„Auch dieses Jahr ein paar Gedanken ins Buch geklebt!“ So sprach der Bär und legte los / 010

elch

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Und dann war der Hase, eben im frisch erwachten Leben des Bären angekommen, schon wieder weg. Fällt vom Baum. Einfach so. Und der Bär dachte, ja dachte er, ob ihn da ein Elch geknutscht hat. Oder heißt es, daß das Schicksal ihm schon wieder einen Elch gebraten hat. Quark, das sind doch Frösche. Nee, die küsst man, wenn sie Prinzen sind, die es ja heute nicht mehr gibt, sondern nur noch Prinz*innen. Oder ist das auch falsch? Ach jetzt weiß ich, dachte der Bär Archibald Mahler, den Storch, den brät man. Aber der ist wahrscheinlich sehr zäh. Und vom Pferd will er sich ja auch nichts erzählen lassen, weil er nicht reiten kann und schon gar nicht will auf fremdem Rücken sein Entzücken finden. Ist er ja schließlich kein Aufrechtgeher. Und er weiß schließlich, wo der Hase langläuft. Tja, wenn er es nur wüßte, dann wüßte er auch wo der Hase ist. In der Grube? Und bevor er sich vom Affen lausen lässt, Läuse über seine Leber huschen sieht, Spatzen in der Hand gegen Tauben auf dem Dach tauscht, entschied Archibald Mahler, bekennender Wortklauber und kein Fisch, sich einfach mal von der Elchmama und dem kleinen Elchling knutschen zu lassen. Bis der Budnikowski wieder auftaucht. Falls der nicht der neue Bundestrainer werden muß. So eine Flickschusterei. Stop aber jetzt der Verwirrung, dachte Mahler mit Ameisen im Pöter und ließ die Elchzungen über seinen Nacken gleiten. Elchtest bestanden. Bis bald wieder mit dem Hasen, der schneller ist als ein Igel. Das wird weiterhin mit Adleraugen beäugt. Fleißig wie ein Biber. Aber auch als Faulbär. Tanzend wie ein Schmetterling.

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Autor: Christian Lugerth
Datum: Dienstag, 4. Mai 2021 16:06
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