndern? Und Sie k&#246;nnen mich mal, also Haaland nennen, woll!“</p>
<p>„Heiland? Heiland zack aber auch!“</p>
<p>„Nee, Haaland. Oder Erling inne alternaive Fersion!“</p>
<p>„Verehrtes Langohr, hat unsere l&#228;ngere Denkpause Sie in Verwirrung kompletter Natur gest&#252;rzt? Hat Ihnen der Erlk&#246;nig Leid angetan?“</p>
<p>„Ach ja, iss eine eventuelle M&#246;glichkeit, dat et Virus wieder nach mich griff inne vernebelten Nacht, mon B&#228;r!“</p>
<p>„Aber bitte nicht die P&#246;hlerei! Mein Gott! Der junge Hengst aus Norwegen ist drei Stockwerke hoch, zwei Etagen breit und hat den Motor eines Traktoren. So ziemlich genau der Gegenentwurf zu Ihro Filigranit&#228;t, die ich &#252;brigens sehr sch&#228;tze, steht sie doch im Gegensatz zu Ihrer geistigen Wehrhaftigkeit.“</p>
<p>„Geistesb&#228;r, lasset et stecken mit die Komplimentiererei. Wat iss getz mit dem Fellklops an unsere rechte Seite?“</p>
<p>„Nun, so klar bin ich nach dem sehr langen Winterschlaf in der B&#228;renbirne auch noch nicht, aber kurz bevor ich in Ohnmacht fiel und mich der Komatosit&#228;t hingab, meine ich mich zu erinnern, wir waren mit Meister Ernst Albert oben bei den Fischbr&#246;tchen, den M&#246;wen und dem Wind!“</p>
<p>„Tun wir getz schon inne letzte Kiste liegen oder noch rumtr&#228;umen tun?“</p>
<p>„Vom Rum tr&#228;umen?“</p>
<p>„Gewi&#223; nich vom Ruhm. Iss getz Fr&#252;hlinks oder nich?“</p>
<p>„Wenn ich das w&#252;&#223;te, lieber Rammelkuno!“</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p>Soweit unser Pottkasten zum Lesen. Der B&#228;r am rechten Rand schweigt. Er ist Geheimnistr&#228;ger. Das ist ganz sch&#246;n was wert. Und in dem Fall auch notwendig.</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Der Reim zum Tag / I</strong></p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">Es lag ein Strau&#223; zu seinen F&#252;&#223;en</p>
<p style="text-align: center">Der Besenstiel fuhr ihm ins Kreuz</p>
<p style="text-align: center">Hob wer die Blumen auf und tat sie gie&#223;en</p>
<p style="text-align: center">Mit Tr&#228;nen grokodielig in sein Tempo: Gro&#223;er SCHNEUZ</p>
<p style="text-align: center">Es knirschen Scherben vom hektischen Getrappel fein zermahlen</p>
<p style="text-align: center">Zerkn&#252;llte Rechnungen und keiner will bezahlen</p>
<p style="text-align: center">Der Ball er liegt im Tor</p>
<p style="text-align: center">Nicht schon wieder Weimar wie zuvor</p>
<p style="text-align: center">Mit Blick nur in die eigne Unterhose</p>
<p style="text-align: center">Kauft Persil</p>
<p style="text-align: center">Und einen Schein f&#252;r jedes Schwein</p>
<p style="text-align: center">Wir werden alle unschuldig sein</p>
<p style="text-align: center"><strong>&#8230;..</strong></p>
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