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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Wastelands</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>WASTELANDS ODER VON T&#196;GLICHEN BAUSTELLEN DES MORALISCHEN / 3ZEHN</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 16:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wastelands]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dann kommt alles auf einmal! Frau Sommer zum f&#252;nften Mal zur&#252;ck. Kopfdruck und hei&#223;es Fell. Die Aufrechtgeher mit den Schaufeln und ihr neuer Bagger. Und der ehrenwerte Herr Ernst Albert. Erstere von oben und allen Seiten, von rechts das Arbeitskommando und der Abgeordnete der Musentempel von links, ganz ohne Kanzlerinmehrheit. Entschuldigung, denkt der B&#228;r. Kopfdruck. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4302" title="moral13" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/09/moral13.jpg" alt="moral13" width="515" height="206" /></p>
<p>Dann kommt alles auf einmal! Frau Sommer zum f&#252;nften Mal zur&#252;ck. Kopfdruck und hei&#223;es Fell. Die Aufrechtgeher mit den Schaufeln und ihr neuer Bagger. Und der ehrenwerte Herr Ernst Albert. Erstere von oben und allen Seiten, von rechts das Arbeitskommando und der Abgeordnete der Musentempel von links, ganz ohne Kanzlerinmehrheit. Entschuldigung, denkt der B&#228;r. Kopfdruck. Es entspinnt sich ein Gespr&#228;ch von Aufrechtgeher zu Kreatur oder umgekehrt.</p>
<p>„Hallo B&#228;r!“</p>
<p>„Tach Chef!“</p>
<p>„Das war knapp!“</p>
<p>„Ich wei&#223;! Aber die Wut!“</p>
<p>„Teuer w&#228;re es geworden!“</p>
<p>„Es wird auch so teuer. Sehen Sie die Bagger?“</p>
<p>„Gewi&#223;! Aber das ist eine andere Rechnung!“</p>
<p>„H&#228;tten Sie mich ausl&#246;sen m&#252;ssen?“</p>
<p>„Wollen, lieber Freund Mahler. Kaution, Kaution! Und die Schlagzeilen? <em><strong>`Wutb&#228;r flutet trockengelegten Schwanenteich.`</strong> </em>Fast noch schlimmer.“</p>
<p>„Aber mich kennt doch keiner!“</p>
<p>„Da t&#228;usch Dich mal nicht, B&#228;rchen. Unsere Verbindung hat sich rumgesprochen!“</p>
<p>„Aber Sie sind doch oft auch…&#228;&#228;h…dings!“</p>
<p>„Wie?“</p>
<p>„Ja, so richtig <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=1-vFsFLTRPg" target="_blank">w&#252;tichb&#228;rig</a></strong>!“</p>
<p>„Ich doch nicht. In mir atmet das Lamm!“</p>
<p>„Man soll seinen Lieblingsb&#228;ren nicht verkackeiern, lieber Herr Ernst Albert! Was machen die Schaufeltr&#228;ger jetzt eigentlich mit dem ganzen Schlamm?“</p>
<p>„Was wir Aufrechtgeher immer machen, wenn es stinkt!“</p>
<p>„Und das w&#228;re?“</p>
<p>„Bl&#246;d glotzen, wichtig schweigen, erhaben erstarren! Rumr&#246;slern! Schlaulahmen!“</p>
<p>„Weia! Und jetzt!“</p>
<p>„Vielleicht mal wieder nach Hause!“</p>
<p>„Was ist das?“</p>
<p>„Musentempel?“</p>
<p>„Ich komme mit. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KkN7nYoXTvk" target="_blank"><strong>Zuhause Bilder schauen!</strong></a> Hat was!“</p>
<p>„Los jetzt!“</p>
<p>„Ich mu&#223; noch mal kurz mit dem Bagger reden!“</p>
<p>„Des B&#228;ren Willen sei sein Himmelreich!“</p>
<p>„Bis gleich! Baggerbuss!“</p>
<p>„Guck an! Post aus Litauen!“</p>
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		<title>WASTELANDS ODER VON T&#196;GLICHEN BAUSTELLEN DES MORALISCHEN / ZW&#214;LF</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 21:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wastelands]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wenn der Damm bricht? Wenn der Damm bricht! Wenn der Damm bricht, brechen alle D&#228;mme. Was brach bevor der Damm bricht? Was war hinter dem Damm? Was dr&#252;ckt auf dem Damm? Wer hat den Damm gebaut? Wu&#223;te der Dammbauer, was da dr&#252;cken wird? Kann wer das wissen? Wer l&#228;&#223;t regnen? Wie schnell l&#228;uft etwas voll? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-4294" title="moral12" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/09/moral12.jpg" alt="moral12" width="515" height="207" /></strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WbrjRKB586s" target="_blank"><strong>Wenn der Damm bricht?</strong></a> Wenn der Damm bricht! Wenn der Damm bricht, brechen alle D&#228;mme. Was brach bevor der Damm bricht? Was war hinter dem Damm? Was dr&#252;ckt auf dem Damm? Wer hat den Damm gebaut? Wu&#223;te der Dammbauer, was da dr&#252;cken wird? Kann wer das wissen? Wer l&#228;&#223;t regnen? Wie schnell l&#228;uft etwas voll? Wann dr&#252;ckt es so richtig auf den Damm? Was soll ein Damm? Warum ein Damm, wenn das Rinnsal gelassen bleibt in seinem Bett? Laufen lassen ist besser? Wieviel Zulauf braucht der Teich? Fragen. Archibald Mahler interessieren diese Fragen nicht. Er sitzt auf dem Rad. Er dreht am Rad? Quatsch! Er k&#246;nnte am Rad drehen. Und dann br&#228;chen D&#228;mme. Und? Der Haderer streckt die Faust in den Himmel und handelt. Tat tut not! Geduld ist f&#252;r Koalitionsw&#228;hler und Wutverweigerer! Ventil reicht nicht! Der Damm mu&#223; weg! Dann l&#228;uft es. Erst l&#228;uft es voll und dann l&#228;uft es &#252;ber! Menetekel! Mahnmal! Denkmal! Denk mal dr&#252;ber nach! Die R&#252;ckkehr der Flut! Und die Enten und Schw&#228;ne haben wieder Wasser unter dem Kiel. Archibald Mahler ein Terrorist? Ein Flutengel? Dieses dicke von Herbstsonnen gew&#228;rmte Rad unter seinem jugendlich revolution&#228;ren P&#246;ter ruft nach des B&#228;ren Wutherz. <strong>„Flute den Schlamm!“</strong> Dinge geschehen und ein w&#252;tiges Herz beklagt und beschimpft die Ver&#228;nderung und will zur&#252;ck und weil es nicht geht – das Zur&#252;ck – haut es das Jetzt zu Brei und dann? Darf man einen trocken gelegten Teich fluten? &#220;ber was man so alles nachdenken kann! Aber die erstaunten Gesichter der Aufrechtgeher, dann und morgen? Welche Freude auch. Wirklich? Aufwachen kann manchmal recht doof sein. Ach! Die kurze Lust am Untergang! Ein paar Eimer Met trinken? Archibald Mahler, frisch gew&#228;hlter Kassenwart der Aktionsgruppe „Moral und Geduld“, bedenkt den Kontostand, welchen er seit kurzem zu verwalten hat. Was wenn der frisch geflutete Teich wieder abgepumpt werden mu&#223;? Flieh, schneller Fu&#223;, flieh? Was, wenn man einen fliehenden B&#228;ren fa&#223;t? Wer zahlt? Kaution? Wer kann das bezahlen? Wird Ernst Albert entt&#228;uscht sein? Eva Pelagia weinen? Staatsanwaltschaft? Gitter? Presse? Weia! Aber den dummk&#246;pfigen Aufrechtgehern ihre unbeackerten Problemteiche mal richtig vollaufen lassen! W&#228;r schon sch&#246;n! Und nun? Von rechts ein Ger&#228;usch! Von links Schritte und Rufen! Von rechts rollen Bagger heran! Von links? Der ehrenwerte Herr Ernst Albert. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=_wCvUynhYRY" target="_blank"><strong>Wenn der Damm bricht!</strong></a></p>
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		<title>WASTELANDS ODER VON T&#196;GLICHEN BAUSTELLEN DES MORALISCHEN / ELF</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 19:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wastelands]]></category>

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		<description><![CDATA[
Zuerst wird der Schwanenteich genommen, dann die Kleine H&#228;&#223;liche Stadt! Wie bitte? Es geht um den lange angek&#252;ndigten Plan. Damit etwas geschieht. Irgendwas geschieht und nicht nur unt&#228;tige Stiefel und Schaufeln im Morast stecken und stehen und Lippen sich bewegen. Die Tat, der starke Arm, der will, der Griff hinein ins Tr&#252;be, der Sand im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4278" title="moral11" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/09/moral11.jpg" alt="moral11" width="515" height="207" /></p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=dvmt2TeI_2w" target="_blank">Zuerst wird der Schwanenteich genommen, dann die Kleine H&#228;&#223;liche Stadt!</a></strong> Wie bitte? Es geht um den lange angek&#252;ndigten Plan. Damit etwas geschieht. Irgendwas geschieht und nicht nur unt&#228;tige Stiefel und Schaufeln im Morast stecken und stehen und Lippen sich bewegen. Die Tat, der starke Arm, der will, der Griff hinein ins Tr&#252;be, der Sand im Getriebe, das Hehre! Auf das man sich wehre! Jawoll! Archibald Mahler sitzt nun schon seit Tagen und Wochen am Rande des Schlammloches im Herzen der Kleine H&#228;&#223;lichen Stadt, sitzt also seit Tagen und Wochen am Rande eines Schlammloches im Herzen dieser Welt &#8211; denn behaupte einer irgendwo sei irgend etwas anders solange der Aufrechtgeher an den R&#228;dchen der Geschichte dreht oder eben dieses nicht tut – und der Schlamm rottet vor sich hin und her und wieder zur&#252;ck. Was war das? Dieses eine Wort? Drehen? Genau! Drehen. Da ist dieser etwas zu gro&#223; geratene Wasserhahn. Archibald Mahler nimmt Platz. Wenn er ihn nun drehen w&#252;rde? Aufdreht? Und es ergie&#223;t sich so einiges in den stinkenden Schlamm? Wenn der Hahnen offen, bevor der Hahn kr&#228;ht? Eine vom B&#228;ren angezettelte Flut? Der Teich kehrt zur&#252;ck ins nicht gemachte Bett und morgen glotzen die emp&#246;rten Augen der Aufrechtgeher und die Schw&#228;ne bleiben trotzdem tot? Die Zeit nicht zur&#252;ckgedreht, lediglich das gro&#223;e Ventil aufgedreht? Archibald Mahler wundert sich, aber er hat keinen Spiegel in den er blicken kann. Der Teich ist leer. Was w&#252;rde er sehen, w&#228;re der Teich wieder voll? Den Wutb&#252;rger im B&#228;ren? Den Wutb&#228;ren im B&#252;rger Archibald Mahler? Gewi&#223;, der B&#228;r f&#252;hlt sich heute b&#252;rgerlich. Des B&#252;rgerb&#228;ren Recht auf einen ordentlichen Teich ergie&#223;t sich in des B&#228;ren Pflicht zur Wut. Ein kr&#228;ftiges „Potzrembel die Waldfee!“ sei hiermit all den duldsam Schweigenden entgegen geschmissen. Der B&#228;r kratzt sich am P&#246;ter und denkt nach. Vielleicht kann ihm der ehrenwerte Herr Ernst Albert etwas Geld leihen. Der B&#228;r braucht einen Rechtsanwalt, denn er hat einen Plan. Sein P&#246;ter sagt ihm, da&#223; der Gro&#223;e Hahnen unter ihm bereit ist. Das Herz eines Wutb&#228;ren kennt keine Zweifel. Wem das zweite Bein entrissen und dann wieder angen&#228;ht wurde, der kennt den Schmerz. Heraus beim ersten Schrei, der Wutb&#228;r ist dabei! Die Revolte ist eine einsame Angelegenheit. Schwanenteich 21! Archibald Mahler reckt seine rechte Tatzenfaust in den milden Herbstabendhimmel. Man wird siegen! Heute ist die Nacht. Diese eine, eine Nacht, denn manche ahnen, bevor andere wissen. Ja! <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=FlpOvaKawvc" target="_blank">Zuerst wird der Schwanenteich genommen, dann die Kleine H&#228;&#223;liche Stadt!</a></strong></p>
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		<title>WASTELANDS ODER VON T&#196;GLICHEN BAUSTELLEN DES MORALISCHEN / ZEHN</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 21:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wastelands]]></category>

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		<description><![CDATA[
Heute ist Archibald Mahler benommen und verwirrt. Warum? Weil er das Lied h&#246;ren m&#246;chte? Weil es morgens kalt ist, mittags warm und abends wieder kalt ist? Weil die Aufrechtgeher an jeder Ecke Tafel und Schilder aufstellen? Weil das eine Schild vor der anderen Tafel warnt und diese auf ein drittes Schild hinweist, welches die vierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4266" title="moral10" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/09/moral10.jpg" alt="moral10" width="515" height="212" /></p>
<p>Heute ist Archibald Mahler <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=58mQvW0ROag" target="_blank">benommen und verwirrt</a></strong>. Warum? Weil er das Lied h&#246;ren m&#246;chte? Weil es morgens kalt ist, mittags warm und abends wieder kalt ist? Weil die Aufrechtgeher an jeder Ecke Tafel und Schilder aufstellen? Weil das eine Schild vor der anderen Tafel warnt und diese auf ein drittes Schild hinweist, welches die vierte Tafel aufhebt au&#223;er zwischen achtzehn und neunzehn Uhr, aber dies nur am Samstag, doch nicht wenn der Samstag ein ungerader Tag ist? Und weil bei Vollmond gar keine Tafel g&#252;ltig ist, au&#223;er wenn der Papst kommt? Weil er nicht wei&#223;, was das &#252;berhaupt ist: ein Papst und ob man das essen kann, ohne da&#223; einem B&#228;ren schlecht wird? Weil der Winterschlaf schon wieder vor der T&#252;re rumlungert? Weil der Schlamm ihn immer noch anglotzt und kein Bagger kommt? Oder bringt der Papst den Bagger mit? Aber wenn es den Papst gar nicht gibt oder man nicht wei&#223; was das ist oder soll, dann bleibt der Schlamm f&#252;r immerhier liegen und stinkt? Ist das vielleicht der Sinn eines Papstes: den Schlamm f&#252;r immer liegen zu lassen und f&#252;r immer entschuldigt zu sein, weil der Papst vergessen hat die Bagger zu schicken? Und an was glauben die Aufrechtgeher so? Oder ob man das &#252;berhaupt mu&#223;? Das Glauben an etwas? Und die Schilder und Tafeln? Wer schreibt da was drauf? Und die, die da was draufschreiben, glauben die dran? Oder malt der Papst die Schilder? Aber wenn es den doch gar nicht gibt, wer besucht dann dieses Land und warum spielen alle verr&#252;ckt und geben Geld aus f&#252;r den Besuch eines Phantoms? Geld mit dem man eigentlich Bagger kaufen k&#246;nnte, um den ganzen Schlamm wegzubaggern? Und an was glaubt eigentlich Archibald Mahler, B&#228;r vom Brandplatz? Und selbst wenn Archibald Mahler, B&#228;r vom Brandplatz, das w&#252;&#223;te, ginge das &#252;berhaupt jemanden etwas an? Gibt es einen Papst f&#252;r B&#228;ren? Und kommt der aus Kamschatka? Oder aus Wyoming? Was jetzt und warum? Archibald Mahler beschlie&#223;t  zu beichten. Er ist heute einfach nur <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=pAa8k-aqqqs&amp;feature=related" target="_blank">benommen und verwirrt</a></strong>, weil er dieses Lied noch mal h&#246;ren will. Und morgen – fest versprochen – macht er einen Plan. Wegen dem Schlamm. &#196;hem: wegen des Schlammes! Oder?</p>
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		<title>WASTELANDS ODER VON T&#196;GLICHEN BAUSTELLEN DES MORALISCHEN / NEUN</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 20:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wastelands]]></category>

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		<description><![CDATA[
Archibald Mahler schaut auf. Da dr&#252;ben steht was. Da steht was, auf dem was steht. Was steht da? Tafel. Schild. Plakat. Was steht drauf? Es steht drauf, da&#223; hier, also jenseits der Tafel, des Schildes, des Plakats, die Kleine H&#228;&#223;liche Stadt baue. Kann eine Stadt etwas bauen? Man erbaut sie, gewi&#223;, aber sie, die Stadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4250" title="moral09" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/09/moral09.jpg" alt="moral09" width="515" height="206" /></p>
<p>Archibald Mahler schaut auf. Da dr&#252;ben steht was. Da steht was, auf dem was steht. Was steht da? Tafel. Schild. Plakat. Was steht drauf? Es steht drauf, da&#223; hier, also jenseits der Tafel, des Schildes, des Plakats, die Kleine H&#228;&#223;liche Stadt baue. Kann eine Stadt etwas bauen? Man erbaut sie, gewi&#223;, aber sie, die Stadt als Baumeisterin ihrer selbst, ihres Selbst? Und das, obwohl hier drau&#223;en gar nichts geschieht? Nichts zu bemerken ist au&#223;er dem morgendlichen Wabern des Fr&#252;hherbstnebels? Kalt ist es zudem auch noch. P&#246;terkalt! Dieses st&#246;rt  Herrn Archibald Mahler, mittelhessischer Baudezernent in spe und designitas, jedoch heute ausnahmsweise nicht. Wie unl&#228;ngst erw&#228;hnt: die K&#228;lte mildert den Hirnschmerz und f&#246;rdert das Gedenke. Aber diese Paradoxien der Aufrechtgeher. Weia und Jeminus! <strong>„Hier baut die Stadt!“</strong>? Bl&#246;dbl&#246;d. Wie baut eine Stadt? Oder wer baut &#252;berhaupt und was? Nicht einmal mehr die zwei quatschenden Schaufelhalter stehen am Ufer des Schlammlochs. Nachdenken also. Von vorne. Archibald Mahler schaut auf. Da dr&#252;ben steht was. Da steht was, auf dem was steht. Was steht da? Tafel. Schild. Plakat. Was verk&#252;ndet man? Absichten? Hoffnungen? Vor was warnt man? Erwartungen? Rechnungen, die noch zu begleichen sind? Was geschieht? Nichts und Nebel! Warten und W&#252;sten! Archibald Mahler blickt hinunter ins Loch. Man hatte geschaufelt. Dort steckte der versunkene Bagger. Man hatte ihn befreit. Zur&#252;ck blieb das Loch. Und Absichtserkl&#228;rungen. „Ganz sicher. Gewi&#223;. Hundertprozentig.“ Oder besser noch: „Hundertpro!“ F&#252;r einen B&#228;ren eigentlich ein Grund den P&#246;ter von der Sitzgelegenheit zu sch&#228;len und weiterzuwandern. Denn dort wo der Aufrechtgeher Ank&#252;ndigungen in die erwartungsfrohe Luft h&#228;lt, wartet ein B&#228;r doch nur auf Godot und verk&#252;hlt sich dabei den P&#246;ter. Sonst? Sch&#246;n hier. Kastanien fallen. Schlammkruste bricht. Fr&#246;sche springen nicht mehr. Zu kalt. Gelegentlich steht eine Ente am Ufer. Sie schaut. Sie schnattert. Sie begreift nicht. Archibald Mahler denkt dar&#252;ber nach eine Tafel zu mahlern. <em>(Vorsicht! Wg. Niveau! Gru&#223; vom S&#228;zzer!)</em> Was k&#246;nnte auf der Tafel stehen?<strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>„Die Stadt, die hier das Bauen versucht und es bald mal tun t&#228;ten m&#246;chte wollen wird, bittet alle Enten und Variationen von Enten um Nachsicht!“ </strong></p>
<p>Na ja! <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WENkquBHchM" target="_blank">Besser keinen Plan.</a></strong> Denkt der B&#228;r. Godot kassiert die Absicht ohnehin. Aber was ist mit der Vorbereitung auf den Winterschlaf?</p>
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		<title>WASTELANDS ODER VON T&#196;GLICHEN BAUSTELLEN DES MORALISCHEN / ACHT</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 13:08:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
„Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum da&#223; er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken.“ Oder wie man einstens rief: „Sonntags geh&#246;rt mein Hirn mir!“ Pustekuchen und Potzrembel die Waldfee! Archibald Mahler fand die Ruh’ nicht zur Ruh! Ja, Freunde des Betrachtens: die Kastanie ist es. Noch und wieder! Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4242" title="moral08" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/09/moral08.jpg" alt="moral08" width="515" height="208" /></p>
<p><strong>„Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum da&#223; er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken.“</strong> Oder wie man einstens rief: <strong>„Sonntags geh&#246;rt mein Hirn mir!“</strong> Pustekuchen und Potzrembel die Waldfee! Archibald Mahler fand die Ruh’ nicht zur Ruh! Ja, Freunde des Betrachtens: die Kastanie ist es. Noch und wieder! Der Schmerz und die Dumpfheit sind verflogen, doch es bleiben die Fragen. Man erkundigt sich beim B&#228;ren, woher die Kastanie, wann die Kastanie, mit welcher Wucht die Kastanie, ob sie denn selbstst&#228;ndig oder geworfen, beschleunigt oder ihr unschuldiger Flug ans Hirn des B&#228;ren abgelenkt wurde von fremder Macht, ob der B&#228;r gar simuliere und Lustlosigkeit am Denken ihn diese Kastanie gar freudig begr&#252;&#223;en lie&#223;, er sich im Leide einrichte und so willkommenen R&#252;ckzug feiere, ob denn die &#196;rzteschaft geschaut und bewertet und befunden und vielleicht nicht doch besser es w&#228;re, wenn er anvertraut einem Spital und dann das Gewissen noch, das eigene, schlecht gestimmt ob des verpa&#223;ten Tuns und letztlich auch, ob er denn nun gefasst, ob es ihn g&#228;be &#8211; nun wen? -  nun ja den Schuldigen, den Kastanient&#228;ter und w&#252;rden denn nun die Warnschilder endlich aufgestellt. Man bezahle schlie&#223;lich Steuergelder. Auf jeden Fall die Stirn der Fragesteller ernst gefurcht und Archibald Mahler sorgt sich also mit, emphatiert mit dem Mitleide ob seines Leidens und verfa&#223;t eine kurze Pressemitteilung.</p>
<p><em><strong>„Also: Doppelpunkt: Wie die Woche letzten Montag begann und die Kastanie des Abends fiel mit Wucht auf meinen Sch&#228;del, hat es weh getan. Sehr weh. Jetzt ist es vorbei. Die Kastanie kam von oben. Das wei&#223; ich. Genauer von hinten und oben. Warum? Fragen Sie die Kastanie. Was ich wei&#223;: die Luft stank nach Adrenalin an jenem Montagabend. Ich hatte kurzfristig die Warnungen meiner f&#252;r ihre Empfindlichkeit durchaus bekannten Nase in den Wind geschlagen. Dem Wind war das egal, er pustete und dann fiel die Kastanie und ich kurz um. Aber ich habe mir noch keinen Helm gekauft. Vielleicht leihe ich mir morgen einen Schirm. Die sind ja zur Zeit in Mode und versprechen Errettungen aller Art. Jetzt mu&#223; ich aber wieder denken. Oder erst mal hinschauen. Vielen Dank den Nachfragern, aber vom Weh zu reden ist einem B&#228;ren Pein!“</strong></em></p>
<p>Archibald Mahler schaut nach oben. Ein wenig zwanghaft, gewi&#223;! Der Wind weht. &#196;ste schwanken, Fr&#252;chte blicken sehns&#252;chtig gen Boden. Gravitation rules ok! Ein bi&#223;chen f&#252;hlt der B&#228;r sich heute noch wie ein Erdm&#228;nnchen auf Wachposten. Alles Gute k&#228;me von oben, wird gesagt. Archibald zweifelt! Vielleicht sollten die G&#246;tter doch an den Tischen der Erdbewohner Platz nehmen und was oben ist, bleibe oben. Regentropfen fallen. K&#252;hle Luft bei&#223;t in des B&#228;ren Pelz. Das gef&#228;llt ihm. Den zwei Aufrechtgehern mit den Schaufeln, die auf der anderen Seite des Schlammloches vor sich hinquatschen, offenbar nicht. Weg sind sie. Sie hinterlassen die mitgebrachten Warntafeln. Archibald Mahler kneift die Augen zusammen. Was vermelden die Warntafeln? Nee? Nicht wirklich? Aber lustig ist es schon, was da steht. Archibald Mahler nimmt drei Kastanien vom Erdboden auf und beginnt zu jonglieren. Ganz langsam. Ganz vorsichtig. Wenn eine runterf&#228;llt, gibt er sich selber ein Sch&#228;lchen Met aus. Versprochen! Uff! <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Y2T3edJ7Lzs" target="_blank">Cheerio!</a></strong></p>
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		<title>WASTELANDS ODER VON T&#196;GLICHEN BAUSTELLEN DES MORALISCHEN / SIEBEN</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 10:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wastelands]]></category>

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Die Kont&#252;mplation geht weiter! Was ist denn nun Causa oder Ursprungsort gr&#246;&#223;erer Ersch&#252;tterung? Das Innere? Das &#196;u&#223;ere? Archibald Mahler kann ein kleines Liedchen davon pfeifen, wie eine intensive Denksitzung zu fundamentaler Ersch&#252;tterung f&#252;hren kann. Doch wor&#252;ber wird gedacht? Eingelagertes? Frisch auf einen Eingest&#252;rztes? Das &#220;bliche an Resten und Unverarbeiteten? Ein vorbeihuschender Radfahrer? Und was ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4229" title="moral07" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/09/moral07.jpg" alt="moral07" width="515" height="206" /></p>
<p>Die Kont&#252;mplation geht weiter! Was ist denn nun Causa oder Ursprungsort gr&#246;&#223;erer Ersch&#252;tterung? Das Innere? Das &#196;u&#223;ere? Archibald Mahler kann ein kleines Liedchen davon pfeifen, wie eine intensive Denksitzung zu fundamentaler Ersch&#252;tterung f&#252;hren kann. Doch wor&#252;ber wird gedacht? Eingelagertes? Frisch auf einen Eingest&#252;rztes? Das &#220;bliche an Resten und Unverarbeiteten? Ein vorbeihuschender Radfahrer? Und was ist mit der Kastanie? Archibald Mahler bef&#252;hlt ganz vorsichtig die Beule, welche die vor wenigen Tagen auf seinen Sch&#228;del gekrachte Kastanie hinterlassen hat! Eine Beule! Aha, das &#196;u&#223;ere? Und in den Innereien? Ein schwammiges Unwohlsein in der Magengegend, ein Schwanken beim Fassen der Gedanken und hinter der Hirnschale dumpfd&#246;deliger, leichter Druck. Die Herbstluft ist klar und k&#252;hl und mildert. Doch man sollte den Kopf nicht allzu schnell drehen, weder nach rechts, noch nach links. Ach ja, die Ausgewogenheit. Archibald Mahler, angehender <strong><a href="http://www.wer-kennt-wen.de/gruppen/giessen/giessener-schlammbeiser-2bkm6ktl/" target="_blank">Schlammb-Experte</a>,</strong> verf&#228;llt kurz mal in Panik. Variante B, der Ausgewogenheit wegen:</p>
<p><em><strong>„Hast Du das geh&#246;rt? Unfa&#223;bar! Das so etwas &#252;berhaupt m&#246;glich ist! Das h&#228;tte man doch verhindern m&#252;ssen. Ich hab es doch gewu&#223;t! Ich hab es immer schon gewu&#223;t! Diese Wahnsinnigen! Die setzen doch alles aufs Spiel? Sind Deutsche unter den Opfer? Was ist mein Geld denn jetzt noch wert? Um jeden Schei&#223; k&#252;mmern die sich, aber ihre eigenen B&#252;rger sch&#252;tzen? Bin ich denn der Zahlmeister? Hol die Kinder vom Spielplatz, schmei&#223; die Gurken in den M&#252;ll, wasch das Auto und stell es ins Schlafzimmer! Wir m&#252;ssen das Bier abkochen, bevor wir es trinken. Und was ist mit unserem Herbsturlaub? Au&#223;erdem finde ich, da&#223; es jetzt endlich an der Zeit ist diese ganzen Kastanienb&#228;ume ein f&#252;r alle mal zu f&#228;llen. Wer braucht eigentlich Kastanien? Siehste! Diese Frage kann Dir wieder niemand beantworten! Aber Tempolimits einf&#252;hren. Um die Freiheit war es in diesem Land auch schon besser bestellt. Ist Dir auch schon so schlecht? Gell! Seit zwei Tagen, seitdem man es wei&#223;? Obwohl ich allergiegestestet jogge. Da kann man mal sehen. Vorsicht! Nicht so tief einatmen. Dann steigt der Innendruck. Wei&#223;t Du was, ich habe ja jetzt eine Erdm&#228;nnchenkolonie in meinem Garten. Die passen auf. Da k&#246;nnen die Schei&#223;kastanien runterfallen, wie sie wollen. Ich werde gewarnt, wenn was von oben kommt. Und was das wieder kostet. Aber das schreib ich ab von der Steuer. Wenn ich n&#228;chstes Jahr &#252;berhaupt noch!“</strong></em></p>
<p>Uff! Das war ja was. Ausgewogenheit ist auch nur eine mentale Baus&#252;nde. Denkt sich der B&#228;r. Was machen eigentlich die Aufrechtgeher und ihre Schaufeln? Sieh an, man stellt Warntafeln auf. Welche Gefahren sind es denn heute, die da drau&#223;en lauern? Outside the head? Inside the head? <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=VpZQY6tGf04" target="_blank">La&#223;t mich erstmal allein!</a></strong></p>
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		<title>WASTELANDS ODER VON T&#196;GLICHEN BAUSTELLEN DES MORALISCHEN / SECHS</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 20:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wastelands]]></category>

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Immer noch am Rande des Hegelt&#252;mpels. Vom Weltgeist nichts Neues. Vielleicht das brachiale Gewitter zum Gedenken am letzten Sonntag? Nein! Nicht Neues mehr. Der ganze alte Schmodder also wieder ordentlich angefeuchtet. Die Aufrechtgeher mit den Schaufeln stehen bis an die Knie im Schlamm und bewegen weder sich noch ihre Schaufeln. Selbstredend (sic!) bewegen sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4221" title="moral06" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/09/moral06.jpg" alt="moral06" width="515" height="207" /></p>
<p>Immer noch am Rande des Hegelt&#252;mpels. Vom <strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/obama-hegel-und-der-weltgeist-der-sturm-der-vernunft-1.478905" target="_blank">Weltgeist</a></strong> nichts Neues. Vielleicht das brachiale Gewitter zum Gedenken am letzten Sonntag? Nein! Nicht Neues mehr. Der ganze alte Schmodder also wieder ordentlich angefeuchtet. Die Aufrechtgeher mit den Schaufeln stehen bis an die Knie im Schlamm und bewegen weder sich noch ihre Schaufeln. Selbstredend (sic!) bewegen sich die Lippen. Unentwegt. Archibald Mahler ist gestern eine Kastanie auf den Kopf gefallen. Das kommt vom konzentrierten Zuschauen und dem Warten auf den Bagger. Wegen der Kastanie, die recht wuchtig den B&#228;rensch&#228;del durchger&#252;ttelt hatte, sind Mahlers Synapsen heute eher philipp. Quatsch: lahm. Aber denken will er trotzdem heute. Rastender Denkkasten rostet. Ach: anstrengend. Ihm f&#228;llt kein Kommentar ein zur T&#252;mpellage. Er entscheidet sich eine Aufrechtgehervariante zu w&#228;hlen. Im Angebot: Angang A (Verdr&#228;ngung) oder Weg B (Panik). Archibald sagt A.:</p>
<p><strong><em>„Also mich st&#246;rt es nicht wirklich! Ja, was soll man da machen? Da steckst Du nicht drin! Wird sich schon wer drum k&#252;mmern! Hallo? Auf mich h&#246;rt doch sowieso keiner! Kann doch keiner wissen, da&#223; das so schnell geht! Ich mein, gestern war noch &#252;berhaupt nicht zu sehen! Und wenn, was hab ich damit zu tun! Au&#223;erdem hab ich einen wahnsinnigen Durst! Wann spielt der BVB? Man mu&#223; ja nicht immer hingucken. Dann mischt man sich ein und ruckzuck hast Du &#196;rger am Hals. Schuster bleib bei Deinen Leisten! Denen da oben sind wir doch sowieso wurscht. Ich hab zuhause genug Theater. Hab gar keine Zeit mich aufzuregen. Ist auch nicht gut f&#252;rs Herz. Hey, was geht heute noch? Einfach mal chillen, ok? Immer der Stre&#223;. Da war ich noch gar nicht geboren. Hallo? Ich mach doch nicht den Job von anderen! Wer zahlt mir das? W&#228;r ja noch sch&#246;ner, der Dreck von anderen. Kannste eh nix machen! Denk ich mal! Reg Dich ab! Also mich st&#246;rt es nicht wirklich!“</em></strong></p>
<p>Nee? Nicht wirklich! Morgen will es Herr Mahler mal mit B versuchen. Ausgewogenheit mu&#223; ja sein. Oder?</p>
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		<title>WASTELANDS ODER VON T&#196;GLICHEN BAUSTELLEN DES MORALISCHEN / F&#220;NF</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 14:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[De re publica]]></category>
		<category><![CDATA[Wastelands]]></category>

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Heute ist Sonntag. Schw&#252;lwarm. Sommernachhall fast schon w&#252;tend und grell. Schweres Gewitter. Heute ist nicht irgendein Sonntag. Sagen die Aufrechtgeher. Manche Aufrechtgeher. Archibald Mahler, B&#228;r vom Hegelt&#252;mpel, ist nachdenklich. Er sp&#252;rt, heut’ ist er nicht so allein beim Denken. Die Aufrechtgeher denken heute auch, nach denken sie und gedenken tun sie. Manche Aufrechtgeher. Sie gedenken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4203" title="moral05" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/09/moral05.jpg" alt="moral05" width="515" height="207" /></p>
<p>Heute ist Sonntag. Schw&#252;lwarm. Sommernachhall fast schon w&#252;tend und grell. Schweres Gewitter. Heute ist nicht irgendein Sonntag. Sagen die Aufrechtgeher. Manche Aufrechtgeher. Archibald Mahler, B&#228;r vom Hegelt&#252;mpel, ist nachdenklich. Er sp&#252;rt, heut’ ist er nicht so allein beim Denken. Die Aufrechtgeher denken heute auch, nach denken sie und gedenken tun sie. Manche Aufrechtgeher. Sie gedenken, weil ein besonderer Tag, der damals vor zehn Jahren. Die Welt ver&#228;ndert sei mit diesem Tag. Falsch! Denkt der B&#228;r! Nat&#252;rlich nicht das Nachgedenken, wenn es sich nicht in der gr&#228;&#223;lich eitlen, verst&#228;ndlich dummen, aber leider opferverh&#246;hnenden Frage<strong> „Wo war ICH damals?“ </strong>ersch&#246;pft. J. F. Kennedy ist tot, das dritte Tor war keines, die britische Prinzessin blieb im Tunnel stecken und Woodstock im Schlamm. Alle Aufrechtgeher waren einstens dabei und Kevin mal wieder allein zu Hause. Weia und nochmals: falsch! Es gibt ein paar Protagonisten und &#252;brig bleiben ganz viele Statisten. So ist das. Zur&#252;ck zum besonderen Tag. Archibald Mahler denkt noch mal nach. Die Welt hat sich ver&#228;ndert? Das geht doch gar nicht. Weil sie ist, wie sie ist, geschieht, was geschieht. Wenn man keine Zeit oder Lust hat hinzuschauen, kann man doch nicht behaupten, da w&#228;re etwas vom Himmel gefallen. Oder? Ohnmacht g&#228;rt, Wut g&#228;rt, Wahnsinn g&#228;rt. Leise vor sich hin. Gelegentlich blubbern Vorzeichen an die Oberfl&#228;che. Wie der Schlamm, auf den der B&#228;r blickt. War nicht zu sehen, aber immer da. Manche Aufrechtgeher wu&#223;ten es, manche Aufrechtgeher sprachen davon, der Rest mu&#223;te leider shoppen gehen oder einfach nur versuchen zu &#252;berleben und solang man selber nicht im Schlamm steckt ist das mit dem Hinschauen oder gar Zuh&#246;ren eine etwas komplexere Angelegenheit. „Mein Gott! Was f&#252;r ein Gewitter!“ Denkt sich der B&#228;r. Und dann denkt er, da&#223;, w&#228;re er jetzt ein Aufrechtgeher, er dar&#252;ber nachdenken m&#252;&#223;te, warum dieses Gewitter so heftig ist. Weil Tag und Nacht die Lichter brennen? Weil die Kassen, die nicht klingeln, suizidgef&#228;hrdet sind? Weil die <strong>eine</strong> Welt und das <strong>eine</strong> Denken nur das Denken einiger und nicht das der einen Welt ist? Wie geht es eigentlich Herrn Busch?<strong> „Wir werden sie finden. Und wir werden sie bestrafen!“</strong> Weia! Sie pusten sich gegenseitig in die Luft – Auge um Auge, Zahn um Zahn, Kassenbrille um Kassenbrille, Gebi&#223; um Gebi&#223;, Gebetsbuch um Gebetsbuch – und dann legen sie Teddyb&#228;ren auf die Gedenkst&#228;tten ihrer Toten. Archibald Mahler beschlie&#223;t sich niemals als Opfergabe mi&#223;brauchen zu lassen. Man hat ja noch was vor! Heute ist Sonntag. Heute stinkt der Schlamm. Heute wird gestorben. Heute ist weiterhin ein guter Tag. F&#252;r den B&#228;ren am Hegelt&#252;mpel. <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=B7l6sBoPor4&amp;feature=related" target="_blank">Gl&#252;ck gehabt!</a></strong></p>
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		<title>WASTELANDS ODER VON T&#196;GLICHEN BAUSTELLEN DES MORALISCHEN / VIER</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 15:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wastelands]]></category>

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„Die Ampel war rot. Die zwei Aufrechtgeher trugen nicht nur Schaufeln in ihren H&#228;nden, sie sprachen w&#228;hrend sie gingen, rauchten, a&#223;en mit Wurst belegte Br&#246;tchen, sprachen in Mobilfunkger&#228;te, lasen die BILD – Zeitung, lachten &#252;ber einen dreckigen Zweibeinerwitz &#252;ber Aufrechtgeherinnen ohne gro&#223;es I und griffen sich gelegentlich im Rahmen einer korrigierenden Ma&#223;nahme in den Schritt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4181" title="moral04" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2011/09/moral04.jpg" alt="moral04" width="515" height="205" /></p>
<p>„Die Ampel war rot. Die zwei Aufrechtgeher trugen nicht nur Schaufeln in ihren H&#228;nden, sie sprachen w&#228;hrend sie gingen, rauchten, a&#223;en mit Wurst belegte Br&#246;tchen, sprachen in Mobilfunkger&#228;te, lasen die BILD – Zeitung, lachten &#252;ber einen dreckigen Zweibeinerwitz &#252;ber Aufrechtgeherinnen ohne gro&#223;es I und griffen sich gelegentlich im Rahmen einer korrigierenden Ma&#223;nahme in den Schritt. Da kann man nicht sehen, wenn eine Ampel rotes Licht strahlt. Mu&#223; man es sehen? Mu&#223; man das Licht sehen? Die kleine Stra&#223;e lag frei und leer vor sich hin, kein fahrendes Ding in Sicht der zwei Schaufeltr&#228;ger und warum sollten sie dann? Das Gehen durch St&#228;dte, Orte und &#252;ber Wege und Stra&#223;en kostet soviel Zeit, Zeit in der man gehend sprechen, rauchen, Wurstbrote kauen, BILD – Zeitung lesen, lachen und &#252;berhaupt machen kann und den Schritt sortieren. Es ist ein freies Land und es gibt keinen Grund am Rande eines Zebrastreifens eine &#246;ffentliche Gelassenheitsvorf&#252;hrung hinzulegen. Wer meditiert, verliert. Ein B&#252;rger wehrt sich gegen Bevormundung. Dies ist die Pflicht. Einsicht in die Notwendigkeit ist ab heute: keinerlei Notwendigkeiten mehr zuzulassen. In der Not z&#228;hlt es im wesentlichen wendig zu sein. Harhar! Das Haltbarkeitsdatum der Wurst auf den Mobilfunkbr&#246;tchen wird bald abgelaufen sein. Ebenso der Gag des eben erz&#228;hlten Witzes und auch der Schritt wird altern. Ein Kind folgte den Schaufelm&#228;nnern. Es schob einen Rollator vor sich her. Mama hatte dem Kind gestern erz&#228;hlt, da&#223; man vorsorgen m&#252;sse. F&#252;r das Alter. Und auch so. Die Welt sei schlecht. Und da&#223; man keine Zeit vertr&#246;deln solle. Als Kind mit einer zuk&#252;nftigen Zukunft mit Zukunft schon gar nicht. Die Welt sei hart. Sagte die Mama. Das Kind schwitzte. Blickte auf. Da vorne gingen zwei Aufrechtgeher &#252;ber die Strasse. „Ich auch!“ Das Kind rannte los. Ein Rad des Rollators klemmte. Das Kind stolperte. Und dann bog da doch noch ein Fahrger&#228;t um die Ecke. Soll es halt aufpassen! Das bl&#246;de Kind! Haben wir fr&#252;her doch auch gekonnt!“</p>
<p>Archibald Mahler war eingenickt. Gestern war es kalt gewesen. Heute wieder feuchter und warmer Wind aus dem S&#252;den. Kreislaufhopping. Bl&#246;d! Seltsame Tr&#228;ume aber auch. Vielleicht sollte er den Teich wieder umbenennen. In „G.W.F. Hegel – T&#252;mpel“? Vielleicht. Da vorne stehen die zwei Aufrechtgeher im Schlamm. Schaufel rechts. Schaufel links. Nichts bewegt sich. Doch. Die Lippen der Aufrechtgeher. Man sollte, k&#246;nnte, w&#252;rde dann. Wenn der Schlamm getrocknet. Der B&#228;r winkt ihnen zu. Irgendwo heult die Sirene eines Krankenwagens. Einer der Schaufeltr&#228;ger erz&#228;hlt noch einen Witz ein. Junge, Junge! Da f&#228;llt Archibald Mahler, hic et nunc B&#228;r am Hegelt&#252;mpel, ein neuer Traum in den Scho&#223;. Mein Gott, ist das <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rGa70tVYVKo" target="_blank">ein alter Traum</a></strong>.</p>
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