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	<title>Archibald schaut Welt &#187; Wieder ein Jahr / Jetzt schon 2016</title>
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	<description>Vom Bären vom Brandplatz</description>
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		<title>Wo das Schiff auch landen mag und eine Nacht</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2016 13:16:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wieder ein Jahr / Jetzt schon 2016]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mahler und Budnikowski, die zwei Seiten einer Medaille – Verzeihung, oh Germanien der Athletenbeschauer – haben die (!) Mythos geentert. Wohin? Der Meltemi wird ihnen den Weg weisen. Und er wird sie geh&#246;rig durchsch&#252;tteln. Wenn er bl&#228;st. Heute sitzen sie noch im alten Hafen. Andere H&#228;fen werden folgen. Was sie da tun werden, wissen sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9484" title="hellas19" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2016/08/hellas19.jpg" alt="hellas19" width="515" height="210" /></p>
<p>Mahler und Budnikowski, die zwei Seiten <em><strong>einer</strong></em> Medaille – Verzeihung, oh Germanien der Athletenbeschauer – haben die (!) Mythos geentert. Wohin? Der Meltemi wird ihnen den Weg weisen. Und er wird sie geh&#246;rig durchsch&#252;tteln. Wenn er bl&#228;st. Heute sitzen sie noch im alten Hafen. Andere H&#228;fen werden folgen. Was sie da tun werden, wissen sie noch nicht. Budnikowski und Mahler, die Gro&#223;e Koalition der toten Pl&#228;ne, geht jetzt erstmal einen Ouzo trinken. Man mu&#223; sich ja auch angemessen vorbereiten. Dann freuen sich Mahler und Budnikowski, die Innenverteidigung der Vergangenheit, auf das, was ihnen &#252;ber den Weg schwimmen wird. Als erfahrene Hellenisten. Na ja. Oder sie studieren neue Schwimmwege. Die werden sie erfreuen. Und es wird l&#228;nger als 72 Stunden am St&#252;ck warm sein. Na ja. Ab in die Nacht erstmal. Budnikowski und Mahler, die Glimmer Twins der ungelegten Tascheneier, haben einen im Tee. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DAUUt1U_QWw&amp;list=PLA3E0377299A67826" target="_blank"><strong>Ein altes Lied.</strong></a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9485" title="hellas016" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2016/08/hellas016.jpg" alt="hellas016" width="515" height="226" /></p>
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		<item>
		<title>Budnikowski zieht Schuhe aus (oder die es ihm?)</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2016 10:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wieder ein Jahr / Jetzt schon 2016]]></category>

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		<description><![CDATA[
Herr Budnikowski l&#228;&#223;t mitteilen, da&#223; er sich in seiner Klause recht angenehm befinde. Er mache der Welt weiter keinen Vorwurf, da&#223; geschehe, was geschieht. Die G&#246;tter haben sich irgendwann f&#252;r die Variante Aufrechtgeher entschieden. Manche behaupten die G&#246;tter h&#228;tten es in  ihrem Kontrollwahn nicht ertragen, die Welt vor sich hinatmen zu lassen und so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9460" title="andere_017" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2016/08/andere_017.jpg" alt="andere_017" width="515" height="274" /></p>
<p>Herr Budnikowski l&#228;&#223;t mitteilen, da&#223; er sich in seiner Klause recht angenehm befinde. Er mache der Welt weiter keinen Vorwurf, da&#223; geschehe, was geschieht. Die G&#246;tter haben sich irgendwann f&#252;r die Variante Aufrechtgeher entschieden. Manche behaupten die G&#246;tter h&#228;tten es in  ihrem Kontrollwahn nicht ertragen, die Welt vor sich hinatmen zu lassen und so also ihre Nachgeburten auf den blauen Planeten gesandt, damit das altvordere Gemetzel auch ja kein Ende nehme! Also keine Klagen bitte, falls ihr: Stellvertreter! Aber der Flut ausweichen, der unreflektierten, panischen, hysterischen, scheinschlauen Welle des Spekulierens und Expertierens und den Bildern  des respektfreien, gnadenlosen Draufhaltens, dem &#252;blen Gegaffe und den Mikrophonen in allen Nasenl&#246;chern, dem allen auszuweichen, das ist m&#246;glich. Die Bilder, die in den eigenen K&#246;pfen m&#246;gen entstehen, diese Bilder brauchen Ruhe und viel mehr Zeit. Man kann das Meiste nicht verhindern. Bitter? Aber, wer Verzicht nicht lernen mag, der bleibt in Gefahr.</p>
<p>Herzlichst Ihren Herr Budnikowski <em>(nach Diktat verreist)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Andere Reise / Ein B&#228;r rezitiert einen B&#228;ren</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2016 21:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregende Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[Wieder ein Jahr / Jetzt schon 2016]]></category>

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		<description><![CDATA[
Da ist also der Baum. Der Baum in meinem Hinterhof. Der Baum, welcher gr&#246;&#223;er ist als der kleine Baum. Gr&#246;&#223;er als jener kleine Baum im Treppenhaus, den ich bemerkte, als ich aufgebrochen war. Dieser Baum hier drau&#223;en streckt und reckt sich, als d&#228;chte er nach. Das gef&#228;llt mir gut. In meinem Kopf rezitiert sich ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9440" title="andere_016" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2016/07/andere_0161.jpg" alt="andere_016" width="515" height="248" /></p>
<p>Da ist also der Baum. Der Baum in meinem Hinterhof. Der Baum, welcher gr&#246;&#223;er ist als der kleine Baum. Gr&#246;&#223;er als jener kleine Baum im Treppenhaus, den ich bemerkte, als ich aufgebrochen war. Dieser Baum hier drau&#223;en streckt und reckt sich, als d&#228;chte er nach. Das gef&#228;llt mir gut. In meinem Kopf rezitiert sich ein altes Gedicht. Die letzten Zeilen. Das komplett Gedichtete ist viel umfangreichender.</p>
<p style="text-align: left">
<p style="text-align: center"><strong><em>Heilig! Heilig! Heilig! Heilig! Heilig! Heilig! Heilig! Heilig! Heilig! Heilig! Heilig! Heilig! Heilig! Heilig!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Die Welt ist heilig! Die Seele ist heilig! Die Haut ist heilig!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Die Nase ist heilig! Zunge und Schwanz und Hand und Arschloch heilig!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Alles ist heilig! Alle sind heilig! &#220;berall ist heilig! Jeder Tag ist in Ewigkeit!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Alle sind Engel!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Der Gammler ist so heilig wie der Seraphim! Der Verr&#252;ckte ist heilig, wie du, meine Seele heilig bist!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Die Schreibmaschine ist heilig das Gedicht ist heilig die Stimme ist heilig die sie h&#246;ren sind heilig die Ekstase ist heilig!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Heilig Peter heilig Allen heilig Solomon heilig Lucien heilig Kerouac heilig Huncke heilig Burroughs heilig Cassady heilig die namenlosen geschundenen und leidenden Bettler heilig die abscheulichen menschlichen Engel!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Heilig meine Mutter im Irrenhaus! Heilig die Schw&#228;nze der Gro&#223;v&#228;ter in Kansas!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Heilig das st&#246;hnende Saxophon! Heilig die Be-Bop-Apokalypse! Heilig Jazzbands Marihuana Hipster Frieden und Drogen und Trommeln!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Heilig die Einsamkeit von Wolkenkratzern und Gehsteigen! Heilig die Cafeterias wimmelnd von Millionen! Heilig die geheimnisvollen Tr&#228;nenstr&#246;me unter den Stra&#223;en!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Heilig der einsame G&#246;tze! Heilig das riesige Mittelklasselamm! Heilig die verr&#252;ckten Schafhirten der Rebellion! Wer auf Los Angeles steht IST Los Angeles!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Heilig New York Heilig San Francisco Heilig Peoria und Seattle Heilig Paris Heilig Tanger Heilig Moskau Heilig Istanbul!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Heilig die Zeit in Ewigkeit heilig die Ewigkeit in der Zeit heilig die Uhren im All heilig die 4. Dimension heilig die 5. Internationale heilig der Engel im Moloch!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Heilig die See heilig die W&#252;ste heilig die Eisenbahn heilig die Lokomotive heilig die Visionen heilig die Halluzinationen heilig die Wunder heilig der Augapfel heilig der Abgrund!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Heilig Vergebung! Gnade! N&#228;chstenliebe! Glaube! Heilig! unser! K&#246;rper! Leiden! Gro&#223;mut!</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em> Heilig die &#252;bernat&#252;rliche extrabrilliante intelligente G&#252;te der Seele!</em></strong></p>
<p>Herr Budnikowski? Sie fehlen mir. Sentiment ist ja wohl erlaubt. Bis bald? Sach nu auch mal wat, Du Heiopei! (Ich zitierte Sie nur. Verzeihung! Ich bleibe mal m&#252;de!)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Andere Reise / Ein B&#228;r in der Besorgung</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2016/07/28/die-andere-reise-ein-baer-in-der-besorgung/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 16:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wieder ein Jahr / Jetzt schon 2016]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mein Freund Budnikowski hat sich eingesperrt, weil er au&#223;erhalb seiner selbst sich empfindet. Das ist ein komplexer Satz. Oder einfach nur kompliziert. Es ist ein schwieriger Satz? Nur weil dem Denken heute gerne von gewissen Seiten das Etikett der Eitelkeit angeheftet wird? Das ist doof. Mein Freund Budnikowski sitzt also im Briefkasten. Ich habe keinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9426" title="andere_015" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2016/07/andere_015.jpg" alt="andere_015" width="515" height="223" /></p>
<p>Mein Freund Budnikowski hat sich eingesperrt, weil er au&#223;erhalb seiner selbst sich empfindet. Das ist ein komplexer Satz. Oder einfach nur kompliziert. Es ist ein schwieriger Satz? Nur weil dem Denken heute gerne von gewissen Seiten das Etikett der Eitelkeit angeheftet wird? Das ist doof. Mein Freund Budnikowski sitzt also im Briefkasten. Ich habe keinen Schl&#252;ssel. In den USA – schon immer eine Hochburg der Denkverweigerer – legt man abg&#228;ngige Nachrichten in den Briefkasten und der Bote holt sie raus und schickt sie weg. Woher ich das wei&#223;? Wenn der Ehrenwerte Ernst Albert nicht schlafen kann – und das geschieht h&#228;ufig – erz&#228;hlt er mir Geschichten. Dabei schl&#228;ft er ein und ich bleibe wach. Also ist es sinnvoll, weniger nachzudenken und die Briefk&#228;sten nicht abzuschlie&#223;en? Der Budnikowski atmet w&#252;tend gegen Blech. Von innen her. Der Welt ist das Karotte. Aber Budnikowski ist doch auch Welt. Gegenrede? Einig? Also: Der mu&#223; da raus. Das ist meine Besorgung. Aber wenn er will so bleiben? Der ist manchmal so w&#252;tig. Ich verstehe das, ich bin aber zu faul. Na ja. Ausrede. Ich will doch auch nicht hinschauen, au&#223;er mit der Schlafmaske auf den Aug&#228;pfeln. Als falle es von den Himmel auf die Welt oder steige aus den Finsternissen des B&#246;sen. Alle sind lediglich Betrachter. Konsumenten? Man darf mit seiner abgrundtiefen Dummheit und Bildungsverweigerung nicht kokettieren. Was spreche ich denn? Weil einer, den so gerne ich mag, sich ver – und einschlie&#223;t. Ohne Schl&#252;ssel. Das besorgt es mir. Oder mich. Schon wieder ICH. W&#228;re ich ein Lachs, k&#246;nnte ich mich auffressen. Vielleicht hat Budnikowski recht? Kompletter R&#252;ckzug als Versuch zu einen GANZEN jenseits des ICHS zur&#252;ckzukehren. Gibt es st&#228;rkere Hinwendung denn die Abkehr? Ich bin bekennender Solib&#228;r. Habe ich oft in die Welt, welche ich, weil der Ehrenwerte Herr Ernst mich am Brandplatz fand und die Heilige Pelagia mir meine Abbes Bein dran n&#228;hte, betrachten soll, hinaus gebrummt. Ich mache es gerne. Schauen. In Besorgung. Jetzt aber der abg&#228;ngige Hase. Weil er nicht mehr offensichtlich in der Welt rumhoppelt. Aber er ist. Was man nicht sieht, so wichtig ist es, wichtiger als das Vordergr&#252;ndige. Ich sitze nun neben Lichtquellen. Vielleicht gehen Sie mir mal auf noch. Demn&#228;chst. Oder ich bleibe bei der Nacht. Soll ich jetzt mit Budnikowski &#252;ber die „Zweieinhalb Weltmeister“ sprechen? Durch Blech? Heitert das auf? Budnikowski? Meine Besorgung? Grad ist es heiter im Hinterhof. Letztes Jahr auf unserer Reise ins Tal pfiff der treue Gef&#228;hrte manches Liedlein. Heute pfeife ich. Weia, habe ich jetzt viel gequasselt. Das Poem schiebe ich morgen nach. Vielleicht direkt in den Briefkasten rein. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=esU-3IC2J9E" target="_blank"><strong>Jetzt atmen mit Bart. </strong></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Andere Reise / Ein B&#228;r in der Warteschleife</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2016/07/25/die-andere-reise-ein-baer-in-der-warteschleife/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2016 14:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wieder ein Jahr / Jetzt schon 2016]]></category>

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		<description><![CDATA[
Budnikowski?
Kaum was von Antwort, aber kurz darauf rappelte man im Kasten. Der Schlitz wird bewegt und leiser, kalter, angstgetr&#228;nkter Atem entstr&#246;mt diesem.
Budnikowski? Nicht wohl Sie? Oder was?
Hinter Blech vermutlich der Brustkorb des Freunds. Hebt sich. Senkt sich. Durch verstopfte Nase ein Seufzer. Fatalistischer Natur. Der B&#228;r nickt sich selber zu.
Ach ja! Freund Budnikowski? Warum?
Schwierig!
Das Rauskommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9402" title="andere_014" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2016/07/andere_014.jpg" alt="andere_014" width="515" height="220" /></p>
<p>Budnikowski?</p>
<p><em>Kaum was von Antwort, aber kurz darauf rappelte man im Kasten. Der Schlitz wird bewegt und leiser, kalter, angstgetr&#228;nkter Atem entstr&#246;mt diesem.</em></p>
<p>Budnikowski? Nicht wohl Sie? Oder was?</p>
<p><em>Hinter Blech vermutlich der Brustkorb des Freunds. Hebt sich. Senkt sich. Durch verstopfte Nase ein Seufzer. Fatalistischer Natur. Der B&#228;r nickt sich selber zu.</em></p>
<p>Ach ja! Freund Budnikowski? Warum?</p>
<p>Schwierig!</p>
<p>Das Rauskommen. Richtig? Ich habe den Schl&#252;ssel nicht zur Hand.</p>
<p>Nein. Mahler. Das nicht.</p>
<p>Was dann?</p>
<p>Das Warum des Hineingegangenseins.</p>
<p>Wollen Sie nun wieder hinaus?</p>
<p>Na ja.</p>
<p>Weshalb?</p>
<p>Kann nit es tun!</p>
<p>Simpel!</p>
<p>Gerne!</p>
<p>Ist es die Angst?</p>
<p><em>Man seufzt.</em></p>
<p>Die Wut?</p>
<p><em>Man seufzt ganz gro&#223;.</em></p>
<p>Der Ekel?</p>
<p><em>Man seufzt riesig.</em></p>
<p>Die Verzweiflung?</p>
<p><em>Man seufzt ganz riesig.</em></p>
<p>Die Verzweiflung! Budnikowski?</p>
<p><em>Man schneuzt sich und antwortet.</em></p>
<p>Auch, Mahler, aber mehr noch die Schuld.</p>
<p>Eigene?</p>
<p>Das ist die einzige Schuld, die z&#228;hlt.</p>
<p>Aber doch nicht Sie? Wegen der dummen P&#246;hlerei?</p>
<p>Bl&#246;db&#228;r Mahler! Weil alles mit allem zusammenh&#228;ngt, es vor meinem Blechkasten Blut regnet und zwischen zerfetzten Leibern Pokemons gesucht werden. Oder?</p>
<p>Wer zahlt, hat die Musik.</p>
<p>Normal.</p>
<p>Sagen die, die die Musik aufkaufen, aber nicht zuh&#246;ren.</p>
<p>Die klingt aber auch Schei&#223;e in letzter Zeit, deren Musik.</p>
<p>Budnikowski, wollen Sie nun sein der Heilige Hase, der so lange auf den Gipfeln der St&#252;rme sitzen bleibt, bis die Weltenl&#228;ufte sich besinnen?</p>
<p>Sacht die T&#228;uschung zu sich selber, ick bin schon all hier!</p>
<p>Ich bin nicht Ihr Igel!</p>
<p>Wei&#223; ich wohl, mein Freund. Nein! Ich mag nun am eigenen Leibe erfahren haben werden, wie es mag sein im Dunklen herumzustochern, das Hirn erblinden zu lassen und die Augen zuschwellen zu sehen und dr&#252;ber nachzudenken wie die Synapsen verkrampfen.</p>
<p>Wollen Sie Journalist werden?</p>
<p><em>Im Blechkasten rotieren Flatulenzen. H&#252;pfend. Dreivierteltakt.<br />
</em></p>
<p>Oder Kolumnenschreiber?</p>
<p><em>Im Blechkasten schweigt alles, au&#223;er die Magens&#228;ure. Kommunizierend r&#246;hrende Hirsche. An alte W&#228;nde genagelt.<br />
</em></p>
<p>Verstehe, aber eiteln Sie hier nicht rum, Herr Budnikowski.</p>
<p>Wenn ich alle Aspekte der Lehre von der Gro&#223;en Verdr&#228;ngung und die Ges&#228;nge der Unschuldigen studiert habe, kann ich m&#246;glicherweise zwischen den Tr&#252;mmern wandeln und die Blumen riechen.</p>
<p>Herr Budnikowski? Weia? Waga? Wallala! Wer h&#228;lfe mir? Habt acht, habt acht!</p>
<p><em>Da nach dem kurzem und heftigen Monolog im Blechkasten die Ruhe wie ein Taifun einbrach, klopft der B&#228;r ans Blech. Keine Reaktion. Kein Twitter. Auch kein Scheingewitter. Kein Fahrradgeketter. Der B&#228;r spricht also:</em></p>
<p>Ich gehe jetzt und warte im Hinterhof.</p>
<p><em>Dann doch ein Zucken im Kasten. Ein Wort, formuliert als Frage.<br />
</em></p>
<p>Worauf?</p>
<p>Auf mich!</p>
<p><em>(Liebe Leser! Auf Grund der aktuellen Lage in unseren und anderen Gehirnen wird im Folgenden nicht mehr gereimt! Auch wenn da schon was keimt! Dann ruft der Hase noch was aus seinem Kasten. Wir laufen los und werden rasten.)</em></p>
<p>Lesen Sie, Mahler. Die Renate K&#252;nast erz&#228;hlt <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=34349" target="_blank"><strong>Kein Schei&#223;</strong></a>.<em><br />
</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Andere Reise / Ein B&#228;r klettert zur Antwort</title>
		<link>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2016/07/18/die-andere-reise-ein-baer-klettert-zur-antwort/</link>
		<comments>http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/2016/07/18/die-andere-reise-ein-baer-klettert-zur-antwort/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2016 14:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wieder ein Jahr / Jetzt schon 2016]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/?p=9389</guid>
		<description><![CDATA[
Der Hinterhof ist leer. Da ist niemand. Aber Stimmen haben doch einen K&#246;rper. Oder bin ich schon? Gar nicht dran denken, wo es heute so hei&#223;. Schatten. Nein, zuerst die Pflicht zur Suche. Von wo kam die Stimme? Von vorne? Unten? Hinten? Oben! Weia! (Der B&#228;r murmelt kein Gebet! Er kratzt sich. Wobei, unter B&#228;ren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9390" title="andere_013" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2016/07/andere_013.jpg" alt="andere_013" width="515" height="220" /></p>
<p>Der Hinterhof ist leer. Da ist niemand. Aber Stimmen haben doch einen K&#246;rper. Oder bin ich schon? Gar nicht dran denken, wo es heute so hei&#223;. Schatten. Nein, zuerst die Pflicht zur Suche. Von wo kam die Stimme? Von vorne? Unten? Hinten? Oben! Weia! <em>(Der B&#228;r murmelt kein Gebet! Er kratzt sich. Wobei, unter B&#228;ren gilt das als eine Art von Andacht. Auf jeden Fall juckt b&#228;r sich kontemplativ.)</em> Ist das hoch. Und glatt. Gut, ein paar Fugen. Und ich bin ein B&#228;r. Ein B&#228;r kann klettern. Aber es wird eine Weile dauern. Bei der Hitze. Solange das Gedicht vom Ende in die Mitte.</p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Tatz f&#252;r Tatze in</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Die Fugen </strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Wir Klugen dort oben</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Wird man lugen hinaus auf</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Hof und Stein</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Rauf auf das Blech ab</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>In den Spalt die Klappe</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>F&#228;llt es schmerzt und alt f&#252;hl ich mich heute</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Autsch der Schlitz Pfote klemmt</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Wo kommt blo&#223; die Stimme</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Her Kasten leer</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Letzte Nacht wer oben sitzt</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>H&#228;lt Wacht und unten wird</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Gelacht</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Also wirklich</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Oder drinnen</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Erstmal Zeit</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Gewinnen</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Geschafft</strong></em></p>
<p>Weia! Geschafft! Vielleicht ist in der Blechkiste eine Botschaft! Oder die Stimme? Oder ein sprechendes Telegramm? Gibt es so was noch? Ich habe keinen Schl&#252;ssel. Wieder warten. Ein Geschenk der G&#246;tter. Warten ist die wahre Zeit. Na ja. Klingt sch&#246;n, aber am P&#246;ter juckt es schon wieder. Es rumpumpelt. Es scheppert. Eine Stimme hinter dem Blech. Hallo? Atem. Gurgeln. Herr Budnikowski?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Fado machte Pause. Erkl&#228;rt Budnikowski.</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2016 19:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küchenschypsologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wieder ein Jahr / Jetzt schon 2016]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es war einmal. Schneewittchen lag im Sarg und weinte und so trug man sie vom Rasen herunter. M&#228;nner umschwirrten sie und die Motten das Licht. In meiner Seele drehte sich ein erm&#252;dendes Karussell. Nicht wieder eine Niederlage diesen Aposteln der Gro&#223;en Sch&#246;nen Traurigkeit an das Herz kleben, ihr G&#246;tter. Nicht wieder den Fado feiern m&#252;ssen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9373" title="andere_012" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2016/07/andere_012.jpg" alt="andere_012" width="515" height="251" /></p>
<p>Es war einmal. Schneewittchen lag im Sarg und weinte und so trug man sie vom Rasen herunter. M&#228;nner umschwirrten sie und die Motten das Licht. In meiner Seele drehte sich ein erm&#252;dendes Karussell. Nicht wieder eine Niederlage diesen Aposteln der Gro&#223;en Sch&#246;nen Traurigkeit an das Herz kleben, ihr G&#246;tter. Nicht wieder den Fado feiern m&#252;ssen d&#252;rfen. Erkl&#228;rt Budnikowski. Dann geschah, was in den letzten vier Wochen st&#228;ndig geschehen war. M&#252;de und trotzdem willige junge Burschen, getrieben von Narzi&#223;, Scheichs, Lippst&#228;dtern, Knastbr&#252;dern und unglaublich viel sinnloser Kohle, sie rannten. Man riecht Verzweiflung. Und ich begann die Fu&#223;ballver&#228;chter, welche ich einst verachtete, zu beneiden wegen des einen Zitats von den zweiundzwanzig dumpfen Kurzbehosten und dem einen Ball. Erkl&#228;rt Budnikowski. Manche behaupten die Frisuren der Rasenrenner seien heute kreativer oder einfach nur geiler. Viele davon sind M&#228;dchen und dreizehn Jahre alt. So sch&#246;n wie Schneewittchen k&#246;nnen sie aber nicht weinen. Und sie k&#246;nnen nicht – transgender hin oder her – als Prinz wieder auferstehen, das Knie bandagiert, mit heiligem Wollen und gro&#223;er Liebe f&#252;r die Kollegen und ein bi&#223;chen auch f&#252;r das eigene Zipfelchen, dann noch den eigenen Trainer gl&#252;cklich &#252;ber den Haufen rennen. Und siegen. Prophezeiung inklusive. Das kann nur er. Erkl&#228;rt Budnikowski. Und wenn er nicht gestorben ist, so jubelt er noch heute und h&#246;mma hier, dat tu ich dem von ganzem Hasenherze g&#246;nnen tun und dat die getz inne sch&#246;nsten Stadt vonne ganze Welt feiern d&#252;rfen, dat iss gut.  Und morgen kann dann Wolli „The Rolli“ Sch&#228;uble sch&#246;n die Strafbescheide nach Lisboa schicken wegen die Schuldenmacherei. Wie w&#228;ret, wenn Germanien dat mit die Zuchtmeisterei mal wat runterf&#228;hrt? Dann klappt et wieder mit die Nachbarn. Gilt gerne auch f&#252;r Sri Yogi. Bi&#223;chen wat an Hauch von selbstkritischer inne Analfurche Kratzerei k&#246;nnte nicht schaden. Dem Rest der Sippe und ihren Bejubelhubern auch. Getz isch over.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Andere Reise / Ein B&#228;r sitzt aus oder drauf</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 18:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wieder ein Jahr / Jetzt schon 2016]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich sitze also auf einer Frage. Auf einer liegengebliebenen Frage. Einer fremden Frage. Ich sitze auf einer Frage, welche ein Fremder letztens in tiefer Nacht hier im Hinterhof vis – a – vis meiner alten Ecke hat hinterlassen. Wobei ich gestehen mu&#223;, da&#223; mir die Stimme bekannt vorkam. Doch die Wut oder sagen wir das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9366" title="andere_011" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2016/07/andere_011.jpg" alt="andere_011" width="515" height="200" /></p>
<p>Ich sitze also auf einer Frage. Auf einer liegengebliebenen Frage. Einer fremden Frage. Ich sitze auf einer Frage, welche ein Fremder letztens in tiefer Nacht hier im Hinterhof vis – a – vis meiner alten Ecke hat hinterlassen. Wobei ich gestehen mu&#223;, da&#223; mir die Stimme bekannt vorkam. Doch die Wut oder sagen wir das Hadern ver&#228;nderte die mir eigentlich nahe und bekannte Stimme ins Unbekannte. Schon ins Fremde? Ist so die gestellte Frage eine mir fremde Frage? Soll man fremde Fragen oder Fragen Fremder oder aktuell fremd gewordener &#252;berhaupt beantworten? Soll man sich stellen solcher Frage? Fl&#252;chten oder Standhalten? Durchwinken? Wegwedeln? Ignorieren? Oder aussitzen? Drauf sitzen bleiben? Ausbr&#252;ten? Drauf ….? Darauf warten, da&#223; ein n&#228;chster Gewittersturm die Frage entfernt? Dem Steller hinterher bl&#228;st? Faucht? Oder einem Anderen vor die hadernden Tatzen weht? Kann man f&#252;r solch eine Frage VerAntwortung &#252;bernehmen? Die BeAntwortung? F&#252;rs Weiterreichen scheint es mir sp&#228;t. Nicht nur f&#252;r mich. Aber halt! Wenn nun wer die Frage, deren BeAntwortung f&#252;r ihn von Gewicht und Dringlichkeit, hat vergessen, verlegt, verdaddelt und dies unabsichtlich, schusselig, trunken oder frisch verliebt? Mu&#223; die Frage also: Return to sender? Woran erkenne ich den Charakter der Frage? War es eine Frage &#246;ffentlicher Natur? In den &#246;ffentlichen Hinterhof rein gestelllt? Hier erledigt sich wohl das Fl&#252;chten. F&#252;r Moralisten gewi&#223;. Vielleicht auch f&#252;r neugierige B&#228;ren. Und was ist mit der Gegenfrage? Wo steckt eigentlich dieser Budnikowski? <em>Und: wer wird dann gewonnen haben?</em> Ha, schon wieder die fremde Stimme mit mir ferner Frage. Aber sie klingt heute freundlich, die Stimme. Auch wenn die Frage obsolet.</p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Siegen Biegen Hucke voll</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Kriegen gestern noch</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Als Verlierer loben</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Oder weiter toben</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>H&#228;tten Ketten wer wird</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Retten dich</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Vor Gr&#246;&#223;e die ist</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Wahn weder Scholli</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Auch nicht der</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>St&#228;ndig Siegen</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Doof but schwer</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Besser keine Fragen stellen</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Und nicht mit den</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Hunden bellen deren Schw&#228;nze</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Freundlich wedeln</strong></em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gehirnschluckauf und die Angst vor dem Fado</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2016 11:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hömma Zwozwollef]]></category>
		<category><![CDATA[Hömma, wat ich grad am Denken bin]]></category>
		<category><![CDATA[Wieder ein Jahr / Jetzt schon 2016]]></category>

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		<description><![CDATA[
H&#246;mma, iss finster getz. Sach blo&#223; nich dat iss von meine permanentige Schwarzpinselei. Hier, ich sach mal, auch der Ehrenwertige Budnikowski aka L&#252;tten Stan ward einst geboren mit die wei&#223;e Weste und gleichfarbigen Seelenzustand. Doch wennse dich an den Welten reiben und schubbern tust, woll, da bleiben etlichste Sp&#228;ne an deine Jacke wie Hose kleben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9349" title="andere_010" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2016/07/andere_010.jpg" alt="andere_010" width="515" height="212" /></p>
<p>H&#246;mma, iss finster getz. Sach blo&#223; nich dat iss von meine permanentige Schwarzpinselei. Hier, ich sach mal, auch der Ehrenwertige Budnikowski aka L&#252;tten Stan ward einst geboren mit die wei&#223;e Weste und gleichfarbigen Seelenzustand. Doch wennse dich an den Welten reiben und schubbern tust, woll, da bleiben etlichste Sp&#228;ne an deine Jacke wie Hose kleben so wie et Abschlu&#223;pechverm&#246;gen annem mental gem&#252;deten M&#252;ller Tom. Ich bin hier inne Finsterkeit, weil getz ebenst Nacht iss und ich nache Verabschiedung der Gr&#246;P&#246;ze (Gr&#246;&#223;te P&#246;hler aller Zeiten) aussem Turnier an schwersten Gehirnschluckauf leiden tu und ich die schlummernde Pelagia mit meine Ausd&#252;nstungen nich bel&#228;stigen will. H&#246;mma, wer hat dat erfunden mit die Gr&#246;P&#246;ze? Ich glaub dat dat der Lahme Phil gewesen sein mu&#223;, als er nache historische Pokalklatsche im Jahr der Heiligkeit Zwoz&#246;ll&#246;f vorre Mikrophonen eisern Union darauf beharrte, dat die bessere Mannschaft gegen Kloppos Horde verloren hat, da der FC Rote Birne doch &#252;bere ganze Distanz Ballbesitz und beherrscht und &#252;berhaupt. Und getz dejawut es auffet schlimmste. Der kro&#223;e Anton, Sri Yogi, Golden Olli und der Spielermann Mats: eine S&#252;lze. Ja, l&#252;ch ich denn? Kann mal wer denen verklickern dat dat Runde ins Eckige dat Prinzip darstellen tut? Dat kriegste Sehnsucht nach Tante K&#228;the. Oder einfach: Hu! Hu! Hu! Und ab nach Hause! Dat iss ebenst dat Problem, wenn der Sri Yogi mit Merkels Angela zu oft Suppe l&#246;ffeln tut. Dat f&#228;rbt ab. Machterhalt und Mutlosigkeit sach ich nur. Dat Machtsicherungsgep&#246;hle nach strenger Systemvorgabe unter Vermeidung von unversch&#228;mte Individualit&#228;ten iss so inne Butz gegriezelt. SUV – Gekicke iss dat. Leider nich abendf&#252;llend und meinen Daumen hat dat  nich eregiert. Wat ich sah, war so leidenschaftlich wie die traurigen Glotzerschen von Tarnkappen &#8211; Mesut. Dabei war dat mit Abstand die beste Darbietung von La Mercedesschaft unter F&#252;hrung des Gro&#223;en Boatong. Gehirnschluckauf! Daf&#252;r kann mein Bruder im P&#246;hlergeiste, dat sympathische  Ekel Mehmet, sich bei mir die Gro&#223;e Ehrenkarotte abholen. Jedoch Freunde, ab getz iss da die Angst. Die Angst vorrem Fado! Wie hat doch der Kolikopter CR Sieben recht, woll. Er h&#228;tte et verdient und die lusitanischen Randeurop&#228;er noch mehr. Aber auch die Vorw&#228;rts &#8211; Blauen nache ganzen Schei&#223;e, die die erleben durften. Inne gro&#223;e Zerissenheit freue ich mich wie eine schwarzgelbe Karotte darauf, dat ab getz einfach nur P&#246;hlerei gekuckt werden darf. <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=MXRQhHADEKs" target="_blank">Je suis Fado!</a></strong> Mahler? Und Sie?</p>
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		<title>Die Andere Reise / Ein B&#228;r sitzt an der Ecke</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2016 17:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lugerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wieder ein Jahr / Jetzt schon 2016]]></category>

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		<description><![CDATA[
Jetzt also Eckenversteher. Quatsch. Eckensteher. Doof. Eckensitzer. Rumlungerer. Hinten. Rumlungernder Eckensitzer hinten am Hof. Die T&#252;re bleibt im R&#252;cken. Falls das Erdbeben vorbeischaut. Was mache ich hier? Warten! Warten? Schon, aber wie? Hocke ich hier in zuf&#228;lliger Saumseligkeit und schaue mal so und sonders oder ist die Nase spitz im Wind und erwartet. ER wartet? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9335" title="andere_009" src="http://archibalds-weltde.webtagebuch.net/files/2016/06/andere_009.jpg" alt="andere_009" width="515" height="228" /></p>
<p>Jetzt also Eckenversteher. Quatsch. Eckensteher. Doof. Eckensitzer. Rumlungerer. Hinten. Rumlungernder Eckensitzer hinten am Hof. Die T&#252;re bleibt im R&#252;cken. Falls das Erdbeben vorbeischaut. Was mache ich hier? Warten! Warten? Schon, aber wie? Hocke ich hier in zuf&#228;lliger Saumseligkeit und schaue mal so und sonders oder ist die Nase spitz im Wind und erwartet. ER wartet? Godot? Der Messias? Der Untergang? Der Krieg? Alle schon da. Aber nicht hier hinten. Im hinteren Hof hinter dem Haus. F&#228;llt mir ein: mu&#223; mit Budnikowski behirnt werden. Was macht der eigentlich? Schimpft und zetert wohl wegen der d&#228;mlichen P&#246;hlerei. Da haben sie auch Ecken. Aber andere. Ist meine Ecke eine verruchte Ecke? So sagte man doch. Ein Ecke, wo man sich rumdr&#252;ckt. Naja, wenn man lange an der Ecke lehnt, dr&#252;ckt es schon. Was ist meine Absicht an meiner Ecke? Wei&#223; ich noch nicht. Was k&#246;nnte man von einem Plan sehen, wenn man mich sieht? Gesch&#228;fte sollen gemacht werden? Dunkel, finster, sinister. Den Abgr&#252;nden des Leibes und der Gesundheit geschuldete Gesch&#228;fte? Ach, des B&#228;ren Seele ist zu leicht gestrickt. Oder liegt ein Kissen des Hausmeisters unter meinen Ellenbogen und mein Blick l&#228;&#223;t vorbeiziehen und notiert. Unerbittlich. Man k&#246;nnte mich auch an der Ecke erkennen, wie ich tippelnd tappelnd, l&#228;ssig gelehnt, die Pfote den Rhythmus eines gepfiffenen Liedes auf das Pflaster steppend, dem Nichtstun huldige. Oder nerv&#246;ser Vorwurf? „Aha. Endlich. Herr Budnikowski! Woher und so sp&#228;t?“ „Mahlerchen, verglichen mit Godot bin ich ein Blitztransfer!“ Oder &#252;ber die Schulter zur&#252;ck auf die Gass&#8217; und berichten von den Sch&#228;ndlichkeiten? Protokolle? Ach was! Also, der Hof, der hinten vor mir liegt, ist gepflastert. Wegen des Baumes bin ich doch durch die T&#252;re. Der gro&#223;e Baum, der wie der kleine Baum im Hausflur sich spreizt. Jetzt schaue ich den Spatzen zu. Die mag ich sehr. Herr Ernst Albert f&#252;ttert die immer. Die merken sich das. Jetzt dr&#252;ckt die Ecke auf das Kreuz. Schubber ich eine Runde. Aaahh! „Drei Ecken, ein Elfer!“ Wie? Wer spricht zu mir?</p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Es sa&#223; zur Ecke</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Wunderbar</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Der Zeit entr&#252;ckt</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Nach hinten hin</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Zum Hinterhof</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Mahler Archibald und B&#228;r<br />
</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Gescheit bereit der Zeit</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Ein Bett zu graben</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Die Zeit zu haben</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Flu&#223; und Schlu&#223;</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>Ecke und Tor&#8230;. </strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>(Wer pfuscht da in meinen Reim?)</strong></em></p>
<p style="text-align: center"><em><strong>REIN! REIN! MACH IHN REIN!<br />
</strong></em></p>
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